AT228699B - Schwingmaschine, insbesondere zum Fördern, Klauben oder Sieben von Schüttgut - Google Patents

Schwingmaschine, insbesondere zum Fördern, Klauben oder Sieben von Schüttgut

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AT228699B AT243662A AT243662A AT228699B AT 228699 B AT228699 B AT 228699B AT 243662 A AT243662 A AT 243662A AT 243662 A AT243662 A AT 243662A AT 228699 B AT228699 B AT 228699B
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Kloeckner Humboldt Deutz Ag
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  Schwingmaschine, insbesondere zum   Fördern,   Klauben oder
Sieben von Schüttgut 
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 federn 9 und 10 miteinander verbunden. Die Schwingfedern sind zweckmässig als Schubgummifedern aus- gebildet. Dabei ist die Anordnung so getroffen, dass die Schwingfedern jeweils einen als Flacheisen 7 aus- gebildeten Ansatz der Förderrinne 1 zwischen sich einspannen und sich anderseits gegen eine Konsole 13 der Gegenmasse 2 abstützen. Die Konsolen 13, die zweckmässigerweise je aus einem Winkeleisen mit
Verstärkungsrippen bestehen, sind seitlich mit den Flanschen 16 der Gegenmasse fest, beispielsweise durch Nieten oder Schweissen, verbunden. 



   Die Gegenmasse 2 ist mittels Gummifedern 35, die eine verhältnismässig geringe Federkonstante besitzen, gegenüber dem Erdboden abgestützt und weist Doppel-T-Profil auf. Normalerweise wird als Ge- genmasse ein einteiliger Walzprofil-Doppel-T-Träger verwendet werden. Der Träger ist so angeordnet, dass sein Steg waagrecht liegt. Unter der Gegenmasse 2 ist der Antrieb zur Erzeugung der Schwingbewegung angeordnet. Er besteht im wesentlichen aus einem Elektromotor 18, einer Kurbelwelle 19 sowie zwei seitlichen Schubstangen 20 und 21, die über je eine lose Kopplung   28, 29,   vorzugsweise über Gummifedern, an der Förderrinne 1 angreifen. 



   Das zu   förderndeGut   wird der Rinne 1 am linken Ende, etwa in Richtung des Pfeiles 39, aufgegeben. 



  Durch die Wirkung der Schwingbewegung der Förderrinne bewegt sich das Gut von links nach rechts und verlässt die Rinne am rechten Ende in Richtung des Pfeiles 40. Das Massenverhältnis zwischen Förderrinne und Gegenmasse liegt zweckmässig etwa bei einem Wert von 1 : 4. Durch Einbringen von Beschwerungsstücken 41 in die obere und/oder untere Aussparung der Gegenmasse 2 kann auf einfache Weise die Schwingmaschine auf dieses gewünschte Massenverhältnis eingestellt werden. In Anwendung der Erfindung ist es ohne Schwierigkeit möglich, auch andere   Massenverhältnisse durch   Entfernen oder zusätzliches Einbringen von Beschwerungsstücken zu erhalten. 



   Um bei einer derartigen Schwingmaschine mit grosser Baulänge störende Eigenschwingungen der Gegenmasse gering zu halten oder völlig auszuschalten, sind erfindungsgemäss in die durch das Doppel-TProfil gebildete obere' (und im Bedarfsfall auch die untere) Rinne, entsprechend den Fig.   3 - 11,   auswechselbare und/oder verschiebbare   rechteckige Beschwerungsstücke 3 aus Beton   oder einer Mischung aus Beton und Schrott, Schwerspat od.   dgl.,   eingelegt und mit dem Steg des Trägers mittels Schrauben oder Holzkeilen fest verbunden. Auf diese Weise wird das Biegeträgheitsmoment verändert und so der Träger in seinem elastischen Verhalten in gewünschter Weise beeinflusst.

   Dadurch ist es möglich, die Eigenschwingungszahl des Trägers auf die Antriebsfrequenz der Schwingmaschine so abzustimmen, dass der Träger über seine ganze Länge praktisch das gleiche Schwingungsbild aufweist. 



   Die Stellen, an denen die Beschwerungsstücke 3 einzulegen sind, können z. B. auch nach der Montage der Schwingmaschine durch einfachen Versuch ermittelt werden. Dabei wird zunächst in der Mitte des Trägers 2 ein Beschwerungsstück 3 eingelegt und die Schwingmaschine dann wieder in Betrieb gesetzt. Anschliessend können zwei weitere Beschwerungsstücke 3 etwa in der Mitte jedes der Trägerabschnitte, die durch das erste Beschwerungsstück 3 erhalten wurden, eingelegt und in passender Weise verstellt oder verschoben werden, usw. Zusätzlich ist es möglich, das Schwingungsbild des Trägers durch zusätzliche Einschnitte 60, die jeweils in eine Bohrung 61 auslaufen, an den Flanschen 16 (Fig. 1) zu beeinflussen. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 ist ein als Betonklotz 3 ausgebildetes Beschwerungsstück unterhalb des Steges   2'der   doppel-T-förmigen Gegenmasse 2 angeordnet. Das Beschwerungsstück 3 weist an den Stirnseiten winkelförmige Einfassungen mit den Flanschen 4 auf, die mittels Schrauben 67 am 
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 gen 5 vorgesehen. Die Beschwerungsstücke können je nach dem vorhandenen Platz und dem gewünschten Betriebsverhalten über und/oder unter dem Steg angeordnet sein. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 sind im Steg 2'in regelmässigen Abständen Schlitze 6 ausgespart, die nach Lösen der Befestigungsschrauben 67 ein Verschieben der   Beschwerungsstücke 3   ermöglichen. Ein unbeabsichtigtes Verrutschen der Beschwerungsstücke 3 im Betrieb kann in vorteilhafter Weise durch Zwischenlagen 70 aus Material mit hohem Reibwert zwischen Schraubenkopf und Steg verhindert werden. 



   Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit einer festen Verbindung der Beschwerungsstücke 3 mit dem Steg   2'des   Doppel-T-Trägers 2 zeigt Fig. 5. Hier sind im Beschwerungsstück 3 Hülsen 66 angeordnet, durch die Schraubenbolzen hindurchgesteckt und mit dem Steg fest verschraubt werden können. Zur besseren Befestigung der Beschwerungsstücke 3 mit dem Steg 2'sind die Schrauben entweder mit Zwischenlagen 70 aus Material mit hohem Reibwert oder mit elastischen Beilagen 71 versehen. Die Muttern der Schrauben 68 können mit Splinten u. dgl. abgesichert sein. Um ein unerwünschtes Berühren der Beschwe- 

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 rungsstücke untereinander zu vermeiden, sind Zwischenräume 69 vorgesehen. 



   Wie Fig. 6 zeigt, können bei der Anordnung der Bohrungen 5 entsprechend Fig. 5 die Betonklötze bis auf einen kleinen Zwischenraum 69 aneinandergerückt werden. Zweckmässig werden in den Zwi- schenräumen 69 federnde Zwischenlagen oder Zwischenlagen mit hohem Reibungswert angeordnet. 



   Die Fig.   7 - 10   zeigen zweckmässige Möglichkeiten für eine Verstellung oder Verschiebung der Beschwerungsstücke 3 in Längsrichtung. Bei Fig. 7 sind beispielsweise im Steg 2'zwei Reihen Bohrungen 5 so angeordnet, dass das Beschwerungsstück 3 jeweils um eine Flanschbreite entsprechend des Flansches 4 in der Rinne nach links oder nach rechts verstellt und mittels Schrauben 67 mit dem Steg fest verbunden werden kann. In Fig. 8 ist ebenso wie bei Fig. 7 das Beschwerungsstück 3 an den Stirnseiten mit Me- tallflanschen 4 versehen, jedoch sind jeweils vier Schlitze 6 im Steg 2'vorgesehen, die ein Verschieben der Beschwerungsstücke 3 um etwa die halbe Länge eines Beschwerungsstückes 3 ermöglichen. Wie Fig. 9 zeigt, können die Beschwerungsstücke in der Rinne dicht aneinanderliegend angeordnet und mit dem
Steg 2'verschraubt werden. 



   Fig. 10 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Schlitze 6 im Steg   2'des   Doppel-T-Trägers über- lagernd so angeordnet sind, dass die Beschwerungsstücke in der Rinne beliebig verschoben und mit dem Steg 2'verschraubt werden können. Dadurch wird in vorteilhafter Weise erreicht, dass das Eigenschwingungsverhalten der Gegenmasse besonders genau eingestellt werden kann. 



   Fig. 11 zeigt eine weitere vorteilhafte Anordnung zur Befestigung der Beschwerungsstücke 3 in der durch das Doppel-T-Profil gebildeten Rinne. Mit Hilfe von Holzkeilen 69, die an den Seiten zwischen dem Beschwerungsstück 3 und den Flanschen des Trägers eingetrieben werden, wird eine feste Verspannung der Beschwerungsstücke gegenüber den Flanschen des Trägers erreicht. Zusätzlich können noch Keile 72 zwischen Beschwerungsstück und Flanschen von oben her hineingetrieben werden oder Schraubverbindungen vorgesehen sein. 



   Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. So kann insbesondere bei verhältnismässig leichten Konstruktionen die Gegenmasse auch aus einem im Querschnitt U-förmigen Walzenprofil gebildet sein. Auch bei einem derartigen Träger besteht die Möglichkeit, störende Eigenschwingungen dadurch zu beheben, dass in der U-förmigen Rinne Beschwerungsstücke eingebracht werden. 



  Auch können die Beschwerungsstücke je nach den Erfordernissen gegen grössere bzw. schwerere oder kleinere bzw. leichtere Stücke ausgetauscht werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schwingmaschine, insbesondere zum Fördern, Klauben oder Sieben von Schüttgut, bestehend aus zwei gegeneinanderschwingenden Organen, nämlich einem Arbeitsorgan ; z. B. einer Förderrinne, und einer Gegenmasse, wobei die Gegenmasse mittels Federn gegenüber dem Erdboden abgestützt ist, und die Organe durch eine Schwingeinrichtung sowie durch Schwingfedern miteinander verbunden sind, und wobei ferner die Gegenmasse aus einem handelsüblichen Walzprofil eines gewöhnlichen Doppel-T-Trägers oder eines Breitflanschträgers besteht, dessen Steg waagrecht angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in die durch   dasDoppel-T-Profil   der Gegenmasse (2) gebildete Rinne auswechselbare und/oder verschiebbare, im wesentlichen rechteckige Beschwerungsstücke (3, 41) eingelegt sind,

   die mit dem Doppel-T-Profil verbunden werden können.

Claims (1)

  1. 2. Schwingmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschwerungsstücke (3, 41) unmittelbar oder mit Hilfe von Ansätzen (16), Flanschen (4) usw. mit dem Steg (2') des Doppel-T-Pro- fils verschraubt sind.
    3. Schwingmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (2') des Doppel-T-Profils zwecks verstellbarer Anordnung der Beschwerungsstücke (3, 41) mit Bohrungen (5) oder mit Längsschlitzen (6) versehen ist.
    4. Schwingmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschwe- rungsstücke (3, 41) mittels Holzkeilen (69') mit den Flanschen (16) des Doppel-T-Profils verkeilt sind.
    5. Schwingmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Beschwerungsstücken (3, 41) und/oder der Gegenmasse (2) federnde Zwischenlagen (69) oder Zwischenlagen mit hohem Reibungswert angeordnet sind.
AT243662A 1961-07-11 1962-03-26 Schwingmaschine, insbesondere zum Fördern, Klauben oder Sieben von Schüttgut AT228699B (de)

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