AT236316B - Hüftgürtel - Google Patents

Hüftgürtel

Info

Publication number
AT236316B
AT236316B AT483660A AT483660A AT236316B AT 236316 B AT236316 B AT 236316B AT 483660 A AT483660 A AT 483660A AT 483660 A AT483660 A AT 483660A AT 236316 B AT236316 B AT 236316B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
hip
elastic
parts
elastic band
hip belt
Prior art date
Application number
AT483660A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Tru Balance Corsets Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tru Balance Corsets Inc filed Critical Tru Balance Corsets Inc
Application granted granted Critical
Publication of AT236316B publication Critical patent/AT236316B/de

Links

Landscapes

  • Corsets Or Brassieres (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hüftgürtel   Die Erfindung bezieht sich auf einen Hüftgürtel,   bestehend aus miteinander verbundenen, vorzugsweise aus elastischem Material, insbesondere aus in zwei Richtungen elastischem Material aus Kettenwirkware, gefertigten Vorder-,   Hüft- und   Rückenteilen, an welchen eine dehnbare Verstärkung elastisch befestigt ist. 



   Bei verschiedenen Ausführungen bekannter Hüftgürtel dieser Art wird durch in verschiedenen Richtungen auf einen Vorderteil wirkende elastische Kräfte, welche insbesondere von aus elastischer Kettenwirkware hergestellten Seitenteilen bzw. Hüftteilen in schräger Richtung nach oben bzw. in schräger Richtung nach unten ausgeübt werden, insbesondere bei Körperbewegung eine Haltungskorrektur erzielt. 



   Solche Unterbekleidungsstücke bedingen eine kostspielige Herstellungsweise und erfordern eine be- sondere kostensteigernde Sorgfalt beim Zuschneiden und machen es darüber hinaus notwendig, die ein- zelnen das Unterbekleidungsstück bildenden elastischen Teile zueinander genau anzuordnen, so dass in   der Folge unter Aufgabe der mit solchen kostspieligen Unterbekleidungsstücken   mit haltungskorrigierender
Wirkung erzielbaren Vorteile schliesslich die mit geringeren Kosten aus geradlinig zugeschnittenen Stücken hergestellten, vorzugsweise aus elastischem Material bestehenden, Unterbekleidungsstücke bevorzugt wurden. 



   Die Erfindung bezweckt nun die Beseitigung dieser Nachteile bekannter Hüftgürtel der eingangs erwähnten Art. 



   Gemäss der Erfindung werden nun solche Hüftgürtel derart ausgebildet, dass die Verstärkung von je einem, ausgehend von dem an den Rückenteil angrenzenden, unterhalb des oberen Randes des Hüftteiles liegenden Bereich desselben, über die grösste Weite des Hüftteiles, nach vorne bis in die Mitte und zum unteren Rand des die Schenkel bedeckenden Abschnittes des Hüftteiles erstreckenden elastischen Band gebildet ist. Ein Hüftgürtel mit dem erfindungsgemäss angeordneten elastischen Band besitzt besonders günstige Stützeigenschaften ohne dabei die Bewegungsfreiheit der Trägerin einzuschränken. Die erfindungsgemässe Anordnung des elastischen Bandes bietet aus diesen Gründen auch besondere Vorteile gegenüber bekannten Hüftgürteln, welche nur im Bereich der Taillengegend verstärkt sind und deshalb die Muskeln der Hüftgegend nicht unterstützen.

   Die besonders günstige Wirkung des elastischen Bandes ergibt sich dadurch, dass sich das elastische Band bogenförmig über den   Hüftteil erstreckt, u. zw.   ausgehend von einem an der vorderen Lendengegend gelegenen Teil des Hüftgürtels, im wesentlichen parallel zum Rektusfemorusmuskel und Sartoriusmuskel zunächst nach oben und dann bogenförmig nach hinten und diagonal über den vor der Wirbelsäule gelegenen Teil des Ilium und des grossen Trochanter und dann weiter nach hinten zu einem unterhalb der Taillenlinie gelegenen Punkt. Hiebei ist es zweckmässig, dass sich die Hauptelastizitätsrichtung des elastischen Bandes in Richtung der Breite des Bandes erstreckt. 



   Der günstige Einfluss des elastischen Bandes tritt besonders dann in Erscheinung, wenn die Hauptelastizitätsrichtung des elastischen Bandes mit jener der Seitenteile des Hüftgürtels zusammenfällt. Dies lässt sich in besonders einfacher Weise erreichen, wenn die Hauptelastizitätsrichtung des elastischen Bandes im wesentlichen horizontal verläuft. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist. Fig. l zeigt einen Hüftgürtel gemäss der Erfindung flach aufgelegt von vorne, Fig. 2 eine Seitenansicht desselben Hüftgürtel von links, Fig. 3 eine Rückansicht des flach aufgelegten 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Hüftgürtels, Fig. 4 einen Ausschnitt eines Schnittes entlang der Linie 4-4 nach Fig. 2 in vergrössertem Mass- stab, Fig. 5 den Vorderteil des Hüftgürtels, Fig. 6 den Rückenteil des Hüftgürtels, Fig. 7 in Draufsicht eine
Gewebebahn, welche die linken und rechten Hüftteile des Hüftgürtels bildet, wobei die Lage des elasti-   schen Bandes skizziert   ist und Fig. 8 in Draufsicht eine, das linke und rechte elastische Band bildende Ge- webebahn. 



   Der in der Zeichnung dargestellte Hüftgürtel kann auch einen Teil eines elastischen Unterbeklei- dungsstückes, beispielsweise eines Korsetts, bilden. 



   Indemnur den Hüftgürtel 10 darstellenden Ausführungsbeispiel ist ein, im allgemeinen vorzugsweise als umgekehrt dreieckförmiger, in Fig. 5 dargestellter Vorderteil 11 vorgesehen, der aus einem in einer
Richtung   streckbaren,   elastischen Gewebe besteht, dessen Hauptelastizität in Richtung des Pfeiles 12 liegt, so dass die elastischen Fäden parallel zur Vertikalen des Hüftgürtels liegen. Der Rückenteil 13 ist im allgemeinen von einem aufrecht dreieckförmigen oder krugförmigen (Fig. 6), ebenfalls aus einem in einer
Richtung streckbaren elastischen Gewebe bestehenden Teil gebildet, wobei die Hauptelastizität des Gewebes in Richtung des Pfeiles 12 liegt, so dass auch hier die elastischen Fäden des Gewebes parallel zur Vertikalen des Hüftgürtels liegen. 



   Die linken und rechten Seitenteile 14 und 15 des Hüftgürtels, die wie in Fig. 7 dargestellt ist, im allgemeinen eine trapzeförmige Form aufweisen, werden aus einem Gewebe herausgeschnitten, wobei das Schnittmuster asymmetrisch, d. h. einmal mit seiner einen und das andere Mal mit seiner andern
Seite aufgelegt wird und dabei die Hauptelastizitätsrichtung des aus Kettenwirkware bestehenden Materials in Richtung des Pfeiles 16 des Zugkomponentensternes liegt. 



   Die Verstärkung des Hüftgürtels wird von elastischen Bändern 17,18 gebildet, von welchen je eines zur Verstärkung je eines der Hüftteile 14 und 15 dient. Wie Fig. 8 zeigt, werden diese elastischen Bänder, welche bogenförmig ausgebildet sind, auf die Hüftteile 14,15 so aufgelegt, dass sie sich von der Mitte des unteren Randes 19,20 der Hüftteile 14,15 nach der rückwärtigen oberen Hälfte der Seitenränder 21, 22 der Hüftteile 14,15 erstrecken. Vorzugsweise sind die elastischen Bänder so ausgeschnitten, dass nach dem Auflegen derselben auf die Hüftteile deren Hauptelastizitätsrichtung mit jenen der Hüftteile 14 und 15 zusammenfällt. 



   Die Anfertigung des Hüftgürtels erfolgt so, dass zunächst die elastischen Bänder 17 und 18 mit den Hüftteilen 14 und 15 in der in Fig. 7 zeichnerisch dargestellten Lage durch elastische Zick-Zack-Stiche 23 unter Dehnung an der Rückseite der Hüftteile miteinander verbunden werden, u. zw. so, dass der untere Rand 24 bzw. 25 des linken bzw. rechten elastischen Bandes 17 bzw. 18 mit dem unteren Rand 19 bzw. 



  20 des Hüftteiles 14 bzw. 15 und der obere Rand 26 bzw. 27 des rechten bzw. linken elastischen Bandes 17 bzw. 18 mit dem Seitenrand 21 bzw. 22 des Hüffteiles 14 bzw. 15 zusammenfällt. Anschliessend wird der Vorderteil 11 mit seinem linken Rand 28 und seinem rechten Rand 29 mit den entsprechenden seitlichen Rändern der Hüftteile 14 bzw. 15 mittels Schlaufenstichen verbunden, worauf die seitlichen Ränder 21 bzw. 22 der Hüftteile 14 bzw. 15 mit den entsprechenden seitlichen Rändern des Rückenteiles 13 durch   die Nähte 30 bzw.   31 verbunden werden.

   Der Hüftgürtel wird   durch-Einsäumen   seines oberen, die Taillenlinie bildenden Randes 32 und seines unteren Randes 33 fertiggestellt, wobei die elastischen Bänder 17 bzw. 18 mit ihren Rändern 24 bzw. 25 entlang des die Schenkelmitte bedeckenden Randes der Hüftteile 14 bzw. 15 mit den Hüftteilen verbunden werden. 



   Bisher wurde lediglich ein Hüftgürtel beschrieben, doch kann ein solcher Hüftgürtel auch in ein Unterbekleidungsstück voller Körperlänge, oder in ein Unterbekleidungsstück mit hoher Taille eingesetzt werden, ohne aus dem Rahmen der Erfindung zu treten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Hüftgürtel, bestehend aus miteinander verbundenen, vorzugsweise aus elastischem Material, insbesondere aus in zwei Richtungen elastischem Material aus Kettenwirkware, gefertigten Vorder-, HüftundRückenteilen, an welchem eine dehnbare Verstärkung elastisch befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkung von je einem, ausgehend von dem an den Rückenteil (13) angrenzenden, unterhalb des oberen Randes (32) des Hüftteiles (14,15) liegenden Bereich desselben, über die grösste Weite des Hüftteiles (14,15), nach vorne bis in die Mitte (19,20) und zum unteren Rand (33) des die Schenkel bedeckenden Abschnittes des Hüftteiles (14,15) erstreckenden elastischen Band (17, 18) gebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Hüftgürtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das elastische Band (17,18) bogenförmig über den Hüftteil (14,15) erstreckt.
    3. Hüftgürtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Hauptelastizitätsrichtung <Desc/Clms Page number 3> des elastischen Bandes (17,18) in Richtung der Breite des Bandes erstreckt.
    4. Hüftgürtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptelastizitätsrichtung des elastischen Bandes (17,18) mit jener der Hüftteile (14,15) des Hüftgürtels (10) zusammenfällt.
    5. Hüftgürtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptelastizitätsrichtung des elastischen Bandes (17,18) im wesentlichen horizontal verläuft.
AT483660A 1960-01-25 1960-06-24 Hüftgürtel AT236316B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US236316XA 1960-01-25 1960-01-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT236316B true AT236316B (de) 1964-10-12

Family

ID=21816297

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT483660A AT236316B (de) 1960-01-25 1960-06-24 Hüftgürtel

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT236316B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3001850C2 (de) Damen-Schwimmanzug, insbesondere für Schwimmwettkämpfe
DE1435974A1 (de) Buestenhalter
DE916883C (de) Korselett
AT236316B (de) Hüftgürtel
DE2261007A1 (de) Hueftguertel
DE1807863A1 (de) Miederguertel
DE1410762C3 (de) Hüftgürtel
DE1610545A1 (de) Huefthalterhose
DE1410770A1 (de) Unterbekleidungsstueck
DE580508C (de) Korsett
DE1435943C3 (de) Büstenhalter
DE664435C (de) Buestenhalter
AT273848B (de) Korsett, Schlüpferhöschen, Hüftgürtel od. dgl.
AT241386B (de) Büstenhalter
DE671118C (de) Versteifungsrahmen fuer Fallschirmverpackungsrueckentaschen
DE434080C (de) Mit einem Huefthalter loesbar verbundenes Mieder
AT296182B (de) Schluepferhose
DE1929896C3 (de) Hüftgürtel
DE951561C (de) Unterbekleidungsstueck
DE552603C (de) Buestenhalter
DE196949C (de)
DE1435959A1 (de) Hueftguertel
DE363730C (de) Leibbinde mit elastischem Vorderteil
AT136535B (de) Korselett, Korsett od. dgl.
AT130408B (de) Aus einem Leibmittelteil und zwei dieses einschließenden Seitenteilen mit zugehöriger Rückenverschnürung od. dgl. bestehende Leibbinde mit Hilfsbinden.