<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zum Reinigen von Rohrleitungen
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
ten Messerarm, Fig. 6 den vorderen Teil des zweiten Schneide- bzw. Schabegliedes, Fig. 7 eine dreh- feste Gelenkverbindung, Fig. 8 eine Kugelgelenkverbindung, Fig. 9 einen Axialschnitt durch ein Zer- kleinerungsglied, Fig. 10 eine Draufsicht eines Rollenträgerarmes und Fig. 11 eine teilweise Stirnansicht eines Zerkleinerungsgliedes.
Die dargestellte Vorrichtung weist eine erste, den vorderen Teil bildende Einheit auf, die aus zwei
Schneide- und Schabegliedern bzw. -werkzeugen 1 und 3 besteht und gefolgt ist von einer Vortriebsein- richtung 5, an die sich eine aus zwei Zerkleinerungsgliedern 7 und 9 gebildete Einheit anschliesst. Das erste Schneide- bzw. Schabeglied 1 ist mit dem zweiten derartigen Glied mittels einer Gelenkverbin- dung 2 verbunden ; das zweite Schneide-bzw. Schabeglied ist mit der Vortriebseinrichtung 5 mittels einer
Gelenkverbindung 4 gekuppelt. Die Verbindung zwischen der Vortriebseinrichtung 5 und dem ersten Zer- kleinerungsglied 7 und zwischen dem letzteren und dem gleichartigen Glied 9 ist durch Gelenkverbin- dungen 6 bzw. 8 hergestellt.
Die Gelenkverbindungen 2,4 und 8 erlauben es den verschiedenen Einhei- ten, sich gegeneinander in allen Richtungen zu neigen, nicht aber sich gegeneinander zu verdrehen. Die
Gelenkverbindung 6 hingegen gestattet auch eine relative Drehung der Gruppen 1, 3 und 5 gegenüber dem Zerkleinerungsgliederpaar. Dies ist nötig, weil das Vortriebsaggregat das Bestreben hat, sich bei seinem Vordringen etwa in einer Kanalisation um sich selbst zu drehen, währenddem die Einheit 7,9 durchaus nicht dreht ; die Einheit 1, 3 kann hingegen dem Vortriebsaggregat 5 in seiner Drehbewegung folgen, und aus diesem Grunde können die Gelenkverbindungen 2 und 4 drehfest sein.
Das Schneide- bzw. Schabeglied 1 umfasst eine zentrale Stange 11, auf deren vorderem Ende eine Muffe 12 befestigt ist. Eine auf die Spitze der Stange aufgeschraubte Mutter 15 ist mit einem angeschweissten Bügel 16 versehen, an welchem man ein Kabel zum Aufrichten des Apparates anhängen kann. Eine Schraubenfeder 17 stützt sich gegen eine Muffe 19, die an einer auf die Stange 11 aufgeschraubten Mutter 21 ansteht. Das hintere Ende der Stange 11 besitzt ein Auge 11', das zum Kuppeln der Stange mit Hilfe eines Stiftes oder eines Bolzens mit der Gelenkverbindung 2 dient.
Die Muffe 12 trägt einen Ring 13, der auf ihr mittels Schrauben 22 befestigt und mit gebogenen Mes- sern 14 versehen ist, welche zusammen ein spitzbogenförmiges Gebilde darstellen. Der Ring 13 bildet mit den Messern 14 einen Schneidekopf, der dazu dient, einen Durchgang durch die in den Rohrleitungen abgelagerten Krusten hindurch zu öffnen, welche die Rohrquerschnitte verengen. Die dem Ring 13 entgegengesetzte Stirnseite der Muffe 12 weist Lagerstellen 32 für das eine Ende 23 eines jeden der sechs Messerarme 24 auf, welche sich nach dem hinteren Teil der Stange zu leicht divergierend erstrecken.
Die Arme 24 sind durch einen Ring 32', der an der Muffe 12 mittels Schrauben 32" (Fig. 6) befestigt ist, in den Lagerstellen 32 gehalten. Jeder der Arme 24 weist über den grössten Teil seiner Länge einen C-förmigen Querschnitt auf, wobei die konkave Seite der Stange 11 zugekehrt ist. Auf dem Rücken der Arme 24 sind hintereinander eine gerade Klinge 25, eine drehbar gelagerte runde Klinge 26 und eine weitere gerade Klinge 27 befestigt. Von dieser letzteren gehen V-förmig angeordnete, Brechbacken aufweisende Schaber 28 aus. Der obere Rand der Schaber 28 hat ein solches Profil, dass sich die V-förmigen Teile als Ganzes mit ihren beiden Rändern über deren ganze Länge an die Wandung der zu reinigenden Kanalisation anlegen.
Es ist selbstverständlich, dass die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Reinigen von Rohrleitungen und insbesondere Kanalisationen jeweils für ganz bestimmte Rohrquerschnitte bemessen ist (mit einer Toleranz von plus oder minus einigen Prozenten). Die Klingen 25,26 und 27 schneiden die Krusten in einer radialen Ebene ein, ohne jedoch mit der Rohrwandung direkt in Berührung zu kommen. Die Schaber 28 brechen und lösen die eingeschnittenen Krusten, indem sie mit ihrem Scheitel in die
EMI2.1
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
<Desc/Clms Page number 4>
EMI4.1