AT230150B - Kombination eines Zylinders mit einem darin beweglichen Kolben - Google Patents

Kombination eines Zylinders mit einem darin beweglichen Kolben

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AT230150B
AT230150B AT908461A AT908461A AT230150B AT 230150 B AT230150 B AT 230150B AT 908461 A AT908461 A AT 908461A AT 908461 A AT908461 A AT 908461A AT 230150 B AT230150 B AT 230150B
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Description


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  Kombination eines Zylinders mit einem darin beweglichen Kolben 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kombination eines Zylinders mit einem darin beweglichen Kol- ben, welcher Kolben ausserhalb des Zylinders mit einer Geradführung versehen ist und dessen   Aussenober -   fläche mit einer Schicht mit selbstschmierenden Eigenschaften versehen ist. 



   Es ist bekannt, bei dieser Art von Kombinationen den Kolben mit einer Materialschicht mit guten
Laufeigenschaften, wie   z. B.   einer dünnen Zinnschicht, zu versehen. Dadurch werden die Laufeigenschaf- ten verbessert. Bei hydraulischen Vorrichtungen ist es möglich, den mit einer solchen Materialschicht mit guten Laufeigenschaften versehenen Kolben ohne weitere Abdichtungsmittel in der Kombination zu ver- wenden. In Vorrichtungen, in denen hohe Temperaturen auftreten, kann der mit einer solchen Materialschicht versehene Kolben nicht verwendet werden, ohne dass man besondere   Vorkehrungen 1J insichtlich der  
Abdichtung getroffen hat. Infolge der ungleichmässigen Ausdehnung des Kolbens und der Zylinderwand ist es nicht möglich, einen sehr engen Spalt zwischen diesen beiden Körpern aufrechtzuerhalten.

   Zu diesem
Zweck müssen zur Abdichtung z. B. Kolbenringe am beweglichen Körper angebracht werden. 



   Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Ausführungsform des beweglichen Körpers ist der, dass die Laufeigenschaften der angebrachten Materialschicht nicht derartig sind, dass eine Schmierung unterlassen werden kann. 



   Es sind auch schon Kolben mit selbstschmierender Oberfläche   bekannt. Der Oberflächenteil kann z. B.   aus Kohle (Graphit) bestehen. Dabei ist der metallische Kolbenkörper mehrteilig ausgebildet, so dass der Kohleteil   z. B.   durch Einklemmen befestigt werden kann. Wegen der unterschiedlichen Wärmeausdehnung von Metall und Kohle sind meist noch elastische Zwischenglieder erforderlich, da der Kohleteil verhältnismässig leicht bricht. 



   Es wurde auch vorgeschlagen, verschleissfeste   Laufflächenüberzüge   herzustellen, die aus einem harten Metalloxyd, z. B. Aluminiumoxyd, und einem Metall oder einer Metallegierung mit grosser Zähigkeit und guten Gleiteigenschaften bestehen. Es ist bekannt. einen derartigen Überzug mit einem festen Schmiermittel, z. B. Molybdändisulfid, zu imprägnieren. 



   Die erfindungsgemässe Kombination eines Kolbens und eines Zylinders ist dadurch gekennzeichnet, dass der trockenlaufende Kolben nahezu spielfrei im Zylinder bewegbar ist und dass die Schicht mitselbstschmierenden Eigenschaften aus einem aufgespritzten Gemisch aus Weissmetall und   Molybdän-oder   Wolframdisulfid besteht, welches Gemisch höchstens   5Gew.-'% Molybdän-oder. Wolframdisulfid ent-   hält. 



     Unter"Weissmetall"ist   in diesem Zusammenhang eine Legierung zu verstehen, deren Basisme tall Zinn oder Blei ist, dem einige Prozente Antimon und Kupfer zugesetzt sind. Dieses Weissmetall hat an sich schon besonders gute Laufeigenschaften, die in diesem Falle noch dadurch verbessert werden, dass ihm während des Spritzens   Molybdän- oder Wolframdisulfidzugesetzt sind. Molybdän-   und Wolframdisulfid haben infolge ihrer Graphitstruktur gute Schmiereigenschaften. Der Zusatz von   Molybdän- oder Wolf-   ramdisulfid macht das Weissmetall selbstschmierend. Dadurch ist es nicht notwendig, dass ein zusätzliches Schmiermittel zwischen dem beweglichen Körper und der Zylinderwand zugeführt wird. 



   Die besonders guten Laufeigenschaften der Materialschicht nach der Erfindung ermöglichen es, dass 

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Claims (1)

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AT908461A 1960-12-03 1961-11-30 Kombination eines Zylinders mit einem darin beweglichen Kolben AT230150B (de)

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