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Schuhtrockner
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schuhtrockner mit als Schuhträger dienenden, mindestens an den Enden mit wärmeisolierenden Abstützkörpern versehenen Rohrstücken zur Erzeugung einer Warmluft- zirkulation im betreffenden Schuh, wie sie beispielsweise aus der österr. Patentschrift Nr. 183680 vorbe- kannt ist. Die Warmluft wird dort aus einem ein elektrisches Heizregister umfassenden Gebläse durch
Verteilleitungen in die Rohrstücke eingeblasen, konnte aber auch in den betreffenden Rohrstücken durch darin untergebrachte elektrische Heizwiderstände erzeugt werden, wie das in der USA-Patentschrift Nr. 2,469, 468 vorgeschlagen wird.
Weiterhin ist zum Stand der Technik die USA-Patentschrift Nr. 2, 443, 695 zu zählen, bei der zur Trocknung von Schaftstiefeln ein ein Gebläse und Lufterw ärmungsregister umfassendes Gehäuse vorgesehen ist, von welchem mehrere nach oben gerichtete Ausblasrohre zum Aufstecken je eines Schaftstiefels getragen werden.
Es hat sich nun gezeigt, dass derartige bekannte Schuhtrocknungsvorrichtungen den Übelstand zeigen, dass die in die Schuhe einzuführenden Rohrstücke, wenn sie an den Innenseiten des Schuhes anliegen, einerseits die Luftzirkulation behindern und anderseits örtlich eine zu starke Erwärmung der temperaturempfindlichen Schuhe verursachen.
Zur Beseitigung dieser Nachteile sieht die Erfindung vor, dass die Rohrstücke auf ihrem Träger schräg aufwärts gerichtet angeordnet sind, dass in ihrer Wand Luftaustrittslöcher vorgesehen sind und dass die an ihren freien Enden aufgesetzten längsdurchbohrten Abstützkörper sich vom Rohr aus nach vorn erweiternd ausgebildet sind sowie eine konkav gekrümmte Stirnfläche aufweisen.
Die Schrägrichtung der Rohrenden erleichtert das Anhängen der zu trocknenden Schuhe und die Form der Abstützkörper an den Rohrenden mit der Verbreiterung vom Rohr aus und der konkaven Stirnfläche erleichter die Luftzirkulation im Vorderteil der angehängten Schuhe.
Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schuhtrockners ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Der Schuhtrockner besitzt ein Ständergehäuse dz in dessen Unterteil ein Motorgebläse 21 mit nachgeschaltetem elektrischen Beheizungselement 22 zur Erwärmung der angesaugten Luft eingebaut ist. Oben sind in die Frontwand des Gehäuses 20 hintereinander in Reihe mehrere nach vorn gerichtete und schräg nach oben abgewinkelte Lochmantelrohre 23 eingesetzt, auf die je ein zu trocknender Schuh S aufgesteckt werden kann.
Die Rohre tragen längsdurchbohrte Abstützkörper 25, die sich von den Rohren weg erweitern und konkav gekrümmte Stirnflächen aufweisen. Ausserdem sind auf den Rohren Abstandstücke 24 vorgesehen. Die Abstützkörper und die Abstandstücke bestehen aus wärmeisolierendem Material.
Die zu trocknenden Schuhe werden auf den Schuhtrockner angehängt und das Kabel wird an eine Stromquelle angeschlossen. Der sich dadurch erwärmende Schuhtrockner heizt die ihn umgebende Luft, wodurch die Schuhe ausgetrocknet werden. Wegen der schwachen Heizleistung besteht keine Gefahr, dass das Leder oder der Gummi, aus welchem die Schuhe bestehen, verspröden und Schaden erleiden können. Versuche haben gezeigt, dass auf diese Art und Weise Schuhe in 4 - 8 h vollkommen getrocknet werden können. Selbstverständlich kann dem Schuhtrockner, je nachdem ob Halbschuhe, kurze oder lange Stiefel
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zu trocknen sind, eine entsprechende Form gegeben werden.
Es ist auch ohne weiteres möglich, für jeden Schuh eines Paares einen einzelnen Schuhtrockner zu benützen, wenngleich die Verwendung von Trocknern der dargestellten Art ökonomischer ist.