AT228486B - Lagerfähige Lösungen von Chloropren-Polymeren - Google Patents

Lagerfähige Lösungen von Chloropren-Polymeren

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AT228486B
AT228486B AT253361A AT253361A AT228486B AT 228486 B AT228486 B AT 228486B AT 253361 A AT253361 A AT 253361A AT 253361 A AT253361 A AT 253361A AT 228486 B AT228486 B AT 228486B
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Austria
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aromatic hydroxy
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hydroxy compound
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AT253361A
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Manfred Dr Dollhausen
Eugen Bock
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Bayer Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Lagerfähige Lösungen von Chloropren-Polymeren 
Die Erfindung betrifft lagerfähige Lösungen von Chloropren-Polymeren, die die Herstellung von Kle- beverbindungen grosser Hitzebeständigkeit zwischen verschiedenen Materialien ermöglichen. 



   Die Herstellung von Klebeverbindungen und Überzügen mit Lösungen nicht vulkanisierbarer Chloro-   pren-Polymerer   ist bereits bekannt. Klebeverbindungen und Überzüge dieses Typs besitzen bei normalen Temperaturen im Bereich von etwa   200C   zufriedenstellende Festigkeitswerte, bei höheren Temperaturen, beispielsweise in heissen Sommern, sinken diese jedoch beträchtlich ab. 



   Es ist auch bekannt, aktive Vulkanisationsbeschleuniger sowie die   üblichen Bestandteile eines solchen   Gemisches den Lösungen des Chloropren-Polymeren zuzusetzen. Die erreichbare Hitzebeständigkeit sowie die andern Eigenschaften einer derart hergestellten Klebeverbindung oder eines Überzuges sind jedoch stark von der Natur des zugesetzten Vulkanisationsbeschleunigers und den jeweiligen Vulkanisationsbedingungen abhängig. 



   So werden für die Heissvulkanisation von Chloropren-Polymeren beispielsweise Thiocarbanilid, p,   p'-Diaminodiphenylmethan, 2-Mercaptoimidazol   oder das   o-Toluylguanidin-Salz   des Brenzcatechinborates verwendet. 



   Diese Verfahren sind jedoch kompliziert und können leicht zu einer Zerstörung des verklebten oder bestrichenen Materials führen. Sie wurden in der Praxis daher nur sehr selten angewendet. 



   Man ist aus den genannten Gründen in der Folge dazu übergegangen, Lösungen von Poly-2-chlorbutadien mit Zusätzen zu verwenden, die eine Vulkanisation bei Temperaturen im Bereich von etwa   200C   in ausreichend kurzer Zeit ermöglichen. Derartige Lösungen Chloropren-Polymerer, welche   z. B.   aliphatische Aminverbindungen enthalten, besitzen jedoch den wesentlichen Nachteil zu geringer Stabilität bei der Lagerung. Nach Zusatz des Vulkanisationsmittels steigt deren Viskosität nach kurzer Lagerzeit beträchtlich an, wodurch die Lösungen schliesslich in ein Gel übergehen, welches als Klebe- oder Überzugsmaterial völlig ungeeignet ist. 



   Auf Grund dieser Erwägungen wurde daher vorgeschlagen, die Viskositätsstabilität von Lösungen Chloropren-Polymerer, die ein Alkylenpolyamin als Vulkanisationsmittel enthalten, auf einen bestimmten begrenzten Wert zu erhöhen, indem andere spezielle Amine, z. B. Dibenzylamin, und Schwefelkohlenstoff oder deren Reaktionsprodukte zugesetzt wurden. 



   Unter Verwendung derartiger Lösungen hergestellte Verbindungen widerstehen einer Trennbelastung adäquater Stärke in der Hitze nur für kurze Zeit. Unter längerer Belastung werden diese Verbindungen jedoch völlig zerstört. Dies entspricht den Erfahrungen, die mit Klebeverbindungen bei Kunststoffmaterialien gewonnen wurden. Diese Klebeverbindungen widerstehen sicher einem kurzzeitigen, unter Hitze ausgeführten Belastungstest ; werden sie in der Praxis verwendet, sind sie jedoch häufig nur wesentlich geringer belastbar. Diese Beobachtung wird allgemein durch das Verhalten des Kunststoffmaterials er-   klärt.

   In heissem Zustand   und bei schneller Deformationsgeschwindigkeit zeigt dieses eine verhältnismässig grosse Zugfestigkeit, während bei langsamer Deformationsgeschwindigkeit eine Art Fliessen eintritt, so dass die endgültige Zerstörung durch vergleichsweise wesentlich geringere Kräfte verursacht wird. 



   Klebeverbindungen, die durch länger einwirkende konstante Trennkräfte unter Hitzeeinfluss, nicht zerstört werden, können aus Poly-2-chlorbutadien-Lösungen,   die I, 2-Dihydroxybenzol und Salicylsäure   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 enthalten, hergestellt werden. Solche Lösungen Chloropren-Polymerer zeigen jedoch in der gleichen Weise wie diejenigen, welche nur ein Alkylenpolyamin enthalten, den schwerwiegenden Nachteil, dass sie sich nach kurzer Lagerzeit in ein Gel umwandeln und daher für den Gebrauch ungeeignet werden. 



   Es wurden nun bestimmte Lösungen mit Chloropren-Polymeren gefunden, die keine der oben angeführten Nachteile besitzen. Gemäss der vorliegenden Erfindung werden Lösungen von Homo-Polymeren und bzw. oder Copolymeren von 2-Chlorbutadien in organischen Lösungsmitteln vorgesehen, die a) eine aromatische Hydroxyverbindung mit mindestens zwei Hydroxylgruppen, b) eine aliphatische Polycarbonsäure   (d. h.   also eine Säure mit mindestens zwei Carboxylgruppen) gesättigter oder ungesättigter Natur, wobei die genannte Polycarbonsäure zurAnhydridbildung befähigt sein soll, oder die Anhydride einer solchen Säure und c) Zinkverbindungen, enthalten. Die oben genannten Komponenten können auch aus Gemischen einzelner Verbindungen, die der Definition der Komponenten entsprechen, bestehen. 



   Die Lösungen der Chloropren-Polymeren gemäss der Erfindung sind hinsichtlich der Viskosität bei Temperaturen von etwa   200C   über lange Zeitperioden,   z. B.   etwa über 6 Monate, fast völlig stabil. Bei höheren Temperaturen,   z. B.   im Bereich von etwa 50 C, sind Lagerzeiten von mindestens 4 Wochen bei stabiler Viskosität leicht möglich. Unter dem   Ausdruck "Lösungen   stabiler Viskosität", der im vorliegenden Zusammenhang benutzt wird, werden Lösungen Chloropren-Polymerer verstanden, die bei Raumtem- 
 EMI2.1 
 



   Verschiedene Homopolymere,   d. s.   die Polymeren des 2-Chlorbutadiens-gewonnen bei verschiede- nen hohen Temperaturen - sind zur Herstellung von Lösungen des Chloropren-Polymeren gemäss der Erfin- dung geeignet. Im Prinzip können die verschiedensten Formen Chloropren-Polymerer eingesetzt werden. 



  Die Polymeren können durch ihre Defo-Werte bzw. Mooney-Viskositäten einerseits und durch ihr Kristal- lisationsvermögen anderseits unterschieden werden. Vorzugsweise werden gummiartige PolychloroprenPolymere mit einer Defo-Härte von etwa 200 bis 1200, entsprechend einer Mooney-Viskosität von 30 bis
120, verwendet. 



   Weiters ist es auch möglich, Copolymere des Chloroprens zu verwenden, wie   z. B.   solche, die durch Polymerisation von 2-Chlorbutadien mit monomeren Verbindungen mit einer oder mehreren Doppelbindungen in ihrem Molekül gebildet werden, wie z. B. Styrol, Acrylsäure und deren funktionellen Derivaten, Acrylnitril, Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Chlortrifluoräthylen und Derivaten dieser Verbindungen sowie andern bekannten Monomeren der aliphatischen und aromatischen Reihen der Verbindungen ; konjugierten Dienen wie Butadien, 2-Methylbutadien, Dichlorbutadien und andern bekannten polymerisierbaren Dienen. Ausserdem können auch solche Polymere verwendet werden, die durch Ersatz oder Umwandlung funktioneller Gruppen der genannten Polymeren,   z.

   B.   durch Ersatz von Chloratomen durch Hydroxylgruppen in Polychlorbutadien oder durch Reduktion von Carboxylgruppen zu Hydroxylgruppen in in Copolymeren, gebildet werden. 



   Neben diesen Polymeren des 2-Chlorbutadiens können auch Mischungen dieser Polymeren mit natürlichem Gummi oder verschiedenen Typen synthetischer Gummiarten,   z. B.   chloriertem Kautschuk oder Butadienacrylnitril-Kautschuk, verwendet werden. Werden Mischungen von Chloropren-Polymeren und synthetischen oder natürlichen Gummiarten eingesetzt, soll der Anteil des synthetischen oder natürlichen Gummis vorzugsweise 30 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge des verwendeten gummiartigen Polymeren, nicht überschreiten, obwohl höhere Anteile an natürlichem oder synthetischem Gummi nicht ausgeschlossen sind. 



   Zur Herstellung von Lösungen aus Chloropren-Polymeren gemäss der Erfindung werden aromatische Hydroxyverbindungen mit mindestens zwei Hydroxylgruppen verwendet. Vorteilhafterweise kommen für diesen Zweck einkernige aromatische Hydroxyverbindungen in Frage, die mindestens zwei Hydroxylgruppen in ortho-Stellung enthalten, wie   z. B.   insbesondere Brenzcatechin, Pyrrogallol, Hydroxyhydrochinon oder   4-tert. -Butyl-1, 2-dihydroxybenzol.   Im Prinzip ist es auch möglich, Hydroxyverbindungen ein- oder mehrkerniger aromatischer Substanzen einzusetzen, die zwei oder mehr Hydroxylgruppen in ortho-Stellung enthalten, wobei diese Gruppen - falls notwendig - auch andere Substituenten tragen können. 



   Diese Hydroxyverbindungen werden in Mengen von 0, 1 bis 20   Gel.-%,   vorzugsweise 0,   5-3 Gew.   bezogen auf den Chloropren-Polymergehalt der Lösungen, eingesetzt. 



   Im folgenden werden Beispiele für gesättigte und ungesättigte   aliphatische Polycarbonsäuren,   die im Rahmen der vorliegenden Erfindung zur Anwendung gelangen können, genannt : aliphatische Dicarbon- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 säuren, vorzugsweise solche mit   3-10 Kohlenstoffatomen (z. B.   Malonsäure, Bernsteinsäure, Glutar-   säure) ; aliphatische Carbonsäuren ungesättigter Natur,   die zur Anhydridbildung befähigt sind, z. B. Maleinsäure, Itaconsäure und Citraconsäure. Weitere Beispiele aliphatischer Carbonsäuren sind Citronensäure und Weinsäure. Es können auch aus den vorher erwähnten Säuren gebildete Anhydride verwendet werden, wie z. B. Bernsteinsäureanhydrid. 



   Nach einer bevorzugten   Ausführungsform   der Erfindung kommt Maleinsäureanhydrid zur Anwendung. 



   Die Zugabe an Polycarbonsäuren oder deren Anhydriden soll die Menge der Hydroxyverbindungen übertreffen, wodurch eine ausgezeichnete Lagerfähigkeit der Lösungen garantiert wird. Im allgemeinen werden   0,   5-20 Gew.-%, bezogen auf den Chloropren-Polymergehalt der Lösung, verwendet. Besonders 
 EMI3.1 
 



   Die Lösungen von Polychloropren-Polymeren gemäss der Erfindung sollen als weitere Komponente ausserdem ein Metalloxyd und bzw. oder ein Metallsalz einer anorganischen oder einer organischen Säure in dispergierter Form, insbesondere eine Zinkverbindung, enthalten. Beispiele geeigneter Zinkverbindun- 
 EMI3.2 
 



   B.oder-maleinat, wobei diese Zinksalze in der Lösung des Polychloropren-Polymeren zumindest teilweise löslich sind. Weiters ist es auch leicht möglich, salzähnliche Verbindungen des Zinks mit organischen Hydroxyverbindungen, wie z. B. Zinksalze des Brenzcatechins, der Maleinsäure u. dgl., anzuwenden. Metalloxyde oder Metallsalze sind in Mengen von 0, 5 bis 25   Gew. -0/0,   vorzugsweise   2 - 6 Gew. -0/0,   erforderlich. 



   Geringe Mengen aromatischer Monocarbonsäuren oder   Dicarbonsäuren,   wie z. B. Benzoesäure, Salicylsäure, Phthalsäure oder Hydroxybenzoesäure, aliphatische oder cycloaliphatische Mono- oder Dicarbonsäuren, wie z. B. Essigsäure, Fumarsäure, Endomethylentetrahydrophthalsäure, Stearinsäure und Salze der letzteren können zugesetzt werden. Ein derartiger Zusatz ist aber nicht notwendig. Die Menge der Monocarbonsäure soll die Menge der Dicarbonsäurekomponente, die im Gemisch vorhanden ist, gemäss der Erfindung nicht überschreiten. 



   Im Hinblick auf die oben erwähnten Daten bezüglich der Mengen der drei Komponenten ist jedoch zu sagen, dass es im Prinzip auch möglich ist, grössere Anteile zu verwenden. Im allgemeinen ist dies aber kaum nötig, da grosse Mengen die Qualität der Lösungen nicht wesentlich verbessern. 



   Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist es möglich, an Stelle von oder zusätzlich zu den oben definierten Hydroxyverbindungen Terpenphenolharze, kollophoniummodifizierte Phenol-Formaldehydharze, Alkylphenol-Formaldehydharze oder phenolmodifizierte Cumaronharze zu verwenden, bei 
 EMI3.3 
 dungen, ersetzt wurden. 



   Die Herstellung der Harze dieses Typs, die nicht mit Brenzcatechin oder andern Hydroxyverbindungen modifiziert sind,   wird in"Lackkunstharze"H. Wagner-H. F. Sarx, 4. Ausgabe,   Carl-Hanser-Verlag, München 1959, S. 54,57, 136,213, 238 und 239 beschrieben. Diese mit Polyhydroxyverbindungen - wie oben   erläutert - modifizierten   Harze können in solchen Mengen verwendet werden, dass der Anteil der gemäss der Erfindung verwendeten Polyhydroxyverbindungen im Harz den Mengen entspricht, welche bei Verwendung der freien Hydroxyverbindungen eingesetzt werden. 



   Die Lösungen der Chloropren-Polymeren gemäss der Erfindung können in ausserordentlich einfacher Weise hergestellt werden, indem man das Chloropren-Polymere, die Bestandteile gemäss der Erfindung und die andern Komponenten in einem Lösungsmittel unter Rühren löst oder dispergiert, wobei als Temperatur im allgemeinen Raumtemperatur ausreicht. Höhere Temperaturen bis beispielsweise in Höhe der Siedetemperatur des Lösungsmittels oder des Lösungsmittelgemisches sind jedoch nicht ausgeschlossen. 



  Zur Herstellung von Lösungen mit guter Streichfähigkeit und besonders hohem Gehalt an PolychloroprenPolymeren ist es nötig, das Polymere vor seiner Auflösung auf Walzen ausreichend zu mastizieren. Einige der Substanzen, wie   z. B. Alterungsschutzmittel,   sowie Metalloxyde oder Metallsalze, Russ od. dgl., können während dieser Operation zugesetzt werden. 



   Als Lösungsmittel können viele der bereits für ähnliche Zwecke vorgeschlagenen Lösungsmittel zur Anwendung gelangen. Das sind also solche, die zur Auflösung des Chloropren-Polymeren geeignet sind. 
 EMI3.4 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 acetat, Äthylacetat oder Butylacetat sowie Ester höherer organischer Säuren und Alkohole), Ketone (wie Methyläthylketon u. dgl.), und auch Mischungen dieser Lösungsmittel. Aliphatische Kohlenwasserstoffe, u. zw. vorteilhafterweise solche mit einer Kohlenstoffkette von 5 bis 10 Kohlenstoffatomen werden vorzugsweise in Kombination mit einem oder mehreren der oben genannten Lösungsmittel eingesetzt. 



   Die Konzentration der Lösungen gemäss der Erfindung kann in weiten Grenzen variieren bzw. hängt 
 EMI4.1 
 



   Die zu vereinigenden Materialien werden, falls nötig im aufgerauhten Zustande, mit der klebenden
Chloropren-Polymer-Lösung bestrichen, für kurze Zeit der Luft ausgesetzt (im allgemeinen etwa 20 bis 40 min) und hierauf miteinander vereinigt. Es ist angezeigt, auf die zusammengesetzten Elemente Druck einwirken zu lassen. Eine feste Vereinigung der beiden Materialien kann bei Raumtemperatur erreicht werden,   d. h.   in diesem Fall, dass keinerlei thermische Behandlung erforderlich ist. 



   Zusätzlich zu den oben bereits   genannten Bestandteilen können   die Polychlorbutadienlösungen gemäss der Erfindung auch bekannte Hilfsmittel und Füllstoffe enthalten, wie z. B. Haftmittel, Säureakzeptoren, Stabilisatoren, Alterungsschutzmittel, Verstärkungsfüllstoffe und andere. Als Beispiele für diese Stoffe seien natürliche oder synthetische Harze, Russ, Silikate, Phenole, Amine und andere genannt. Die Polychlorbutadienlösungen gemäss der Erfindung sind zur Herstellung festhaftender Verbindungen hoher Hitzebeständigkeit zwischen vielen verschiedenen Materialarten geeignet, wie z. B. Leder, natürlichen oder synthetischen Elastomeren, Holz, Metallen, Glas, keramischen Materialien, Papier, Karton oder Pappe, Kunstharzen, Natursteinen, Beton, Textilien und auch zur Vereinigung ähnlicher Materialien der oben genannten Typen untereinander.

   Die Polychlorbutadienlösungen können auch zur Herstellung selbstvulkanisierender Lagen, Schichten und Überzügen verwendet werden. 



   Die Polychlorbutadienlösungen gemäss der Erfindung und die damit hergestellten Klebeverbindungen wurden den im folgenden beschriebenen Testen unterworfen : 
Test für die Lagerfähigkeit der Polychlorbutadienlösungen. 



   Die Viskositäten der bei 20 bzw.   500C   gelagerten Polychlorbutadiene wurden unmittelbar nach der Herstellung und nach einer Lagerungsperiode von 4 Wochen in Centipoise mit einem Viskosimeter gemessen. 



   Test für die Hitzebeständigkeit von Klebeverbindungen im Dauerstandfestigkeitsversuch. 



   Von Sohlen aus Gummimaterial mit einer Stärke von 4 mm wurden Streifen mit einer Länge von 15 cm und einer Breite von 3 cm geschnitten und an einer Seite aufgerauht. Diese frisch aufgerauhten Streifen wurden paarweise mit der zu untersuchenden Chlorbutadienlösung bestrichen und nachdem sie 30 min der Einwirkung von Luft ausgesetzt waren, wurden sie zu einem Testkörper entsprechend DIN Standard 53274 vereinigt. Der Testkörper wurde 24 h gepresst und hierauf 1 bzw. 4 Wochen bei   200C   und   63%   relativer Luftfeuchtigkeit gelagert. Dieser Testkörper wurde in eine auf   500C   aufgeheizte Heizkammer eingebracht.

   Die nicht festsitzenden Enden desTestkörpers werden an beiden Seiten umgebogen, wobei ein Ende an einer innerhalb der Heizkammer angeordneten Schiene befestigt und das andere Ende mit einer Anordnung zum Anbringen von Gewichten versehen wird. Die Klebeverbindung wird mit 2 kg/cm Breite belastet und die Zeit bestimmt, die zur völligen Trennung der Klebeverbindung bei   500C   erforderlich ist. Wenn eine Klebeverbindung einer Belastung von 2 kg/cm Breite 3 h lang bei   500C   widersteht, so entspricht dies im wesentlichen den praktischen Erfordernissen und wird im folgenden mit dem   Zeichen"X"charakterisiert.   Die Last von 2 kg/cm Breite wurde gewählt, da eine höhere Belastung im allgemeinen das für den Test verwendete Gummimaterial zerstört. 



   Die in den folgenden Beispielen angegebenen Teile sind, falls nicht ausdrücklich anders bezeichnet, Gewichtsteile. 



   Die Chlorbutadienlösungen gemäss der Erfindung haben (bezogen auf das verwendete Lösungsmittel) eine Konzentration, die einen Gehalt von 3 bis   5oxo,   vorzugsweise   10 - 30go,   an Chlorbutadienhomopolymeren oder-copolymeren entspricht. 



   Beispiele : 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 Tabelle 1 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> Beispiel <SEP> bekannt <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 10 <SEP> 
<tb> Grundlösung <SEP> A <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> g <SEP> 
<tb> Schwefelkohlenstoff <SEP> 1, <SEP> 68----------g
<tb> Äthylendiamin <SEP> 0, <SEP> 44-9 <SEP> 
<tb> Dibenzylamin <SEP> 0, <SEP> 40----------g
<tb> Brenzcatechin <SEP> - <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 2,0 <SEP> 1,0 <SEP> 2,0 <SEP> 10,0 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> p-tert.

   <SEP> -Butyl-brencatechin <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 0,5 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 4 <SEP> g
<tb> Maleinsäureanhydrid <SEP> - <SEP> 1,0 <SEP> 2,0 <SEP> 2,0 <SEP> 3,0 <SEP> 5,0 <SEP> 10,0 <SEP> 2,0 <SEP> 2,0 <SEP> 2,0 <SEP> 4 <SEP> g
<tb> Hitzebeständigkeit <SEP> der <SEP> Klebeverbindung
<tb> Dauerstand-Festigkeitsversuch <SEP> bei <SEP> 500C <SEP> 22 <SEP> min <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> und <SEP> 2 <SEP> kg/cm <SEP> Trennbelastung <SEP> nach
<tb> 28tägiger <SEP> Lagerung
<tb> Viskosität <SEP> der <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> cP.

   <SEP> unmittelbar
<tb> nach <SEP> der <SEP> Herstellung <SEP> 1700 <SEP> 2140 <SEP> 2450 <SEP> 2100 <SEP> 2800 <SEP> 3060 <SEP> 2480 <SEP> 1710 <SEP> 1670 <SEP> 1920 <SEP> 2860 <SEP> 
<tb> nach <SEP> 28tägiger <SEP> Lagerung <SEP> bei <SEP> 50 C <SEP> gallertig <SEP> 3560 <SEP> 2900 <SEP> 3000 <SEP> 2800 <SEP> 3890 <SEP> 5200 <SEP> 2280 <SEP> 2360 <SEP> 1950 <SEP> 2650
<tb> nach
<tb> 5 <SEP> Tagen
<tb> 
 x   = unzerstört nach 3 h   

 <Desc/Clms Page number 6> 

   Tabelle ! !    
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> Beispiel <SEP> 11 <SEP> 12 <SEP> 13 <SEP> 14 <SEP> 15 <SEP> 16 <SEP> 17 <SEP> 18 <SEP> 19
<tb> Grundlösung <SEP> A <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> g <SEP> 
<tb> Brenzcatechin <SEP> - <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> Zinkalz <SEP> des 

  <SEP> Brenzcatechins <SEP> 3 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> -g
<tb> Pyrogallol-------2--g
<tb> 4-Cyclohexyl-1,2-dihydroxybenzol <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 2g
<tb> Maleinsäureanhydrid <SEP> 2------2 <SEP> 2g <SEP> 
<tb> Maleinsäure <SEP> - <SEP> 2 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> Bernsteinsäure <SEP> - <SEP> - <SEP> 2 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> Bernsteinsäureanhydrid <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 2 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> Malonsäure <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 2 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> Adipinsäure <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 2 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> Itaconsäure <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - 

  <SEP> - <SEP> - <SEP> 4 <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> Hitzebeständigkeit <SEP> der <SEP> Klebeverbindung
<tb> Dauerstandfestigkeitsversuch <SEP> bei <SEP> 500C <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> 
<tb> und <SEP> 2 <SEP> kg/cm <SEP> Trennbelastung <SEP> nach
<tb> 28tägiger <SEP> Lagerung
<tb> Viskosität <SEP> der <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> cP.

   <SEP> unmittelbar
<tb> nach <SEP> der <SEP> Herstellung <SEP> 2280 <SEP> 2050 <SEP> 2050 <SEP> 2350 <SEP> 2780 <SEP> 2280 <SEP> 3420 <SEP> 2550 <SEP> 2000
<tb> nach <SEP> 28tägiger <SEP> Lagerung <SEP> bei <SEP> 50 C <SEP> 2300 <SEP> 3100, <SEP> 3100 <SEP> 3450 <SEP> 3840 <SEP> 2700 <SEP> 3760 <SEP> 3400 <SEP> 2400
<tb> 
 X = unzerstört nach 3 h 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 Tabelle III 
 EMI7.1 
 
 EMI7.2 
 
<tb> 
<tb> Beispiel <SEP> 20 <SEP> 21 <SEP> 22 <SEP> 23 <SEP> 24 <SEP> 25 <SEP> 26 <SEP> 27 <SEP> 28 <SEP> 29
<tb> Grundlösung <SEP> A <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> g
<tb> Brenzcatechin <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 0,

  5 <SEP> 2 <SEP> 2g
<tb> Maleinsäureanhydrid <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 2g
<tb> Magnesiumoxyd <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> 10 <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> Zinkoxyd <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 10 <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> 10 <SEP> - <SEP> - <SEP> g <SEP> 
<tb> Zinkkarbonat--------6-9
<tb> Zinkacetat-------4 <SEP> g <SEP> 
<tb> Hitzebeständigkeit <SEP> der <SEP> Klebeverbindung
<tb> Dauerstandfestigkeitsversuch <SEP> bei <SEP> 500C <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> 28 <SEP> min <SEP> 37 <SEP> min
<tb> und <SEP> 2 <SEP> kg/cm <SEP> Trennbelastung <SEP> nach
<tb> 28tägiger <SEP> Lagerung
<tb> Viskosität <SEP> der <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> cP.

   <SEP> unmittelbar <SEP> 2400 <SEP> 3110 <SEP> 2600 <SEP> 2500 <SEP> 2340 <SEP> 1550 <SEP> 2500 <SEP> 1230 <SEP> 2460 <SEP> 2700
<tb> nach <SEP> der <SEP> Herstellung
<tb> nach <SEP> 28tägiger <SEP> Lagerung <SEP> bei <SEP> 500C <SEP> 4500 <SEP> 7350 <SEP> 3680 <SEP> 5630 <SEP> 10500 <SEP> 2860 <SEP> 6120 <SEP> 14800 <SEP> 2940 <SEP> 4230
<tb> 
 x = unzerstört nach 3 h 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 Tabelle IV 
 EMI8.1 
 
 EMI8.2 
 
<tb> 
<tb> Beispiel <SEP> 30 <SEP> 31 <SEP> 32 <SEP> 33 <SEP> 34 <SEP> 35 <SEP> 36 <SEP> 37
<tb> Brenzcatechin <SEP> 2-2-2-2-g
<tb> p-tert.-Brenzcatechin-2-2-2 <SEP> -2g <SEP> 
<tb> Maleinsäureanhydrid <SEP> 2.

   <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> g <SEP> 
<tb> gemahlene <SEP> Platten <SEP> A <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Methyläthylketon <SEP> 335 <SEP> 335----170 <SEP> 170 <SEP> g
<tb> Toluol--400 <SEP> 400''----g <SEP> 
<tb> Trichloräthylen <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 670 <SEP> 670 <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> Cyclohexan.--170 <SEP> 170 <SEP> g <SEP> 
<tb> Hitzebeständigkeit <SEP> der <SEP> Klebeverbindung
<tb> Dauerstandfestigkeitsversuch <SEP> bei <SEP> 50 C <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> und <SEP> 2 <SEP> kg/cm <SEP> Trennbelastung <SEP> nach
<tb> 28tägiger <SEP> Lagerung
<tb> Viskosität <SEP> der <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> cP.

   <SEP> unmittelbar
<tb> nach <SEP> der <SEP> Herstellung <SEP> 1970 <SEP> 1790 <SEP> 1800 <SEP> 1650 <SEP> 2140 <SEP> 1060 <SEP> 2440 <SEP> 2000
<tb> nach <SEP> 28tägiger <SEP> Lagerung <SEP> bei <SEP> 500C <SEP> 2280 <SEP> 1810 <SEP> 1620 <SEP> 2580 <SEP> 4500 <SEP> 1780 <SEP> 3520 <SEP> 3850
<tb> 
 X = unzerstört nach 3 h 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 Tabelle V 
 EMI9.1 
 
<tb> 
<tb> - <SEP> Beispiel <SEP> 38 <SEP> 39 <SEP> 40 <SEP> 41 <SEP> 42 <SEP> 43 <SEP> 44
<tb> Brenzcatechin <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> - <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> g
<tb> p-tert. <SEP> -Brenzcatechin <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 2 <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> Maleinsäureanhydrid <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2g <SEP> 
<tb> Grundlösung <SEP> A <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> g
<tb> hergestellt <SEP> aus <SEP> :

   <SEP> 
<tb> Polychlorbutadien
<tb> grosse <SEP> Kristallisationstendenz <SEP> ; <SEP> Defo-Härte <SEP> etwa <SEP> 800-----64 <SEP> 90g <SEP> 
<tb> grosse <SEP> Kristallisationstendenz <SEP> ; <SEP> Defo-Härte <SEP> etwa <SEP> 800 <SEP> 100 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> (Thiuram-modif.)
<tb> grosse <SEP> Kristallisationstendenz <SEP> ; <SEP> Defo-Härte <SEP> etwa <SEP> 1200 <SEP> - <SEP> 90 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> mittlere <SEP> Kristallisationstendenz <SEP> ; <SEP> Defo-Härte <SEP> etwa <SEP> 500--110----g
<tb> mittlere <SEP> Kristallisationstendenz <SEP> ; <SEP> Defo-Härte <SEP> etwa <SEP> 1200 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 90 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> geringe <SEP> Kristallisationstendenz <SEP> ;

   <SEP> Defo-Härte <SEP> etwa <SEP> 500 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 120 <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> Chlorierter <SEP> Naturkautschuk
<tb> (etwa <SEP> 67yo <SEP> Chlorgehalt <SEP> nach <SEP> Parr)-----16-g <SEP> 
<tb> Acrylnitril-butadien-Kautschuk
<tb> (etwa <SEP> 28tao <SEP> Acrylnitril, <SEP> Defo-Härte <SEP> etwa <SEP> 1800)------10 <SEP> g <SEP> 
<tb> Hitzebeständigkeit <SEP> der <SEP> Klebeverbindung
<tb> Dauerstandfestigkeitsversuch <SEP> bei <SEP> 500C <SEP> und <SEP> 2 <SEP> kg/cm <SEP> X <SEP> X <SEP> 80 <SEP> min <SEP> X <SEP> 64 <SEP> min <SEP> 85 <SEP> min <SEP> X
<tb> Trennbelastung <SEP> nach <SEP> 28tägiger <SEP> Lagerung
<tb> Viskosität <SEP> der <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> cP.

   <SEP> unmittelbar
<tb> nach <SEP> der <SEP> Herstellung <SEP> 2460 <SEP> 1310 <SEP> 980 <SEP> 1220 <SEP> 1800 <SEP> 1260 <SEP> 2540
<tb> nach <SEP> 28tägiger <SEP> Lagerung <SEP> bei <SEP> 500C <SEP> 3240 <SEP> 1860 <SEP> 1150 <SEP> 1800 <SEP> 1880 <SEP> 1260 <SEP> 3200
<tb> 
 X   = unzerstört nach 3 h   

 <Desc/Clms Page number 10> 

 Tabelle VI 
 EMI10.1 
 
 EMI10.2 
 
<tb> 
<tb> Beispiel <SEP> 45 <SEP> 46 <SEP> 47 <SEP> 48 <SEP> 49 <SEP> 50 <SEP> 51 <SEP> 52.

   <SEP> 53
<tb> Grundlösung <SEP> A <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> g
<tb> Brenzcatechin <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> - <SEP> 2 <SEP> - <SEP> 2 <SEP> - <SEP> g
<tb> p-tert.-Butyl-brenzcatechin----2-2--g
<tb> Maleinsäureanhydrid <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2g
<tb> Pentaerythritester <SEP> von <SEP> hydr. <SEP> Kolophonium <SEP> 20 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> g <SEP> 
<tb> Pentaerythritester <SEP> von <SEP> Maleinsäure <SEP> modifiz. <SEP> Kolophonium-10-------g
<tb> Kolophonium-modifiz.

   <SEP> Phenol-formaldehyd-Harz--10------g <SEP> 
<tb> Terpen-phenol-Harz <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> Kumaron-Harz <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> Alkyl-phenol-formaldehyd-Harz <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 10 <SEP> - <SEP> g
<tb> Brenzcatechin-modifiz.

   <SEP> Alkyl-phenol-formaldehyd-Harz <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 10 <SEP> g
<tb> Hitzebeständigkeit <SEP> der <SEP> Klebeverbindung
<tb> Dauerstandfestigkeitsversuch <SEP> bei <SEP> 50 C <SEP> und <SEP> 2 <SEP> kg/cm <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> 
<tb> Trennbelastung <SEP> nach <SEP> 28tägiger <SEP> Lagerung
<tb> Viskosität <SEP> der <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> cP.
<tb> unmittelbar <SEP> nach <SEP> der <SEP> Herstellung <SEP> 2120 <SEP> 2150 <SEP> 2360 <SEP> 1800 <SEP> 1390 <SEP> 1800 <SEP> 1630 <SEP> 2450 <SEP> 2370
<tb> nach <SEP> 28tägiger <SEP> Lagerung <SEP> bei <SEP> 500C <SEP> 2560 <SEP> 2860 <SEP> 2810 <SEP> 1970 <SEP> 1950 <SEP> 2220 <SEP> 1800 <SEP> 4130 <SEP> 5450
<tb> 
 
 EMI10.3 
 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 !----------'----------- !-----------'-----------)

  ----------- !-----------'Tabelle VII 
 EMI11.1 
 
 EMI11.2 
 
<tb> 
<tb> Beispiel <SEP> 54 <SEP> 55 <SEP> 56 <SEP> 57 <SEP> 58 <SEP> 59 <SEP> 60 <SEP> 61
<tb> Grundlösung <SEP> A <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> 400 <SEP> g
<tb> Brenzcatechin <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2g <SEP> 
<tb> Maleinsäureanhydrid <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2g
<tb> Pentaerythritester <SEP> von <SEP> Maleinsäure-modif.Kolophonium <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 10 <SEP> - <SEP> g
<tb> Kumaron-Harz <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 40 <SEP> g
<tb> Russ <SEP> 3 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> -g
<tb> Kieselsäure <SEP> (niedergeschlagen <SEP> aus <SEP> der <SEP> Gasphase)

   <SEP> - <SEP> 5 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> -g
<tb> Kieselsäure <SEP> (niedergeschlagen <SEP> aus <SEP> wässeriger <SEP> Lösung)--10 <SEP> 9 <SEP> 
<tb> Kreide <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 10 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> Kaolien----10--9
<tb> Abestpulver <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 10 <SEP> - <SEP> - <SEP> g
<tb> 2, <SEP> 2'-Methylen-bis-(4-methyl-6-tert.-butyl-phenol)

   <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Hitzebeständigkeit <SEP> der <SEP> Klebeverbindung
<tb> Dauerstandfestigkeitsversuch <SEP> bei <SEP> 500C <SEP> und <SEP> 2 <SEP> kg/cm <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> 
<tb> Trennbelastung <SEP> nach <SEP> 28tägiger <SEP> Lagerung
<tb> Viskosität <SEP> der <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> cP.
<tb> unmittelbar <SEP> nach <SEP> der <SEP> Herstellung <SEP> 1870 <SEP> 1550 <SEP> 1040 <SEP> 1060 <SEP> 910 <SEP> 1020 <SEP> 2120 <SEP> 1630
<tb> nach <SEP> 28tägiger <SEP> Lagerung <SEP> bei <SEP> 500C <SEP> 2840 <SEP> 2620 <SEP> 2610 <SEP> 1300 <SEP> 1870 <SEP> 1840 <SEP> 2850 <SEP> 1750
<tb> 
 X   = unzerstört nach 3 h   

 <Desc/Clms Page number 12> 

 
Erläuterungen zu den vorhergehenden Beispielen :

  
Zur Herstellung der Polychlorbutadienlösungen gemäss der Erfindung wurden zunächst mit Hilfe einer Mahlmaschine geeigneter Grösse während   5 - 15   min homogen vermahlene Tafeln hergestellt. 



   Eine zermahlene Tafel A, aus der eine Grundlösung A hergestellt wurde, enthielt   410   Zinkoxyd und 4% Magnesiumoxyd sowie Polychlorbutadien. Eine zermahlene Tafel B zur Herstellung einer Grundlösung B bestand nur aus Polychlorbutadien. Wenn in den vorhergehenden Tabellen nicht ausdrücklich anders angegeben ist, wurde zur Herstellung der zermahlenen Tafeln ein Chlorbutadien mit hoher Kristallisationstendenz mit einer Defo-Härte von etwa 800 verwendet. 



   Die gemahlenen Platten wurden anschliessend entweder in 320   Gew.-Teilen   (bezogen auf die zerkleinerte Platte) eines Lösungsmittelgemisches, bestehend aus 40 Gew.-Teilen Äthylacetat, 40 Gew.Teilen Benzol mit einer Siedegrenze von 60 und   900C und 20 Gew. -Teilen Toluol,   dispergiert, oder (wenn andere Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemische in den vorhergehenden Tabellen genannt sind) in den letzteren homogen dispergiert. Die erfindungsgemässen Zusätze, die beispielsweise in den Tabellen   I-VII angeführt   sind, wurden diesen Grundlösungen in den in den Tabellen angeführten Mengen zugesetzt. 



   Die   Lagerfähigkeit   der auf diese Weise hergestellten Lösungen wurde getestet und die Hitzebeständigkeit der mit diesen   Lösungen   hergestellten Klebeverbindungen im Dauerstandfestigkeitsversuch bei   500C   mit einer 2 kg/cm Trennbelastung nach 4 Wochen bestimmt. 



   Aus Tabelle I ist die klare Überlegenheit der Polychlorbutadienlösungen gemäss der Erfindung (Beispiele 1 - 10) ersichtlich, die Maleinsäureanhydrid als Polycarbonsäure und Brenzcatechin (Pyrocatechol) oder p-tert.-Butyl-brenzcatechin als Pölyhydroxyverbindungen enthalten, in bezug auf Lagerfähigkeit und Hitzebeständigkeit der mit diesen Lösungen hergestellten Klebeverbindungen im Vergleich mit den bekannten vulkanisierenden Klebern auf Polychlorbutadienbasis. 



   Die Beispiele 11-19 (Tabelle II) enthalten   die Prüfungsergebnisse, die bei Verwendungvon. 1ndern   Polyhydroxyverbindungen oder dem Zinksalz von Brenzcatechin und   Polycarbonsäure   und/oder Polycarbonsäureanhydriden erhalten werden. 



   Tabelle III enthält die Beispiele 20 - 29, bei welchen Polychlorbutadienlösungen gemäss der Erfindung verwendet werden, die verschiedene Mengen Zinkoxyd (eventuell kombiniert mit Magnesiumoxyd) oder andere Zinkverbindungen enthalten. 



   Zur Herstellung der in Tabelle IV angeführten Chlorbutadienlösungen werden an Stelle der sonst verwendeten Lösungsmittelgemische, bestehend aus Äthylacetat, Benzin oder Toluol, andere Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemische zur Anwendung gebracht. 



   Gemäss den Beispielen 38 - 44 (Tabelle V) werden Polychlorbutadienlösungen verwendet, die aus Polymeren von Polychlorbutadien, die sich durch die Art der Polymerisationsführung unterscheiden, hergestellt wurden, gegebenenfalls im Verschnitt mit andern Gummiarten. 



   Die Tabellen VI und VII (Beispiele 45 - 61) enthalten die Versuchsergebnisse der Klebemittel, die andere Zusätze, insbesondere Harze, sowie die Zusätze gemäss der Erfindung enthalten. 



   Im folgenden werden Beispiele der üblicherweise eingesetzten Harzkomponenten genannt :
1. Ein Pentaerythritester von hydriertem Kolophonium (Pentalyn H of Messrs. Hercules Powder, Wilmington,   U. S. A.)   mit dem Erweichungspunkt von 1050C (bestimmt nach "Hercules Dropping Method"). 



   2. Ein Pentaerythritester von mit Maleinsäure modifiziertem Kolophonium (Pentalyn K) mit dem Erweichungspunkt von 1900C (bestimmt nach "Hercules Dropping Method"). 



   3. Ein kolophoniummodifiziertes Phenolformaldehyd-Harz (Beckazite 130   derReichold-Chemie A.G.,   Hamburg) mit dem Erweichungsbereich von 120 bis 1300C (bestimmt nach der Kapillarmethode). 
 EMI12.1 
 Essen) mit dem Erweichungspunkt 1350C (bestimmt nach Krämer-Sarnow). 



   6. Ein Alkyl-phenol-formaldehyd-Harz (Sp 126 resinderSchenectadyVarnish Co. Inc., Schenectady, N. Y./U. S. A.) mit dem Erweichungspunkt 60-750C (bestimmt nach der Kapillarmethode). 



   Die Herstellung der unter   1-6 erwähnten Harze   ist   in"Lackkunstharze"Hans Wagner-Hans   Friedrich Sarx, 4. Auflage, Carl-Hanser-Verlag, München 1959, auf den S. 54,57, 136,238 und 239 beschrieben. 



   7. Ein Brenzcatechin-modifiziertes Alkylphenol-Formaldehydharz mit dem Erweichungspunkt 70 bis   750C   (Kapillarmethode), hergestellt durch Erhitzen von 1 Mol   p-tert.-Butyl-phenol, l   Mol Formaldehyd (als tige wässerige Lösung) und 0, 5 Mol   p-tert.-Butylbrenzcatechin während   4 h mit   2,   5 g konzen- 

 <Desc/Clms Page number 13> 

 trierter Chlorwasserstoffsäure. Das Kondensationsprodukt wurde in Benzol gelöst, die Lösung mit Natrium- dicarbonat neutralisiert, mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde vom Reaktionsprodukt durch Abdampfen bei   200C   entfernt. 



   Zur Herstellung der gemäss Beispiel 55 verwendeten Polychloroprenlösung wurde eine über die Gas- phase hergestellte Kieselsäure (Aerosil Standard Degussa, Rheinfelden) verwendet, während in Beispiel 56
Vulcasil C der Farbenfabriken Bayer als Kieselsäureprodukt und   2, 2' -Methylen- bis- (4-methyl- 6-tert. -   - butyl-phenol) als Alterungsschutzmittel gemäss Beispiel 61 verwendet wurde. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Lagerfähige Lösungen von gummiartigen Chloropren-Polymeren inorganischen Lösungsmitteln zur
Herstellung von Klebeverbindungen und Überzügen, gekennzeichnet durch ein gummiartiges ChloroprenPolymeres und verhältnismässig geringe Anteile an 1. einer aromatischen Hydroxyverbindung mit mindestens zwei Hydroxylgruppen, 2. einer aliphatischen Carbonsäure mit mindestens zwei Carboxylgruppen oder einem Anhydrid einer solchen Säure und 3. einer Zinkverbindung, die zumindest teilsweise in der Chloroprenpolymerlösung löslich ist.

Claims (1)

  1. 2. Lösungen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die aromatische Hydroxyverbindung in Mengen von mindestens 0, 1%, jedoch 20 Gel.-% nicht überschreitend, die aliphatische Carbonsäure mit mindestens zwei Carboxylgruppen oder deren Anhydrid in Mengen von 0, 5 bis 20 Gew. -% und die Zinkverbindung in Mengen von 0, 5 bis 25 Gew.-o (Prozeniangaben auf den Gehalt der Lösung an ChloroprenPolymeren bezogen) in der Lösung enthalten sind.
    3. Lösungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als gummiartiges Chloropren-Polymeres ein Homopolymeres des 2-Chlorbutadien mit einer Defo-Härte von 200 bis 1200 verwendet wird.
    4. Lösungen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die aromatische Hydroxyverbindung mit mindestens zwei Hydroxylgruppen eine einkernige aromatische Hydroxyverbindung mit mindestens zwei Hydroxylgruppen in ortho-Stellung ist.
    5. Lösungen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die aliphatische Carbonsäure mit mindestens zwei Carboxylgruppen eine gesättigte, aliphatische Dicarbonsäure mit 3 - 10 Kohlenstoffatomen ist.
    6. Lösungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aliphatische Carbonsäure mit mindestens zwei Carboxylgruppen eine ungesättigte, zur Anhydridbildung befähigte aliphatische Dicarbonsäure ist.
    7. Lösungen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge der aliphatischen Carbonsäure mit mindestens zwei Carboxylgruppen oder deren Anhydrid die Menge der verwendeten aromatschen Hydroxyverbindung übersteigt und im Bereich von 2 bis 6 Grew.-%, bezogen auf den ChloroprenPolymergehalt der Lösung, liegt.
    8. Lösungen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die aromatische Hydroxyverbindung mit mindestens zwei Hydroxylgruppen mindestens teilweise durch ein modifiziertes Phenolharz ersetzt ist, wobei dieses Phenolharz durch Ersatz mindestens eines Teiles der Menge an Phenol, das zur Herstellung des Harzes benützt wird, durch eine aromatische Hydroxyverbindung mit mindestens zwei Hydroxylgruppen gemäss Anspruch 1 modifiziert ist, und dass das modifizierte Phenolharz in einer solchen Menge angewendet wird, dass der Anteil des Harzes an der eingesetzten aromatischen Hydroxyverbindung der Menge entspricht, die zur Anwendung gelangt, wenn freie Hydroxylgruppen tragende aromatische Hydroxyverbindungen verwendet werden.
    9. Lösungen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als aliphatische Carbonsäure. mit mindestens zwei Carboxylgruppen Maleinsäureanhydrid und als aromatische Hydroxyverbindung mit mindestens zwei Hydroxylgruppen Brenzcatechin (Pyrocatechol) verwendet wird, wobei Maleinsäureanhydrid in Mengen von 2 bis fflo, Brenzcatechin in Mengen von 0, 5 bis 3% (Prozentangaben auf den Gehalt der Lösung an Chloropren-Polymeren bezogen) zur Anwendung gelangt.
    10. Lösungen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als aliphatische Carbonsäure mit mindestens zwei Carboxylgruppen, Maleinsäureanhydrid und als aromatische Hydroxyverbindung mit mindestens zwei Hydroxylgruppen 4-tert.-Butyl-l, 2-dihydroxy-benzol verwendet wird, wobei Maleinsäureanhydrid in Mengen von 2 bis 6%, das 4-tert.-Butyl-I, 2-dihydroxy-benzol in Mengen von 0, 5 bis 3% (Pro- zentangaben auf den Gehalt der Lösung an Chloropren-Polymeren bezogen) zur Anwendung gelangt.
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