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Dipolantenne, insbesondere Yagi-Antenne
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dipolantenne, insbesondere Yagi-Antenne.
Bei diesen Antennen bildet die Befestigung der einzelnen Elemente, wie der Direktoren und der Re- flektoren, auf ihren Trägern ein besonderes Problem. Einerseits wird gefordert, dass Elemente und Träger ihre gegenseitige Betriebslage auch unter dem Einfluss von Wind- und Sturmkräften mcht verändern, an- derseits soll die Befestigung dieser Teile aneinander möglichst einfach und billig sein. Es sind die verschie- densten Formen der Befestigung bekanntgeworden. Bei einer Ausführungsform werden die Elemente mit ihren Trägern verschraubt. Das erfordert neben der zusätzlichen Schraube für jedes Element auch eine besondere Zentrierung des Elementes auf seinem Träger, damit die im Betrieb notwendige unverrückbare
Lage erhalten bleibt. Bei einer andern Ausführungsform hat man die Teile zusammengenietet.
Auch diese
Ausführungsform ist mangelhaft, da sie das Durchbohren sowohl des Elementes als auch des Trägers und einenNietvorgangerfordert. Die Nietstelle wird dabei eine Quelle von Unzuträglichkeiten, die durch den
Einfluss der Witterung hervorgerufen werden. Es ist ferner bereits bekanntgeworden, bei Antennen der an- gegebenen Art in den Elementeträgern Bohrungen zum Hindurchführen der Antennenelemente vorzuse- hen und dann entweder durch zusätzliche, im Träger angeordnete Klemmittel oder durch besondere, die gegenseitige Reibung erhöhende Formgebungen die Antennenelemente am Träger durch Presssitz festzulegen.
Diese bekannten Elementehalterungen haben einerseits den Nachteil einer aufwendigen Fertigung, da zunächst der Träger an den Halterungsstellen durchbohrt werden und danach das Element mit den entsprechenden Klemmitteln befestigt werden muss. Anderseits ist eine solche Lösung insbesondere für An- tennen der oberen Frequenzbereiche, z. B. des UHF-Bereiches, praktisch nicht mehr realisierbar, da durch die Bohrungen im Träger eine unzulässige Schwächung des Trägerquerschnittes hervorgerufen wird, wenn nicht eine nachteilige Überdimensionierung des Trägers vorgenommen wird, die jedoch das Gewicht der Antenne in unzumutbarer Weise erhöhen würde, abgesehen von den zusätzlichen Materialkosten.
Hinzu kommt auch hier der Nachteil, dass in den Bohrungen Quellen von Korrosions- und andern Witterungsschäden entstehen.
Die geschilderten Mängel aller bekannten Befestigungen sind nach der Erfindung dadurch vermieden, dass die nicht gespeisten Elemente der Antenne auf ihre Träger mit einer oder mehreren Windungen aufgewickelt sind. Je nach der Beschaffenheit des Materials der Elemente und der Träger können dabei entweder eine, zwei oder noch mehr Windungen verwendet werden, um den erforderlichen Presssitz zu erreichen. Für die Befestigung der Elemente am Träger sind irgendwelche Bohrungen oder zusatzliche Befestigungselemente ganz entbehrlich. Die Fertigung der Antenne wird wesentlich vereinfacht und verbilligt.
Die erfindungsgemässe Art der Befestigung der Elemente an ihren Trägern eignet sich besonders für die maschinelle Massenherstellung. Die Herstellung kann strangweise erfolgen. Die benötigten Antennenlängen lassen sich dann in einfacher Weise von diesen Strängen abschneiden.
Eine Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die nicht gespeisten Antennenelemente aus Draht und ihre Träger aus mehreren zusammengewundenen Einzeldrähten bestehen und die Antennenelemente nach Art eines Stacheldrahtes in dadurch entstehende Schlingen durch Aufwickeln auf einen Trägeremzeldraht festgelegt sind. Diese Ausführungsform zeichnet sich durch eine besonders einfache und
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