AT236504B - Pneumatischer, vorzugsweise beidseitig beaufschlagbarer Antrieb für elektrische Schalter mit Entlüftungsvorrichtungen für schnell aufeinanderfolgende Schaltungen - Google Patents

Pneumatischer, vorzugsweise beidseitig beaufschlagbarer Antrieb für elektrische Schalter mit Entlüftungsvorrichtungen für schnell aufeinanderfolgende Schaltungen

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AT236504B
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    • H01H33/02Details
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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pneumatischer, vorzugsweise beidseitig beaufschlagbarer Antrieb für elektrische Schalter mit   Entlüftungsvorrichtungen   für schnell aufeinanderfolgende Schaltungen 
Es ist ein pneumatischer, vorzugsweise beidseitig beaufschlagbarer, auf Hochspannungspotential lie- gender Antrieb für elektrische Schalter mit unmittelbar betätigten Schaltkontakten bekannt, bei dem von den Schalterantriebs - und Steuerelementen mechanisch unabhängige, pneumatisch beidseitig   beaufschlag -   te Entlüftungsvorrichtungen für schnell aufeinanderfolgende Schaltungen,   z. B.   für Kurzunterbrechung, vorgesehen sind.

   Diese unmittelbar am Antriebszylinder angebrachten Entlüftungsvorrichtungen werden unmittelbar von einem Teil des zum Schalterantrieb strömenden Druckmittels zunächst geschlossen oder geschlossen gehalten und dann durch eine nach einem vorbestimmten Zeitpunkt kurz vor oder bei Been- digung des Schaltvorganges wirksam werdende, auf eine Druckdifferenz zwischen den beaufschlagten Flächen beruhende pneumatische Rückstellkraft wieder geöffnet, wodurch der mit der Antriebsluft gefüllte Zylinderraum während der Schaltbewegung zunächst verschlossen ist, aber bereits vor dem Befehl zur gegenläufigen Bewegung entlüftet wird. 



     Als Entlûftungsvorrichtungen dienen hauptsächlich federkraftfreie Schieber, deren bewegliche Teile   als Differentialkolben ausgebildet sind,   u. zw.   werden die kleineren Flächen jeweils von der Antriebsluft und die grösseren Flächen von der Entlüftungsluft beaufschlagt. Doch ist ein Differentialkolben für den dem Ausschaltvorgang zugeordneten Schieber nicht unbedingt erforderlich, weil für einen Ausschaltvorgang bei einer Kurzunterbrechung ohnehin längere Zeit zur Verfügung steht, um   z. B.   die Aufhebung eines Kurzschlusses abzuwarten. In dieser Zeit kann auch die Aus-Antriebsluft abgestellt werden, so dass die Entlüftungsluft vom Ausschaltvorgang her das Aus-Entlüftungsventil, ohne eine Gegenkraft überwinden zu müssen, öffnen kann. 



   Bei dem bekannten Schalterantrieb kann es vorkommen, dass bei einer Einschaltung auf einen Kurzschluss eine schnelle Wiederausschaltung dadurch verzögert wird, dass die Entlüftung des von der Einschaltung her noch aufgefüllten Zylinderraumes nicht beendet werden kann, weil das Entlüftungsventil bereits von dem Ausschaltimpuls her wieder geschlossen wird und aus der Rohrleitung für die Einschaltluft, die ihrerseits bei lang anstehendem Einschaltimpuls noch nicht hinreichend entlüftet sein kann, Druckluft in den Zylinder nachströmt. In diesem Falle verhindert die in dem abgeschlossenen Zylinderraum komprimierte Luft eine Schnellschaltung. 



   Die Erfindung beseitigt diesen Mangel nun dadurch, dass die Entlüftungsvorrichtungen so ausgebildet sind, dass diese nur dann von der Antriebsluft für einen beliebigen Schaltvorgang geschlossen bzw. geschlossen gehalten werden können, wenn deren bewegliches Organ zuvor durch Federkraft in oder nahezu in die Schliessstellung gebracht ist. Solange bei dieser Ausführungsform der Entlüftungsvorrichtungen sich noch Druckluft in dem vom vorhergehenden Schaltvorgang aufgefüllten Zylinderraum befindet, sorgt diese dafür, dass die Entlüftungsvorrichtung geöffnet bleibt. Erst wenn dieser Druck so weit abgesunken ist, dass die Feder innerhalb der Entlüftungsvorrichtung das bewegliche Organ in die Schliessstellung bringen kann, ist auch die Beaufschlagung dieses Organs durch den folgenden   Schaltimpuls möglich.

   Es   sind so mit Hilfe der Erfindung Schnellschaltungen bei extrem kurzen Pausenzeiten möglich. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wobei nur ein Entlüftungsventil, das der Ausschaltung zugeordnet ist, gezeigt ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In dem Antriebszylinder 1 bewegt sich der Antriebskolben 2 mit der Antriebsstange 3, an der der
Schaltkontakt befestigt ist. Das Entlüftungsventil 4 ist in der Mitte des Zylinders angeordnet. Es hat einen
Schieber 5 als bewegliches Organ, das unter dem Druck einer Feder 6 steht. Diese Feder 6 hat nur die
Aufgabe, den Schieber 5 in die Schliessstellung zu bringen. Die Beaufschlagung des Schiebers 5 durch
Druckluft erfolgt über die Öffnung 7, der Abströmkanal ist mit 8 bezeichnet. 9 ist ein Rückschlagventil, das den Einströmkanal 10 abdichtet, 11 ist das entsprechende Rückschlagventil auf der Aus-Seite des An- triebszylinders. 



   Es sei angenommen, dass der Schalter eingeschaltet wurde und dass zu dieser Zeit ein Kurzschluss be- stand. Durch das nicht weiter dargestellte Steuersystem wird im gleichen Augenblick ein Ausschaltimpuls gegeben, durch den der Kolben 2 wieder in die entgegengesetzte Richtung angetrieben wird. Da dieser Ausschaltimpuls aber unmittelbar auf den Einschaltimpuls gegeben wurde, hätte sich der rechts des Kol- bens 2 befindliche Zylinderraum nicht hinreichend entlüften können, wenn das Entlüftungsventil gleich- zeitig mit der Beaufschlagung des Kolbens durch die Aus-Luft geschlossen worden wäre, wie dies bei dem bekannten Antrieb der Fall ist. Dadurch, dass die Ein-Luft aber noch auf den Schieber 5 des Entlüftungsventils einwirkt und diesen gegen die Kraft der Feder 6 in die Offen-Stellung bewegt, kann die Druckluft-im Zylinderraum durch den Kanal 8 abströmen.

   Erst wenn der Druck dieser Ein-Luft so weit abgesunken ist, dass die Feder 6 den Schieber 5 in oder nahezu in die Schliessstellung bringt, kann die durch die Öffnung 7 eintretendeDruckluft das Entlüftungsventil endgültig abdichten, so dass der Kolben 2 bis nahezu in die Endlage mit vollem Antriebsdruck und hoher Geschwindigkeit bewegt wird. Nur die Luft, die sich in dem Teil des Zylinders befindet, der hinter dem Abströmkanal liegt, wird hiebei komprimiert und zur Dämpfung der Schaltbewegung ausgenutzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Pneumatischer, vorzugsweise beidseitig beaufschlagbarer, auf Hochspannungspotential liegender Antrieb für elektrische Schalter mit unmittelbar betätigten Schaltkontakten und von den Schalterantriebsund Steuerelementen mechanisch unabhängigen, pneumatisch beidseitig beaufschlagten Entlüftungsvorrichtungen für schnell aufeinanderfolgende Schaltungen, z.
    B. für Kurzunterbrechung, bei dem die unmittelbar am Antriebszylinder angebrachten Entlüftungsvorrichtungen unmittelbar von einem Teil des zum Schalterantrieb strömenden Druckmittels zunächst geschlossen oder geschlossen gehalten werden und dann durch eine nach einem vorbestimmten Zeitpunkt kurz vor oder bei Beendigung des Schaltvorganges wirksam werdende, auf eine Druckdifferenz zwischen den beaufschlagten Flächen beruhende pneumatische Rückstellkraft wieder geöffnet werden, wodurch der mit der Antriebsluft gefüllte Zylinderraum während der Schaltbewegung zunächst verschlossen ist, aber bereits vor dem Befehl zur gegenläufigen Bewegung entlüftet wird, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Entlüftungsvorrichtungen, dass diese nur dann von der Antriebsluft für einen beliebigen Schaltervorgang geschlossen bzw.
    geschlossen gehalten werden können, wenn deren bewegliches Organ zuvor durch Federkraft in oder nahezu in die Schliessstellung gebracht ist.
AT479262A 1961-07-31 1962-06-14 Pneumatischer, vorzugsweise beidseitig beaufschlagbarer Antrieb für elektrische Schalter mit Entlüftungsvorrichtungen für schnell aufeinanderfolgende Schaltungen AT236504B (de)

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