AT235156B - Fahrzeugaufbau, insbesondere für Reiseomnibusse oder Anhänger solcher Omnibusse - Google Patents

Fahrzeugaufbau, insbesondere für Reiseomnibusse oder Anhänger solcher Omnibusse

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AT235156B
AT235156B AT363260A AT363260A AT235156B AT 235156 B AT235156 B AT 235156B AT 363260 A AT363260 A AT 363260A AT 363260 A AT363260 A AT 363260A AT 235156 B AT235156 B AT 235156B
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AT
Austria
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vehicle
cabins
longitudinal
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body according
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AT363260A
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English (en)
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Georg Hoeltl
Original Assignee
Georg Hoeltl
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fahrzeugaufbau, insbesondere für Reiseomnibusse oder
Anhänger solcher Omnibusse 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist es, die aufklappbare Aufbau-Längsaussenwand der Länge nach zu unterteilen, wobei die nach unten schwenkbaren Wandteile in ihrer ausgeschwenkten Stellung einen vor den Kabinen liegenden, bevorzugt auf   dem Eidboden abgestützten Längsgehsteg   bilden, der durch die nach oben schwenkbaren Wandteile dachartig überdeckt ist. Dieser Längsgehsteg vergrössert die Aufbaubodenfläche während der Schlafkabinenbenutzung und er kann einen Kabinenvorraum bilden, wenn die dachartige Überdeckung mit einer Befestigung   und Führung für einen Vorhang, eine Plane od. dgl. zum Ab-   schliessen des Gehsteges nach aussen ausgestattet ist.

   Der Vorhang od. dgl. ist leicht abnehmbar an der dachartigen Überdeckung des Gehsteges befestigt und für die Einstellung eines ganzen oder teilweisen Abschlusses des Gehsteges geführt. Der Gehsteg ist mit einer ansetzbaren Treppe von aussen begehbar. 



   An derFensterlängsseite des Fahrzeugaufbaues nach der Erfindung können nach unten ausschwenkbare Wandteile vorhanden sein, die in ihrer ausgeschwenkten, auf dem Erdboden abgestützten Horizontalstellung Waschtische bilden. Die Waschwasserversorgung erfolgt aus an beliebiger Stelle des Fahrzeugaufbaues und des Fahrgestells angeordnetenWasser-Reservetanks, wie es für die Waschgelegenheiten in Fahrzeugen an sich bekannt ist. Im Bereiche der ausschwenkbaren Waschtische kann zur Bildung von abgeschlossenen Waschräumen ein zeltartiger Anbau an die Fensterlängsseite des Aufbaues ansetzbar sein. 



   Die gesamte Konstruktion des erfindungsgemässen Fahrzeugaufbaues zielt in an sich bekannter Weise 
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    weitmöguche Gewichtseinsparung ab, waswärmeabstrahlendenWagentuchbespannung   gebildet ist. Der erwähnten Gewichtseinsparung bei günstigster Raumausnutzung des Aufbauinnenraumes entspricht es auch, wenn die Gerüstkonstruktion des Aufbaues durch die in Rahmenfelder eingesetzten Trennwandteile, Wagenbodenteile und Matratzen-Tragböden,   z. i3. durch Verschraubung,   Nietung, Schweissung od. dgl., mechanisch in sich versteift ist, also dieTrennwände usw. mit der Gerüstkonstruktion fest verbundene   Flächenversteifungen   (Platten) bilden.

   Dem Verwendungszweck des Fahrzeugaufbaues nach der Erfindung angepasst sind die Wände, insbesondere die Kabinentrennwände, mit Schall- und Temperatur-Isolierplatten oder Isolierschichten verkleidet bzw. überzogen und bevorzugt die Kabinentrennwände mit abwaschbaren Überzügen, möglichst leicht auswechselbar, versehen. 



   Ein Ausführungsbeispiel für die Verwirklichung der Erfindung ist in den Figuren der Zeichnung dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt die Ansicht eines Reiseautobusanhängers mit der Fensterlängsseite. Jedem von innen zu bedienenden Klappfenster 1 ist (in drei Reihen übereinander) ein Schlupfkabinenliegeplatz   zugeordnet. Es   sind in diesem Anhängeraufbau 36 solche Liegeplätze vorhanden, die von der den Fenstern gegenüberliegenden Aufbaulängsseite her zugänglich und benutzbar sind. Mit der Hecktür 2 ist die in dem Heckraum untergebrachte Behelfsküche von aussen benutzbar und es bildet die Heckklappe 3 nach ihrem Herunterklappen einenArbeitstisch für   die Küche.   Das Dach des Anhängers ist mit einer wärmeabstrahlenden Wagentuchbespannung versehen und es sind die Aussenwände des Aufbaues in bekannter Weise temperatur- und schallisolierend ausgeführt. 



   Für die Benutzung der Schlafkabinen wird die Vorderlängsseite geöffnet (Fig.   2).   Die Vorderlängssei-   tenklappen   4 werden nach unten geschwenkt und sie bilden, auf den Stützen 5 abgestützt, einen Längssteg 
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 es ist daran die Verkleidung 7 seitlich zusammenschiebbar oder nach oben zusammenraffbar gehalten. Mit dieser Verkleidung 7 kann ein nach aussen abgeschlossener Gehstegvorraum gebildet werden, der selbstverständlich beleuchtet ist und in dem sich die Benutzer der Schlafkabinen aufhalten und bewegen können. 



   Fig. 3 zeigt die Anordnung und Ausbildung der Schlupfkabinen,   u. zw.   als Zweimannkabinen. Jede Kabineneinheit, das sind drei übereinanderliegende Kabinen 8, 9, 10, ist durch feste Trennwände 11 gegenüber den Nachbarkabinen schallisolierend abgeteilt. Die   Trennwände   11 stehen gegenüber der Liegeplatzlänge vor, so dass ein gegenüber den Nachbarkabinen abgeteilter Schlupfkabinenvorraum vorhanden ist, der mit einem Vorhang 12 gegenüber dem Längssteg 13 und damit nach aussen abgeschlossen werden kann. Die untere Schlupfkabinenreihe 9 liegt mit dem Gehsteg 13 auf gleicher Höhe. Die Abmessungen der einzelnen Kabinen sind derart, dass zwei erwachsene Personen gut nebeneinander liegen können und   dieKabinenhöhe   entspricht etwa derSitzhöhe einesErwachsenen.

   Das Einsteigen in die Kabine erfolgt von 
 EMI2.3 
    GehstegseiteJd. dgl.   begehbar. Jede einzelne Schlupfkabine ist an der Fussseite mit einem Rollo 14 od. dgl., insbesondere sichtdicht, abzuschliessen. Die Trennwandverkleidungen sind mit auswechselbaren. abwaschbaren 

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   Kunststoffüberztlgen   versehen und es sind die Verkleidungsplatten 15 fest mit   derGerüstkonstruktion   16 des
Wagenaufbaues, also diese Konstruktion versteifend, verbunden. Auch   die Matratzen-Tragböden   17 sind in Rahmen 18 derGerüstkonstruktion eingesetzt und sie dienen so ebenfalls   der Versteifung des Wagenauf-   baues. 



   Die   im Ausführungsbeispiel dargestellten Schlupfkabinen   mit zwei Liegeplätzen haben eine Breite von etwa 1, 10 m und einer Höhe von etwa 0, 80 m. Für Einzelkabinen beträgt die Breite etwa 0, 70 m. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Fahrzeugaufbau, insbesondere   filr Reiseomnibusse oder Anhänger solcher Omnibusse,   der mit einem Teil seiner Länge oder mit seiner   ganzenLängeSchlafkabinen   bildet, die mit einer wesentlich geringeren Höhe   als Mannesgrösse   und   mit Einfach-oder Doppelliegebreite durchZwischenwände voneinander getrennt   und in Reihen neben- und übereinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlafkabinen (8, 9, 10) mit ihren Längsachsen quer zur Fahrzeuglängsachse innerhalb des festen Fahrzeugaufbaues angeordnet und von einer   Fahrzeugaufbaulängsseite   nach Aufklappen oder sonstigem Öffnen der Längswand (4,6) dieser Seite zugänglich sind.

Claims (1)

  1. 2. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe in an sich bekannter Weise aus einer Gerüstkonstruktion (16, 18) besteht, die mit demFahrgestell fest verbunden ist und die mit ihren untereinander fest verbundenen (verschweissten) Gerüststreben Tragrahmen für die auswechselbar befestigten äusseren Wandverkleidungen, für die Trennwände (11, 15) zwischen zwei in der Fahrzeuglängs - richtung benachbarten senkrechten Kabinenreihen und für die Tragböden (17) der übereinander angeordneten einzelnen Schlupfkabinen (8, 9, 10) bilden.
    3. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Liegeflächen der einzelnenSchlupfkabinen (8, 9, 10) kürzer sind als die lotrechten Trennwände (11) zwischen den in der Fahrzeuglängsrichtung benachbarten Kabinen und dass der von diesen Trennwänden begrenzte, zwischen den Enden der Liegeflächen und der Längsaussenwand befindliche Schlupfkabinen-Vorraum, der am Fussende der Kabinen mit einem Vorhang, Rollo od. dgl. (14) abschliessbar sein kann, einen Umkleide- und/oder Garderoberaum bildet.
    4. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aufklappbare Auf- bau-Längsaussenwand (4, 6) der Länge nach unterteilt ist und die nach unten schwenkbaren Wandteile (4) in ihrer ausgeschwenkten Stellung einen vor den Kabinen liegenden, bevorzugt auf dem Erdboden abgestützten Längsgehsteg (13) bilden, der durch die nach oben schwenkbaren Wandteile (6) dachartig überdeckt ist.
    5. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die dachartige Überdeckung (6) mit einer Befestigung und Führung für einen Vorhang, eine Plane od. dgl. (7) zum Abschliessen des Gehsteges (13) nach aussen ausgestattet ist.
    6. Fahrzeugaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Fensterlängsseite desselben nach unten ausschwenkbare Wandteile vorhanden sind, die in ihrer ausgeschwenkten, auf dem Erdboden abgestützten Horizontalstellung Waschtische mit Wasserzulauf aus an beliebiger Stelle des Aufbaues oder des Fahrgestells in bekannter Weise angeordneten Reservetanks bilden.
    7. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Fensterlängsseite desselben im Bereiche der ausschwenkbaren Waschtische ein mit dem Aufbau lösbar verbundenes Zelt angeordnet ist.
    8. Fahrzeugaufbau nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbaudach in an sich bekannter Weise von einer an dem Deckenrahmen der Gerüstkonstruktion befestigten Wagentuchbespannung gebildet ist.
    9. Fahrzeugaufbau nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gerüstkonstruktion (16, 18) des Aufbaues durch die in Rahmenfelder eingesetzten Trennwandteile (11, 15), Wagen- bodenteile und Matratzentragböden (17), z. B. durch Verschraubung, Nietung, Schweissung od. dgl., mechanisch in sich versteift ist.
AT363260A 1959-04-17 1960-05-13 Fahrzeugaufbau, insbesondere für Reiseomnibusse oder Anhänger solcher Omnibusse AT235156B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4652041A (en) * 1984-04-30 1987-03-24 Barber Gerald L Mobile living quarters

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4652041A (en) * 1984-04-30 1987-03-24 Barber Gerald L Mobile living quarters

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