AT229939B - Wippenschalter zum Einbau in Schalt- oder Verteilertafeln - Google Patents

Wippenschalter zum Einbau in Schalt- oder Verteilertafeln

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AT229939B
AT229939B AT519960A AT519960A AT229939B AT 229939 B AT229939 B AT 229939B AT 519960 A AT519960 A AT 519960A AT 519960 A AT519960 A AT 519960A AT 229939 B AT229939 B AT 229939B
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Austria
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rocker
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walls
rocker switch
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AT519960A
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Busch Jaeger Duerener Metall
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  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description


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  Wippenschalter zum Einbau in Schalt- oder Verteilertafeln 
Die Erfindung betrifft einen Wippenschalter zum Einbau in Schalt-oder Verteilertafeln mit einem
Sockelhohlkörper und einer oder mehreren diesen abdeckenden Wippen. Bei den bekannten Wippenschal- tern ist zwischen den Bedienungsgliedern und den   Schaltersockellängswanden   kein Abschluss vorhanden. 



   Beim Einbau derartiger Schalter in Schalt- und Verteilertafeln muss vom Installateur ein genügend dich- ter Abschluss zwischen den Aussparungen der Schalttafelabdeckung durchsetzenden Bedienungsgliedern und der Abdeckplatte herbeigeführt werden. Dies ist jedoch schwierig, weil die Aussparungen in den Abdeck- platten oft nur durch primitive Arbeitsmethoden, wie Bohren, Meisseln usw. hergestellt werden. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem solchen Wippenschalter von vorneherein einen dichten Abschluss zwischen den Bedienungsgliedern und den parallel zur Lagerachse der Bedienungsglieder verlaufenden Seitenwänden des Sockelhohlkörpers herbeizuführen. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die parallel zur Wippenachse ausgerichteten Wände des Sockelhohlkörpers fast bis zu der oberen Kante der jeweils auf die eine oder andere Seite geneigten Wippenstirnseiten reichen bzw. an diesen anliegen, wobei die   Anschlusskontakte   auf Absätzen der genannten Wände ruhen und die mit ihnen vorzugsweise aus einem Stück bestehenden festen Schaltkontakte durch im Sockelboden vorhandene Schlitze in den Sockelhohlraum hineinragen. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die hochgezogenen Wände Absätze aufweisen, die auf den Öffnungsrändern in der Schaltoder Verteilertafel aufliegen.   Erfindungsgemäss   ist es auch möglich, dass an den hochgezogenen Wänden zum Sockelinneren gerichtete Vorsprünge u. zw. zwischen den Festkontakten angeordnet sind, die für die Wippen als Anschlag dienen.

   Die Erfindung besteht auch darin, dass die von den hochgezogenen Wänden von zwei Seiten umgebenen Wippen an ihren, den benachbarten Wippen zugewendeten Seiten Ausnehmungen aufweisen, deren Tiefe etwa der Dicke der Stützglieder entspricht, die zur Halterung der Wippenachse dienen. Schliesslich können erfindungsgemäss sowohl die Wippenstirnseiten als auch die benachbarten Teile der hochgezogenen Wände kreisbogenformig verlaufen. 



   In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen rechtwinkelig zur Lagerachse für die Bedienungsglieder verlaufenden Schnitt durch einen   Mehrfachwippenschalter.   Fig. 2 eine Draufsicht auf das Gerät unter Verzicht auf die Bedienungsglieder und die beweglichen Kontakte, Fig. 3 eine Draufsicht auf das komplette Gerät, Fig. 4 eine Unteransicht, Fig. 5 eine Seitenansicht und Fig. 6 eine zweite Ausführungsart der   Gerätebrücke.   



   Der Sockelhohlkörper besteht aus dem Boden la, den parallel zur Lagerachse 3 für die Bedienungsglieder 4 verlaufenden Seitenwänden   1b   und den senkrecht zur Lagerachse 3 verlaufenden Seitenwänden   Ic.   Der von oben eingepresste Sockelhohlraum   1d   ist durch vom Sockelboden la aus eingepresste Nuten le hinterpresst, wodurch Schlitze   1f   entstehen. Anschlusskontakte 5a und Festkontakte 5b sind durch Stege 5c zu U-förmigen Bügeln miteinander verbunden, die Absätze lg der Seitenlängswände   1b   umgreifen, wobei die Festkontakte 5b durch die Schlitze lt in den Sockelhohlraum   1d   tagen. 



   Es werden durch die die Sockelabsatze   lg   durchsetzenden Hohlnieten 6a jeweils ein Anschlusskontakt 5a und sein   zugehoriger   Festkontakt 5b beidseitig gegen die Stirnwand des entsprechenden Sockelabsatzes   19   gepresst. Die Anschlussschrauben 6b greifen in Muttergewinde der Hohlnieten 6a ein. Zwischen den einzelnen Anschlussschrauben 6b sind zur besseren Isolation an den Wänden   1b   Trennstege   1h   

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 vorhanden. Auf dem Sockelboden la ist ein symmetrisch in Schalterlängsrichtung verlaufender gemein- samer Zuleitungskontakt 5d angeordnet, auf dem Schaltwippen 5f schwenkbar lagern. Der Zuleitungs- kontakt 5d ragt mit einer Abwinkelung 5e nach aussen.

   Die Seitenwände   Ib   ragen bis in die Höhe der
Achse 3 und schliessen sich dicht an die Stirnwände 4a der Bedienungsglieder 4 an. Die Stirnseiten 4a ver- laufen entsprechend den Teilstücken eines um die Achse 3 beschriebenen Zylindermantels. 



   Entsprechend weisen die Seitenwände   Ib   zur besseren Abdichtung gegenüber den Bedienungsglie-   dern   4 in ihrem oberen Bereich gleiche Kreisbogenformen li auf. Zur Lagerung der Achse 3 dient eine   Gerätebrücké   (Fig. 5), die mit ihrem   U-Steg   7a in einer Nut li des Sockelbodens la gegen letzteren an- liegt und mit ihren beiden U-Schenkeln 7b die Seitenwände   lc   des Sockelhohlkörpers umfasst. 



   Zur Verrastung zwischen Gerätebrücke und Sockelhohlkörper ragen Vorsprünge lk der Seitenwände   Ic   in entsprechende Aussparungen der U-Schenkel 7b. Die freien, zur Lagerung der Achse 3 dienenden
Enden 7c der U-Schenkel 7b können so schmal gehalten werden, dass bei einem fertig montierten Schal- ter eine Beobachtung der Schaltkontakte noch möglich ist. 



   Anderseits ist es auch möglich, die Enden so breit zu gestalten, dass dadurch der Schaltraum Id auch seitlich vollkommen abgedeckt ist. Die hochgezogenen Seitenwände   Ib   haben aussen vorzugsweise Abstu- fungen 11 (Fig. l), gegen die sich die Ränder der   Schalttafelabdeckung 7 anlegen.   Die T-förmigenBedienungsglieder 4 ragen mit ihren T-Längsschenkeln 4b in den Schaltraum Id und wirken mittels einer durch die Druckfeder 4c druckbeaufschlagten Kugel 4d auf die Kontaktwippen 5f ein. Zwischen den Festkontakten 5b sind an den Innenseiten der Wände   Ib   Vorsprünge   1m   vorgesehen, die auf ihren oberen Flächen Gummipolster In zur Abstützung der Bedienungsglieder 4 tragen. Die T-Längsbalken 4b der Bedienungsglieder sind schmäler ausgebildet als die T-Querbalken.

   Ausserdem besitzen die T-Querbalken an ihren Seiten Vertiefungen 4e, in welche die Lagerlappen 7c (Fig. 5) der Gerätebrücke eingreifen. Dadurch ist erreicht, dass die seitlichen Flächen der Bedienungsorgane 4 mit den Seitenwänden Ic des Sockelhohlkörpers bündig abschliessen, damit bei zwei in Reihenbauweise angeordneten Schaltern zwischen den angrenzenden Bedienungsgliedern kein Hohlraum entsteht. 



   Bei einer ändern Ausgestaltung der Gerätebrücke entsprechend Fig. 6, überspannen zwei parallel verlaufende   U-Stege   8a den Hohlraum des nicht dargestellten Sockels und stützen sich mit ihren Enden auf den senkrecht zur Lagerachse für die Bedienungsglieder verlaufenden Seitenwänden des Sockelhohlkörpers ab, während die beiden U-Schenkel 8b die eben genannten Seitenwände umspannen. Die Befestigung zwischen Sockelhohlkörper und der Gerätebrücke wird vorzugsweise durch eine Verrastung zwischen den beiden Organen hervorgerufen, wozu Aussparungen 8c dienen. Die Lagerlappen 8d zur Lagerung der Achse für die Bedienungsglieder sind aus dem Raum zwischen den beiden parallelen U-Stegen nach oben herausgebogen.

   Die Stege 8a dienen gleichzeitig für die Bedienungsglieder in ihren beiden Schaltstellungen als Anschlag, wodurch auf die Vorsprünge   1m   innerhalb des Schaltraumes (Fig.   l   und 2) verzichtet werden kann. 



   Selbstverständlich ist die Erfindung nicht an die zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiele gebunden. Vielmehr besteht die erfindungsgemasse Lehre darin, dass ein mit einem einteiligen Sockelhohlkörper ausgerüstetes Schaltgerät bis an die Bedienungsorgane hochgezogene, geschlossene Längswände besitzt, wodurch in allen Stellungen der Bedienungsglieder ein dichter Abschluss zwischen diesen und den Seitenwänden gewährleistet ist, wobei die Einführungsschlitze für die Kontakte an den   Sockellängswänden   durch Hinterpressungen im Sockel hergestellt sind. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Wippenschalter zum Einbau in Schalt- oder Verteilertafeln mite inem Sockelhohlkörper und einer oder mehreren diesen abdeckenden Wippen, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel zur Wippenachse (3) ausgerichteten Wände (lb) des   Sockelhohlkörpers   fast bis zu der oberen Kante der jeweils auf die eine oder andere Seite   geneigten Wippenstirnseiten   (4a) reichen bzw. an diesen anliegen, wobei die Anschlusskontakte (5a) auf Absätzen der genannten Wände (lb) ruhen und die mit ihnen vorzugsweise aus einem Stück bestehenden festen Schaltkontakte (5b) durch im Sockelboden vorhandene Schlitze (lf) in den Sokkelhohlraum (ld) hineinragen (Fig.   l).  

Claims (1)

  1. 2. Wippenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hochgezogenen Wände (li) Absätze (11) aufweisen, die auf den Öffnungsrändern in der Schalt- oder Verteilertafel (7) aufliegen.
    3. Wippenschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den hochgezogenen Wänden (lb) zum Sockelinneren (ld) gerichtete Vorsprünge (lm), u. zw. zwischen den Festkontakten (5b) angeordnet sind, die für die Wippen (4) als Anschlag dienen. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Wippenschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die von den hochgezogenen Wänden (li) von zwei Seiten umgebenen Wippen (4) an ihren, den benachbarten Wippen zugewendeten Seiten Ausnehmungen (4e) aufweisen, deren Tiefe etwa der Dicke der Stützglieder (7b) entspricht, die zur Halterung der Wippenachse (3) dienen.
    5. Wippenschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Wippenstirnseiten (4a) als auch die benachbarten Teile (li) der hochgezogenen Wande (lb) kreisbogenförmig verlaufen (Fig. l).
AT519960A 1959-07-11 1960-07-06 Wippenschalter zum Einbau in Schalt- oder Verteilertafeln AT229939B (de)

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