AT229929B - Trenn- und Prüf-Steckkontakt, insbesondere für Trennlötösenstreifen der Fernmeldetechnik - Google Patents

Trenn- und Prüf-Steckkontakt, insbesondere für Trennlötösenstreifen der Fernmeldetechnik

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AT229929B AT396762A AT396762A AT229929B AT 229929 B AT229929 B AT 229929B AT 396762 A AT396762 A AT 396762A AT 396762 A AT396762 A AT 396762A AT 229929 B AT229929 B AT 229929B
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Description


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     Trenn- und   Prüf-Steckkontakt, insbesondere für Trennlötösenstreifen der Fernmeldetechnik 
Die Erfindung betrifft einen Trenn-und Prüf-Steckkontakt, insbesondere für Trennlötösenstreifen der Fernmeldetechnik, der zwei federnd aneinanderliegende Kontaktstücke aufweist, die über ihre Kontaktstelle hinaus verlängert sind und durch Einschieben eines Prüfsteckers zwischen die Kontaktstückverlangerungen zunächst mit Prüfleitungen verbunden und dann erst getrennt werden.

   
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    undPrüf- oder   Umschalteinrichtungen anschliessen zu   konnen,   werden die meist als Kontaktfedernausgebildeten Kontaktträger beim Einschieben eines Prüfsteckers zwischen ihre VerlÅangerungen - wobei die Verbindung mit   den Prüfleitungen erfolgt-zunächst   etwas federnd auseinandergedrückt, aber noch nicht getrennt. Da das Auseinanderdrücken der Verlängerungen der federnden Kontaktträger in der gleichen Richtung geschieht, in der auch das weitere, zum Trennen der Kontakte führende Auseinanderdrücken erfolgt, ergibt sich schon beim Einführen des Prüfsteckers eine starke Verringerung des Kontaktdruckes, mit dem die Kontakte aneinander anliegen.

   Da die federnd aneinanderliegenden Kontakte meist reine Druckkontakte sind, bei denen der Übergangswiderstand an der Kontaktstelle von dem Kontaktdruck ab-   hängig   ist, macht sich die so auftretende Vergrösserung des Kontaktwiderstandes häufig nachteilig bemerkbar. 



   Wenn man beim Einführen eines Prüfsteckers einen genügend hohen Kontaktdruck zwischen den Verlängerungen der Kontaktträger und den   Abgreifkontakten   des Prüfsteckers erzielen will, ohne zunächst den Kontaktdruck zwischen den Trennkontakten zu stark zu verringern, so muss man den federnden Kontakttragern eine relativ hohe Vorspannung geben und die beim vollstandigen Trennen auftretende Beanspruchung der Kontaktträger ist relativ hoch. Dies bedeutet, dass die Federung der Kontaktträger leicht   "ermüdet" und   die Kontaktgabe unsicher wird oder nach einer gewissen Betriebsdauer Brüche auftreten. 



   Diese Nachteile der bekannten   Trenn- und Prüf-Steckkontakte   sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden. 



   Die Erfindung beruht auf dem Grundgedanken, dass man mit geringeren Federbeanspruchungen auskommen kann, wenn man die Federbewegung der Kontaktträger für das Kontaktmachen mit dem Prüfstecker einerseits und das Trennen der Trennkontakte anderseits nicht in die gleiche Richtung legt, so dass sich die Biegungsbeanspruchungen der Feder unmittelbar addieren, sondern von einer Federung in zwei zumindest angenähert senkrecht zueinander liegenden Richtungen derart Gebrauch macht, dass durch die Federbewegung beim Einführen des Prüfsteckers in der einen Richtung der Anpressdruck bzw. der Kontaktdruck-der durch die Federung in der andern Richtung bedingt   ist-zunächst   nicht oder praktisch nicht vermindert wird und dass erst beim Trennen der Kontakte die Federung in der andern Richtung ausgenutzt wird. 



   Die Erfindung besteht demgemäss darin, dass bei einem Trenn-und Prüf-Steckkontakt der eingangs geschilderten Art zumindest eines der Kontaktstücke in zwei etwa senkrecht zueinanderliegenden Richtungen federnd bewegbar ist und der Prüfstecker eine Auflaufkurve aufweist, die nach Herstellen der Prüf- 

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 verbindung - bei der das federnde Kontaktstück in der ersten Richtung bewegt wird - das Kontaktstück in der zweiten Richtung von seinem Gegenkontakt abdrückt. 



   Die Anordnung wird so getroffen, dass bei der den Kontaktdruck für die Prüfverbindung ergebenden Bewegung in der ersten, etwa tangential zur   Komaktberührungsf1äche   an der Trennstelle liegenden Rich- tung der Kontaktdruck an der Trennstelle im wesentlichen unverändert bleibt, bis beim weiteren Eindrücken des Prüfsteckers die Bewegung des federnden Kontaktstückes in der zweiten, etwa senkrecht zur
Kontaktberührungsfläche an der Trennstelle liegenden Richtung einsetzt. 



   Es dürfte leicht einzusehen sein, dass auf diese Weise die Beanspruchung der Federung des federnden Kontaktstückes relativ gering bleibt und infolgedessen die "Ermüdung" der Federung nicht oder erst nach wesentlich längerer Zeit eintritt, als bei federnden   Kontaktstücken,   bei denen beide Bewegungen in der gleichen Richtung erfolgen. 



   Bei einer praktischen Anwendung der vorliegenden Erfindung erweist es sich als zweckmässig, die Kontaktstücke als kreuzend aneinanderliegende, über ihre Kreuzungsstelle hinaus etwa lyraförmig verlängerte Federdrähte auszubilden, die an ihren oberen Enden in einer Ebene liegen, die etwa parallel zur Tangentialebene an der Berührungsstelle der Drähte ist, und die Auflaufkurve des Prüfsteckers in einer senkrecht zu dieser liegenden Ebene anzuordnen. 



   Beim Einführen des Prüfsteckers zwischen die lyraförmig verlängerten Enden der Federdrähte werden diese in einer Richtung federnd auseinandergedrückt, die im wesentlichen in der Tangentialebene an der Berührungsstelle der Drähte,   d. h.   der Kontaktstelle, liegt. Erst beim weiteren Einschieben des Prüfstekkers werden die Drähte auch in Richtung senkrecht zu dieser Tangentialebene auseinandergedrückt, wobei die Trennung an der Kontaktstelle erfolgt. 



   Bei einer andern Ausbildung des erfindungsgemässen   Trenn- und Prüf-Steckkontaktes   kann das eine Kontaktstück eine im wesentlichen starre Kontaktfläche sein, aus der sich ein zapfenartiger Kontaktvorsprung erhebt, während das andere Kontaktstück ein federnd an den Kontaktzapfen anliegender Federdraht ist und der Prüfstecker eine Auflaufkurve trägt, die in einer Ebene parallel zur Kontaktfläche liegt. 



   Bei dieser Ausführungsform wird beim Einführen des Prüfsteckers der Federdraht zunächst senkrecht zu der starren   Kontaktfläche   federnd gebogen, wobei er zunächst noch in einer Richtung parallel zur Kontaktfläche an den Kontaktvorsprung federnd angedrückt bleibt ; erst wenn sein freies Ende von der Auflaufkurve des   Prüfsteckers   in die zweite Richtung gedrückt wird, erfolgt die Trennung des Kontaktes zwischen dem Federdraht und dem Kontaktvorsprung. 



   Eine dritte Ausführungsform, bei der beide Kontaktstücke aus Blech gestanzte Kontaktfedern sind, die parallel zueinander liegen und sich über zumindest eine Kontaktwarze federnd berühren, ist dadurch gekennzeichnet, dass die über die Kontaktstelle hinaus verlängerten Enden der Kontaktfedern seitlich mit Abstand gegeneinander versetzt sind und mit ihren einander zugewandten Kanten einen Einführschlitz für den Prüfstecker begrenzen, während die Auflaufkurve des Prüfsteckers in einer Ebene senkrecht zu der Blechebene der Kontaktfedern liegt. 



   Beim Eindringen des Prüfsteckers in den Einführschlitz zwischen den einander zugewandten Kanten der Kontaktfedern werden diese in derjenigen Richtung etwas voneinander entfernt, die in der Tangentialebene an der Berührungsstelle der   Kontaktwarzen liegt. so   dass der hier herrschende Kontaktdruck zunächst aufrechterhalten bleibt ; erst beim weiteren Einführen des Prüfsteckers erfolgt die Federbewegung in Richtung senkrecht zur Tangentialebene an der   Kontaktberührungsstelle.   



   Bei sämtlichen drei Ausführungsformen, wie sie soeben kurz geschildert wurden, ergibt sich der zusätzliche Vorteil, dass an der Kontaktstelle eine-wenn auch nur geringe - reibende Bewegung auftritt, die zur Säuberung der Kontaktstelle vorteilhaft ist und den Übergangswiderstand an der Kontaktstelle klein hält. 



   In der Zeichnung sind die oben   erwähnten Ausführungsformen der Erfindung   beispielsweise dargestellt ; es zeigen :
Fig. l eine Teilansicht eines plattenförmigen Kontaktträgers, an dessen oberen Teil die federnd aneinanderliegenden, aus Federdrähten bestehenden Kontaktstücke befestigt   sind ; Fig.   2 einen senkrechten Schnitt durch den Kontaktträger gemäss Fig.   1 längs   der im oberen Teil geneigt verlaufenden Schnittlinie   u-n ; Fig. 3   einen ebenfalls teilweise schräg verlaufenden senkrechten Schnitt längs der Schnittlinie   III-IH   der   Fig. l ; Fig. 4   eine der Fig. 2 entsprechende Teildarstellung mit eingeführtem Prüfstecker, von dem nur der untere Teil dargestellt ist ;

   Fig. 5 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles V auf den Gegenstand der Fig. 4 ; Fig. 6 einen Kontaktträger für einen Trennlötösenstreifen, der in seinem oberen Teil sechs erfindungsgemäss ausgeführte   Trenn-und Prüfsteckkontakte aufweist ;   Fig. 7 einen senkrechten Schnitt 

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 längs der Schnittlinie VII-VII der Fig. 6 ; Fig. 8 eine vergrösserte Darstellung des oberen Teiles der   Fig. 7,   mit eingeschobenem, nur zum Teil dargestellten Prüfstecker ; Fig. 9 eine Seitenansicht des Gegenstandes der Fig. 8 in Richtung des Pfeiles IX gesehen ; Fig. 10 eine etwas abweichende Ausführung eines Trennkontakttragers ahnlich Fig. 6, bei dem jedoch beide Kontaktstücke der Trennkontakte Drahtfedern sind ; Fig. 11 einen senkrechten Schnitt langs der Schnittlinie XI-XI der Fig. 10, teilweise unterbrochen ;

   Fig. 12 eine vergrösserte Teildarstellung der Fig. 10 mit einem nur zum Teil dargestellten Prüfstecker ; Fig. 13 eine weitere Ausführungsform eines Kontaktträger für einen   Trennlötösenstreifen, in Seitenansicht ; Fig. 14   einen Schnitt längs der Schnittlinie XIV-XIV der Fig.   13 ; Fig. 15   eine vergrösserte Teildarstellung aus Fig. 13, mit einem nur teilweise dargestellten   Prüfstecker ; Fig. 16   eine vergrösserte Teildarstellung des oberen Abschnittes der Fig. 14, ebenfalls mit eingeführtem Prüfstecker. 



   Das in den Fig.   1 - 5   veranschaulichte Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein   Trenn-und Prüf-   Steckkontaktsatz, wie er in Trennlötösenstreifen der Fernmeldetechnik Verwendung finden kann. An der aus Isolierstoff bestehenden ebenen Kontaktträgerplatte 1 sind aus Federdraht hergestellte Kon- taktstücke 2 und 3 derart befestigt, dass die frei über den oberen Rand der Trägerplatte 1 herausragenden Enden   schrag   gegeneinander geneigt sind und sich etwa in der Verlängerung der Trägerplatten-Mittenebene kreuzend berühren. Die Berührung erfolgt in einer Ebene, die etwa senkrecht zur Ebene der Kontakttrager 1 liegt ; der Federdruck an der Berührungsstelle wirkt in einer Richtung, die zumindest ungefähr parallel zur Ebene der Trägerplatte 1 verläuft. 



   Die Federdraht-Kontaktstücke 2 und 3 sind in der oberen Zone der Trägerplatte 1 dadurch festgelegt, dass sie durch seitlich gegeneinander versetzte Bohrungen 4 bzw. 5 hindurchgeführt und in weiter unten liegenden Bohrungen 6 und 7 klammerartig festgelegt sind. Diejenigen Federdrähte, die die Kontaktstücke 2 bilden, erstrecken sich von den Bohrungen 6 bis an den unteren Rand 8der Trägerplatte   l. wo   sie in Randeinschnitten 9 wieder auf die andere Plattenseite übergehen und durch ihre hakenförmigen Enden 10 festgehalten sind. 



   Die die kürzeren Kontaktstücke 3 bildenden Federdrähte sind in den Bohrungen 5 und 7 der Trägerplatte 1 klammerartig befestigt. 



   Die ausseren freien Enden 11 und 12 der einander paarweise berührenden Kontaktstücke 2 und 3 sind oberhalb der   Berührungs-bzw.   Kreuzungsstelle in schlankem Bogen wieder etwas nach der Mittelebene der Trägerplatte 1 hin gebogen und dann nach aussen abgewinkelt. In der   Seitenansicht gemäss Fig. 2   stellen die Enden 11 und 12 zusammen ein etwa lyraförmiges Gebilde dar. 



   Auf der in Fig. l vorn liegenden Seite la der Trägerplatte 1 befinden sich aus einer Metallkaschierung nach dem Prinzip einer gedruckten Schaltung herausgearbeitete Verbindungsleiter 13 und 14, die zu (nur auf der rechten Seite der Fig. l dargestellten) Anschlüssen 15 führen. Die Verbindungsleiter 13 sind mit den unteren Enden (Abbiegungen 10) der die langeren Kontaktstücke 2 bildenden Federdrähte, beispielsweise durch Lötung, verbunden und führen zu nicht dargestellten, an der linken Seite der Kontaktplatte 1 gelegenen Anschlüssen, wahrend die Verbindungsleiter 14 an den Bohrungen 7 der Trägerplatte 1 mit den die kürzeren Kontaktstücke bildenden   Federdrähten - vorzugsweise   ebenfalls durch   Lötung-ver-   bunden sind und zu den seitlichen Anschlüssen 15 führen.

   Die schräge Anordnung der Verbindungsleiter 13 und 14 auf der gleichen Seite der Trägerplatte 1 macht es möglich, die beiderseitigen Anschlüsse eines Kontaktstückpaares jeweils auf der gleichen Höhe an den seitlichen Randern der Trägerplatte 1 anzuordnen. 



   Zur Betätigung der   Trenn- und Prüf-Steckkontakte   dienen Trenn-oder Prüfstecker, die zwischen die freien Enden 11 und 12 der Federdrähte eingeführt werden und dabei die Kontaktstücke 2,3 auseinanderdrücken. 



   Die Fig. 4 und 5 zeigen das untere Ende eines Prüfsteckers 16 in derjenigen Lage, in der - nach vorherigem Herstellen der   Prüfverbindung - die Kontaktstücke   2 und 3 bereits voneinander getrennt sind. 



   Das in diesen Figuren gezeichnete untere Ende des Prüfsteckers 16 besteht aus Isolierstoff. Er trägt auf seinen beiden Seiten Kontaktbeläge 17,18, die mit im oberen Teil des Prüfsteckers gelegenen Prüfleitungen verbunden sind. An beiden Seitenflächen des Prüfsteckers ist ferner je eine schräg verlaufende Rippe 19,20 vorgesehen ; die beiden Rippen kreuzen einander mit Abstand ; ihre seitlichen Kanten   19'bzw.   20' (vgl. Fig. 5) bilden Auflaufkurven für die beiden Enden 11 und   12 der Federdraht-Kon-     taktstücke   2,3.

   Beim Einführen des Prüfsteckers 16 werden zunächst die beiden Federdrahtenden 11 und 12 in einer Richtung quer zur Mittenebene der Trägerplatte 1 bzw. parallel zur Kontaktebene an ihrer Berührungsstelle auseinandergedrückt, wobei sie über die Kontaktflächen 17 und 18 die Verbindung mit den Prüfleitungen im Prüfstecker 16 herstellen ; sie bleiben aber an der Kreuzungs-Berührungsstelle 21 (Fig. 2) miteinander in federndem Kontakt. Erst beim weiteren Eindrücken des Prüfsteckers 16 laufen sie 

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 auf die schrägen Auflaufflächen 19'und 20'auf und werden dann in einer Richtung parallel zur Mitten- ebene der Trägerplatte 1 auseinandergedrückt, wobei sie an der Berührungsstelle voneinander getrennt werden und in die aus der Fig. 5 ersichtliche Stellung kommen. 



   Die Fig.   6 - 9   zeigen eine andere Ausführungsform erfindungsgemässer Trenn-und Prüf-Steckkontakte, die ebenfalls an einer ebenen Isolierstoff-Trägerplatte l'angeordnet sind. 



   Die Isolierstoff-Trägerplatte   l'trägt auf   ihrer in Fig. 6 vorn liegenden Seite Verbindungsleiter 13' und 14', die-wie im Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 - 5 - Teile einer gedruckten Schaltung sind. 



  Im oberen Teil der Trägerplatte l'sind federnde, aus Federdrähten bestehende Kontaktstücke 2' an der Platte l'festgelegt, die wieder durch die Platte hindurchgeführt und am   unteren Plattenende 8'in   Einschnitten   9'durch hakenförmig   Umbiegungen 10'festgelegt und mit den Verbindungsleitern 13'durch Lötung verbunden sind. Die Gegenkontaktstücke 3'sind starre Kontaktflächen in Form von Kontaktbahnen 22, die Teile der gedruckten Schaltung bilden. In jeder der Kontaktbahnen 22 ist ein zapfenartiger Kontaktvorsprung 23 vorgesehen, der als Zapfenniet in die Trägerplatte l'eingenietet ist (vgl. Fig. 7 und 8). 



  Die freifedernden Abschnitte 11'der Kontaktstücke   2'sind   wellenförmig gebogen, ihre unteren Teile liegen im Ruhezustand federnd an dem zapfenartigen Kontaktvorsprung 23 seitlich an. Ihr äusserstes Ende ist von der Trägerplatte l'abgebogen, um das Einführen des unteren Teiles eines Prüfsteckers   16'zwi-   schen die Kontaktbahn 22 und das Drahtfederende zu erleichtern. 



   Der untere Teil des Prüfsteckers   16'ist   mit zwei Kontaktflächen 17', 18'versehen. Er trägt ferner eine schräg verlaufende Auflauffläche 19', an der das äussere Ende des Abschnittes 11'des Kontaktstückes 2'beim Einführen des Steckers auflaufen kann. 



   Wird der Prüfstecker 16'in den Kontakt eingeführt, so drückt er zunächst den federnden Abschnitt   11'des Kontaktstückes 2'etwas   von der Trägerplatte l'ab, u. zw. in einer Richtung senkrecht zur Plattenmittelebene bzw. parallel zur   Trennkontakt-Berührungsfläche   zwischen Abschnitt 11 und Kontaktvorsprung 23. Dabei machen seine Kontaktflächen   17'und 18'einerseits   mit dem federnden Abschnitt 11' des Kontaktstückes   2'und   anderseits mit der Kontaktbahn 22 bzw. dem Kontaktstück 3'Kontakt.

   Beim weiteren   Einschiebendes Prüfsieckers 16'wird sodann   durch Auflaufen des Abschnittes   11'auf   die Auflauffläche   19'die Konraktverbin. dung   zwischen dem federnden Kontaktstück   2'und   dem zapfenartigen Vorsprung 23 gelöst, d. h. die Verbindung zwischen den Kontaktstücken 2'und 3'wird unterbrochen. Auch hier ist die erste Bewegung des federnden Kontaktstückes   senkrecht zur Trägerplatte-Mittelebene bzw. par-     allel zur Berührungsfläche an der Koniakt-Trennstelle,   während die   zweite Bewegung in einer hiezu senk-   rechten Richtung erfolgt. 



   Wie ein Vergleich der Fig. 7 und 8 zeigt, tritt dabei zwischen dem Kontaktstück   2'und   dem zapfenartigen Vorsprung 23 eine gleitende Reibung auf, welche die Kontaktflächen sauber hält. 



   Das in denFig. 10-12 dargestellte Ausführungsbeispiel stellt wieder einen Trenn- und Prüfsteckkontaktsatz dar, wie er als Einsatz in Trennlötösenstreifen verwendbar ist. Hier sind-wie im Ausführungbeispiel gemäss den Fig.   l - 5 - beide Kontaktstücke 2" und 3" Federdrähte,   die in der Trägerplatte   l"in   ähnlicher Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel festgelegt und mit Aussenanschlüssen 15 über gedruckte Schaltungen verbunden sind. Von den beiden Draht-Kontaktstücken ist das Kontaktstück 2" auf der Rückseite der Trägerplatte l"bis zu deren unteren Rand   8" geführt,   während das   Draht-Kontaktstück   3" im oberen Teil der Trägerplatte l"festgelegt ist.

   Die über den oberen Rand der Trägerplatte l"heraus-   ragenden Drahtenden 11" bzw. 12" sind   derart gebogen, dass sie zusammen eine Lyraform ergeben. Das Kontaktstück 3" bildet hinter einer Bohrung   5" der Trägerplatte I" einen über   die vorderseitige Ebene der Platte herausragenden Bogen 24, der in seiner Funktion dem zapfenartigen Kontaktvorsprung 23 des Ausführungsbeispieles gemäss den Fig.   6 - 9   entspricht. 



   Die Fig. 12 zeigt, dass beim Einführen eines Prüfsteckers 16", von dem nur das untere Ende dargestellt ist, nach dem Auseinanderdrücken der beiden Drahtenden 11"und 12"in einer Ebene senkrecht zur Mittenebene der Trägerplatte l"-wobei eine Kontaktgabe mit Kontaktflächen   17" und 18" des Prüfstek-   kers   16" erfolgt - die Kontaktstücke 2" und 3" dann   in einer Richtung parallel zur Mittenebene der Trägerplatte   l"auseinandergedrückt   werden, wobei sich das Kontaktstück 2" von dem Bogen 24des Kontakt-   stückes 3"abhebt   und die Verbindung zwischen den Kontaktstücken unterbricht. 



   Die vierte Ausführungsform der Erfindung, wie sie in den Fig.   13 - 16   veranschaulicht ist, unterscheidet sich in der Hauptsache dadurch von den bisher beschriebenen Ausführungsformen, dass an Stelle der Kontaktstücke 2 und 3 der oben behandelten Ausführungsbeispiele der Erfindung Blechfedern32 und 33 verwendet werden. Diese Blechfedern 32 und 33 sind Stanzteile aus glattem Federblech ; das Kontaktstück 32 liegt an der in Fig. 13 vorn befindlichen Seite einer ebenen Kontaktträgerplatte 31 und ist an der Platte mittels angeschnittener Blechlappen 34 und 35 gehalten, die durch die Platte 31 hindurchgreifen und auf 

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 der Plattenrückseite umgenietet sind. In entsprechender Weise sind auch die Kontaktstücke 33 an der Plat- te 31 befestigt.

   Auf der Rückseite der Platte 31 liegen wieder als gedruckte Schaltungen ausgeführte Ver- bindungsleiter 36 bzw. 37, die zu seitlichen Lötösenanschlüssen 38 führen. An den Kontaktstücken 33 sind beispielsweise als Niete ausgeführte Kontaktwarzen 39 angebracht ; an diesen Kontaktwarzen 39 liegen die
Kontaktstücke 32 federnd an, wobei die Federung bzw. die Richtung des Federdruckes in einer Ebene par- allel zur Mittenebene der Trägerplatte 31 liegt. 



   Die oberen Enden der beiden Kontaktstücke 32 und 33 sind mit Auflaufzungen 40 und 41 versehen, die einander mit geringem seitlichem Abstand gegenüberliegen. Um dies zu erreichen, ist das Kontakt- stück 33 am oberen Rand der Tragerplatte 31 Z-artig geformt. 



   Die Fig. 15 und 16 zeigen, wie auch bei dieser Anordnung durch das Einführen eines Prüfsteckers 42 zunächst nur ein Auseinanderbiegen der oberen Zungen 40 und 41 der beiden Kontaktstücke 32 und 33 in einer Richtung parallel zur Kontakt-Berührungsebene zwischen dem Kontaktstück 32 und der Kontaktwarze
39 erfolgt, wahrend nach weiterem Einschieben des Prüfsteckers 42 das federnde Kontaktstück 32 infolge seines Auflaufens auf die Auflauffläche 43 in einer Richtung senkrecht zur Kontakt-Berührungsebene von der Kontaktwarze 39 abgehoben wird. Bei der Bewegung in der ersten Richtung erfolgt ein Reiben der
Kontaktflächen zwischen der dem Kontaktstück 32 und der Kontaktwarze 39, bevor die Trennung erfolgt. 



   Beim Herausziehen des Prüfsteckers erfolgen die Bewegungen in umgekehrter Reihenfolge ; die Kontaktberührung erfolgt wieder mit gleitender Reibung, wie auch in sämtlichen, vorher beschriebenen Ausführungsformen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1.   Trenn- und Prüf-Steckkontakt,   insbesondere für Trennlötösenstreifen der Fernmeldetechnik, der zwei federnd aneinanderliegende Kontaktstücke aufweist, die über ihre Kontaktstelle hinaus verlängert sind und durch Einschieben eines Prüfsteckers zwischen die   Kontaktstückverlängerungen   zunächst mit Prüfleitungen verbunden und dann erst getrennt werden, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Kontaktstücke in zwei etwa senkrecht zueinander liegenden Richtungen federnd bewegbar ist und der Prüfstecker eine Auflaufkurve aufweist, die nach Herstellen der   Prüfverbindung - bei   der das federnde Kontaktstück in der ersten Richtung bewegt   wird - das Kontaktstück   in der zweiten Richtung von seinem Gegenkontakt abdrückt.

Claims (1)

  1. 2. Trenn- und Prüf-Steckkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstücke (2,3) kreuzend aneinanderliegende, über ihre Kreuzungsstelle hinaus etwa lyraförmig verlängerte Federdrähte sind, die an ihren oberen Enden (11,12) in einer Ebene liegen, die etwa parallel zur Tangentialebene an der Berührungsstelle der Drähte ist, und die Auflaufkurve (19', 20') des Prüfsteckers (16) in einer senkrecht zu dieser liegenden Ebene verläuft (Fig. l - 5).
    3. Prüfkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Kontaktstück (3') eine im wesentlichen starre Kontaktfläche (22) ist, aus der sich ein zapfenartiger Kontaktvorsprung (23) erhebt, und dass das andere Kontaktstück (2') ein federnd an dem Kontaktzapfen anliegender Federdraht ist, wäh- rend der Prüfstecker (16') eine Auflaufkurve (19') trägt, die in einer Ebene parallel zur Kontaktfläche (22) liegt (Fig. 6 - 9).
    4. Trenn-und Prüf-Steckkontakt nach Anspruch 1, bei dem beide Kontaktstücke aus Blech gestanzte Kontaktfedern sind, die parallel zueinander liegen und sich uber zumindest eine Kontaktwarze federnd berühren, dadurch gekennzeichnet, dass die über die Kontaktstelle (Warze 39) hinaus verlängerten Enden der Kontaktfedern (32,33) seitlich mit Abstand gegeneinander versetzt sind und mit ihren einander zugewandten Kanten (40,41) einen Einführschlitz für den Prüfstecker (42) begrenzen, während die Auflaufkurve (43) des Prüfsteckers in einer Ebene senkrecht zu der Blechebene der Kontaktfedern liegt (Fig. 13-16).
AT396762A 1961-06-07 1962-05-15 Trenn- und Prüf-Steckkontakt, insbesondere für Trennlötösenstreifen der Fernmeldetechnik AT229929B (de)

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