DE449593C - Verfahren zur selektiven Schwimmaufbereitung - Google Patents

Verfahren zur selektiven Schwimmaufbereitung

Info

Publication number
DE449593C
DE449593C DEM93708D DEM0093708D DE449593C DE 449593 C DE449593 C DE 449593C DE M93708 D DEM93708 D DE M93708D DE M0093708 D DEM0093708 D DE M0093708D DE 449593 C DE449593 C DE 449593C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
selective
procedure
swimming pool
magnetic
swimming
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM93708D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenbauanstalt Humboldt AG
Original Assignee
Maschinenbauanstalt Humboldt AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenbauanstalt Humboldt AG filed Critical Maschinenbauanstalt Humboldt AG
Priority to DEM93708D priority Critical patent/DE449593C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE449593C publication Critical patent/DE449593C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/02Froth-flotation processes

Landscapes

  • Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)

Description

  • Maschinenbau-Anstalt Humboldt in Köln-Kalk. Die Erfindung bezieht sich auf die selektive Flotation eines Stoffgemisches mit einem magnetisierbaren Komponenten durch Anwendung magnetischer Kräfte die an geeigneten Stellen im Flotationsapparat im Trübebade selbst zur Einwirkung kommen und die Trennung der einzelnen Komponenten voneinander und die Anreicherung nur bestimmter gewünschter Teile im Konzentratschaum ermöglichen. Die Trennung vieler Stoffe durch Schaumschwimmaufbereitung versagte bisher mehr oder weniger vollständig, weil die Flotationsfähigkeiten gerade der zu trennenden Stoffe so gleich waren. Es ließen sich trotz vielfach variiertem 01- und Reagenzienzusatz nur Mischkonzentrate erzielen. Die anderen physikalischen Eigenschaften, wie spezifisches Gewicht und Magnetisierbarkeit, solcher zu gleicher Zeit schwimmenden Stoffe konnten dabei grundverschieden voneinander sein. Man hat versucht, solche Flotationsmischkonzentrate nachträglich auf Herden oder Magnetschneidern voneinander zu trennen. Es gelang nur mehr oder weniger unvollkommen wegen der liberölung gerade der Schwimmkonzentrate. Bei der nachträglichen Herdarbeit geht zuviel Material verloren durch einfaches Fortschwimmen. Bei gewöhnlichen Magnetscheidern treten Verluste auf durch Mitreißen unmagnetischer Stoffe durch den Magneten. Die vorliegende Erfindung geht nun von dem Gedanken aus, die Einwirkung der magnetischen Kraft speziell bei magnetischen, zu flotierenden Erzen an einer anderen Stelle des Arbeitsvorganges eintreten. zu lassen, nämlich da, wo sich der Schwimmprozeß im Entwicklungsstadium befindet im Schwimmbad selbst. Hier sind die einzelnen magnetischen Erz- und Bergpartikelchen, die am aufsteigenden Luftbläschen haften, am leichtesten aus ihrer Bahn zu lenken, und hier können auch die großen Massen der direkt unter der Schaumoberfläche locker gehaltenen Teilchen herausgeholt und am IJbertritt in die honzentratrinne gehindert werden; es handelt sich dabei um die untersten, am meisten mit Masse behafteten Teile des Schaumes, die dauernd zerfallen und wieder entstehen. Die feinsten Teilchen in den obersten Schaumhäutchen werden allerdings durch die Kräfte der Oberflächenspannung so stark festgehalten, daß sie nur schwerlich aus der Lage zu bringen sind. Sie kommen jedoch bei dem ganzen Trennungsvorgang nicht in dem Maße in Betracht wie die unteren großen Massen. Ein durch das Anziehen der magnetischen Teilchen zum Magneten bewirktes Mitreißen gewisser unmagnetischer Schwimmkonzentratteilchen wird natürlich auch bei dieser Arbeitsweise vorkommen, doch gehen die so mitgerissenen Konzentratteilchen nicht verloren. Sie werden bei rotierenden Walzen aus der magnetischen Zone zur unmagnetischen geführt, dort fallen gelassen und können erneut flotieren. Die Flotationszeit der Gesamtmasse erhöht sich dadurch um einen gewissen Bruchteil. Die Wirksamkeit des Magneten besteht demnach in einem Anziehen der magnetischen Teilchen kurz vor dem Austritt aus dem Schwimmapparat und einem Fallenlassen mitten im Bade: es resultiert ein reicherer Konzentratschaum.
  • Für die Herstellung des Effektes können die einfachsten gebräuchlichen Magnettypen verwandt werden. Prinzipiell müssen. sie aber so angebracht sein, daß sie den Schaum in .einem Entwickelungsstadium beeinflussen können und ein Fortbewegen der angezogenen Teile in die Mitte des Bades ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur selektiven Schwimmaufbereitung eines Stoffgemisches mit mindestens einem magnetisierbaren Komponenten, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennungsvorgang im Schaumschwimmbade durch Einwirkung magnetischer Kräfte im Bade unterstützt wird.
DEM93708D 1926-03-12 1926-03-12 Verfahren zur selektiven Schwimmaufbereitung Expired DE449593C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM93708D DE449593C (de) 1926-03-12 1926-03-12 Verfahren zur selektiven Schwimmaufbereitung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM93708D DE449593C (de) 1926-03-12 1926-03-12 Verfahren zur selektiven Schwimmaufbereitung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE449593C true DE449593C (de) 1927-09-17

Family

ID=7322501

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM93708D Expired DE449593C (de) 1926-03-12 1926-03-12 Verfahren zur selektiven Schwimmaufbereitung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE449593C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3039547A1 (de) Einrichtung zum ausortieren von kunststoff-folien aus einem abfallgemisch
DE449593C (de) Verfahren zur selektiven Schwimmaufbereitung
DE2544063A1 (de) Verfahren zur absonderung magnetischer materialien sowie vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE1030784B (de) Vorrichtung zum Ausscheiden von magnetisierbaren Fremdkoerpern aus Schuettgut, insbesondere Mahlgut
DE609990C (de) Aufbereitungsverfahren zum trocknen Trennen von koernigem Gut nach Korngroesse und spezifischem Gewicht
DE2510316A1 (de) Verfahren und einrichtung zum reinigen eines stromes von mechanisch zerkleinertem material
DE864531C (de) Aufbereitungsanlage fuer festes Schuettgut
DE868281C (de) Vorrichtung zum Scheiden von Kohle, Erz od. dgl.
DE540188C (de) Einrichtung zum Auflockern und Sichten von Tabak und aehnlichen Stoffen
DE676164C (de) Vorrichtung zur Abscheidung schwerer Feststoffe aus einem Fluessigkeitsstrom schwankender Groesse
DE722031C (de) Verfahren zur Schwimmaufbereitung
AT32500B (de) Verfahren zur Trennung verschiedener metallischer Mineralien durch abwechselndes Tauchen in Wasser und Berührung mit Luft.
DE727867C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen einer aus Feststoffen verschiedener Einheitsgewichte bestehenden Mischung mittels Luft o. dgl.
DE130053C (de)
DE877131C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von verschiedenen, ein Gemisch bildenden Teilchen
DE718465C (de) Verfahren zum mechanischen Trennen von grobkoernigen Stoffgemischen
DE1037982B (de) Verfahren zum Nassklassieren und/oder -sortieren von grob- bis feinkoernigen Mineralien oder sonstigen Feststoffen
DE425723C (de) Sichtmaschine mit umlaufendem Luftstrom und Streuteller im Sichtraum
DE421459C (de) Verfahren zur Aufbereitung von Mineralien, z. B. Kohlen
AT15620B (de) Scheideapparat für magnetische Erze.
DE630444C (de) Verfahren zur Gewinnung eines trockenen Schwimmittels zum Scheiden von Mischgut mittels Luft
DE100908C (de)
DE969633C (de) Verfahren zur Aufbereitung von koernigem Gut in einer Schwerfluessigkeit
DE951201C (de) Vorrichtung zur Schwimm- und Sinkscheidung von Steinkohlen oder anderen Mineralien
DE524268C (de) Tisch zum Sortieren von Karten, Briefen u. dgl., bestehend aus einer Schuettelrinne,einem Foerderband o. dgl. mit parallel zur Foerderrichtung aufgesetzten Trennungsleisten