AT233169B - Lösungsvermittler für Aryloxyessigsäurealkylamide - Google Patents

Lösungsvermittler für Aryloxyessigsäurealkylamide

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AT233169B
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methoxy
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AT776862A
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Werner Dr Scholtan
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Bayer Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Lösungsvermittler für   Aryloxyessigsäurealkylamide     Aryloxyessigsäureakylamide   besitzen hypnotische   u. 1d narkotische   Eigenschaften. Sie stellen insbesondere intravenös anwendbare   Narkoïika   dar, die sich durch kurze Wirksamkeit und, gegenüber den für diesen Zweck bisher ausschliesslich verwendeten   Barbitursäurederivaten,   durch einen sehr schnellen Wir-   kungsabfall   und durch das Fehlen des sogenannten "overhang" auszeichnen. 



   Es handelt sich um destillierbare. meist ölige, in Wasser fast unlösliche Verbindungen. Von den bekannten,   narkotisch   wirksamen Aryloxyessigsäureamiden seien beispielsweise folgende   genannt : 2-Meth-   
 EMI1.1 
 
2-Äthessigsäure-N-äthyl-N-äthoxyamid. 



   Die Herstellung wässeriger, zur intravenösen Injektion geeigneter Lösungen dieser Stoffe, wie sie zur Anwendung als Narkotika benötigt werden, gelingt nur unter Verwendung   von Lösungsvermittlern.   Als solche wurden bisher z.B. Propylenglykol, Butylenglykol, Natriumsalicylat, Nateriumbenzoat, Natriumhippurat, Cyclohexylsalicylat, Kresotinate, wasserlösliche Salze von   Gallensäuren,   von   a-Naphthylessig-   säure sowie Gemische derartiger Salze verwendet. Die so hergestellten Lösungen reizen die Venenwand jedoch sehr stark. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der Wirkstoff beim Verdünnen mit Wasser oder mit Serum sofort in Form von Tröpfchen ausgeschieden wird. 



   Man hat weiter versucht, an Stelle von Lösungen Emulsion der genannten Aryloxyessigsäureamide in Wasser anzuwenden. Derartige Emulsionen zeigen zwar eine gute Venenverträglichkeit, ihre technische Herstellung ist jedoch nicht einfach, da an eine intravenöse injizierbare Emulsion sehr hohe Anforderungen in bezug auf die Haltbarkeit gestellt werden. Die Emulsion muss sterilisierbar sein, und der Durchmesser der grössten enthaltenen Teilchen darf nicht über 5   11   liegen. Auch während der gesamten Lagerzeit darf diese Teilchengrösse nicht überschritten werden, da bei der Injektion eine durch grössere Teilchen hervorgerufene Verstopfung der feinen Arteriole zu   Ölembolien   führen kann. 



   Es wurde nun gefunden, dass die Verwendung von gut wasserlöslichen, nichtionogenen, oberflächenaktiven Stoffen, wie Zuckerestern, oder von Äthylenoxydderivaten von Fettsäuren, Fettalkoholen, fetten Ölen und Fettsäureestern des Sorbitans   als Lösungsvermittler zu   örtlich und allgemein gut verträglichen, zur intravenösen Injektion geeigneten wässerigen   Lösungen   der genannten, narkotisch wirksamen Aryl-   oxyessigsänreamide   führt. 



   Man erhält solche Lösungen, wenn man den Wirkstoff mit der   zwei-bis achtfachen   Menge der genannten oberflächenaktiven Stoffe vermischt und die Mischung   anschliessend   mit Wasser verdünnt, oder wenn man den Wirkstoff in der konzentrierten Lösung der genannten   Lösungsvermittler   auflöst und die Lösung dann mit Wasser   verdünnt.   Diese Lösungen sind klar, sterilisierbar und lassen sich mit Wasser in jedem Verhältnis mischen. Sie zeigen bei intravenöser Injektion eine sehr gute Venenverträglichkeit. Zur Erhöhung der Löslichkeit können zusätzlich noch andere bekannte Lösungsvermittler verwendet werden. 

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 EMI2.1 
 



   25Beispiel 2: 4 g 2-Methoxy-4-allyl-phenoxyessigsäure-N,N-diäthylamid werden mit 10 g Oleylpolyglykoläther vermischt und die Lösung mit Wasser auf 100   cm3   aufgefüllt. 



     Beispiel 3 :   5 g 2-Methoxy-4-allyl-phenoxyessigsäure-N,   N-diäihylamid   werden mit 20 g Polyoxyäthylensorbitanmonooleat vermischt und die Lösung mit Wasser auf 100 cm3 aufgefüllt. 
 EMI2.2 
 
4 :rung der Wirkstoffkonzentration auf 8,   3% ist möglich,   wenn man den Emulgatorgehalt auf   251a   heraufsetzt. 



   Beispiel8 :4g3-Methoxy-4-N,N-diäthylcarbamidomethoxy-phenylessigsäure-n-propylester werden mit 10 g Oleylpolyglykoläther vermischt und die Lösung mit Wasser auf 100   cm3   aufgefüllt. 



   Beispiel9 :5g3-Methoxy-4-N,N-diäthylcarbamidomethoxy-phenylessigsäure-n-propylester werden mit 20 g Polyoxyäthylensorbitanmonoleat vermischt und die Lösung mit Wasser auf 100 cm3 aufgefüllt. 



   Beispiel10 :2,5g3-Methoxy-4-N,N-diäthylcarbamidomethoxy-phenylessigsäure-n-propylester werden in 10 g einer 40%igen Polyoxyäthylenstearat-Lösung gelöst und die Lösung   anschliessend   mit Wasser auf 100 cm3 aufgefüllt. 



   Beispiel 11 : 2,5 g 3-Methoxy-4-N,N-diäthylcarbamidomethoxy-phenylessigsäure-n-propylester werden in 10 g einer 40%igen Saccharosemonolaureatlösung gelöst und die Lösung   anschliessend   mit Wasser auf 100 cm3 aufgefüllt. 



   Beispiel12 :3g3-Methoxy-4-N,N-diäthylcarbamidomethox-phenylessigsäure-n-propylester werden mit 10 g Cremophor EL   #    vermischt und die Lösung mit Wasser auf 100 cm3 aufgefüllt. 
 EMI2.3 
   :PATENTANSPRÜCHE :    1. Verwendung von gut wasserlöslichen, nicht ionogenen   oberflächenaktiven Stoffen,   wie Zucker- 
 EMI2.4 
 Äthylsäure-N, N-diäthylamid. 



   4. Verwendung von Hydroxyäthylrizinusöl als Lösungsvermittler für 3-Methoxy-4-N,   N-diäthylcarb-   amidomethoxyphenylessigsäure-n-propylester. 
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