AT235367B - Farbfernsehsystem mit zwei sequentiell übertragenen Signalen - Google Patents

Farbfernsehsystem mit zwei sequentiell übertragenen Signalen

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AT235367B
AT235367B AT277663A AT277663A AT235367B AT 235367 B AT235367 B AT 235367B AT 277663 A AT277663 A AT 277663A AT 277663 A AT277663 A AT 277663A AT 235367 B AT235367 B AT 235367B
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Cft Comp Fse Television
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Description


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  Farbfernsehsystem mit zwei sequentiell übertragenen Signalen 
Die Erfindung bezieht sich auf Farbfernsehsysteme, bei denen zwei Bildsignale mit der Zeilenfolge abwechselnd übertragen werden. 



   Unter "mit der Zeilenfolge abwechselnd übertragenen Signalen" ist hier zu verstehen, dass die Si- gnale während des nutzbaren Abschnittes jedes Teilbildes (der durch zwei   Teilbild-Unterdrückungsinter-   valle begrenzt ist) abwechselnd jeweils während der Dauer einer Bildzeile übertragen werden. 



   Gegenstand der Erfindung sind auch die Sender und Empfänger, die bei diesem Farbfernsehsystem verwendet werden. 



   Bei den Farbfernsehsystemen dieser Art müssen die beiden übertragenen sequentiellen Signale (oder zwei aus den übertragenen Signalen abgeleitete sequentielle Signale) empfangsseitig auf zwei verschie- dene Kanäle verzweigt werden. Diese Verzweigung erfolgt mittels einer Anordnung, die einen Umschalter, dessen Zustand natürlich von der Art des gerade übertragenen Signals der beiden sequentiellen Signale abhängen muss, und eine Anordnung zur Steuerung des Umschalters enthält. 



   Die Zustandsänderungen des Umschalters erfolgen während   der"Zeilen-Unterdrückungsperioden",   welche die   Übertragungszeiten   der zu zwei verschiedenen Zeilen gehörenden Bildsignale voneinander trennen. 



   Es ist bekannt, dass wenigstens einem der beiden sequentiellen Signale ein sogenanntes Identifizierungssignal vorangeschickt wird, das während der Zeilen-Unterdrückungsperioden übertragen wird und zur Steuerung der Verzweigungsanordnung dient, damit der Umschalter stets den richtigen Zustand annimmt. 



   Diese Identifizierungssignale, besonders die "Identifizierungssignale für sequentielle   Signale" erge-   ben zwei Nachteile :
1. Es handelt sich dabei notwendigerweise um kurze Signale, und es ist schwierig, sie so auszubilden, dass nicht von Zeit zu Zeit ein Störsignal an ihre Stelle treten kann, wodurch der Betrieb der Verzweigungsanordnung des Empfänger fehlerhaft wird. 



   2. Sie nehmen den letzten Teil der Zeilenunterdrückungsperioden ein, den man gerne zur Übertragung von Bezugssignalen (beispielsweise Frequenzbezugssignalen) zur Verfügung hätte, welche im Takt der Zeilenfrequenz geliefert werden müssen. 



   Das Ziel der Erfindung ist die Vermeidung dieser Nachteile. 



   Es ist daran zu erinnern, dass die abwechselnde Übertragung der sequentiellen Signale sendeseitig durch eine Umschaltvorrichtung gesteuert wird, die abwechselnd das eine und das andere der beiden sequentiell zu übertragenden Signale einem einzigen Ausgang zuführt. 



   Die für einen richtigen Betrieb der Verzweigungsanordnung auf der Empfangsseite notwendige und hinreichende Bedingung ist eine eindeutige Übereinstimmung der beiden Zustände des sendeseitigen Umschalters, mit den beiden Zuständen des empfangsseitigen Umschalters, welcher empfangsseitig die beiden sequentiellen Signale auf die ihnen jeweils zugeordneten Kanäle verteilt. Wenn diese Übereinstimmung besteht, soll dies dadurch ausgedrückt werden, dass die beiden Umschalter in Phase sind, oder dass die Phase des empfangsseitigen Umschalters richtig ist. Im entgegengesetzten Fall heisst es, dass die bei- 

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 den Umschalter gegenphasig sind oder auch dass die Phase des empfangsseitigen Umschalters unrichtig ist. 



   Ein Farbfernsehsystem, bei dem zwei Farbsignale vor ihrer Übertragung über einen gemeinsamen Ka- nal in zwei mit der Zeilenfolge abwechselnde sequentielle Signale mit Hilfe eines Umschalters umge- formt werden, der zwei Eingänge aufweist, denen das eine bzw. das andere der beiden Signale zugeführt wird, und einen Ausgang, zu dem die beiden Signale abwechselnd gerichtet werden, während empfangs- seitig die beiden empfangenen sequentiellen Signale oder zwei aus den empfangenen sequentiellen Signa- len abgeleitete sequentielle Signale mit Hilfe eines Umschalters getrennt werden, der wenigstens einen
Eingang aufweist, dem die zu trennenden Signale zugeführt werden, und wenigstens einen Ausgang, der einem der beiden zu trennenden Signale zugeordnet ist, ist nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass sendeseitig während wiederkehrender Kontrollperioden,

   von denen jede in einem Teilbild-Unter-   drückungsintervall   enthalten ist, ein Identifizierungssignal direkt oder indirekt wenigstens einem der bei- den Eingänge ("erster Eingang") des sendeseitigen Umschalters zugeführt wird, dass der sendeseitige Um- schalter derart gesteuert wird, dass er seinen Zustand regelmässig mit der Zeilenfrequenz wenigstens zwi- schen dem Beginn jeder Kontrollperiode und dem Beginn des die folgende Kontrollperiode enthaltenden   Teilbild-Unterdrückungsintervalls   ändert, dass der empfangsseitige Umschalter durch eine Anordnung ge- steuert wird, die an einen Probekanal des Empfängers angeschlossen ist, der ihr während der Kontrollperio- den ein Probesignal zuführt, welches von der Phasenlage des empfangsseitigen Umschalters in bezug auf die Phase des sendeseitigen Umschalters abhängt,

   und dass diese Steueranordnung so ausgeführt ist, dass sie ausserhalb der Kontrollperioden die Zustandsänderungen des empfangsseitigen Umschalters regelmässig mit der Zeilenfrequenz hervorruft und während der Kontrollperioden die regelmässige Folge dieser Zustands- änderungen in Abhängigkeit von   dem. durch   den Probekanal gelieferten Signal entweder aufrecht erhält oder unterbricht, so dass sich der empfangsseitige Umschalter am Ende jeder Kontrollperiode in Phase mit dem sendeseitigen Umschalter befindet. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielshalber erläutert. Darin zeigen Fig. 1 und 2 Diagramme zur Erläuterung des der Erfindung zu Grunde liegenden Prinzips, Fig. 3 das Blockschaltbild eines Teiles eines nach der Erfindung ausgeführten Senders, Fig. 4 das Blockschaltbild eines Teiles eines nach der Erfindung ausgeführten Empfängers, Fig. 5 das Blockschaltbild einer Ausführungsform der Anordnung zur Steuerung des empfangsseitigen Umschalters, Fig. 6 ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise der Anordnung von Fig. 5, Fig. 7 ein genaueres Schaltbild eines Teiles einer andern Ausführungsform der Anordnung zur Steuerung des empfangsseitigen Umschalters, Fig. 8 und 9 Diagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise der Anordnung von   Fig. 7,   Fig.

   10 das Prinzipschaltbild einer andern Ausführungsform der Anordnung zur Steuerung des empfangsseitigen Umschalters, Fig. 11 und 12 genauere Schaltbilder von zwei Anordnungen, die-nach dem Prinzip von Fig. 10 aufgebaut sind, Fig.   13   das Blockschaltbild einer Schaltung, in welcher die Anordnung zur Steuerung des empfangsseitigen Umschalters mit der Anordnung zur Blockierung der Farbkanäle des Empfängers kombiniert ist, Fig. 14 ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise der Anordnung von Fig. 13, Fig. 15 ein genaueres Schaltbild eines Teiles einer Anordnung nach dem Prinzipschaltbild von Fig. 13 und Fig. 16 und 17 Diagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise der Anordnung von Fig. 15. 



   Die Erfindung wird für den Fall beschrieben, dass sie bei einem mit Speicherung arbeitenden sequentiell-simultanen Fernsehsystem angewendet wird. 



   Bei diesem System wird ein Träger gesendet, der einerseits durch ein Helligkeitssignal moduliert ist, und anderseits durch einen Unterträger, der seinerseits mit der Zeilenfolge abwechselnd durch zwei Hilfsfarbsignale Al und A2 moduliert ist, deren Bandbreite kleiner als diejenige des Helligkeitssignals ist, wobei diese zuletzt genannten Signale empfangsseitig während der Zeilenperioden, in denen sie nicht übertragen werden, wiederholt werden. 



   Ferner wird vorausgesetzt, dass der Träger amplitudenmoduliert ist, während der Unterträger frequenzmoduliert ist. 



   Schliesslich sei angenommen, dass das übertragene Helligkeitssignal folgende Kombination der pri- 
 EMI2.1 
 rot bzw. blau sind,-welche aus den Abtastschaltungen kommen und zuvor dem Gamma nach korrigiert sind, und dass die Signale Al und A2 den Signalen (R-Y) bzw. (B-Y) proportional sind, aber eine geringere Bandbreite als das Signal Y haben. Es gilt also : Al kl (R-Y) und A2 = k2 (B-Y), worin kl und k2 zwei Konstante sind, die so gewählt sind, dass R-Y und B-Y den gleichen Änderungsbereich   von-l   bis   +1   haben, und das kl negativ und k2 positiv ist. 



   Die Kanal-Identifizierungssignale werden, wie die sequentiellen Signale, durch Modulation des Un- 

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 terträgers übertragen. Fig. la, auf die zunächst Bezug genommen wird, zeigt das Signal, das durch direk- te Modulation des Trägers während der   Teilbild-Unterdrückungsintervalle   übertragen wird. Unabhängig von der verwendeten Fernsehnorm enthält es einen Teil A, welcher   dem "vollständigen" Teilbild-Syn-   chronisationssignal entspricht, d. h. gegebenenfalls auch die   Vorbereitungs-und Ausgleichsimpulse   ent- hält, die den eigentlichen Teilbild-Synchronisationsimpulsen vorangehen bzw. folgen. In der Darstel- lung ist angenommen, dass dieser Teil A, der CCIR-Norm entspricht.

   Darauf folgt ein Teil P, der bei- spielsweise etwa 15 Zeilenperioden dauert, und in dessen Verlauf eine Stufe auf dem Schwarzpegel über- tragen wird, welche durch kurze Impulse mit der Zeilenfrequenz unterteilt ist, damit keine Auflösung der Kontinuität in den vom Empfänger empfangenen Zeilen-Synchronisationsimpulsen eintritt. 



   Erfindungsgemäss sind die Kontrollperioden in den   Teilbild-Unterdrückungsintervallen enthalten,   und sie nehmen vorzugsweise nur einen Teil der Intervalle P ein. 



   Vorzugsweise soll nämlich die Kontrollperiode nicht auf das Zeitintervall A übergreifen, damit kei- ne Gefahr einer Störung des Synchronisationssignals besteht, und sie soll ferner nicht unmittelbar nach dem vollständigen Teilbild-Synchronisationssignal beginnen, damit nicht der Schwarzpegel während des
Rücklaufes des Lichtfleckes auf dem Empfängerschirm nach oben gestört wird. In Fig. la ist angenommen, dass die Kontrollperiode erst nach dem Zeitintervall C beginnt, das fünf Bildzeilen entspricht ; die Kon- trollperiode bedeckt somit bei diesem Beispiel das Zeitintervall D=P-C, also 10 Bildzeilen. 



   Vorausgesetzt, dass die Kontrollperiode ausreichend lang ist, dass die Anordnung, welche gegebenen- falls den empfangsseitigen Umschalter wieder in Phase bringt, sicher anspricht, ist es natürlich keines- wegs unerlässlich, dass sich die Kontrollperiode bis zum Ende des Teilbild-Unterdrückungsintervalls erstreckt. Wenn man beispielsweise den letzten Teil dieses Intervalls für die Übertragung von Typensigna- len durch direkte Modulation des Trägers verwenden will, kann es vorteilhaft sein, den Unterträger während dieser Zeit zu unterdrücken.

   Man kommt dannfür das   Teilbild-Unterdrückungsintervall   beispielsweise zu dem in Fig.   Ib   dargestellten Zeitdiagramm :
Hinsichtlich der Übertragung der Signale, mit denen direkt der Träger moduliert wird, entspricht das auf das Intervall A folgende Intervall   P'   (10 Zeilen) dem Schwarzpegel, der durch Impulse mit der Zeilenfrequenz unterteilt ist, und das letzte Intervall P" (5 Zeilen) der Übertragung von Typensignalen, welche durch die gleichen Impulse unterteilt sind. 



   Hinsichtlich des Unterträgers fällt dann die Kontrollperiode D vorzugsweise zeitlich mit der zweiten Hälfte (5 Zeilen) des Intervalls P'zusammen, während die erste Hälfte des Intervalls   P'das   Zeitintervall C bildet, das vorzugsweise zwischen der Übertragung des vollständigen Teilbild-Synchronisationssignals und dem Beginn der Kontrollperiode eingefügt wird. 



   Diese Zahlenangaben stellen natürlich nur ein Beispiel dar. 



   Es ist ferner erwünscht, dass die Kanal-Identifizierungssignale im Inneren der Kontrollperiodenur die Zeitintervalle einnehmen, welche der tatsächlichen Dauer der Bildzeile entsprechen, d. h. das Zeilen-Unterdrückungsintervall nicht enthalten ; diese Zeitintervalle sollen als Kontrollunterperioden bezeichnet werden. 



   Das Identifizierungssignal ist also im Inneren jeder Kontrollperiode vorzugsweise ein periodisches Signal mit der Zeilenfrequenz. Seine Form entspricht vorzugsweise einem schiefen Trapez, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Diese Form besteht aus einem sägezahnförmig ansteigenden Teil, der ein Typensignal ergibt, das zur Einregelung der Empfänger durch geschulte Kräfte nutzbar ist, und einen Teil mit hohem Pegel, der zur Bildung eines integrierten Signals mit hohem Pegel für die Steuerung des empfangsseitigen Umschalters günstig ist. 



   In Fig. 2 sind nur zwei   Trapezedargestellt,   doch ist ihre Zahl gleich der Zahl der Zeilenperioden, welche in der Kontrollperiode enthalten sind. 



   Natürlich kann auch ein Identifizierungssignal anderer Form verwendet werden, beispielsweise ein Rechtecksignal oder ein Sägezahnsignal. 



   Aus dem gleichen Grund (Integration) wird der grösste Pegel des Identifizierungssignals vorzugsweise so gross bemessen, wie dies mit der Modulationskapazität des Unterträgers vereinbar ist. 



   Schliesslich ist es vorteilhaft, den beiden Eingangskanälen des sendeseitigen Umschalters zwei verschiedene Identifizierungssignale zuzuführen, besonders zwei Signale, die auseinander durch eine einfache Polaritätsumkehr abgeleitet werden können. 



   Die Erfindung wird für diesen Fall beschrieben. 



   Ausserdem wird angenommen, dass in jedem   Teilbild-Unterdrückungsintervall   eine Kontrollperiode enthalten ist, wie beispielsweise in Fig. la oder Fig. Ib dargestellt ist. 



   Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der Schaltung des Senders, welche das den Träger modulierende 

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Gesamtsignal bildet. Es sind nur die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Elemente dargestellt. 



   Ein Signalgenerator 15 liefert alle erforderlichen   Synchronisations-und Umschaltsignale   auf Grund von Grundsignalen, welche ihr von der Synchronisationsschaltung 21 des Senders   zugeführt   werden. Diese
Grundsignale sind beispielsweise die Zeilen-Unterdrückungsimpulse, die Teilbild-Unterdrückungsimpulse sowie die Zeilen- und Teilbild-Synchronisationssignale. 



   Einer Matrix 1 werden   die"Rotsignale"R, die"Blausignale"B   und   die "Grünsignale" G   zugeführt, welche von der Bildabtasteinrichtung geliefert werden und dem Gamma nachkorrigiert sind. Diese Signale erscheinen gleichzeitig an den Eingängen 2,3 und 4. Die Matrix 1 enthält die Helligkeitsmatrix la, die direkt an die Eingänge 2, 3 und 4 angeschlossen ist und am Ausgang das breitbandige Helligkeitssignal Y abgibt sowie die Farbwertmatrix lb, die einerseits an die Eingänge 2 und 3 angeschlossen ist und ander- seits über   eine Polaritätsumkehrschaltüng Ic   an den Ausgang der Matrix la. Die Matrix lb liefert auf
Grund. der ihren Eingängen zugeführten Signale R, B   und-Y   an ihren Ausgängen 5 und 6 die Signale-AI bzw. A2, jedoch mit grosser Bandbreite. 



   Die Ausgänge 5 und 6 der Matrix 1 speisen zwei Vorverzerrungsfilter 95 bzw. 96, welche den Pegel der höheren Frequenzen der Signale-AI bzw. A2 gegenüber dem Pegel der niedrigeren Frequenzen an- heben ; diese Massnahme ist zum Schutz gegen das Rauschen vorteilhaft. 



   Die Ausgänge der Vorverzerrungsfilter 95 und 96 speisen die ersten Eingänge von zwei Additions- schaltungen 26 bzw. 25, gemeinhin   als"Mischstufen"bezeichnet ; die   zweiten Eingänge dieser Schal- tungen sind mit dem Ausgang eines Identifizierungssignalgenerators 16 verbunden. 



   Der Generator 16 empfängt von dem Signalgenerator 15 über die Leitungen 17 und 18 Rechtecksigna- le, welche die Kontrollperioden einnehmen bzw. Signale mit der Zeilenfrequenz. 



   Der Generator 16 liefert die in Fig. 2 dargestellten positiven Trapezsignale a. Ein Signal dieser Form kann leicht mit Hilfe eines Sägezahngenerators mit einem nachgeschalteten Begrenzer erhalten werden. Die Erzeugung dieser Signale mit der Zeilenperiode während der Kontrollperioden wird mit Hilfe der die
Kontrollperioden einnehmenden Rechtecksignale und der Signale mit der Zeilenfrequenz gesteuert, welche dem Generator 16 vom Generator 15 über die Leitungen 17 bzw. 18 zugeführt werden. 



   Die Signale a werdensomit während   derKontrollperioden denSignalen -Alund   A2 in   denMischstufen   26 bzw. 25 zugefügt. Der Ausgang der Mischstufe 26 ist an eine Polaritätsumkehrschaltung 27 angeschlossen, welche die Signale-AI und a   = -al   in die Signale Al und al umformt. 



     Die Ausgänge   der Polaritätsumkehrschaltung 27 und der Mischstufe 25 sind mit den beiden Eingängen eines Umschalters 11 verbunden, welcher durch eine bistabile Kippschaltung 12 so gesteuert wird, dass er an seinem Ausgang abwechselnd die dem ersten Eingang und die dem zweiten Eingang zugeführten Signale abgibt. 



   Es ist somit zu erkennen, dass das negative Signal al den ersten Eingangskanal des Umschalters kennzeichnet, während das positive Signal a2 den zweiten Eingangskanal kennzeichnet. 



   Die Kippschaltung 12 wird ihrerseits durch Impulse gesteuert, welche ihr von dem Signalgenerator 15 zugeführt werden. 



   Bei jedem empfangenenimpuls ändert die Kippschaltung 12 ihren Zustand, wodurch sie die Zustands- änderungen des Umschalters 11 hervorruft. Die von dem Generator 15 zur Kippschaltung 12 gelieferten Impulse erscheinen dauernd mit der Zeilenfrequenz, wenn der Wechsel der Zustandsänderungen des Umschalters 11 dauernd regelmässig erfolgen soll. 



   Die regelmässige Folge dieser Impulse erleidet im Verlauf der Teilbild-Unterdrückungsintervalle und vor dem Beginn der Kontrollperioden, vorzugsweise beim Beginn der Teilbild-Unterdrückungsintervalle, eine Unterbrechung, wenn das Gesetz, nach welchem dieser regelmässige Wechsel erfolgt, zu irgend einem Zweck geändert werden soll. 



   Der Ausgang des Umschalters 11 ist mit einem Tiefpassfilter 13 verbunden, welches die Signale Al und A2   auf die gewünschte   Bandbreite bringt. Das Filter 13 speist einen Frequenzmodulator 14, welcher einen Ausgangsbegrenzer enthält und, je nach dem Zustand des Umschalters 11, den entweder mit dem Signal Al oder mit dem Signal A2 modulierten Unterträger liefert. 



   Der Ausgang des Modulators 14 ist mit dem Eingang eines Amplitudenmodulators 20 verbunden, der an seinen Ausgängen 23 und 24 vom Signalgenerator 15 ausserdem Rechtecksignale empfängt, welche den ausserhalb der Kontrollperioden liegenden Teilen der Teilbild-Unterdrückungsintervalle entsprechen bzw. Rechtecksignale, welche der Gesamtheit oder einem Teil der Zeilen-Unterdrückungsintervalle entsprechen. Der Modulator 20 unterdrückt den vom Modulator 14 kommenden Unterträger während der diesen Rechtecksignalen entsprechenden Zeiten. 



   Der Ausgang 22 der Matrix 1 ist mit einer Mischstufe 7 verbunden, die anderseits vom Generator 15 die   Zellen-und Teilbild-Synchronisationssignale   empfängt, welche dem   Helligkeitssignal zugemischt   werden. 

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     Schliesslich   werden die Ausgangssignale des Modulators 20 und der Mischstufe 7 in einer Mischstufe 9 gemischt, wobei zwischen die Mischstufen 7 und 9 eine Verzögerungsleitung 8 eingefügt ist, damit die Übertragungszeiten im Helligkeitskanal und in dem Unterträgerkanal einander gleich gemacht werden-
Der Ausgang 10 der   Mischstufe   9 liefert das zur Modulation des Trägers bestimmte Gesamtsignal. 



   In Fig. 4 ist eine Ausführungsform des Videoteiles eines Empfängers dargestellt, der zum Betrieb in
Verbindung mit dem Sender von Fig.   3   geeignet ist. Auch hier sind nur die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile dargestellt. 



   Unter Videoteil ist die Schaltung zu verstehen, welche auf Grund der sich aus der Demodulation des
Trägers ergebenden Signale die Signale liefert, welche die Bildwiedergabeeinrichtung, die beispielsweise eine Dreistrahlröhre enthält, benötigt. 



   Bei der Anordnung von Fig. 4 empfängt der Eingang 30 die durch die Demodulation des Trägers erhal - tenen Signale, welche also der Wiederherstellung des Signals entsprechen, das am Ausgang 10 der An- ordnung von Fig. 3 erscheint. Dieser Eingang 30 speist einen Videoverstärker 31, dessen Ausgang 32 das
Helligkeitssignal liefert, das der Bildwiedergabeeinrichtung 500 zugeführt wird. 



   Ein zweiter Ausgang des Verstärkers 31 speist eine Schaltung 33, welche die Synchronisationssignale abtrennt und die für die Bildwiedergabeeinrichtung   500   erforderlichen Ablenksignale bildet. Diese Signa- le werden der Bildwiedergabeeinrichtung über Ausgangsleitungen zugeführt, welche schematisch durch einen einzigen Draht 43 angedeutet sind. 



   Der Verstärker 31 speist anderseits einen abgestimmten Verstärker 34, welcher den Unterträger und dessen Modulationsspektrum abtrennt. An den Ausgang des Verstärkers 34 ist einerseits ein direkter Kanal angeschlossen, der schematisch durch eine einfache Leitung angedeutet ist und zu dem ersten Eingang eines Umschalters 367 mit zwei Eingängen und zwei Ausgängen führt. Parallel dazu liegt ein verzögerter
Kanal, der eine Verzögerungsschaltung 35 enthält, die ihren Eingangssignalen eine Verzögerung von der
Dauer der Zeilenperiode erteilt. Die Verzögerungsschaltung 35 kann eine Ultraschalleitung sein. Der verzögerte Kanal speist den zweiten Eingang des Schalters 367. 



   Bei den Empfängern des sequentiell-simultanen Typs mit Speicherung, von denen die Fig. 4 nur eine mögliche Ausführungsform zeigt, werden die sequentiellen Signale wiederholt und für zwei nacheinander wiedergegebene Bildzeilen verwendet. 



   Es ist zu erkennen, dass der Umschalter 367 während der Übertragung des sequentiellen Signals Al an seinem ersten Eingang dieses (noch nicht demodulierte) Signal Al und an seinem zweiten Eingang das zuvor übertragene verzögerte Signal A2 empfängt. In der folgenden Zeilenperiode empfängt der Umschalter 367 an seinem ersten Eingang das direkte Signal A2 und an seinem zweiten Eingang das zuvor übertragene verzögerte Signal   AI.   Der Umschalter 367 muss die direkten und verzögerten Signale Al zu dem ersten Ausgang und die direkten und verzögerten Signale A2 zu dem zweiten Ausgang leiten. 



   Diese Anordnung ermöglicht die Wiederholung der Signale Al und   A2,   so dass sie gleichzeitig verfügbar sind, wobei die wiederholten Signale, die aus der Anordnung 35 kommen und sich auf die zuvor übertragene Bildzeile beziehen, bei dem gewählten Beispiel den Signalen angeglichen sind, welche zu der gerade übertragenen Zelle gehören. 



   Die beiden Ausgänge des Umschalters 367 speisen zwei Frequenzdemodulatoren 38 und 39, die bei richtigem Betrieb des Umschalters 367 den mit dem Signal Al modulierten Unterträger bzw. den mit dem Signal A2 modulierten Unterträger empfangen. 



   Da der Faktor kl des Signals Al = kl   (R - Y)   negativ ist, ist der Demodulator 39 so geschaltet, dass er die Polarität des demodulierten Signals umkehrt, also das Signal-Al liefert, das die gleiche Polarität wie das Signal   R - Y   hat, während der Demodulator 38 das Signal A2 mit gleicher Polarität wie dasSi-   gnal'B-Y   abgibt. 



   Diese Signale werden in Filtern   38'bzw. 39'einer   Vorentzerrung unterworfen, welche wieder den richtigen relativen Pegel der verschiedenen Frequenzkomponenten herstellt. 



   Die Filter   38'und 39'liefern   also die Signale kl (R - Y) und k2   (B-Y),   welche hinsichtlich der Verzerrung korrigiert sind, die ihnen bei der sendeseitigen Vorverzerrung erteilt worden ist. 



   Die der Bildwiedergabeeinrichtung 500 zugeführten Signale sind vorzugsweise ausser dem breitbandigen Signal Y die schmalbandigen Signale R - Y, B - Y und   G - Y,   wobei das Signal   G - Y   eine lineare 
 EMI5.1 
 negative Konstante des Wertes-0, 3/0. 59 bzw.-0, 11/0,59 sind. 



   Die Vorentzerrungsfilter 38'und 39'speisen eine Matrix 40, welche durch lineare Operationen aus den ihr zugeführten Signalen-AI und A2 die drei Differenzsignale   R - Y, B - Y   und   G - Y   bildet. Diese drei Signale werden an den drei Ausgängen S der Matrix 40 abgenommen und der Bildwiedergabeeinrichtung 500 zugeführt. 

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 EMI6.1 
 - YB-Y und Y. Es ist zu bemerken, dass der in der Zusammensetzung der "Differenzsignale" auftretende
Wert Y die hohen Frequenzen des Helligkeitssignals nicht enthält, und dass diese hohen Frequenzen den
Wiedergabe-Strahlsystemen für die Baukomponente die Grünkomponente und die Rotkomponente ge- meinsam sind. 



   Die Matrix arbeitet in der angegebenen Weise während der Übertragung der Bildsignale, vorausge- setzt, dass der Umschalter 367 richtig arbeitet. Während der Kontrollperioden arbeitet die Matrix 40 mit den   Identifizierungssignalen -al   und a2 in gleicher Weise wie mit den Signalen-AI und A2. 



   Da die Signale-al und a2 von positiver Polarität sind, lässt sich leicht feststellen, dass bei richtigem
Betrieb des Umschalters die Matrix während der Kontrollperioden folgende Signale liefert :
An dem dem Bildsignal R-Y zugeordneten Ausgang Sl positive Trapezsignale   (-al)/ (-kl)   =   a'1)   ; an dem dem Bildsignal   B - Y   zugeordneten Ausgang S2 positive Trapezsignale a2/k2 = a'2   ;   an dem dem
Bildsignal G - Y zugeordneten Ausgang S3 negative Trapezsignale   pua'1   + q a'2 (da p und q negativ sind). 



   Wenn der Umschalter 367 nicht richtig arbeitet, erscheinen die Signale A2 und a2 an seinem ersten
Ausgang und die Signale Al und al an seinem zweiten Ausgang. Aus diesem Grund liefert der Demodu- lator 38 die Signale-A2 und-a2 und der Demodulator 39 die Signale Al und al. 



   Da die Matrix 40 dann das Signal-A2 an dem dem Signal-AI zugeordneten Eingang und das Si- gnal Al an dem dem Signal A2 zugeordneten Eingang empfängt, liefert sie an ihren Ausgängen falsche
Bildsignale. 



   Es lässt sich dann leicht feststellen, dass sie während der Kontrollperioden folgende Signale abgibt :
Am Ausgang Sl negative   Trapezsignale (-a2)/ (-kl) =-a* l ;   am Ausgang S2 negative Trapezsignale al/k2   = -a'2 ;   am Ausgang S3 positive   Trapezsignale -pa'l-qa'2   (da p und q negativ sind). 



   Jeder der Ausgangskanäle der Matrix 40 kann somit als Probekanal für die Steuerung des Umschalters
367 verwendet werden. 



   Der Umschalter 367 wird an seinen Eingängen 47 und 48 unmittelbar durch einen Signalgenerator mit zwei Zuständen, beispielsweise eine bistabile Kippschaltung 65 gesteuert. Die bistabile Kippschaltung 65 ändert ihren Zustand jedesmal, wenn ihr ein Impuls von einer Anordnung 400 zugeführt wird.

   Diese Anordnung besitzt einen Eingang 46, welcher an den als Probekanal gewählten Ausgang S angeschlossen ist, einen zweiten Eingang 44, welcher die von der Schaltung 33 gelieferten Impulse mit der Zeilenfrequenz empfängt, und gegebenenfalls einen dritten Eingang 45, dem gleichfalls von der Schaltung 33 ein Hilfssignal mit der Teilbildfrequenz zugeführt wird.,
Die Anordnung 400 ist so ausgeführt, dass sie die ihrem Eingang 44 zugeführten Impulse mit der Zeilenfrequenz regelmässig zu der Kippschaltung 65 gehen lässt, solange das am Probekanal abgenommene Signal keine unrichtige Phase des Umschalters anzeigt, während sie im entgegengesetzten Fall auf die regelmässige Folge der Impulse mit der Zeilenfrequenz durch Hinzufügung eines zusätzlichen Impulses oder Unterdrückung eines Impulses der Folge in der Weise einwirkt,

   dass die richtige Phase des Generators 65 und damit des Umschalters 367 wieder hergestellt wird. 



   Ganz allgemein sind die von der Schaltung 33 zu den Eingängen 44 und 45 gelieferten Signale vorzugsweise das Zeilenablenksignal bzw. das Teilbildablenksignal. Bekanntlich enthält jedes dieser Signale Impulse, deren Amplitude hoch gegen den Rest des Signals ist, nämlich die Zeilenrücklaufimpulse mit der Zeilenfrequenz im ersten Signal und die Teilbild-Rücklaufimpulse mit der Teilbildfrequenz im zweiten Signal. Diese Impulse bilden den nutzbaren Teil der Signale in der Anordnung 400. 



   Für die Anordnung 400 können verschiedene Ausführungsformen in Betracht gezogen werden, wovon nachstehend einige Beispiele angegeben werden. 



   In Fig. 5 ist eine erste Ausführungsform der Schaltung 400 dargestellt, in welcher ein Hilfssignal mit der Teilbildfrequenz verwendet wird, das die Abtrennung der Schaltung 400 von dem Probekanal während der Übertragung der Bildsignale ermöglicht. 



   Ein Ausblendsignalgenerator 60 empfängt an seinem Eingang 45 die   Teilbild-Rücklaufsignale,   die von einem Ausgang der Schaltung 33 geliefert werden ; er bildet aus diesem Signal ein Signal, dessen Ende wenigstens annähernd mit dem Ende der Kontrollperiode D (Fig. la) zusammenfällt. Die Schaltung 60 kann beispielsweise aus einer monostabilen Kippschaltung bestehen, welche durch die Vorderflanke der Teilbild-Rücklaufsignale in den instabilen Zustand gebracht wird und so bemessen ist, dass sie ein   Aus ?   blendsignal erzeugt, dessen Ende wenigstens annähernd mit dem Ende der Kontrollperiode zusammenfällt. 



   Das Ausblendsignal wird dem Steuereingang einer Torschaltung 61 zugeführt, deren Signaleingang 46 mit dem Ausgang Sl der Matrix 40 verbunden ist, welcher während der Kontrollperioden ein positives 

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 EMI7.1 
 

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   Der den Dioden 81 und 82 gemeinsame Punkt s ist ausserdem über einen Widerstand 71 mit Masse verbunden. 



   Der Emitter des Transistors 78 ist mit der Spannung-VI über einen Parallelschwingkreis aus einer Induktivität Le und einem Kondensator Ce verbunden ; die Resonanzfrequenz dieses Schwingkreises wird später noch genauer angegeben. 



   Der Eingang 45, der die   Teilbild-Rücklaufsignale   empfängt, ist über einen Widerstand 80 mit dem gemeinsamen Punkt zwischen dem Emitter des Transistors 78 und dem Schwingkreis Le, Ce verbunden. 



   Diese Schaltung arbeitet in folgender Weise : Wenn der Transistor 78 gesperrt ist, empfängt der Punkt s lediglich die Zeilen-Rücklaufimpulse vom Eingang 44 über den Kondensator 72 und die Wicklung 75,
Diese negativen Impulse werden über die Dioden 81 und 82 übertragen und lassen die bistabile Kippschaltung 65 regelmässig mit der Zeilenfrequenz umkippen. 



   Nun bleibt der Transistor gesperrt, solange seine Basis auf einem Potential liegt, das negativ gegen das Emitterpotential ist. Dies trifft besonders dann zu, wenn der Kondensator Ci seine Ruheladung hat, bei welcher der Punkt Eb und die Basis des Transistors auf dem Potential-Vo liegen, und wenn dem Eingang 45 kein Signal zugeführt wird, da der Emitter dann das   Potential - V1 > - Vo   hat (da Vo > VI). 



   Der Transistor wird noch stärker gesperrt, wenn auf Grund einer vom Kondensator Ci aufgenommenen zusätzlichen Ladung der Punkt Eb auf ein Potential gebracht wird, das noch stärker negativ als-Vo ist. 



   Es wird später noch zu erkennen sein, dass der Kondensator Ci am Ende einer Kontrollperiode stets eine Ladung hat, welche den Punkt Eb auf ein solches Potential bringt. 



   Ausserhalb der Teilbild-Unterdrückungsintervalle wird dem Eingang 45 kein Signal zugeführt, während der Eingang   46'dann   die Bildsignale   G-Y empfängt,   die am Ausgang S3 erscheinen und stets zwischen zwei genau bestimmten Grenzwerten liegen, von denen der eine positiv und der andere negativ ist. 



   Diese Signale werden an den Klemmen des Kondensators Ci in der Integrationsanordnung Ci, Ri, Rb integriert. 



   Wenn diese Signale im Mittel positiv sind, nimmt die mit dem Punkt Eb verbundene Elektrode des Kondensators Ci eine zusätzliche positive Ladung auf, und aus diesem Grund entwickelt sich das Potential des Punktes Eb in dem Sinne einer Entsperrung des Transistors. 



   Unter Berücksichtigung des Maximalwertes von G-Y und der Tatsache, dass der Punkt Eb während der Bildung des Signals G-Y niemals auf ein Potential gebracht werden kann, das über diesem Maximalwert liegt, wird der Absolutwert Vo der Spannung-Vo so hoch gewählt, dass der Transistor niemals unter der Wirkung des Signals G-Y allein entsperrt werden kann. 



   Wie später noch gezeigt wird, wird das Potential Vo noch etwas   über diesen   Grenzwert gewählt. 



   Der Transistor 78 ist daher ausserhalb der Teilbild-Unterdrückungsintervalle stets gesperrt. 



   Es ist noch zu untersuchen, was während jedes dieser Intervalle erfolgt. 



   Es sei daran erinnert, dass der Unterträger während der ausserhalb der Kontrollperioden liegenden Teile der Teilbild-Unterdrückungsintervalle unterdrückt ist, und dass daher der Ausgang S3 der Matrix 40 dann kein Signal liefert.. Das gleiche wäre der Fall, wenn der Unterträger zwar nicht unterdrückt, aber nicht moduliert wäre. 



     Beim Beginn derTeilbild-Unterdrückungsintervalle   wird weder dem Eingang 46 noch dem Eingang 45 ein Signal zugeführt, und der Transistor bleibt gesperrt. 



   Das während der Periode A (Fig.   l)   erscheinende Teilbild-Rücklaufsignal wird dann dem Eingang 45 zugeführt und ruft die Erregung des Resonanzkreises Le, Ce hervor. Im Diagramm a von Fig. 8 sind die Teilbild-Rücklaufimpulse dargestellt, welche an der ersten Klemme E2 des Widerstandes 80. erscheinen, wobei die Zeit auf der Abszisse und die entsprechende Spannung E2 auf der Ordinate aufgetragen sind. Dementsprechend entwickelt sich die Spannung Ve an den Klemmen des Resonanzkreises Le, Ce in der im Diagramm b von Fig. 8 gezeigten Weise, in welchem gleichfalls die Zeit auf der Abszisse und die Spannung Ve auf der Ordinate aufgetragen sind.

   Die erste negative Halbwelle des Schwingungssignals Ve erstreckt sich über ein Zeitintervall   tl - t2.   Der Zeitpunkt tl ist durch den Zeitpunkt bestimmt, in welchem   das Teilbild-Rücklaufsignal   angelegt wird ; der Zeitpunkt t2 kann durch Abstimmung der Resonanzfrequenz des Schwingkreises Le, Ce eingestellt werden. Die relative Amplitude der zweiten negativen   Halbwelle in bezug auf diejenige der ersten Halbwelle kann durch Veränderung der Dämpfung des Schwingkreises so eingestellt werden, dass die zweite Amplitude sehr viel kleiner als die erste Amplitude   ist ; dies kann durch entsprechende Bemessung des Widerstandes der Wicklung Le und gegebenenfalls durch Einfügung eines   Hilfswidersiandes   in einem Zweig des Schwingkreises erreicht werden. 



   Der. Zeitpunkt t2 wird so festgelegt, dass er sich annähernd am Ende der Kontrollperiode D (Fig. la) befindet, ohne aus dem   Teilbild-Unterdrückungsintervall herauszufallen.   Anderseits wird die Amplitude 

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 der zweiten negativen Halbwelle so eingestellt, dass sie unter Berücksichtigung der Spannung-Vo keine
Entsperrung des Transistors 78 während der Übertragung der Bildsignale hervorrufen kann. 



   Die auf diese Weise während des Zeitintervalls tl-t2 dem Emitter des Transistors zugeführte nega- tive Spannung sucht diesen Transistor umso stärker zu entsperren, je stärker negativ sie ist ; die Amplitu- de der ersten negativen Halbwelle wird jedoch so einjustiert, dass sie selbst im Augenblick des Maximums nicht zur Entsperrung ausreicht. 



   Sobald jedoch die Kontrollperiode D begonnen hat, empfängt der Eingang 46 anderseits die Signale vom Ausgang S3. Diese Signale werden an den Klemmen des Kondensators Ci durch die Integrationsan- ordnung Ri, Ci, Rb integriert. 



   Beim Beginn der Kontrollperiode ist die Spannung am Punkt Eb gleich dem Wert-Vo, weil während des Teiles A + C (Fig. 1) des Teilbild-Unterdrückungsintervalls der Unterträger unterdrückt ist und die
Konstanten der Integrationsschaltung so bemessen sind, dass der Punkt Eb die Spannung-Vo während eines
Zeitintervalls erreicht, das höchstens gleich A + C ist. 



   Wenn die Phase der Umschaltung richtig ist, sind die dem Eingang 46 zugeführten Signale negativ, und die der Basis des Transistors 78 über den Kondensator Ci zugeführte negative Spannung wird immer negativer. Der Transistor kann also während des betreffenden Teilbild-Unterdrückungsintervalls nicht entsperrt werden. 



   Die Schaltung 400 liefert also weiterhin Impulse mit der Zeilenfrequenz zur Kippschaltung 65. 



   Wenn dagegen die Signale am Ausgang S3 positiv sind (und dadurch eine unrichtige Phase anzeigen), erreicht die positive Ladung, welche auf der mit dem Punkt Eb verbundenen Elektrode des Kondensators
Ci integriert wird, schliesslich einen Wert, der ausreicht, dass die Spannung des Punktes Eb gegenüber der dem Emitter des Transistors zugeführten Spannung so weit positiv wird, dass der Transistor entsperrt wird. 



   Der Transistor arbeitet dann als Sperrschwinger, da das negative Ausgangssignal des Kollektors nicht nur über die Sekundärwicklung 75 des Übertragers 74 ohne Vorzeichenumkehr zum Punkt s übertragen und dort abgenommen wird, sondern auch über die Wicklung 77 mit Vorzeichenumkehr zur Basis zurückgeschickt wird. Der kumulative Vorgang setzt sich fort, während die mit dem Punkt Eb verbundene Elektrode des Kondensators Ci negativ aufgeladen wird, was schliesslich die Wiedersperrung des Transistors zur Folge hat. Der am Punkt s während der Sperrung des Transistors erscheinende negative Impuls wird über die Dioden 81 und 82 den beiden Eingängen der bistabilen Kippschaltung 65 zugeführt und ruft ein zusätzliches Umkippen dieser Schaltung hervor, wodurch der Umschalter 367 wieder in Phase mit dem sendeseitigen Umschalter gebracht wird.

   Daraufhin sind die am Eingang 46 erscheinenden Signale wieder negativ, so dass sie die Sperrung des Transistors verstärken. 



   Die Breite des Phasenrückstellimpulses hängt offensichtlich von den üblichen Parametern eines Sperrschwingers ab. 



   Es ist noch nachzuweisen, dass man tatsächlich stets einen und nur einen zusätzlichen Impuls am Punkt s während der betreffenden Kontrollperiode hat. 



   Zunächst ist der durch den angegebenen Vorgang erhaltene Impuls tatsächlich ein zusätzlicher Impuls, d.   h.,   dass er zeitlich nicht mit einem der am Eingang 44 zugeführten Zeilenimpulse zusammenfallen kann. 



   Dies ergibt sich aus Fig. 9, in welcher als Funktion der Zeit die gleichzeitige Entwicklung der Spannung Vs am Eingang 44 und der Spannung Eb am gemeinsamen Punkt Eb der Schaltungselemente Rb, Ri und Ci dargestellt ist. 



   Die Spannung Eb wächst während der Zuführung der eigentlichen Trapezsignale zum Eingang 46. 



  Während der die Trapeze (Fig. 2) trennenden Intervalle verringert sich die Spannung Eb geringfügig durch teilweise Entladung des Kondensators Ci. Dies bedeutet also, dass die Spannung Eb während der Zuführung der Zeilen-Rücklaufimpulse abnimmt ; sie kann also während der entsprechenden Zeitintervalle nicht den Pegel erreichen, der zur Auslösung des zusätzlichen Kippimpulses notwendig ist. 



   Schliesslich liefert der Transistor nur einen einzigen Impuls ; die Konstanten der Schaltung sind nämlich so bemessen, dass die negative Ladung, welche die mit dem Punkt Eb verbundene Elektrode des Kondensators Ci während der Entsperrung des Transistors annimmt, ausreichend gross ist, um den Transistor 
 EMI9.1 
 
Teilesladezeitkonstante Ci. Rt ab, wobei Rt die Kombination aller parallel zu Ci liegenden Widerstände ist, also   Ri. Rb/ (Ri   + Rb), wenn der Innenwiderstand der Anordnung, welche das dem Eingang 46 zugeführte Signal erzeugt, vernachlässigbar klein ist. Während des übrigen Teiles des Zeitintervalls   t-t   sind die dem Eingang 46 zugeführten Signale ausserdem negativ, was die Einhaltung dieser Bedingung erleichtert. 

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   Für die Wahl dieser Zeitkonstante gilt also folgendes :
1. Sie muss einerseits ausreichend klein sein, damit der Kondensator Ci während des Zeitintervalls
A + C mit Sicherheit wieder seine Ruhespannung annehmen kann ;
2. sie muss anderseits ausreichend gross sein, damit während der Zeitintervalle   t-t   nicht zwei zu- zusätzliche Impulse am Punkt s auftreten können. 



   Durch Umkehr des Wicklungssinnes der Sekundärwicklung 75 und entsprechende Bemessung der Kon- stanten des in der Schaltung von Fig. 7 enthaltenen Sperrschwingers ist es möglich, am Punkt s bei einer
Entsperrung des Transistors nicht mehr einen verhältnismässig kurzen negativen Impuls zu erhalten, son- dern einen positiven Impuls, der einen dem Eingang 44 zugeführten negativen Zeilen-Rücklaufimpuls "Auslösch", wenn seine Dauer gleich der Dauer einer Bildzeile ist und seine Amplitude ausreichend gross ist. Man erreicht dann die Phasenkorrektur der Umschaltvorrichtung nicht mehr durch ein zusätzliches
Umkippen, sondern durch Überspringen eines Umkippens der Kippschaltung 65. 



   Bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen der Schaltung 400 wurde ein Signal mit der Teilbildfrequenz angewendet, damit ein ungewolltes Auslösen der Phasenkorrekturanordnung durch Bildsignale verhindert wird. 



   Es ist jedoch   möglich,   auf die Anwendung eines derartigen Signals zu verzichten. 



   Es genügt beispielsweise, dass das Probesignal im Fall einer unrichtigen Phase des Umschalters einen Höchstwert erreicht, der sich von dem Höchstwert der im Probekanal übertragenen Bildsignale gleicher Polarität ausreichend unterscheidet, dass in diesem Fall eine Phasenänderung des Umschalters ausgelöst werden kann, ohne dass die Gefahr besteht, dass diese Phasenänderung unbeabsichtigt durch Bildsignale ausgelöst wird. Im vorliegenden Fall, in welchem ein integriertes Probesignal verwendet wird (das auch die Integration der Bildsignale zur Folge hat, wenn zwischen dem Probekanal und der Anordnung zur Steuerung des Umschalters keine Torschaltung od. ähnl.

   Anordnung vorgesehen   ist),   ist dieser Unterschied, der für die integrierten Signale   gilt, unter Berücksichtigung   der Entladezeitkonstante der Integrationsschaltung umso leichter zu erreichen, als das Probesignal den Höchstwert während eines beträchtlichen grösseren Zeitanteiles erreicht. 



   Es ist zu bemerken, dass man bei den hier angegebenen Übertragungsbedingungen am Ausgang S3 der Matrix 40 Trapezsignale erhält, deren maximale positive und negative Stufen über das Änderungsintervall der. von diesem Ausgang gelieferten Bildsignale   G- Y hinausgreifen.   Dies ergibt sich aus dem Ausdruck G-Y als Funktion von R-Y und B-Y und aus der Tatsache, dass die Signale R-Y und B-Y bekanntlich niemals gleichzeitig ihre maximalen algebraischen Werte noch gleichzeitig ihre minimalen algebraischen Werte annehmen können. 



   Man kann also bei voller Ausnützung der Modulationskapazität des Unterträgers sowohl für die Bildsignale wie auch für die Identifizierungssignale auf ein Hilfssignal mit der Teilbildfrequenz verzichten, vorausgesetzt, dass die Anordnung 400 (Fig. 4) entsprechend eingestellt wird und als Probekanal der Ausgang S3 der Matrix 40 (Fig. 4) gewählt wird. 



   In der Praxis ist diese letzte Bedingung überflüssig, wenn die Signale Al und A2 in den Filtern 95 und 96 des Senders (Fig. 3) einer starken Vorverzerrung unterworfen werden. 



   Dies ist der Fall bei der bevorzugten Ausführungsform des mit Speicherung arbeitenden sequentiellsimultanen Systems. 



   Bekanntlich ergibt die Vorverzerrung eine Vergrösserung des Änderungsintervalls des Signals, wobei diese Vergrösserung von der Form des Signals abhängt, jedoch absichtlich begrenzt werden kann, beispielsweise mittels eines Doppelbegrenzers, wobei jedoch darauf zu achten ist, dass durch diese Doppelbegrenzung keine übermässigen Verzerrungen hervorgerufen werden (da diese empfangsseitig nicht kompensiert werden). 



   Bei einem ursprünglichen Änderungsintervall der Signale kl (R-Y) und k2 (B-Y) zwischen-l und +1 wird das Änderungsintervall der vorverzerrten Signale beispielsweise auf das Intervall-2 bis +2 begrenzt, dem man das gesamte Frequenzhubintervall zuordnet. 



     Das Identifizierungssignal a =-al = a2 wird dann so bemessen, dass sein maximaler Pegel den Wert   2 hat oder in der Nähe des Wertes 2 liegt. 



   Man kann sendeseitig (wie im Fall von Fig. 3) die Identifizierungssignale nach der Vorverzerrung der Bildsignale in ihre entsprechenden Kanäle einbringen ; in diesem Fall werden die Identifizierungssignale nicht vorverzerrt. Man kann sie auch ganz einfach wie die Bildsignale der Vorverzerrung auf dem Ausgangskanal des sendeseitigen Umschalters   unterwerfen ; in   diesem Fall unterdrückt die Doppelbegrenzung eventuelle Spitzen dieser Signale, welche dem Absolutwert nach den Wert 2   übersteigen.   



   In beiden Fällen werden empfangsseitig die von den Frequenzmodulatoren 39 und 38 abgegebenen 

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Signale in   den Vorentzerrungsfiltern 38'und 39'einer Vorentzerrung   unterworfen. Die Identifizierungs- signale können im übrigen mit verschiedenen Verzerrungen behaftet sein, je nachdem ob, sie vorverzerrt sind oder nicht, jedoch bleiben die Stufen (kleinen Basen) der Trapeze fest auf den Werten +2 oder-2. 



   Es ist leicht zu erkennen, dass unter diesen Bedingungen die an den Ausgängen Sl und S2 abgenom- menen Trapezsignale positive oder negative Stufen haben, die doppelt so gross sind wie der maximale
Pegel der auf den Kanälen erscheinenden Bildsignale der gleichen Polarität, wobei der Abstand am Aus- gang S3 noch grösser ist. 



   Unter den angegebenen Bedingungen können die drei Ausgänge SI, S2 und S3 ohne weiteres als Pro- bekanäle für Schaltungen dienen, in denen kein Signal mit der Teilbildfrequenz verwendet wird. 



   Diese Massnahme kann beispielsweise in Verbindung mit einer sehr einfachen Anordnung 400 zur
Steuerung der Umschaltung angewendet werden, in welcher das integrierte Probesignal eine Torschaltung steuert, welcher die Signale mit der Zeilenfrequenz zugeführt werden. 



   Das Prinzipschaltbild einer derartigen Schaltung ist in Fig. 10 für den Fall angegeben, dass der Ein- gang 46 der Schaltung 400 beispielsweise an den Ausgang Sl der Matrix 40 (Fig. 4) angeschlossen ist, wel- cher während der Kontrollperioden D (Fig.   ib)   im Falle einer unrichtigen Phase des Umschalters 367 ein negatives Signal liefert. 



   Die am Eingang 46 erscheinenden Signale werden in einer Integrationsschaltung S01 integriert, deren
Ausgang mit dem Steuereingang einer Torschaltung 302 verbunden ist. Diese empfängt an ihrem Signal- eingang 44 die Impulse mit der Zeilenfrequenz. 



   Die Torschaltung 302 ist so geschaltet, dass sie entsperrt ist, solange das ihrem Steuereingang zugeführte Signal algebraisch über einem   Pegel-Vm   liegt, wobei die   Spannung-Vm   und die Konstanten der   Integration. sschaltung 301   so bemessen sind, dass der Pegel-Vm beim Erscheinen eines negativen Probesignals schnell erreicht wird, aber durch Integration der Bildsignale nicht erreicht werden kann. 



   Vorzugsweise enthält die Schaltung 301 eine Diode, welche nur die Integration der negativen Signale zulässt. 



   Daher ist die Torschaltung 302 stets offen, ausser wenn ein negatives Probesignal erscheint. 



   Wenn die Torschaltung offen ist, gehen die dem Eingang 44 zugeführten Impulse normal durch die Torschaltung 302 hindurch, und sie bewirken die Zustandsänderungen des Umschaltsignalgenerators 65.. 



   Wenn am Ausgang Sl ein negatives Probesignal erscheint, erreicht das integrierte Signal schnell den Wert-Vm, welcher die Torschaltung 302 sperrt, so dass der folgende Zeilen-Rücklaufimpuls (der zwischen zwei   aufeinanderfolgenden Trapezsignalen   erscheint) die Torschaltung geschlossen findet. Die Kippschaltung 65 überspringt eine Zustandsänderung, und der Umschalter 367 wird in die richtige Phase zurückgebracht, so dass das Trapezsignal, welches auf den durch die Torschaltung 302 zurückgehaltenen Zeilen-   Rücklauf. impuls   folgt, positiv ist. Die Zeitkonstante der Integrationsschaltung ist im übrigen so bemessen, dass ihr Ausgangssignal (algebraisch) während einer aktiven Zeilendauer über den   Pegel-Vm   ansteigt. 



   Ausser dem Vorteil der Einfachheit weist diese Schaltung, wie auch die zuvor beschriebenen, den Vorzug auf, dass die regelmässigen Umschaltungen mit der Zeilenfrequenz bei einem kurzzeitigen Fehlen der Identifizierungssignale normal fortgesetzt werden. Ein solches Fehlen von Identifizierungssignalen kann rein zufällig durch eine schlechte Übertragung hervorgerufen werden oder sich beispielsweise bei der Umschaltung zwischen zwei Bildsignalen auf der Sendeseite ergeben. 



   Sobald nach dem Ingangsetzen des Empfängers der empfangsseitige Umschalter einmal in die richtige Phase gebracht ist, ist die Wahrscheinlichkeit einer falschen Phase des empfangsseitigen Umschalters sehr gering (insbesondere, wenn die regelmässig abwechselnde Folge der beiden Farbsignale sendeseitig zwischen den Teilbildern nicht unterbrochen   wird) ;   daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine falsche Phase des Umschalters mit einem vorübergehenden Fehlen der Identifizierungssignale zusammenfällt, derart gering, dass dieses Merkmal der Schaltung insgesamt einen Vorteil darstellt. 



   Fig. 11 zeigt ein Schaltbild einer Ausführungsform der Erfindung für den Fall, dass die Impulse mit der Zeilenfrequenz eine negative Polarität haben. Derartige Impulse werden vorzugsweise am Zeilenablenktransformator abgenommen, welcher die Horizontalablenkorgane der Bildwiedergaberöhre mit Ablenksignalen versorgt. 



   Bei der Anordnung von Fig. 11 dient eine Triode 320 als Torschaltung. Ihre Anode ist über einen Lastwiderstand 314 an eine hohe positive Spannung gelegt. 



   Die Impulse mit der Zeilenfrequenz werden vom Eingang 44 über einen Kondensator 313 der Kathode der Triode 320 zugeführt. Die Kathode ist ausserdem über einen Widerstand 312, über welchen die Gleichstromkomponente des Kathodenstroms abfliesst, mit Masse verbunden. Der an den Ausgang Sl der Matrix 40 angeschlossene Eingang 46 ist anderseits mit dem Gitter der Triode 320 über eine Schaltung 

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 verbunden, in welcher hintereinander ein Widerstand 321, ein Kondensator 322 und eine Diode 324 lie- gen ; die Diode ist mit ihrer Anode an das Gitter angeschlossen. 



   Die Anode der Diode 324 ist anderseits über eine Parallelschaltung aus einem Widerstand 325 und einem Kondensator 326 mit Masse verbunden. Schliesslich ist der gemeinsame Punkt zwischen dem Kon- densator 322 und der Kathode der Diode 324 über einen Widerstand 323 mit Masse verbunden, und der gemeinsame Punkt zwischen dem Widerstand 321 und dem Kondensator 322 ist über einen Kondensator
330 an Masse gelegt. 



   Die am Eingang 46 erscheinenden Signale werden der Kathode der Diode 324 über die Entkopplungs- schaltung 321 - 322 zugeführt, nachdem sie durch die Anordnung   321 - 330   einer Tiefpassfilterung unter- worfen worden sind, durch welche die Frequenzen unterdrückt werden, die über den Frequenzen von der
Grössenordnung der Zeilenfrequenz liegen. Die negativen Signale können durch die Diode 324 hindurch- gehen und laden den Kondensator 326 gegen Masse negativ auf, während die übrigen Signale durch den Widerstand 323 abfliessen. Die Sperrspannung-Vm kann durch geeignete Bemessung des Widerstandes 312 so eingestellt werden, dass sie durch ein negatives Probesignal schnell erreicht wird, aber niemals durch Integration von negativen Bildsignalen erreicht werden kann. 



   Die Triode ist daher stets entsperrt ; ausser wenn am Eingang 46 ein negatives Probesignal erscheint. 



   Wenn die Triode entsperrt ist, werden die an der Anode erscheinenden verstärkten Impulse über einen Kondensator 315 der Kippschaltung 65   zugeführt.   



   . Eine Sperrung der Triode hat zur Folge, dass der folgende Impuls nicht übertragen wird und die richtige Phase des Umschalters wiederhergestellt wird. Der Widerstand 325 ist so bemessen, dass der Kondensator 326 ausreichend entladen wird, damit die Triode bei Zuführung des auf die Phasenrückstellung folgenden Impulses entsperrt ist. 



   Fig. 12 zeigt eine andere Ausführungsform dieser Schaltung, in der ein Transistor an Stelle einer Triode verwendet wird. Es ist ferner angenommen, dass diesmal das Probesignal am Ausgang S3 der Matrix 40 abgenommen wird und daher negativ ist, wenn die Phase des Umschalters richtig ist. Bei der Anordnung von Fig. 12 ist der Kollektor des pnp-Transistors 360 über einen Lastwiderstand 343 an eine negative Spannung gelegt. 



   Die am Eingang 44 erscheinenden Impulse mit der Zeilenfrequenz werden der Basis des Transistors über eine Entkopplungs-Serienschaltung zugeführt, welche vom Eingang 44 aus einen. Widerstand 341 und einen Kondensator 342 enthält. 



   Anderseits ist die Basis des Transistors 360 mit dem Eingang 46 und dementsprechend mit dem Ausgang S3 der Matrix 40 über eine Serienschaltung verbunden, welche vom Eingang 46 aus hintereinander einen Widerstand 349, einen Kondensator 348 und eine Diode 347 enthält ; die Diode ist mit ihrer Kathode an die Basis des Transistors angeschlossen. Der gemeinsame Punkt zwischen dem Widerstand 349 und dem Kondensator 348 ist über einen Kondensator 350 mit Masse verbunden. Der gemeinsame Punkt zwischen dem Kondensator 348 und der Diode 347 ist über einen Widerstand 351 mit Masse verbunden. Schliesslich ist der gemeinsame Punkt zwischen der Diode 347 und der Basis des Transistors über einen Widerstand 352 an Masse gelegt. 



   Die am Ausgang S3 erscheinenden Signale werden in der Integrationsschaltung 349 - 350 einer Tiefpassfilterung unterworfen, durch welche die Komponenten mit den höheren Frequenzen beseitigt werden, so dass nur die Komponenten übertragen werden, deren Frequenzen in der Grössenordnung der Zeilenfrequenz oder kleiner sind. Die positiven Signale können durch die Diode 347 hindurchgehen und laden den Kondensator 342 auf, welcher zusätzlich zu seiner Aufgabe als Entkoppler noch die Rolle eines Integrators spielt, während die übrigen Signale über den Widerstand 351 abfliessen. 



   Der Widerstand 352 ist der   Entladewiderstand. des Kondensators   342. 



   Der Emitter des Transistors 360 ist mit einem vorspannupgserzeugenden Widerstand 345, dem ein Entkopplungskondensator 346 parallelgeschaltet ist, mit Masse verbunden. Die Wirkungsweise dieser Schaltung entspricht derjenigen von Fig. 11, wobei der Transistor durch eine positive Spannung +V'an seiner Basis gesperrt wird ; diese positive Spannung   V wird   durch die Bemessung des Widerstandes 345 eingestellt. 



   Bei der Schaltung von Fig. 13 ist die Anordnung zur Steuerung des Umschalters 367 mit einer automatischen Dechromatisierungsanordnung kombiniert, d. h. einer Anordnung, welche die Kanäle des Empfängers sperrt, wenn dieser zum Empfang einer Schwarz-Weiss-Fernsehsendung verwendet wird. 



   Das mit Speicherung arbeitende sequentiell-simultane System ist nämlich ein kompatibles System,   d. h.   dass das Signal Y von   denSchwarz-Weiss-Fernsehempfängern   zur Erzeugung eines   Schwarz-Weiss-Bil-   des verwendet werden kann. Dies setzt voraus, dass das Signal Y nach den gleichen Normen wie das ein- 

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 zige Vfdeosignal (Schwarz-Weiss-Signal) des Schwarz-Weiss-Fernsehens übertragen wird, das im übrigen dem Signal Y sehr ähnlich ist. 



   Umgekehrt kann das Schwarz-Weiss-Signal von den Farbfernsehempfängern zur Lieferung eines
Schwarz-Weiss-Bildes verwendet werden. 



   Es ist bereits angegeben worden, dass die zur Wiedergabe der Rotkomponente, der Blaukomponente und der Grünkomponente des Bildes verwendeten Signale die folgende Form haben : Y + (R-Y), Y + (B-Y),. 



   Y   + ?-Y).   Die Addition des Signals Y zu den aus den Signalen Al und A2 abgeleiteten Farbkomponenten   (R-Y), (B-Y)   und   (G-Y) kann   besonders in der Dreifarbenröhre selbst erfolgen. Wenn es sich um eine
Dreistrahlröhre handelt, wird die Spannung-Y den drei Kathoden zugeführt, während die Spannungen (R-Y), (B-Y), (G-Y) der Wehneltelektrode des Rot-Strahlsystems, des Blau-Strahlsystems bzw. des Grün-
Strahlsystems zugeführt werden. 



   Unter diesen Bedingungen ist es offensichtlich, dass die Verwendung der Signale von Einfarbensen- dungen durch die Farbfernsehempfänger besonders einfach ist. Bekanntlich sind nämlich die Dreifarben- wiedergabeeinrichtungen so ausgeführt, dass beim Anlegen von Signalen des gleichen Pegels an die   Rot-,  
Blau- und Grün-Strahlsysteme optische Rot-, Blau- und Grün-Komponenten erzeugt werden, deren Re- sultierende farblos ist. 



   Zur Bildung eines Schwarz-Weiss-Bildes genügt es dann, dass der Farbfernsehempfänger den mit dem
Schwarz-Weiss-Signal modulierten Träger genau in der gleichen Weise verarbeitet wie dtn Träger einer
Farbsendung. 



   Zur Bildung eines richtigen Schwarz-Weiss-Bildes ist es jedoch dann notwendig, dass im Empfänger die Farbkanäle gesperrt werden, die im Falle einer Farbsendung den Unterträger aufnehmen und die Signale Al und A2 liefern. Andernfalls würden nämlich diese Kanäle, die dann nicht mehr den Farbunterträger, sondern ausschliesslich den von dem modulierten Unterträger im Fall einer Farbsendung eingenommenen Teil des Spektrums des Schwarz-Weiss-Signals aufnehmen, Störsignale erzeugen, welche auf dem
Bild Farbkomponenten hervorrufen würden, die keinen Zusammenhang mit der Wirklichkeit hätten. 



   Es ist bekannt, für diese Sperrung der Farbkanäle Anordnungen zu verwenden, die in der angelsächsischen Literatur als "colour-killers" bezeichnet werden und hier Dechromatisierungsanordnungen genannt werden. 



   Falls das mit Speicherung arbeitende sequentiell-simultane System Identifizierungssignale der Zeilenfrequenz oder der halben Zeilenfrequenz verwendet, wird die Dechromatisierungsanordnung vorzugsweise in Abhängigkeit von dem Vorhandensein bzw. Fehlen dieser Signale bestätigt, das als Kriterium für eine Farbsendung bzw. eine Schwarz-Weiss-Sendung angesehen wird. 



   Die Kanal-Identifizierungssignale der Teilbildfrequenz können ebenfalls für diese Hilfsfunktion ver wendet werden, vorausgesetzt, dass die Steuerung der Sperrung oder Entsperrung der Farbkanäle, die   i : 11   Verlauf eines Teilbild-Unterdrückungsintervalls durchgeführt wird, ihre Wirkung während der gesamten aktiven Dauer (Zeitintervall zwischen zwei Teilbild-Unterdrückungsintervallen) des folgenden Teilbildes beibehält (wobei stets angenommen ist, dass jedes Teilbild-Unterdrückungsintervall eine Kontrollperiode enthält). 



   Für eine solche Schaltung gibt es zahlreiche Ausführungsformen, die dem Fachmann offenkundig sind.
Für eine besondere Ausführungsform der Dechromatisierungsanordnung wird folgendes vorgeschlagen : a) Die Dechromatisierungsanordnung wird im Verlauf jedes Teilbild-Unterdrückungsintervalls in einen vorbestimmten Zustand gebracht und anschliessend in Abhängigkeit von dem am Probekanal abgenommenen Signal entweder in diesem Zustand gehalten oder vor dem Ende des   Teilbild-Unterdrückungs-   intervalls in den andern Zustand gebracht ; b) die Phasenkorrektur des empfangsseitigen Umschalters wird über die Dechromatisierungsanordnung gesteuert. 



   Man erhält dadurch eine besonders einfache und sichere Schaltung zur Durchführung der beiden Funktionen. 



   Bei diesem Beispiel wird angenommen, dass der sendeseitige Umschalter im Prinzip (d. h. abgesehen von unerwünschten Zwischenfällen) regelmässig mit der Zeilenfrequenz betätigt wird, einschliesslich der   Teilbild-Unterdrückungsintervalle.   



   Bei der Anordnung von Fig. 13 findet man wieder die drei Eingänge 46 (Probesignal), 44 (Impulse mit der Zeilenfrequenz), 45 (Signal mit der Teilbildfrequenz) der Anordnung von Fig. 4. 



   Der Eingang 46 ist hier mit dem Ausgang S3 der Matrix 40 (Fig. 4) verbunden ; das Probesignal ist daher negativ, wenn die Phase des Umschalters 367 richtig ist. 



   Eine bistabile Kippschaltung 101 liefert an ihrem Ausgang 112 ein Signal, dessen Höhe von dem Zu- 

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 stand der Kippschaltung abhängt und als veränderliche Vorspannung zur Sperrung bzw. Entsperrung der schematisch bei 103 dargestellten Farbkanäle dient. Diese veränderliche Vorspannung kann beispielsweise in jedem Ausgangskanal des empfangsseitigen Umschalters insbesondere Verstärkern oder den Begrenzern (beispielsweise in Form von Transistorschaltungen) der Frequenzdemodulatoren dieser Kanäle zugeführt werden. 



   Die beiden Zustände der Kippschaltung 101, welche der Sperrung bzw. der Entsperrung der Farbkanäle entsprechen, sollen   mit "0" und "1" bezeichnet   werden. 



   Der Ausgang 112 der Kippschaltung 101 steuert ausserdem eine Anordnung 107, die einen Impuls abgibt, wenn die Kippschaltung 101 von dem   Zustand "1" in   den   Zustand" 0" geht,   jedoch keinen Impuls, wenn die Kippschaltung von dem   Zustand" 0" in   den   Zustand "1" geht.   



   Eine Additionsschaltung 108 mit zwei Eingängen empfängt an dem einen Eingang 44 die Impulse mit der Zeilenfrequenz. 



   Der zweite Eingang 182 der Anordnung 108 ist an den Ausgang der Anordnung 107 angeschlossen, wodurch die von dieser Anordnung erzeugten Impulse in die regelmässige Folge der dem Eingang 44 zugeführten Zeilen-Rücklaufimpulse eingefügt werden können. 



   Der Ausgang der Anordnung 108 ist mit dem Steuereingang der dem Umschalter 367 (Fig. 4) steuernden Kippschaltung 65 verbunden. 



   Aus dieser Schaltung geht unmittelbar hervor, dass die Phase des empfangsseitigen Umschalters ge- ändert wird, wenn die Farbkanäle von dem entsperrten Zustand in den gesperrten Zustand gehen. 



   Die Kippschaltung 101 wird ihrerseits von dem Ausgang 113 einer Schaltung 102 gesteuert, welche die Summe der ihren Eingängen zugeführten Signale bildet. 



   Die Schaltung 102 empfängt an ihrem Eingang 141 ein Signal U4, das in einer Schaltung 104 gebildet wird, die ihrerseits am Eingang 45 das Signal mit der Teilbildfrequenz empfängt. Das Signal U4 ist ein periodisches Signal mit der Teilbildfrequenz. Es enthält ein Maximum und ein Minimum und ist so 
 EMI14.1 
 de (wenn sie diesen Zustand nicht bereits einnimmt) und dann in einem Zeitpunkt t3 der Kontrollperiode in den   Zustand" 0" zurückgehen   würde. 



   Fig. 14 zeigt im Diagramm a ein derartiges Signal U4 als Funktion der Zeit im Verlauf eines Teil-   bild-Unterdrückungsintervalls.   



   Es sei zunächst daran erinnert, dass eine bistabile Kippschaltung durch Signale gesteuert werden kann, die nur einem einzigen Eingang zugeführt werden. Diese Eingangssignale besitzen dann zwei charakteristische Wert   A40   und A 41 (A 41 < A 40) derart, dass die Kippschaltung ihren Zustand nicht ändern kann, wenn das Eingangssignal zwischen A41 und A40 liegt (weshalb dieses Intervall als"Hysteresisintervall" bezeichnet wird), jedoch in den Zustand"l"geht, wenn das Signal unter A 41 liegt, und den Zustand "0"annimmt, wenn das Signal über A40 liegt (wobei die algebraischen Werte in Betracht zu ziehen sind).,
Unter diesen Voraussetzungen entsprechen im Diagramm von Fig. 14 die Zeitpunkte To, T2, T5 und T6 wenigstens annähernd folgenden Zeitpunkten :

     To :   Dem Beginn der   Teilbild-Rücklaufperiode   (der somit im Innern des Intervalls A im Diagramm von   Fig. 1 liegt) ; T2 :   Dem Beginn der Kontrollperiode D   (Fig. l) ; T5 : Dem   Ende der Kontrollperiode   D. :   T6 : Dem Ende der   Teilbild-Unterdrückungsperiode (Fig. l).   Vor dem Zeitpunkt To hat die Spannung U4 den Ruhewert Ar. 



   Zwischen To und T2 liegt die Spannung unter Ar. und sie geht durch ein Minimum das algebraisch unter dem Wert   A 41 liegt,   durch welchen sie erstmalig im Zeitpunkt Tl hindurchgeht. 



   Zwischen T2 und T5 ist die Spannung U4 grösser als Ar, und sie geht durch ein Maximum, das über A40 liegt ; durch diesen Wert geht sie zum ersten Mal im Zeitpunkt T3 und zum zweiten Mal im Zeitpunkt T4. 



   Hinter T5 ist die Amplitude der Spannung U4 praktisch Null oder vernachlässigbar im Vergleich zu dem als Ursprung gewählten Ruhewert Ar. 



   Unter der Wirkung des Signals U4 allein würde also die Kippschaltung 101 im Zeitpunkt Tl in den Zustand "1" gebracht, wenn sie diesen Zustand nicht bereits einnimmt, und sie würde im Zeitpunkt T3 in den Zustand "0" übergehen. 



   Wie noch zu sehen sein wird, ist das Signal U4 zwischen To und T2 am Eingang der Schaltung 102 entweder allein vorhanden oder von Signalen begleitet, die zu schwach sind, um seine Wirkung aufzuheben. Damit ist sichergestellt, dass die Kippschaltung 101 zwischen   Tl   und T2 im   Zustand "1" ist.   



   Die in Fig. 13 gezeigte Schaltung 102 besitzt einen zweiten Eingang 151, dem ein Signal U5 zuge- 

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 führt wird. Dieses Signal wird in einer Integrationsschaltung 105 gebildet, der am Eingang 46 während der
Kontrollperioden das Probesignal zugeführt wird. 



   In Fig. 14b ist das Signal U5, das durch Integration des Probesignals mit einer entsprechenden Zeit- konstante erhalten wird, mit voller Linie für den Fall dargestellt, dass die relative Phase des empfangs- seitigen Umschalters richtig ist, und mit gestrichelter Linie für den Fall, dass diese Phase unrichtig ist. 



   In der Darstellung sind die geringfügigen Absenkungen des Signals U5 nicht berücksichtigt, welche den mit der Zeilenfrequenz auftretenden Stufen des Wertes Null der Identifizierungssignale entsprechen. 



   Abgesehen von den entsprechenden geringfügigen Absenkungen wächst das Signal U5 zwischen dem Zeit- punkt T2 (Beginn der Kontrollperiode) und dem Zeitpunkt T5 (Ende der Kontrollperiode). Es nimmt an- schliessend wieder ab und wird am Ende T6 des Teilbild-Unterdrückungsintervalls im wesentlichen zu Null (dabei ist stets der Absolutwert des Signals in Betracht zu ziehen). 



   Die Schaltung wird so eingestellt, dass das Signal U5, falls es negativ ist, zwischen T3 und T4 eine
Höhe erreicht, die dem Absolutwert nach ausreicht, dass die algebraische Summe von U4 und U5 den
Wert A40 nicht erreichen kann. 



   Im übrigen hat das Signal U5 im Falle einer Schwarz-Weiss-Sendung praktisch den Wert Null. 



   Für die Summe Us des Signals U4 und des Signals U5 erhält man hinsichtlich der am Ende eines Teil- bild-Unterdrückungsintervalls auftretenden Situation die folgenden Ergebnisse : a) Schwarz-Weiss-Sendung : U5 hat den Wert Null. Die Kippschaltung 101 wird, nachdem sie in den
Zustand "1" gebracht worden ist, in den   Zustand "0" zurückgestellt.   Die Farbkanäle sind richtig gesperrt, und die Phase des empfangsseitigen Umschalters hat keine Bedeutung. b) Farbsendung, bei welcher U5 eine richtige relative Phase des empfangsseitigen Umschalters anzeigt : Wie noch zu erkennen sein. wird, ist die Kippschaltung 101, abgesehen vom Einschaltzeitpunkt des Empfängers, bei welchem ihr Zustand zufällig ist, beim Beginn eines   Teilbild-Unterdrückungsintervalis   normalerweise bereits im Zustand "1".

   Auf jeden Fall wird sie, falls sie diesen Zustand nicht bereits einnimmt, im Zeitpunkt Tl in diesen Zustand gebracht, und da das Summensignal der Signale U4 und U5 den Wert A40 nicht erreicht, bleibt sie in diesem Zustand. Die Farbkanäle bleiben entsperrt, und die relative Phase des empfangsseitigen Umschalters wird nicht verändert. c) Farbsendung, bei welcher U5 eine unrichtige relative Phase des empfangsseitigen Umschalters anzeigt : Die Kippschaltung 101 befindet sich im Zeitpunkt Tl wieder im   Zustand "1";   da jedoch das Signal U5 positiv ist, wirkt es dem Signal U4 nicht entgegen, sondern verstärkt im Gegenteil die Wirkung dieses Signals, so dass die Kippschaltung in einem zwischen T2 und T3 liegenden Zeitpunkt in den   Zu-     stand "0" zurückgebracht   wird.

   Zur gleichen Zeit liefert die Schaltung 107 einen Impuls, welcher den Zeilen-Rücklaufimpulsen in der Schaltung 108 hinzugefügt wird, und die relative Phase der Kippschaltung 65 wird dadurch so geändert, dass sie wieder richtig ist. Beim folgenden Teilbild-Unterdrückungsintervall befindet man sich wieder im Fall b) und der Betrieb läuft richtig weiter. Es ist zu bemerken, dass diese besonders einfache Schaltung während der aktiven Dauer eines Teilbildes eine unerwünschte Dechromatisierung hervorruft, jedoch ist diese ohne praktische Bedeutung, da sie nur vereinzelt für 1/50 sec erscheint (wenn die Teilbildfrequenz 50 Hz beträgt). 



   Bei dieser Anordnung ist die Aufrechterhaltung des regelmässigen Wechsels der Zustände des Umschalters während der Kontrollperioden an das Vorhandensein eines eine richtige Phase anzeigenden Probesignals geknüpft, während sie bei den zuvor erläuterten Schaltungen an das Fehlen eines eine unrich-   tige Phase anzeigenden Probesignals geknüpft war ; dieser Unterschied   hat jedoch nur dann eine Bedeutung, wenn überhaupt kein Probesignal vorhanden ist. 



   Man kann sich im übrigen auch zu einer Dechromatisierung entschliessen, wenn der Unterträger eine zur Erzielung eines richtigen Farbbildes unzureichende Amplitude hat. In diesem Fall liefert der Empfänger dann ein Schwarz-Weiss-Bild auf Grund des Helligkeitssignals. Es genügt dann beispielsweise, den Unterträger vor der Demodulation abzunehmen, vorzugsweise zwischen einem Begrenzer und einem Frequenzdiskriminator, falls der Unterträger frequenzmoduliert ist.

   Man kann dann mittels eines in geeigneter Richtung angeschlossenen Amplitudendetektors aus dem Unterträger ein negatives Signal U6 ableiten, dessen Höhe dem Absolutwert nach mit der Amplitude des Unterträgers wächst, und die Pegel der Signale U4, U5 und U6 so einstellen, dass die Kippschaltung 101 nur dann im Zustand "1" gehalten wer den kann, wenn gleichzeitig ein negatives Signal U5 und ein Signal U6 von ausreichender Höhe vorhanden sind. In Fig. 13 ist gestrichelt eine Schaltung 106 dargestellt, die an ihrem Eingang 146 den dauernd am Ausgang des Begrenzers abgenommenen Unterträger empfängt, das Signal U6 bildet und mit der Additionsschaltung 102 verbunden ist. 



   Fig. 15 zeigt ein genaueres Schaltbild eines Teiles einer nach dem Prinzip von Fig. 13 aufgebauten 

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Anordnung, bei welcher zunächst der gestrichelt dargestellte Teil ausser Betracht gelassen wird. 



   Die das Signal U4 bildende Schaltung 104 empfängt an ihrem Eingang 45 ein Signal, das aus einem
Teil des negativen Impulses I besteht, welcher an den Klemmen der Vertikalablenkspulen des Empfän- gers während der Teilbild-Rücklaufperiode erscheint   (Fig. 16).   



  Der Eingang 45 speist über einen Widerstand 120 eine Parallelschaltung, deren andere Klemme an
Masse liegt. Diese Parallelschaltung enthält eine Induktivität 127 parallel zu einem Kondensator 124 und einem Dämpfungswiderstand 125. Die Induktivität 127 bildet die Primärwicklung eines Übertragers 123, dessen Sekundärwicklung 126 mit einer Klemme an Masse liegt, während die zweite Klemme den Aus- gang 141 der Schaltung 104 darstellt und, wie noch zu sehen sein wird, so angeschlossen ist, dass die Be- lastung der Sekundärwicklung vernachlässigbar klein ist. 



   Die Blindwiderstandswerte der Parallelschaltung sind so gewählt, dass bei kritischer Dämpfung der in der Induktivität 127 nach einer Stosserregung fliessende Strom seinen Maximalwert nach einer Zeit an- nimmt, welche dem Zeitintervall To-T2 von Fig. 14a entspricht. Der Widerstand 125 ist so bemessen, dass er diese kritische Dämpfung ergibt. 



   Wenn die Schaltung unter diesen Bedingungen im Zeitpunkt To durch das dem Eingang 45 zugeführte
Signal angestossen wird, hat der Strom in der Induktivität 127 von Fig. 15 den in Fig. 17 gezeigten Ver- lauf. 



   Da die Belastung der Sekundärwicklung 126 vernachlässigbar ist, ist der darin fliessende Strom im wesentlichen gleich der Ableitung des in der Primärwicklung fliessenden Stromes mit umgekehrtem Vor- zeichen, so dass er die für das Signal U4 (Fig. 14a) gewünschte Form hat. 



   Die Schaltung 105 muss das Signal U5 mit Hilfe des Probesignals zwischen den Zeitpunkten T2 und
T5 bilden. Es ist jedoch ohne Nachteil, wenn das integrierte Signal nach der Kontrollperiode bis zum
Zeitpunkt To des folgenden Teilbildintervalls fortdauert, vorausgesetzt, dass es sich nicht an die Grenzen des Hysteresisintervalls   A40-'A41   annähert. 



   Dies bedeutet, dass die Schaltung 105 auch das Bildsignal G-Y integrieren kann, das am Eingang 46 ausserhalb der   Teilbild-Unterdrückungsintervalle   erscheint, wenn die Werte A40 und A41 sowie die Mi- nimalwerte und Maximalwerte des Signals U4 entsprechend eingestellt sind. 



   Dadurch wird es möglich, auf eine Torschaltung zwischen dem Eingang 46 der Schaltung 105 und der
Integrationsschaltung zu verzichten. 



   Die Integrationsschaltung 105, deren Eingang 46 an den Ausgang S3 der Matrix 40 (Fig. 4) ange- schlossen ist, enthält einen Widerstand 122 in Serie mit einem Kondensator 121, dessen zweite Klemme an den Ausgang 141 der Schaltung 104 angeschlossen ist. 



   Das Signal U5, welches an der gemeinsamen Klemme 113 zwischen dem Kondensator 121 und dem
Widerstand 122 erscheinen   würde,   wenn die zweite Klemme des Kondensators an Masse läge, wird somit bei 113 nach Addition mit dem Signal U4 abgenommen, da der Kondensator 121 zugleich das kapazitive
Element der Integrationsschaltung und einen Verbindungskondensator zu der Schaltung 104 darstellt. 



   Die Schaltung 105 ist daher mit der Additionsschaltung 102 kombiniert, deren Ausgang durch die
Leitung 113 dargestellt wird. 



   Die Kippschaltung 101 ist hier eine Schnitt-Kippschaltung mit zwei pnp-Transistoren 201 und 202, deren Emitter über einen einstellbaren Widerstand 209 miteinander verbunden sind, während der übrige
Teil der Schaltung dem klassischen Aufbau entspricht. Der gemeinsame Punkt zwischen dem Emitter des
Transistors 202 und dem Widerstand 209 liegt über einem Widerstand 208 an Masse. Die den Eingang der
Kippschaltung darstellende Basis des Transistors 201 ist an den Ausgang 113 der Schaltung 102 angeschlos- sen. Die Basis des Transistors 202 ist über einen Widerstand 206 mit Masse verbunden und mit dem Kol- lektor des Transistors 201 über eine. Parallelschaltung aus einem Widerstad 204 und einem Konden- sator 205. 



   Die Kollektoren der beiden Transistoren 201 und 202 sind über Lastwiderstände 203 und 207 an eine negative Spannung gelegt. 



   Das Ausgangssignal der Kippschaltung ist die Spannung an den Klemmen des Widerstandes 207. Der
Transistor 201 wird durch die zuvor definierte Spannung A41 entsperrt (Zustand "1" der Kippschaltung), falls sie nicht bereits in diesem Zustand war, und durch die Spannung A40, die algebraisch grösser als die
Spannung A41 ist, gesperrt   (Zustand "0" der   Kippschaltung), falls sie diesen Zustand nicht bereits hatte. 



   Im   Zustand "1" erhält   man also an dem mit dem Kollektor des Transistors 202 verbundenen Aus- gang 112 eine Spannung Al und im   Zustand "0" eine   Spannung Ao, die algebraisch grösser als Al ist. 



   Diese Spannung Ao bzw. Al wird den Farbkanälen 103 zugeführt. 



   Der Ausgang 112 speist ausserdem die Schaltung 107 ; diese enthält einen Kondensator 172, der mit 

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 einer Parallelschaltung aus einem Widerstand 173 und einer Diode 174 verbunden ist. Die andere Klemme der Parallelschaltung liegt an Masse und die Diode 174 ist so gepolt, dass ihre Anode an Masse liegt. 



   Wenn das Ausgangssignal der Kippschaltung von dem Wert Al zu dem höheren Wert Ao geht, fahrt diese Änderung an der gemeinsamen Klemme 171 des Kondensators 172 und des Widerstandes   173   infolge der von diesen Elementen gebildeten Differentiationsschaltung zu einem positiven Impuls, welcher der
Additionsschaltung 108 zugeführt wird. Wenn die Kippschaltung aus dem Zustand Ao in den Zustand Al geht, würde sie in gleicher Weise einen negativen Impuls an der Klemme 171 erzeugen, wenn der entsprechende Strom nicht über die Diode 174 nach Masse abgeleitet würde. 



   Die Schaltung ist so bemessen, dass der auf diese Weise der Schaltung 108 zugeführte Impuls zeitlich nicht mit einem der regelmässigen Impulse mit der Zeilenfrequenz zusammenfallen kann. Dies wird dadurch erleichtert, dass die zuletzt genannten Impulse ebenso wie die.   Übergänge der Kippschaltung   101 von dem   Zustand "1" in   den   Zustand "0" in   genau definierten Zeitpunkten des Teilbild-Unterdrückungsintervalls auftreten. 



   Wenn man nun wünscht, dass die Anordnung ausser diesen Funktionen noch die Dechromatisierung im Falle eines ungenügenden Pegels des Unterträgers bewirkt, braucht lediglich das durch Amplitudendemodulation des Unterträgers erhaltene Signal einem Eingang 184 zugeführt zu werden, der über einen Widerstand 183 mit dem gemeinsamen Punkt zwischen dem Widerstand 122 und dem Kondensator 121 in der kombinierten Schaltung   102 - 105   verbunden ist, wobei die Konstanten der Anordnung entsprechend bemessen werden. Der Widerstand 183 ist in Fig. 15 gestrichelt angedeutet. 



   Die Erfindung ist natürlich nicht auf die dargestellten und beschriebenen   Ausführungsbeispiele   beschränkt. 



   So ist unmittelbar erkennbar : Wenn beispielsweise kl und k2 das gleiche positive Vorzeichen hätten, könnte die Polaritätsumkehrschaltung 27 in dem Sender von Fig. 3 durch eine Polaritätsumkehrschaltung ersetzt werden, die zwischen dem Generator 16 und der Mischstufe 26 eingefügt wird. In dem Empfänger (Fig. 4) würde keiner der Demodulatoren 38 bzw. 39 das Vorzeichen des Modulationssignals des Unterträgers umkehren, und die Ausgänge Sl und S2 der Matrix 40 würden dann Probesignale von entgegengesetztem Vorzeichen liefern, jedoch könnte jeder von ihnen, ebenso wie der Ausgang S3 als Probekanal verwendet werden. 



   Jedoch würde der Ausgang S3 nicht mehr den besonderen Vorteil aufweisen, den er ergibt, wenn kl und k2 entgegengesetzte Vorzeichen haben. 



   Der Probekanal könnte im übrigen auch direkt durch einen Ausgangskanal des Umschalters gebildet werden, jedoch ergibt die Verwendung eines Ausgangskanals der Matrix für diesen Zweck den Vorteil, dass die Belastung der Demodulatoren nicht gestört wird, wenn, wie bei dem beschriebenen Beispiel, die sequentiellen Signale nach der Umschaltung demoduliert werden. 



   Es ist zwar im allgemeinen vorteilhaft, eine Kontrollperiode zu verwenden, die sich über mehrere Bildzeilen erstreckt, jedoch ist dies nicht unerlässlich. 



   Anderseits können die Anordnungen von Fig. 10 bis 12 beispielsweise mit Kontrollperioden arbeiten, deren Häufigkeit geringer als diejenige der Teilbild-Unterdrückungsintervalle ist, vorausgesetzt, dass sendeseitig der regelmässige Wechsel der beiden sequentiellen Signale zwischen dem Beginn einer Kontrollperiode und dem Beginn des die nächste Kontrollperiode enthaltenden   Teilbild - Unterdrückungsinter -   valls nicht unterbrochen wird. 



   Sendeseitig ist es möglich, ein oder zwei Identifizierungssignale indirekt in die Eingangskanäle des Umschalters dadurch einzubringen, dass diese Signale einem oder mehreren Eingängen der Matrix 1 (Fig. 3) zugeführt werden. 



   Bei einer besonderen Ausführungsform des Empfängers in einem mit Speicherung arbeitenden Se-   quentiell-Simultan-System   ist vorgeschlagen worden, die Ausgänge des direkten Kanals und des verzögerten Kanals mit den beiden Eingängen einer Additionsschaltung, welche das Signal Al + A2 liefert, und einer Subtraktionsschaltung, welche abwechselnd die Signale   Al - A2   und A2 - Al liefert, zu koppeln. 



   In diesem Fall speist die Subtraktionsschaltung die beiden Eingänge eines einfachen Umschalters, u. zw. den einen direkt und den andern über eine   Polaritätsumkehrschaltung.   Der Umschalter muss auch in diesem Fall in Phase mit dem sendeseitigen Umschalter sein, damit er an seinem Ausgang ständig das Signal   Al - A2   liefert. 



   Es ist zu erkennen, dass beispielsweise bei Verwendung von zwei   Identifizierungssignalen-AI ='   +a2=a der Ausgang dieses Umschalters während der Kontrollperiode entweder das Signal 2a oder das Si-   snal -2a liefert,   je nach der Phase des empfangsseitigen Umschalters in bezug auf die Phase des sende- 

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 seitigen Umschalters, und dass der Ausgangskanal des Umschalters bzw. jeder andere Kanal, dessen Si- gnal von dem am Ausgang des Umschalters erscheinenden Signal abhängt, als Probekanal für die Steuer- anordnung des Umschalters verwendet werden kann. anderseits ist die Anordnung für den Sonderfall beschrieben worden, dass die sequentiellen Signale empfangsseitig vor der Umschaltung wiederholt werden. 



   Im entgegengesetzten Fall (Signale nicht wiederholt oder nach der Umschaltung wiederholt) hat man empfangsseitig nur einen einfachen Umschalter, dessen beide Ausgangskanäle nicht gleichzeitig gespeist werden. Die Erfindung ist auch in diesem Fall anwendbar, vorausgesetzt, dass eine an diesen Fall ange- passte Steueranordnung für den empfangsseitigen Umschalter verwendet wird, beispielsweise diejenige von
Fig. 5 unter der Voraussetzung, dass die Ladezeitkonstante und die Entladezeitkonstante der Anordnung 63 in geeigneter Weise bemessen werden, oder auch die Anordnungen von Fig. 10 bis 12. 



   Die   erfindungsgemässe Anordnung   kann auch mit einem einzigen Identifizierungssignal arbeiten, obwohl vorzugsweise zwei Identifizierungssignale von entgegengesetzter Polarität verwendet werden, da dies einen besseren Schutz gegen das Rauschen ergibt. 



   In diesem Fall können Anordnungen der in Fig. 5, 7,10, 11 und 12 dargestellten Art verwendet wer- den, wobei ein Probekanal gewählt wird, der während der Kontrollperioden ein von Null verschiedenes Signal liefert, wenn die Phase des Umschalters unrichtig ist, oder es können die Anordnungen von Fig. 13 und 15 verwendet werden, vorausgesetzt, dass der Probekanal während der Kontrollperiode ein von Null verschiedenes Signal liefert, wenn die Phase des Umschalters richtig ist. 



   Schliesslich ist zu bemerken, dass es nicht unbedingt erforderlich ist, den Unterträger ausserhalb der Kontrollperiode während der Teilbild-Unterdrückungsintervalle zu   unterdrücken.   



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Farbfernsehsystem, bei dem zwei Farbsignale vor ihrer Übertragung über einen gemeinsamen Kanal in zwei mit der Zeilenfolge abwechselnd sequentielle Signale mit Hilfe eines Umschalters umgeformt werden, der zwei Eingänge aufweist, denen das eine bzw.

   das andere der beiden Signale zugeführt wird, und einen Ausgang, zu dem die beiden Signale abwechselnd gerichtet werden, während empfangsseitig die beiden empfangenen sequentiellen Signale oder zwei aus den empfangenen sequentiellen Signalen abgeleitete sequentielle Signale mit Hilfe eines Umschalters getrennt werden, der wenigstens einen Eingang aufweist, dem die zu trennenden Signale zugeführt werden, und wenigstens einen Ausgang, der einem der beiden zu trennenden Signale zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass sendeseitig während wiederkehrender Kontrollperioden, von denen jede in einem Teilbild-Unterdrückungsintervall enthalten ist, ein Identifizierungssignal direkt oder indirekt wenigstens einem der beiden Eingänge ("erster Eingang") des sendeseitigen Umschalters zugeführt wird, dass der sendeseitige Umschalter derart gesteuert wird,

   dass er seinen Zustand regelmässig mit der Zeilenfrequenz wenigstens zwischen dem Beginn jeder Kontrollperiode und dem Beginn des die folgende Kontrollperiode enthaltenden   Teilbild-Unterdrückungs-   intervalls ändert, dass der empfangsseitige Umschalter durch eine Anordnung gesteuert wird, die an einen Probekanal des Empfängers angeschlossen ist, der ihr während der Kontrollperioden ein Probesignal zuführt, welches von der Phasenlage des empfangsseitigen Umschalters in bezug auf die Phase des sendeseitigen Umschalters abhängt, und dass diese Steueranordnung so ausgeführt ist,

   dass sie ausserhalb der Kontrollperioden die Zustandsänderungen des empfangsseitigen Umschalters regelmässig mit der Zeilenfrequenz hervorruft und während der Kontrollperioden die regelmässige Folge dieser Zustandsänderungen in Abhängigkeit von dem durch den Probekanal gelieferten Signal entweder aufrecht erhält oder unterbricht, so dass sich der empfangsseitige Umschalter am Ende jeder Kontrollperiode in Phase mit dem sendeseitigen Umschalter befindet.

Claims (1)

  1. 2. Farbfernsehsender für eine Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangs- und Ausgangskanäle des sendeseitigen Umschalters Videofrequenzkanäle sind, dass der Ausgang des Umschalters mit einer Anordnung zur Modulation des Unterträgers gekoppelt ist, welche einen Unterträ- gerfrequenzkanal speist, und dass das Ausgangssignal dieser Anordnung mit einem dritten Bildsignal und den Synchronisationssignalen zur Bildung des zusammengesetzten Modulationssignals des Trägers gemischt wird.
    3. Farbfernsehsender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das dem ersten Eingang zugeführte Identifizierungssignal eine einzige Polarität aufweist.
    4. Farbfernsehsender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem zweiten Eingang des Umschalters ein zweites Identifizierungssignal zugeführt wird, das eine einzige Polarität aufweist, welche derjenigen des ersten Identifizierungssignals entgegengesetzt ist. <Desc/Clms Page number 19> EMI19.1 <Desc/Clms Page number 20> bildet, das dazu dient, die Korrekturanordnung ausser Betrieb zu setzen, wenn der ProbekanalBildsignale liefert.
    14. FarbfernsehemDfänger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die das Hilfssignal bil- dende Anordnung ein Resonanzkreis ist, der durch die Impulse mit der Teilbildfrequenz erregt wird.
    15. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die die Steuer- impulse liefernde Schaltung eine Torschaltung enthält, deren Signaleingang an den Probekanal ange- schlossen ist, deren Steuereingang mit dem Ausgang der das Hilfssignal bildenden Anordnung verbunden ist, und deren Ausgang an den Eingang der Integrationsschaltung angeschlossen ist.
    16. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Integrationsschaltung wenigstens die Signale mit der"unrichtigen"Polarität integriert, dass die Impulse mit der Zeilenfrequenz die entgegengesetzte Polarität haben, und dass die Korrekturanordnung aus einer Additionsschaltung be- steht, von der ein Eingang mit dem Ausgang der Integrationsschaltung verbunden ist, während ihr anderer Eingang an die Synchronisations- und Ablenkschaltung so angeschlossen ist, dass er davon Impulse mit der Zeilenfrequenz empfängt.
    17. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der einer unrichtigen Phase des Umschalters entsprechende absolute Höchstwert des Probesignals beträchtlich über der Amplitu- de gleicher Polarität der vom Probekanal gelieferten Bildsignale liegt, dass die Integrationsschaltung dau- ernd an den Probekanal angeschlossen ist, und dass die Korrekturschaltung nur in Abhängigkeit von dem integrierten Probesignal gesteuert wird.
    18. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Integrationsschaltung wenigstens diejenigen Signale integriert, welche die unrichtige Polarität haben, dass die Korrekturschaltung einen Transistor oder eine Röhre enthält, dass dieses Schaltungselement mit der Integrationsschaltung und der Anordnung zur Bildung des Hilfssignals derart gekoppelt ist, dass es nur beim Vorhandensein des Hilfssignals und eines integrierten Probesignals von unrichtiger Polarität und ausreichender Amplitude entsperrt wird, dass die Ausgangselektrode des Transistors bzw.
    der Röhre einerseits derart mit einer Eingangselektrode gekoppelt ist, dass die Schaltung im entsperrten Zustand als Sperrschwinger arbeitet, und dass die Ausgangselektrode anderseits mit einer Anordnung verbunden ist, welche die Impulse mit der Zeilenfrequenz zu dem Umschaltsignalgenerator überträgt.
    19. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Integrationsschaltung wenigstens die Signale mit der unrichtigen Polarität integriert, und dass die Korrekturanordnung durch eine Torschaltung gebildet ist, deren Signaleingang mit der Synchronisations-und Ablenkschaltung derart verbunden ist, dass sie davon die Impulse mit der Zeilenfrequenz empfängt, deren Steuereingang an den Ausgang der Integrationsschaltung angeschlossen ist, und deren Ausgang mit dem Umschaltsignalgenerator gekoppelt ist.
    20. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anwendung von Kontrollperioden mit der Häufigkeit der Teilbildfrequenz und bei Verwendung einer Integrationsschaltung, die wenigstens die Signale der richtigen Polarität integriert, die Korrekturanordnung mit einer Anordnung zur automatischen Sperrung und Entsperrung der Farbkanäle des Empfängers in einer Schaltung kombiniert ist, dass diese Schaltung eine bistabile Kippschaltung enthält, deren Ausgang mit den Farb- kanälen-derart verbunden ist, dass diese entsperrt sind, wenn die Kippschaltung in ihrem ersten Zustand ist, während sie gesperrt sind, wenn die Kippschaltung in ihrem zweiten Zustand ist, dass an den Ausgang der Kippschaltung eine Schaltung angeschlossen ist, die einen Ausgangsimpuls liefert,
    wenn die Kippschaltung von ihrem ersten Zustand in ihren zweiten Zustand geht, dass ein Eingang einer ersten Additionsschaltung an den Ausgang dieser Impulserzeugerschaltung angeschlossen ist, dass der andere Eingang der ersten Additionsschaltung mit der Synchronisations-und Ablenkschaltung des Empfängers derart verbunden ist, dass er die Impulse mit der Zeilenfrequenz empfängt, dass der Ausgang der ersten Additionsschaltung mit dem Umschaltsignalgenerator verbunden ist, dass ein Eingang einer zweiten Additionsschaltung an den Ausgang der Anordnung zur Bildung des Hilfssignals mit der Teilbildfrequenz angeschlossen ist, dass der andere Eingang der zweiten Additionsschaltung mit dem Ausgang der Integrationsanordnung verbunden ist, dass der Ausgang der zweiten Additionsschaltung mit dem Steuereingang der Kippschaltung verbunden ist,
    dass das Hilfssignal einen solchen zeitlichen Verlauf hat, dass, falls es dem Eingang der zweiten Additionsschaltung während eines Teilbild-Unterdrückungsintervalls allein zugeführt wird, die Kippschaltung von einem bestimmten Zeitpunkt an, der vor dem Beginn der im betreffenden TeilbildUnterdrückungsintervall enthaltenen Kontrollperiode liegt, mit Sicherheit sich im ersten Zustand befindet und anschliessend während dieser Kontrollperiode in. ihren zweiten Zustand gebracht wird, und dass die Konstanten der Schaltung so bemessen sind, dass die Kippschaltung während der Kontrollperiode in den <Desc/Clms Page number 21> zweiten Zustand gebracht wird, wenn das integrierte Signal einen bestimmten Wert mit der richtigen Polarität nicht erreicht.
    21. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Konstanten der Korrekturanordnung so bemessen sind, dass die Kippschaltung während der Kontrollperiode an einer Rückkehr in ihren zweiten Zustand gehindert ist, wenn das integrierte Signal einen bestimmten Wert mit der richtigen Polarität nicht erreicht.
    22. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Übertragung der Farbsignale durch Modulation eines Unterträgers die Korrekturanordnung eine Anordnung zur Gleichrichtung des Unterträgers enthält, die so geschaltet ist, dass sie ein gleichgerichtetes Signal der richtigen Polarität liefert, dass die zweite Additionsschaltung einen dritten Eingang aufweist, dem das gleichgerichtete Signal zugeführt wird, und dass die Konstanten der Korrekturanordnung so bemessen sind, dass die Kippschaltung an einer Rückkehr in ihren zweiten Zustand während der Kontrollperiode nur dann gehindert ist, wenn sowohl das integrierte Signal als auch das gleichgerichtete Signal unzureichende Werte mit der richtigen Polarität erreichen.
    23. Farbfernsehempfänger nach einem der Ansprüche 11 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Probekanal einer der Ausgangskanäle des empfangsseitigen Umschalters ist.
    24. Farbfernsehempfänger nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger eine Matrix enthält, die von wenigstens einem Ausgangskanal des Umschalters gespeist wird, und dass der Probekanal einer der Ausgangskanäle der Matrix ist.
    25. Farbfernsehempfänger nach einem der Ansprüche 11 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger eine Anordnung zur Wiederholung der Farbsignale enthält, dass die Wiederholungsanordnung einen direkten Kanal enthält, welcher die in der Übertragung befindlichen sequentiellen Signale liefert, und einen verzögerten Kanal, welcher die gleichen Signale nach Verzögerung um die Dauer einer Zeilenperiode liefert, und dass der Umschalter ein Doppelumschalter ist, der zwei an den direkten Kanal bzw. an den verzögerten Kanal angeschlossene Eingänge aufweist sowie zwei Ausgänge, die jeweils einem der beiden sequentiell übertragenen Farbsignale zugeordnet sind.
    26. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass für den Fall, dass die übertragenen sequentiellen Signale den Differenzsignalen R-Y und B-Y proportional sind, die Matrix die drei Differenzsignale R-Y, B-Y und G-Y liefert.
    27. Farbfernsehempfänger nach einem der Ansprüche 11 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger eine Anordnung zur Wiederholung der sequentiell übertragenen Farbsignale Al und A2 enthält, dass die Wiederholungsanordnung einen direkten Kanal enthält, welcher die in der Übertragung befindlichen sequentiellen Signale liefert, und einen verzögerten Kanal, welcher die gleichen Signale nach Verzögerung um die Dauer einer Zeilenperiode liefert, dass der direkte Kanal und der verzögerte Kanal einerseits die beiden Eingänge einer Additionsschaltung und anderseits die beiden Eingänge einer Subtraktionsschaltung speisen, so dass die Subtraktionsschaltung abwechselnd die Signale Al - A2 und A2 bis Al liefert, dass der Ausgang der Subtraktionsschaltung mit den beiden.
    Eingängen des empfangsseitigen Umschalters einerseits direkt und anderseits über eine Polaritätsumkehrschaltung verbunden ist, und dass der Umschalter nur einen einzigen Ausgang aufweist, welcher das Signal Al - A2 liefert. während das Signal A2 - Al beseitigt ist.
    28. Farbfernsehempfänger nach einem der Ansprüche 11 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger eineVorentzerrungsschaltung für die hohen Frequenzen der über den gemeinsamen Kanal übertragenen Signale enthält, und dass das Probesignal abgenommen wird, bevor die Signale durch die Vorentzerrungsanordnung geschickt werden.
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