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Fassung für photographische oder kinematographische Objektive oder Vorsatzsysteme zum Ändern der Brennweite
DieErfindung betrifft eine Fassung für photographische oder kinematographische Objektive oder Vor- satzsysteme zum Ändern der Brennweite durch Axialverstellung eines oder mehrerer optischer Glieder.
Die Verstellung der Systemteile erfolgt vorzugsweise durch einen geeigneten, um die Objektivachse oder in ihrer Richtung schwingenden Hebel, durch einen Drehknopf od. dgl. von Hand aus. Es ist aber auch bereits vorgeschlagen worden, die Verstellung durch eine zusätzliche Kraftquelle (ein an der Objektivfas- sung fest oder wechselbar angeschlossener Elektro- oder Federmotor) und entsprechende Schaltmittel selbsttätig erfolgen zu lassen.
Die erfindungsgemässe Fassung ist eine derartige Fassung für ein photographisches oder kinematogra- phisches Objektiv oder Vorsatzsystem zum Ändern der Brennweite durch Axialverstellung eines oder mehrerer optischer Glieder durch motorischen Antrieb oder von Hand, und mit einer Einrichtung zum wahl- weisen Umschalten des Antriebes, vorzugsweise durch einen senkrecht zur optischen Achse verschiebbaren Drehknopf und ist dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknopf auf einer gehäusefesten Achse axial verschiebbar gelagert ist und einen drehbaren, mit ihm kuppelbaren Kontaktgeber enthält. Hiedurch wird eine wesentliche Vereinfachung unter Einsparung von zusätzlichen Bedienungselementen erzielt.
Der Drehknopf ist vorzugsweise hohl ausgebildet und enthält neben dem dreh-und mit ihm kuppelbaren Kontaktgeber gehäusefest angeordnete, im Stromkreis befindliche Kontaktfedern.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, wobei darstellen : Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Drehknopf und seine Bauelemente in Stellung auf Handantrieb, Fig. 2 einen gleichen Schnitt bei Stellung der Teile auf motorischen Antrieb, Fig. 3 ein Schaltschema.
Es bedeuten 1 den Objektivkörper und 2 den eingelagerten Kurventubus zur Verstellung der-nicht gezeigten-optischen Glieder eines bekannten Vario-Objektivs oder-Vorsatzes, in dessen Zahnkranz 23 das Kronrad 24 des Drehknopfes 25 bei Stellung der Teile auf Handantrieb eingreift (Fig. 1). Weiterhin bezeichnen 26 die axial verschiebbare Drehachse mit der Schrägfläche 26a, 27 das Langloch mit zwischengelagerter Spiralfeder 29 und den beiden Rastkugeln 30, die jeweils in einer der beiden Ringnuten 31 oder 32 des Drehknopfes ruhen. 33 ist +) den axial verschiebbarenDrehknopf sowohl ein Träger für der axial verschiebbare Kupplungsring mit schräger Fläche 34, der Nase 35 und der Kupplungsreibfläche 36 für die Gegenfläche 7b an dem frei auf dem Kurventubus drehbaren Zahnkranz 7, während 38 die Druckfeder für den Kupplungsring 33 bezeichnet.
Erfindungsgemäss ist das hohle Achsrohr 40 am Objektivkörper 1 an seinem freien, in den Drehknopf 25 hineinragenden Ende mit in einem Isolierkörper 41 eingebetteten Kontaktfedern 42, 42'bzw. 43,43' versehen, zwischen denen ein ebenfalls an dem hohlen Achsrohr 40, aber drehbar befestigter Nockenring 44 sitzt, der eine Verzahnung 45 aufweist, welcher eine Gegenverzahnung 46 im Innern des Knopfes 25 entspricht.
Beim Herausziehen des Drehknopfes 25 aus der Lage Fig. 1 in die nach Fig. 2 gelangt die Verzahnung 46 in die Gegenverzahnung 45 im Nockenring 44, der somit beim Verdrehen des Knopfes in der einen oder andern Richtung den Kontaktschluss mit den Kontaktfedern 42,43 oder 42', 43', dadurch den
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Antrieb des Elektromotors'4, Fig. 3, in der einen oder andern Drehrichtung und damit also die Verstellung des Kurventubus 2 für die Verstellglieder des optischen Systems vermittelt.
In dem Schaltbild nach Fig. 3 bezeichnen 47 zwei in Reihe geschaltete Batteriezelle, 48 die - ge- strichelte - Minus- und 49 die - strichpunktierte - Plus-Leitung, die über die Kontaktfedern 42, 43 und 42', 43'zu einer Kontaktbrücke 50 mit den Endkontakten 51 bzw. 52 führen, welche durch einen Anschlagnocken 53 am Kurventubus 2 in den Endstellungen den Motorstrom selbsttätig unterbrechen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fassung für ein photographisches oder kinematographisches Objektiv oder Vorsatzsystem zum Ändern der Brennweite durch Axialverstellung eines oder mehrerer optischer Glieder durch motorischen Antrieb oder von Hand, und mit einer Einrichtung zum wahlweisen Umschalten des Antriebs, vorzugsweise durch einen senkrecht zur optischen Achse verschiebbaren Drehknopf, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknopf (25) auf einer gehäusefesten Achse (40) axial verschiebbar gelagert ist und einen drehbaren, mit ihm kuppelbaren Kontaktgeber (44) enthält.