AT235062B - Zinken, insbesondere für Kultivatoren - Google Patents

Zinken, insbesondere für Kultivatoren

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AT235062B
AT235062B AT655561A AT655561A AT235062B AT 235062 B AT235062 B AT 235062B AT 655561 A AT655561 A AT 655561A AT 655561 A AT655561 A AT 655561A AT 235062 B AT235062 B AT 235062B
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Lely Nv C Van Der
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Description


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  Zinken, insbesondere für Kultivatoren 
Die Erfindung betrifft einen Zinken, insbesondere für Kultivatoren, der im Bereich seiner Befesti- gungsstelle ein federndes Zwischenglied besitzt. Die bekannten federnden Zwischenglieder ermöglichen zwar eine gewisse federnde Auslenkung des Zinkens aus seiner Normallage während des Betriebes, ergeben aber einen ungünstigen Federweg, insbesondere wenn seitliche Kräfte auf den Zinken wirken. 



   Gemäss der Erfindung werden die federnden Zwischenglieder dadurch wesentlich verbessert, dass sie mindestens einen federnden Stabteil aufweisen, der von oben her gesehen quer zur Fahrtrichtung liegt. 



   Hiedurch ergibt sich ein besonders günstiger Federweg und die Zinken werden beim Auftreten grosser
Kräfte nicht zu weit ausgelenkt. Da ein Federstab bei bestimmten Belastungen auf Torsion beansprucht wird, können alle auftretenden Kräfte in gewünschter Weise elastisch aufgenommen werden. Zweckmässig verläuft ein Stabteil in der normalen Lage der Maschine im Betrieb waagrecht. Das Zwischenglied kann mehrere Stabteile enthalten, die verschiedene Federcharakteristiken aufweisen, die vorzugsweise progressiv sind. 



   Verschiedene mögliche Formgebungen und Befestigungen des Zinkens werden infolgedem an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. 



   Es zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Bodenbearbeitungsmaschine, an der Zinken gemäss der Erfindung angeordnet sind ; Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig.   l,   in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1 gesehen, wobei ein Laufrad weggelassen ist ; Fig. 3 in vergrössertem Massstab einen Zinken ; Fig. 4 eine Ansicht des Zinkens nach Fig. 3 in Richtung des Pfeiles IV in Fig.   3 ;   Fig. 5 eine andere Ausführungsform eines Zinkens ; Fig. 6 eine Ansicht des Zinkens nach Fig. 5 in Richtung des Pfeiles VI in Fig. 5, wobei die Gestellteile zum Befestigen des Zinkens weggelassen   sind ; Fig. 7 die dritte Ausführungs-   form eines Zinkens ; Fig. 8 eine Draufsicht auf den Zinken nach Fig.   7 ;   Fig. 9 die vierte Ausführungsform eines Zinkens ;

   Fig. 10 eine Draufsicht auf den Zinken nach Fig. 10 ; Fig. 11 die fünfte Ausführungsform eines Zinkens ; Fig. 12 eine Seitenansicht des Zinkens nach Fig. 11 ; Fig. 13 eine Seitenansicht entsprechend Fig. 12, wobei die Zwischenglieder mit anderem Abstand voneinander angeordnet   sind ; Fig.   14 die sechste Ausführungsform eines Zinkens ; Fig. 15 eine Draufsicht auf den Zinken nach Fig.   14 ;   Fig. 16 die siebente Ausführungsform eines Zinkens ; Fig. 17 eine Draufsicht auf den Zinken nach Fig.   16 ;   Fig. 18 die achte Ausführungsform eines Zinkens ; Fig. 19 eine Draufsicht auf den Zinken nach Fig.   18 ;   Fig. 20 eine Platte, die zwischen den Zwischengliedern des Zinkens gemäss Fig. 18 liegt ; Fig. 21 die neunte Ausführungsform eines Zinkens ; Fig. 22 eine Draufsicht auf den Zinken nach Fig. 21 :

   Fig. 23 die zehnte Aus-   führungsform eines Zinkens ;   Fig. 24 eine Seitenansicht des Zinkens nach Fig. 23 ; Fig. 25 eine Draufsicht   auf ein Zwischenglied einer weiteren Ausführungsform eines Zinkens ;   Fig. 26 eine Seitenansicht und Fig. 27 teilweise eine Vorderansicht der Zinken nach Fig.   25 ;   Fig. 28 perspektivisch einen Bügel zur Befestigung des Zinkens nach Fig.   25 ;   Fig. 29 eine Seitenansicht einer weiteren Zinkenbefestigung und Fig. 30 eine Draufsicht auf einen Teil eines Zwischengliedes und auf eine zugehörige Abstandsplatte ; Fig. 31 eine Seitenansicht eines Zinkens mit Bügeln zur Abstützung der Stabteile eines   Zwischengliedes ; Fig.   32 eine Draufsicht auf den Zinken und die Befestigung gemäss Fig. 31. 



   Das Gestell der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Maschine enthält einen Rahmenbalken   l,   an dem zwei Rahmenbalken 2 und 3 befestigt sind. An den Enden des Rahmenbalkens 1 sind Lager 4 und   5be-   

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 festigt, in denen Achsen 6 und 7 gelagert sind, die Laufräder 8 und 9 tragen. Die Achsen 6 und 7 sind in den Lagern 4 und 5 in senkrechter Richtung verschiebbar und in verschiedenen Lagen mit Verriegelungs- stiften 10 und 11 feststellbar, die durch in den Lagern 4 und 5 vorgesehene Ausnehmungen und in den
Achsen 6 und 7 vorgesehene Ausnehmungen 12 gesteckt werden (Fig. 2). 



   In den Balken 29 sind Zinken 80 befestigt. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen einen aus rundem Federstahldraht hergestellten Zinken für die Maschine nach den   Fig. l   und 2 in vergrössertem Massstab. Er enthält zwei Stabteile 81 und 82, die mit je einem gekrümmten Stabteil 83 bzw. 84 in Stabteile 85 bzw. 86 übergehen. Das federnde Zwischenglied 87 enthält zwei parallel zueinander liegende Stabteile 89 und 90, die durch einen gekrümmten Teil 91 miteinander verbunden sind. Das federnde Zwischenglied 88 ist entsprechend ausgebildet und enthält zwei parallel zueinander verlaufende, in Flucht mit den Stäben 89 bzw. 90 liegende Stäbe 92   bzw. 93, die   durch einen gekrümmten Teil 94 miteinander verbunden sind.

   Die Enden der Stabteile 90 bzw. 93 sind rechtwinkelig abgebogen und haben zwei parallel zueinander liegende Teile 95 und 96 bzw. 95 und 98, die durch gekrümmte Teile 97 miteinander verbunden sind ; die Teile 96 und 98 sind durch einen Teil 99 miteinander verbunden. Die Teile 96 und 98 liegen gemeinsam mit dem gekrümmten Teil 99 unverrückbar zwischen einem U-förmigen Bügel 100 und einer an dem Balken 29 angeschweissten Platte 101. Die Schenkel 102 des Bügels 100 erstrecken sich längs der voneinander abgewendeten Seiten der Teile 96 und 98 und weisen Aussparungen auf, in die die Platte 101 eingelegt ist. Die Aussparungen werden durch nockenförmige Ansätze 102 A begrenzt, die die Platte 101 umgreifen und einer Verdrehung des Zinkens in bezug auf den Balken 29 entgegenwirken.

   In dem Bügel 100 sind Ausnehmungen vorgesehen, durch welche die als Gewindebolzen ausgebildeten Enden 103 eines um den Balken 29 gelegten Bügels 104 geführt sind. Die Teile 96 und 98 werden mit Hilfe von auf die Bügelenden aufgesetzten Muttern 105 über den Bügel 100 gegen die Platte 101 geklemmt. Die unteren Enden der beiden Stabteile 81 und 82 verlaufen parallel zueinander, tragen eine Schaufel 106, die mit Löchern versehen ist, durch welche   Gewindebolzen 107 geführt   sind. Zur Befestigung der Bolzen sind in einer Klemmplatte 108 Gewindebohrungen vorgesehen. Um das Herausspringen der Stabenden 81 aus der Klemmplatte zu verhindern, sind an der Klemmplatte abgebogene Ränder 109 vorgesehen, die parallel zu den Stabenden 81 und 82 verlaufen (Fig. 4). 



   Im Betrieb wird die Maschine in Richtung des Pfeiles A gezogen. Die Tiefe, bis zu der der Boden von den Zinken 80 aufgerissen wird, lässt sich durch Verstellung der Laufräder 8 und 9 einstellen. Die Lage der Zinken 80 ist durch Verdrehung der Schraubspindel 39 einstellbar, bei deren Drehung eine Verschiebung der Stange 37 in ihrer Längsrichtung hervorgerufen wird (Fig. 2). Wenn die Stange 37 in Richtung des Pfeiles B verschoben wird, wird die mit ihr gekuppelte Stange 31 in der gleichen Richtung verschoben. 



  Dabei werden die Arme 30 von den an der Stange 31 befestigten Ringen 34 mitgenommen und die Balken 29 mit den an ihnen befestigten Zinken drehen sich dabei in Richtung des Pfeiles D. Da sich die Federn 32 und die Ringe 33 mit der Stange 31 bewegen, ändert sich die Spannung in den Federn 32 nicht. Die Vorspannung in den Federn 32 ist dadurch veränderbar, dass die Ringe 33 längs der Stange 31 verschoben und in mehreren Lagen festgestellt werden können. 



   Die Ausführungsform des Zinkens nach den Fig. 5 und 6 entspricht im wesentlichen der gemäss Fig. 3 und 4. Die von den federnden Zwischengliedern zu den Schaufeln verlaufenden Stabteile 120 sind hier jedoch geradlinig ausgebildet. Ausserdem ist der Balken 29 um   900   in Uhrzeigerrichtung verschwenkt. 



   Die Anordnung des Zinkens gemäss Fig. 5 ist derart, dass die am unteren Zinkenende liegende SchauFel 106 in Fahrtrichtung vor den oberen Zinkenteilen und der Befestigung liegt. Hiedurch wird erreicht,   laps sicle   vor dem Zinken anhäufendes Unkraut u. dgl. längs des Zinkens aufwärts bewegen kann und dann   abgeführt   wird. Die Arbeit des Zinkens wird daher durch anhaftendes Unkraut oder Erdreich nicht beein-   trächtigt.   



   In den Fig. 7 und 8 ist eine weitere Ausführungsform von Zinken dargestellt, die ebenfalls an einem cultivator verwendet werden können. Zwei Stabteile 121,122 der Zinken 80 sind durch zwei parallele rorsionsstäbe 123 bzw. 124, zwei zu diesen senkrechte Teile 125 bzw. 126 und Krümmungen 127 bzw.   l28   miteinander verbunden. Die Zinken 121 und 122 sind mit je zwei Armen 129 bzw. 130, durch welshe die Stabteile geführt sind, an dem Balken 29 befestigt. 



   Diese Konstruktion ergibt eine einfache, zweckmässige Abstützung der Zinken am Balken 29 und eine   ; Ute Wirkungsvieise   der Zinken. In den Fig. 9 und 10 ist eine andere Ausführungsform eines Zinkens dargestellt. Der Teil 141 des Zinkens 140 besteht aus Flachmaterial und trägt eine Schaufel 142, deren fla- : he Seite senkrechtzur Schmalseite des Zinkenteiles 141 liegt. Der Zinkenteil 141 ist an einer Platte 143 befestigt, die mit einem Block 144 an den Enden zweier Stäbe befestigt ist. Der Block 144 ist ausserdem 

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 mit einer Platte 149 an zwei andern   Stäben   147 und 148 befestigt.

   Zur Befestigung dienen Bolzen 150, die durch Ausnehmungen in den Platten 143 und 149 und im Block 144 geführt und mit Muttern gehalten sind.
Die Stäbe 147 und 148 gehen in federnde Stabteile 151 bzw. 152 über, die parallel zu den federnden
Stabteilen 153 bzw. 154 liegen und mit einer Krümmung in diese übergehen. Die Stabteile 153 und 154 schliessen sich an Stabteile 155,156 an, die in Flucht mit den Stäben 147,148 liegen und durch eine
Krümmung 157 miteinander verbunden sind. Das unterhalb des aus diesen Stabteilen gebildeten Zwischen- gliedes 158 liegende Zwischenglied 159 ist gleich ausgebildet. Die beiden Zwischenglieder 158 und 159 sind mit einem Bolzen 160 und Klemmplatten 161 und 162 an einem Arm 163 befestigt, der mit dem
Balken 29 verbunden ist. An dem Balken 29 kann eine Anzahl Zinken befestigt werden.

   Die Stabteile 151,
152,153 und 154 und die entsprechenden Stäbe des Zwischengliedes 159 erstrecken sich quer zur Fahrtrichtung A, so dass sie unter der Wirkung der auf die Zinken ausgeübten Kräfte im wesentlichen auf Torsion beansprucht werden. Die übrigen Teile der Zwischenglieder werden im wesentlichen auf Biegung beansprucht. 



   Der Zinken kann auch quer zur Fahrtrichtung ausweichen, wobei die parallel zur Fahrtrichtung liegenden Stabteile, z. B. die Teile 147 und 148, auf Torsion beansprucht werden. 



   Die Fig. 11 und 12 zeigen eine Ausführungsform eines Zinkens, der im wesentlichen dem gemäss Fig. 9 und 10 entspricht. Der Zinken hat ein zusätzliches Zwischenglied 159 A, das ebenso wie die Zwischenglieder 158 und 159 gestaltet ist. Mit vier Abstandshaltern 164, den Platten 143 und 149 und den Bolzen 150 sind die Zwischenglieder aneinander befestigt. Die Form des flachen Zinkenteiles 165 ist anders als die des entsprechenden Teiles 141 gemäss Fig. 9 und 10. 



   Der Abstand zwischen den Zwischengliedern ist in einfacher Weise durch Änderung der Anzahl der Abstandshalter zu ändern (Fig. 13). Ebenso kann der Abstand zwischen den an dem Arm 163 befestigten Enden der Zwischenglieder mit Hilfe der Abstandshalter 166 geändert werden. Auf diese Weise kann die Grösse der für die Auslenkung der Zinken erforderliche Kraft beeinflusst werden. 



   Die Anordnung und die Wirkungsweise des Zinkens entspricht im übrigen derjenigen des in den Fig. 9 und 10 dargestellten Zinkens. 



   Die Fig. 14 und 15 zeigen eine weitere Ausführungsform, die der gemäss Fig. 9 und 10 ähnlich ist. 



  Anders als bei dieser Ausführungsform erstrecken sich die Teile 167 und 168 eines Zwischengliedes 169 in der gleichen Richtung wie die Teile 147,148. Die Teile 167 und 168 sind durch einen gekrümmten Teil 170 miteinander verbunden. Ausserdem verlaufen die Teile 151,153 und 152,154 nicht genau parallel zueinander und die Stabteile 151 und 152 sind mit den Teilen 147 und 148 durch winkelig zu ihnen liegende Teile 171 bzw. 172 verbunden. Der Zinken hat vier Zwischenglieder 169,173, 174 und 175. 



  Diese sind aneinander und an dem Balken 29 mit Platten 176 und einem Bügel 177 sowie Muttern 178 befestigt. Die Platten können mit Nuten versehen sein wie die Platten 143 gemäss Fig. 9 und 10. Der gesamte, aus Platten und Zwischengliedern bestehende Satz kann auch durch einen Bolzen 179 gehaltert und nach Lösung der Muttern 178 im ganzen von dem Bügel 177 entfernt werden. Die Enden 180   A der Zwi-   schenglieder 169,173, 174 und 175 sind nach unten abgebogen und liegen an den Seitenflächen des flachen Zinkenteiles 180 an. Die abgebogenen Enden 180 A sind von Platten 181 abgedeckt, die mit durch   den Zinkenteil geführten   Bolzen 182 verklemmt sind. An den Platten 181 sind ausserdem Nocken 183 vorgesehen, die als Abstützung für die Enden 180 A dienen. Die Wirkungsweise des Zinkens entspricht der des Zinkens nach den Fig. 9 und 10.

   Der Zinken nach den Fig. 14 und 15 hat jedoch eine gedrängtere Bauart, was mit Rücksicht auf den zur Verfügung stehenden Raum erwünscht sein kann. 



   Die Fig. 16 und 17 zeigen eine weitere Ausführungsform eines Zinkens, der ebenfalls einen flachen Teil 184 besitzt, an dessen Ende eine Schaufel befestigt ist. Der Teil 184 ist an einer rechtwinkeligzu ihm liegenden Platte 185 befestigt. Zwischen der Platte 185 und einem Abstandshalter 186 sind die Enden der Tragglieder 187,188 angeordnet, die als Blattfedern ausgebildet sind. Zwischen dem Abstandshalter and einer Platte 189 ist ein Zwischenglied 190 angeordnet, das dem Zwischenglied 158 gemäss Fig. 9 und 10 entspricht. Das Zwischenglied, die Tragglieder, die Platten und die Abstandshalter sind durch Bolzen 190 A aneinander befestigt.

   Die andern Enden der Blattfedern 187 und 188 sind mittels Bolzen 191'an 
 EMI3.1 
 lem Balken 29 eine Abstützung 194 angebracht, so dass das Zwischenglied 190 zwischen dieser Abstützung 194 und dem Bügel 192 durch denselben Bolzen 193 gegen den Balken geklemmt wird. Die Blattfedern erstrecken sich annähernd parallel zur Fahrtrichtung A, bilden jedoch einen spitzen Winkel. Sie erlauben eine elastische Bewegung um eine quer zur Fahrtrichtung liegende Achse, aber sie beschränken eine Belegung quer zur Fahrtrichtung, so dass die Zinken quer zur Fahrtrichtung weniger weit ausgelenkt werden   {önnen   als die Zinken der vorher beschriebenen Ausführungsformen. 

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   Eine weitere Ausbildung ist in den Fig.   18 - 20   dargestellt. Der Zinken hat vier Zwischenglieder
195, 196, 197 und 198, die ebenso wie die Zwischenglieder 169, 173, 174 und 175'des Zinkens gemäss
Fig. 13 und 14 an einem eine Schaufel tragenden Zinkenteil 199 und an dem Balken 29 befestigt sind. 



   Die. Platten 200, zwischen denen die Zwischenglieder liegen, sind besonders gestaltet ; Fig. 20 zeigt eine
Draufsicht dieser Platten. Jede Platte hat auf ihrer Ober- und Unterseite je eine etwa X-förmige Nut 201 zur Aufnahme der nebeneinanderliegenden Enden jedes Zwischengliedes. Diese X-förmige Nut verhindert eine Drehung der zwischen den Platten liegenden Stabteile um ihre Längsachsen sowie das Herausspringen dieser Teile aus den Platten. Jedes der Zwischenglieder 195 - 198 ist symmetrisch ausgebildet und hat   zwei sich inFahrtrichtUngAerstreckende, nebeneinander1íegende   Teile 202 bzw. 203, die in zwei recht- winkelig zu ihnen liegende Teile 204 bzw. 205 übergehen, die sich an zwei schräg zur Fahrtrichtung lie- gende Teile 206 bzw. 207 anschliessen.

   Die Teile 206,207 gehen in zwei annähernd in Fahrtrichtung liegende Teile 208 bzw. 209 über, mit denen die Zwischenglieder gegen den Balken 29 geklemmt sind. 



   Aus der Seitenansicht gemäss Fig. 8 ist ersichtlich, dass sich die Teile 206 und 207 schräg nach unten er- strecken. Auch in diesen Zinken tritt, wie bei den Zinken gemäss Fig. 9 und 10, im Betrieb Torsions- spannungund/oder Biegungsspannung in den verschiedenen Stabteilen auf. Die Zwischenglieder des in den
Fig. 21 und 22 dargestelltenZinkens sind etwas anders geformt als die gemäss Fig. 18 - 20, so dass sich   eine gedrängtere Bauart   des Zinkens ergibt. Diese wird dadurch erzielt, dass die Querteile 204 und 205 unterhalb des Balkens 29 angeordnet werden. Die Teile 210 und 211, die den Teilen 206 und 207 (Fig. 22) entsprechen, sind gekrümmt. Der Übergang der Teile 204 und 205 in die Teile 202 und 204, die sich in
Fahrtrichtung A erstrecken, wird durch schräge Teile 212 und 213 gebildet.

   Auch bei dieser Befestigung liegen die Teile 210,211, 212 und 213 in einer zum Boden geneigten Ebene, die, in Fahrtrichtung gesehen, hinter dem Balken 29 den Boden schneidet. 



   Die Fig. 23 und 24 zeigen eine andere Ausführungsform, bei der ein Zinken einen Stabteil 214 enthält, dessen eines abgebogenes Ende 215 schaufelförmig ausgeschmiedet ist. Der Zinken ist mitzwei parallel zueinander verlaufenden Stabteilen 216 und 217 einstückig ausgebildet, die durch einen gekrümmten Teil 218 miteinander verbunden sind und ein federndes Zwischenglied bilden. Der Stab 214 bildet mit dem Stab 216 einen Winkel. Das freie Ende des Stabes 217 ist doppelt rechtwinkelig abgebogen, wodurch die Teile 219 und 220 erhalten werden. Der Zinken ist mit einer Platte 221 und Bolzen 222 und 223 an einem Balken 29 befestigt. Die Platte 221 ist derart gebogen, dass sich die Stäbe 216 und 217 um ihre Längsachse drehen können. Das freie Ende 224 des Teiles 220 erstreckt sich längs der Seitenkante des Balkens 29 A, wodurch der Zinken gehaltert wird.

   Im Betrieb wird die Vorrichtung in der Richtung des Pfeiles A gezogen. Der Zinken gemäss Fig. 26 - 28 ist zur Bearbeitung leichteren Bodens geeignet. 



  Die Form der flachen Zinkenteile 180 (Fig. 14) und 199 (Fig. 18 und 21) ist besonders vorteilhaft. Die Vorderkante dieser Teile ist derart gekrümmt, dass im Betrieb von dem Zinken mitgeführtes Unkraut sich   längs des flachen Zinkenteiles aufwärts   schiebt und infolge der Schwingbewegung der Zinken abgeschüttelt wird. Ein weiterer Vorteil der flachen Zinkenteile besteht darin, dass die in den Boden eingreifenden Teile schmal sind und daher leicht durch den Boden gezogen werden können. Der oberhalb des Bodens liegende Zinkenteil kann etwas breiter sein, so dass der Zinken grossen Kräften Widerstand leisten kann. 



   Die Zinken können derart bemessen werden, dass von einer bestimmten Auslenkung des Zinkens an die Federcharakteristik der federnden Stabteile progressiv ist. 



   Die Fig.   25 - 28   zeigen eine Ausführungsform eines Zinkens, der im wesentlichen dem Zinken gemäss Fig. 14 und 15 entspricht. Aus Fig. 26 ist ersichtlich, dass der Zinken vier Zwischenglieder 231,232, 233 und. 234 mit verschiedenenDurchmessem hat. Die Zwischenglieder sind abwechselnd um   180    gedreht angeordnet. Sie sind durch zwei Bolzen 235 und zwei Klemmstücke 236 mit dem flachen Zinkenteil 180 verbunden. Die Befestigung der Zwischenglieder an dem Balken 29 erfolgt mittels einer Anzahl von Platten 236 A, die zwischen den Teilen 167 und 168 der Zwischenglieder angeordnet sind. Auf der unteren Seite des Zwischengliedes 234 und auf der oberen Seite des Zwischengliedes 231 sind Platten 237 bzw. 238 angeordnet. Die Platten 236 A sind mit Erhöhungen 239 versehen, durch die die Zwischenglieder unverrückbar gelagert sind.

   In den Platten sind Ausnehmungen vorgesehen, durch welche ein Bolzen 240 geführt und in einer Gewindebohrung der oberen Platte 238 befestigt ist, so dass die Zwischenglieder und die Platten-eine Einheit bilden. Mit einem Bügel 241, einem Joch 242 und einem Spannbolzen 243 ist diese Einheit gegen den Balken 29 geklemmt. An der Unterseite des Balkens ist eine Platte 244 und an der Oberseite eine Befestigungsplatte 245 angeordnet. Die Platte 238 ist mit Rändern 246 versehen, die die Platte 244 umgreifen. 



   Wie insbesondere aus Fig. 28 ersichtlich, ist der Bügel 241 aus zwei Gruppen senkrechter Stabteile   247,   248 bzw. 249,250 gebildet, die durch die oberen Teile 251 bzw. 252 verbunden sind. Am unteren 

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Ende gehen die Stabteile 247,249 und 248,250 annähernd rechtwinkelig in Verbindungsstücke 253 bzw. 



   254 über. Die vertikalen Teile 247 und 248 sind weiter voneinander entfernt als die Teile 249 und 250, so dass die Teile 247 und 248 an den Platten 236 und die Teile 249 und 250 aneinander anliegen. Die
Teile 251 und 252 des Bügels können über das Joch 242 geschoben werden und durch Anziehen der Spann- bolzen 243 kann der Bügel mit den Zwischengliedern und den Platten gegen den Balken 29 geklemmt wer- den. Wenn der Spannbolzen 243 gelöst wird, bewegt sich der Bügel 241 mit den Platten und Zwischenglie-   dern   nach unten. Wenn der Bügel um ein der Höhe der Ränder 246 entsprechendes Mass nach unten ver- schoben ist, kann die von den Zwischengliedern und Platten gebildete Einheit in bezug auf den Balken 29 so weit verschoben werden, dass der Bügel die in Fig. 30 in gestrichelten Linien angedeutete Lage ein- nimmt.

   Anschliessend können die Zwischenglieder nach unten bewegt werden, da sie dann mit dem an ihnen befestigten Zinken frei von dem Bügel sind. Wenn darauf der Bügel angehoben wird, kann die
Klemmplatte 242 mit dem Bolzen 243 zwischen den Schenkeln des Bügels entfernt werden, so dass auch der Bügel von dem Balken 29 entfernt werden kann. 



   Die Fig. 29 und 30 zeigen eine Ausführungsform, die im wesentlichen der gemäss Fig.   25 - 28   ent- spricht. 



   Zwischen den Teilen 167 und 168 der übereinanderliegenden Zwischenglieder 265, 266, 267, 268, welche die gleiche Formgebung wie die gemäss Fig. 25 - 28, aber gleiche Durchmesser haben, sind Ab- standshalter in Form von Platten 253 angeordnet. Das untere Zwischenglied liegt auf einer Platte 254, an der zwei Bolzen 255 und 256 befestigt sind. Der Bolzen 255 ist zwischen den Teilen 167 und 168 angeordnet, und der Bolzen 256 liegt an den gekrümmten Teilen 170 an. In den rechtwinkeligen Platten 253 sind an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Aussparungen vorgesehen, in denen die Bolzen 255 und 256 liegen, so dass die Platten 253 gegen Verschiebung gegenüber den Bolzen gesichert sind.

   Auf dem oberen
Zwischenglied liegt eine Platte   257   die auf ihrer Oberseite mit Rändern 258 und auf der Unterseite mit einer Schulter 259 versehen ist, durch welche sie zwischen den Teilen 167 und 168 des oberen Zwischengliedes gehalten wird. In der Platte 257 ist eine Aussparung vorgesehen, in der der Kopf 260 eines Bolzens 261 liegt. Der Bolzen 261 ist durch in den Platten vorgesehene, Ausnehmungen geführt und auf das unterhalb der Platte 249 vorstehende Ende des Bolzens ist eine Mutter 262 aufgesetzt, so dass die Zwischenglieder zwischen die Platten geklemmt werden und die Zwischenglieder mit den Platten und den Zinken eine Einheit bilden. Diese Einheit wird mit den Bolzen 255 und 256 an den- Balken 29 geklemmt (Fig. 34). Zu diesem Zweck ist am Balken 29 eine Platte 244 befestigt, die sich in Längsrichtung des Balkens erstreckt. 



  Die Ränder 258 der Platte 257 liegen auf beiden Seiten der Platte 244, so dass die Platte 257 gegen Verschiebung gegenüber dem Balken 29 gesichert ist. Die Bolzen 255 und 256 sind durch in einem Bügel 263 vorgesehene Ausnehmungen geführt. Der Bügel liegt auf der von der Platte 244 abgewendeten Seite des Balkens 29. Mit den Muttern 264, die auf die durch den Bügel geführten Enden der Bolzen 255 und 256 geschraubt sind, sind die Platten mit den zwischen ihnen liegenden Zwischengliedern an dem Balken 29 befestigt. 



   Der in den Fig. 31 und 32 dargestellte Zinken entspricht im wesentlichen dem gemäss Fig.   25 - 30.   



  Die Torsionsstäbe 265 und 266 bzw. 267 und 268 des unteren Zwischengliedes 252 sind mit je einem Bügel 269 bzw. 270 versehen, die möglichst nahe an der Symmetrieachse 271 des Zwischengliedes liegen. 



  Die Bügel verhindern eine Überlastung des unteren Zwischengliedes, der in Betrieb schwer belastet wird, während die Lage der Torsionsstäbe zueinander eine gute Federung ergibt. Ausser dem unteren Zwischenglied können auch die andern Zwischenglieder mit derartigen Bügeln versehen werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Zinken, insbesondere für Kultivatoren, der im Bereich seiner Befestigungsstelle ein federndes Zwischenglied besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Zwischenglied mindestens einen fe-   dernden Stabteil (89   bzw. 90 bzw. 92 bzw. 93) aufweist, der von oben her gesehen quer zur Fahrtrichtung liegt.

Claims (1)

  1. 2. Zinken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stabteil (89 bzw. 90 bzw. 92 bzw. 93) waagrecht verläuft.
    3. Zinken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Stabteile (85,89, 90,91) vorgesehen sind, die verschiedene Federcharakteristiken aufweisen, die vorzugsweise progressiv sind.
    4. Zinken nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zum wirksamen Teil (106) des Zinkens jedes Stabteiles (85 bzw. 89 bzw. 90 bzw. 91) verschieden ist.
    5. Zinken nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Stäbe (89) als Torsions- <Desc/Clms Page number 6> und/oder Biegestab ausgebildet ist.
    6. Zinken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied (169) mindestens zwei je einen spitzen Winkel einschliessende Stabteile (151,153 bzw. 152,154) aufweist, die miteinander verbunden sind (Fig. 17).
    7. Zinken nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied (158) vorzugsweise parallel zueinander verlaufende Stabteile (151,153 bzw. 152, 154) aufweist.
    8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel zueinander liegenden Stabteile (271,272) eines Zwischengliedes durch einen Bügel (273) miteinander verbunden sind.
    9. Zinken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise einer der Stabteile (152) gebogen ist.
    10. Zinken nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass dem stabförmig gestalteten Zwischen- EMI6.1 11. Zinken nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragglied (188) zwei Blattfedern bildet, die sich, von oben gesehen, vorzugsweise parallel zur Fahrtrichtung erstrecken und einen spitzen Winkel miteinander einschliessen (Fig. 16 und 17).
    12. Zinken nach einem der Ansprüche l bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Zwischenglied und Zinken (120) ein Ganzes bilden, wobei der Zinken sich, in Fahrtrichtung der Vorrichtung gesehen, von seiner Spitze weg schräg nach hinten erstreckt und der am Gestell befestigte Teil (96) des Zwischengliedes, in Fahrtrichtung gesehen, hinter der Zinkenspitze liegt (Fig. 5 und 6).
    13. Zinken nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinkenenden (80) durch eine Schaufel (106) miteinander verbunden sind.
    14. Zinken nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite der Schaufel (106) gekrümmt ist (Fig. 5).
    15. Zinken nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied (121) zwei nebeneinänderliegende Werkzeuge, z. B. Schaufeln (106) miteinander verbindet (Fig. 7 und 8).
    16. Zinken nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Zwischenglieder (z. B. 231,234) übereinanderliegen und dass zwischen diesen zur Distanzierung Platten (236 A) eingelegt sind, welche ihren gegenseitigen Abstand bestimmen (z. B. Fig. 26,27).
    17. MaschinenachAnspruch 8 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabteile des unteren Zwischengliedes durch einen Bügel (273) verbunden sind (s. Fig. 31).
    18. Zinken nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der Zwischenglieder (231 - 234) zueinander einstellbar und die Zwischenglieder einzeln abnehmbar sind (z. B. Fig. 26 und 27).
    19. Zinken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Zwischenglied (231) und dem Gestellbalken (29) eine Platte (238) vorgesehen ist, die Ränder (246) aufweist, die auf beiden Seiten eines am Balken (29) angeordneten Ansatzes (244) liegen (Fig. 26 und 27).
    20. Zinken nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenglieder (231-234) samt dem Zinken (180) am Gestellbalken mittels eines Bügels (241) festgeklemmt'sind.
    21. Zinken nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Zwischengliedern angeordneten Platten (236 A) Erhöhungen (239) aufweisen, die zwischen zwei Teilen eines zu einem Zwischenglied gehörenden Stabteiles liegen.
    22. Zinken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden mindestens zweier gleich gestalteter übereinanderliegender Zwischenglieder (231,232) Kröpfungen zur Halterung von Zinken (180) aufweisen.
    23. Zinken nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnitte der Stabteile zweier mit Abstand übereinanderliegender Zwischenglieder verschieden sind.
    24. Zinken nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Zwischengliedern mit Stabteilen (231, 234) geringeren Querschnittes mindestens ein Zwischenglied mit einem Stabteil (232) grösseren Querschnittes angeordnet ist (s. Fig. 27).
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