AT230449B - Verfahren zur Verminderung der Sichtbarkeit des Unterträgers in Farbfernsehsystemen und Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Verminderung der Sichtbarkeit des Unterträgers in Farbfernsehsystemen und Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens

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AT230449B
AT230449B AT686761A AT686761A AT230449B AT 230449 B AT230449 B AT 230449B AT 686761 A AT686761 A AT 686761A AT 686761 A AT686761 A AT 686761A AT 230449 B AT230449 B AT 230449B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Verminderung der Sichtbarkeit des Unterträgers in Farbfernsehsystemen und Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens 
Die Erfindung betrifft Farbfernsehsysteme des Sequentiellsimultan-Typs, bei denen dauernd ein be- stimmtes Signal, beispielsweise ein Helligkeitssignal ausgesendet wird, das direkt den Träger moduliert, und ausserdem abwechselnd zwei Signale mit der Zeilenfolge, beispielsweise zwei Farbsignale, die abwechselnd einen Unterträger modulieren, wobei das Bild, das eine ungerade Zeilenzahl aufweist, mit einem Zeilensprung der Ordnung 2 abgetastet wird. 



   Es ist bekannt, dass dieses Ubertragungsverfahren, dessen Vorteile allgemein bekannt sind, auch gewisse Nachteile besitzt : Sichtbarkeit des Unterträgers auf den Bildern, die von Einfarbenempfängern geliefert werden, und störende, wiederkehrende Strukturen auf den Bildern, die von den Farbempfängern erzeugt werden. 



   Das Ziel der Erfindung ist ein Verfahren, das eine beträchtliche Verringerung der geschilderten Nachteile ermöglicht. 



   Ziel der Erfindung sind ferner Anordnungen, die zur Durchführung des Verfahrens geeignet sind. 



   Gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren erteilt man dem Unterträger eine Phasenstruktur, bestehend aus einer Korrelation mit der Zeilenabtastung, die durch zwei Serien von Phasenverschiebungen um   jr   modifiziert ist, wobei die Phasenverschiebungen der ersten Serie in identischer Weise in den aufeinanderfolgenden Gruppen von P aufeinanderfolgenden Abtastzeilen durchgeführt werden, wobei P ein Teiler der Zahl p der geradzahligen Zeilen des Bildes ist, wenn p geradzahlig ist, und ein Teiler von p + I, wenn p ungeradzahlig ist, während die Phasenverschiebungen der zweiten Serie auf jedes zweite Teilbild einwirken. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielhalber erläutert. In der Zeichnung zeigen Fig. 1 eine Phasenkorrelationsanordnung, die bei dem erfindungsgemässen Verfahren verwendbar ist, Fig. 2 ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise der Anordnung von Fig. 1, Fig. 3 eine andere Ausführungsform der Anordnung von Fig. 1, Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der erfindungsgemässen Schaltung, und Fig. 5 eine andere Ausführung eines Teiles der Schaltung von Fig. 4. 



   Gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren erteilt man dem Unterträger eine Phasenstruktur, bestehend aus einer Korrelation mit der Zeilenabtastung, die durch zwei einander überlagerte Serien von Phasenverschiebungen um   1T   modifiziert ist. 



   Die Korrelation ist so beschaffen, dass die Phase der modulierten Unterträgerwelle für einen gegebenen Bildpunkt nur von der Abszisse dieses Punktes auf der zugehörigen Bildzeile und gegebenenfalls von dem entlang dieser Zeile modulierenden Signal abhängt, aber nicht von der räumlichen oder zeitlichen Lage dieser Bildzeile. 



   Die Abszisse eines Bildpunktes auf der zugehörigen Zeile, d. h. ihr Abstand vom Beginn dieser Zeile wird im folgenden der Kurze halber als Abszisse dieses Punktes bezeichnet. 



   Unter räumlicher Lage einer Zeile versteht man ihre Lage in dem Bild, und unter der zeitlichen Lage dieser Bildzeile versteht man die Ordnungszahl dieser Zeile in der Folge der aufeinanderfolgenden Zeilenabtastungen. 

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   Die Phasenverschiebungen der ersten Folge, die als Zeilenphasenverschiebungen bezeichnet werden sollen, und von denen jede auf eine ganzzahl   : : : 1   von Bildzeilen einwirkt, werden in identischer Weise in jeder aufeinanderfolgenden Gruppe von P Abtastzeilen durchgeführt, wobei P ein Teiler von p ist, wenn p geradzahlig ist, und ein Teiler von p +   1,   wenn p ungeradzahlig ist. P wird als die Periode der Zeilen- phasenverschiebungen bezeichnet. 



   Jede der Phasenverschiebungen der zweiten Folge, die als Teilbildphasenverschiebungen bezeichnet werden, erstreckt sich auf jedes zweite Teilbild. 



   Man erhält dadurch eine Kompensation zwischen zwei benachbarten Zeilen des Bildes, die mit der gleichen Farbinformation moduliert sind und zu zwei aufeinanderfolgenden Teilbildern gehören. 



   Es ist zu bemerken, dass die zuvor definierte Phasenkorrelation bei alleiniger Durchführung,   d. h.   ohne die beiden Folgen von Phasenverschiebungen, die Wirkung hätte, dass wenigstens für ein gleiches gegebenes Modulationssignal entlang sämtlichen Bildzeilen die Phase des modulierten Unterträgers für alle Punkte mit der gleichen Abszisse gleich wäre, so dass alle Bildzeilen als gleichphasig bezeichnet werden könnten. 



   Im folgenden wird zur Vereinfachung der Ausdrucksweise gesagt, dass eine Bildzeile die "Phase 0" hat, wenn sie keiner Phasenverschiebung um ir unterworfen worden ist, gleichgültig, ob es sich um die erste oder um die zweite Folge handelt, und dass eine Phasenverschiebung um   1T diese "Phase 0" in   eine "Phase   1T" umwandelt   und eine zweite Phasenverschiebung um   1T     eine "Phase 1T" erneut   in eine "Phase 0" umwandelt. Je nach Lage des Falles wird die Phase dieser Zeile als 0 oder   1T   bezeichnet. 



   Es wird gesagt, dass zwei Bildzeilen phasengleich sind, wenn sie beide die Phase 0 oder beide die
Phase   1T   haben, und dass sie gegenphasig sind, wenn die eine die Phase 0 und die andere die Phase   1T   hat. 



   Die zuvor angegebene Kompensation wird erhalten, weil die erste Folge von Phasenverschiebungen die Gleichphasigkeit von zwei mit der gleichen Farbinformation modulierten Zeilen, die zu zwei aufeinanderfolgenden Teilbildern gehören und benachbarte Stellungen auf dem Bild einnehmen, herbeiführt, während die zweite Folge von Phasenverschiebungen diese Gleichphasigkeit von zwei derartigen Zeilen in eine Gegenphasigkeit umwandelt. 



   Die Wahl von P für die Periode der Zeilenphasenverschiebungen wird nachstehend   erläutert : Wenn   p die Zahl der geradzahligen Bildzeilen ist, ist p + 1 die Zahl der ungeradzahligen Bildzeilen. 



   Es sind zwei Fälle zu betrachten, je nachdem ob p geradzahlig oder ungeradzahlig ist. 



   Wenn p geradzahlig ist, ist p +   l   ungeradzahlig, und daher wird die erste Zeile eines geradzahligen Teilbildes (unter der Annahme, dass man stets erreichen kann, dass die geradzahligen Teilbilder aus den geradzahligen Zeilen und die ungeradzahligen Teilbilder aus den ungeradzahligen Zeilen bestehen) mit einer Farbinformation moduliert, die von der Farbinformation verschieden ist, mit der die erste Zeile des vorhergehenden ungeradzahligen Teilbildes moduliert war, und die mit der Farbinformation gleich ist, mit der die erste Zeile des folgenden ungeradzahligen Teilbildes moduliert wird. 



   Um unter diesen Bedingungen das zuvor angegebene Ergebnis zu erhalten, ist es erforderlich und hinreichend, dass durch die ersten Phasenverschiebungen oder "Zeilenphasenverschiebungen" die p geradzahligen Zeilen jeweils die Phasen der p letzten Zeilen des vorhergehenden ungeradzahligen Teilbildes bzw. die Phasen der p ersten Zeilen des folgenden ungeradzahligen Teilbildes wiedergeben. Diese Bedingung ist erfüllt, wenn   dieZeilenphasenverschiebungen   die Periode P besitzen,   d. h.   wenn diese Phasenverschiebungen sich in identischer Weise für die aufeinanderfolgenden Gruppen von P aufeinanderfolgenden Abtastzeilen wiederholen, wobei P ein Teiler von p ist. 



   Im zweiten Fall,   d. h.   wenn p ungeradzahlig ist, ist p +   l   geradzahlig. Die erste Zeile der geradzahligen Teilbilder ist mit einem Farbsignal moduliert, das von derselben Sorte ist, wie das die erste Zeile des vorhergehenden ungeradzahligenTeilbildesmodulierendeFarbsignal, und von demjenigen Farbsignal verschieden ist, mit dem die erste Zeile des folgenden ungeradzahligen Teilbildes moduliert wird. 



  Zur Erzielung des gleichen Ergebnisses wie zuvor mittels der Zeilenphasenverschiebungen ist es notwendig und   hinreichend, dass   die Phasen der p geradzahligen Zeilen jeweils die Phasen der p ersten Zeilen des vorhergehen-   den ungeradzahligen Teilbildes bzw. die Phasen der p letzten Zeilen   des folgenden ungeradzahligenTeilbil-   deswiedergeben. DieseBedingungist mit einer Periode   P   erfüllt,     beider P eingenauerTeilerderZahlp+list.   



   Unter diesen Voraussetzungen und unter der Bedingung, dass die zweite Folge von Phasenverschiebungen   oder"Teilbildphasenverschiebungen"jeweils   auf jedes zweite Teilbild einwirken, wird die angegebene Kompensation erhalten. 



   Dieses Ergebnis würde natürlich erreicht werden, wenn P = I gewählt würde, was einer Unterdrückung der ersten Folge von Phasenverschiebungen äquivalent wäre. Dies würde aber zur Folge haben, dass sämt- 

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 liche Zeilen des gleichen Teilbildes die gleiche Phase hätten, was einen beträchtlichen Nachteil dar- stellen würde, während es das angegebene allgemeine Gesetz ermöglicht, P (aus den Teilern von p oder   p+ 1,   je nach Lage des Falles) und die Phasenstruktur jeder der aufeinanderfolgenden Gruppen von P Bild- zeilen derart zu wählen, dass zugleich eine Kompensation im Inneren jedes der aufeinanderfolgenden
Teilbilder und damit ein weitaus befriedigenderes Gesamtergebnis erhalten wird. 



   Es ist zu bemerken, dass P = 2 stets eine Lösung darstellt, weil P ein Teiler von p sein muss, wenn p gerade ist, und ein Teiler von   p + 1,   wenn p ungerade ist. Für die Kompensation im Inneren des gleichen
Teilbildes ist es aber von Vorteil, P von 2 verschieden zu wählen, weil P = 2 dazu führt, dass alle mit der gleichen Farbinformation im Inneren des gleichen Teilbildes modulierten Zeilen gleichphasig gemacht werden. 



   Ein allgemein befriedigendes Ergebnis kann beispielsweise mit Gruppen von drei oder vier Zeilen er- halten werden, wobei sich die Zeilenphasenverschiebungen jeweils nur auf die letzte Zeile jeder Gruppe erstrecken, so dass also auf zwei oder drei Zeilen der Phase 0 eine   Phase in   folgt. Dies erfordert natürlich, dass 3 oder 4 zu den möglichen Werten von P gehören. Nun ist 4 ein möglicher Wert von P, wenn die Gesamtzahl der Bildzeilen 8n   l   (entsprechend p = 4n oder p = 4n - 1) beträgt, und 3 ist ein möglicher
Wert, wenn die Gesamtzahl der Bildzeilen 12n      1 (entsprechend p = 6n oder p = 6n - 1) beträgt, wobei n eine beliebige ganze Zahl ist. Die beiden zuvor genannten Lösungen p = 3 und p = 4 sind also bei der
Bildzeilenzahl 625 möglich. 



   Dieses einfache Gesetz im Inneren jeder Gruppe, also mit einer Zeilenphasenverschiebung, die sich auf die letzte Zeile jeder Gruppe erstreckt, ist nicht vorteilhaft, wenn P gross ist, da sie zu einer zu gro- ssen Zahl von Phasen 0 im Vergleich zu der Zahl der   Phasen   oder umgekehrt in einem Teilbild führt. 



   Da aber die Struktur der Zeilenphasen im Inneren der Gruppen von P aufeinanderfolgenden Abtast- zeilen zur Erzielung der zuvor angegebenen Kompensation zwischen benachbarten Teilbildern beliebig sein kann, wenn auch ein hoher Wert von P angewendet werden, wenn man jeder Gruppe von P aufein- anderfolgenden Bildzeilen eine Struktur erteilt, die eine befriedigende Kompensation im Inneren des gleichen Teilbildes ergibt. 



   Im Falle der in den Vereinigten Staaten von Amerika verwendeten Norm mit 525 Zeilen ist beispiels- weise p=262, was nur die Teiler 2 und 131 zulässt. Wenn man den Teiler 2 nicht verwenden will, bleibt nur P = 131. In diesem Fall kann beispielsweise jede Gruppe von 131 Bildzeilen aus 43 Untergruppen von
3 Zeilen gebildet werden, wobei jede Untergruppe zwei Phasen 0 und eine Phase   11"   enthält, während eine
44. Untergruppe unvollständig bleibt. Man kann auch im gleichen Fall 32 Untergruppen von vier Zeilen anwenden, wobei jede dieser Untergruppen 3 Phasen 0 und eine   Phase te   enthält, während eine 33. Unter- gruppe unvollständig bleibt. 



   Ein hoher Wert von P ist stets möglich, da P/2 ein Teiler von p ist, wenn p geradzahlig ist, während   (p+ 1)/2   ein Teiler von   (p+ 1)   ist, wenn p ungeradzahlig ist. 



   Als Beispiel zeigt die folgende Tabelle die Phasenstruktur für den Fall, dass die Zahl der Bildzeilen
8n + 1 (p = 4n) beträgt, die Periode der Phasenverschiebungen der ersten Folge P = 4 ist und jede Gruppe von P Bildzeilen beim Fehlen der zweiten Folge von Phasenverschiebungen drei Phasen 0 und eine   Phase in   enthält. 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Zeile <SEP> Teilbild
<tb> Nr. <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 9
<tb> 1 <SEP> RO <SEP> BO <SEP> R0 <SEP> B7r <SEP> RO <SEP> 
<tb> 2 <SEP> Br <SEP> Rir <SEP> BO <SEP> R7r
<tb> 3 <SEP> BO <SEP> RO <SEP> B# <SEP> RU <SEP> BD <SEP> 
<tb> 4 <SEP> R1T <SEP> BO <SEP> RTF <SEP> B <SEP> r
<tb> 5 <SEP> RO <SEP> B <SEP> ? <SEP> r <SEP> RO <SEP> BO <SEP> RO <SEP> 
<tb> 6 <SEP> BO <SEP> R1T <SEP> B7r <SEP> R1T <SEP> 
<tb> 7 <SEP> B7r <SEP> R0 <SEP> BO <SEP> R0 <SEP> B#
<tb> 8 <SEP> RT <SEP> B# <SEP> Rjr <SEP> BO <SEP> 
<tb> Ro <SEP> BO <SEP> RO <SEP> Bir <SEP> 1 <SEP> RO <SEP> 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Jede Zeile der Tabelle entspricht einer Bildzeile und jede Spalte der Tabelle entspricht einem Teilbild. Jedes der ausgefüllten Felder der Tabelle entspricht einer abgetasteten Zeile und R bzw.

   B zeigt an, ob diese Zeile mit dem ersten Farbsignal (R) oder mit dem zweiten Farbsignal (B) moduliert ist. 



   Die neunte Zeile der Tabelle ist mit der ersten identisch, und die neunte Spalte der Tabelle ist mit der ersten Spalte identisch, da der Vorgang sich für jede Folge von acht aufeinanderfolgenden Zeilen mit der ersten Zeile identisch ist ; ebenso wiederholt sich der Vorgang für jede Folge von acht Spalten. 



   Es ist zu bemerken, dass die vorstehende Erläuterung aus Gründen der Einfachheit unter der Annahme erfolgte, dass die ungeradzahligen Teilbilder eine Zeile mehr als die geradzahligen Teilbilder enthalten, während es gebräuchlich ist, jedes Teilbild aus p + 1/2 Zeilen aufzubauen. Es ist leicht zu erkennen, dass die Erläuterung praktisch gültig bleibt, wenn vernachlässigt wird, was mit der Halbzeile geschieht, die in der wirklichen Abtastung fehlt, um die Abtastung der ungeradzahligen Teilbilder so zu vollenden, wie dies in der Beschreibung erläutert wird. 



   Die Kompensation, die durch die Phasenopposition der mit dem gleichen Farbsignal modulierten 
 EMI4.1 
 ; die"Gleichphasigkeit"oder"Gegenphasigkeit"vonZeilen, von der zuvor die Rede war, ist dann eine Gleichphasigkeit   bzw.. Gegenphasigkeit   im üblichen
Sinne dieser Ausdrücke. 



   Falls die Modulation die Phase des Unterträgers beeinflusst, beispielsweise bei Frequenzmodulation oder bei Phasenmodulation, hat die zwischen der Phase des Unterträgers und der Abszisse des betreffen- den Bildpunktes gebildete Beziehung nur dann einen bestimmten Ausdruck, wenn das Modulationssignal entlang dieser Zeile fehlt, oder bei einem gegebenen Modulationssignal entlang dieser Zeile. Die Erfah- rung hat gezeigt, und die Theorie hat unter Berücksichtigung der Struktur der modulierendenvideosignale bestätigt, dass eine derartige begrenzte Korrelation es ermöglicht, eine befriedigende Kompensation zu erzielen, wenn ihr die beiden angegebenen Folgen von Phasenverschiebungen hinzugefügt werden. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann auf zwei verschiedene Weisen durchgeführt werden, je nachdem, ob die Phasenverschiebungen vor oder nach der Modulation des Unterträgers vorgenommen werden. 



   Im ersten Fall wird zunächst eine modulierte Unterträgerwelle erzeugt, welche die angegebene Pha- senkorrelation aufweist. 



   Dann werden die Zeilenphasenverschiebungen während der ganzen Dauer des ersten Teilbildes mit dieser modulierten Unterträgerwelle vorgenommen. Am Ende dieses ersten Teilbildes wird der Unterträgerwelle eine Teilbildphasenverschiebung auferlegt, die für die gesamte Dauer des zweiten Teilbildes wirksam ist, während die Zeilenphasenverschiebungen fortgesetzt werden. Am Ende des dritten Teilbildes wird eine neue Teilbildphasenverschiebung vorgenommen, die für das vierte Teilbild wirksam ist, usw. 



   Gemäss einer andern Durchführungsform des Verfahrens, von der ohne weiteres erkennbar ist, dass sie zu dem gleichen Ergebnis führt, kann man von einer nichtmodulierten   Unterträgerwelle   ausgehen, die eine solche Phasenkorrelation mit der Zeilenabtastung aufweist, dass ihre Phase nur von der Abszisse des Bildpunktes abhängt, worauf mit dieser Unterträgerwelle die beiden zuvor angegebenen Folgen von Phasenverschiebungen vorgenommen werden und anschliessend die Unterträgerwelle mit den Farbsignalen moduliert wird. 



   Fig. 1 zeigt eine Schaltung, mit der eine durch die Farbsignale modulierte Welle erhalten werden kann, welche die erforderliche Phasenkorrelation mit der Zeilenabtastung aufweist ; diese Schaltung enthält einen Oszillator 31, welcher den nichtmodulierten Unterträger erzeugt, sowie einen Modulator 32, der an den Ausgang des Oszillators 31 und an den Ausgang einer Modulationssignalquelle 28 angeschlossen ist. Eine Quelle 29 von Rechtecksignalen ist gleichfalls an einen Eingang des Oszillators 31 angeschlossen. 



   Die Wirkungsweise dieser Schaltung wird unter Bezugnahme auf Fig. 2 erläutert, in der das von der Quelle 29 gelieferte Signal B dargestellt ist. Ferner sind in dieser Zeichnung die Sägezahnsignale A dargestellt, die für die Zeilenabtastung in den Kameras verwendet werden. Die Signale B und A sind so syn- 
 EMI4.2 
 mit dem Beginn der flachen Flanken der Sägezahnkurven zusammenfallen (von denen hier angenommen ist, dass es die ansteigenden Flanken sind) ; die Scheitel des Signals B haben eine Dauer, die wenigstens gleich der Dauer der ansteigenden Abschnitte der Sägezahnkurven ist, und beispielsweise genau die gleiche Dauer haben, wie in der Zeichnung gezeigt ist. 



   Die steilen Flanken (im vorliegenden Fall die abfallenden Flanken) entsprechen bekanntlich den Zeitintervallen während deren das Modulationssignal in den Empfängern nicht ausgenützt wird. Ihre Dauer ist 

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 hier im Vergleich zu den flachen Flanken sehr viel länger dargestellt, als dies in Wirklichkeit der Fall ist. 



   Das Signal B, welches die gewünschte Synchronisation mit dem Signal A aufweist, kann durch Mass- nahmen erhalten werden, die dem Fachmann bekannt sind. 



   Das Signal B wird einer Elektrode des Oszillators 31 so zugeführt, dass dieser während der Scheitel des Signals B entsperrt und während der Täler des Signals B gesperrt ist. Es ist bekannt, dass nach solchen
Sperrperioden der Oszillator mit einer Phase anläuft, die in bezug auf das Auslösungssignal genau defi- niert ist. 



   Dies bedeutet genauer, dass nach einem Zeitpunkt ti (Fig. 2), der um ein konstantes Zeitintervall, das wenigstens gleich der Dauer des Einschwingbereiches ist, von 8i getrennt ist, (wobei dieses Inter- vall in Wirklichkeit vernachlässigbar klein und in der Zeichnung sehr übertrieben dargestellt ist), der
Oszillator eine genau definierte Phase   cp   hat, die unabhängig von i ist. 



   Dieses Ergebnis wird erhalten, vorausgesetzt, dass die Anstiegszeit des Signals B nicht zu gross gegen die Periode der vom Generator 31 erzeugten Schwingung ist. 



   Beispielsweise kann bei einer Schwingungsfrequenz von 4 MHz diese Anordnung mit einer Anstiegs- zeit des Signals B von 0,2 us verwendet werden. 



   Der so unterteilte Unterträger sowie die von der Quelle 28 gelieferten Modulationssignale werden dem Modulator 32 zugeführt. 



   Wie unmittelbar erkennbar ist, erfüllt der so modulierte Unterträger die angegebene Phasenbedin- gung unabhängig von der angewendeten Modulationsart : Amplitudenmodulation, Frequenzmodulation oder Phasenmodulation. 



   Die inaktiven Zeiten oder Totzeiten, während deren die modulierte Welle unterbrochen ist, ent- spricht genau den Zeiten, in denen das modulierende Signal in den Empfängern nicht ausgenutzt wird. 



   In dem Fall, dass die erzeugte Welle direkt moduliert ist (Fig. 3),   d. h.   die Anordnung zur Erzeu- gung der modulierten Welle durch einen modulierten Oszillator 30 gebildet ist, werden die von der Quelle 29 gelieferten Phasensignale mit zwei Pegeln sowie die von der Quelle 28 gelieferten Modulationssignale dem modulierten Oszillator 30 entweder an dem gleichen Eingang oder an zwei getrennten Eingängen nach der Schaltung von Fig. 3 zugeführt. 



   Es ist zu bemerken, dass die Anordnungen von Fig. 1 und 3 zur Erzielung einer modulierten Welle verwendbar sind, welche aufeinanderfolgende Phasenkorrelationen der angegebenen Art mit einer Folge von beliebigen Signalen aufweist, unter der Bedingung, dass diese Signale zuvor in Signale mit zwei Pegeln umgewandelt werden, die jeweils in Phase mit ihnen sind. 



   Damit das Gesetz für die Änderung der Phase der Trägerwelle streng eingehalten wird, erfordern die zuvor beschriebenen Anordnungen, dass die Frequenz des Unterträgers keinerlei Schwankungen infolge von Unvollkommenheiten des Oszillators 31 bzw. des modulierten Oszillators 30 erleidet. Diese Schwierigkeit kann dadurch behoben werden, dass die Modulatorröhren und Modulatorschaltungen verwendet werden, die in der franz. Patentschrift Nr. 1. 273. 975 beschrieben sind, wobei für die Horizontalablenkung in diesen Modulatorröhren Sägezahnsignale verwendet werden, die in Phase mit den in den Kameras verwendeten Sägezahnsignalen sind. 



   Im Fall einer amplitudenmodulierten oder phasenmodulierten Unterträgerwelle kann die Phasenkorrelation im übrigen auch auf sehr einfache Weise dadurch erhalten werden, dass ein Unterträger gewählt wird, dessen Frequenz ein Vielfaches der Frequenz der Zeilenabtastung ist, die dann durch Frequenzteilung aus dem Unterträger erhalten werden kann. Die Anordnung 1 vereinfacht sich dann auf einen modulierten Oszillator oder auf einen Modulator, der von einem Unterträgergenerator gespeist wird. 



   Diese Anordnung wäre für die Frequenzmodulation weniger vorteilhaft, bei der im allgemeinen ein modulierter Oszillator verwendet wird, bei dem es dann unmöglich ist, durch Frequenzteilung die Beziehung zwischen der Unterträgerfrequenz und der Zeilenabtastfrequenz herzustellen. 



   Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Anordnung, wobei angenommen ist, dass die Zahl der Zeilen des vollständigen Bildes die Form 8n   l   hat und die Zeilenphasenverschiebungen auf die vierte Zeile jeder Gruppe von P aufeinanderfolgenden Bildzeilen einwirken. 



   In dieser Figur ist bei 1 eine Anordnung dargestellt, die beispielsweise von der zuvor beschriebenen Art ist und den modulierten Unterträger mit der erforderlichen Phasenkorrelation liefert. 



   Der Ausgang der Anordnung 1 ist mit einem Phasenschieber 2 verbunden, der beispielsweise aus einer Röhre mit zwei Ausgängen besteht, von denen der eine an der Anode und der andere an der Kathode liegen und die die Eingangssignale ohne Phasenverschiebung bzw. mit einer Phasenverschiebung um   1T   liefern. Diese beiden Ausgänge sind mit den beiden Signaleingängen 13 und 14 eines elektronischen Um- 

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 schalters 3 verbunden, dessen Ausgang je nach dem Pegel des seinem Steuereingang 11 zugeführten Signals mit dem einen oder mit dem andern seiner beiden Eingänge verbunden ist. 



   Im Falle einer Frequenzmodulation oder Phasenmodulation folgt auf dem Umschalter 3 ein Amplitu- denbegrenzer 4, der bei einer Amplitudenmodulation nicht erforderlich ist und deshalb nur gestrichelt dargestellt ist. 



   Eine bistabile Kippschaltung 5, welche durch die   Synchronisationssignale   mit der Zeilenfrequenz gesteuert wird, ist einerseits an eine zweite bistabile Kippschaltung 6 und anderseits an einen der Ein- gänge einer Koinzidenzschaltung 7 angeschlossen. Der zweite Eingang dieser Koinzidenzschaltung ist mit dem Ausgang der bistabilen Kippschaltung 6 verbunden. Diese Koinzidenzschaltung speist einen Phasen- schieber 8, der an seinen beiden getrennten Ausgängen Signale der gleichen Polarität wie seine Eingangs- signale bzw. Signale der entgegengesetzten Polarität liefert.

   Die beiden Ausgänge des Phasenschiebers 8 sind mit den beiden Signaleingängen eines elektronischen Umschalters 9 verbunden, dessen Ausgang je nach dem Pegel des seinem Steuereingang 12 zugeführten Signals mit dem einen oder dem andern seiner beiden Signaleingänge 15 und 16 verbunden ist. 



     Schliesslich liefert einebistabileKippschaltung   10, welcher die Synchronisationssignale mit der Teilbildfrequenz zugeführt werden, dem Steuereingang 12 des Umschalters 9 Signale mit der halben Teilbildfrequenz. 



   Diese Anordnung hat die folgende Wirkungsweise : Für einen gegebenen Pegel des dem Steuereingang 12 des Umschalters 9 zugeführten Signals, also während jedes zweiten Teilbildes, verbindet dieser dauernd seinen Ausgang mit einem seiner beiden Eingänge. 



   Anderseits liefert die Kippschaltung 5, welcher die kurzen Impulse mit der Zeilenfrequenz zugeführt werden, Rechtecksignale, von denen jeweils der Scheitelwert bzw. der Talwert der Dauer einer Bildzeile entspricht. Die Kippschaltung 6 liefert ihrerseits Rechtecksignale, bei denen jeweils ein Scheitelwert bzw. ein Talwert zwei aufeinanderfolgenden Abtastzeilen entspricht. Die Koinzidenzschaltung 7 liefert daher Rechtecksignale, bei denen jeweils der Scheitelwert einer Bildzeile entspricht, während jeder Talwert drei aufeinanderfolgenden Abtastzeilen entspricht. 



   Der Phasenschieber 8 liefert an einem seiner Ausgänge Rechtecksignale der gleichen Art und an seinem zweiten Ausgang umgekehrte Rechtecksignale, bei denen jeder Scheitelwert drei aufeinanderfolgenden Abtastzeilen und jeder Talwert einer Abtastzeile entsprechen. 



   Während jedes zweiten Teilbildes wird unter der Steuerung der Ausgangssignale der Kippschaltung 10 der Eingang 15 des Umschalters 9 mit dessen Ausgang verbunden, und während des folgenden Teilbildes ist der Eingang 16 mit dem Ausgang verbunden. 



   Die dem Steuereingang 11 des Umschalters 3 zugeführten Ausgangssignale des Umschalters 9 ermöglichen es, am Ausgang des Umschalters 3 das angegebene Phasengesetz zu erhalten. 



   Wenn man die Phasenverschiebungen vor der Modulation durchführen will, wird die Anordnung 1, welche eine modulierte Welle mit der Phasenkorrelation liefert, durch eine Anordnung 20 ersetzt, die eine nichtmodulierte Unterträgerwelle liefert, deren Phase für einen Bildpunkt nur eine Funktion der Abszisse dieses Punktes ist. 



   Die Anordnung 20 kann so ausgeführt sein, wie in der zuvor angegebenen Patentschrift beschrieben ist, wobei kein Modulationssignal der Röhre zugeführt wird. Sie kann auch durch die Schaltung von Fig. 1 gebildet sein, wenn diese auf ihre beiden ersten Elemente,   d. h.   die Quelle 29 für Signale mit zwei Pegeln und den Oszillator 31 beschränkt ist. Im Fall einer Amplitudenmodulation oder Phasenmodulation kann sie auch ein einfacher Oszillator sein, der eine Schwingung mit einer Frequenz liefert, die ein Vielfaches der Zeilenabtastfrequenz ist. 



   Am Ausgang der Anordnung 3 wird dann die Modulationanordnung 21 angebracht, der anderseits am Eingang 22   die Modulationssignale zugeführt werden ;   hierauf folgt im Fall einer Frequenzmodulation oder Phasenmodulation der Amplitudenbegrenzer 4. Der Rest der Schaltung bleibt unverändert. Die geänderten Teile sind in Fig. 5 dargestellt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Verminderung der Sichtbarkeit des Unterträgers in Farbfernsehsystemen, bei denen ein Unterträger verwendet wird, der sequentiell mit der Zeilenfolge durch zwei verschiedene Farbsignale moduliert wird und eine Abtastung mit einem Zeilensprung der Ordnung 2 durchgeführt wird, wobei ein Bild 2p + 1 Zeilen enthält, dadurch gekennzeichnet, dass dem mit den Farbsignalen modulierten Unterträger eine Phasenstruktur erteilt wird, die aus einer Korrelation mit der Zeilenabtastung besteht, modi- <Desc/Clms Page number 7> fiziert durch zwei einander überlagerte Folgen von Phasenverschiebungen um w, wobei die Korrelation so beschaffen ist,
    dass die Phase des modulierten Unterträgers in einem Bildpunkt nur eine Funktion der Abszisse dieses Punktes auf der zugehörigen Bildzeile ist, wenigstens für ein gegebenes Modulationssignal entlang dieser Zeile, und wobei die beiden Folgen von Phasenverschiebungen bestehen aus : 1. Zeilenphasenverschiebungen um Tr, von denen jede auf eine ganze Zahl, die gleich oder grösser als 1 ist, von aufeinanderfolgenden Abtastzeilen einwirkt, wobei sich diese Phasenverschiebungen in identischer Weise für die aufeinanderfolgenden Gruppen von P Abtastzeilen wiederholen, wobei P ein ge- nauer Teiler von p ist, wenn p geradzahlig ist, und von p + l, wenn p ungeradzahlig ist ; 2. Teilbildphasenverschiebungen um ir, von denen jede auf jedes zweite Teilbild einwirkt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Gesamtzahl der Bildzeilen von der Form 8n : l die Zahl P gleich 4 gewählt wird, und dass die Zeilenphasenverschiebungen auf die letzte Zeile jeder Gruppe von P Abtastzeilen einwirken.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Gesamtzahl der Bildzeilen von der Form 12n 1 die Zahl P gleich 3 gewählt wird, und dass die Zeilenphasenverschiebungen auf die letzte Zeile jeder Gruppe von P aufeinanderfolgenden Abtastzeilen einwirken.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass P die Form 3q + r mit r < 3 hat, dass jede Gruppe von P aufeinanderfolgenden Abtastzeilen q Untergruppen von drei Zeilen und eine unvoll- ständige Untergruppe von r Zeilen enthält, und dass die Zeilenphasenverschiebungen auf die letzte Ab- tastzeile von jeder vollständigen Untergruppe aus drei Zeilen einwirken.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass P die Form 4q + r mit razz hat, dass jede Gruppe von P aufeinanderfolgenden Abtastzeilen q Untergruppen von vier Zeilen und eine unvoll- ständige Untergruppe von r Zeilen enthält, und dass dieZeilenphasenverschiebungen jeweils auf die letzte Zeile jeder vollständigen Untergruppe aus vier Zeilen einwirken.
    6. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Serienschaltung einer Anordnung, die eine modulierte Unterträgerwelle liefert, deren einem gegebenen Bildpunkt entsprechende Phase nur eine Funktion der Abszisse dieses Bildpunktes auf der zuge- hörigen horizontalen Zeile wenigstens für ein gegebenes Modulationssignal entlang dieser Zeile ist mit einer Phasenschieberanordnung.
    7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die modulierte Welle liefernde An- ordnung einen Modulator enthält, dem einerseits die Farbwertsignale zugeführt werden, und anderseits eine Schwingung, die von einem Oszillator geliefert wird, der periodisch synchron mit den Sägezahn- signalen für die Zeilenabtastung der Sendestelle gesperrt und entsperrt wird.
    8. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die modulierte Welle liefernde Anordnung ein Oszillator ist, der durch die Farbsignale moduliert wird und synchron mit den Sägezahn- signalen für die Zeilenabtastung in der Sendestelle gesperrt und entsperrt wird.
    9. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die modulierte Welle liefernde Anordnung ein Modulator ist, der einerseits durch die Farbsignale gespeist wird, und dem anderseits eine Schwingung zugeführt wird, die einem genauen Vielfachen der Zeilenfrequenz entspricht, die durch auf- einanderfolgende Frequenzteilungen aus der Oszillatorfrequenz abgeleitet wird.
    10. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die modulierte Welle liefernde Anordnung ein mit den Farbsignalen modulierter Oszillator ist, dessen Frequenz gleich einem genauen Vielfachen der Zeilenfrequenz ist, die durch aufeinanderfolgende Frequenzteilungen aus der Oszillator- frequenz abgeleitet wird.
    11. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Serienschaltung einer Anordnung, die eine nichtmodulierte Welle liefert, deren einem gege- benen Bildpunkt entsprechende Phase nur eine Funktion der Abszisse dieses Punktes auf der zugehörigen horizontalen Zeile ist, einer Phasenschieberanordnung und eines Modulators.
    12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die die nicht modulierte Welle lie- fernde Anordnung aus einem Oszillator besteht, der synchron mit den Sägezahnsignalen für die Zeilen- abtastung in der Sendestelle periodisch gesperrt und entsperrt wird.
    13. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die die nichtmodulierte Welle lie- fernde Anordnung ein Oszillator ist, der auf einer Frequenz schwingt, die ein genaues Vielfaches der Zei- lenfrequenz ist, welche aus der Oszillatorfrequenz durch aufeinanderfolgende Frequenzteilung abgeleitet wird.
    14. Anordnung nach Anspruch 6 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Phasenschieberanordnung enthält : einen ersten Phasenschieber, dessen Eingang die modulierte oder nichtmodulierte Unterträger- <Desc/Clms Page number 8> welle zugeführt wird, und der an zwei Ausgängen, die mit den beiden Signaleingängen eines ersten Umschalters verbunden sind, zwei gegenphasige Wellen liefert, eine Anordnung, die durch die Synchronisationssignale mit der Zeilenfrequenz gesteuert wird und eine Rechteckwelle liefert, deren Periode gleich der Periode der Dauer von P Zeilen ist, wobei jederder Scheitelwerte und jeder der Talwerte dieser Rechteckwelle eine Dauer hat, die gleich einer ganzen Zahl von Zeilen ist, einen zweiten Phasenschieber, dessen Eingang die Rechteckwelle zugeführt wird, und der an zwei Ausgängen,
    die jeweils mit den beiden Signaleingängen eines zweiten Umschalters verbunden sind, zwei gegenphasige Rechteckwellen liefert, und einen Generator, der durch Signale mit der Teilbildfrequenz gesteuert wird und eine Rechteckwelle liefert, von der jeder Scheitelwert und jeder Talwert die Dauer eines Teilbildes hat, wobei das Ausgangssignal des Rechteckwellengenerators dem Steuereingang des zweiten Umschalters zugeführt wird, dessen Ausgang mit dem Steuereingang des ersten Umschalters verbunden ist.
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