AT235336B - Nachspannvorrichtung mit Fangeinrichtung - Google Patents

Nachspannvorrichtung mit Fangeinrichtung

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AT235336B
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AT
Austria
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brake
tensioning
cable
retensioning
angle lever
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AT289462A
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English (en)
Inventor
Josef Dipl Ing Prosser
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Nachspannvorrichtung mit Fangeinrichtung 
Es sind Nachspannvorrichtungen insbesondere für Fahrdrähte und Tragseile elektrischer Bahnen be- kannt, bei welchen Spannräder, Flaschenzüge, Winkelhebel oder Seilräder verschiedener Durchmesser verwendet werden. Um beim Nachlassen des Seilzuges, beispielsweise bei Fahrdrahtbruch, ein Herab- fallen der Spanngewichte zu vermeiden, ist es bekannt, Fangeinrichtungen vorzusehen, die mit der Ab- bremsung des Seiles und bzw. oder des Seilrades oder mit der Sperrung des Seilrades durch Zahnsperren, gezahnte Räder, Zahnräder oder gezahnte Flachschienen arbeiten. Neben der ruckartigen Sperrung, die ein wesentlicher Nachteil der letztgenannten, häufigeren Ausführungen ist, weisen alle diese Fangein- richtungen den Nachteil auf, dass sie bei Bruch des das Spanngewicht tragenden Seiles wirkungslos blei- ben. 



   Die Erfindung betrifft eine Nachspannvorrichtung mit einer Bremse als Fangeinrichtung für die Nach- spanngewichte, insbesondere für Fahrdrähte elektrischer Bahnen. Die oben erwähnten Nachteile sind er- findungsgemäss dadurch vermieden, dass als Bremse eine Backenbremse dient, deren Backen beidseitig einer Bremsschiene an einem Ende eines Hebelarmes eines Winkelhebels angebracht sind, wobei am zweiten
Hebelende ein Spannseil zieht und am Drehpunkt des Winkelhebels die Aufhängestange der Nachspanngewichte angeordnet ist. Am Mast ist die Bremsschiene angeordnet, an der die Bremsbacken bei Seilriss angreifen. Zur verlässlichen Einleitung der Bremsung ist vorteilhaft das die Bremsbacken tragende Ende des Winkelhebels mit der Aufhängestange durch eine Feder, insbesondere Zugfeder, verbunden.

   Die Vorteile einer erfindungsgemäss ausgebildeten Spannvorrichtung bestehen in der zuverlässigen und sanften Einbremsung der Nachspanngewichte, insbesondere auch bei Riss des letztere tragenden Spannseiles. 



   Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäss ausgebildeten Nachspannvorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Am Mast 1 ist ein Spannrad 2 in üblicher Weise schwenkbar befestigt. Eine Aufhängestange 3 für einzelne Nachspanngewichte 4 greift am Drehpunkt eines Winkelhebels 5 an, an dessen oberem Ende ein Spannseil 7 befestigt ist, das über das Spannrad 2 auf einen Fahrdraht 8 einwirkt. Am andern Ende 9 des Winkels 5 sind Bremsbacken 10 angeordnet, die eine am Mast 1 befestigte Bremsschiene 11 umschliessen. Das Ende 9 des Winkelhebels 5 ist durch eine Zugfeder 12 mit   einer Verlängerung der   Aufhängestange 3 verbunden.

   Bei Riss eines der Seile 7 oder 8 lässt der Zug am oberen Ende 6 des Winkelhebels 5 nach, so dass die Zugfeder 12 und die Nachspanngewichte 4 eine Verdrehung des Winkelhebels 5 bewirken, durch die die Bremsbacken 10 an die Bremschiene 11 angepresst werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Nachspannvorrichtungmit einer Bremse als Fangeinrichtung für die Nachspanngewichte, insbesondere für Fahrdrähte elektrischer Bahnen, dadurch gekennzeichnet, dass als Bremse eine Backenbremse dient, deren Backen (10) beidseitig einer Bremsschiene (11) an einem Ende (9) eines Hebelarmes eines Winkelhebels (5) angebracht sind, wobei am zweiten Hebelarmende (6) ein Spannseil (7) zieht und am Drehpunkt des Winkelhebels (5) die Aufhängestange (3) der Nachspanngewichte (4) angeordnet ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Nachspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Mast (1) eine Bremsschiene (11) angeordnet ist, an der die Bremsbacken (10) bei Seilriss angreifen. <Desc/Clms Page number 2>
    3. Nachspannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die Bremsbacken (10) tragende Ende (9) des Winkelhebels (5) mit der Aufhängestange (3) durch eine Feder, insbesondere Zugfeder (12), verbunden ist.
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