AT227984B - Einstellvorrichtung für Lochstanzer - Google Patents

Einstellvorrichtung für Lochstanzer

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Publication number
AT227984B
AT227984B AT431462A AT431462A AT227984B AT 227984 B AT227984 B AT 227984B AT 431462 A AT431462 A AT 431462A AT 431462 A AT431462 A AT 431462A AT 227984 B AT227984 B AT 227984B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
adjustment
adjustment device
plungers
punch
carrier
Prior art date
Application number
AT431462A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Michael Schmidt
Original Assignee
Sperry Rand Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of AT227984B publication Critical patent/AT227984B/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/32Hand-held perforating or punching apparatus, e.g. awls
    • B26F1/36Punching or perforating pliers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/26Means for mounting or adjusting the cutting member; Means for adjusting the stroke of the cutting member
    • B26D7/2628Means for adjusting the position of the cutting member

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einstellvorrichtung für Lochstanzer 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Lochstanzer. In Lochkartenmaschinen und andern perforierte   Aufzeichnungsträger   herstellenden Einrichtungen, werden Locheinrichtungen verwendet, die in der Regel aus einem die Lochstempel tragenden Teil und einer Einstelleinrichtung bestehen. Aufgabe der letzteren ist es, die Lochstempel auszuwählen und für den Stanzvorgang vorzubereiten. Dies wird in der Regel mittels einer Tastatur oder durch eine durch Lochkarten oder andere Informationsträger gesteuerte Abfühleinrichtung bewerkstelligt. 



   Eine bekannte Einstelleinrichtung besteht aus einzelnen Trägerplatten, auf denen die Magnete, Hebel, Stössel und Löschschienen befestigt sind. Durch einen von einer Auswahleinrichtung gesteuerten elektrischen Impuls werden bestimmte Magnete erregt, deren angezogene Anker über ein Hebelsystem die Bewegungsmöglichkeit der Stössel in axialer Richtung sperren. Dadurch können die gesperrten Stössel auf die Stanzstifte einwirken, so dass die Lochung im Aufzeichnungsträger,   z. B.   einer Lochkarte, ausgeführt wird. 



   Derartige Einstelleinrichtungen sind in ihrem Aufbau meistens sehr kompliziert, und die einzelnen Trägerplatten müssen mit einer grösseren Anzahl von Hebeln und Zwischenstücken zur Durchführung der Sperrung und Löschung versehen werden. Da die einzelnen Teile mit den Trägerplatten fest verbunden sind, bereitet ihre Auswechslung Schwierigkeiten. 



   Für die Rückstellung ist eine besondere Vorrichtung, z. B. eine   Rückstellschiene, vorgesehen.   Der wesentlichste Nachteil der bekannten Einstelleinrichtungen besteht aber darin, dass sie nur für 45 spaltige und bei andern Einrichtungen nur für 80 spaltige Lochkarten verwendet werden können. 



   Die Erfindung betrifft eine Einstelleinrichtung, welche die genannten Nachteile nicht aufweist. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Stössel ein von mindestens einem Magneten steuerbarer Kippanker vorgesehen ist, der in der Arbeitsstellung den Stössel blockiert und so die Lochung des Informationsträgers ermöglicht, wenn eine Relativbewegung der Stanzeinheit gegen die Einstelleinrichtung stattfindet, 
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 Aufbau der einzelnen Teile kann so ausgeführt werden, dass eine besondere Löschvorrichtung nicht mehr benötigt wird. Die einzelnen Trägerplatten lassen sich zu einem Block zusammensetzen, der die Einstelleinrichtung bildet. Durch entsprechende Wahl der Dicke der Trägerplatten oder durch entsprechende Zwischenlagen kann eine Einstelleinrichtung für 45 spaltige oder   z. B.   80 spaltige Lochkarten aufgebaut werden. 



   Die Vorteile dieser Einstelleinrichtung bestehen darin, dass sie nur wenige und einheitliche Teile aufweist und dass diese Teile in den Trägerplatten unbefestigt gelagert sind. Durch Verwendung von Blindplatten und Herausnahme einzelner Teile kann jede Einstelleinrichtung beliebig erweitert und bestückt werden. Der gesamte, früher notwendige Rückstellmechanismus fällt fort. Es ist eine wahlweise und programmierfähige Rückstellung oder Löschung bestimmter Spalten möglich. 



   Die konstruktive Ausbildung der Einrichtung gemäss der Erfindung gestattet es, die Herstellungskosten sehr niedrig zu halten. 



   Der Aufbau und die Arbeitsweise der Einstelleinrichtung wird an Hand der Zeichnung beschrieben. 



   'Fig. 1 zeigt eine Trägerplatte der Einstelleinrichtung mit eingelegten Magneten, Kipphebeln und 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Stösseln, Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B einer Trägerplatte. 



   In der Trägerplatte 7 sind in zwei Reihen versetzt übereinander zwölf Magnetpaare mit den Spulen 4 und 6 gelagert. Vor jedem Magnetpaar befindet sich ein gleicharmiger, leichigewinkelter Kippanker 3, dessen Drehpunkt eine Nase 5 bildet, welche zwischen den Spulen 4 und 6 auf dem Magnetkern ruht. Am oberen Ende des Kippankers 3 befindet sich eine Omegafeder 2, deren Aufgabe darin besteht, den Kippanker in der jeweils eingenommenen Lage zu halten. Am unteren Ende des Kippankers 3 sind die Stössel 8 und 9 angeordnet, die von den Federn 10 so gehalten werden, dass der Kippanker in seine beiden Stellungen frei ausschwenken kann. Durch kurzzeitige Erregung einer Spule 4 oder 6 kann der Kippanker 3 von der einen Stellung in die andere gezogen werden.

   In der eingenommenen Stellung wird er dann von der Omegafeder 2 gehalten, so dass er auch bei etwaigen Erschütterungen seine Lage nicht verändert. 



  Durch Erregung der Einstellspule 4 wird das obere Ende des Kippankers 3 angezogen. Sein unteres Ende befindet sich dabei über dem Stössel 8 oder 9. Damit wird dieser Stössel in axialer Richtung gesperrt und   für die Einwirkung auf den Stanzstift vorbereitet. Der gesperrte Stössel,   drückt beim Lochungsvorgang auf den   Stanzstift,   wodurch letzterer ein Loch in dem   Aufzeichnungsträger   herstellt. Der Strom für die Erregung der Spulen wird über die Steckerstifte 1 zugeführt. 



   Nach vollzogener Lochung kann das untere Ende des Kippankers durch Erregung der Löschspule 6 angezogen werden, wodurch der Stössel 8 oder 9 freigegeben wird. 



   Es ist ein besonderes Merkmal der-Erfindung, dass auch einzelne Stössel wahlweise gelöscht oder gesperrt werden können. 



   Die Trägerplatten 7 der Einstelleinrichtung sind mit Aussparungen 11 versehen, welche die Fixierung der Platten nebeneinander erleichtern. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einstelleinrichtung für Lochstanzer mit mindestens einem Stössel zur Betätigung eines ihm ent- sprechenden Lochstempels einer aus Lochstempel und Matrize bestehenden Stanzeinheit, dadurch ge- kennzeichnet, dass für jeden Stössel ein von mindestens einem Magneten steuerbarer Kippanker (3) vor- gesehen ist, der in der Arbeitsstellung den Stössel (8, 9) blockiert und so die Lochung des Informations- trägers ermöglicht, wenn eine Relativbewegung der Stanzeinheit gegen die Einstelleinrichtung stattfindet, in der Ruhestellung aber dem Stössel freie Bahn lässt, so dass dieser bei der genannten Relativbewegung vom Lochstempel zurückgestossen wird und somit keine Lochung des Informationsträgers stattfindet.

Claims (1)

  1. 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellorgane in einer Trägerplatte (7) untergebracht sind, in welcher eine Aussparung vorgesehen ist, in die der Kippanker in der Arbeitslage eingreift, so dass beim Lochvorgang die auf den Lochstempel wirkenden Kräfte auf den Kipphebel und von diesem auf die Trägerplatte übertragen werden.
    3. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um den Kippanker in dereinmal eingenommenen Stellung zu halten.
    4. Einstellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel für die Halterung des Kippankers in der einmal eingenommenen Stellung eine Feder (2) vorgesehen ist.
    5. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (4) dazu vorgesehen ist, den Kippanker in die Arbeitsstellung zu bringen.
    6. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Magnet (6) dazu vorgesehen ist, den Kippanker zurückzustellen.
    7. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellorgane (3) in Ausnehmungen der Trägerplatte mittels Ansätzen (5) so geführt sind, dass keine Befestigungsmittel für die Einstellorgane notwendig sind.
    8. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass alle Einstellorgane und Stössel für eine Kolonne des Informationsträgers auf einer einzigen Trägerplatte untergebracht sind.
    9. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche l bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die je einem Stössel zugeordneten Einstellorgane in verschiedenen Abständen vom Lochstempel befindlichen Reihen gegeneinander versetzt angeordnet sind.
    10. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Trägerplatten zu einer Gruppe zusammengefasst sind und dass Einstellmittel vorgesehen sind, um den Ab- stand der Stössel zwischen den einzelnen Trägerplatten den verschiedenen Lochabständen der verschiedenen <Desc/Clms Page number 3> Informationsträgerarten anzupassen.
    11. Einstellvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Zwischenplatten vorgesehen sind, um den Abstand der Stössel zwischen den einzelnen Trägerplatten den verschiedenen Informationsträgerarten anzupassen.
    12. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stössel (9) in ihrer Ruhelage durch Federmittel (10) so gehalten sind, dass der Kippanker in seiner Schwenkbewegung nicht behindert wird.
    13. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatten zur gegenseitigen Fixierung mit Führungsaussparungen versehen sind.
    14. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Stössel als Lochstempel ausgebildet sind.
AT431462A 1961-06-07 1962-05-25 Einstellvorrichtung für Lochstanzer AT227984B (de)

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DE227984X 1961-06-07

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