AT235977B - Umschalter für die Wicklungsanzapfungen eines Transformators, insbesondere Höchstspannungstransformators - Google Patents

Umschalter für die Wicklungsanzapfungen eines Transformators, insbesondere Höchstspannungstransformators

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AT235977B
AT235977B AT669161A AT669161A AT235977B AT 235977 B AT235977 B AT 235977B AT 669161 A AT669161 A AT 669161A AT 669161 A AT669161 A AT 669161A AT 235977 B AT235977 B AT 235977B
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AT
Austria
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transformer
changeover switch
contacts
high voltage
winding taps
Prior art date
Application number
AT669161A
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English (en)
Inventor
Vaclav Kohout
Karel Johanik
Original Assignee
Zd Y V I Plzen Narodni Podnik
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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Umschalter für die Wicklungsanzapfungen eines Transformators, insbesondere Höchstspannungstransformators 
Der Umschalter für die Wicklungsanzapfungen eines Transformators (auch   Anzapfschalter genannt)   ist eine Vorrichtung, mittels   welcher die Transformatorübersetzung   in kleinen Grenzen geändert werden kann. Es erfolgt dies durch eine geeignete Verbindung   der herausgeführten Wicklungsanzapfungen.   Die
Betätigung des Umschalters erfolgt bei abgeschaltetem Transformator,   u. zw.   entsprechend den Betriebs- erfordernissen in verhältnismässig langen Zeitintervallen. 



   Die konstruktiven Ausführungen der bisher verwendeten Umschalter sind verschieden. Die festen Kontakte sind meist im Kreis angeordnet und werden paarweise durch einen Drehkontakt eingeschaltet, welcher im Kontaktteil entweder als Waagebalken ausgebildet ist, durch welchen je zwei benachbarte, auf der Kreisbahn angeordnete, feststehende Kontaktteile miteinander verbunden werden, oder es handelt sich um einen normalen Messerkontakt, welcher je zwei im Kreis gegenüberliegende oder untereinander angeordnete feststehende Kontakte miteinander verbindet. Weiters wurde eine Umschaltertype entwickelt, welche einen beweglichen Kontakt mit geradliniger Bewegung aufweist, welche in verschiedener Weise ausserhalb des Umschalters von einer Drehbewegung abgeleitet wird.

   Der bewegliche Kontakt schaltet die feststehenden Kontakte ein, welche in Reihe an einer Isolierstange oder   einem Isolierrohr   angeordnet sind. 



  So ist insbesondere aus der Schweizer Patentschrift Nr. 233958 ein solcher Umschalter bekanntgeworden, der jedoch infolge seines Aufbaues mit nicht   kreisringförmigen Festkontakten nur für relativ niedrige Span-   nungen verwendbar ist und einen hinsichtlich des Platzbedarfs ungünstigen Antrieb der beweglichen Kontakte mittels Zahnstange und Ritzel besitzt. 



   Alle diese Umschalter weisen eine Reihe von Nachteilen auf und sind insbesondere zur Verwendung für Transformatoren der Höchstspannungsreihe für Spannungen über 100kV kaum geeignet. Die unter Spannung stehenden metallischen Kontaktteile sind nämlich gegenüber der Umgebung nicht isoliert und weisen überdies unrunde, vom Standpunkt der Feldverteilung ungünstige Formen auf. Diese Umschalter beanspruchen daher grosse Isolierentfernungen im Ölgefäss des Transformators. Dazu kommt noch, dass auch die Einrichtungen zur Betätigung der beweglichen Kontakte bei den bisher bekannten Umschaltern relativ viel Raum im Ölgefäss einnehmen. Diese Umstände bewirken insgesamt eine beträchtliche Verteuerung der Grosstransformatoren. 



   Die geschilderten Nachteile werden bei einem Umschalter für die Wicklungsanzapfungen eines Transformators, insbesondere Höchstspannungstransformators, für die Umschaltung im stromlosen Zustand, bei welchem Umschalter feststehende ringförmige Kontakte vorgesehen sind, die an ihrem inneren Umfang mit verschiebbaren Kontakten in leitender Verbindung stehen   erfindungsgemäss   dadurch vermieden, dass die feststehenden Kontakte kreisringförmig ausgebildet und von einer koaxial angeordneten kreiszylindri-   schenIsolierhülle   gehalten sind, in welche an einer Stirnseite eine ausisoliermaterial bestehende Schraubenspindel eintritt, auf der eine gleichfalls aus Isoliermaterial bestehende, die verschiebbaren Kontakte tragende Wandermutter sitzt. 



   An sich ist die Anwendung von Wandermuttern im Schalterbau zur Bewegung der die beweglichen Kontakte tragenden Schaltstücke bekannt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Durch die   erfindungsgemässe Konstruktion wird eininsbesonderefür die Hochstspannungstechnik vorteil-   hafterUmschalter mit besonders kompaktem Aufbau geschaffen, der infolge seines koaxialen und durch- , wegs kreisförmigen Aufbaues hinsichtlich der Feldverteilung und somit hinsichtlich der auftretenden elektrischen Beanspruchungen ausserordentlich günstige Eigenschaften aufweist. Zusammen mit dem sich im wesentlichen innerhalb des durch die kreisringförmigen Festkontakte gebildeten metallischen Käfigs befindlichen Antrieb des beweglichen Kontaktträger erhält man einen Umschalter mit besonders geringen Abmessungen und einem dementsprechend geringen Platzbedarf im Ölgefäss des Transformators. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Umschalters dargestellt. 



   Es zeigen Fig.   l   das Anschluss-Schema des Umschalters an die Transformatorwicklung, Fig. 2 einen Aufriss des erfindungsgemässen Umschalters im Schnitt und Fig. 3 den dazugehörigen Grundriss. 



   In Fig.   l   ist die Transformatorwicklung mit V, die festen Kontakte des Umschalters, zu welchen die Transformatoranzapfungen herausgeführt sind, mit P und der bewegliche Umschalterkontakt mit H bezeichnet. Aus der Darstellung in den Fig. 2 und 3 ist die Form und Anordnung der feststehenden Kontakte 1 ersichtlich. Diese sind kreisringförmig ausgebildet und koaxial übereinander angeordnet. Die Verbindung der entsprechenden feststehendenKontakte erfolgt mittels der   in der axial *verschiebbaren   Wandermutter 2 gelagerten verschiebbaren Kontakte 4. Die axiale Bewegung wird der äusisoliermaterial bestehenden Wandermutter 2 durch die gleichfalls   ausisoliermaterial bestehende Schraubenspindel 3 erteilt. Die   Mutter 2 enthält zwei oder mehrere gefederte Kontakte 4.

   Die Führung der Mutter 2 ist durch zwei Federn 5 (Fig. 3)   gegen Verdrehunggesichert. DieDrehbewegung derSchraubenspindel3   wird durch eine Welle bewirkt, welche zum Teil isoliert ist,   das- öldichte   Transformatorgefäss durchsetzt und von einem Antriebszapfen abgeschlossen ist. Der Einfachheit halber ist diese Antriebsvorrichtung nicht eingezeichnet. Diefeststehenden Kontakte 1 sind von   kreisringförmigen Isolierplatten 6   gehalten, welche durch zylindrischeisoliersegmente 7 verspreizt   sind :   Die Kontaktanordnung 1, 4 ist in eine koaxial angeordnete kreiszylindrische 
 EMI2.1 
 terung gleichzeitig einen Isolierschirm der unter Spannung befindlichen Teile des Umschalters gegen die Umgebung im Transformator bildet.

   An der   der Transformatorwicklung zugekehrten Seir e sind den fesr-   stehenden Kontakten 1 die Wicklungsanzapfungen zugeführt und mittels Kabelschuhen 11 (Fig. 3) angeschlossen. 



   Der erfindungsgemässe Umschalter weist insbesondere folgende Vorteile auf : Die kreiszylindrische 
 EMI2.2 
 der zur Betätigung zweckmässigenDreh-bewegung in eine geradlinige Bewegung, welche für die beweglichen Kontakte erforderlich ist, wird unmittelbar im Raum der Isolierhülle mittels einer aus Isoliermaterial bestehenden Schraubenspindel vorgenommen, welche an einer Stirnseite in die Isolierhülle eintritt und in dieser drehbar gelagert ist, unter Verwendung einer auf der Schraubenspindel angeordneten, die beweglichen Kontakte tragenden Wandermutter. Auf Grund dieser Ausführung des Umschalters werden die   Überschlagsentfernungenbeträchtlich   herabgesetzt und der Raum im Ölgefäss des Transformators wesentlich besser als bisher ausgenützt. Dadurch wird eine wirtschaftliche Anwendung des Umschalters bei Höchstspannungstransformatoren ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Umschalter für die Wicklungsanzapfungen eines Transformators, insbesondere Höchstspannungstransformators, für die Umschaltung im stromlosen Zustand, bei welchem Umschalter feststehende ringförmi- ge Kontakte vorgesehen sind, die an ihrem inneren Umfang mit verschiebbaren Kontakten in leitender Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, dassdiefeststehendenKontakte (1) kreisringförmig ausgebildet und von einer koaxial angeordneten kreiszylindrischen Isolierhülle (8) gehalten sind, in welche an einer Stirnseite eine aus Isoliermaterial bestehende Schraubenspindel (3) eintritt, auf der eine gleichfalls aus Isoliermaterial bestehende, die verschiebbaren Kontakte (4) tragende Wandermutter (2) sitzt.
AT669161A 1960-09-24 1961-08-31 Umschalter für die Wicklungsanzapfungen eines Transformators, insbesondere Höchstspannungstransformators AT235977B (de)

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