AT237029B - Einziehvorrichtung mit Anfahrstoßdämpfung für Schleppbügel von Skiliften - Google Patents

Einziehvorrichtung mit Anfahrstoßdämpfung für Schleppbügel von Skiliften

Info

Publication number
AT237029B
AT237029B AT357861A AT357861A AT237029B AT 237029 B AT237029 B AT 237029B AT 357861 A AT357861 A AT 357861A AT 357861 A AT357861 A AT 357861A AT 237029 B AT237029 B AT 237029B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
brake
shock absorption
tow
rope
pendulum
Prior art date
Application number
AT357861A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Roehrs Werner Dr Kg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roehrs Werner Dr Kg filed Critical Roehrs Werner Dr Kg
Priority to AT357861A priority Critical patent/AT237029B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT237029B publication Critical patent/AT237029B/de

Links

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einziehvorrichtung mit Anfahrstossdämpfung für Schleppbügel von Skiliften 
Die Erfindung bezieht sich auf eineEinziehvorrichtung mit Anfahrstossdämpfung für Schleppbügel von Skiliften, die eine abbremsbare Aufspulvorrichtung für das Schleppseil aufweist. Derartige Vorrichtungen sollen den beim Anfahren entstehenden und auf den Fahrgast wirksamen Stoss mindern. Es sind Einziehvorrichtungen bekannt, die eine abbremsbare Aufspulvorrichtung für   das Schleppseil haben, die ein kompli-   ziertes Getriebe erfordert, das durch den Abspulvorgang des Schleppseiles angetrieben wird. Solche Einrichtungen sind kostspielig und genügen infolge ihrer Kompliziertheit den Anforderungen der Praxis in bezug auf einfache Wartung und Unabhängigkeit von Witterungseinflüssen nicht.

   Es ist ferner bekannt, das Schleppseil spiralförmig auf eine entsprechend geformte Schleppseilrolle aufzuwickeln, wodurch beim Abspulvorgang die Schleppseilrolle immer mehr beschleunigt wird und diese Beschleunigung über Fliehgewichte zum Abbremsen benutzt wird. Derartige Einrichtungen haben aber den Nachteil, dass der Abbremsvorgang von der Länge des abgespulten Seiles abhangig ist, dass er also nicht abhängig ist von der Kraft, mit der der Fahrgast beschleunigt wird, d. h. vom Anfahrstoss. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu beseitigen und eine Einziehvorrichtung zu schaffen, die einen einfachen Aufbau aufweist. 



   Die Erfindung besteht darin, dass das Schleppseil durch eine an der Aufspulvorrichtung angebrachte Pendelführung läuft, die den beim Anfahrvorgang entstehenden Pendelausschlag mittels eines Gestänges auf eine mit der Abspulvorrichtung verbundene Bremse überträgt. 



   Hiebei wird   die Verkleinerung des Winkels zwischen Schleppseil und Förderseil beim Anfahren   zur Betätigung einer Bremse benutzt, die die Umfangsgeschwindigkeit der Schleppseiltrommel verkleinert. Mit abnehmendem Winkel vergrössert sich die Bremskraft an der Trommel, die durch den Abspulvorgang in Drehung versetzt wird. Wird das Schleppseil nicht durch eine Trommel, sondern mittels einer andern Vorrichtung, z. B. eines Flaschenzuges, eingezogen, so kann diese Vorrichtung in gleicher Weise abgebremst werden. 



   In Fig. 1 ist ein vollständiges Schlepporgan dargestellt. Dieses Schlepporgan besteht aus einer Klemme   1,   die am Förderseil 2 angeklemmt ist. Die Klemme trägt mittels einer Schleppgehängetragstange 3, die in bekannterweise gelenkig mit der Klemme verbunden ist, die Seiltrommel 4. Der mögliche maxi-   male Ausschlag derSchleppgehängetragstange   3 beträgt üblicherweise 300 talwärts und 450 bergwärts. Anschläge 5 begrenzen den Pendelausschlag der Schleppgehängetragstange 3 in bekannter Weise. Im Leerzustand hat die Schleppseiltrommel 4 das Schleppseil 6 mittels der Spiralfeder 7 aufgespult. Erfindungsgemäss läuft das Schleppseil durch eine Pendelführung 8, die durch ein Gelenk 9 mit dem Trommelgehäuse 10 in einer Ebene verbunden ist.

   Die Seiltrommel trägt eine Bremstrommel 11, durch die sie mittels einer an sich bekannten Bremse (Seilbremse, Backenbremse usw.) abgebremst werden kann. In Fig. 1 ist beispielsweise eine Bandbremse 12 dargestellt. Das beispielsweise dargestellte Bremsband wird durch einen Bremshebel 13, der um einen Drehpunkt 14 im Gehäuse schwenkbar gelagert ist, angezogen. Der 
 EMI1.1 
 ist. Am Schleppseil 6 hängt der Schleppbügel 16. 



   In Fig. 2 ist die Funktion der Einziehvorrichtung beim Anfahren dargestellt. Das ständig umlaufende Förderseil bewegt sich mit der Geschwindigkeit Vf und führt die eingezogenen Gehänge am Startplatz vorbei. Dabei beträgt der Winkel ss zwischen Schleppgehängetragstange und Schleppbügel etwa 1800 und der Winkel a zwischen Förderseil und Schleppgehängetragstange etwa 900. Ergreift ein Fahrgast den 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Schleppbügel, verkleinern sich die Winkel   a   und   B.   Der Winkel   a   zwischen Schleppgehängetragstange und Förderseil verkleinert sich bie 60 , dann schlägt die Gehängetragstange am Anschlag der Seilklemme an. Der Winkel ss verkleinert   sich weiter, bis das Ende des Schleppseiles erreicht ist.

   Hiedurch wird die  
Pendelführung 8 des Schleppseiles nach oben bewegt und zieht mittels des Schraubgestänges 15 die Bandbremse der Seiltrommel an. Die Bremskraft kann dabei mittels des Schraubgestänges 15 eingestellt wer-   den ; ihreGrösse   ist abhängig von dem Abstand zwischen dem Gelenk 9 und der Pendelführung 8. Je grösser dieser Abstand ist, der auch verstellbar ausgeführt werden kann, desto grösser ist die Bremskraft, die auf die Bremstrommel einwirkt. 



   Die durch allmähliche Verkleinerung des Winkels   B   allmählich abgebremste Seiltrommel gibt nur zögernd das Schleppseil frei, wodurch der Fahrgast eine allmählich einsetzende Beschleunigung erhält. SeineFahrgeschwindigkeit wird so lange beschleunigt, bis sie der Umlaufgeschwindigkeit des Förderseiles gleich ist. Je grösser   die Massenträgheit des Fahrgastes   gegenüber der Beschleunigung ist, desto grösser wird die durch die   Pendelführung   8 hervorgerufene Bremswirkung auf die Schleppseiltrommel und desto sanfter wird der Fahrgast auf die Fahrgeschwindigkeit des Förderseiles gebracht. 



   Die beispielsweise   inFig. l dargestellteBandbremse   kann auch durchjede   anderebekannte Bremsenart   ersetzt werden, da sie Witterungseinflüssen gegenüber sehr empfindlich ist. So zeigt Fig. 3 eine einfache Konstruktion, bei der der Ausschlag der Pendelführung 8 eine starre Bremsbacke 17 gegen den Bremsmantel 11 drückt. Erfindungsgemäss kann der Abstand zwischen Schleppseilführungsrolle 18 und dem Gelenk einstellbar sein, wobei bei einer Vergrösserung des Abstandes die Bremskraft beim Pendelausschlag entsprechend vergrössert wird. 



   In Fig. 4 ist eine weitere zusätzliche Möglichkeit der Einstellung der Bremskraft dargestellt. An die Pendelführung 8 ist das Bremsgestänge 19 und 20 angelenkt, wobei der Abstand zwischen dem Anlenkpunkt 21 und dem Gelenk 9 einstellbar ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einziehvorrichtung mit   Anfahrstossdämpfung   für Schleppbügel von Skiliften, dadurch gekennzeichnet, dass dasSchleppseil durch eine an der Aufspulvorrichtung angebrachte Pendelführung (8) geführt ist und der beim Anfahrvorgang entstehende Pendelausschlag mittels eines Gestanges ein Abbremsen des Schleppseiles bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Einziehvorrichtung mit Anfahrstossdämpfung durch Bandbremse nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsgestänge (15) fest mit dem Seilführungspendel (8) verbunden ist.
    3. Einziehvorrichtung mitAnfahrstossdämpfung durch Bremsbacke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anpressdruck der Bremsbacke (17) durch Verschwenken einer in der Pendelführung gelagerten Schleppseilführungsrolle (18) einstellbar ist.
    4. Einziehvorrichtung mit Anfahrstossdämpfung durch Bremsbacke nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsbacke sich auf einem Übersetzungsgestänge (20) befindet, dessen Übersetzungsverhältnis durch verschiebbare Anlenkung des Gestänges (21) an das Seilführungspendel (8) für grossen Bremsdruck einstellbar ist.
AT357861A 1961-05-06 1961-05-06 Einziehvorrichtung mit Anfahrstoßdämpfung für Schleppbügel von Skiliften AT237029B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT357861A AT237029B (de) 1961-05-06 1961-05-06 Einziehvorrichtung mit Anfahrstoßdämpfung für Schleppbügel von Skiliften

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT357861A AT237029B (de) 1961-05-06 1961-05-06 Einziehvorrichtung mit Anfahrstoßdämpfung für Schleppbügel von Skiliften

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT237029B true AT237029B (de) 1964-11-25

Family

ID=3552460

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT357861A AT237029B (de) 1961-05-06 1961-05-06 Einziehvorrichtung mit Anfahrstoßdämpfung für Schleppbügel von Skiliften

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT237029B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2857339B1 (de) Kabelspeichervorrichtung
DE2422112A1 (de) Vorrichtung zur abbremsung von schleppseilen bei ski-schleppliften
AT237029B (de) Einziehvorrichtung mit Anfahrstoßdämpfung für Schleppbügel von Skiliften
DE2412074A1 (de) Skibindung
DE904400C (de) Windrad mit verstellbaren Fluegeln
DE1152125B (de) Einziehvorrichtung mit Anfahrstossdaempfung fuer Schleppbuegel von Skiliften
DE3609824A1 (de) Personen-abseilgeraet
DE3818176C2 (de)
DE2902744C2 (de)
AT308193B (de) Auf- und Abrollvorrichtung für Schleppseile von Schleppliften
AT288484B (de) Schleppgehänge für Schilifte
AT389087B (de) Bremse, insbesondere fuer einziehvorrichtungen von schleppseilen bei schleppliften
CH502214A (de) Seileinzugvorrichtung für das Schleppgehänge eines Ski-Schleppliftes
DE813851C (de) Schleppseilbremse fuer Skilift
DE3102974C2 (de) Ein- und Ausziehvorrichtung für Schleppseile von Schleppliften
AT371073B (de) Ein- und ausziehvorrichtung fuer schleppseile von schleppliften
AT375887B (de) Ein- und ausziehvorrichtung fuer schleppseile von schleppliften
DE3207942C2 (de) Felgenbremse für ein Fahrrad
DE1530004C (de) Schleppgehänge fur Skilifte
DE1505984C3 (de) Ein- und Ausziehvorrichtung für Schleppseile von Schleppliften
DE962645C (de) Regelbarer Antrieb fuer Hebezeuge
AT276479B (de) Schleppliftgehänge
AT239067B (de) Gerät zum Abseilen von Personen
AT218904B (de) Antriebsvorrichtung, insbesondere für Torbetätigung
CH292280A (de) Schleppseilfördereinrichtung mit einer Mitnahmebremse.