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Hydrostatisches, nach dem Schlauchpumpen-Verfahren arbeitendes Verdrängergetriebe für Kraftfahrzeuge
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auf seiner andern Stirnseite einen exzentrischen Achszapfen 12, der in einer zentrischen Bohrung einer drehbar gelagerten Welle 11 drehbar sitzt. Diese Welle 11 ist mit der äusseren Trommel 6 aus einem Stück hergestellt und sitzt drehbar in einem Lager 13, das auf einem Ständerteil 14 ruht, der mit dem Stän- derteil 9 durch die Grundplatte 15 verbunden ist. Die Achse 10 des Exzenters 7 sitzt drehbar im Lager 16 des Ständerteiles 9. Das aus dem Lager 13 frei herausragende Ende der Welle 11 ist mit einem Keil 17 od. dgl. versehen, um ein Zahnrad oder eine Riemenscheibe am Wellenende drehfest anzubringen.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemässen Verdrängergetriebes ist folgende : Es wird vorausgesetzt, dass das Trommelrad 3 feststeht und das Trommelrad 6 ebenso wie der Exzenter 7 drehbar ist. Der in Pfeil- richtung in den Sogschlauch l eintretende Druckmittelstrom verzweigt sich an der Zweigstelle 2 in die um
1800 auf das Trommelrad 3 versetzt mit einer Umschlingung aufgelegten Schläuche 4 und 5. verfolgt man den Weg des Druckmittels im Schlauch 5 entsprechend den Pfeilen in Fig. 2, so ist ersichtlich, dass in- folge der Verengung des Abstandes zwischen dem feststehenden Trommelrad 3 und dem Trommelrad 6 (etwa bei dem Punkt II) der Schlauch so stark zusammengedrückt ist, dass der Durchfluss gesperrt ist.
Der vor der Quetschstelle im Schlauch 5 herrschende Flüssigkeitsdruck dreht nun unter gleichzeitigem Weiter- wälzen der Druckflüssigkeit am Trommelrad 3 die Trommel 6 mit ihrer Welle 11. Für den in Fig. 2 ge- zeichneten Zustand der Schlauchpressung ergibt sich ein Drehmoment im Bereich des Punktes II. Da zwi- schen dem Trommelrad 3 und dem Trommelrad 6 Reibungsschluss über die Schläuche 4,5 vorhanden ist und das Trommelrad 3 feststeht, wird die Drehung des Exzenters 7 durch Reibungsschluss auf die Trommel
6 bzw. auf die Welle 11 übertragen. Gleichzeitig dreht sich aber auch der Exzenter 7 um seine an der Drehung teilnehmende Achse 10 und bewirkt damit das Schwingen des Trommelrades 3. Das Schwingen des Trommelrades 3 wird erzeugt durch das Reaktionsmoment gegen die Innenfläche des Trommelrades 6.
Es erfolgt mit dem sehr kleinen Radius 0 - I um die Achse 0, wobei die Richtung der Punkte I - II senkrecht bleibt. Der Exzenter 7 rotiert dabei im Uhrzeigersinn und das Trommelrad 6 dreht sich im gleichen Drehsinn, nur wesentlich langsamer. Das Verhältnis der Abstände 0 - I und 0 - II bestimmt das Drehzahlverhältnis zwischen der Exzenterwelle 10 und der Antriebswelle 11. Das durch den Durchfluss des Druckmittels erzielte Drehmoment kann nun entweder unmittelbar am Trommelrad 6 oder an dem Achsstumpf 11 abgenommen werden. Es kann aber auch in wesentlich geringerer Grösse, aber mit umso grösserer Drehzahl am Achsstumpf 10 abgenommen werden. Der Unterschied richtet sich hiebei nach der Grösse des Exzenters 7. Praktisch ist es möglich, mit einer Untersetzung bis 1 : 20 zu arbeiten.
Hiebei kann nun entweder das Trommelrad 6 oder der Achsstumpf 11 mit dem anzutreibenden Rad eines Fahrzeuges gekuppelt und so ein sehr grosses Drehmoment erzielt werden. Um zu verhindern, dass während einer kurzen Strecke des Abrollvorganges sowohl der Eintritt als auch der Austritt des Druckmittelstromes gesperrt ist, wobei das Drehmoment Null wird, werden mehrere in gleichmässigen Abständen am Umfang eintretende Schlauchschleifen oder Durchflusskanäle angeordnet.
In Fig. 3 ist eine besonders wirtschaftliche Ausführungsform eines Verdrängerkörpers für die erfindungsgemässe Verdrängervorrichtung dargestellt. Auf den in diesem Fall halbierten Teilen des Trommelrades 3a und 3b sitzt ein endlos geformter Verdrängerkörper wie auf einer Kraftfahrzeugradfelge. Er besteht aus einem Unterteil 5c mit den Durchflusskanälen 5a und 5b. Darüber ist nach Art einer Reifenkarkasse eine mit Gewebe verfestigte Decke 5d aufvulkanisiert. Der Anschluss der Zu-und Ableitung für das Druckmittel erfolgt über einvulkanisiert Gewindestücke 12. Um die Höhe der einzelnen Durchflusskanäle möglichst klein halten zu können und einen guten Drehmomentausgleich sicherzustellen, ist die Verwendung von sechs bis zehn Durchflusskanälen vorteilhaft, deren Ein- und Ausmündungen gleichmässig am Umfang verteilt sind.
Diese Kanäle können auch in einen seitlich im Verdrängerkörper angeordneten Umlaufkanal 18,19 (vgl. Fig. 5) einmünden ; letztere Umlaufkanäle bedürfen dann ihrerseits jeweils nur einer Anschlussstelle für den Hin- und Rücklauf.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, wie die Durchflusskanäle 5, 1, 5, 2,. usw. in zwei Schichten versetzt zueinander im Verdrängerkörper angeordnet sind. ; Auf diese Weise ergibt sich eine vollkommene Sperrung der Kanäle an denQuetschstellen,. (hier auf der rechten Hälfte der Fig. 4). Der linsenförmige Querschnitt der Kanäle unterstützt diese Wirkung.
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