AT227878B - Verfahren zur biologischen Umwandlung eines Anhydrotetracyclins in das entsprechende Tetracyclin - Google Patents

Verfahren zur biologischen Umwandlung eines Anhydrotetracyclins in das entsprechende Tetracyclin

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AT227878B
AT227878B AT366861A AT366861A AT227878B AT 227878 B AT227878 B AT 227878B AT 366861 A AT366861 A AT 366861A AT 366861 A AT366861 A AT 366861A AT 227878 B AT227878 B AT 227878B
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Description


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   Verfahren zur biologischen Umwandlung eines Anhydrotetracyclins in das entsprechende Tetracyclin 
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von Tetracycline und insbesondere ein neues Verfahren zur biologischen   Überführung   von Anhydrotetracyclinen in die entsprechenden Tetracycline. 



   Tetracycline wurden durch aerobe Fermentierung eines wässerigen Nährmediums mit verschiedenen Stämmen der Art Streptomyces hergestellt. 



   Die Anhydrotetracycline, die Ausgangsmaterialien für das neue Verfahren nach der Erfindung sind bekannte Verbindungen. 



   Die Erfindung beruht darauf, dass es möglich ist, die biologische Überführung von Anhydrotetracyclinen in die entsprechenden Tetracycline durchzuführen, d. h., die biologische Hydratisierung der 5a, 6-Bindung der Anhydrotetracycline. Diese Umwandlung wird erreicht durch Zugabe einer Anhydrotetracyclin Verbindung zu einem Fermentationsmedium, welches mit einem Stamm einer Art der Gattung 
 EMI1.1 
 aureofaciens ATCCATCC Nr. 13192, S. rimosus ATCC Nr. 10 970 und dem sogenannten neuen Stamm   S. viridifaciens   ATCC   Nr. ll 989 inoculiert   ist. Lebensfähige Kulturen dieser Stämme wurden bei der American Type Culture
Collection (ATCC) in Washington D. C. hinterlegt. Nach der Fermentierung während eines üblichen Zeitraumes,   z.

   B.   zwischen 12 und 96 h, zeigt sich, dass das Anhydrotetracyclin im wesentlichen in das entsprechende Tetracyclin in Mengen von etwa 25 bis zu etwa   750/0   überführt wurde. 



   Es ist sehr uberraschend, dass die Anhydrotetracycline als Substrate dienen können, welche durch die   Mikroorganismen in die entsprectlendell letracycluit. ; ubergeluhrt   werden. Bei einer normalen Fermentation dienen die Bestandteile des Nährmediums als Substrat, aus welchem das Antibioticum synthetisiert wird. Die Feststellung, dass eine bekannte stabile chemische Verbindung, insbesondere eine, die sich bei einem heftigen chemischen Abbau ergibt, als Substrat zur Herstellung einer gänzlich verschiedenen Tetracyclinverbindung dienen kann, ist völlig unerwartet. 



   Die Fermentationsbedingungen zur biologischen Umwandlung von Anhydrotetracyclinen zu den ententsprechenden Tetracycline sind im allgemeinen dieselben wie sie bei den gegenwärtig bekannten Verfahren zur Herstellung verschiedener Tetracycline durch Fermentierung angewendet werden,   d. h.   die Kultur kann aerob wachsen und das Fermentationsmedium enthält die gebräuchlichen Nährstoffe und Mineralsubstanzen. Geeignete Nährstoffe enthalten eine Quelle für assimilierbaren Kohlenstoff, wie   z. B.   



  Stärke, Dextrose, Rohrzucker, Glucose, Melasse, Sojabohnenmehl, Erdnussmehl, Hefe, Fleischextrakte, Pepton, Harnstoff, Maisquellflüssigkeit, lösliche Brennerei-Rückstände, Fischmehl und andere gebräuchliche Substanzen. Unter die anorganischen Salze fallen solche Substanzen wie Calciumcarbonat, Ammoniumsulfat, Ammoniumchlorid und Salze der verschiedenen Spurenelemente, wie z. B. Mangan, Kobalt, Zink, Kupfer, Eisen   u. ähnl.   



   Die andern allgemeinen Bedingungen der Fermentierung, wie   z. B. Wasserstoff-Ionen-Konzentration,   Temperatur, Belüftungsgeschwindigkeit, Herstellung des Inoculums, Sterilisierung, Inoculierung   u. dgl.   erfolgen in bekannter Weise. 



   Das   Fermentierungsverfahren kann bei Temperaturen bisherab zu 200e oder bis hinauf zu 400e durch-   

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 geführt werden. Für maximale Ausbeuten sollte die Dauer der Fermentierung, zwischen 30 und 40 h betragen, obwohl gegebenenfalls die Fermentierung längere Zeiträume fortgeführt werden kann und obwohl natürlich niedrigere Ausbeuten in kürzeren Zeiträumen erzielt werden können. 



   Nachdem die Fermentierung über den gewünschten Zeitraum fortgeführt wurde und die Umwandlung der Anhydrotetracyclinverbindung in das entsprechende Tetracyclin praktisch vollständig ist, kann die Tetracyclinverbindung aus der Fermentationsmaische auf irgendeine bequeme Weise isoliert werden, wie es   z. B.   in der   österr. Patentschrift Nr. 208506   beschrieben ist. 



   Die Erfindung wird ausführlicher in Verbindung mit den folgenden speziellen Beispielen beschrieben, in welchen das sterile Inoculierungsmedium folgende Zusammensetzung hatte : 
Maisquellflüssigkeit 20 g 
Dextrin Nr. 162 30 g   (NHSO   2 g 
CaCO3 7 g 
Wasser auf 1000 ml und das sterile Fermentationsmedium folgende Zusammensetzung aufwies : 
Maisquellflüssigkeit 27,5 g 
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   gNH4Q l, 5g   
Spurenelementlösung 10,0 ml*
Wasser auf 1000 ml   Spurenelementlösung :    FeSO4. 7H2O12g ZnSO4 20 g MnSO4. H2O1g Wasser auf 1000 ml pH-Wert auf 1,3 mit konzentrierter
H SO eingestellt. 



     Beispiel l :   Umwandlung von Anhydrotetracyclin in Tetracyclin. 



   Sporen von Streptomyces aureofaciens ATCC Nr. 10 762 wurden von einer Schrägagarkultur mit sterilem destilliertem Wasser abgewaschen und ergaben eine Suspension, die   73 x 105 Sporen je   ml enthielt. 



  Ein aliquoter Teil von 1, 0 ml dieser Suspension wurde zu 100 ml sterilem Inoculierungsmedium in einem
500 ml Erlenmeyer-Kolben zugegeben. Die Mischung wurde bei 26,   50e   während 24 h auf einer hin-und hergehenden Schüttelmaschine, die mit 116 Schwingungen je Minute betrieben incubiert. Ein Teil von 1, 0 ml dieses 24-h-Inoculums wurde jeweils in zwei Erlenmeyer-Kolben zu 250 ml gegeben, welche 25 ml des sterilen Fermentationsmediums enthielten. Die Kolben wurden mit ihrem Inhalt bei 250C während 48 h auf einer rotierenden Schüttelmaschine die mit 180   Umdr/min   betrieben wurde, incubiert.

   Am Ende dieses 48stündigen Incubationszeitraumes wurden 10 mg mit   C'*   markiertem Anhydrotetracyclin (300 Zählungen je Minute je Mikrogramm Anhydrotetracyclin) in Form eines feinen Pulvers in einen der beiden 250 ml-Erienmeyer-Kolben, welche die   48-h-Fermentierungsmaischen   enthielten, gegeben. Der andere Kolben und dessen Inhalt wurden als Kontrolle beibehalten. Die beiden Kolben wurden für weitere 72 h bei   250C   auf einer rotierenden Schüttelmaschine incubiert, wodurch sich eine Gesamtincubationszeit von 120 h ergibt. Zu diesem Zeitpunkt wurden 3, 0 ml Anteile auf jedem der beiden Kolben entnommen, bevor die Maischen-Untersuchung durchgeführt wurde. 

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<tb> 
<tb> 



  Maischen-Untersuchung <SEP> auf <SEP> Tetracyclin
<tb> g/ml
<tb> Kontrolle <SEP> (kein <SEP> Anhydrotetracyclin <SEP> zugegeben) <SEP> 50
<tb> Versuch <SEP> (10 <SEP> mg <SEP> Anhydrotetracyclin <SEP> zugegeben) <SEP> 270
<tb> 
 
Der Unterschied von 220   ug/ml   zwischen dem Kontrollwert von 50   tlglml   und dem Versuchswert von 270   ug/ml   ist diejenige Menge Tetracyclin, die sich aus der Umwandlung des zugesetzten Anhydrotetracyclins ergibt, entsprechend einer Gesamtumwandlung von   55%.   



   Die 3,0 mI-Anteile der Kontroll- und Versuchsmaischen nach   120stündiger   Fermentierung, welchebevor die Maischen-Untersuchung durchgeführt wurde-entfernt und aufbewahrt wurden, wurden jeweils mit 10 ml 0, 2n-Salzsäure verdünnt und das Mycel durch Filtrierung abgetrennt. Jedes Filtrat wurde durch Schütteln mit 1,5 ml Parachlorphenol extrahiert. 



   10 Mikroliter von jeder Phenol-Base wurden auf einzelne Streifen von 2, 45 cm Breite und 56 cm Länge von Whatman Chromatographiepapier Nr.1, welches vorhergehend durch Eintauchen in eine mit Phosphorsäure auf PH 3,0 eingestellte Lösung von 0,3    m-NaH PO gepuffert worden war   aufgetragen und anschliessend luftgetrocknet. Anschliessend wurden die Streifen einer absteigenden Entwicklung unterworfen. Es wurde die organische Phase eines n-Butanol/0,3 m-NaH2PO4-Lösungsmittelsystems (1:1) verwendet, worin die Puffer auf einen pH- Wert von 3,   0 mit Phosphorsäure   eingestellt war (System A). 



     Zwei 2, 54cm   breite und 56 cm lange Streifen vom Chromatographiepapier Nr.1 Whatman, die vor- 
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    0,4 m-Na2HPO und 4, 5%graphie-Behälter, welcher Wasser   auf dem Boden des Behälters und Essigsäure-Äthylester in einem offenen Gefäss am Boden des Behälters enthielten, gehangen. Etwa 1 h vor der Entwicklung wurden 10 Mikroliter der Phenol-Phase des Extraktes des Kontrollfiltrates auf einen Streifen und ein gleiches Volumen der Phenol-Phase des Extraktes des   Versuchsfiltrates   auf den andern Streifen aufgebracht. Anschliessend wurden die Streifen der absteigenden Entwicklung unterworfen. Es wurde die organische Phase eines Äthylacetat-   phosphatcitratpuffer-Lösungsmittelsystems     (l : l)   bei PH 4,5 verwendet (System B).

   Der Phosphat-Citratpuffer besteht aus gleichen Volumina    0, 4 m-NazHP04 und   4,   51o   Citronensäure. Die entwickelten Flecken wurden durch Berauchen der Streifen mit Ammoniak und Betrachtung unter ultraviolettem Licht entdeckt. 



   Die entwickelten, luftgetrockneten Streifen wurden auf Radioaktivität mittels eines Geiger-MüllerZählers untersucht. Das Auftreten von Zonen mit Radioaktivität auf den   Versuchsstreifen   bei Rf 0,31 (System A) und bei Rf0,41 (System B),   entsprechend den Rf-Werten   für Tetracyclin auf den Kontrollstreifen, beweist die Umwandlung von Anhydrotetracyclin zu Tetracyclin, wie sie vorhergehend durch die oben aufgeführte Maischen-Untersuchung gezeigt wurde. Durch Messung der Radioaktivitäts-Spitzenbereiche wurde das Ausmass der Umwandlung von mit   Cl4   markiertem Anhydrotetracyclin zu mit   C*.   markiertem Tetracyclin auf etwa 50% geschätzt. 



   Beispiel 2 : Umwandlung von Anhydrotetracyclin in Tetracyclin. 



   Es wurde eine wässerige Sporen-Suspension von S. rimosus ATCC Nr.   10 970,   die etwa 68 x 10 Sporen im Milliliter enthielt, hergestellt, indem eine Schrägagarkultur mit sterilem destilliertem Wasser gewaschen wurde.   1, 0   ml dieser Suspension wurde zu 100 ml sterilem Inoculierungsmedium in einem 500 ml-Erlenmeyer-Kolben zugegeben. Dasinoculierte Material wurde bei   26, 50C   während 24 h auf einer hin-und hergehenden Schüttelapparatur incubiert, anschliessend   1,     0 ml   dieses 24stündigen vegetativen Inoculums entnommen und zu 25 ml sterilem Fermentationsmedium in einem 250   ml-Erleumeyer-Kolben   zugegeben. Der Kolbeninhalt wurde bei 250C während 48 h auf einer rotierenden Schüttelmaschine incu- 
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  Die Röhrchen wurden auf eine rotierende Schüttelmaschine gebracht und bei   250C   für weitere 72 h incubiert, so dass sich eine Gesamtincubationszeit von 120 h ergab. Nach Ablauf dieses Incubationszeitraumes wurden die Röhrchen entnommen, die Maische mit je 10 ml 0, 2n-Salzsäure verdünnt und das Mycel durch Filtrierung abgetrennt. Jedes Filtrat wurde durch Schütteln mit 0, 5 ml Parachlorphenol extrahiert. 



   Teile von 10 ml jeder Phenol-Phase wurden unter Verwendung der in Beispiel 1 beschriebenen Systeme A und B chromatographiert. Die entwickelten, luftgetrockneten Chromatogramme wurden mit freiem Auge und danach mittels eines Geiger-Müller-Zählers auf Radioaktivität untersucht. 

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   Das Auftreten von Zonen mit Radioaktivität mit Rf-Werten von   0, 31   (System A) und 0, 41 (System B), entsprechend den   Rf-Werten   für Tetracyclin auf den Kontrollstreifen, bewies die Umwandlung von Anhydrotetracyclin in Tetracyclin. Durch Messung der Radioaktivitätsspitzenflächen wurde das Ausmass der Umwandlung von Anhydrotetracyclin in Tetracyclin auf etwa   10%   geschätzt. 



     Beispiel 3 :   Umwandlung von Anhydrotetracyclin in Tetracyclin. 



   1, 0 ml einer Sporen-Suspension von S.   viridifaciens     ATCC Nr. 11989   mit einem Gehalt von 63 x 106 Sporen je Milliliter wurde zu 100 ml sterilen Inoculierungsmedium, welches in einem 500 ml-Erlenmeyer Kolben enthalten war, zugegeben. Diese Mischung wurde bei 26, 5 C während 24 h auf einer hinund hergehenden Schüttelmaschine, die mit 116 Schwingungen pro Minute arbeitete, incubiert. Am Ende dieses Incubierungszeritraumes wurden 25 ml des sterilen Fermentationsmediums in einem 250 ml-Erlenmeyer-Kolben mit einem aliquoten Teil von 1, 0 ml dieses 24stündigen vegetativen Inoculums beimpft. 



  Dieser beimpfte Kolben wurde bei   250C   während 48 h auf einer rotierenden Schüttelmaschine, die mit 180 Drehungen in der Minute betrieben wurde, incubiert. Am Ende dieser 48stündigen Incubierungszeit 
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 teren 72 h incubiert, was einen Gesamt-Incubierungszeitraum von 120 h bedeutet. Nach Ablauf dieser Incubierungszeit wurden die Röhrchen entnommen, die Maischen jeweils mit 10 ml   0, 2n-Salzsäure   verdünnt und das Mycel abfiltriert. Jedes Filtrat wurde   durch Schütteln mit 0, 5   ml Parachlorphenol extrahiert. 



   Anteile von 10 ml jeder Phenol-Phase wurden entsprechend den in Beispiel 1 beschriebenen Systemen A und B chromatographiert. Die entwickelten, luftgetrockneten Chromatogramme wurden mit freiem Auge und danach auf Radioaktivität mittels eines Geiger-Müller-Zählers untersucht. 



   Das Auftreten von Zonen mit Radioaktivität mit Rf-Werten von 0, 31 (System A) und 0, 41 (System B), entsprechend den Rf-Werten für Tetracyclin auf Kontrollstreifen, bewies die Umwandlung von Anhydrotetracyclin in Tetracyclin. Durch Messung der Radioaktivitätsspitzenflächen wurde das Ausmass der   Um-   
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   :1, 0 ml einer Sporen-Suspension von S. aureofaciens ATCC Nr. 10 763 mit einem Gehaltvon
65   x l (f   Sporen je Milliliter; wurde zu 100 ml sterilem Inoculierungsmedium, welches in einem 500 ml-Erlenmeyer-Kolben war, zugegeben. Diese Mischung wurde bei 26, 5 C während 24 h auf einer hin-und hergehenden Schüttelmaschine, die mit 116 Schwingungen je Minute betrieben wurde, incubiert. 



   Anschliessend wurde ein Anteil von 25 ml sterilem Fermentationsmedium in jeweils einen von vier 250 ml-Erlenmeyer-Kolben gegeben. Ein Hemmstoff für die fermentative Chlorierung, 2- (2-furyl)-5-mercapto-1,3,4-oxadiazol wurde zugegeben im Verhältnis von 7   J1. g/ml   Fermentationsmedium, d. h., eine Gesamtmenge von 175   J1. g   in jeden der vier Kolben. Nach Sterilisierung, Abkühlung und Beimpfung mit   1. 0   ml des vorher beschriebenen 24stündigen Inoculums wurden die vier Kolben bei 250C während 48 h auf einer rotierenden   Schüttelmaschine, die   mit 180 Drehungen je Minute betrieben wurde, incubiert. 



   Am Ende dieses Incubierungszeitraumes wurden 8, 75 mg Anhydrochlortetracyclin zu dem Inhalt des   einen Kolbenszugegeben ; 12, 5mg mit C14 markiertem Anhydrochlortetracyclin (320 Zählungen je Minute je Mikrogramm Anhydrochlortetracyclin) wurden zu dem Inhalt des zweiten Kolbens, 12, 5 mg mit Cf   markiertem Anhydrochlortetracyclin (50 Zählungen je Minute je Mikrogramm Anhydrochlortetracyclin) wurden zu dem Inhalt des dritten Kolbens zugegeben und der vierte Kolben zur Kontrolle beibehalten. 



   Sämtliche vier Kolben wurden wiederum bei   250C   auf einer rotierenden Schüttelmaschine während weiterer 72 h incubiert, was einer Gesamtincubierungszeit von 120 h entspricht. Zu diesem Zeitpunkt wurden 3,0   ml- Anteile von jedem der beiden   120stündigen Fermentationsmaischen von 25 ml, welche mit   C   markiertes Anhydrochlortetracyclin und mit Cl   markiertes Anhydrochlonetracyclin   enthielten, entnommen und ebenso von der Kontroll-Fermentierungsmaische und zur weiteren Untersuchung   aufbe-   wahrt.

   Der verbliebene Teil der Kontroll-Fermentierungsmaische und diejenige, zu welcher kein radioaktives Anhydrochlortetracyclin zugegeben worden war, wurden fluorometrisch auf den ChlortetracyclinGehalt untersucht, wobei folgende Ergebnisse erhalten wurden : 

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<tb> 
<tb> Maischen-Untersuchung <SEP> auf <SEP> Chlortetracyclin <SEP> pg/ul
<tb> Kontrolle <SEP> (kein <SEP> Anhydrochlortetracyclin <SEP> zugegeben) <SEP> 310
<tb> Versuch <SEP> (8,75 <SEP> mg <SEP> Anhydrochlortetracyclin <SEP> zugegeben) <SEP> 460
<tb> 
 
Der Unterschied von 150   pg/mIChlortetracyclinzwischen dem Kontrollwert   von 310   biglml   und dem Versuchswert von 460   ilglml   ist die Menge Chlortetracyclin, die aus der Umwandlung des Anhydrochlortetracyclins in Chlortetracyclin herstammt,

   was einer Ausbeute von   43%   entspricht. 



    Die Anteile von 3, 0 ml der Kontrolle und der mit durch C markierten Anhydrochlortetracyclin und durch Cl markierten Anhydrochlortetracyclin versetzten 120stündigen Fermentationsmaische wurden je-   weils mit 10 ml 0, 2n-Salzsäure verdünnt und das Mycel abfiltriert. Das Filtrat wurde in jedem Fall mit 0, 5 ml Parachlorphenol extrahiert. 



   10 Mikroliter jeder Phenol-Phase wurden auf einzelne 2, 54 breite und 56 cm lange Streifen von Chromatographiepapier Whatman   Nr. l   aufgetragen, welches vorhergehend durch Eintauchen in eine mit Phosphorsäure auf pH 3, 0 eingestellte Lösung aus   0, 3 m-NaH PO., gepuffert,   dann luftgetrocknet worden war. Anschliessend wurden die Streifen der absteigenden Entwicklung unterworfen ; es wurde die organische Phase eines n-Butanol 0, 3m-NaH2PO4-Lösungsmittelsystems (1:1) verwendet, worin der Puffer auf pH 3, 0 mit Phosphorsäure eingeregelt worden war (System A). 



   Drei 2, 54 breite und 56 cm lange Streifen vom Chromatographiepapier Whatman   Ni. 1,   welche vorhergehend durch Eintauchen in eine aus gleichen Volumina    0,4 m-Na2HPO   und 4,   51o   Citronensäure zusammengesetzte Lösung gepuffert worden waren, wurden luftgetrocknet. Die gepufferten Streifen wurden über Nacht in einen   Chromatographie-Behälter,   der Wasser auf dem Boden des Behälters und Essigsäure- Äthylester in einem offenen Gefäss auf dem Boden des Behälters enthielt, gehangen.

   Etwa 1 h vor der Entwicklung wurden 10 Mikroliter Phenol-Phase des Extraktes des Kontrollfiltrates auf einem Streifen, ein gleiches Volumen der Phenol-Phase des Extraktes des mit C14 markierten Testfiltrates auf den zweiten und ein gleiches Volumen der Phenol-Phase des Extraktes des mit Cl markierten Testfiltrates auf den dritten Streifen aufgetragen. Anschliessend wurden die Streifen absteigend entwickelt ; es wurde die organische Phase   eines Äthylacetatphosphatcitratpuffer-Lösungsmittelsysiems (l : l)   bei einem pH 4,5 verwen- 
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 Betrachten unter ultraviolettem Licht festgestellt. 



   Die entwickelten, luftgetrockneten Streifen wurden auf Radioaktivität mittels eines Geiger-MüllerZählers untersucht. Das Auftreten von Zonen mit Radioaktivität auf den Teststreifen bei Rf   0, 54   (System A) und bei Rr 0, 76 (System B), entsprechend den Rf-Werten für Chlortetracyclin, beweisen die Umwandlung von Anhydrochlortetracyclin in Chlortetracyclin, wie es vorhergehend durch die oben aufgeführte Maischen-Untersuchung gezeigt wurde. Durch Messung der Radioaktivitäts-Gipfelbereiche wurde das Aus-    mass der Umwandlung desmit C 4   markierten Anhydrochlortetracyclins in mit C14 markiertes Chlortetracyclin auf   50%,   die Umwandlung des mit   CIS6   markierten Anhydrochlortetracyclins in mit Cl markiertes Chlortetracyclin auf   400/0   geschätzt. 



     Beispiel 5 :   Umwandlung von   7-Bromanhydrotetracyclin   in 7-Bromtetracyclin. Sporen von S. aureofaciens ATCC Nr. 12551 wurden von einer   Schrägagarkultur   mit sterilem 
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 gehenden Schüttelmaschine, welche mit 116 Schwingungen je Minute arbeitete, 24 h lang incubiert. 



  Nach Beendigung dieses Inoculierungszeitraumes wurde ein Anteil von 1, 0 ml dieses Inoculums in je zwei Erlenmeyer - Kolben zu 250 ml, welche 25 ml steriles Fermentationsmedium und 175   g2- (2-furyl)-   -5-mercapto-1,3,4-oxadiazol einen Hemmstoff für fermentative Chlorierung enthielten, zugegeben. 



  Während eines Zeitraumes von 48 h wurden diese beiden inoculierten Kolben bei 250C auf einer rotierenden Schüttelmaschine, die mit 180 Umdr/min arbeitete, incubiert. Danach wurden 8,0 mg   Anhydro -   bromtetracyclin in Pulverform zu einem der beiden Kolben zugegeben. Beide Kolben wurden erneut bei den oben angegebenen Bedingungen während 72 h incubiert, was einer Gesamtincubationszeit von 120 h entspricht.

   Die Kolben wurden dann aus dem Incubator entnommen und ihr Inhalt auf Bromtetracyclin untersucht, wobei folgende Ergebnisse erhalten wurden : 

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<tb> 
<tb> Maischen-Untersuchung <SEP> auf <SEP> Brom- <SEP> 
<tb> tetracyclin <SEP> pg/ml
<tb> Kontrolle <SEP> (kein <SEP> Anhydrobromtetracyclin <SEP> zugegeben) <SEP> 0
<tb> Versuch <SEP> (8, <SEP> 0 <SEP> mg <SEP> Anhydrobromtetracylcin <SEP> zugegeben) <SEP> 180
<tb> 
 
Die   Gesamtumwandlung   von Anhydrobromtetracyclin in Bromtetracyclin betrug   56%.   



     Beispiel 6 : Umwandlung   von 6-Desmethylanhydrotetracyclin in 6-Desmethyltetracyclin. 



   Eine wässerige Suspension, die etwa 70 x 106 Sporen je ml von S. aureofaciens ATCC Nr. 13192 enthielt, wurde hergestellt, indem eine Schrägagarkultur mit sterilem destilliertem Wasser gewaschen wurde. 1 ml dieser Suspension wurde zur Inoculierung von 100 ml sterilen Inoculierungsmedium in einem 500   ml-Erlenmeyer-Kolben   verwendet. Das beimpfte Medium wurde bei   26, 5 C,   während 24 h auf einer hin-und hergehenden Schüttelmaschine, welche mit 116 Schwingungen je Minute arbeitete, incubiert. 
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 Minute je Mikrogramm) in Pulverform wurde einem Röhrchen zugesetzt, das andere wurde als Kontrolle beibehalten. Die Röhrchen wurden auf eine rotierende Schüttelmaschine gegeben und bei 250C für weitere 72 h incubiert, was einer Gesamtincubationszeit von 120 h entspricht.

   Am Ende dieser Incubationsperiode wurden die Röhrchen entnommen, die Maische in jedem mit 10 ml   0, 2n-Salzsäure verdünnt   und das Mycel abfiltriert. Jedes Filtrat wurde durch Schütteln mit 0, 5 ml Parachlorphenol extrahiert. Zwei Streifen von 2, 54 cm Breite und 56 cm Länge aus Chromatographiepapier Whatman   Nr. l   wurden durch Eintauchen in eine PH 3, 4-Pufferlösung, welche aus 30 Volumen   0,      2 m -Na2HP04 und 70   Volumen 2.24%iger Citronensäure zusammengesetzt war, gepuffert und luftgetrocknet. Die beiden gepufferten Streifen wurden in einem Chromatographie-Behälter aufgehängt, der Wasser auf dem Boden des Behälters und eine Mischung organischer Lösungsmittel (Nitromethan : Benzol : Pyridin = 20 : 10 : 3) in einem offenen Gefäss auf dem Boden des Behälters enthielt.

   Etwa 1 h vor der Entwicklung wurde eine Menge von 10 Mikroliter der Phenol-Phase des Extraktes des Kontrollfiltrates auf einem Streifen aufgetragen und ein gleiches Volumen der Phenol-Phase des Extraktes des mit C14   markierten Versuchsfiltratesaufden ändern   Streifen aufgetragen. Anschliessend wurden die Streifen der absteigenden Entwicklung unterworfen, wobei 
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 organische Phasestem verwendet wurde, wobei der pH   3, 4-Puffer   aus 30 Volumen    0, 2m-Na2RP04 und   70 Volumen einer 2,24%ige Citronensäure zusammengesetzt war (System C). 



   Zwei Streifen von 2, 54 cm Breite und 56 cm Länge von Chromatographiepapier Whatman Nr. 1 wurden durch Eintauchen in eine Lösung von   0, 3 m-NaH PO, die   mit Phosphorsäure auf PH 2, 0 eingestellt   war, gepuffertund dann luftgetrocknet. Die beiden   gepufferten Streifen wurden in einem ChromatographieBehälter aufgehängt, der Wasser auf dem Boden des Behälters und ein organisches Lösungsmittel (Essigsäurebutylester) in einem offenen Gefäss am Boden des Behälters enthielt. Etwa 1 h vor der Entwicklung wurden 10 Mikroliter der Phenol-Phase des Extraktes des Kontrollfiltrates auf einem Streifen aufgetragen und ein gleiches Volumen der Phenol-Phase des Extraktes des mit    < j   markierten Testfiltrates auf dem andern Streifen aufgetragen.

   Anschliessend wurden die Streifen der absteigenden Entwicklung unterworfen, wobei die organische Phase von Essigsäurebutylester zu 5% Trichloressigsäure mit pH 2,0-puffer (5:1: 4) als Lösungsmittelsystem verwendet wurde, wobei die Pufferlösung aus   0, 3 m-NAH. PO bestand   (System D). 



   Die entwickelten, luftgetrockneten Streifen wurden mit dem Auge überprüft und auf Radioaktivität mittels eines Geiger-Müller-Zählers untersucht.Das Auftreten von Zonen mit Radioaktivität mit Rf-Werten von 0, 33 (System C) und 0, 24 (System D), entsprechend demjenigen von   6-Desmethyltetracyclin,   bestätigte die Umwandlung von mit C14 markierten 6-Desmethyltetracyclin, in mit C markiertes 6-Des-   methyltetracyclin.   Messungen der Radioaktivitäts-Gipfelbereiche zeigten ein Ausmass der Umwandlung von mit   C   markiertem   6-Desmethylanhydrotetracyclin   in mit C14 markiertes 6-Desmethyltetracyclin von   z   an. 



   Beispiel 7 : Umwandlung von 6-Desmethyl-7-Bromanhydrotetracyclin in 6-Desmethyl-7-bromtetracyclin. 



   Eine wässerige Suspension von Sporen von S. aureofaciens ATCC   Nr. 10   762, die etwa 70 X 10 Sporen 

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 je Milliliter enthielt wurde durch Abschwemmen einer Schrägagarkultur mit sterilem destilliertem Wasser hergestellt. 1,0 ml dieser Suspension wurde zu 100 ml sterilem Inoculierungsmedium in einem 500 mlErlenmeyer-Kolben zugegeben. Das inoculierte Material wurde bei 26,   50C   während 24 h auf einer hinund hergehenden Schüttelmaschine incubiert und danach Anteile von 1, 0 ml dieses 24h alten Inoculums entnommen und zu jedem von zwei 25   ml-Mengen   sterilen Fermentationsmedium in zwei 250 ml-Erlenmeyer-Kolben zugegeben. Der Kolbeninhalt wurde bei 250C 48 h lang auf einer rotierenden Schüttelma- 
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0Kolben zugegeben.

   Beide Kolben wurden erneut bei   250C   auf einer rotierenden Schüttelmaschine für weitere 72 h incubiert, wodurch sich eine Gesamtincubationszeit bei   250C   von 120 h ergibt. Die Untersuchung der 120 h alten Fermentationsmaischen aus diesen beiden Kolben ergab die folgenden Resultate : 
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<tb> 
<tb> Maischen-Untersuchung <SEP> auf
<tb> 7-Brom-6-desmethyltetracyclin
<tb> ssgiml
<tb> Kontrolle <SEP> (kein <SEP> 7-Brom-6-desmethylanhydrotetracyclin <SEP> zugegeben) <SEP> 0
<tb> Versuch <SEP> (8 <SEP> mg <SEP> 7-Brom- <SEP> 6- <SEP> desmethylanhydrotetracyclin <SEP> zugegeben) <SEP> 215
<tb> 
 
Die Gesamtumwandlung von   7-Brom-6-desmethylanhydrotetracyclinin7-Brom-6-desmethyltetra-   lin betrug   610/0.   



   Beispiel 8 : Umwandlung von Anhydrotetracyclin-Nitril in Tetracyclin-Nitril. 



   In einem 500   ml-Erlenmeyer-Kolben   wurden 100 ml sterilen Inoculierungsmediums mit 1, 0 ml einer 
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 auf einer hin-und hergehenden Schüttelmaschine incubiert. Am Ende dieses Zeitraumes wurde jeweils ein aliquoter Teil von   1,     0 ml dieses Inoculums zu   zwei 25   ml- Anteilen   des sterilen Fermentationsmediums in einzelnen 250 ml-Erlenmeyer-Kolben zugegeben. Diese beiden beimpften Kolben wurden bei 25 C auf einer rotierenden Schüttelmaschine während 48 h incubiert. An diesem Zeitpunkt wurden 7,0 mg gepulvertes Anhydrotetracyclin-Nitril zu einem der Kolben zugegeben, während der andere als Kontrolle beibehalten wurde.

   Beide Kolben wurden erneut bei 250C unter Rühren für weitere 72 h incubiert, wodurch sich eine   Gesamtincubationszeit   bei 25 C von   120 hergibt. Aliquote   Teile von 3 ml der Versuchs-und Kontroll-Maischen von 120 h Alter wurden jeweils mit 70 ml 0,2n-Salzsäure verdünnt und das Mycel abfiltriert. In jedem Fall wurde das Filtrat durch Schütteln mit 0,5 ml Parachlorphenol extrahiert. 



   Vier Streifen von 2, 54 cm Breite und 56 cm Länge von Chromatographiepapier Whatman Nr. l wurden durch Eintauchen in eine Lösung von 0,   3m-NaH PO. welche   auf PH 2,0 Phosphorsäure eingestellt war, gepuffert und dann luftgetrocknet. Zwei gepufferte Streifen wurden über Nacht in einen Chromatgraphie-Behälter gehängt, welcher Wasser auf dem Boden des Behälters und eine Mischung von organischen Lösungsmitteln (Chloroform-Amylalkohol 4   : l) in einem offenen Gefäss auf dem   Boden des Behälters enthielt. Etwa 1 h vor der Entwicklung wurde eine Menge von 10 Mikrolitei der   Phenol-Phase desExtraktes   des Kontrollfiltrates auf einen Streifen aufgetragen   und ein gleiches Volumen der Phenol-Phase des Extrak-   tes des Versuchsfiltrates auf den andern Streifen aufgetragen.

   Anschliessend wurden die beiden Streifen der absteigenden Entwicklung unterworfen, wobei die organische Phase von Chloroform-Amylalkohol'pH 2,0-Puffer (4 : 1 : 5) als Lösungsmittelsystem verwendet wurde, wobei der pH 2, 0-Puffer aus 0, 3 m-   -NaH, PO,   bestand (System E). Die andern beiden gepufferten Streifen wurden über Nacht in einen Chromatographie-Behälter gehängt, der Wasser auf dem Boden des Behälters und eine Mischung von organischen Lösungsmitteln (Chloroform : Dimethylformamid   4 : I)   in einem offenen Gefäss auf dem Boden des Behälters enthielt. Etwa 1 h vor der Entwicklung wurde eine Menge von 10 Mikroliter der PhenolPhase des Extraktes des Kontrollfiltrates auf einen gepufferten Streifen und ein gleiches Volumen der Phenol-Phase des Extraktes des Testfiltrates auf den andern Streifen aufgetragen.

   Anschliessend wurden die beiden Streifen der absteigenden Entwicklung unterworfen, wobei die organische Phase von ChloroformDimethylformamid pH   2,0-Puffer (4: 1:   6) als Lösungsmittelsystem verwendet wurde, wobei der pH   2, 0-Puffer   aus 0,3   m-NaH 2PO4   bestand (System F). Die entwickelten, luftgetrockneten Streifen wurden fluoroskopisch untersucht. Das Auftreten von fluoreszierenden Zonen mit Rf-Werten von 0, 14 (System E) und 0, 12 (System F), entsprechend denjenigen von Tetracyclin-Nitril, beweist die Tatsache, dass An-   hydrotetracyclin-Nitril   in Tetracyclin-Nitril überführt   wurde. Das Ausmass   der Umwandlung von Anhydrotetracyclin-Nitril in Tetracyclin-Nitril wurde auf   351o   geschätzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur biologischen Umwandlung eines Anhydrotetracyclins in das entsprechende Tetracyclin, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anhydrotetracyclin in ein wässeriges Nährmedium gegeben, das wässerige Nährmedium mit einem zur Erzeugung von Tetracyclin befähigten Streptomycetenstamm der Arten S. aureofaciens, S. rimosus oder der sogenannten neuen Art S. viridifaciens, wie S. aureofaciens ATCC-Nr.
    10'762, 12551 oder 13192, S. rimosus ATCC Nr. 10970 und"S. viridifaciens" ATCC Nr. 11989, aerob fermentiert und mit der Fermentierung so lange, vorzugsweise mindestens 12 h, fortgefahren wird, bis das Anhydrotetracyclin im wesentlichen in das entsprechende Tetracyclin übergeführt ist.
AT366861A 1960-08-25 1961-05-09 Verfahren zur biologischen Umwandlung eines Anhydrotetracyclins in das entsprechende Tetracyclin AT227878B (de)

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