AT233887B - Stalldungstreuer mit einer oder mehreren waagrecht angeordneten Streutrommeln - Google Patents

Stalldungstreuer mit einer oder mehreren waagrecht angeordneten Streutrommeln

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Description


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  Stalldungstreuer mit einer oder mehreren waagrecht angeordneten
Streutrommeln 
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 ungefähr über und die Abdeckplatten hinter der Mittelachse der jeweils oberen Streutrommel bzw. Streu- trommeln sich befinden. 



   Durch diese Anordnung wird   folgende Wirkung erzielt : Die federnden Ruckhaltezinkenhalten zunächst   die nach oben herausragenden Teile der Ladung zurück, wobei diese Teile die Zinken erst passieren kön- nen, nachdem sie in eine nachfolgende   Ladungslücke   hineingeschoben worden sind. Da jedoch diese Zin- ken gemäss der ihnen eigenen Federspannung den auf sie einwirkenden Drucken je nach   deren. Grösse   unterschiedlich ausweichen, d. h. je nach Festigkeit, Höhe und Länge der   überhöhten   Ladungsteile unterschied- lich nachgeben, ist durch sie allein ein völliger Ausgleich der Ladungsunregelmässigkeiten nicht möglich. 



   Diese für die Gleichmässigkeit des Streubildes erforderliche Nachregulierung erfolgt durch die Regu-   lierklappen.   Sie sind in Vervollkommnung der Erfindung so angeordnet, dass sie einerseits durch je eine Feder, anderseits durch je eine Einstellschraube oder eine andere Einstellvorrichtung in einer veränderbaren Lage gehalten werden. Hiebei ist die Feder mit einer so grossen Vorspannung versehen, dass sie nur unzerteilbaren in   der Ladung befindlichen Fremdkörpern ausweicht,   Aus diesem Grunde müssen alle Dungteile den Spalt zwischen der Klappenunterkante und Streutrommelumfang passieren und werden mit zumindest nach oben gleichmässig begrenztem Abflugwinkel von den Streutrommeln abgeschleudert.

   Durch Verstellung   der Einstellschraube und damit Veränderung des Spaltes zwischen Klappenunterkante und Streu-   trommelumfang bzw. durch Verlagerung des Punktes, an dem die Dungteilchen die Streutrommeln verlassen, kann dieser Abflugwinkel und damit die Wurfweite der Streustoffteile verändert werden. 



   Wenn nun die Abdeckplatten ganz nach oben geklappt sind, werden die   von den Streutrommeln ab-   gerissenen und durch die Wirkung der   Rilckhaltezinken   und der Regulierklappen in gleicher Menge pro Zeiteinheit und mit nach oben gleichmässig begrenzbarem Abflugwinkel abgeschleuderten Ladungsteile ohne weitere Beeinflussung in gleichmässiger Streudichte in der durch die Bauart und Anordnung der Streuorgane bestimmten Streubreite auf den Boden fallen. Sobald jedoch die Abdeckplatten in den Strom der abfliegenden Ladungsteilchen hineingeschwenkt werden, erfolgt eine Ablenkung der Wurfbahn und durch die hiedurch erzielte Reduzierung der Wurfweite eine Verminderung der Streubreite.

   Hiebei wird das Streubreitenminimum dann erreicht, wenn die Abdeckplatten senkrecht zur   Abflugrichtung   der Streustoffteilchen stehen, so dass diese Teilchen von den Streutrommeln weiter mitgerissen und senkrecht nach unten abgeschleudert werden. 



   Die Erfindung wird dadurch vervollkommnet, dass den Abdeckplatten je eine Feder und eine an sich bekannte Verstellvorrichtung zugeordnet ist, wobei die Feder die jeweilige Platte gegen den Einstellan- 
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 te des Stalldungstreuers innerhalb der durch seine Bauart bestimmten äusseren Grenzen beliebig zu verändern. Mit der Feder wird der Zweck verfolgt, dass die Abdeckplatte unzerteilbaren im Dung eingeschlossenen Fremdkörpern ausweichen kann, ohne dass ein Schaden an der Vorrichtung oder einem andern Maschinenteil entsteht. 



   Ferner ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass die Drehachse, um welche die Neigung jeder Abstellplatte verstellt werden kann, veränderbar angeordnet ist, während die äussere Kante der Abdeckplatten parallel oder im Winkel zur Drehachse einzustellen ist. Auch sieht die Erfindung vor, dass auf jeder Abdeckplatte eine zusätzliche Platte in ihrer Neigung veränderbar angeordnet ist. Diese   Massnahmen   ermöglichen eine weitere Veränderung bzw. Korrektur des Streubildes, wenn z. B. bei bestimmten Dungsorten infolge der Bauart und Anordnung der   Streutrommeln   Streifen mit stärkerer oder geringerer   S-reu-   dichte zwischen den Streubahnen der einzelnen Trommeln entstehen sollten. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig.   l   einen mit der Vorrichtung zur Einstellung und Regulierung des Streubildes ausgestatteten Stalldungstreuer mit drei waagrecht angeordneten   Streutrommeln,   von denen die untere parallel zur Fahrzeugachse starr im Rahmen des Streuaggregates gelagert ist, während die oberen beiden   Streutrommeln     V-förmig   angeordnet 
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 Seitenansicht, Fig. 4 die gleiche Anordnung mit nach unten geklappter Abdeckplatte in Seitenansicht und Fig. 5 eine Abdeckplatte mit in ihrer Neigung veränderbar angeordneter Zusatzplatte in Draufsicht,
Der auf dem Stalldungstreuer 1 befindliche Stalldung 2 wird in bekannter Weise automatisch den Streutrommeln 3 und 4 zugeführt.

   Während die untere Trommel 4 parallel zur Fahrzeugachse 5 im Rahmer. 6 des Streuaggregates gelagert ist und   denDung   2 entsprechend ihrer Bauart und Baulänge genau nach hinten abstreut, sind die oberen beiden   Streutrommeln   3 V-förmig angeordnet und verteilen den ihnen zugeführten Teil der Ladung nach beiden Seiten über die Breite des Fahrzeuges hinaus. Oberhalb dieser 

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 beiden Streutrommeln 3 ist die Vorrichtung 7 angeordnet, deren Rahmen aus zwei V-förmig zusammen- gesetzten Rohren 8 besteht. An ihren äusseren Enden tragen diese Rohre 8 je einen Gewindestutzen 9, der durch das Langloch 10 hindurchragt, welches in dem nach oben verlängerten Seitenteil 11 des Streu- aggregates angebracht ist. Die Befestigung in diesem Langloch 10 erfolgt durch Anziehen der Flügelmut- ter 12.

   Ferner ist am oberen Teil des hinteren senkrechten Rahmenträgers 13 ein Führungsstück 14 ange- bracht, in dessen Langloch 15 die inneren Enden der Rohre 8 mit Hilfe der Schraube 16 und   Flugelmutter  
17 befestigt sind. Durch diese Anordnung ist eine Verstellung der Höhe und Neigung der Rahmenrohre 8 und damit der gesamten Vorrichtung 7 zur Anpassung an die durchschnittliche Höhe jeder einzelnen La- dung möglich. 



   Von den Rahmenrohren 8 aus ragen die Rahmenstreben 18 nach vorn, deren vordere Teile durch die
Winkelschienen 19 verbunden sind. An diesen Winkelschienen 19 befinden sich die federnden Ruckhal- tezinken 20. Ferner tragen die beiden Rahmenrohre 8 die   Befestigungsstucke   21, an denen ungefähr über den Mittelachsen 22 der beiden Streutrommeln 3 die   beiden Regulierklappen 23 pendelnd   aufgehängt sind. 



   Hierüber wird die Neigung dieser Regulierklappen 23 einerseits durch je eine Einstellschraube 24, welche durch die Strebe 25 ebenfalls mit den Rahmenrohren 8 verbunden ist, anderseits durch je eine Feder 26. welche die Anschlagnase 27 jeder Regulierklappe 23 gegen den unteren Teil der Verstellschraube 24 drückt, bestimmt. 



   Weiterhin ist auf jedem der beiden Rahmenrohre 8 eine Abdeckplatte 28 mit Hilfe der Schellen 29 und 30 derart drehbar gelagert, dass die Achse 31 mit der Mittellinie des jeweiligen Rahmenrohres 8 zu-   sammenfällt.   Zur Einstellung der Neigung der Abdeckplatte 28 ist an beiden äusseren Enden der Rahmen- rohre 8 je ein Verstellsegment 32 angebracht, wobei jede'Abdeckplatte 28 mit Hilfe einer ebenfalls auf dem Rahmenrohr 8 in einer bekannten Weise angeordneten Torsionsfeder 33 von oben gegen das nach in- nen durch die im Verstellsegment vorgesehenen Bohrungen 34 hineinragende Stück des Verstellbolzens 35 gedrückt wird. Hiedurch ist es möglich, dass die Abdeckplatte den häufig im Dung befindlichen unzer- teilbaren Fremdkörpern ausweicht. 



   Selbstverständlich kann durch Anordnung eines entsprechend   geformtenKlemmstückes   auf dem Stellsegment 32 auch eine stufenlose Neigungsveränderung jeder Abdeckplatte 28 erzielt werden. In der Praxis hat sich jedoch die in den   Zeichnungen'veranschaulichte stufenförmige   Verstellung als ausreichenderwiesen. 



   Wie in Fig. 3 dargestellt, werden die Unregelmässigkeiten der Ladung 2 bereits durch die Rückhaltezinken 20 weitgehendst ausgeglichen, während die Regulierklappen 23 dafür sorgen, dass die von den Streutrommeln 3 abgefrästen und abgerissenen Dungteilchen in einem zumindest nach oben gleichmässig abgegrenzten Abflugwinkel weggeschleudert werden. Falls die Abdeckplatten 28 nach oben gestellt sind, arbeitet der Stalldungstreuer 1 mit der durch die   V-förmige   Anordnung der oberen   Streutrommeln   3 bestimmten grössten Streubreite. Bei der in Fig. 4 dargestellten unteren Stellung der Abdeckplatte 28 jedoch wird die Abflugrichtung der Dungteilchen senkrecht nach unten umgelenkt, so dass eine minimale Streubreite, welche genau der Baubreite des Streuaggregates entspricht, erzielt wird.

   Die Zwischenstellungen der Abdeckplatten 28 ergeben dann Zwischenstreubreiten. Hiebei ist es z.   B.   für das Abstreuen von Feldrändern oder für   die Streuarbeit   in Obstbaumplantagen besonders vorteilhaft, dass die Streubahn durch entsprechend unterschiedliche Einstellung der Abdeckplatten 28 auch nach einer Seite verlegt werden kann. 



   Entsprechend Fig. 5 ist es möglich, jede Abdeckplatte 28 noch mit einer Zusatzplatte 36 zu versehen. Zu ihrer Befestigung besitzt die Platte 36 an ihren beiden Enden je ein Langloch 37, durch welche die an   derAbdeckplatte angebrachten Schraubbolzen   38   ragen. so dass sie nach Einstellung   einer bestimmten Neigung mit Hilfe der beiden Flügelmuttern 39 an der Abdeckplatte 28 festgeklemmt wird. Die mit dieser Massnahme erreichte veränderbare Neigung der Unterkante 40 jeder einzelnen Abdeckplatte 28 gestattet eine zusätzliche Feinregulierung des Streubildes. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Stalldungstreuer mit einer oder mehreren waagrecht angeordneten Streutrommeln, welche durch ihre Bauart und Anordnung den Stalldung in oder entgegen der Fahrtrichtung und zusätzlich seitlich über die Fahrzeugbreite hinaus verteilen, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Streutrommel bzw.
    Streutrommeln (3) eine Vorrichtung (7) angebracht ist, welche in Kombination eine oder mehrere federnd angeordnete Schienen (19) mit starren Rückhaltezinken oder fest bzw. losbar angebrachte Schienen (19) mit federnden Rückhaltezinken (20), eine oder mehrere pendelnd angelenkte Regulierklappen (23) und ebenfalls eine oder mehrere drehbar angeordnete Abdeckplatten (28) enthält. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 platten (28) hinter der Mittelachse (22) der jeweils oberen Streutrommel bzw. Streutrommeln (3) angeordnet sind.
    3. Stalldungstreuer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Regulierklappen (23) einerseits durch je eine Feder (26), anderseits durch je eine Einstellschraube (24) oder eine andere Einstellvorrichtung in einer veränderbaren Lage gehalten werden.
    4. Stalldungstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass den Abdeckplatten (28) je eine Feder (33) und eine an sich bekannte Verstelleinrichtung (32) zugeordnet ist, wobei die Feder (33) die jeweilige Abdeckplatte (28) gegen den verstellbaren Einstellanschlag (35) drückt.
    5. Stalldungstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (31), um welche die Neigung jeder Abdeckplatte (28) verstellt werden kann, veränderbar angeordnet ist.
    6. Stalldungstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Abdeckplatte (28) eine Zusatzplatte (36) in ihrer Neigung veränderbar angeordnet ist.
AT226262A 1962-03-19 1962-03-19 Stalldungstreuer mit einer oder mehreren waagrecht angeordneten Streutrommeln AT233887B (de)

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AT226262A AT233887B (de) 1962-03-19 1962-03-19 Stalldungstreuer mit einer oder mehreren waagrecht angeordneten Streutrommeln
DE1962A0018541 DE1859419U (de) 1962-03-19 1962-07-05 Stalldungstreuer mit waagerecht angeordneten streutrommeln.

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