AT235771B - Verfahren und Vorrichtung zum Anreichern von Erzen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Anreichern von Erzen

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AT235771B
AT235771B AT261462A AT261462A AT235771B AT 235771 B AT235771 B AT 235771B AT 261462 A AT261462 A AT 261462A AT 261462 A AT261462 A AT 261462A AT 235771 B AT235771 B AT 235771B
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AT
Austria
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transport device
ore
disk
transport
liquid
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Application number
AT261462A
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English (en)
Inventor
Adolphe Bragard
Original Assignee
Centre Nat Rech Metall
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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Anreichern von Erzen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
B.bewegliche Tröge, deren Höhe etwa den Abmessungen der grössten Mineralteilchen entspricht, durch ein oder mehrere magnetische Felder hindurchbewegt. 



   Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, dass das Erz-Flüssigkeitsgemenge durch ein oder mehrere ma- gnetische Felder kontinuierlich hindurchbewegt wird. 



    Gemäss   der Erfindung wird die Entfernung der paramagnetischen Teilchen dadurch bewirkt, dass eine
Aussenhautströmung an der Oberfläche der   Flüssigkeitsschicht   zur Konzentration der paramagnetischen
Teilchen erzeugt wird. 



   Ferner wird gemäss der Erfindung die Aussenhautströmung auf der Flüssigkeitsoberfläche durch eine bewegte mechanische Einrichtung erzeugt und der Kontakt mit derFlüssigkeitsschicht durch die Kläfte der Oberflächenspannung möglich gemacht und aufrechterhalten. 



   Dies beruht darauf, dass die bewegte mechanische Einrichtung nicht in die Flüssigkeitsschicht ein- getaucht werden kann, weil dies auf den Arbeitsvorgang einen störenden Einfluss ausüben würde. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht es, die Bestandteile leicht voneinander zu trennen oder das taube Gestein von den wertvollen Bestandteilen abzusondern, da die verschiedenen in der Flüssigkeit befindlichen Teilchen voneinander getrennt sind und nicht aneinander haften und daher der Extraktions- kraft den geringsten Widerstand entgegensetzen. Um die Mischung so homogen als möglich zu machen und um die Einwirkung der magnetischen Kräfte auf die paramagnetischen Teilchen zu erleichtern, kann das Gemenge aus Flüssigkeit und Erz vor und während seines Durchganges durch das magnetische Feld
Vibrationen unterworfen werden. 



   Im übrigen hat die Fortbewegungsgeschwindigkeit des Gemenges aus Flüssigkeit und Erz durch das magnetische Feld einen grossen Einfluss auf den Verlauf des Anreicherungsvorganges. Um den besten Wert dieser Geschwindigkeit zu ermitteln, muss man berücksichtigen, dass es einerseits vorteilhaft ist, diese
Geschwindigkeit zu erhöhen, um das Gesamtgewicht des während eines bestimmten Zeitraumes behandel- ten Erzes zu vergrössern, und dass anderseits die Separation umso besser ist, je länger das Erz dem Einfluss des magnetischen Feldes ausgesetzt wird. Es ist praktisch möglich, ein mehr und mehr konzentriertes Erz zu erhalten, wenn die Zahl der Durchgänge des Erzes durch das magnetische Feld vervielfacht wird, doch ist dieser Vorgang vom ökonomischen Standpunkt wegen des damit verbundenen Zeitverlustes wenig inte- ressant.

   Man darf auch nicht vergessen, dass die günstigste Durchlaufgeschwindigkeit je nach der Beschaf- fenheit des zu behandelnden Erzes verschieden ist und dass sie bei dem gleichen Erz von seiner Körnigkeit ebenso abhängt, wie von der Dichte und Viskosität der Flüssigkeit, die die Schichte von geringer Dicke   bildet. In dermehrzahl derfälle   wird dieser Wert experimentell bestimmt. Bei Versuchen mit dem erfin- dungsgemässen Verfahren an Eisenerzen nach Art der luxemburgischen Minetteerze, deren Abmessungen zwischen 0, 1 und 0, 5 mm liegen, war die verwendete Flüssigkeit Wasser und man erhielt befriedigende Resultate mit   einerFortbewegungsgeschwindigkeit   zwischen 10 und 100Meter pro Minute.

   Man hat darüber hinaus feststellen können, dass unter diesen Bedingungen die besten Ergebnisse erzielt wurden, wenn die
Geschwindigkeit ungefähr zwischen 15 und 30 Meter pro Minute lag. 



   Um das Gemenge aus Flüssigkeit und Erz zu bilden, verwendet man vorzugsweise Wasser. Trotzdem fällt die Verwendung einer andern Flüssigkeit zu diesem Zweck nicht aus dem Rahmen der Erfindung. Es kann sich   ausserdem als   vorteilhaft erweisen, der Flüssigkeit ein Netzmittel für die zu trennenden Körner beizugeben, das jedoch vorteilhafterweise wenig schäumen soll. 



   Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens. 



   DieVorrichtung gemäss der Erfindung mit-einer Zuführungseinrichtung, einer Transporteinrichtung für das zu behandelnde Gut und einer Sammelvorrichtung, die sich in einem durch ein oder mehrere Magnete erzeugten elektromagnetischen Feld mit regelbarem Luftspalt befindet, kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, dass die Transportvorrichtung endlos ausgebildet ist, wie in an sich bekannter Weise   z. B.   ein Transportband, eine Trommel, eine Scheibe od. dgl., und Tröge zur Aufnahme des zu behandelnden   Erz-Flüssigkeitsgemenges aufweist.    



   Gemäss der Erfindung ist die endlos ausgebildete Transportvorrichtung mit zwei fortlaufenden seitlichen Randleisten versehen. 



   Gemäss   einer voneilhaftenAusführungsform sind   die endlosenBänder der Transportvorrichtung parallel zueinander angeordnet. 



   Ein weiteres Merkmal der erfindungsgemässen Vorrichtung besteht darin, dass die Sammelvorrichtung ein oder mehrere endlose Bänder aufweist, die die Transporteinrichtung kreuzen und deren Abstand von der Transporteinrichtung veränderbar ist. 



   Es hat sich auch als vorteilhaft erwiesen, wenn die Sammelvorrichtung aus ein oder mehreren Scheiben besteht. 

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   Gemäss der Erfindung können auch die Scheibe oder Scheiben mehrere ringförmige Rippen aufweisen, die vorzugsweise in zwei verschiedenen Höhen angeordnet sind. 



   Eine weitere vorteilhafte Ausführungsvariante besteht darin, dass die Transportvorrichtung mehrere konvergierende endlose Bänder und die Sammelvorrichtung eine Scheibe aufweist, deren Rotationsachse an der Stelle der Konvergenz der Transportbänder angeordnet ist, damit die Scheibe gleichzeitig die von jedem dieser Bänder herbeigeführten paramagnetischen Teilchen anzieht. 



   Das Verfahren und die Vorrichtung gemäss der Erfindung lösen auf besonders einfache und wirksame
Weise das Problem der Anreicherung paramagnetischer Erze, ohne dass diese vorher einen Trocknung- prozess durchmachen müssen. Das Verfahren oder die Vorrichtung ist nicht nur in denjenigen Fällen an- wendbar, in denen man eine Trennung der magnetisierbaren von den nichtmagnetisierbaren Anteilen her-   beiführen   will, sondern gleicherweise auch in denjenigen Fällen, in denen mehrere magnetisierbare An- teile voneinander geschieden werden sollen, die jedoch hinreichend voneinander verschiedene magnetische
Eigenschaften besitzen müssen.

   Ausserdem sind das Ergebnis des Anreicherungsprozesses und der Energie- verbrauch je Tonne Erz durchaus vergleichbar mit den Ergebnissen, die man bei den magnetischen Aus-   scheidungsprozessen auf   trockenem Weg erzielen kann. 



   Die magnetische Trennung auf feuchtem Weg gemäss der Erfindung eignet sich besonders zur Reini- gung von gemischten Erzen aus Zinnoxyd, Kolumbit-Tantalit (colombo-tantalite), Wolfram, Ilmenitusw.
Es ist überdies möglich, die gleiche Apparatur zu verwenden wie bisher, indem man sie gemäss den Merkmalen der Erfindung abändert. 



   Die Anreicherung von Eisenerzen mit geringem Eisengehalt stellt ebenfalls ein sehr interessantes An- wendungsgebiet der Erfindung dar, die es insbesondere in diesem Fall gestattet, die schwach magnetischen Teilchen, die reich an oolythischem Eisen sind, zu konzentrieren und die nutzlosen und daher störenden Anteile, wie z. B. Silizium, zu eliminieren, ohne dass eine Trocknung des Erzes   während des Verfahrens   erforderlich ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Anreichern von Erzen, die ein oder mehrere paramagnetischeBestandteile enthalten, von denen der grössere Teil von taubem Gestein befreit ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Erz in eine Flüssigkeitsschicht von geringer Dicke eingebracht wird, in der die Teilchen hinreichend voneinander getrennt sind und sich in bezug auf die Flüssigkeit im wesentlichen in Ruhe befinden, dass hierauf, vorzugsweise kontinuierlich, das so entstandene Erz-Flüssigkeitsgemenge durch ein oder mehrere magnetische Felder bewegt wird und unter deren Einfluss die auszusondernden paramagnetischen Teilchen gegen die Oberfläche der Flüssigkeitsschicht angezogen werden, wo sie sich konzentrieren und von wo sie schliesslich entfernt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Erz-Flüssigkeitsgemenge durch bewegliche Tröge, deren Höhe etwa den Abmessungen der grössten Mineralteilchen entspricht, durch ein oder mehrere magnetische Felder hindurchbewegt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Erz-Flüssigkeitsgemenge durch ein oder mehrere magnetische Felder kontinuierlich hindurchbewegt wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung der paramagnetischen Teilchen dadurch bewirkt wird, dass eine Aussenhautströmung an der Oberfläche der Flüssigkeitsschicht zur Konzentration der paramagnetischen Teilchen erzeugt wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenhautströmung auf der Flüs- sigkeitsoberfläche durch'eine bewegte mechanische Einrichtung erzeugt und der Kontakt mit der Flüssigkeitsschicht durch die Kräfte der Oberflächenspannung möglich gemacht und aufrechterhalten wird.
    6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einer Zuführungseinrichtung, einer Transporteinrichtung für das zu behandelnde Gut und einer Sammelvorrichtung, die sich in einem durch ein oder mehrere Magnete erzeugten elektromagnetischen Feld mit regelbarem Luftspalt befindet, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung endlos ausgebildet ist, wie in an sich bekannter Weise z. B. ein Transportband, eine Trommel, eine Scheibe od. dgl., und Tröge zur Aufnahme des z. u behandelnden Erz-Flüssigkeitsgemenges aufweist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die endlos ausgebildete Transportvorrichtung mit zwei fortlaufenden seitlichen Randleisten versehen ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die endlosen Bänder der Transportvorrichtung parallel zueinander angeordnet sind. <Desc/Clms Page number 4>
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelvorrichtung ein oder mehrere endlose Bänder aufweist, die die Transporteinrichtung kreuzen und deren ab- stand von der Transporteinrichtung veränderbar ist.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelvorrichtung aus ein oder mehreren Scheiben besteht.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe oder Scheiben mehrere ringförmige Rippen aufweisen, die vorzugsweise in zwei verschiedenen Höhen angeordnet sind.
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung mehrere konvergierende endlose Bänder und die Sammelvorrichtung eine Scheibe aufweist, deren Rotationsachse an der Stelle der Konvergenz der Transportbänder angeordnet ist, damit die Scheibe gleichzeitig die von jedem dieser Bänder herbeigeführten paramagnetischen Teilchen anzieht.
AT261462A 1961-05-04 1962-03-30 Verfahren und Vorrichtung zum Anreichern von Erzen AT235771B (de)

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