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Koffer-Projektionsgerät für Kleinformat-Diapositive.
Die Erfindung betrifft ein Koffer-Projektionsgerät für Kleinformat-Diapositive, die in einen im Gerät durch Federwirkung verschiebbaren Vorratsbehälter einlegbar und durch einen quer zur Verschiebungsrichtung des Vorratsbehälters beweglichen Schieber aufeinanderfolgend in das Bildfenster des Projektors transportierbar sind, wobei der Objektivhalter in seine Gebrauchsstellung ausschwenkbar am Gerätegehäuse gelagert ist.
Ein Gerät zur Vorführung von Diapositiven ist bereits bekannt, dessen Gehäuse mit dem Projektionssystem samt einem klappbaren, als Handbetätigungsorgan dienenden Objektivhalter mittels mehrerer Hebel in einen zweiteiligen, klappbaren Koffer zwecks Verringerung der Ausmasse des Gerätes eingeschoben werden kann (USA-Patentschrift Nr. 2, 5í3, 088).
Bei andern bekannten, tragbaren Projektionsgeräten sind sowohl das Gehäuse für das Projektionssystem als auch der Bildschirm an die Wand des tragbaren Koffers angelenkt (deutsche Patentschrift Nr. 1001500).
Keines dieser Geräte ist jedoch mit einem Vorratsbehälter versehen.
Es sind auch Projektionsgeräte bekannt, welche mit einem im Gehäuse des Projektionssystems verschiebbar angeordneten Diapositivbehälter und mit einem Mechanismus zum Auswechseln der Diapositive ausgestattet sind. Ein solches Gerät weist jedoch gewöhnlich beträchtliche Ausmasse auf und seine Grö- sse kann nur durch eine besondere Anordnung des Projektionssystems verringert werden. In einem solchen Falle handelt es sich dann nicht um ein tragbares Koffergerät im wahren Sinne des Wortes.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung der bisherigen Nachteile bei Koffer-Projektions- geräten, die zusammenlegbare optische und mechanische Teile aufweisen, wobei die Erfindung die ganze Konstruktion des Gerätes wesentlich vereinfacht.
Gemäss vorliegender Erfindung ist ein einleitend beschriebenes Kofferprojektionsgerät in der Weise' ausgebildet, dass an dem Gerätegehäuse ausschwenkbare oder einschiebbare Wandteile angeordnet sind, die bei versorgtem Gerät einen Bestandteil des Gehäuses hingegen beim Gebrauch des Gerätes den Objektivhalter und gegebenenfalls einen Teil des verschiebbaren Vorratsbehälters oder dessen Führung bilden, wodurch ein sehr raumsparender Aufbau des Gerätes für den Transport und die Lagerung erzielt wird.
Das erfindungsgemässe Vorführgerät ist in zwei beispielsweisen Ausführungen in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht, wobei Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch das Koffer-Projektionsgerät mit einem Diapositiv-Vorratsbehälter in der Arbeitsstellung an einer Seite des eine geknickte optische Achse aufweisenden Projektionssystems darstellt. Fig. 2 zeigt einen analogen Schnitt durch das zusammengelegte Projektionsgerät gemäss Fig. l in einer zum Transport bereitgestellten Lage. Fig. 3 ist eine perspektivische Darstellung des Gerätes in der Arbeitsstellung gemäss Fig. 1. Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht des zusammengeklappten Gerätes gemäss der Fig. 3.
Fig. 5 ist ein Vertikalschnitt durch eine andere Ausführung des Projektionsgerätes mit dem oberhalb der optischen Achse des Systems angeordneten Diapositivbehälter in der Arbeitsstellung. Fig. 6 zeigt im Vertikalschnitt das zusammengelegte Projektionsgerät nach Fig. 5 in der Transportlage, Fig. 7 ist eine Seitenansicht des Projektionsgerätes gemäss Fig. 5 und Fig. 8 gleichfalls eine Seitenansicht des zusammengelegten Gerätes nach Fig. 6.
In einem Gehäuse 1 (Fig. 1-4) befindet sich das optische System, bestehend aus einer Projektionslampe 2, einem sphärischen Reflexionsspiegel 3, einem aus einer asphärischen Linse 4 und einer Sammellinse 5 bestehenden Kondensor und einem Wärmefilter 6. Zwischen den Kondensorgliedern ist ein Planspiegel 7 angebracht, welcher das Lichtstrahlbündel durch das im Bildfenster 9 eingelegte Diapositiv 8
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richtige Vorbereitung des Gerätes zum Transport gewährleistet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Koffer-Projektionsgerät für Kleinformat-Diapositive, die in einen im Gerät durch Federwirkung verschiebbaren Vorratsbehälter einlegbar und durch einen quer zur Verschiebungsrichtung des Vorratsbehälters beweglichen Schieber aufeinanderfolgend in das Bildfenster des Projektors transportierbar sind, wobei der Objektivhalter in seine Gebrauchsstellung ausschwenkbar am Gerätegehäuse gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gerätegehäuse (1, 21) ausschwenkbare (12,13, 14,28) oder einschiebbare (34) Wandteile angeordnet sind, die bei versorgtem Gerät einen Bestandteil des Gehäuses (1, 21) hingegen beim Gebrauch des Gerätes denObjektivhalter (10, 27) und gegebenenfalls einen Teil des verschiebbaren Vorratsbehälters (11,34) oder dessen Führung (12) bilden.