AT228183B - Verfahren zur Herstellung von neuen halogenierten Glycidyläthern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen halogenierten Glycidyläthern

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AT228183B
AT228183B AT699861A AT699861A AT228183B AT 228183 B AT228183 B AT 228183B AT 699861 A AT699861 A AT 699861A AT 699861 A AT699861 A AT 699861A AT 228183 B AT228183 B AT 228183B
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glycidyl ethers
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diol
new halogenated
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Ciba Geigy
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen halogenierten Glycidyläthern 
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von halogenierten Glycidyl- äthern der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 worin n die   Zahl 1   oder 2 bedeutet und A den durch Abtrennung der Hydroxylgruppe (n) erhaltenen Rest eines halogenierten gesättigten aliphatischen ein- oder zweiwertigen Alkohols mit 3-18 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei dieser Rest A eine Gruppierung 
 EMI1.2 
 enthält, worin die beiden Reste Hal für vicinale Chloratome oder Bromatome und Ri und R2 für Wasserstoffatome, Chloratome oder Bromatome stehen. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man in Glycerinmonohalogenhydrin- 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 oder zweiwertigen AlkoholenCl2 oder Br2 anlagert, und gegebenenfalls anschliessend die   Halogenhydringruppe (n)   dehydrohalogeniert. 



   Geeignete ungesättigte aliphatische Polyalkohole, von denen sich die als Ausgangsstoffe verwendeten Monohalogenhydrin- bzw. Glycidyläther ableiten, sind beispielsweise :
Allylalkohol, Crotylalkohol, Propargylalkohol,   Butin- (1)-ol (3), n-Octadecen- (9)-ol (1),   Buten-2-diol-   1, 4, Butin-2-diol-l, 4.    



   Vorzugsweise geht man von den Glycerinmonochlorhydrinäthern aus, die man zuerst halogeniert und anschliessend zu den entsprechenden Glycidyläthern dehydrohalogeniert. Es ist dabei äusserst überraschend, dass die Halogenierung glatt und ohne merkbare Nebenreaktionen verläuft, was nicht von vornherein erwartet werden konnte, da bekannt ist, dass allgemein bei der Halogenierung von ungesättigten Glykolen schlechte bis unbefriedigende Ausbeuten erzielt werden. Z. B. liefert die Chlorierung von   Butin-2-diol-l, 4   neben viel Verharzungsprodukten nur   35%     2, 2, 3, 3-Tetrachlorbutandiol-l, 4   (vgl. deutsche Patentschrift Nr. 1034166). 



   Unterwirft man anstatt den Monohalogenhydrinäther direkt den Glycidyläther der Halogenierung, so sind die Ausbeuten an erfindungsgemässen Endprodukten niedriger, weil es zu Nebenreaktionen unter Aufspaltung des Epoxydringes kommt. 



   Die Halogenierung der ungesättigten Monochlorhydrin- bzw. Glycidyläther erfolgt zweckmässig durch   Einwirkenlassen des Halogens, speziell Cl2 oder Br2 auf die ungesättigten Äther in einem geeigneten Lösungsmittel wie CCl4 oder Benzol, z. B. bei Temperaturen zwischen 0 und 25   C, vorteilhaft 5-15   C.

      

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Wird diese Verbindung im Gemisch mit 30% eines durch alkalische Kondensation von Epichlorhydrin mit   2, 2-Bis- (p-oxyphenyl) propan   erhaltenen, bei Raumtemperatur flüssigen Polyglycidyläthers (Epoxydgehalt von   5, 3 Epoxydaquivalenten/kg)   und   15%   Trixylenylphosphat mit 1/5 Mol Diäthylentriamin pro Äquivalent Epoxydgruppen 24 h bei Raumtemperatur gehärtet, so erhält man Giesslinge mit einer VDE-Brennbarkeit von 0 sek. 



   Beispiel 2 : In der in Beispiel 1 verwendeten Apparatur löst man 200 Teile (1 Mol)   Buten-2-diol-l, 4-   diglycidylätherin 300   Vol.-Teilen   Benzol   und leitet bei 5-10 0 innert 1 t Stunden   71 Teile (1 Mol) Chlor ein. 



  Anschliessend wird das Lösungsmittel im Vakuum abgedampft, und es verbleiben 270 Teile eines viskosen, gelben Produktes, das in der Hauptsache aus dem dichlorierten   Buten-2-diol-I, 4-diglycidylÅather   der Formel 
 EMI3.1 
 besteht. 



   Beispiel 3 : In der in Beispiel 1 verwendeten Apparatur werden   134, 5 Teile (0, 5   Mol) Butin-2-diol- 
 EMI3.2 
    4-bis (3'-chlor-2'-hydroxy-propyl) äther8-10'67, 5 Teile (0, 95   Mol) Chlor ein und trägt anschliessend, immer unter Kühlung, portionenweise 40 Teile (1 Mol) Ätznatron in Pulverform portionenweise ein, wobei man die Temperatur zwischen 30 und   400 hält.   Danach rührt man noch 30 min bei   50 0 nach, kühlt   ab, verdünnt mit 100   Vol.-Teilen   Benzol und löst das gebildete Kochsalz durch Zugabe von 200   Vol.-Teilen   Wasser. Nach dem Abtrennen der organischen Phase wird dieselbe im Vakuum vom Lösungsmittel befreit, und man erhält   154, 5 Teile eines gelb-   
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 
 EMI3.5 
 1.

   Verfahren zur Herstellung von neuen halogenierten Glycidyläthern der allgemeinen Formel 
 EMI3.6 
 worin n die Zahl 1 oder 2 bedeutet und A den durch Abtrennung der Hydroxylgruppe (n) erhaltenen Rest eines halogenierten gesättigten aliphatischen ein-oder zweiwertigen Alkohols mit 3 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei dieser Rest A eine Gruppierung 
 EMI3.7 
 enthält, worin die beiden Reste Hal für vicinale Chloratome oder Bromatome, und   R   und R2 für Wasserstoffatome, Chloratome oder Bromatome stehen, dadurch gekennzeichnet, dass man in   Glycerinmonohalogen-   hydrinäthern oder Glycidyläthern von ungesättigten aliphatischen ein- oder zweiwertigen Alkoholen mit 
 EMI3.8 
 
 EMI3.9 
 
 EMI3.10 


Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man an die Glycerinmonochlorhydrin- äther oder Glycidyläther des Buten-2-diol-l, 4 oder Butin-2-diol-I, 4 Brom oder Chlor anlagert.
AT699861A 1960-09-15 1961-09-14 Verfahren zur Herstellung von neuen halogenierten Glycidyläthern AT228183B (de)

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