AT237349B - Drehzahlabhängiger pneumatischer Geber - Google Patents

Drehzahlabhängiger pneumatischer Geber

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AT237349B
AT237349B AT664062A AT664062A AT237349B AT 237349 B AT237349 B AT 237349B AT 664062 A AT664062 A AT 664062A AT 664062 A AT664062 A AT 664062A AT 237349 B AT237349 B AT 237349B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
space
speed
rotating body
unloading
encoder
Prior art date
Application number
AT664062A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Frania
Detlef Opel
Fritz Scheele
Original Assignee
Westinghouse Bremsen Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehzahlabhängiger pneumatischer Geber 
Die Erfindung bezieht sich auf einen drehzahlabhängigen pneumatischen Geber mit einem in einem Gehäuse drehbar gelagerten Rotationskörper, welcher nach Massgabe der Drehzahl den Übertritt der in dem mit dem Druckluftbehälter verbundenen Beladeraum des Gebers befindlichen Luft in den Entladeraum steuert, aus welchem diese ins Freie ausströmt, wobei der im Beladeraum oder im Entladeraum sich einstellende Druck als Mass der Drehzahl genommen wird. Ein derartiger Geber kann für die verschiedensten Zwecke angewendet werden. Er dient beispielsweise zur Regelung des auf die Triebachsen übertragenen Drehmoments einer Lokomotive in Abhängigkeit von der Drehzahl. 



   Es ist auch möglich, den Vorschub von Eimerbaggern in Abhängigkeit von der Drehzahl einer Antriebswelle der Eimerkette zu regeln oder den Schüttgutschieber von Bunkern zu Transportbändern in Abhängigkeit von der Bandgeschwindigkeit mehr oder weniger zu öffnen. Auch andere Anwendungen sind denkbar. So kann ein derartiger Geber zur Dosierung von festen, flüssigen und gasförmigen Stoffen verwendet werden, wobei das gasförmige Druckmittel der Vorrichtung einer der Stoffe sein kann. 
 EMI1.1 
 

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 hohlzylinderförmige,licher erläutert.

   In dieser zeigen in rein schematischer Weise : Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Geber gemäss der Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäss Fig. 1, wobei ein Teil weggebrochen dargestellt ist, Fig. 3 den Druckverlauf der Messgrösse für die Anordnung gemäss Fig. 1 (Druckaufbau), Fig. 4 eine andere   Ausführungsform   der Schaltung des Gebers gemäss der Erfindung, Fig. 5 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäss Fig. 4, wobei ein Teil weggebrochen dargestellt ist, Fig. 6 den Druckverlauf der Messgrösse für die Anordnung gemäss Fig. 4 (Druckabbau). 



   Mit 1 (Fig.   l)   ist ein zylindrisches, allseitig geschlossenes Gehäuse bezeichnet, das durch die feste Querwand 2 in den Beladeraum 3 und den Entladeraum 4 unterteilt wird. Die Querwand 2 enthält in gleicher Entfernung von der Längsachse des Gehäuses 1 Bohrungen 5 und 6, in denen mit zentrischen Bohrungen 7 und 8 versehene Büchsen 9 und 10 dichtend geführt werden. Die Büchsen 9,10 sind durch vorgespannte Druckfedern 11 und 12 belastet. Ein in der Längsachse des Gehäuses 1 gelagerter Rotationskörper 13 enthält eine Anzahl in einem oder mehreren Kreisen um die Drehachse angeordnete Sackbohrungen 14, die an der auf den Büchsen 9,10 gleitenden Stirnseite offen sind. Der Beladeraum 3 ist durch die Anschlussöffnung 15 an einen Gasvorrat konstanter Druckhöhe angeschlossen.

   Durch eine Öffnung 16   stehtderEntladeraum4mit   dem Regler 17 in Verbindung, der die Messgrösse empfängt. Vom Entladeraum 4führt schliesslich   eine Düse   18, deren Querschnitt regelbar sein kann, ins Freie oder in eine Rohrleitung. 



   Die aufeinander gleitenden Stirnflächen des Rotationskörpers 13 und die Büchse 9 sind geschliffen und durch den Druck der Federn 11,12 dicht schliessend. 



   Wird der Beladeraum 3 durch die Öffnung 15 mit Luft von konstantem Druck gespeist und der Rota- tionskörper 13 gedreht, so werden die Sackbohrungen 14 beim Überschneiden der Bohrungen 7 und 8 der   Büchsen9,   10 mit Druckluft beladen. Bei weiterer Drehung wird der Hohlraum zum Entladeraum 4 geöff- net und die expandierende Luft entweicht. Die Häufigkeit dieses Vorganges hängt von der Drehzahl ab. 



   Dabei ist die Anzahl der Büchsen 9,10 und die Anzahl der Sackbohrungen 14 sowie deren Anordnung zueinander so vorgesehen, dass zu jedem Zeitpunkt eine Überschneidung einer oder mehrerer Bohrungen
7,8 mit einer oder mehreren Sackbohrungen 14 vorhanden ist. Daraus ergibt sich ein ununterbrochenes pulsierungsfreies Überströmen des Gases aus dem Beladeraum 3 in den Entladeraum 4 schon bei ge-   ringster Drehzahl des Rotationskörpers   13. Der gleichförmige Verlauf der Staudruckkurven Fig. 3 und Fig. 6 schon im Bereich geringster Drehzahlen beweist die Funktion des   erfindungsgemässen pneumatischen Gebers.   



  Die gesamte quantenweise in den Entladeraum 4 gelangende Luftmenge entweicht durch die Düse 18. Aber schon bei sehr geringer Drehzahl des Rotationskörpers 13 entsteht im Entladeraum 4 ein Staudruck, der durch die Öffnung 16 auf den Regler 17 übertragen wird. Mit der Anordnung gemäss Fig. 1 erfolgt im Regler 17 mit zunehmender Drehzahl ein Druckaufbau. 



   In Fig. 4 ist gegenüber Fig. l lediglich die Anordnung der Schaltung verändert. Die Luft von konstanter Druckhöhe gelangt hier über eine Staudüse 19 in den Beladeraum 3 und zum Regler 17. Auf gleiche Weise, wie beschrieben, gelangt Druckluft vom Beladeraum 3 in den Entladeraum 4. Aus letzterem fliesst sie jedoch widerstandslos durch die Öffnung 20 ab. In dieser Anordnung sinkt der Druck im Raum 3 und im Regler 17 bei steigender Drehzahl des Rotationskörpers 13. Diese Abhängigkeit ist in Fig. 6 graphisch dargestellt. 



   Der Vorteil der erfindungsgemässen Vorrichtung liegt darin, dass sie bereits bei sehr geringen Drehzahlen, z. B. bei vier   Umdr/min,   schon sehr genau arbeitet. Ausserdem ist die Vorrichtung von einfacher Bauweise und daher nicht störanfällig. Als weiterer Vorteil kann die vielseitige   Verwendungsfähigkeit   gelten. Das gasförmige Druckmittel, das den Staudruck in der Kammer 4 erzeugt, fliesst durch die Düse 18 bzw. die Öffnung 16 in drehzahlabhängigen Mengen ab. Es findet also auch eine drehzahlabhängige Gasdosierung statt. Sie kann dazu benutzt werden, das die Messgrösse erzeugende Gas anschliessend mit ändern Gasen oder tropfbaren Flüssigkeiten oder festen Stoffen, die mit Hilfe von Reglern 17 dosiert werden, zu mischen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Drehzahlabhängiger pneumatischer Geber, mit einem in einem Gehäuse drehbar gelagerten Rotationskörper, welcher nach Massgabe der Drehzahl den Übertritt der in dem mit dem Druckluftbehälter verbundenen Beladeraum des Gebers befindlichen Luft in den Entladeraum steuert, aus welchem diese ins Freie ausströmt, wobei der im Beladeraum oder im Entladeraum sich einstellende Druck als Mass der Drehzahl genommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper (13) Sackbohrungen (14) aufweist, die vorzugsweise längs eines oder mehrerer Kreise angeordnet sind, und dass in einer im Gehäuse (1) gelagerten, den Beladeraum (3) von dem Entladeraum (4) des Gebers trennenden Querwand (2) hohl- <Desc/Clms Page number 3> zylinderförmige, über die Querwand (2) hinausgehende Büchsen (9,10) angeordnet sind,
    welche gegen die Stirnfläche des Rotationskörpers (13) dichtend anliegen, so dass bei der Drehbewegung des Rotationskörpers (13) gegenüber den hohlzylinderförmigen Büchsen (9,10) die Sackbohrungen (14) des Rotationskörpers (13) abwechselnd über die Büchsen (9,10) mit dem Beladeraum (3) und hierauf mit dem Entladeraum (4) in Verbindung kommen, wobei die Anzahl der Büchsen (9,10) und der Sackbohrungen (14) sowie ihre Lage zueinander so gewählt ist, dass stets einige Sackbohrungen (14) mit den Büchsen (9,10) und einige mit dem Entladeraum (4) in Verbindung stehen, so dass ein möglichst gleichmässiger Übergang der Luft vom Beladeraum (3) in den Entladeraum (4) erfolgt.
    2. Geber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hohlzylinderförmigen Büchsen (9, 10) unter der Einwirkung von Druckfedern (11,12) stehen, durch die sie gegen die Stirnfläche des Rotationskörpers (13). angedrückt werden.
    3. Geber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Entladeraum (4) des Gebers von dem vom Rotationskörper (13) einerseits und dem Gehäuse (1) sowie der Querwand (2) anderseits begrenzten Spaltraum gebildet wird, während der Beladeraum (3) von der Trennwand (2) einerseits und der unteren Stirnwand des Gehäuses (1) anderseits umschlossen wird.
    4. Geber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Leitung von der Druckluftquelle konstanter Druckhöhe zum Beladeraum (3) eine Staudüse (19) angeordnet ist und aus dem Entladeraum (4) die Luft frei ausströmt, so dass der Druck im Beladeraum (3) bei steigender Drehzahl des Rotationskörpers (13) absinkt, und dass mit dem Beladeraum (3) ein drehzahlabhängig zu steuernder Regler (17) in Verbindung steht.
    5. Geber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Beladeraum (3) mit einer Druckluftquelle konstanter Druckhöhe unmittelbar in Verbindung steht und die Luft aus dem Entladeraum (4) nur durch eine Düse (20) ins Freie strömt, so dass der Druck im Entladeraum (4) bei steigender Drehzahl des Rotationskörpers (13) zunimmt, und dass mit dem Entladeraum (4) ein drehzahlabhängig zu steuernder Regler (17) in Verbindung steht.
AT664062A 1962-08-17 1962-08-17 Drehzahlabhängiger pneumatischer Geber AT237349B (de)

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