AT22859B - Schütteltisch für Schokolade- und Zukerwaren. - Google Patents

Schütteltisch für Schokolade- und Zukerwaren.

Info

Publication number
AT22859B
AT22859B AT22859DA AT22859B AT 22859 B AT22859 B AT 22859B AT 22859D A AT22859D A AT 22859DA AT 22859 B AT22859 B AT 22859B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
shaking table
chocolate
channel
sugar products
molds
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Gaebel
Original Assignee
Richard Gaebel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richard Gaebel filed Critical Richard Gaebel
Application granted granted Critical
Publication of AT22859B publication Critical patent/AT22859B/de

Links

Landscapes

  • Confectionery (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  SchütteltischfürSchokolade-undZuckerwaren. 



   Den Gegenstand vorliegender   Ert : indung   bildet ein sogenannter Schütteltisch für die   Schokoladen-und Zuckerwaronindustrie.   Der Zweck eines solchen Schütteltisches ist, die in Formen frisch eingefüllte Masse durch heftige Erschütterung der ersteren zu zwingen, die Formen genauestens auszufüllen, deren Bilder, Inschriften oder dgl. scharf anzunehmen und die in ihr noch etwa enthaltene Luft, die Blasen bilden würde, zum Entweichen zu bringen. 



   Die bis jetzt bekannten Schütteltische waren nach Art gewöhnlicher Tische gebaut und mit einem mechanischen Getriebe verbunden, welches sie zu einer schnellen Bewegung in der senkrechten Ebene unter heftigem Aufschlagen oder Aufstossen auf einen Widerstand, z. B. auf den Fussboden, veranlasste. Hiebei war eine genaue Überwachung der Formen nötig und hing es von der Ansicht und Aufmerksamkeit des Überwachenden ab, welche Formen als fertig wegzunehmen waren. Diese Arbeit des Überwachenden   bezw. der   Überwachenden, denn es waren meistens mehrere dazu nötig, wird durch die neue Maschine erspart, und die Arbeit wird sorgfältiger und besser verrichtet als mit den früheren Tischen. 



   Dar Schütteltisch nach vorliegender Erfindung macht die Arbeit zu einer automatischen. Er hat die Gestalt einer Rinne. Diese Rinne macht eine Bewegung, die man eine zu ihrem Untergestell diagonale nennen kann. Dadurch werden nicht allein die ge-   füllten   Formen senkrecht nach aufwärts geschleudert und heftig   erschüttert,   sondern auch zu einer der Rinne entlang laufenden Fortbewegung veranlasst. Zur Erreichung dieser Zwecke ist auch der Schütteltisch in einer dem Querdurchmesser der Formen entsprechenden Breite gebaut, welche Masse verhindern, dass die Formen sich um ihren Mittelpunkt drehen und auf einem beliebigen Punkt der Bahn eine gewisse Zeit verharren können.

   Es ist die fortschreitende Bewegung hintereinander in derselben Reihenfolge, wie die Formen gefüllt und in den Schütteltisch eingesetzt werden, deshalb nötig, um die Zeit ihres Aufenthalts nicht über die durch die Länge des Schütteltisches bemessene Zeit hinaus auszudehnen. 



  Dies würde zu Ungleichheiten in der Qualität der Ware führen, was unter allen Umständen vermieden werden muss. Die Hauptaufgabe des Schütteltisches ist das durch das Empor- 
 EMI1.1 
   herbeizuführende     Entlüften dersL'tbon. Dass dabei   dem   Schutteltisch   zugleich die Aufgabe zugeteilt ist, eine Vorwärtsbewegung der Formen zu bewirken, ist nur als eine untergeordnete, erst in zweiter Linie   kommende Einrichtung   zu betrachten. An Stelle einer einzigen, für viele   Fabrikslokale unbequemen, zu langen Rinne   können auch mehrere nebeneinander gelegt und   für das Übertreten   der Formen von einer Rinne zur anderen Drehscheiben und Stege eingeschaltet worden. 



   Auf beiliegender Zeichnung ist der Schütteltisch dargestellt, und zwar in : Fig. 1 in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, Fig.   2   in Oberansicht, Fig. 3 ist eine Wärmevorrichtung, die gleichzeitig als Deckel für die Rinnen dient. Der Schütteltisch besteht aus dem festen Gestell b mit den Ständern a. In dem oberen Teil des Gestelles b liegt die Rinne c. Diese besitzt einen beweglichen Boden   .   welcher mit den Winkeln f verbunden ist und an den Bewegungen derselben, die ihnen durch die   Schubstange y erteilt     werden, teilnimmt. Die Schubstange kann von einer beliebigen Kraftquelle betätigt werden ; hier geschieht difs durch die Scheibe i.

   Der Hub der Schubstange kann durch dip Mnuffe k   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 reguliert werden, indem dieselbe eine Verlagerung oder Verkürzung des Armes t'an diesem Teil des Mechanismus bewirkt. Eine Zugfeder v unterstützt den Bewegungsmechanismus. 



  Die Formen l werden bei dem Eingang der Rinne m hintereinander eingesetzt und laufen nun unter heftiger Erschütterung bis an das Ende der ersten Rinne, kommen hier auf den kleinen, einseitig an Scharnieren beweglichen Steg t, von wo sie eine kleine Drehscheibe   fl)   übernimmt, um sie in die nächste Rinne, die entgegengesetzt der ersten gestossen wird, weiterzubefördern. Sie treten dann von der zweiten in derselben Weise auf eine dritte Rinne, deren Stösse parallel der ersten Rinne erfolgen, über und können am End. punkte angelangt, als vollständig fertig abgenommen werden. Der Lauf der Formen ist . durch Pfeile angezeigt. Da der Inhalt der Formen und diese selbst in einer gewissen 
 EMI2.1 
 oder sonstwie beschickt werden, nötig.

   Hier ist ein Deckel auf den Rinnen angeordnet, in dem   Warmwasserl (anäle,   die mit der Heizvorrichtung der Hauptmaschine (Formenfüllmaschine) in Verbindung stehen, untergebracht sind und die erforderliche Wärme liefern. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Schiltteltisch   für die Schokoladen-und Zuckerwarenindustrie, gekennzeichnet durch seine Ausgestaltung in Rinnenform, welche Rinnen durch den Bewegungsmechanismus zu Schwingungen in ihrer   Längsachse   gebracht werden und die in ihren   Breiteverhältnissen   den Abmessungen der Formen so angepasst sind, dass diese unter heftigen Erschütterungen in   der Längsrichtung   der Rinnen zwar fortbewegt werden, aber keine Achsenumdrehungen vornehmen können.

Claims (1)

  1. 2. Ein Schütteltisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der schütteltisch aus nebeneinander liegenden, durch Drehscheiben und bewegliche Stege verbundenen Teilen oder Rinnen besteht.
AT22859D 1903-11-25 1903-11-25 Schütteltisch für Schokolade- und Zukerwaren. AT22859B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT22859T 1903-11-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT22859B true AT22859B (de) 1906-01-25

Family

ID=3531514

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT22859D AT22859B (de) 1903-11-25 1903-11-25 Schütteltisch für Schokolade- und Zukerwaren.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT22859B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD500606S1 (en) 2003-05-12 2005-01-11 Alois Knapp Bar stool

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD500606S1 (en) 2003-05-12 2005-01-11 Alois Knapp Bar stool

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2203245A1 (de) Vorrichtung zur genauen Placierung eines an Seilen haengenden Koerpers
AT22859B (de) Schütteltisch für Schokolade- und Zukerwaren.
DE1556704C3 (de)
DE507473C (de) Maschine zum Giessen hohler Gegenstaende aus Schokolade
EP0661002A1 (de) Giessblech zum Modellieren von Schokolade oder ahenlichen Erzeugnissen&#34;
DE2331528C2 (de) Kegelaufstellmaschine
DE391116C (de) Vorrichtung zum Ab- und Einfuellen von mehr oder weniger dickfluessiger Masse, wie Schokolade, in Formen aus einem offenen Behaelter
DE535497C (de) Ruettelmaschine
DE842357C (de) Plattenwaermeaustauscher fuer Meiereibetriebe mit zentraler Spannvorrichtung
DE421178C (de) Vorrichtung zum Filzen und Walken von Flachfilzen, Hutfilzen, Hutstumpen u. dgl.
AT80314B (de) Maschine zum Pressen von Zigarren. Maschine zum Pressen von Zigarren.
DE480493C (de) Scheibenegge fuer Gespannzug mit gegeneinander versetzten Scheibenachsen
AT28868B (de) Trockenpresse.
DE527707C (de) Teigteilmaschine
DE29907948U1 (de) Vorrichtung zum Überziehen von Nahrungsmitteln mit kakaobutterhaltigen oder ähnlichen fetthaltigen Massen
AT232667B (de) Rüttelvorrichtung für Gießpfannen
DE242416C (de)
DE756364C (de) Hubbalkenfoerdereinrichtung fuer Durchgangsoefen
DE463723C (de) Karrenradrahmen fuer Zweitourenschnellpressen
DE538533C (de) Schuettelrinne
DE153721C (de)
DE842465C (de) Fertigungsautomat fuer Bauteile
AT210076B (de) Vorrichtung zum Stranggießen schwer schmelzbarer Metalle, insbesondere von Eisen und Stahl
AT24951B (de) Form- und Kühlvorrichtung für flüssige Siefenmasse.
DE170103C (de)