AT237083B - Hochspannungsschalter mit selbsterzeugtem Löschmittel - Google Patents
Hochspannungsschalter mit selbsterzeugtem LöschmittelInfo
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Description
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Hochspannungsschalter mit selbsterzeugtem Löschmittel
Das Stammpatent Nr. 230472 bezieht sich auf einen Hochspannungsschalter mit selbsterzeugtem gas- oder dampfförmigen Löschmittel, bei dem der Lichtbogen innerhalb einer druckfesten und bis auf die Ausströmöffnung der Schaltgase geschlossenen Löschkammer mit spaltförmigem Innenquerschnitt gezogen und beblasen wird und das den gasabgebenden Teil der Löschkammer umschliessende druckfeste Gehäuse zugleich so elastisch ausgebildet ist, dass die Spaltbreite sich höheren Lichtbogendrücken selbsttätig anpasst.
Es hat sich gezeigt, dass der Stromunterbrechungsvorgang innerhalb einer solchen Löschkammer durch die elastischen Wände sehr vorteilhaft beeinflusst wird. Sie vermindern den Gasdruck und damit auch die Brennspannung des Lichtbogens, so dass die in diesem umgesetzte Wärme geringer ist als in einer Löschkammer mit starren Wänden. Das hat zur Folge, dass auch das Löschmaterial nicht so stark erhitzt wird und dadurch sein Abbrand und die Verschlechterung seiner Oberfläche vermindert werden. Ausserdem trägt die kurzzeitige Vergrösserung des Abstandes der gasabgebenden Oberflächen vom Lichtbogenkern erheblich zu ihrer Schonung bei.
EMI1.1
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festigt sein.
In Fig. 2 ist eine Löschkammer gezeigt, bei der Material verschiedener mechanischer Eigenschaften für ihren Aufbau benutzt worden ist. Der Teil 10 mit der engeren Schraffung besteht aus unelastischem und der Teil 11 mit der weiteren Schraffur aus elastischem Werkstoff. Diese unterschiedlichen Eigenschaften der beiden Wandteile können durch verschiedene Beimengungen zu einem gemeinsamen Grundstoff, durch verschiedenartige Behandlung desselben Grundstoffes oder durch Verwendung verschiedener Grundstoffe erzielt werden.
Eine sehr wirksame Versteifung eines Wandteiles kann in Weiterbildung der Erfindung durch Einlagen aus zugfestem Material, z. B. Gewebe aus Glasfasern oder Stahldrähten, erreicht werden, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. Hier ist in dem elastischen Teil der Löschkammer ein eben verlaufendes Gewebe 12 untergebracht, um diesem die erforderliche Zugfestigkeit zu geben, ohne aber die Elastizität der Wandung zu vermindern, während in dem starren Wandteil die Einlage 13 bogen- oder kuppelförmig verläuft und ihm dadurch eine besondere Versteifung gibt. Die Einlage 12 kann aber auch entfallen, wenn die Zugfestigkeit des elastischen Wandteiles selbst ausreicht.
In Fig. 4 ist eine Löschkammer dargestellt, die aus einem elastischen gasabgebenden Material 14 besteht und auf der einen Seite von einem Träger aus starrem Isoliermaterial 15 umgeben ist. Das Material 15 dient wieder zur Aufnahme der Kontakte sowie der Antriebsorgane für letztere.
In Fig. 5 schliesslich isteine Löschkammer aus elastischem Material dargestellt, das durch eine Hartpapierplatte 16 versteift ist. Als Material der Löschkammer selbst wird mit Vorteil gasabgebendes Lösch- material verwendet. Es kann aber auch zweckmässig sein, die Löschkammer aus einem andern, z. B. noch festeren Stoff herzustellen und zur Erzeugung der erforderlichen Löschgase in Lichtbogennähe Einlagen 17 und 18 aus gasabgebenden Stoffen anzubringen, wobei die Einlage 17 gleichzeitig elastisch ausgebildet ist.
In dieser Figur bedeutet 19 die Grundplatte, an der die Löschkammer mittels der Lasche 20 befestigt ist, und 21 die Antriebswelle, die über ein Hebelgestänge 22 sowohl den Hauptkontakt 23, der die Anschlussklemmen 24 und 25 im Einschaltzustand überbrückt, als auch den Löschkontakt 26 über das Hebelgestänge 27 betätigt. Der feste Löschkontakt ist mit 28, die Barriere aus Isolierstoff mit 29 und der Kühler für die Löschgase mit 30 bezeichnet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Hochspannungsschalter nach Patent Nr. 230472, dadurch gekennzeichnet, dass die Löschkammer nur auf einer Seite elastisch'ausgebildet ist und der übrige starre Teil der Löschkammer als Träger für Befestigungsmittel und Schaltorgane dient.
Claims (1)
- 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Löschkammer aus einem einheitlichen Werkstoff besteht und ihr starrer Teil wesentlich stärker im Querschnitt ist als der elastische Teil.3. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Löschkammer aus einem elastischen und einem unelastischen Werkstoff besteht.4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die unterschiedlichen Eigenschaften der Löschkammerwandungen durch verschiedene Beimengungen zu einem gemeinsamen Grundstoff oder verschiedenartige Behandlung desselben Grundstoffes erzielt sind.5. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass beide Teile der Löschkammer Einlagen aus zugfestem Material, insbesondere Gewebe aus Glasfasern oder Stahldrähten, enthalten.6. Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen in dem starren Teil der EMI2.1 aus elastischem Material auf der einen Seite von einem Träger aus starrem Material umgeben ist.8. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der tragende Teil der Löschkammer eine starre Einlage, vorzugsweise aus Isolierstoff, insbesondere eine Hartpapierplatte,. aufweist.9. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gewinnung des selbsterzeugten Löschmittels in der Löschkammer Einlagen aus elastischem, gasabgebenden Material in Lichtbogennähe vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE237083X | 1960-06-24 |
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| AT237083B true AT237083B (de) | 1964-11-25 |
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|---|---|---|---|
| AT443361A AT237083B (de) | 1960-06-24 | 1961-06-07 | Hochspannungsschalter mit selbsterzeugtem Löschmittel |
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| AT (1) | AT237083B (de) |
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1961
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