AT235628B - Vorrichtung zum Pressen von Käsebruch - Google Patents

Vorrichtung zum Pressen von Käsebruch

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AT235628B
AT235628B AT727761A AT727761A AT235628B AT 235628 B AT235628 B AT 235628B AT 727761 A AT727761 A AT 727761A AT 727761 A AT727761 A AT 727761A AT 235628 B AT235628 B AT 235628B
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pressure
pressed
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Robert Ing Fillol
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Robert Ing Fillol
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  Vorrichtung zum Pressen von Käsebruch 
Es sind bereits Vorrichtungen zum Pressen von Käsebruch bekannt, bei denen der Pressdruck durch mindestens ein aufblähbares Luftkissen erzeugt wird. Der auf das Pressgut ausgeübte Druck dient dabei vor allem dazu, die Molke aus dem Käsebruch auszutreiben, zu welchem Zwecke der Käsebruch in einzel- nen   Formbehältern   in die Pressvorrichtung eingebracht und der direkten Einwirkung des am offenen Ende der Formbehälter aufliegenden Luftkissens ausgesetzt wird. 



   Diese bekannten Vorrichtungen besitzen nicht nur einen ziemlich komplizierten Aufbau, sondern bieten auch eine schlechte Reinigungsmöglichkeit, da ihre Zerlegung und ihr Wiederzusammenbau sehr umständlich ist. 



   Die Erfindung macht es sich nun zur Aufgabe, eine Vorrichtung zum Pressen von Käse, insbesondere Schweizerkäse, zu schaffen, die sich nicht nur durch einen extrem einfachen und daher auch billigen Aufbau, sondern auch durch besonders einfache Zerlegbarkeit und   Wiederzusammensetzbarkeit   auszeichnet. Zu diesem Zwecke sieht die Erfindung eine Ausgestaltung der Pressvorrichtung vor, die sich dadurch kennzeichnet, dass die   das Pressgut aufnehmende Kammer (Presskammer) von   einem   ringförmigen Gehäuse-   wandteil umschlossen ist, gegen dessen beide Ränder vorzugsweise mittels über den Umfang verteilter Schrauben je eine Abschlussplatte (Stützplatte) festspannbar ist, an deren Innenseite je ein aufblähbares Luftkissen anliegt, dessen Druck unter Vermittlung je einer Pressplatte auf das Pressgut übertragbar ist. 



   Durch diese Ausgestaltung werden gegenüber den bekannten Vorrichtungen nicht nur die   obenerwähn-   ten Vorteile erzielt, sondern es wird auch eine Erhöhung der Presswirkung erreicht, indem bei der erfindungsgemässen Vorrichtung von beiden Seiten her gegen das Pressgut gedrückt wird, wobei sich noch der weitere Vorteil ergibt, dass man es in einfacher Weise in der Hand hat, diese Druckeinwirkung gegenseitig abzustufen. Ausserdem stellt die erfindungsgemässe Pressvorrichtung ein kompaktes Aggregat dar, das sich bequem handhaben lässt, was sich insbesondere auch bei dem für den Ausgleich der Schwerkraft in der Käsemasse erforderlichen zeitweisen Wenden sowie auch   beimStapeln   solcher Vorrichtungen als sehr günstig erweist.. 



   In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles noch näher erläutert. Dabei zeigt die Zeichnung einen axialen Querschnitt durch die Vorrichtung. 



   Die Vorrichtung besteht vor allem aus einer unteren und oberen Abschlussplatte (Stützplatte) 1 und 3, zwischen denen der   ringförmige Gehäusewandteil   2 angeordnet ist, welcher die das Pressgut 4 aufnehmende Kammer bildet. Die Stützplatten sind dabei an den einander zugekehrten Seiten mit je einer kreisförmigen Erhebung la bzw. 3a ausgestattet, welche dem ringförmigen Wandteil 2 einen sicheren Sitz geben. 



  An der Innenseite jeder der Stützplatten liegt ein Luftkissen 5 bzw. 6 an, welche Luftkissen   z. B.   durch die Leitungen 5a und 6a mit Druckluft gefüllt werden können, um den erforderlichen Pressdruck zu erzeugen. Zur Übertragung des Pressdruckes auf das Pressgut 4 sind an den dem   Pressgut   zugewendeten Seiten der Luftkissen 5 und 6 entsprechende Pressplatten 7 und 8 vorgesehen, welche den Pressdruck gleichmässig auf   das Pressgut   verteilen. Die Stützplatten 1 und 3 sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel durch Schrauben 9 zusammengehalten. DieHöhe der Erhebungen la und 3a wird nach dem Volumen des zu behandelnden Pressgutes bzw. der Höhe des zu bildenden Pressformlings entsprechend gewählt. 



   Durch entsprechende Einstellung der Druckluftzuleitungen hat man es in der Hand, den Pressdruck allmählich zu steigern, wobei man entsprechend den jeweils gegebenen Bedingungen unter Umständen 

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 das eine der beidenKissen stärker auffüllen kann als das andere. An Stelle von über die ganze Pressfläche durchgehenden Luftkissen könnten auch Luftkissen vorgesehen sein, die in entsprechende Taschen (Kammern) unterteilt sind. 



   Jedenfalls müssen die Luftkissen so bemessen sein, dass ihre maximale Aufblähung ausreicht, um den erforderlichen höchsten   Pressdruck   sicher zu erzeugen. 



   Wie aus der Zeichnung ohne weiteres zu ersehen, besitzt die Vorrichtung eine geschlossene einfache Aussenform, wodurch, wie schon erwähnt, das Handhaben der Vorrichtung, wie es für das allfällige Wenden derselben bzw. für das Errichten von Stapeln aus solchen Vorrichtungen, welche zugleich als Formen anzusehen sind, erwünscht ist, erleichtert wird. 



   Die einzelnen Teile, so vor allem die Stützplatten 1, 3, die Pressplatten 7 und 8 und der ringförmige Gehäusewandteil 2 können aus beliebigem Material hergestellt sein. So können, wie in der Zeichnung angedeutet,   dieStützplatten 1, 3   und der   ringförmige Gehäusewandteil   2 etwa   aus Holz od. dgl.,   hingegen die Pressplatten 7, 8 aus Stahl bestehen. 



   Es muss aber betont werden, dass die Erfindung keinesfalls auf eine bestimmte Materialauswahl und auch nicht auf die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform beschränkt ist. So wäre es   z. B.   auch   möglich, an Stelle ders ehrauben   9 auch andere Mittel zum Zusammenhalten der Stützplatten 1 und 3 zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Pressen von Käsebruch, bei welcher der Pressdruck durch mindestens ein aufblähbares Luftkissen erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die das Pressgut (4) aufnehmende Kammer (Presskammer) von einem ringförmigen Gehäusewandteil (2) gebildet ist, gegen dessen beide Ränder vorzugsweise mittels über den Umfang verteilter Schrauben (9) je eine Abschlussplatte (Stützplatte, 1, 3) festspannbar ist, an deren Innenseite je ein aufblähbares Luftkissen (5) anliegt, dessen Druck unter Vermittlung je einer Pressplatte (7, 8) auf das Pressgut übertragbar ist.
AT727761A 1960-09-29 1961-09-27 Vorrichtung zum Pressen von Käsebruch AT235628B (de)

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