AT230200B - Schabevorrichtung zum Anschaben der freien Enden von Kinofilmen - Google Patents

Schabevorrichtung zum Anschaben der freien Enden von Kinofilmen

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AT230200B
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AT231860A
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Helmut Dr Nordhoff
Fritz Wintzer
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Helmut Dr Nordhoff
Fritz Wintzer
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  Schabevorrichtung zum Anschaben der freien Enden von Kinofilmen 
Die Erfindung betrifft eine Schabevorrichtung zum Anschaben der freien Enden von Kinofilmen mit einem entlang einer Führung hin-und herbewegbaren Schlitten und an diesem mittels wenigstens einer
Feder abgestützten Schaber. 



   Bei bekannten Schabevorrichtungen, die regelmässig Bestandteil einer Filmklebepresse sind, bilden der Schlitten, ein oder auch zwei Schabefeilen und gegebenenfalls ein Handgriff eine starre Baueinheit, die über eine vorgegebene Strecke entlang einer Führungsschiene verschiebbar angeordnet ist. In der An- druckrichtung hat diese Baueinheit relativ zur Führungsschiene so viel Spiel, dass sie sich beim Anschaben der Filmenden nach unten absenken kann, bis sie an einem Anschlag der Führungsschiene anliegt. Um diese Endstellung recht genau einstellen zu können, ist die Führungsschiene durchweg justierbar angebracht. 



   Gleichmässig und sauber abgetragene Filmenden lassen sich mit den bekannten Vorrichtungen nur dann erzielen, wenn von Hand während des Schabevorganges recht kleine Kräfte gleichmässig über die gesamte Schabefläche verteilt aufgebracht werden. Hiezu gehört aussergewöhnlich grosse Geschicklichkeit, die man nicht ohne weiteres bei allen Schmalfilmamateuren voraussetzen kann. Oftmals werden daher die Filmenden infolge zu grosser Andruckkräfte zerstört, so dass das Filmende kürzer geschnitten und dann erneut geschabt werden muss. 



   Es ist auch bekannt, den einen Handgriff und die Schabefeile aufweisenden Schlitten durch eine Feder nach oben vom Film abzuziehen. Auch hiebei wird also die Handkraft unmittelbar auf den Schaber übertragen. Da zusätzlich, um den Schaber am Film anliegend zu halten, noch die Federkraft überwunden werden muss, ist es noch schwieriger, einen gleichmässigen Druck auf die Schabefeilen auszuüben. 



   Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, die Schabefeile   oder-feilen   mittels wenigstens einer, sie in der Andruckrichtung belastenden Feder an der Führung oder einem an dieser verschiebbar sitzenden Handgriff abzustützen und mit dem Handgriff über eine in der Andruckrichtung keine Bewegung übertragende, in Richtung der Führung jedoch angreifende, die Bewegungsübertragung bewirkende Mitnehmerkupplung zu verbinden. Geringfügige Verlagerungen des Abstützpunktes der Feder sind ohne wesentliche Bedeutung da auch bei etwas   grösseren   oder kleineren Federwegen die Andruckkraft sich nur wenig ändert.

   Jedoch ist eine solche geringe Änderung der Andruckkraft während des Schabevorganges von Vorteil, da die Feder zu Beginn etwas stärker als gegen Ende der Eindringbewegung gespannt ist und sich die Spandicke während des Schabens entsprechend ändert. 



   Grundsätzlich kann man die Feder unmittelbar an der oder den Schabefeilen angreifen lassen, wenn diese in Andruckrichtung relativ zum Schlitten bewegbar vorgesehen werden. Meist ist es jedoch einfacher, wenn man die Feder an dem mit den Schabefeilen fest verbundenen und dieselben tragenden Schlitten angreifen lässt, dessen Führungsspiel in Andrückrichtung wenigstens gleich der Schabetiefe ausgebildet ist. Dies gilt vor allem dann, wenn an dem Schlitten ein zweites Schabemesser vorgesehen ist. Im ersteren Fall kann sich die Feder wahlweise am Schlitten oder an der Führung abstützen, im zweiten Fall an der Führung oder am Handgriff. Die letztgenannte Anordnung erscheint besonders vorteilhaft, wenn der Handgriff mit dem Schlitten über eine in Andrückrichtung einstellbare Stift-Schlitz-Verbindung gekuppelt ist. 



   Um auf der ganzen Feilenfläche einen einigermassen gleichbleibenden Anpressdruck zu erzielen, lassen sich   z. B.   zwei an den Enden der Feile oder des Schlittens angreifende Federn vorsehen. Bevorzugt wird jedoch die Verwendung einer Blattfeder, die in der Mitte abgestützt ist und mit ihren beiden Enden 

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Die Feder 16 ist in ihrer Mitte an der oberen Begrenzungsfläche der Aussparung 18 des Handgriffes 19 abgestützt. Sie drückt mit ihren seitlichen Enden 17 von oben auf die obere Fläche lob des Schlittens 10.

   Wenn daher zwischen den Klemmplatten 6 - 9 Filmenden eingeklemmt und die Führungsschienen 3 ab- 
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Handgriff 19 und bewegt diesen hin und her, so ist die während des ganzen Schabevorganges gleichblei- bende Lage des Handgriffes durch die Anlage zwischen den Gleitblechen 21 und den oberen Schmalflä- chen 3a der Führungsschiene 3 bestimmt. Auf den Schlitten 10, der über die Stift-Schlitz-Verbindung
20, 15 in Längsrichtung der Schienen 3 mitgenommen wird, kann dabei nur die durch die Spannung der Feder 16 bestimmte Kraft übertragen werden. Diese Kraft ist wieder in zwei symmetrisch zur Schlitten- mitte durch die Federenden 17 aufgebrachte Kräfte unterteilt, so dass die Schabeflächen gleichmässige
Druckkräfte erhalten, wenn auch der Handgriff 19 beim Schaben etwas verkantet wird. 



   Blattfedern der gezeigten Art sind bekanntlich verhältnismässig weich. Ihre Spannung lässt daher beim
Eindringen der Feile in den Film nur wenig nach. Entsprechend ändert sich die Spandicke praktisch nur am Ende des Schabevorganges, wenn die Stifte 11 an der Begrenzungsfläche 12a zur Anlage gekommen sind. 



   Ausgehend von der gezeigten Ausführungsform sind zahlreiche Abwandlungen möglich. So kann man beispielsweise den Handgriff ohne Spiel an den Schienen 3 führen und die Relativbewegung des Schlittens
10 nach oben durch Anschläge am Handgriff 19 begrenzen. Man kann auch den Schlitten 10 ohne Spiel führen und die Feilen 13 parallel zu sich bis zu einem Anschlag verschiebbar am Schlitten anordnen. Die Feder 16 lässt sich gegebenenfalls unmittelbar an den Schienen 3   abstützen,   wobei sie eventuell an den
Abstützstellen durch den Blechen 21 entsprechende Gleitstücke zu verstärken wäre. Vor allem in diesem
Fall ist es denkbar, an Stelle einer einzigen Feder deren zwei zu verwenden, die an beiden Schlittenen- den angebracht werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schabevorrichtung zum Anschaben der freien Enden von Kinofilmen mit einem entlang einer Füh- rung hin-und herbewegbaren Schlitten und mindestens einem an diesem mittels wenigstens einer Feder abgestützten Schaber, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabefeile   oder-feilen   (13) mittels wenigstens einer sie in der Andruckrichtung belastenden Feder (16) an der Führung oder einem an dieser verschieb- bar sitzenden Handgriff abgestützt und mit dem Handgriff (19) über eine in der Andruckrichtung keine
Bewegung übertragende, in Richtung der Führung jedoch angreifende, die Bewegungsübertragung bewir- kende Mitnehmerkupplung (15,20) verbunden ist bzw. sind.

Claims (1)

  1. 2. Schabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (16) an dem mit den Schabefeilen fest verbundenen und dieselben tragenden Schlitten (10) angreift, dessen Führungsspiel (11.
    12a) in Andruckrichtung wenigstens gleich der Schabetiefe ausgebildet ist.
    3. Schabevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (16) zwischen dem Schlitten (10) und dem Handgriff (19) angeordnet ist, der mit dem Schlitten über eine in Andrück- . richtung einstellbare Stift-Schlitz-Verbindung (15, 20) gekuppelt ist.
    4. Schabevorrichtung nach Anspruch 1. 2 oder 3, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Blatt- feder (16), die in der Mitte abgestützt ist und mit ihren beidenEnden (17) am Schlitten (10) angreift.
    5. Schabevorrichtung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder (16) sym- metrisch gewölbt mit in entgegengesetzter Richtung abgebogenen Enden (17) ausgebildet ist.
    6. Schabevorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (19) eine die Wölbung der Blattfeder (16) aufnehmende Mittenaussparung (18) aufweist, in welche ein Vor- sprung (loa) des Schlittens zur Bildung der Mitnahmeverbindung (15, 20) vorragt.
    7. Schabevorrichtung nach Anspruch 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (10) auf einer Seite zwischen zwei Führungsschienen (3) herausragt, die der Handgriff (19) von der andern Seite her umgreift.
    8. Schabevorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Handgriff (19) in der Andruckrichtung zwischen diesem und den Führungsschienen (3) ein oder mehrere Gleitbleche (21) angeordnet sind.
AT231860A 1960-03-26 1960-03-26 Schabevorrichtung zum Anschaben der freien Enden von Kinofilmen AT230200B (de)

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