AT236824B - Rechenanlage für schwimmende Pumpstationen - Google Patents

Rechenanlage für schwimmende Pumpstationen

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AT236824B
AT236824B AT302163A AT302163A AT236824B AT 236824 B AT236824 B AT 236824B AT 302163 A AT302163 A AT 302163A AT 302163 A AT302163 A AT 302163A AT 236824 B AT236824 B AT 236824B
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AT
Austria
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pumping stations
rake
computer system
floating
bow
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Application number
AT302163A
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English (en)
Inventor
Karl Dipl Ing Mahr
Original Assignee
Andritz Ag Maschf
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Description


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  Rechenanlage für schwimmende Pumpstationen 
Die Erfindung betrifft eine Rechenanlage für schwimmende bzw. schwimmend verfahrbare Pump- stationen, insbesondere solche mit geringem Tiefgang und bugseitiger Anordnung des Rechens am Fahr- zeug unter dem Wasserspiegel für den Eintritt und seitlicher Öffnungen unter Wasser für den Austritt, wo- bei die Reinigung selbsttätig oder von Hand durch luftdicht abschliessende Deckel der Rechenkammer erfolgt. 



   Solche schwimmende Pumpstationen sind meist für grössere Leistungen ausgelegt und müssen auch in seichten Gewässern verwendbar sein ; deshalb ist die leichte Reinigung vom Rechengut wichtig, da unter   diesen Umständen   sehr vielRechengut anfällt. Auch wäre bei einem aussenbords angeordneten Rechen das
Ansaugen von Luft kaum zu vermeiden. 



   Die Rechenkammer wird erfindungsgemäss mit grosser Öffnung an der Schiffsunterseite unter dem Bug angeordnet und hat einen luftdichten Deckel, der zur Reinigung leicht zu öffnen ist, so dass das Rechengut zu den Austrittsöffnungen geschoben werden   kann. Das Rechengut   kann bei geschlossenem Deckel aber auch selbst von der Strömung zum Austritt befördert werden. 



   Der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Erfindung zu entnehmen. Fig. 1 zeigt einen schematischen Längsschnitt durch den vorderen Teil des Fahrzeuges, Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf denselben Teil und Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie   A - A   in Fig. 1. 



   Der Rechen 3, der das Eindringen grösserer Festkörper in die geschlossene Zulaufwasserführung 4 und zum Rohr 5 zur Pumpe verhindert, ist in einer am Bug des Schiffes 1 angebrachten Rechenkammer 2 ange- ordnet, die beim Normalbetrieb durch den Deckel 6 luftdicht abgeschlossen ist. Das Wasser tritt in die
Kammer 2 durch eine sehr gross bemessene Öffnung im schrägen Teil des Schiffbodens beim Bug ein. 



  Durch einen an der Rechenoberkante angeordneten Träger 8, der noch unter dem Wasserspiegel liegt und durch die heckseitige Kammerwand 11 wird eine Rinne gebildet, die das vom Rechen abgezogene oder hochgeschwemmte Rechengut aufnimmt. Anschliessend an diese Rinne sind seitliche Kanäle 9 angeordnet, die schräg nach abwärts unter den Wasserspiegel führen. Diese Kanäle 9 dienen zum Ausschieben oder selbsttätigen Ausschwemmen des   Recbengutes.   



   Der Rechen 3 und der Schiffkörper 1 werden vor Beschädigung durch Grundberührungen oder Zusammentreffen mit schwerem Treibgut durch kufenähnlich geformte Träger 10 geschützt, die auch in die tragende Konstruktion des Schiffkörpers 1 einbezogen werden können. 



   Da die Strömungsgeschwindigkeit ausserhalb des Schiffes im Bereich der freien Wasseroberfläche nur gering ist, wird keine Luft angesaugt, so lange der Deckel 6 geschlossen ist. 



   Zum Reinigen des Rechens   3'\ron Hand   aus öffnet man den Deckel 6 und drosselt die Pumpenförderung oder stellt sie vorübergehend ganz ab, um das Ansaugen von Luft zu vermeiden. 



   Verankert man die schwimmende Pumpstation mit dem Buge stromaufwärts, so bewirkt die Strömung ein Steigen des Spiegels in der Rechenkammer   2,   während an den   Aussenstellen der Kanäle 9 ein   schwacher Druckabfall ausgelöst wird. Es bildet sich daher neben der Hauptströmung durch den Rechen 3 und der Zulaufwasserführung 4 und Rohr 5 zur Pumpe eine Nebenströmung durch die Kanäle 9 aus, die zumindest das kleinere aufschwimmende Treibgut in das freie Wasser spült. Derselbe Effekt tritt verstärkt bei Vorwärtsfahrt der Station auf. 



   Bei parallel geschalteten zwei Pumpaggregaten ist für jede Rechenkammer je ein Kanal 9 vorzusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Rechenanlage für schwimmende Pumpstationen mit bugseitiger Einströmöffnung und darin angeordnetem Rechen, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schiffsunterseite unter dem Bug eine grosse Einströmöffnung zu einer Rechenkammer (2) führt, die durch einen luftdichten Deckel (6) leicht zugänglich ist, so dass das Rechengut zu seitlichen Austrittsöffnungen (9) schiebbar ist.
    2. Rechenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Austrittsöffnungen (9) in der Sogzone nach aussen munden.
AT302163A 1963-04-12 1963-04-12 Rechenanlage für schwimmende Pumpstationen AT236824B (de)

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