AT232789B - Schädlingsbekämpfungsmittel - Google Patents

Schädlingsbekämpfungsmittel

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schädlingsbekämpfungsmittel 
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   Das verhältnismässig langsame Freiwerden des wirksamen Stoffes kann in bestimmten Fällen auch ein Nachteil sein, allerdings wird es im grösseren Teil aller Fälle einen Vorteil darstellen. Es bedeutet nicht, dass ein Teil des Wirkstoffes nicht zur Wirkung gelangt ; denn durch den biologischen Abbau des Trägermaterials kommt auch der letzte Rest des Wirkstoffes zur Wirkung. 



   Es wurde gefunden, dass die Körnchen von Kaffeesatz eine grosse Verschleissfestigkeit aufweisen, im Gegensatz zu denjenigen von z. B. Attapulgit. Eine grosse Verschleissfestigkeit ist aber für ein körniges Schädlingsbekämpfungsmittel von Bedeutung. Es entstehen dann bei dessen Herstellung keine oder nur wenige unerwünschte kleinere Teilchen. 



   Die Verwendung von Kaffeesatz als Träger kommt besonders bei der Herstellung von Herbicidpräparaten in Betracht, die als Wirkstoff z. B. 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure, 4-Chlor-2-methylphenoxyessigsäure,   2, 4, 5-Trichlorphenoxyessigsäure,   Ester, Salze und Amide davon,   2, 4-Bis- (äthylamino)-6-chlor-   
 EMI2.1 
 Triphenylzinnazetat oder0 Dichlorpropen aufweisen. 



   Es wurde weiter gefunden, dass die Verwendung von Kaffeesatz als Träger bei einem Keimhemmungsmittel für Kartoffeln Vorteile gegenüber andern Mitteln aufweist. Ein solches Mittel mit Kaffeesatz als Träger haftet nicht an den Kartoffeln. Dies ergibt zwei bedeutende Vorteile ; erstens üben die Stoffe hiedurch ihre Wirkung im wesentlichen ganz über die Dampfphase aus, wodurch eine etwaige Überdosierung verhütet'wird, zweitens bleibt keine oder praktisch keine nachweisbare Menge des wirksamen Stoffes auf den Kartoffeln zurück. 



   Bei der Herstellung von Präparaten nach der Erfindung können übliche oberflächenaktive Stoffe, Dis-   pergier- und/oder   Haftmittel verwendet werden. 



   Beispiel 1 : 100 Gew.-Teile Kaffeesatz werden eingehend mit einer Suspension aus 2 Gew.-Teilen 2, 6-Dichlorbenzonitril, 2 Gew.-Teilen Polyoxyäthylensorbitan, fettsaurem Ester und 3 Gew.-Teilen Natriumligninsulfonat in 11 Gew.-Teilen Wasser gemischt. 



   Um bei körnigem Attapulgit als Träger die gleiche eingehende Vermischung mit dem wirksamen   Stoff zu erhalten, mussten je 100 Gew.-Teile Träger wenigstens 42 Gew.-Teile Wasser verwendetwerden.    



     Beispiel 2 : Für eine   homogene Verteilung von 4 Gew.-Teilen "Aldrin" (siehe weiter oben) über 100 Gew.-Teile Kaffeesatz war die Verwendung von 7, 7 Gew.-Teilen Xylol erforderlich (unter Anwendung der in Beispiel 1 gegebenen Mengen des oberflächenaktiven Stoffes und Dispergiermittels). 
 EMI2.2 
 nigstens 47   Gew.-Teile   Xylol erforderlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schädlingsbekämpfungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es als Träger Kaffeesatz enthält.
AT873661A 1960-11-21 1961-11-20 Schädlingsbekämpfungsmittel AT232789B (de)

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