AT231393B - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines heißklebefähigen Etiketts - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines heißklebefähigen EtikettsInfo
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Description
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Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines heissklebefähigen Etiketts
EMI1.1
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thermoplastischen Stoffschinengestell gelagerten und ebenfalls vom Maschinenantrieb betätigten Hebels anliegt.
Das Verfahren und die Vorrichtung gemäss der Erfindung sollen anschliessend an Hand der beiliegenden Zeichnungen beispielsweise näher erläutert werden.
Im einzelnen zeigen : Fig. l ein streifenförmiges Ausgangsmaterial gemeinsam mit einem davon abi getrennten Etikett, die Fig. 2,3 und 4 die aufeinanderfolgenden Schritte bei der Bildung des Etiketts; die Fig. 5 und 6 in Draufsicht und im Schnitt die Bildung der Lasche des Etiketts und Fig. 7 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zur Herstellung des Etiketts.
Das in Fig. 1 mit T bezeichnete Etikett ist an einem Ende umgefaltet und die aufeinanderliegenden Teile stellen eine Grifflasche F dar, welche an dem zu markierenden Textilstück auch bei Wärme- und Druckanwendung nicht haftet.
Das Etikett wird durch Abtrennen von einem Streifen S gewonnen. Dieser Streifen weist auf der einen Seite a Aufdrucke oder andere Markierungen auf, während die andere Seite b ganz oder teilweise einen thermoplastischen Stoff enthält. Mit dieser Seite haftet später das Etikett an dem zu markierenden Gegenstand. Die Breite dieses Ausgangsstreifens S entspricht dabei der Länge des Etiketts vor der Bildung der Lasche F.
Die Fig. 2, 3 und 4 zeigen die aufeinanderfolgenden Herstellungsstufen des Etiketts T. Bei dem in Fig. 2 gezeigten Verfahrensschritt wird ein Lappen t durch Einschneiden des Streifens S gebildet, wobei der Einschnitt von der einen Seitenkante des Streifens S in der Länge d in das Material hineinreicht. Der so entstandene Lappen t wird nun mittels eines Faltstössels 8, welcher vorzugsweise Winkelform besitzt, abgewinkelt, indem der Stössel 8 in Richtung des Pfeiles A bewegt wird, bis der Lappen t einen annähernd rechten Winkel mit der Seite b des Streifens einschliesst, wie dies aus Fig. 3 zu ersehen ist. Der Stössel 8 wird nun in Richtung des Pfeiles B bewegt, die senkrecht zur Richtung der ersten Bewegung ist, und dadurch der Lappen t umgeschlagen, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, wodurch die Lasche F ensteht.
Anschliessend wird das Etikett vom Streifen S abgetrennt und in eine zum Aufbringen auf einen Gegenstand geeignete Stellung gebracht.
Aus den Fig. 5 und 6 ist zu ersehen, dass der Teil des Ausgangsstreifens S, aus dem gerade ein Etikett T gebildet wird, auf einer Unterlage 9 aufliegt, von welcher die dem Stössel 8 zugekehrte Kante in eine Schneide 10 ausläuft. Die Unterlage 9 ist zu Erläuterungszwecken stärker als tatsächlich erforderlich ge- zeichnet. Fig. 6 zeigt im Querschnitt die in Fig. 4 dargestellten Teile, wobei sich der Faltstössel 8 unter der Schneide 10 befindet und somit die Herstellung der gefalteten Lasche F abschliesst.
In Fig. 5 sind strichpunktiert die Greifbacken 501, 502 einer an sich bekannten Transportzange eingezeichnet, zwischen denen sich die Lasche F befindet. Hiebei greifen die Backen 501,502 an der vom Faltstössel 8 freigelassenen Stelle an. Nach dem Erfassen des Etiketts durch die Transportzange bewegt sich der Stössel 8 in Richtung des Pfeiles A (Fig. 2) und anschliessend in der dem Pfeil B (Fig. 3) entgegengesetzten Richtung weiter. bevor es in die in Fig. 7 gezeigte Ausgangslage zurückkehrt. Die Unterfläche des Auflagers 9 kann einen schräg verlaufenden Wulst 11 aufweisen, dessen Kuppe in die Bewegungsebene der Trans- portzange hineinragt und in der vom Ende des unteren Zangenteiles 501 durchlaufenen Bahn liegt, so dass dieser Zangenteil zu einer kurzzeitigen vom andern Zangenteil 502 weggerichteten Ausweichbewegung im Sinne des Öffnens der Zange veranlasst wird.
Nach Überlaufen der Wulst 11 schliessen sich die Greifbacken 501,502 und erfassen die Lasche F nahe der Schneide 10 des Auflagers 9.
Gemäss Fig. 7 ist am Gerät ein Träger 12 befestigt. u. zw. vor den (nicht gezeigten) Förderwalzen für den Ausgangsstreifen S, mittels denen der Streifen intermittierend um jeweils eine Breite des Etiketts vorgeschoben wird. Hiebei gelangt der Streifen zwischen ein oberes und unteres Abschermesser 19 bzw. 20.
Das feststehende Messer 20 sitzt auf einem mit dem Träger 12 verbundenen Halter 34. Das bewegliche Messer 19 ist an einem Block 22 befestigt, der auf einer Stange 21 sitzt. Diese ist in den Lagern 23,35 des Trägers 12 und des Halters 24 heb- und senkbar geführt und über ein Gelenk 25 von einer nicht dargestellten Nocke entgegen der Kraft einer Feder 26 angetrieben. Das freie Ende des beweglichen Messers 19 ist an einer Führung. 33 des Halters 34 geführt.
Im Block 22 ist der Schaft 27 des Faltstössels 8 verschiebbar gelagert, der an seinem Ende einen Kopf 28 trägt. Zwischen Kopf 28 und Block 22 ist eine Feder 29 eingespannt, die den Stössel gegen den einen Arm 30 eines Winkelhebels 31 drückt, der am Träger 12 gelagert und über eine Stange 32 von einer weiteren, ebenfalls nicht dargestellten Nocke angetrieben ist.
Ist der Streifen S um die Breite eines Etiketts vorgeschoben, so-wird die Stange 21 und damit das be- wegliche Messer 19 abwärts bewegt und der Streifen S eingeschnitten, wodurch der Lappen t entsteht.
Gleichzeitig bewegt sich der Faltstössel 8 abwärts, wodurch die Faltung der Lasche F eingeleitet wird.
Anschliessend wir- die Stange 32 gehoben, damit der Winkelhebel 31 verschwenkt und der Faltstösselnach
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links verschoben, so dass der Lappen t um die Schneide der Auflage 9 umgefaltet wird. Sodann wird die eben gebildete Lasche von den Greifbacken 501, 502 der Transportzange erfasst (in Fig. 7 nicht darge- stellt), worauf im Verlauf der weiteren Abwärtsbewegung der Stange 21 das Messer 19 das Etikett vom
Streifen S vollständig abtrennt. Nunmehr kann die Transportzange ihre Bewegung fortsetzen und das Eti- kett wegbefördern.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Erzeugung eines heissklebefähigen Etiketts zur vorübergehenden Kennzeichnung von
Textilgegenständen, ausgehend von einem streifenförmigen Material, welches an einer der Materialober- flächen ganz oder teilweise einen thermoplastischen Stoff enthält, wobei es einen gefalteten als Lasche dienenden Endteil aufweist, bei dem die den thermoplastischen Stoff tragenden Flächenbeider Laschentei- le aufeinander liegen, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialstreifen entsprechend der Laschenbreite zunächst nur teilweise von der Seite her eingeschnitten, dann der so entstandene Lappen gegen den verbleibenden Teil des Materials umgefaltet, und schliesslich der Schnitt über die ganze Breite des Materialstreifens ausgedehnt wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche nach dem Falten bis zum Aufbringen des Etiketts unter Druck und Wärme im gefalteten Zustand gehalten wird.3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2 mit einer Führung für den Material- streifen, einer aus Schneide- und Gegenmesser bestehenden Schneidvorrichtung für das Abtrennen des Eti- ketts vom Materialstreifen und einer Transporteinrichtung für das Erfassen und Weiterbewegen des abgeschnittenen Etiketts, dadurch gekennzeichnet, dass eine den vorgeschobenen Materialstreifen (S) unterstützende Auflage (9) vorgesehen ist, die nur über einen Teil der Breite der Führung für den Materialstreifen reicht und in einer zur Vorschubrichtung des Streifens parallelen Kante (10) endet, dass die Schneidvorrichtung (19,20) neben der Auflage angeordnet und eines ihrer Messer in zwei Schritten angetrieben ist und dass ein an der Kante (10)der Auflage vorbei zuerst in einer Richtung quer zur Fläche des Auflagers und hierauf in einer Richtung parallel zu dieser Fläche unterhalb der Auflage bewegbaren Faltstössel (8,27) sowie eine den um die Kante (10) der Auflage gefalteten Teil der Lasche (F) ergreifende, an sich bekannte Transportzange (501,502) vorhanden sind.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (9) an der Unterseite einen schräg verlaufenden Wulst (11) aufweist, dessen Kuppe in die Bewegungsebene der Transportzange hineinragt und in der vom Ende des unteren Zangenteiles (501) durchlaufenden Bahn liegt, so dass dieser Zangenteil zu einer kurzzeitigen vom andern Zangenteil (502) weggerichteten Ausweichbewegung im Sinne des Öffnens der Zange veranlasst wird.5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Faltstössel (27) an seinem der Auflage (9) zugekehrten Ende L-förmig gestaltet ist, wobei der parallel zur Kante der Auflage verlaufende Balken des Faltstösselendes gegen den Wulst (11) gerichtet ist.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an einem die Auflage (9) tragenden Teil des Maschinengestells eine senkrecht zur Auflage (9) stehende, durch den Maschinenantrieb gegen die Wirkung einer Feder (26) verschiebbare Stange (21) gelagert ist, die neben dem angetriebenen Gegenmesser (19) auch eine Führung (22) für den Faltstössel (8,27) trägt, welcher seinerseits mit seinem von der Auflage abgewendeten Ende (28) unter der Wirkung einer zwischen diesem und der Führung (22) vorgesehenen Feder (29) gegen eine Auflagefläche (30) eines schwenkbar am Maschinengestell gelagerten und ebenfalls vom Maschinenantrieb betätigten Hebels (31) anliegt.
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