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Dosiergerät zum Dosieren von Strassenbaustoffen
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die Einstellung der Klappenöffnung sowie der Stossaufgebereinrichtung über die Drehwiderstände als Produkt der Teilspannungen dieser Widerstände am Anzeigeinstrument im Kommandowagen abgelesen werden können.
Es ist ferner für den Erfindungsgegenstand kennzeichnend, dass die manuell einstellbare Eintragsöffnung an ihrenDrehzapfen mit einem Widerstand verbunden ist und die durch einen Elektromotor fernge- steuerte Hubverstellung derSpindel entsprechend dem ganzen Verstellbereich auch mit einem Drehwiderstand verbunden ist und die elektrischen Widerstandswerte beider Drehwiderstände an einem Widerstands-
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Bereich von Nullvon Null bis Hundert angezeigt wird. Welche Schaltung man zweckmässig anwendet, um das zu erreichen, liegt im Rahmen fachmännischen Könnens.
In der Zeichnung ist eine beispielsweiseAusführungsform desErfindungsgegenstandes schematisch ver- anschaulicht. Es zeigen Fig. 1 den mit Strassenbaustoffen gefüllten Silo teilweise geschnitten im Aufriss.
Fig. 2 und 3 die Verstelleinrichtung im Aufriss und im Horizontalschnitt, Fig. 4 die Siloauslassseite im
Schaubild, Fig. 4a die Hubverstellung mit Verstellgetriebe und Stossaufgeber in Ansicht, Fig. 5 und 5a die
Antriebsseite des Stossaufgebers in Seitenansicht in zwei verschiedenen Stellungen, Fig. 6 einen Teil des
Stossaufgebers im Schnitt, Fig. 7 zeigt ein Schaltungsschema und Fig. 8 in vergrösserter Darstellung die
Hubverstellung mit Verstellgetriebe in Ansicht.
In Fig. 4 ist 1 der Silo, der mitstrassenbaustoffen gefüllt wird. Der Silo ist trichterförmig ausgebildet und befindet sich auf dem Gestell 2. Die untere Öffnung des Silos ist mit la bezeichnet. Diese Öffnung wird durch die gewölbte Abschlussplatte 3 geöffnet oder verschlossen. Die gewölbte Abschlussplatte 3 schwingt um die Welle 4. Mittels der Spindel 5, die mit dem Handrad 5a versehen ist, kann die Spindel und damit die Verschlussklappe 3 verstellt werden, mit andern Worten, die Abschlussklappe 3 kann mehr oder weniger die untere Öffnung des Silos 1 schliessen oder öffnen.
Nach der Erfindung wird die Welle 4, auf deren einem Ende das Kettenrad 6 sitzt, wie Fig. 2 zeigt, entweder durch einen Elektromotor oder durch das Handrad 5a verstellt. Durch das Kettenrad 6 und eine (nicht gezeichnete Kette) wird die Bewegung der Welle 4 auf das kleinere Kettenrad 7 übertragen. Dieses Kettenrad 7 steht mit der Welle 8 in Verbindung, die auf dem Drehwiderstand 9 sitzt und diesen betätigt. Die Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf Fig. 2.
In Fig. 4 ist schaubildlich die Siloauslassseite dargestellt. 5a ist wieder das Handrad, mit dem die Klappe 3 verstellt wird. Die Verstellung wird auf den hier gezeigten Drehwiderstand 9 übertragen, und von dort aus führt die Leitung zum Kommandowagen.
Der Elektromotor 10, der aus der Fig. 4 zu ersehen ist, dient zum Antrieb des Stossaufgebers 11.
Fig. 5 zeigt die Antriebsseite desStossaufgebers in schaubildlicher Ansicht. Im vergrösserten Massstab wird der Antrieb des Stossaufgebers 11 in Fig. 5a dargestellt. Der Stossaufgeber 11 ist am Silo bei 11a gelagert. Er schwingt um den Drehzapfen dieser Lagerung.
Wie Fig. 4a zeigt, befindet sich an dem Stossaufgeber 11 die Schubstange 12. Die Gabel 13 ist drehbar auf dem Bolzen 14 des Führungsstückes 15 gelagert. Die Spindel 16, auf der sich das Führungsstück 15 auf und ab verstellen lässt, wird durch ein Getriebe betätigt. An den Wellenzapfen 16a der Spindel 16 greift das Getriebe an.
Diese Spindel 16 ist in dem Schwingkörper 17, wie Fig. 6 zeigt, drehbar gelagert. Der Schwingkörper 17 wird durch die Schubstange 18 in fortlaufende Schwingungen versetzt, wobei der Schwingkörper 17 vermittels der Kurbel 19 um die Schwingachse 20 schwingt.
Befindet sich die Mittelachse der Gabel 13, wie die Fig. 6 zeigt, in der Achse 20, so kann die Gabel 13 mit ihrer Stossstange 12 keine Bewegung auf den Stossaufgeber 11 ausführen. Also der Stossaufgeber befindet sich in Nullstellung. Je mehr durch Verdrehung der Welle 16 die Führung 15 nach unten bewegt wird, umso grösser wird der Ausschlag, den der Stossaufgeber 11 ausführt. Die Spindel 16 ist zu ihrem Schutz mit einem Faltenbalg 21 ausgerüstet.
Wie die Fig. 5a zeigt, befindet sich auf dem Schwingkörper 17 das Getriebe zum Antrieb der Spindel 16. Das Getriebe ist mit 22 bezeichnet.
Aus der Fig. 4a ist der Verstellbereich der Schubstange 12 zu ersehen. Es ist ferner angegeben, dass, im Falle die Mittellinie der Gabel 13 mit der Mittellinie der Antriebswelle 20 übereinstimmt, der Hub gleich Null ist ; und sobald sich die Gabel 13 in der tiefsten Stellung befindet, das Maximum des Hubes erreicht ist.
Fig. 7 zeigt das Schaltungsschema für die Schaltung in dem Falle, dass Drehwiderstände verwendet werden.
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Die Wirkungsweise ist folgende :
Das durch den Stossaufgeber ausgetragene Förderungsvolumen eines Silos ist bei konstanter Hubfolge und konstanter Siloauslassbreite abhängig von der veränderlichen Siloauslasshöhe und der regelbaren Hub- länge.
Die Siloauslasshöhe wird durch entsprechendes Öffnen der Siloklappe eventuell mittels Handradbetä- tigung eingestellt. Der Hubweg kann entweder durch Handradbetätigung oder über eine Femverstellung eingestellt werden.
Um nun den prozentualen Anteil derAustragsmenge entsprechend derDoseureinstellung an einem An- zeigeinstrument ablesen zu können, wird eine Fernanzeigeeinrichtung verwendet, die in der Hauptsache z. B. aus zwei Drehwiderständen und einem Anzeigeinstrument besteht.
Je einDrehwiderstand ist der Siloklappen- bzw. der Hubverstellung zugeordnet. Der eine Widerstand liegt als Parallelwiderstand zum Strompfad des Anzeigeinstrumentes, der andere Widerstand ist als Spannungsteiler zum Spannungspfad geschaltet. Ein Schutzwiderstand dient als Belastung im Strompfad. Das
Produkt aus Strom und Spannung ergibt die prozentuale Austragsleistung des Doseurs. Der Widerstand im Strompfad ist proportional der Siloauslassöffnung, der als Spannungsteiler geschaltete Widerstand ist proportional dem Hubweg.
Fig. 8 zeigt in vergrösserter Darstellung die Hubverstellung mit Verstellgetriebe. Durch die Schub- stange 18 wird derSchwingkörper 17, in dem sich die Spindel 16 befindet, in schwingende Bewegung versetzt. Die Verstellung der Spindel 16 kann man an der Skala 16a, die sich auf dem Schwingkörper 17 befindet und vermittels des Zeigers 16b erkennbar ist, ablesen. Das Verstellgetriebe 22 für die Spinde116 wird durch den Elektromotor 23 angetreiben. 24 ist der Drehwiderstand.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Dosiergerät zum Dosieren von Strassenbaustoffen, zur Zuführung zu Strassenbaumaschinen, bei welchem durch einen Silo die Strassenbaustoffe unter Verwendung eines Stossaufgebers einer Förderbandeinrichtung zugeleitet werden und bei dem die Auswurföffnung des Silos durch eine von Hand verstellbare Klappe geöffnet oder geschlossen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussplatte (3) der Silotrichterauslassöffnung (la) bzw. ihre Stelleinrichtung (5, 5a) und die Hubverstellung des Stossaufgebers (11) der Förderbandeinrichtung durch elektrische Steuerelemente, z.
B. je ein elektrischer Drehwiderstand (9 und 24), mit je einer im Kommandowagen angeordneten elektrischen Anzeigevorrichtung verbunden sind, welche die jeweilige Austragsmenge des Doseurs abhängig von der Einstellung der Weite der Öffnung (la) bzw. der jeweiligen Einstellung des Hubes der Stossgebereinrichtung (11) bzw. der jeweiligen Einstellung des Hubes der Stossgebereinrichtung (11) bekannt geben.