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Verfahren zur Selbstsynchronisierung des Empfängers
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einander getrennten Orten aufzustellen. Dabei ergibt sich oft die Notwendigkeit, gespeicherte Daten von einer Stelle zur andern zu übertragen. Diese Daten, in Form von Mitteilungen oder Rechnungsergebnissen, sind in Ziffernform dargestellt und müssen mit den schon bestehenden Übertragungseinrichtungen übermittelt werden.
Es wird ein Verfahren verwendet, bei dem die gesendeten Bits zur Selbstsynchronisierung des Empfängers benutzt werden. Erfindungsgemäss wird daher in an sich bekannter Weise jedem empfangenen Bit ein stroboskopischer Impuls zugeordnet und in der Mitte des Bits gehalten, wobei man die Regelgrösse, die dazu dient, den stroboskopischen Impuls in der Bitmitte zu halten, aus derjenigen Zeit erhält, die von der Vorderflanke des Bitimpulses gerechnet bis zu seinem eigenen Stroboskopimpuls vergeht, vermehrt um die Zeit, die von der Hinterflanke des Bitimpulses gerechnet bis zum nächstfolgenden Stroboskopimpuls vergeht.
Vorteilhafterweise geht man so vor, dass die Frequenz des Stroboskopimpulses erst dann vergrössert oder verkleinert wird, wenn er einige Male hintereinander in der gleichen Richtung von der Bitimpulsmitte abgewichen ist.
Es hat sich weiter als zweckmässig erwiesen, dass nur ein einziger Taktgeber im Sender vorhanden ist, der dessen Sendegeschwindigkeit den stroboskopischen Impuls und die Antwortgeschwindigkeit des Empfängers steuert.
Die synchrone Sende- und Empfangsanlage erhält Daten, die aus mehreren binären Zeichen bestehen, von einer Eingabeeinrichtung. Nach der Umwandlung in einen Sendecode überträgt die Anlage den Sendecode bitweise über ein Übertragungsmedium durch geeignete Modulationseinrichtungen. In der Empfangsstation werden die serienweise empfangenen Bits demoduliert und dem Sender-Empfänger Bit für Bit zugeleitet, der darauf wieder ein vollständiges, aus mehreren Bits bestehendes Zeichen macht. Wenn ein vollständiges Zeichen empfangen ist, wird es in geeigneter Weise in einen Ausgangscode zur Darstellung in einer Ausgabe umgewandelt, für welche die zu übertragenden Mitteilungen bestimmt sind.
Die Synchronisierung des empfangsseitig angeordneten synchron arbeitenden Senders und Empfängers (SSE) wird ohne die Verwendung besonderer Synchronisierungsimpulse aus dem Sender durchgeführt. Die Synchronisierung muss vorhanden sein, da jedes übertragene Schriftzeichen seine Bedeutung nur aus der zeitlichen Zuordnung gewinnt. Es wird bei der beschriebenen Anordnung die Synchronisierung aus den empfahgenenBits abgeleitet. Der empfangende SSE erzeugt einen stroboskopischen Prüfimpuls, der so weit als möglich in der Mitte der empfangenen Bits erzeugt und gehalten werden muss. Der empfangende SSE enthält Geräte für die Anzeige der Mittelstellung des Stroboskop-Impulses in den empfangenen Bits.
Die Zeit zwischen dem Beginn eines empfangenen Bits und dem Auftreten des stroboskopischen Prüfimpulses wird zu der Zeit zwischen dem Ende des empfangenen Signales und dem nächstfolgenden stroboskopischen Prilfimpulses addiert. Diese Summe wird mit einem Nennwert verglichen, und wenn dreimal aufeinander die Anzeige von diesem Nennwert abweicht, wird der stroboskopische Prüfimpuls verzögert oder vorverlegt gegenUber dem normalen Zeitpunkt seines Auftretens. Dadurch wird der Impuls so nahe als möglich in die Mitte der empfangenen Signale gesteuert.
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Ausser zur Umwandlung und Übertragung von Mitteilungs-Daten kann jeder SSE auch Steuer-Daten erzeugen und analysieren, um verschiedene Funktionen innerhalb jedes SSE auszulösen. Wenn der übertragende SSE sende- und die Eingabe arbeitsbereit ist, erzeugt der übertragende SSE ein Steuerzeichen und sendet dieses zum empfangenden SSE, um dadurch den empfangenden SSE und die Ausgabe zu befragen, ob sie empfangsbereit sind. Wenn der empfangende SSE bereit ist, erzeugt er ein seine Bereitschaft anzeigendes Steuerzeichen, und wenn diese Antwort vom sendenden SSE empfangen wird, erfolgt ein Kommando an die Eingabe, das erste Zeichen der Mitteilung zu bringen.
Der sendende SSE wird der ersten Mitteilung vorausgehend ein Steuerzeichen zur Kennzeichnung der ersten Aufzeichnung voraussenden und wird dann die Übertragung der Mitteilung beginnen, welche von veränderlicher Länge sein kann.
Nach jeder Übertragung durch den sendenden SSE wird ein Zeichen erzeugt, das angibt, ob eine ungerade oder eine gerade Anzahl von Bits für eine einzelne Bit-Stelle in jedem Zeichen einer Mitteilung erzeugt wurde. Der empfangende SSE wird ebenfalls ein Zeichen erzeugen, um eine ungerade oder gerade Anzahl von Bits für eine einzelne Bit-Stelle jedes Zeichens anzuzeigen.
Zeigt die Eingabe das Ende der Mitteilung dem sendenden SSE an, so bewirkt dies die Übertragung des aus der ganzen Mitteilung herrührenden Ungerade-Gerade-Zeichens. Das Ungerade-Gerade-Zeichen wird vom empfangenden SSE empfangen und mit seinem eigenen Ungerade-Gerade-Zeichen verglichen.
Entsprechend der Genauigkeit der Übertragung kann der empfangende SSE verschiedene Massnahmen ergreifen. Der empfangende SSE kann den korrekten Empfang der ganzen Mitteilung bestätigen. Der Vergleich der Ungerade-Gerade-Zeichen kann den Verlust eines Bits während der Übertragung anzeigen, und der empfangende SSE kann mit einem Fehlersignal antworten. Unter bestimmten Bedingungen kann der empfangende SSE jedes Antwortsignal blockieren.
Auch der sendende SSE kann auf den Empfang der Antwortzeichen vom empfangenden SSE hin verschiedene Massnahmen ergreifen. Wenn der sendende SSE eine richtige Bestätigung empfängt, wird die nächste Mitteilung aus der Eingabe aufgerufen. Empfängt er ein Fehlersignal, so wird die Eingabe zurückgeschaltet und die ganze Mitteilung erneut gesendet. Wenn er keine Antwort vom empfangenden SSE erhält, wird er eine vorherbestimmte Zeit auf eine Antwort warten, und wenn er sie dann noch nicht empfängt, ein eine Antwort von dem empfangenden SSE forderndes Anfragesignal senden.
In jedem SSE sind Speicher vorgesehen, welche die Signale identifizieren, die aufeinander folgende Mitteilungen begleiten. Der sendende SSE erzeugt ein erstes Zeichen, das den Beginn der ersten Mitteilung und jeder folgenden ungeraden Mitteilung anzeigt. Ein zweites Zeichen zur Kennzeichnung des Beginnes wird für jede zweite und jede weitere danach übertragene gerade Mitteilung erzeugt. Der empfangende SSE antwortet mit einem ersten Bestâtigungszeichen für die erste und jede weitere ungerade Mitteilung und antwortet mit einem zweiten BestätigungszeichelL für die zweite und jede folgende gerade Mitteilung. Die übertragenden Speicher lassen durch bestimmte logische Schaltungen erkennen, ob der empfangende SSE eine ungerade oder eine gerade Mitteilung betätigte.
Der übertragende Speicher bewirkt auch die Übertragung des den Beginn der nächsten Mitteilung anzeigenden Zeichens.
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Angenommen, der empfangende SSE melde, er habe eine ungerade Mitteilung empfangen, so wird der übertragende SSE diese Bestätigung feststellen und den übertragenden Speicher zu verstellen, dass er nun eine Mitteilung anzeigt. Wenn der empfangende SSE die Bestätigung sendet, wird sein Speicher so verstellt, dass er eine ungerade Mitteilung anzeigt. Der sendende Speicher bewirkt die Übertragung des geraden Sendebeginn-Zeichens, auf dessen Empfang hin der empfangende SSE für die Daten empfangsbereit wird. Nach dem richtigen und vollständigen Empfang der Aufzeichnung wird der empfangende Speicher so eingestellt, dass er eine gerade Mitteilung anzeigt und erzeugt ein Signal, das die gerade Mittei- lung bestätigt. Empfängt der sendende SSE die Bestätigung einer ungeraden Mitteilung, so stellt sich der Speicher auf ungerade ein.
Die korrekte Antwort des empfangenden SSE bewirkt, dass der nächsten Mitteilung das ungerade Steuerzeichen vorauszusetzen ist. Wenn der Speicher des empfangenden SSE anzeigt, dass eine ungerade Mitteilung empfangen werden sollte, aber eine gerade Mitteilung empfängt, wird der empfangende SSE für die Daten nicht empfangsbereit, und sendet ein Alarmsignal, das anzeigt, dass eine Mitteilung verloren ging. Dies verhindert jedwede Antwort durch den empfangenden SSE. Der Speicher des sendenden SSE wird nicht verstellt, wenn eine positive Antwort fehlt. Das gleiche geschieht beim empfangenden SSE, dargestellt zeigen die sendenden und empfangenden Speicher den Verlust oder das Zuviel von Mitteilungen.
Mit der synchronen Sende- und Empfangsanlage ist Voll- oder Halb-Duplex-Betrieb möglich. ohne dass die Verdopplung der Einrichtung nötig-ist. Durch geeignete Steuereinrichtungen werden abwechselnd
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Sende- und Empfangszyklen erzeugt. Ein einziges Register wird zur Speicherung und auch zur Übertragung eines Schriftzeichens benutzt. Ein zu übertragendes Zeichen wird in das Register eingeführt, Daraufhin schickt die erste Stelle des Registers das erste Bit zur Modulationseinrichtung, um es silber die Leitung zu senden. Die Steuereinrichtung wird dann die übrigen Bits des zu übertragenden Zeichens in den sendenden temporären Speicher schicken. Das Register wird gelöscht und in ihm ein empfangenes Bit eingeführt.
Die empfangenen Bits werden dann in den empfangenden temporären Speicher eingegeben. Das zu übertragende Zeichen wird dann dem temporären Sendespeicher entnommen. Der temporäre Sendespeicher wird so gesteuert, dass jedes Bit des zu Ubertragenden Zeichens in die nächste vorhergehende Stelle des Registers verschoben wird. Die erste Stelle des Registers enthält dann erneut das zu übertragende Bit. Nach der Übertragung wird der Rest des Übertragungszeichens erneut in seinen temporären Speicher eingegeben, und die Bits des empfangenen Zeichens werden in das Register eingegeben. Der empfangende temporäre Speicher bewirkt ebenfalls die Verschiebung der empfangenen Bits in die nächste Stelle des Registers, um dann das nächstankommende Bit zu empfangen.
Die empfangenen Bits des Zeichens werden erneut in den temporären Speicher eingegeben.
Eine Einrichtung ist vorgesehen, um in den Sende- und Empfangszyklen Kennbits in die richtigen Stellen des Registers einzuführen und zusammen mit dem zu sendenden oder empfangenden Zeichen zu verschieben. Eine Prüfung dieser Kennbits an vorherbestimmten Stellen des Registers meldet dem SSE, dass ein vollständiges Zeichen gesendet oder empfangen wurde. Zu diesem Zeitpunkt wird ein neues Zeichen aus der Eingabe fur die Übertragung abgerufen und dieses Zeichen in einen Sendecode umgewandelt und der Sendeeinrichtung zugeleitet wird.
Die vorher erwähnte Synchronisiereinrichtung umfasst auch Mittel zur Steuerung der Geschwindigkeit, mit welcher die Bits übertragen werden. Beim Voll-Duplex-Betrieb steuert jeder SSE seine eigene Bit- Übertragungsgeschwindigkeit und steuert daher die Synchronisierung des andern empfangenden SSE. Beim Halb-Duplex-Betrieb steuertder sendende SSE die Sende-Geschwindigkeit Daten und der Antwort des empfangenden SSE. Der empfangende SSE wird mit den vorher erläuterten Mitteln synchronisiert. Der im Halb-Duplex-Betrieb empfangende SSE kann aufgerufen werden, um eine bestimmte Antwort in Form von Steuerzeichen zu senden.
Es müssen Sicherungen vorgesehen sein, dass die Antwortzeichen vom sendenden SSE synchron empfangen werden, so dass sie in ihrer zeitlich richtigen Lage erkannt werden, dabei wird die Übertragungsgeschwindigkeit des empfangenden SSE durch eine Einrichtung geregelt, welche einen
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tragungsgeschwindigkeit, die Synchronisierung des stroboskopischen Impulses des empfangenden SSE und die Sende-Geschwindigkeit des empfangenden SSE, wenn dieser Antwort gibt. Der Stroboskop-Impuis des empfangenden Teils des sendenden SSE wird zu dem die Sende-Geschwindigkeit steuernden Oszillator übertragen. Ein einziger Oszillator steuert daher im sendenden SSE die Sendegeschwindigkeit sowie den stroboskopischen Impuls und die Antwort-Geschwindigkeit des empfangenden SSE und den Stroboskop-Impuls des Empfangsteiles des sendenden SSE.
An Hand der Zeichnungen wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es zeigen : Fig. 1 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer synchronen Sender- und Empfangsanlage (SSE) in einer Auf- zeichnungs-fjbertragungsanlage, Fig. 2 ein Blockschaltbild zur Darstellung des Informations-Flusses und der Steuerung zwischen den Hauptteilen des SSE, Fig. 3 ein Blockschaltbild der logischen Schaltung fur die zeitliche Steuerung der Nebenzyklen, Fig. 4 ein Blockschaltbild des Empfangs-Taktgebers im SSE für die Erzeugung eines. stroboskopischen Impulses, Fig. 5 ein Blockschaltbild der Schaltung für die Bestimmung der relativen Lage des stroboskopischen Prüf-Impulses in bezug auf die Mitte eines empfangenen Signales, Fig. 6 ein Blockschaltbild der auf die Schaltung nach der Fig.
5 ansprechenden Einrichtung zur Anzeige von drei aufeinanderfolgenden Abweichungen eines stroboskopischen Impulses von der Mitte eines empfangenen Signales, Fig. 7 ein Impulsdiagramm einer Reihe von empfangenen Signalen eines mit mehreren Bits verschlüsselten Zeichen und einer Darstellung, wie die Schaltung nach der Fig. 5 arbeitet, Fig. 7a ein Diagramm typischer Antworten der auf die Fig. 6 ansprechenden Einrichtung, Fig. 8 ein Diagramm zur Darstellung der durch die Einrichtung gemäss der Fig. 4 erzeugten Impulse, wenn der Strobos- kop-Impuls vorzurücken oder zu verzögern ist, Fig. 9 ein Blockschaltbild der Schaltung fur die Erzeugung eines die Sende-Geschwindigkeit steuernden stroboskopischen Impulses, Fig. 10 ein Blockschaltbild der Schaltung des Registers für das Senden und den Empfang eines verschlüsselten Zeichens, Fig.
11 ein Blockschaltbild der durch die Stufen des Registers gemäss der Fig. 10 erregten Eingangs-Kerntreiber, Fig. 12 ein Schaubild der Sende-Umsetzung des Übertragungs-Umwandlers, Fig. 13 ein Schaubild der Verteiler-Kernmatrix, Fig. 14 ein Blockschaltbild anderer in Verbindung mit der Sende Umsetzung gemäss der Fig. 12 und der Verteiler-Kernmatrix nach der Fig. 13 verwendeter Kerntreiber fur das Lesen und Schreiben aus
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bzw. in die Kernebenen, Fig. 15 ein Diagramm anderer in der Sende-Umsetzung und in der VerteilerKernmatrix nach der Fig. 13 verwendeter Kerntreiber, die dazu dienen, in bzw. aus den Kernebenen zu
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signale eines Empfangsuosetzers, des Sende-Umsetzers, nach der Fig. 12 und der Verteiler-Kernmatrix ! der Fig. 13, Fig.
17 ein Blockschaltbild für den Empfang eines Bits aus der Demodulationseinrichtung,
Fig. 18 ein Blockschaltbild der Schaltung, die ein zu übertragendes Bit an die Modulationseinrichtung liefert, Fig. 19 ein Blockschaltbild für die Anzeige, dass ein vollständiges Zeichen übertragen wurde,
Fig. 20 ein Blockschaltbild für die Erkennung des Empfanges von Zeichen, die keine Datenzeichen sind,
Fig. 21 ein Blockschaltbild einer Schaltung, die ein Vorsignal liefert, wenn Daten gesendet werden,
Fig. 22 ein Blockschaltbild der Schaltung, die den Sendezyklus steuert, Fig. 23 ein Blockschaltbild der
Schaltung, die den Empfangszyklus steuert, Fig. 24 ein Impulsdiagramm der Sendezyklussteuerung nach
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rend der Sendezyklen ausgeführten Funktionen, Fig. 26 eine Darstellung bestimmter während eines Emp- fangszyklus ausgeführter Funktionen, Fig.
27 ein Blockschaltbild für die Steuerung der Übertragung be- stimmter die Herkunft anderer Steuerzeichen kennzeichnender Steuerzeichen, Fig. 28 ein Blockschaltbild fur die Einleitung der Einführung bestimmter Steuerzeichen in das Register nach der Fig. 10 für das Sen- den, Fig. 29 ein Blockschaltbild der Speicher für die Identifizierung der einzelnen gesendeten oder emp- fangenen Mitteilung und der Einrichtung für die Erkennung der Herkunft der Steuerzeichen, Fig. 30 ein
Blockschaltbild für die Erkennung des Empfanges eines eine richtige Mitteilung kennzeichnenden Zeichens oder eines die Mitteilung bestätigenden Zeichens, Fig. 31 ein Blockschaltbild für die Steuerung der Ûber- tragungsrichtung zwischen den SSE's an entfernten Orten, Fig.
32 ein Blockschaltbild für die Umstellung eines eine Mitteilung empfangenden SSE in den Empfangszustand und für die Vorbereitung des empfan- genden SSE zum Senden einer Antwort, Fig. 33 ein Blockschaltbild der Anzeige eines empfangenden SSE, dass eine Antwort zu dem übertragenden SSE gesendet wird, Fig. 34 ein Blockschaltbild der Anzeige eines sendenden SSE für das Vorhandensein oder das Fehlen einer Antwort von dem empfangenden SSE, Fig. 35 ein Blockschaltbild für die Erzeugung von Steuersignalen, welche anzeigen, dass der empfangende SSE sein addiertes Ungerade-Gerade-Zeichen gegen das vom übertragenden SSE gesendete Ungerade-Gerade-Zei- chen prüfen soll, Fig. 36 ein Blockschaltbild zur Anzeige in einem empfangenden SSE für bestimmte Feh- ler, Fig.
37 ein Blockschaltbild der Einrichtung, durch welche ein sendender SSE einen von ihm gemachten Fehler anzeigt, Fig. 38 ein Blockschaltbild für die Erzeugung bestimmter Alarmsignale, Fig. 39 ein Blockschaltbild der Anzeige eines empfangenden SSE für den Empfang eines schlechten Zeichens, einer falschen Ungerade-Gerade-Prüfung und des Empfanges des eine falsche Mitteilung kennzeichnenden Signa- 1es'oder dass der Empfangs-Umsetzer falsch funktioniert hat, Fig. 40 ein Blockschaltbild, durch welches der SSE zu Beginn in den Sende- oder Empfangszustand vor der Übertragung einer Mitteilung eingestellt wird.
Vor der eingehenden Beschreibung der Erfindung soll zunächst das Arbeiten der logischen Blocks und die Bedeutung verschiedener, in den Zeichnungen und in der Beschreibung verwendeten Abkürzungen erläutert werden.
Zuerst werden die logischen Blocks mit den verwendeten Symbolen und den beteiligten Eingängen und Ausgängen erläutert.
A ist ein"UND"-Stromkreis, bei welchem, wenn alle Eingänge ein positives Potential haben, das Ausgangspotential negativ ist.
OR ist ein"ODER"-Stromkreis, bei welchem das Ausgangspotential positiv ist, wenn irgend eines der Eingangspotentiale negativ ist.
GT ist ein"TOR"-Stromkreis, bei welchem das Ausgangssignal positiv ist, wenn alle Eingangssignale positiv sind.
0 ist ein"ODER"-Stromkreis, bei welchem der gewünschte Ausgang positiv wird, wenn irgend einer der Eingänge positiv ist, oder der gewünschte Ausgang negativ wird, wenn irgend einer der Eingänge negativ ist,
T ist eine Kippschaltung, welche durch einen an der unteren rechten Seite des Block-Symboles angelegten positiven Impuls umgeschaltet wird und ein positives Signal am oberen rechten Ausgang und ein negatives Signal am oberen linken Ausgang erzeugt, oder durch einen an der unteren linken Seite des Symboles angelegten positiven Impuls umgeschaltet wird und ein positives Signal am oberen linken Ausgang und ein negatives Signal am oberen rechten Ausgang erzeugt.
LT ist eine Verriegelungsschaltung, bei welcher ein an den unteren rechten oder an den unteren linken Eingang angelegter negativer Impuls ein positives Signal am rechten oberen bzw. am linken oberen Ausgang erzeugt.
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I ist ein Inverter-Stromkreis, durch welchen ein positiver Eingangsimpuls in ein negatives Ausgangssignal oder ein negativer Eingangsimpuls in ein positives Ausgangssignal umgekehrt wird.
SA ist ein Abfuhlverstärker, dessen Ausgangssignal ein positiver Impuls ist, wenn alle Eingänge positiv sind.
D sind Kerntreiber, bei welchen das Ausgangssignal ein negativer Impuls ist, wenn alle Eingangssignale negativ sind.
Die in den Zeichnungen verwendeten Abkürzungen haben die folgende Bedeutung
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<tb>
<tb> SSE <SEP> synchroner <SEP> Sender-Empfänger
<tb> RC <SEP> Empfang
<tb> TR <SEP> Senden
<tb> RR <SEP> Register- <SEP> Rückstellung <SEP>
<tb> A/R <SEP> Schneller/Langsamer
<tb> CL <SEP> erstes <SEP> Steuersignal
<tb> TL <SEP> erstes <SEP> Mitteilungssignal
<tb> EOT <SEP> Ende <SEP> der <SEP> Übertragung
<tb> TEL <SEP> Telephon
<tb> SORI/2 <SEP> Mitteilungsbeginn <SEP> ungerade/gerade
<tb> ACKI/2 <SEP> Bestätigung <SEP> ungerade/gerade
<tb> LRC <SEP> Längs- <SEP> Redundanz- <SEP> Prüfung <SEP>
<tb> SCL <SEP> erstes <SEP> Sende-Steuersignal
<tb> STL <SEP> erstes <SEP> Sende-Mitteilungssignal
<tb> SLRC <SEP> Senden <SEP> der <SEP> Längs-Redundanz-Prüfung
<tb> SDC <SEP> Anlage <SEP> kann <SEP> senden
<tb> D <SEP> Steuer-Zeichen
<tb> RDC <SEP> Anlage <SEP> kann <SEP>
empfangen
<tb> CR <SEP> Kenn-Bit
<tb> COD <SEP> Änderung <SEP> der <SEP> Richtung
<tb> PB <SEP> Druckknopf
<tb> - <SEP> eine <SEP> Eingabe- <SEP> oder <SEP> Ausgabebezeichnung, <SEP> wie <SEP> z. <SEP> B.
<tb>
SDC, <SEP> welche <SEP> heissen <SEP> soll <SEP> "negativ, <SEP> wenn <SEP> im <SEP> DatenSende-Zustand"oder"positiv, <SEP> wenn <SEP> nicht <SEP> SDC"
<tb>
Die Ausgangsleitungen in den Zeichnungen sind durch Dezimalzahlen bezeichnet, wobei die Ziffer vor dem Dezimalpunkt die Nummer der Figur anzeigt und die Ziffer nach dem Dezimalpunkt die Stelle der Ausgangsleitung in dieser Figur angibt. So ist beispielsweise der RC Stroboskop-Impuls als solcher gekennzeichnet und hat die Ziffernbezeichnung 4. 1 zur Anzeige, dass dieser Impuls aus der Fig. 4 kommt und der erste Ausgang am Kopf dieser Figur ist. Die an der linken Seite jeder Figur eintretenden Eingangsleitungen sind entsprechend ihren Quellen gekennzeichnet. Pfeile und Rauten zeigen Stromverbindungen an.
Pfeile bezeichnen Impulseingänge und Rauten einen Spannungspegel.
Wenn auf einen sendenden SSE Bezug genommen wird, ist dies der SSE, welcher zur Übertragung von Datenzeichen einer Mitteilung aus einer Eingabe verwendet wird. Ein empfangender SSE empfängt die Datenzeichen einer Mitteilung für die Darstellung in einer Ausgabe. Es muss daran erinnert werden, dass ein empfangender SSE auch zum senden von Steuerzeichen befähigt ist, wenn er abgefragt wird, und dass ein sendender SSE auch Steuerzeichen empfangen kann.
In der Fig. 1 ist die Stellung der synchronen Sende-Empfangs-Anlage (SSE) in einer Übertragungsanlage dargestellt. Der SSE 50 nimmt Zeichen einer Mitteilung mit veränderlicher Länge aus einer Eingabe/Ausgabe 51 oder aus einem Modulator-Demodulator 52 an und kann Daten in der Form von aus mehreren Bits bestehenden Schriftzeichen entweder der Eingabe/Ausgabe 51 oder dem Modulator-Demodulator 52 für die Übertragung über ein Übertragungsmittel 53 liefern.
Die Hauptteile des SSE sind in der Fig. 2 in Blockform dargestellt. Der wahrscheinlich am meisten
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undübertragen. Das umgewandelte Zeichen wird aus dem Wandler 56 über eine entsprechende Vielzahl von Leseverstärkern 57 entnommen und zumRegister 54 zurückübertragen. Der Sende-Umsetzer 56 bewirkt die Umwandlung des 7-Bit-Eingangscodes in einen 4 von 8 Übertragungscode. Das in der Stelle 1 des Registers 54 enthaltene Bit wird dann der Modulationseinrichtung für die Übertragung zugeleitet.
5 Nach der Übertragung des ersten Bit der Information aus dem Register 54 wird der Übertragungscode über die Kerntreiber 55 entnommen und in eine Verteiler-Kernmatrix 58 eingeführt, welche ein Register zur vorübergehenden Speicherung der übrigen zu übertragenden Schriftzeichen enthält. Im nächsten Übertragungszyklus wird die in der Speichereinrichtung der Verteilermatrix vorübergehend gespeicherte Angabe durch die Leseverstärker 57 entnommen und zum Register 54 übertragen. Die Speicherungseinrichtung ) in der Verteilermatrix 58 kann alle Bits des zu übertragenden Zeichens zur nächsten vorhergehenden Registerstelle verschieben. Es wurde daher das ursprünglich in der Registerstelle 2 eingeführte Bit in die Registerstelle 1 für die Übertragung durch die Modulationseinrichtung verschoben.
Das ganze zu übertragende Zeichen wandertdaher zur Übertragung durch das Register 54. Die Registerstelle CR ist die Kenn-Bit-Stelle, welche in einen bestimmten Zustand gebracht wurde, als das umgesetzte Zeichen ursprünglich aus dem i Sende-Umsetzer 56 abgelesen wurde. Da das zu sendende Zeichen aus dem Register 54 hinauswandert, wird das Kenn-Bit gelegentlich in die Registerstelle 2 wandern, in welchem Zeitpunkt der Zustand der Registerstelle 2 und ein entgegengesetzter Zustand der übrigen Registerstellen anzeigt, dass ein vollständiges Zeichen übertragen wurde und die Zeit für den Aufruf eines andern 7-Bit-Schriftzeichens aus der Eingangseinrichtung gekommen ist.
Wenn der SSE empfängt, nimmt die Registerstelle "N" die der Reihe nach empfangenen Vier- aus Acht-Bits auf. Nach dem Empfang des ersten Bit des Zeichens wird ein Kenn-Bit in die Registerstelle "X" des Registers eingeführt. Nach dem Empfang jedes Bits wird das Register 54 über die Kerntreiber 55 abgelesen und das Ergebnis in die Verteiler-Kernmatrix 58 übertragen, welche eine Einrichtung für die vor- übergehende Speicherung enthält. Bei jedem Empfangszyklus wird dieser Speicher über die Leseverstärker 57 in das Register 54 hineingelesen. Die vorübergehende Speicherung bewirkt, dass die vorher empfangenen Bits zur nächsten vorhergehenden Registerstelle verschoben und das nächstfolgende Bit in der Registerstelle"N"empfangen wird.
Wenn ein vollständiges 8-Bit-Zeichen empfangen wurde, wird das ursprünglich in die Registerstelle "X" eingeführte Kenn-Bit durch das Register 54 und zurück zur Registerstelle"CR"gewandert sein, und zeigt so an, dass das vollständige 8-Bit-Zeichen empfangen wurde. Zu diesem Zeitpunkt wird das vollständige 4- Aus-8- Zeichen aus dem Register 54 abgelesen und über die Kern- treiber 55 in einen Empfangs-Umsetzer 59 übertragen. Der 4-Aus-8-Übertragungscode wird vom Umsetzer 59 in einen Ausgangscode umgewandelt und durch die Leseverstärker 57 abgelesen und zum Register 54 übertragene. zw. zur Darstellung in paralleler Form zu einer Ausgabe.
Steuerzeichenwerden ineinemSteuer-Codeanalysator 60 erkannt, welcher bestimmte SSE-Funktionen und die Änderung der Übertragungsrichtung zwischen den entfernten SSE-Einheiten steuert.
Ein Haupt-Oszillator 61 steuert die gesamte Arbeit des SSE. Die Oszillator-Impulse werden an eine Einheit 62 angelegt, welche den Zyklus steuert und welche die Verflechtung der Sende- und Empfangszyklen des SSE bewirkt. Die Zyklus-Steuereinheit 62 steuert den sende- und Empfangs-Taktgeber 63. Der Sendetakt steuert die Sende-Geschwindigkeit des SSE. Der Empfangstakt erzeugt einen stroboskopischen Prüf-Impuls, welcher mit der Mitte der empfangenen Bits synchronisiert ist fur die Prüfung des Vorhandenseins oder des Fehlens eines Bits.
Die Fig. 3 zeigt die Einrichtung, welche den Takt im SSE erzeugt. Der Oszillator 61 liefert Impulse zu den Eingangs-Tor-Schaltungen der Kippschaltungen 64 und 65. Die Kippschaltungen 64 und 65 sind derart gekoppelt, dass die EIN-Seite der Kippschaltung 64 die EIN-Seite der Kippschaltung 65 steuert und die AUS-Seite der Kippschaltung 64 die AUS-Seite der Kippschaltung 65 steuert. Die EIN-Seite der Kippschaltung 65 steuert die AUS-Seite der Kippschaltung 64 und die AUS-Seite der Kippschaltung 65 steuert die EIN-Seite der Kippschaltung 64. Auf diese Weise kommt die Kippschaltung 65 in den gleichen Zustand der Kippschaltung 64 beim nächsten Oszillator-Impuls. Jede der Kippschaltungen 64 und 65 macht einen Umlauf beim Auftreten von vier Oszillator-Impulsen.
Der Register-RUckstell (RR)-Impuls 3. 3 wird bei jedem vierten Oszillator-Impuls erzeugt und fällt mit dem Auftreten der Spannung 3. 4 (Fig. 24) zusammen. Der Taktgeber im Empfänger (Fig. 4) erzeugt den RC-Stroboskop-Impuls 4. 1. Der RC-Stroboskop-Impuls 4. 1 wird normalerweise auf das Anlegen von 32 RR-Impulsen 3. 3 an einer der Kippstufen 66, 67,68, 69 und 70 umfassenden Spannungsteiler erzeugt. Die Kippstufen 66 und 67 sind in der gleichen Weise wie die Kippstufen 64 und 65 (Fig. 3) quer verbunden, und daher tritt normalerweise an der EINSeite der Kippstufe 66 ein Wechsel vom AUS-Zustand in den EIN-Zustand beim Auftreten von vier RRImpulsen ein.
Bei der Änderung des AUS-Zustandes in den EIN-Zustand der Kippstufe 66 wird ein positiver
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Impuls an den binären Eingang der Kippstufe 68 angelegt und dadurch diese Kippstufe vom augenblickli- chen Zustand in den entgegengesetzten Zustand umgeschaltet. Sobald sich die Kippstufen 68, 69 und 70 vom AUS-Zustand in den EIN-Zustand ändern, wird die nächstfolgende Kippstufe vom bestehenden Zu- stand in den entgegengesetzten Zustand geschaltet.
Wenn derEmpfänger-Taktgeber einen Stroboskop-Impuls 4. 1 nach dem Auftreten von 32RR-Impulsen erzeugt, ist die Spannung der SCHNELLER-Leitung 6. 2 negativ und der LANGSAMER- Eingangsimpuls 6. 1 po- sitiv. Unter diesen Verhältnissen steuern die Tor-Schaltungen 71,72, 73 und 74 die Kippschaltungen 66 und 67 normal an. Die Mittel, durch welche der RC-Stroboskop-Impuls 4. 1 verschoben werden kann, werden später erläutert. Die Erregung entweder der SCHNELLER-Leitung 6. 2 oder derLANGSAMER-Leitung
6.1 bewirkt die Umschaltung der Kippstufe 66 vom AUS-Zustand in den EIN-Zustand, wodurch der Zu- stand der Kippstufe 68 nach dem Auftreten von 3 oder 5 RR- Impulsen 3. 3 geändert wird.
Ein Zeichen wird als eine Reihe von Einsern"1''und Nullen"0"ubertragen, die Zeichen und Raum- verhältnisse entsprechend einen 4-AUS-8-Code darstellen. Jedes Zeichen hat 4 Zeichen-Bits und 4 Zwi- schenraum-Bits, Es ist wesentlich, dass der RC-Stroboskop-Impuls 4. 1 in einem bestimmten Zeitverhält- nis zu den empfangenen Bits stehen bleibt. Besondere Synchronisierungs-Impulse werden nicht gesendet.
Die Erfindung schliesst eine Einrichtung ein, durch welche der RC-Stroboskop-Impuls 4. 1 in der Mitte der empfangenen Bit gehalten wird. Dies wird dadurch erreicht, dass die RR-Impulse 3. 3 gezählt werden, welche während bestimmter Verhältnisse auftreten.
Die Anzahl der RR-Impulse 3. 3 wird aufaddiert durch die Zählung der Impulse beginnend mit der Vorderflanke eines Zeichens bis zum Auftreten des nächsten
RC-Stroboskop-Impulses 4.1. Zu dieser ersten Teilzahl wird beginnend mit der Hinterflanke des Zeichens bis zum Auftreten des nächsten RC-Stroboskop-Impulses 4. 1 eine Anzahl der RR-Impulse 3. 3 addiert ge- nau 32 sein. Wenn der RC-Stroboskop-Impuls 4. 1 vor der Mitte der empfangenen Bits auftritt, wird die Gesamtsumme der RR-Impulse 3. 3 kleiner als 32 sein.
Tritt der RC-Impuls 4. 1 nach der Mitte der empfangenen Bits auf, wird die Gesamtanzahl der RR-
Impulse 3. 3 grösser als 32 sein. Diese Art der Zählung für die Bestimmung irgend einer Ablenkung des RC-Stroboskop-Impulses von der Mitte der empfangenen Bits wird von der Verzerrung des empfangenen
Signales nicht beeinflusst. Wenn das empfangene Zeichen auf der Übertragungsstrecke verkürzt wurde, wird der erste Teilwert etwas kleiner als normal sein. Dies aber wird kompensiert, weil die Hinterflanke des Signales früher als normal beginnt und daher bewirkt, dass der zweite Teilwert höher als üblich ist.
Ähnliches geschieht, wenn das empfangene Zeichen verlängert werden sollte.
Durch den in der Fig. 5 dargestellten Zähler wird eine erste und zweite Teilzahl der RR-Impulse 3. 3 zusammengezählt. Der Zähler besteht aus einer Reihe von Kippstufen 80-84. Diese Kippstufen bewirken ein die Anzahl 32 anzeigendes Ausgangssignal von der Kippstufe 84, wenn diese vom AUS-Zustand in den EIN-Zustand wechselt. Die Kippstufen 80 und 81 sind derartgekoppelt, dass ein binäres Eingangssignal zur Kippstufe 82 nach dem Auftreten von vier RR-Impulsen 3. 3 erzeugt wird. Die TOR-Schaltungen der Kippstufe 80 und 81 werden durch die Kippstufe 80 und 81 in der vorher erläuterten Weise und zusätzlich durch das Ausgangssignal von einem "UND"-Stromkreis 85 angesteuert.
Während der Impulszeiten eines empfangenen Zeichens wird das vom Demodulator kommende Signal ZEICHEN positiv sein und das mit LÜCKE bezeichnete Eingangssignal wird negativ sein. Für die Periode, in welcher eine LÜCKE empfangen wird, sind die Verhältnisse umgekehrt. Während des Anfangszustandes beim Empfang eines LÜCKE-Signales wird ein"ODER"-Stromkreis 86 durch dieses Signal angesteuert und das positive Signal von der" AUS-Seite der Kippstufe 87 erzeugt ein negatives Ausgangssignal vom"ODER"-Stromkreis 86, durch welches die Kippstufen 80-84 in den"EIN"-Zustand geschaltet werden. Das negative Ausgangssignal vom "ODER"- Stromkreis 86 verhindert die Zählung der RR-Impulse 3. 3.
Während dieser Einleitungsphase erzeugt der "UND"-Stromkreis 85 infolge seiner beiden negativen Eingangsimpulse ein positives Ausgangssignal. Sobald ein Signal ZEICHEN empfangen wird, fällt das Eingangssignal LÜCKE auf einen negativen Wert ab und das Einstell-Ausgangssignal vom"ODER"-Stromkreis 86 endet. Mit der Beendigung dieses Signales beginnen die Kippstufen 80 und 81 mit der Zählung der an ihre Eingangs-Torstromkreise angelegten RR-Impulse 3. 3.
Beim Auftreten des unmittelbar folgenden RC-Impulses 4.1 während des ZEICHEN-Zustandes sendet der Tor-Stromkreis 88 einen positiven Impuls zur EIN-Seite der Kippstufe 87, so dass nun infolge des positiven Ausgangssignales von der EIN-Seite der Kippstufe 87 und der positiven Spannung des ZEICHENZustandes der "UND"-Stromkreis 85 ein negatives Signal zu den Eingangs-Tor-Stromkreisen der Kippstufen 80 und 81 sendet, um sie am Zählen zu hindern. Wenn die Hinterflanke des ZEICHEN-Signales auftritt und die Spannung der LÜCKE-Eingangsleitung positiv wird, beginnt die zweite Teilzählung. Bei einem negativen ZEICHEN-Eingang und im EIN-Zustand der Kippstufe 87 sendet der" UND" - Stromkreis. 85
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Wie aus der Fig. 7a ersichtlich, können die Kippstufen 100,101, 102 und 105 irgend einen Anfangszustand annehmen, und es sei angenommen, dass sich die Kippstufe 101 im EIN-Zustand und die Kippstufen 102 und 105 im AUS-Zustand befinden. Es sei auch angenommen, dass abwechselnd ZEICHEN- LÜCKE-Signale derart empfangen werden, dass eine Korrektion bei jedem zweiten RC-Impuls 4.1 gemacht werden kann. Die numerierten Impulse stellen den SjL-Impuls 5. 3 dar, welcher bei jedem RC-Impuls 4. 1 auftritt. Wenn der Zähler (Fig. 5) mehr als 32 Impulse zählt, wird die Kippstufe 100 durch den 32-er Impuls 5. 1 in den EIN-Zustand geschaltet.
Beim Auftreten des S/L-Impulses 5. 3 mit der Nummer 1 wird die Kippstufe 101 in den AUS-Zustand geschaltet, die Kippstufe 102 in den EIN-Zustand umgesteuert, und die Kippstufe 105 verbleibt im AUS-Zustand. Wenn beim Auftreten des S/L-Impulses mit der Nummer 2 die Kippstufe 100 in den EIN-Zustand geschaltet wurde, ist die Kippstufe 101 bereits im AUS-Zustand, und da die Kippstufe 101 im AUS-Zustand ist, wird die Kippstufe 102 in den AUS-Zustand geschaltet. Da die Kippstufe 102 imEIN-Zustand war, wird die Kippstufe 105 in den EIN-Zustand umgeschaltet. Das Auftreten des dritten folgenden S/L-Impulses, durch welchen die Kippstufe 100 in den EIN - Zustand geschaltet wurde, bewirkt, dass alle Kippstufen 101,102 und 105 durch den Sol-Impuls 5. 3 in den AUS-Zustand geschaltet sind.
Im AUS-Zustand aller dieser drei Kippstufen wird der "UND"-Stromkreis 109 (Fig. 6) angesteuert und einen SCHNELLER- Ausgangsimpuls 6. 2 erzeugen. Die Wirkung des auf eine positive Spannung steigenden SCHNELLER-Ausgangsimpulses 6. 2 wird später eingehend erläutert. Durch das positive Signal in der SCHNELLER-Leitung 6. 2 wird ein Tor 111 (Fig. ë) angesteuert und beim Auftreten des Hilfs-Im-
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Hilfsimpuls 4. 2 wird im Empfangs-Taktgeber (Fig. 4) erzeugt, wenn die Kippstufe 67 vom EIN-Zustand in den AUS-Zustand umgeschaltet wird.
In der Fig. 7a wurde die Kippstufe 105 bei 112 in den AUS-Zustand und bei 113 in den EIN-Zustand zurückgeschaltet. Wenn die nächste folgende Summe wieder grösser als 32 wäre, würde die Kippstufe 105 erneut durch den S/L-Impuls mit der Nummer 4 in den AUS-Zustand geschaltet werden und einen andern SCHNELLER-Zyklus imEmpfangs-Taktgeber bewirken. Die Kippstufe 105 wird der vierten Zählung folgend erneut bei 114 in den EIN-Zustand geschaltet.
Es wird nun angenommen, dass zur Zeit des fünften S/L-Impulses 5. 3 der Zähler (Fig. 5) nicht den Betrag 32 erreicht. Die Kippstufe 100 würde daher in ihrem AUS-Zustand verbleiben, und das Ausgangssignal von seiner AUS-Seite bedingt die Umschaltung der Kippstufe 101 in den EIN-Zustand. Die Umschaltung der Kippstufe 101 erfolgt durch den S/L-Impuls, und da sich in diesem Zeitpunkt die Kippstufe 102 im AUS-Zustand befindet, wird die Kippstufe 105 in den AUS-Zustand geschaltet. Wenn beim Auftreten des sechsten S/L-Impulses die Zahl wieder kleiner als 32 ist, bleibt die Kippstufe 100 im AUSZustand und die Kippstufe 101 im EIN-Zustand, und beim EIN-Zustand der Kippstufe 101 wird die Kippstufe 102 in den EIN-Zustand umgeschaltet.
Wenn beim S/L-Impuls mit der Ziffer 7 (Fig. 7a) die dritte Zahl wieder kleiner als 32 ist, wird die Kippstufe 105 zur Umschaltung in den EIN-Zustand durch die Kippstufe 102 angesteuert und in diesen Zustand umgeschaltet. Daher werden unmittelbar nach der dritten folgenden Addition mit einem Wert kleiner als 32 alle Kippstufen 101,102 und 105 im EIN-Zustand sein und der"UND"-Stromkreis 108, dessen Eingänge jetzt alle positiv sind, erzeugt einen negativen LANGSAMER-Ausgangsimpuls 6.1, dessen Wirkung im Empfangs-Taktgeber später erläutert wird. Dieses negative LANG SA MER-Ausgangssignal 6. 1 wird durch einen Inverter 115 in ein positives Signal umgekehrt und an den"UND"-Stromkreis 116 angelegt.
Das andere S/L AUS-Eingangssignal 4. 3 des"UND"-Strom- kreises 116 wird im Empfangs-Taktgeber an der EIN-Seite der Kippstufe 66 (Fig. 4) erzeugt. Wenn beide Eingänge zum"UND"-Stromkreis 116 positiv sind, wird dessen negativer Ausgangsimpuls durch einen Inverter umgekehrt und als positives Eingangssignal an ein Tor 117 angelegt, so dass dieses beim Empfang des nächsten RR-Impulses 3. 3 einen positiven Impuls fiber den"ODER"-Stromkreis 107 zur AUS-Seite der Kippstufe 105 sendet.
Wie aus der Fig. 7a ersichtlich ist, würde die Kippstufe 105 bei 118 in den EIN-Zustand und bei 119 wieder in den AUS-Zustand geschaltet worden sein. Wenn der nächste Wert des Zählers erneut kleiner als 32 war, würde die Kippstufe 100 im AUS-Zustand sein, und infolge der Zustandsbedingung der Ubrigen Kippstufen würde die Kippstufe 105 erneut bei 120 in den EIN-Zustand geschaltet werden.
Die S/L-Impulse 9 und 10 (Fig. 7a) stellen einen Zustand dar, bei welchem zuerst ein höherer Wert als 32 und dann ein kleinerer Wert als 32 gezählt wurde. Den Zustand der Kippstufe 101,102 und 105 verfolgend, wird ersichtlich, dass diese Kippstufe zu keinem Zeitpunkt gleichzeitig im EIN- oder im AUSZustand ist.
Die S/L-Impulse 11 und 12 stellen einen Zustand dar, in welchem der RC-Impuls in der gleichen Zeit auftritt, in der der 32-er Ausgangsimpuls 5. 1 erzeugt wird. In diesem Falle wird die Kippstufe 100
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in den EIN-Zustand geschaltet, um die Kippstufe 101 in den AUS-Zustand zu bringen. Der S/L-Impuls 11 tritt gleichzeitig mit der Umschaltung der Kippstufe 100 in den EIN-Zustand und vor der zur Steuerung der
AUS-Seite der Kippstufe 101 benötigten Zeit auf, so dass die Kippstufe 101 nicht in den AUS-Zustand ge- schaltet wird. Wenn die Kippstufe 101 in den AUS-Zustand geschaltet war, würde sie durch den S/L-Impuls mit der Nummer 11 zur Umschaltung in den EIN-Zustand gesteuert werden und in diesem Zustand um- geschaltet worden sein.
Beim S/L-Impuls mit der Nummer 12 ist ersichtlich, dass, auch wenn der RC-Im- puls in der Mitte auftritt, alIeS/L-Kippstufen im EIN-Zustand sind und ein LANGSAMER-Zyklus bewirkt wird. Die Kippstufe 100 wird durch den 32-er Impuls 5. 1 in den EIN-Zustand geschaltet, aber nicht in den AUS-Zustand umgeschaltet, bis der nächstfolgende RC-Impuls auftritt, welcher zwischen den S/LImpulsen 11 und 12 und zwischen den Impulsen 12 und 13 auftritt. Die S/L-Impulse 13, 14 und 15 (Fig. 7a) zeigen erneut das aufeinanderfolgende Auftreten eines grösseren Wertes als 32, und zeigen somit an, dass eine SCHNELLER-Korrektur bei 121 gemacht werden soll.
Es wurde gezeigt, dass die die Kippstufen 101,102 und 105 einschliessende Korrektureinrichtung nur in drei aufeinanderfolgenden Anzeigen im gleichen Sinne wirksam ist.
In der Fig. 8a sind die normalen Signale an der EIN-Seite der Kippstufen 66-70 im Empfangs-Takt- geber gemäss der Fig. 4 dargestellt. Es ist ersichtlich, dass die gekoppelten Kippstufen 66 und 67 norma- lerweise beim Auftreten jedes folgenden RR-Impulses 3.3 ihren Zustand ändern.
Die Fig. 8b zeigt den Fall, dass der RC-Impuls 4. 1 um einen RR-Impuls früher auftritt. In diesem
Falle wurden alle LANGSAMER/SCHNELLER-Kippstufen 101,102 und 105 in den AUS-Zustand geschaltet, um ein positives Signal in der SCHNELLER-Ausgangsleitung 6,2 zu erzeugen. Dieses positive Signal wird an das Tor 75 im Empfangs-Taktgeber (Fig. 4) angelegt, so dass dieses Tor beim Empfang des nächsten
RR-Impulses 3. 3 einen positiven Impuls fiber den"ODER"-Stromkreis 76 zur AUS-Seite der Kippstufe 67 sendet. Aus der Fig. 8b ist ersichtlich, dass die Kippstufe 67 im gleichen Zeitpunkt vom EIN- in den AUS-
Zustand umgeschaltet wird, in welchem die Kippstufe 86 in den AUS-Zustand gelangt.
Mit der um einen
Impuls früher in den AUS-Zustand geschalteten Kippstufe 67 wird die Kippstufe 66 beim Auftreten des dritten RR-Impulses statt beim vierten RR-Impuls in den EIN-Zustand geschaltet. Wenn die Kippstufe 67 in den AUS-Zustand geschaltet wird, erzeugt sie den Hilfs-Impuls 4.2, durch welchen unter der Wirkung des Tores 111 (Fig. 6) die Kippstufe 105 in den EIN-Zustand geschaltet wird. (Siehe Fig. 7, Impulse der
Kippstufen 105-113.)
Wenn alle drei Kippstufen 101,102 und. 105 im EIN-Zustand sind und dadurch anzeigen, dass der RC- Impuls früher eingetreten ist und verlangsamt werden sollte, wird das LANGSAMER- Ausgangssignal 6. 1 vom"UND"-Stromkreis 108 (Fig. 6) negativ. Dieses Signal wird an das Tor 72 angelegt (Fig. 4), und sei- ne Wirkung wird aus der Fig. 8c ersichtlich.
Die Kippstufe 66 würde normalerweise durch den RR-Impuls
Nummer 2 in den AUS-Zustand geschaltet werden, aber das negative ANHALTE-Signal 6. 1 am Tor 72 verhindert die Umschaltung der Kippstufe 66 in den AUS-Zustand durch diesen RR-Impuls 3.3. Hingegen bewirkt der RR-Impuls 3.3 mit der Nummer 2 beim Anlegen an den vom umgekehrten Ausgangssignal des "UND"-Stromkreises'vorbereiteten Tor 117 ein Ausgangssignal vom letzteren über den"ODER"-Strom- kreis 107 zur Umschaltung der Kippstufe 105 in den AUS-Zustand. Im AUS-Zustand der Kippstufe 105 wird das positive Potential von einem Eingang des"UND"-Stromkreises 108 weggenommen, wodurch das
LANGSAMER-Ausgangssignal 6. 1 wieder positiv wird und ermöglicht, dass der nächste RR-Impuls 3. 3 die
Kippstufe 66 in den AUS-Zustand umschaltet.
Aus der Fig. 8c ist ersichtlich, dass dann die Kippstufe 66 nach dem Auftreten von fünf anstatt nach vier RR-Impulsen in den EIN-Zustand geschaltet wird. Die sich daraus ergebende Wirkung besteht darin, dass der nächste Stroboskop-Impuls 4. 1 nach 33 RR-Impulsen auftritt.
Verzerrungen in empfangenen Signalen können Empfangs-Stroboskop-Korrektionen verursachen, aber dazu sind drei aufeinanderfolgende Abweichungen in der gleichen Richtung notwendig. Wenn daher Signale nach-und voreilen, werden die Kippstufen 101,102 und 105 niemals den gleichen Zustand annehmen, um eine Korrektion zu veranlassen. Nur wenn Signale gut empfangen werden und der RC-Impuls 4.1 von der Mitte der empfangenen Bits abzuweichen beginnt, werden Korrektionen gemacht. Die Synchronisierung eines stroboskopischen Prüfimpulses beim Empfänger mit der Sendegeschwindigkeit eines entfernten Senders wird daher ohne zeitraubende und unwirksame Synchronisierimpulse in die Datensignale erreicht.
Die Fig. 9 zeigt den Sender-Taktgeber, welcher einen TR-Impuls 9.1 zur Steuerung der Sendegeschwindigkeit erzeugt. Dieser Sendetaktgeber umfasst fünf Kippstufen 125, 126,127, 128 und 129, von denen die Kippstufen 125 und 126 in der vorher erläuterten Weise derart gekoppelt sind, dass die EIN-Seite der Kippstufe 125 einen positiven Ausgangsimpuls im Ansprechen auf das Auftreten jedes vierten RR-Impulses 3. 3 erzeugt. Beim Halb-Duplex-Betrieb steuert ein einziger Oszillator die Sende-Geschwindigkeit
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des sendenden SSE die stroboskopische Prtifimpuls-Synchronisierung und die Antworts-Geschwindigkeit des empfangenden SSE. Sendet ein SSE, so ist das Potential der SENDE-Leitung in der Fig. 9 positiv und das
Potential derEMPFANG-Leitung negativ.
In dieser Weise steuern die Kippstufen 125 und 126 die Kippstufe
127 über deren Eingangs-Tor 130, bei deren Vorbereitung durch den SENDE-Eingangsimpuls. Im empfan- genden SSE wird das EMPFANG-Eingangssignal positiv und das SENDE- Eingangssignal negativ sein. In die- sem Falle werden durch das positive EMPFANG-Eingangssignal die Tore 132 und 133 der Kippstufe 127 an- gesteuert. Unter diesen Verhältnissen hat jeder vierte RR-Impuls 3.3, welcher ein positives Signal an der
EIN-Seite der Kippstufe 125 erzeugt, keinen Einfluss auf die Kippstufe 127. Die Kippstufe 127 des empfan- genden SSE wird beim Auftreten des EMPFANG-Impulses 4. 2 entweder in den EIN- oder in den AUS-Zu- stand geschaltet. Der EMPF ANG - ImpuIs 4. 2 wird durch den Taktgeber des empfangenden SSE erzeugt.
Der
EMPFANG-Impuls 4. 2 wird erzeugt, wenn die Kippstufe 67 im Empfänger-Taktgeber (Fig. 4) in den AUS-
Zustand geschaltet wird. Dies tritt bei jedem vierten RR-Impuls im empfangenden SSE ein, ausser wenn der Taktgeber im empfangenden SSE durch die SCHNELLER- oder LANGSAMER-Bedingung beeinflusst wur- de. Auf diese Weise wird bewirkt, dass sich derTR-Impuls 9. 1 im empfangenden SSE in Übereinstimmung mit den im Empfänger-Taktgeber gemachten Korrektionen ändert, und daher wird der Synchronismus mit dem Hauptoszillator des sendenden SSE erreicht, welcher seinerseits seine Empfangsstation steuert.
In den Fig. 10a und 10b ist das Register 54 gemäss der Fig. 2 dargestellt. Das Register umfasst eine
Anzahl von Kippstufen, die den 8 Bits eines Zeichens plus dem Kennbit und einer besonderen Registerstel- le entsprechen, wobei die letzte zur Anzeige der richtigen Arbeit der Kerncodewandler-Treibleitungen dient. Die EIN-und AUS-Eingangsseite jedes der Kippstufen im Register schliesst einen "ODER"-Strom- kreis 140 bzw. 141 ein. Jeder der "ODER"-Stromkreis 140 empfängt als eines seiner Eingangssignale das
Ausgangssignal von einem Tor 142, während jeder der "ODER" -Stromkreise 141 den Ausgangsimpuls von einem Tor als einen seiner Eingänge empfängt.
Jedes Tor 142 wird durch geeignete Mittel einer Eingabe angesteuert, die ein Zeichen anmeldet. Diese Leitung ist mit"A"bezeichnet. An die EIN-Seite der Register-Kippstufen wird ein positiver Impuls angelegt, wenn das Zeichen das zugeordnete Tor 142 in der Zeit angesteuert hat, in welcher an dieses Tor der Ausgangsimpuls von einem Tor 144 angelegt wird. Das Tor 144 wird zu einem bestimmten Zeitpunkt des Sende-Zyklus 22.6 und von einem Impuls aus der Eingabe vorbereitet, welch letzterer Impuls anzeigt, dass ein Zeichen in das Register einzuführen ist. Ein "UND"-Stromkreis 145, dessen Ausgangssignal positiv ist, ausser wenn alle Eingänge positiv sind, dient zum Ansteuern jedes der Tore 143. Die Erzeugung der Eingangssignale des "UND"-Stromkreises 145 wird später erläutert.
Mit einem positiven Ausgangssignal vom"UND"-Stromkreis 145 bewirkt jeder RR-Impuls 3. 3 die Umstellung der Register-Kippstufe in den AUS-Zustand.
Eine Mitteilung kann in die Register-Kippstufe aus den Leseversti1rkern (Fig. 16) eingeführt werden, die später beschrieben werden. Die Leseverstärker-Eingangsimpulse 16.1-16. 10 werden an beide "ODER"Stromkreise 140 und 141 als positive Impulse angelegt. Der positive Ausgangsimpuls vom "ODER"-Strom- kreis 140 oder 141 bewirkt die Umschaltung der Register-Kippstufen aus dem bestehenden in den entgegengesetzten Zustand.
Eine Mitteilung kann in die Register-Kippstufe auch durch das Anlegen positiver Impulse an die "ODER"-Stromkreise 140 erfolgen, die in der in der Fig. 28 dargestellten Einrichtung erzeugt werden.
Die Fig. 11 zeigt die Treiber 55, die in der Fig. 2 in Blockform dargestellt sind. Die Treiber werden beim Anlegen einer negativen Spannung und eines negativen 4-er Zeitimpulses 16. 13 wirksam, um den notwendigen Strom für den Sender-Umsetzer, die Verteilermatrix 58 und den Empfangs-Umsetzer 59 vorzusehen. Das an die Treiber angelegte negative Spannungssignal wird im Register 54 erzeugt.
Der Sende-Umsetzer 56 (Fig. 2) ist in der Fig. 12 schematisch dargestellt. Der Umsetzer nimmt das Zeichen aus dem Register im Eingabe-Code und gibt das gleiche Zeichen in das Register im 4-AUS-8- Sendecode zurück. Der Sende-Umsetzer 56 ist in der Figur dargestellt, als sei er nur zum Umsetzen von Ziffern und alphabetischen Schriftzeichen befähigt. Es wird jedoch daran erinnert, dass bei der Anwendung des 4-AUS-8-Code zusätzlich besondere Schriftzeichen dargestellt werden können. In der Fig. 12 entsprechen die vertikalen Linien den Kernen im Umsetzer, und je ein Kern entspricht einem umzuwandelnden Zeichen. Die Horizontallinien zeigen die Treiberleitungen und Leseleitungen an, und die diagonalen Linien zeigen an, dass ein bestimmter Kern mit einer Treiberwicklung versehen ist.
Doppelte Diagonallinien zeigen zwei Wicklungen um einen Kern an. Die Neigung der diagonalen Linien zeigt die Richtung der Wicklungen an, und daher sind alle Wicklungen ausser der Rückstell-Wicklung in der Fig. 12 in der gleichen Richtung, während die Rückstell-Wicklung die entgegengesetzte Richtung hat. Die den Ausgangscode darstellenden Lesewicklungen sind als ein "S" gezeigt. Die Richtung der Abfulwicklungen wechseln ab, um Ausgangsgeräusche zu verringern.
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Vor der Umsetzung werden alle Kerne unter der Steuerung der Rückstell-Wicklung 14.5 in den "l"-Zustand eingestellt. Der Eingabecode wird aus dem Register 54 über die Treiber gemäss der Fig. 11 eingegeben. Die Treiberleitungen 11. 1-11.13 sind um die Kerne derart gewickelt, dass alle Kerne mit
Ausnahme des gewünschten Kernes in den "0"-Zustand geschaltet werden. Die 1/2 Auswahl-Wicklung 11. 17 hilft bei dieser Schaltung mit. Zu einem späteren Zeitpunkt der Umsetzung wird ein Lese-Impuls
14. 1 an alle Kerne angelegt, welcher dann den gewünschten Kern aus dem"l"-Zustand in den"0"-Zu- stand schaltet.
In diesem Zeitpunkt werden die Lese-Wicklungen erregt und erzeugen den gewünschten umgesetzten Ausgangscode von 4 aus 8. Die"CR"-Wicklung verbindet alle Kerne im Umsetzer und da- her wird nach jeder Umsetzung die "CR"-Stelle des Registers auf einen vorher bestimmten Zustand ein- gestellt, um ein Kennbit darzustellen. Die Umsetzer-Kernmatrizen sind in solcher Weise gewickelt, dass jeder Eingabecode, der nicht gültig ist, alle Kerne im Wandler in den "0"-Zustand schaltet. Daher er- folgt in der Lesezeit keine Umsetzung oder Eingabe in das Register, was dazu dienen kann, eine Eingabe anzuzeigen.
Als Beispiel einer Umsetzung sei angenommen, dass der Buchstabe A im Eingabecode in das Register eingeführt wurde. Der Buchstabe A im Eingangscode würde die Kippstufe der Registerstellen"I","O", "X"und"R"in den EIN-Zustand einstellen. Der Sendeumsetzer in der Fig. 12 würde dann durch den
Rückstell-Impuls 14. 5 gelöscht, d. h. alle Kerne im Umsetzer in den"l"-Zustand geschaltet werden.
Beim Anlegen eines negativen Impulses an die Treiber (Fig. 11) wurden die Ausgangsleitungen 11.2, 11. 3,
11.5, 11. 7, 11. 10,11. 12 und 11.14 erregt werden. Bei dieser Kombination erregter Treibleitungen wer- den alle Kerne im Umsetzer, die in ihren Codes nicht eine 1, R, 0 und X haben, in den "0"-Zustand ge- schaltet, und ebenso werden alle Kerne, die in ihrem Code eine 2,4 und 8 enthalten, in den "0"- Zustand geschaltet. In diesem Zeitpunkt ist das Anlegen des 1/2 Auswahl-Impulses 11. 17 erforderlich. Bei der
Betrachtung der Wicklungen des"A"-Kernes im Umsetzer ist ersichtlich, dass dies der einzige Kern im
Umsetzer ist, welcher zusätzlich zum 1/2 Auswählimpuls keinen Impuls empfängt, so dass dieser den Buchstaben "A" darstellende Kern im "1ft-Zustand verbleibt.
Beim Anlegen des Lese-Impulses 14.1 in einem späteren Zeitpunkt wird der den Buchstaben"A"darstellende Kern in den "0"-Zustand gebracht, um den umgesetzten Ausgangsimpuls in den Leseleitungen 1, R, 0, X und CR zu erzeugen.
Obwohl ein Empfangs-Umsetzer 59 nicht im einzelnen gezeigt ist, ist seine Arbeit und Logik die glei- che wie die desSende-Umsetzers 56. Der Empfangs-Umsetzer nimmt als Eingabecode den 4-AUS-8-Sen- decode an und wandelt das Zeichen in den gewünschten Ausgabecode für die Ausgabeeinrichtung um.
Die Verteiler-Kernmatrix 58 der Fig. 2 ist ausführlicher in der Fig. 13 dargestellt. Diese schemati- sche Darstellung in der Fig. 13 gleicht im wesentlichen der Darstellung des Sende-Umsetzers, in welcher die vertikalen Linien die Kerne, die horizontalen Linien Wicklungen und die diagonalen Linien Wicklun- gen auf den Kernen darstellen. Die Verteilermatrix ist in mehrere Abschnitte unterteilt, welche mit TR
SCHIEBE, TR LRC, RC SCHIEBE, RC LRC, Treiberfehler, EMITTER und RC ANALYSE bezeichnet sind. Die Kerne des Abschnittes TR SCHIEBE werden zur vorübergehenden Speicherung des übertragenen Zeichens verwendet. Wenn das Zeichen zur vorübergehenden Speicherung in den TR SCHIEBE-Kernen eingegeben wird, werden alle Bits mit Ausnahme des in der Registerstelle"1"enthaltenen Bit eingegeben.
Die Lese-Wicklungen sind derartig angeordnet, dass bei der Entnahme des Schriftzeichens aus den Kernen dieses Speichers der Kern 2 ein Ausgangssignal zur Registerstelle "1" und der Kern 4 ein Ausgangssignal zur Registerstelle"2"usw. erzeugt. Auf diese Weise wandert das zu übertragende Schriftzeichen durch das Register, indem das Schriftzeichen in und aus dem Register über die TR SCHIEBE-Kerne geschoben wird, wobei jede Bit-Stelle zur nächsten vorausgehenden Registerstelle geschoben wird.
Die Kerne des Abschnittes TR LRC nehmen Bits aus jeder Registerstelle an. Nachdem ein Eingabecode in den zu sendendencode umgewandelt wurde, werden die4-AUS-8-Bit verwendet, um ein Längs-Redun- danz- (LRC)-Prufzeichen zu bilden. Das erste zu übertragende Zeichen in einer Mitteilung wird unmittelbar nach der Umsetzung in die LRC-Kerne eingefuhrt. Die folgenden Zeichen werden nach der Umsetzung in den Sendecode für einen LRC-Vorgang im Register gehalten. Nachdem das Bit in der ersten Registerstelle zu der Sendeeinheit geschickt wurde, wird die in den LRC-Kernen enthaltene Angabe auf das Register übertragen. Im Register findet eine binäre Addition, ohne Übertrag, des gegenwärtig übertragenen Schriftzeichens und des bereits aufgespeicherten LRC-Schriftzeichens statt.
Nach der Addition wird das Zeichen wieder in die TR LRC-Kerne eingeführt. Das LRC-Zeichen wird in gleicher Weise zu jedem gesendeten Zeichen addiert und dann wieder in die LRC-Kerne eingeführt, Nach dem Senden des letzten Zeichens einer Mitteilung wird dasLRC-Zeichenvon denLRC-Kernenzum Register übertragen und zu dem empfangenden SSE gesendet. Die Addition ohne Zehner-Übertragung erzeugt daher eine'Anzeige fur jede Bit-Stelle, ob hier eine gerade (0) oder eine ungerade (1) Anzahl von Bits übertragen wurden.
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Die Kerne des Abschnittes RC SCHIEBE fuhren auch die vorübergehende Speicherung im empfangenden SSE aus. Wie bereits früher erwähnt, wird jedes der Reihe nach empfangene Bit in die "N"-Stelle des Registers eingeführt. Die Einstellung der der"N"-SteUe zugeordneten Kippstufe wird abgelesen und in den "N"-RC SCHIEBE-Kern übertragen. Vor dem Empfang des nächsten Bits erfolgt die Entnahme aus den RC-
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len-Kippstufe des Registers eingeführt wird. Es ist auch weiter ersichtlich, dass beim Ablesen jedes der RC SCHIEBE-Kerne dessen Ausgangssignal an die nächstvorhergehende Stufe des Registers angelegt wird.
Es ist zu bemerken, dass der Ausgang vom RC SCHIEBE-Kern 1 an die"CR"-Stelle des Registers angelegt wird. Der Empfang des ersten Bit eines Zeichens wird durch den Taktzyklus erkannt und ein Kennbit wird
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wur-den, wird dieses Kennbit durch das Register zum RC SCHIEBE-Kern 1 geschoben und von diesem in die Registerstelle CR übertragen sein. Dadurch wird der SSE-Steuerung angezeigt, dass ein vollständiges Zeichen gespeichert wurde.
Wenn ein vollständiges Zeichen vom empfangenden SSE empfangen wurde, wird dieses Zeichen im 4-AUS-8-Code in die RC LRC-Kerne eingeführt. In der gleichen Weise wie das LRC-Zeichen im sendenden SSE gespeichert war, wird ein LRC-ungerade/gerade-Zeichen im empfangenden SSE gespeichert. Am Ende einer Mitteilung sendet der sendende SSE das von ihm gespeicherte LRC-Zeichen. Wenn dieses Zeichen vom empfangenden SSE empfangen wird, werden die RC LRC-Kerne des empfangenden SSE abgelesen und deren Einstellung in das Register übertragen. Wenn die LRC-Zeichen übereinstimmen und dadurch eine richtige Übertragung aller Bits der Mitteilung anzeigen, werden alle Registerstellen in den AUS-Zu-
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Die Kerne des Matrixabschnittes Treiber Fehler werden dazu verwendet, um in der Registerstelle"G" das richtige Arbeiten des Empfangsumsetzers, des Sende-Umsetzers und des Empfänger-Analysators anzuzeigen. Bei einem Löschumlauf werden alle Treiber Fehler-Kerne in den''l"-Zus [and eingestellt. Jeder dieser Kerne hat eine Wicklung von jedem Treiber. Bei jeder Umsetzung sollte mmdestens eines der mit jeder Registerstelle verbundene Paar von Treibern erregt sein. Beim richtigen Arbeiten der Treiber werden alle Treiber Fehler-Prüfkerne in den "0"-Zustand eingestellt sein, und wenn der Lese-RC-Analysier-
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wird, wird keiner der Treiber Fehler-Kerne in diesem Zeitpunkt umgeschaltet, und daher erfolgt keine Eingabe in der"G"-Stelle des Registers.
Wenn einer der Treiber fehlerhaft arbeitet, verbleibt mindestens einer der Treiber Fehler-Kerne im "1 "-Zustand im Zeitpunkt der Abfühlung entweder der Umsetzer oder der Analysator-Kerne und die"G"-Lese-Leitung wurde erregt worden sein, um diese Angabe in die"G'*- Stelle des Registers einzugeben.
Eine Anzahl Steuerzeichen kann durch einen SSE übertragen werden. Diese Steuerzeichen werden innerhalb des SSE erzeugt. Die Verteiler-Kernmatrix der Fig. 13 enthält einen Satz von Kernen für die Erzeugung dieser Steuerzeichen. Dies wird vom EMITTER-Teil der Matrix ausgeführt. Wenn ein Steuerzeichen zu übertragen ist, führt der SSE ein einzelnes Bit in das Register 54 ein. Die Einführung und die Entnahme aus den EMITTER-Kernen findet nur während einer bestimmten Zeit des Zyklus statt, wenn keine Daten zu übertragen sind. Die Steuerzeichen (D-Zeichen) sindANFRAGE/FEHLER, LEERLAUF, ACK 2/SOR, TEL, ACK 1/SOR und EOT.
Es wird bemerkt, dass alle EMITTER-Kerne mit Ausnahme des LEERLAUF-Kernes einen einzigen Eingang mit zwei Wicklungen haben. Der LEERLAUF-Kern hat je einen Eingang mit zwei Wicklungen entsprechend den Wicklungen jedes der andern EMITTER-Kerne. Es ist weiter zu bemerken, dass der LeseEMITTER-Impuls 14. 2 an alle EMITTER-Kerne angelegt wird, aber im LEERLAUF-Kern in der entgegengesetzten Richtung verläuft.
Im richtigen Zeitpunkt, wenn der SSE keine Daten sendet und ein D-Zeichen zu senden ist, werden alle EMITTER-Kerne durch den RÜCK STELL-Impuls 14. 5 in den AUS-Zustand eingestellt. Später kann einer der Kerne durch den einzelnen Bit-Eingangsimpuls vom Register in den EIN-Zustand eingestellt werden. Jeder in den EIN-Zustand eingestellte Kern stellt auch den LEERLAUF-Kern in den EIN-Zustand um. Unter der Annahme, dass der TEL-Code in das Register eingeführt war, würde der TEL-Kern und der LEERLAUF-Kern in den EIN-Zustand gestellt werden. Beim Anlegen des Lese-EMITTER-Impulses 14. 2 geht der TEL-Kern in den AUS-Zustand Uber. Diese Umschaltung des TEL-Kernes wird in den Lese-Wicklungen dieses Kernes abgetastet und der Ausgangsimpuls im 4-AUS-8-Code zum Register gesendet.
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Der LEERLAUF-Kern kann durch den Lese-EMITTER-Impuls 14. 2 nicht in den AUS-Zustand zurückgestellt werden, da seine Lese-Wicklung die gleiche Wicklungsrichtung wie seine Eingangswicklung hat. Daher kann keine Umschaltung eintreten. Obwohl der LEERLAUF-Kern gleichzeitig mit jedem der andern
EMI14.1
Kerne ingeschaltet und daher nicht durch die Lese-Verstärker abgetastet.
Wenn in das Register kein Bit in der Zeit eingeführt wäre, in welcher der EMITTER abgelesen wurde, würde keiner der Kerne einschliesslich des LEERLAUF-Kernes während der Eingangszeit in den EIN-Zustand eingestellt sein. Beim Auftreten des Lese-EMITTER-Impulses 14.2 wird der LEERLAUF-Kern in den EIN-
Zustand gestellt werden. Die Umschaltung des LEERLAUF-Kernes zu diesem Zeitpunkt wird durch die den
LEERLAUF-Kern verbindenden Lese-Wicklungen abgefühlt. Dieses Ausgangssignal in einen 4-AUS-8-Code wird in das Register für das Senden eingeführt. Zur Synchronisierung des sendenden SSE und des empfangenden SSE wird, wenn keine andern Zeichen zu senden sind, eine Reihe von LEERLAUF-Zeichen gesendet.
Zusätzlich zu den sechs D- Zeichen, die in den EMITTER-Kernen erzeugt werden, können zwei andere D-Zeichen erzeugt und übertragen werden. Diese D-Zeichen schliessen Anfang Steuersignal (CL) und
Anfang Sendesignal (TL) ein. Diese D-Zeichen werden durch im SSE erkannte logische Bedingungen erzeugt
Die D-Zeichen CL und TL werden in Verbindung mit den andern sechs D-Zeichen verwendet. Das Zeichen TLgeht allen vom sendenden SSEübertragenen D-Zeichen voraus. Das CL-Zeichen geht den vom empfangenden SSE erzeugten und gesendeten D-Zeichen und bestimmten von jedem SSE gesendeten D-Zeichen voraus. Ein D-Zeichen-Code kann zwei Bedeutungen haben. Das D-Zeichen ANFRAGE und das D-Zeichen FEHLER sind mit den gleichen Bits verschlüsselt. Das ANFRAGE-Signal wird immer durch einen sendenden SSE und das FEHLER- Zeichen immer durch einen empfangenden SSE gesendet.
Damit die logische Einrichtung innerhalb Jeder der SSE-Einheiten erkennen kann, ob das D-Zeichen als ANFRAGEoder FEHLER-Signal aufzufassen ist, ist zur Anzeige der richtigen Ablesung des empfangenen Zeichens der vorausgehende Anfang-Code (TL oder CL) zu prüfen.
Die in der Fig. 13 dargestellte Verteiler-Kemmatrix enthält auch acht RC-Analysierkerne. Diese Kerne werden in Übereinstimmung mit den empfangenen D-Zeichen im 4-AUS-S-Code umgeschaltet. Jeder SSE hat eine logische Einrichtung, welche durch die Register-Kippstufe für die Feststellung des Vorhandenseins eines D- Zeichens im Register erregt wird. Obwohl dieses D- Zeichen in den Empfangsumsetzer und in die Verteilermatrix eingeführt wird, wird das D-Zeichen erkannt, und es werden nur die Analysierkerne abgelesen. Die Erkennung eines D-Zeichens bewirkt die Erzeugung des Lese-RC-ANALYSIERImpulses 5. 1 statt des Lese-RC-UMSETZUNG-Impulses 15. 3. Der bestimmte Analysierkem, welcher erregt wurde, wird einen Ausgangsimpuls in den Lese-Wicklungen zum Register erzeugen.
Wie aus der Fig. 13 ersichtlich, kann dies ein Zwei-Bit-oder ein Einzel-Bit-Ausgangsimpuls zusâtziich zumKENN-Ausgangs- impuls sein. Der Empfang des D-Zeichens LEERLAUF hat keine Bedeutung in einem empfangenden SSE. Es wird lediglich während der Perioden gebraucht, in welchen keine Angabe gesendet wird, um die Synchronisierung zu erhalten.
Die D-Zeichen sind in der folgenden Weise verschlüsselt :
EMI14.2
<tb>
<tb> LEERLAUF <SEP> 1--8 <SEP> RO-- <SEP>
<tb> CL <SEP> 1-4-R-X- <SEP> ; <SEP>
<tb> TL <SEP> 1-4-RO-ANFRAGE/FEHLER <SEP> 1--8R-XSOR1/ACK1 <SEP> 12--R-X- <SEP>
<tb> SOR <SEP> 2/ACK <SEP> 2 <SEP> 12--R0-- <SEP> ; <SEP>
<tb> TEL--48R-XEOT-2-8 <SEP> R-X- <SEP> ; <SEP>
<tb>
Die Steuerzeichen-Reihenfolge und die von ihnen eingeleiteten Funktionen sind nachstehend verzeichnet :
EMI14.3
<tb>
<tb> CL-LEERLAUF <SEP> Verwendet <SEP> während <SEP> der <SEP> Leerlaufzeiten <SEP> filr <SEP> die <SEP> Änderung <SEP> der
<tb> Übertragungsrichtung <SEP> von <SEP> LEERLAUF-Signalen.
<tb>
CL-TEL <SEP> Eine <SEP> manuelle <SEP> Eingabe, <SEP> welche <SEP> beim <SEP> Empfang <SEP> in <SEP> einem <SEP> SSE <SEP>
<tb> einen <SEP> Alarm <SEP> auslöst, <SEP> um <SEP> der <SEP> Bedienung <SEP> anzuzeigen, <SEP> dass
<tb> eine <SEP> telephonische <SEP> Verbindung <SEP> erwünscht <SEP> ist.
<tb>
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EMI15.1
<tb>
<tb> CL-EOT <SEP> Eine <SEP> manuelle <SEP> Eingabe <SEP> in <SEP> einem <SEP> sendenden <SEP> SSE <SEP> für <SEP> die <SEP> Unterrichtung <SEP> der <SEP> Bedienung <SEP> des <SEP> empfangenden <SEP> SSE, <SEP> dass <SEP> alle
<tb> Übertragungen <SEP> beendet <SEP> sind.
<tb>
Die folgenden D-Zeichen werden nur von einem SSE übertragen, welcher Daten sendet :
EMI15.2
<tb>
<tb> TL-ANFRAGE <SEP> Ruft <SEP> eine <SEP> Antwort <SEP> vom <SEP> empfangenden <SEP> SSE <SEP> auf <SEP> (ACK <SEP> 1,
<tb> ACK <SEP> 2, <SEP> FEHLER).
<tb>
TL-SOR <SEP> 1 <SEP> Bereitet <SEP> die <SEP> sendenden <SEP> und <SEP> die <SEP> empfangenden <SEP> SSE-Einheiten <SEP> für <SEP> den <SEP> Beginn <SEP> der <SEP> Daten-Übertragung <SEP> vor. <SEP> SOR <SEP> 1
<tb> wird <SEP> für <SEP> die <SEP> Erkennung <SEP> der <SEP> ersten <SEP> und <SEP> aller <SEP> folgenden <SEP> ungerade <SEP> numerierten <SEP> Mitteilungen <SEP> verwendet.
<tb>
TL-SOR <SEP> 2 <SEP> Wird <SEP> für <SEP> die <SEP> Erkennung <SEP> der <SEP> zweiten <SEP> und <SEP> aller <SEP> folgenden
<tb> gerade <SEP> numerierten <SEP> Mitteilungen <SEP> verwendet.
<tb>
TL-LRC <SEP> Übertragung <SEP> des <SEP> TL-Codes <SEP> und <SEP> des <SEP> LRC-Zeichens <SEP> um <SEP> dem
<tb> empfangenden <SEP> SSE <SEP> das <SEP> Ende <SEP> der <SEP> Mitteilung <SEP> anzuzeigen <SEP> und
<tb> eine <SEP> Antwort <SEP> vom <SEP> empfangenden <SEP> SSE <SEP> abzurufen.
<tb>
Die folgenden D-Zeichen werden nur durch einen SSE gesendet, welcher Daten empfängt :
EMI15.3
<tb>
<tb> CL-ACK <SEP> 1 <SEP> Bestätigung <SEP> des <SEP> richtigen <SEP> Empfanges <SEP> auf <SEP> eine <SEP> Mitteilung
<tb> mit <SEP> vorausgehendem <SEP> SOR <SEP> 1.
<tb>
CL-ACK <SEP> 2 <SEP> Bestätigung <SEP> des <SEP> richtigen <SEP> Empfanges <SEP> auf <SEP> eine <SEP> Mitteilung
<tb> mit <SEP> vorausgehendem <SEP> SOR <SEP> 2.
<tb>
CL-ERROR <SEP> Aufruf <SEP> für <SEP> eine <SEP> Wiederholung <SEP> der <SEP> letzten <SEP> Mitteilung.
<tb>
In den Fig. 14 und 15 ist das Schaltbild für die Erzeugung der Schreib- und Lese-Impulse dargestellt, die im Sende-Umsetzer, im Empfangs-Umsetzer und in der Verteiler-Kernmatrix verwendet werden. Die gezeigten Treiber erfordern negative Eingangssignale, um ein Ausgangssignal zu erzeugen. Diese Treiber werden in bestimmten Zeiten und unter bestimmten in den SSE erzeugten logischen Bedingungen angesteuert. Die in den Fig. 14 und 15 gezeigten Eingangssignale in bestimmten Kombinationen werden aus der späteren Erläuterung der Sende- und Empfangszyklen verständlich.
Die Ausgangssignale in den Lese-Leitungen des Sende- Umsetzers der Fig. 12 werden an die Lese-Verstärker in der Fig. 16 angelegt. Die Ausgangssignale der Lese-Verstärker werden zu den zugeordneten Kippstufen im Register 54 über die"ODER"-Stromkreise 140 und 141 (Fig. 10a, lOb) übertragen. Die Lese-Verstärker verstärken die Umsetzer-Ausgangssignale nur zu bestimmten Zeiten in jedem Arbeitszyklus. Diese Zeiten werden durch die positiven Ausgangssignale der Univibratoren 146 und 147 (Fig. 16) bestimmt. Ein Tor 148, an welches in bestimmten Zeiten positive Eingangs-Impulse angelegt werden, schaltet den Univibrator 147 ein. Ein anderer Univibrator 149 wird vom Tor 150 durch das Ausgangssignal vom"ODER"-Stromkreis 151 eingeschaltet.
Die Univibratoren 146, 147 und 149 erzeugen negative Ausgangssignale, welche die 2-er Zeit 16. 11, die 3-er Zeit 16. 12 bzw. die 4-er Zeit 16. 13 darstellen.
Durch die in der Fig. 17 gezeigten Stromkreise werden die aus der Demodulations-Einrichtung serienweise empfangenen Bits in die Registersielle"N"eingefuhrt. Das empfangene Signal wird über einen Inverter 177 an ein Tor 175 und direkt an ein Tor 176 angelegt. Der RC-Impuls 4. 1 prüft die Tore 175 und 176, und wenn das empfangene Signal positiv ist und damit ZEICHEN anzeigt, wird das Tor 176 durch eine positive Spannung angesteuert, während das Tor 175 infolge der Wirkung des Inverters 177 nicht angesteuert wird. Der RC-Impuls 4. 1 wird daher durch das Tor 176 zur EIN-Seite einer Kippstufe 180 übertragen. Das positive Ausgangssignal von der EIN-Seite der Kippstufe 180 wird an einen"UND"-Stromkreis 181 angelegt.
Die beiden andern Eingangssignale für den"UND"-Stromkreis 181 werden in bestimmten Perioden in einem Empfangszyklus angelegt. Wenn der RC-Impuls 4. 1 ein ZEICHEN feststellt, würde die Kippstufe 180 in den EIN-Zustand geschaltet werden und in der richtigen Zeit während des Zyklus würde der"UND"-Stromkreis-181 angesteuert werden und einen negativen Ausgangs-Impuls erzeugen. Dieses negative Ausgangssignal wird vom Interver 182 umgekehrt, und ein Bit wird in die"N"-Stelle des Registers eingeführt und die entsprechende Kippstufe TN in den EIN-Zustand umgeschaltet.
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EMI16.1
Zeitals positives Signal 19.2.
Die Schaltung gemäss der Fig. 19 wird auch für den Vergleich der LRC-Zeichen verwendet. Wenn die LRC-Zeichen im empfangenden SSE übereinstimmend sind, wurden alle Registerstellen in den AUS-Zustand geschaltet. Das den AUS-Zustand aller Registerstellen ausser den beiden ersten Stellen anzeigende negative Ausgangssignal vom "UND"-Stromkreis 200 wird durch den Inverter 201 umgekehrt und als positives Signal an den"UND"-Stromkreis 202 angelegt, welcher auch die Ausgangssignale der beiden übrigen Stellen des Registers empfängt. Der"UND"-Stromkreis 202 erzeugt daher ein LRC-PRÜF-Ausgangssignal 19. 3, wenn alle Registerstellen im AUS-Zustand sind.
EMI16.2
und en "zit oder ein "0"-Bit und kein"X"-Bit enthalten.
Dies wird durch einen"ODER"-Strom- kreis 205 erkannt, der seine Eingangssignale von den"UND"-Stromkreisen 206 und 207 empfängt. Weiters enthalten alle D-Zeichen ein"R"-Bit und niemals ein"N"-Bit, und mit Ausnahme der D-Zeichen TEL und EOT enthalten alle D-Zeichen ein "l"-Bit. Ein "UND"-Stromkreis 20S ist vorgesehen, um beim Auftreten des RC-KENN-ZEIT-Signales 23.3 alle für die Erkennung eines D-Codes erforderlichen Bedingungen anzuzeigen. Wenn ein D-Code vorliegt, schaltet das negative Ausgangssignal vom"UND"-Stromkreis 208 einen Verriegelungskreis 209 in den EIN-Zustand, welcher ein einen D-Code anzeigendes positives Ausgangssignal 20.2 erzeugt.
Wenn das im Zeitpunkt des Auftretens des RC-KENN-ZEIT-Impulses 23. 3 im Register zusammengesetzte Schriftzeichen kein D-Zeichen, sondern ein Daten-Zeichen ist, wird ein keinen D-Code anzeigendes Signal in der Ausgangsleitung 20. lerzeugt. Wenn beimAuftreten des Impulses 23. 3 der"UND"-Strom- kreis 208 nicht an allen seinen Eingängen angesteuert ist, ist sein Ausgangssignal positiv, und daher sendet der"UND"-Stromkreis 210 einen negativen Impuls zur AUS-Seite des Verriegelungskreises 209.
Ein Verriegelungskreis 215 (Fig. 21) erzeugt ein positives SDC-Ausgangssignal 21.2, wenn ein SSE im Daten-Sende-Zustand ist. Der Daten-Sende-Zustand wird eingeleitet, sooft negative Eingangssignale SOR1-28. 7 oder SOR2-28. 8 erzeugt werden. DerVerriegelungskreis 215 bleibt im Daten-Sende-Zustand
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bis zu einem bestimmten Punkt in einem Sende-Zyklus, wenn ein Ende der Mitteilung anzuzeigen ist, in welchem Zeitpunkt das Sendebeginn-Signal TL-28.10 übertragen wird. In diesem Zeitpunkt wird der Da- ten-Sende-Zustand des sendenden SSE beendet. Wenn ein sendender SSE einen gemachten Umsetzungs- oder einen Eingabefehler erkennt, wird der Verriegelungskreis 215 durch den EINGANGS-PRUF-Impuls 37.1 in den AUS-Zustand geschaltet.
Die in den Fig. 22 und 23 gezeigte logische Schaltung erzeugt die Sende- bzw. Empfangs-Zyklen, und aus dem Impulsdiagramm der Fig. 24 ist der Zustand der verschiedenen Schaltungen der Fig. 22 und
23 ersichtlich. Die Fig. 25 und 26 zeigen ein Diagramm der verschiedenen innerhalb eines sendenden bzw. eines empfangenden SSE zu verschiedenen Zykluszeiten ausgefilhrten Funktionen.
Sende-Zyklen werden durch den TR-STROBOSKOP-Impuls 9. 1 und Empfangs-Zyklen durch den RC-STROBOSKOP-Impuls 4. 1 eingeleitet. Mit den vorhandenen Transistorschaltungen kann ein SSE mit einer Geschwindigkeit von 120 000 Band arbeiten. Im Interesse der Verringerung der Kosten der Einheit und im Hinblick auf die hohen Kosten fttr eine Sendeeinrichtung, welche diese Geschwindigkeiten ver- arbeiten könnte, ist der SSE gemäss der Erfindung so aufgebaut worden, dass er mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 4000 Band arbeitet. Die normalen Sendeeinrichtungen arbeiten mit rund 1200 Band. Der
SSE der Erfindung wurde entwickelt, um mit dieser Geschwindigkeit zu arbeiten, obwohl, wie oben ausgeführt, höhere Arbeitsgeschwindigkeiten möglich sind.
Bei der dargelegten Ausführungsform werden die TR-STROBOSKOP-und RC-STROBOSKOP-Impulse durch Teilung der RR-Impulse gesteuert. Die Bit-Geschwindigkeiten könnten durch geeignete Mittel abgeändert werden, welche direkt die 3-er und 4-er Ausgangs-Impulse 3. 5 des Oszillators in der Fig. 3 mit RR-Impulsen zusammen verwenden, oder die STROBOSKOP-Impulse könnten von einem besonderen Oszillator erzeugt werden. Bei einer Bit-Geschwindigkeit von rund 1200 Band erzeugt der verwendete Oszillator eine Bit-Sendegeschwindigkeit, bei welcher die Zeit zwischen Sende- oder Empfangs-STROBOSKOPImpulsen rund 833 jlsec beträgt.
Die gesamte Länge der Zeit für die Durchführung eines vollständigen Sende- und Empfangs-Zyklus erfordert rund 364 usée. Dies belässt eine beträchtliche Zeitdauer für innere logische Arbeiten des SSE zwischen gesendeten oder empfangenen Bits, welche noch die Speicherung und Übertragung der Daten mit einer schnelleren oder langsameren EI A -Einrichtung einschliesslich einer verwendeten Pufferanlage umfassen könnten.
Die Fig. 24-26 zeigen die grundsätzlichen Sende- und Empfangs-Zyklen und ihre entsprechenden Neben-Zyklen. Diese umfassen die Haupt-Zyklen TR A, TR B und TR C und die Haupt-Umläufe RC A und RC B. Jeder dieser Umläufe ist weiter in vier in der Fig. 3 erzeugte Neben-Zyklen unterteilt. Wie bereits erwähnt, wird der Sende-Zyklus durch den TR-STROBOSKOP-Impuls 9. 1 eingeleitet. Die Umläu- fe A, B und C werden beim Auftreten der RR-Impulse 3. 3 eingeleitet und die vier Neben-Zyklen werden beim Auftreten der von der Schaltung in der Fig. 3 erzeugten Impulse erzeugt. Die Sende-und Empfangszyklen sind weiter in Zeichen-Zyklen unterteilt. Jedes gesendete oder empfangene Zeichen enthält 8 Bits.
Daher sind acht Sende- oder Empfangs-Umläufe für jedes gesendete oder empfangene Zeichen erforderlich. Ein erster TR-Zyklus wird beim Senden des ersten Bit eines umgesetzten Zeichens erzeugt. Dann folgt der zweite bis siebente Sende-Zyklus, während welchem das zweite bis siebente Bit des zu sendenden Zeichens auf die Leitung geschickt wird. Der achte TR-Zyklus wird in der Zeit eingeleitet, in welcher das KENN-Bit, in der die zweite Stelle des Registers gelandet ist.
In ähnlicher Weise sind die Empfangs-Zyklen unterteilt und im ersten RC-Zyklus wird das erste Bit eines Zeichens empfangen, im zweiten bis siebenten Zyklus werden das zweite bis siebente Bit empfangen und der achte RC-Zyklus beginnt in der Zeit, in welcher das KENN-Bit vollkommen durch das Register in die "CR"-Stelle des Registers gewandert ist.
Die ersten TR- Zyklen sind weiter in bestimmte Zeiten unterteilt. Diese um fassen einen ersten Zyklus, in welchem keine Daten zu senden sind (KEINE DATEN), einen ersten Umlauf, in welchem Daten zu senden sind (DATEN) und einen ersten Zyklus, in welchem ein LRC-Zeichen zu senden ist (LRC). Die ersten RC-Zyklen sind ebenfalls in vier Zeiten unterteilt. Diese umfassen einen ersten Zyklus, in welchem keine Daten gesendet werden (DATEN-ZUSTAND), einen ersten Zyklus, in welchem ein Daten-Zeichen einem Steuer-Zeichen folgt (DATEN-ZUSTAND nicht nach DATEN-ZEICHEN), einen ersten Umlauf fur den Empfang eines Daten-Zeichens nach dem Empfang eines vorhergehenden Daten-Zeichens (DATENZUSTAND nach DATEN-ZEICHEN) und einem ersten Umlauf, in welchem das LRC-Zeichen empfangen wird (LRC). Die achten LRC-Zyklen werden ebenfalls in zwei Zeiten unterteilt.
Diese umfassen einen achten Zyklus, in welchem ein Datenzeichen empfangen wird (KENN) und einen achten Zyklus, in wel- chem ein LRC-Zeichen empfangen wird (LRC).
EMI17.1
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und C-ZyklenDiese Einrichtung umfasst eine TR-AUFRUF-Kippstufe 220, eine TR-ZYKLUS-Kippstufe 221, eine TR-
ERST-Kippstufe 222 und eine TR-DATEN-Kippstufe 223. Jeder TR-STROBOSKOP-Impuls 9.1 schaltet die
Kippstufe 220 in den EIN-Zustand. Wenn die Kippstufe 220 in den EIN-Zustand geschaltet ist und kein RC-Zyklus-Impuls 23.6 auftritt, bewirkt der unmittelbar folgende an ein Tor 224 angelegte RR-Impuls 3. 3 ) die Umschaltung der Kippstufe 221 in den EIN-Zustand.
Die TR-ERST-Kippstufe 222 wird nach dem Auf- treten eines TR-KENN-Impulses 19.2 in den EIN-Zustand geschaltet, welcher Impuls zeigt, dass ein vor- hergegangenes Zeichen vollkommen übertragen wurde. Die TR-DATEN-Kippstufe 223 wird vom Ausgangs- impuls des Tores 225 in den EIN-Zustand geschaltet und die erforderliche Ansteuerung des Tores 225 für diese Umschaltung erfolgt, wenn der SSE im Daten-Sende-Zustand SDC 21.2 ist, die Eingabe ein Daten- ) Zeichen zu senden hat und wenn das Eingangssignal 27. 11 positiv ist. Der STL-und SCL-Eingangs-Impuls
27. 11 wird erzeugt, wenn Daten beim Auftreten des TR A-ERST-Signales 22.6 zu senden sind.
Wenn die Kippstufe 220 durch einen TR-STROBOSKOP-Impuls 9. 1 in den EIN-Zustand geschaltet wird, stellt der unmittelbar folgende RR-Impuls 3.3 die TR-Zyklus-Kippstufe 221 in den EIN-Zustand um, solange als keinRC-Zyklus-Impuls 23. 6 ansteht. DieAusgangssignale von der EIN-Seite der Kippstufe 220 ; und 221 werden an einen "UND"-Stromkreis 226 angelegt, dessen Ausgangssignal durch den Inverter 227 umgekehrt wird. Wenn die Erstzyklus-Kippstufe 222 in den EIN-Zustand gelangt, wird der"UND"-Strom- kreis 226 angesteuert, um ein positives. TRA ERST-Ausgangssignal 22.6 über den Inverter 227 zu erzeu- gen. Wenn die Kippstufe 221 in den EIN-Zustand geschaltet wird, steuert das Ausgangssignal von seiner
EIN-Seite das der AUS-Seite der Kippstufe 220 zugeordnete Tor an.
Der unmittelbar nächstfolgende RR-
Impuls schaltet daher die Kippstufe 220 in den AUS-Zustand. Die Ausgangssignale von der AUS-Seite der
Kippstufe 200 und von der EIN-Seite der Kippstufe 221 steuern den"UND"-Stromkreis 228, dessen Aus- gangs-Impuls durch einen Inverter in das positive TR B-Ausgangssignal 22. 9 umgekehrt wird. Das TR B-
Ausgangssignal 22. 9' und das Signal von der EIN-Seite der Kippstufe 222 werden an einen"UND"-Strom- kreis 229 angelegt, dessen von einem Inverter umgekehrtes Ausgangssignal das positive TR B-ERST-Aus- gangssignal 22. 5 ist. Durch den der Umschaltung der Kippstufe 220 in den AUS-Zustand folgenden RR-
Impuls 3.3 wird die Kippstufe 221 in den AUS-Zustand geschaltet.
Das Ausgangssignal von der EIN-Seite der Kippstufe 223 und das Ausgangssignal von der AUS-Seite der Kippstufe 221 werden in einem "UND"-
Stromkreis 230 kombiniert, um das negative TR C-Ausgangssignal 22. 2 zu erzeugen.
Nach einem TR B-Zyklus wird die Kippstufe 222 in den AUS-Zustand geschaltet. Es bleibt daher der "UND"-Stromkreis 226 angesteuert, und nach dem ersten Sende-Zyklus eines Zeichens wird die TR A-
ERST-Ausgangsleitung 22. 6 nicht erregt. Es wird kein TR A-Zyklus erzeugt, weil beim AUS-Zustand der
Kippstufe 222 und beim Umschalten der Kippstufe 221 in den EIN-Zustand ein"UND"-Stromkreis 231 vor- bereitet ist, um einen negativen Rückstell-Impuls zu erzeugen, durch welchen die Kippstufe 220 in den
AUS-Zustand geschaltet wird. Dieser Zustand ist in der Fig. 24 bei 232 dargestellt. Nachdem ein TR A-
ERST-Ausgangsimpuls erzeugt wurde, enthalten daher die übrigen sieben Sende-Zyklen nur TR B- und
TR C-Zyklen.
Wie in Verbindung mit der Fig. 18 erläutert wurde, prüft der TR-STROBOSKOP-Impuls den Zustand des Verriegelungskreises 192. Der Verriegelungskreis 192 wird auf den Zustand der ersten Stelle des Re- gisters in der TR B 3-er-Zeit eingestellt (siehe Fig. 25). Der Verriegelungskreis 192 wird während eines
Sende-Zyklus eingestellt und speichert diesen Zustand bis zum unmittelbar folgenden TR-STROBOSKOP-
Impuls 9. 1, in welchem Zeitpunkt die Information mittels der Kippstufe 195 in die Sendeleitung ge- schickt wird.
Ein TR-Impuls 22.10 genanntes Ausgangssignal wird von einem Tor 232 (Fig. 22) erzeugt und tritt am Ende eines TR A-ERST-Zyklus auf.
Durch die in der Fig. 23 dargestellte Schaltung werden die verschiedenen Empfangs-Zyklen erzeugt.
Durch jeden auftretenden RC-STROBOSKOP-Impuls 4.1 wird eine RC-Ruf-Kippstufe 240 in den EIN-Zu- stand geschaltet. Das Ausgangssignal von der EIN-Seite der Kippstufe 240 steuert die EIN-Seite einer Kipp- stufe 241, welcher die RC-Zyklus-Kippstufe ist und durch den nächstfolgendenRR-Impuls 3. 3 in den EIN-
Zustand geschaltet wird, so lange kein TR-Zyklus-Signal 22. 4 auftritt. Das Ausgangssignal von der EIN-
Seite der Kippstufe 241 steuert die AUS-Seite der Kippstufe 240.
Eine Kippstufe 242 ist zur Erzeugung der RC- ERST- Zyklus- Ausgangs- Impulse vorgesehen. Ein Verrie- gelungskreis 243 erzeugt einen mit RC 8-er-ZEIT 23. 1 bezeichneten Ausgangs-Impuls. Im EIN-Zustand des Verriegelungskreises 243, durch welchen der achte Zyklus eines empfangenen Zeichens angezeigt wird, und bei einem erzeugtenRC B-Zyklus schaltet der RR-Impuls 3. 3 die RC-ERST-Kippstufe 242 in den
EIN-Zustand zur Anzeige, dass das nächste empfangene Bit das erste Bit des folgenden Zeichens sein wird.
Wenn die RC-RUF-Kippstufe 240 und die der RC-Zyklus-Kippstufe 241 gleichzeitig im EIN-Zustand
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sind, wird ein"UND"-Stromkreis 244 angesteuert, um ein positives Ausgangssignal 23. 11 und ein nega- tives Ausgangssignal 23. 12 zur Anzeige eines RC A-Zyklus zu erzeugen. Das positive RC A-Ausgangssi- gnal 23.11 und das Signal von derEIN-Seite derRC-ERST-Zyklus-Kippstufe 242 werden in einem "UND"-
Stromkreis 245 kombiniert, um ein positives und ein negatives Ausgangssignal 23.8 bzw. 23.7 zur Anzei- ge eines RC A-ERST-Zyklus zu erzeugen. Der unmittelbar folgende RR-Impuls 3. 3, durch welchen die
Kippstufe 240 in den AUS-Zustand geschaltet wird, erzeugt über einen"UND"-Stromkreis 246 ein einen
RC B-Zyklus anzeigendes Ausgangssignal 23. 13.
Dieses Signal wird im"UND"-Stromkreis 247 mit dem
EIN-Seite-AUSGANG der Kippstufe 242 kombiniert, um die einen RC-B-ERST-Zyklus anzeigenden ne- gativen und positiven Ausgangssignale 23. 9 bzw. 23. 10 zu erzeugen. Ein"UND"-Stromkreis 248 und ein
Inverter 249 erzeugen die Ausgangssignale 23.5 bzw. 23. 4, und diese negativen und positiven Signale zeigen einen RC A-Zyklus an, welcher kein ERST-Zyklus ist.
Während eines RC A-Zyklus, welcher kein
ERST-Zyklus ist, während welcher Zeit das Empfangs-Bit in die"CR"-Stelle des Registers geschickt wur- de, ist dessen Ausgangssignal 10b. 8 positiv, und daher erzeugt der"UND"-Stromkreis 250 beim Empfang des 2-er und 3-er-ZEIT-Impulses 3. 2 ein negatives Ausgangssignal, das an den Verriegelungskreis 243 an- gelegt wird, um ein einen achten RC-Zyklus anzeigendes Signal 23. 1 zu erzeugen, Der Ausgang vom "UND"-Stromkreis 250 wird durch einen Inverter in das positive RC-KENN-ZEIT-Signal23. 3 umgekehrt.
Die Signale 23. 1 und 23. 13 werden an den"UND"-Stromkreis 251 angelegt, um ein positives den achten
RC B-Zyklus anzeigendes Ausgangssignal 23. 2 zu liefern.
Der den achten Empfangszyklus eines Zeichens anzeigende Verriegelungskreis 243 wird in den AUS-Zustand geschaltet, wenn das nächste negative RC A- ERST-Zyklussignal 23. 7 erzeugt wird.
Die Fig. 24 zeigt die zeitliche Folge und Erzeugung der RC A- und RC B-Zyklen. Die Kippstufe 180 (Fig. 17) wird in Abhängigkeit von der ZEICHEN- oder LÜCKE-Bedingung des empfangenen Signales beim
Auftreten jedes RC-STROBOSKOP-Impulses 4.1 in den EIN- oder AUS-Zustand umgeschaltet. Der EIN- oder AUS-Zustand der Kippstufe 180 wird nicht angesteuert, um das Bit in die"N"-Stelle des Registers einzuführen, bis ehi RC B-ERST-Zyklus-Signal 23. 10, ein 2-er-ZEIT-Signal 3. 2 oder ein keinen RC A-
ERST-Zyklus in der 2-er-ZEIT anzeigendes Signal 23. 5 auftritt (siehe Fig. 26).
Wie bereits beim Voll-Duplex-Betrieb erwähnt, muss das Register 54 für Sende- und Empfangs-Zyklen verwendet werden. Die TR-Zyklus-Kippstufe 221 (Fig. 22) und die RC-Zyklus-Kippstufe 241 (Fig. 23) sind so miteinander verbunden, dass sie die Einleitung eines Sende-Zyklus verhindern, wenn bereits ein Empfangs-Zyklus gestartet wurde oder umgekehrt. Zu diesem Zweck ist der Eingangs-Impuls 23. 6 zum Tor 224 in der Fig. 22 und der Eingangs-Impuls 22. 4 zur Kippstufe 241 in der Fig. 23 vorgesehen. Im vollen Duplex-Betrieb sind der TR-STROBOSKOP-Ausgang 9. 1 und der RC-STROBOSKOP-Ausgang 4. 1 eines SSE nicht untereinander verbunden.
Deshalb und weil das SCHNELLER- und LANGSAMERGEHEN eines RC-STROBOSKOP-Impulses inder andern SSE-Übertragung begründet ist, kann der RC-STROBOSKOPImpuls in einem besonderen SSE abweichen und in der gleichen Zeit wie der TR-STROBOSKOP-Impuls in einem besonderen SSE auftreten. Wenn ein RC-STROBOSKOP-Impuls mindestens vier Oszillator-Impulse vor einem TR-STROBOSKOP-Impuls auftritt, wird die RC-Zyklus-Kippstufe 241 in den EIN-Zustand umgeschaltet sein und dadurch die Umschaltung der TR-Zyklus-Kippstufe 221 in den EIN-Zustand verhindern.
In ähnlicher Weise wird beim Eintreten eines TR-STROBOSKOP-Impulses um mindestens vier OszillatorImpulse vor einem RC-STROBOSKOP-Impuls die TR-Zyklus-Kippstufe 221 in den EIN-Zustand geschaltet sein und dadurch die Umschaltung der RC-UmIauf-Kippstufe 241 in den EIN-Zustand verhindert werden.
Dieser letztere Zustand ist in der Fig. 24 gezeigt, in welcher der RC-STROBOSKOP-Impuls nach dem TR-STROBOSKOP-Impuls eintritt. Die RC-RUF-Kippstufe 240 kann daher in den EIN-Zustand geschaltet werden, aber die RC-Zyklus-Kippstufe 241 wird durch das negative Sende-Zyklus-Eingangssignal 22. 4 im AUS-Zustand gehalten. Sobald die Kippstufe 221 in den AUS-Zustand geschaltet wird, schaltet der nächstfolgende RR-Impuls 3. 3 die Kippstufe 241 in den EIN-Zustand, umdasRC A-Zyklussignal23. 11 zu erzeugen. Beim vollen Duplex-Betrieb kann es vorkommen, dass der RC-STROBOSKOP-Impuls 4.1 und der TR-STROBOSKOP-Impuls 9. 1 im gleichen Zeitpunkt eintreten. In diesem Falle hat ein Sende-Zyklus den Vorrang.
Um die gleichzeitige Umschaltung der TR-Zyklus-Kippstufe 221 und der RC-Zyklus-Kipp- stufe 221 und der RC-Zyklus-Kippstufe 241 in den EIN-Zustand zu verhindern, wird an die Kippstufe 241 ein Rtickstell-Impuls angelegt mit dem Ergebnis, dass, obwohl die beiden Kippstufen 241 und 221 gleichzeitig versuchen, in den EIN-Zustand zu kommen, der RC-Zyklus-Kippstufe 241 durch den negativen TR- Zyklus- Eingangs- Impuls 22. 4 im AUS-Zustand gehalten wird.
Die Fig. 27 zeigt die Schaltung, mittels welcher ein SSE veranlasst wird, um ein Signal Steuerungsbeginn (CL) oder Übertragungsbeginn (TL) zu senden. In der gleichen Figur sind die Bedingungen zu ersehen, unter welchen das LRC-Schriftzeichen zu senden ist.
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Eine Kippstufe 260 erzeugtdas Sende-Steuerungsbeginn (SCL)-Ausgangssignal27. 8. Eine Kippstufe 261 erzeugt ein Ausgangssignal (STL) für die Aussendung des Übertragungsbeginns 27.7, und ein Verrie-
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das LRC-Schriftzeichen zu senden ist (SLRC).
Die den verschiedenen Bedingungen, unter welchen das Signal CL zu senden ist, entsprechenden Im- pulse werden an ein Tor 263 angelegt. Ein Tor 264 wird gesteuert zur Umschaltung der Kippstufe 261 in den EIN-Zustand für die Aussendung des Signales TL in der richtigen Zeit. Die Tore 263 und 264 werden durch das umgekehrte Ausgangssignal des"UND"-Stromkreises 265 angesteuert, welcher das TR A-ERST- Zyklussignal 22. 6, das Codesignal 31. 4 und das Signal STL oder SCL oder SLRC 27. 2 empfängt. Die To- ) re 263 und 264 werden durch den TR-Impuls 22. 10 geprüft, welcher am Ende des TR A-ERST-Zyklus er- zeugt wird. Ein"ODER"-Stromkreis 266 bestimmt, wann das Signal CL zu senden ist. Der Ausgangs-Im- puls vom"ODER"-Stromkreis 266 ist normalerweise negativ, wenn alle seine Eingangssignale positiv sind.
Er sieht nur einen positiven Ausgangs-Impuls zum Tor 263 vor, wenn irgend eines seiner Eingangssignale negativ wird. Das Signal CL wird normalerweise von einem empfangenden SSE einem Antwort-Zeichen vorausgehend gesendet. Ein"UND"-Stromkreis 267 ist vorgesehen, der CL abgibt, wenn Daten für die Aus- gabe bereit sind, der SSE im Zustand RC LOS 40. 3 ist und wenn der SSE mit SENDE ANTWORT 32. 3 ab- gefragt wurde. Der Antwort, welche entweder eine Bestätigung oder einen Fehler bedeuten kann, geht das
Signal CL voraus.
Wenn ein sendender SSE erkennt, dass er ein falsches Zeichen von einer Eingabe empfangen hat oder dass ein Fehler in der Umsetzung gemacht wurde, wird das Signal in der EINGABE-PRÜF-Leitung 37.1 ne- gativ und die SCL-Kippstufe 260 in den EIN-Zustand geschaltet. Wenn ein SSE im Daten-Empfangszustand das Signal CL empfängt, wird der empfangende SSE das CL-Zeichen als eine Anzeige des Fehlers erken- nen. um den SSE aus dem Daten-Empfangszustand zu werfen. Das Signal CL wird auch während der Leer- lauf-Perioden verwendet, wenn keine Daten in einer der Richtungen zu senden sind. In diesem Falle wird ein LEERLAUF SS-Eingangssignal alle 3 sec positiv. Die Übertragung des Signales CL während der IDLE-
Perioden zeigt dem empfangenden SSE an, dass er die Richtung zu ändern und mit der Übertragung von
LEERLAUF-Signalen zu beginnen hat.
Während der LEERLAUF-Perioden empfangene Signale CL zeigen das
Ende des Leerlaufes an.
DasTor264, welches dieSTL-Kippstufe261 in den EIN-Zustand umschaltet. wird von einem "ODER"-
Stromkreis 268 angesteuert. Das Signal TL wird von einem sendenden SSE einem ANFRAGE-Zeichen, einemSOR-Zeichen und demLRC-Zeichen vorausgehend, ausgesendet. Ein"UND"-Stromkreis 269 steuert die Aussendung des Signales TL, wenn der SSE im Sendezustand und daher das Signal TR RUN 40. 4 positiv ist, die Eingabe verfügbare Daten hat und die Signale in den Eingangsleitungen EINGABE-MUF 37. 1 und
SENDE SOR 14.6 positiv sind. Ein "UND"-Stromkreis 270 ist vorgesehen, um die Umschaltung der Kipp- stufe 261 in den EIN-Zustand zu bewirken. Wenn der SSE im TR LOS-Zustand 40. 4 ist und keine Antwort vom empfangenden SSE empfangen hat (KEINE ANTWORT 34.3), wird das Signal in der Leitung ANFRAGE
SS 31. 1 positiv.
Dieses Signal wird nur positiv, wenn 3 sec ohne Empfang einer Antwort vergangen sind.
Durch die Umschaltung des SLRC-Verriegelungskreises 262 in den EIN-Zustand wird der sendende SSE veranlasst, das LRC-Zeichen zu senden. Der Verriegelungskreis 262 gelangt in den EIN-Zustand, wenn die
STL-Kippstufe 261 im EIN-Zustand ist, der SSE im Daten-Sendezustand (SDC) 21. 2 ist und die Eingabe das Ende einer Mitteilung (EOTR) angezeigt hat. Beim Empfang dieser Signale erzeugt ein"UND"-Strom- kreis 271 einen negativen Ausgangs-Impuls, durch welchen der Verriegelungskreis 262 in den EIN- Zustand geschaltet wird. Die Umschaltung des Verriegelungskreises 262 in den AUS-Zustand erfolgt durch den ne- gativen Ausgangs-Impuls eines"UND"-Stromkreises 272 in der 3-er-und 4-er-Zeit 3. 5 eines TR B-ERST-
Zyklus 22. 5, wenn die Kippstufe 223 (Fig. 22) im AUS-Zustand und das Signal 22.1 positiv ist.
Ein"UND"-Stromkreis 273 und ein Inverter 274 erzeugen ein negatives Ausgangssignal (STL + SCL +
SLRC) 27.2, sooft die STL-Kippstufe 261 oder die SCL-Kippstufe 260 oder der SCLR-Verriegelungskreis in den EIN-Zustand geschaltet wird. Ein"ODER"-Stromkreis 275 erzeugt ein positives Ausgangssignal (STL + SCL) 27.1, sooft die Kippstufe 261 oder 260 in den EIN-Zustand geschaltet wird.
Die Fig. 28 zeigt die Schaltung, mittels welcher die D-Zeichen CL und TL im 4-AUS-8-Code in das Register 54 eingeführt werden und ein einzelnes Bit in das Register 54 eingeführt wird, wenn es not- wendig ist, ein von den EMITTER-Kernen in der Fig. 13 erzeugtes D-Zeichen zu senden.
Die Zeichen CL und TL werden in das Register 54 in der 2-er-und 3-er-Zeit des TR B-ERST-Zyklus eingeführt (Fig. 25). Ein"UND"-Stromkreis 280 (Fig. 28) erzeugt einen positiven Ausgangs-Impuls über einen Inverter 281 in der für die Sendung von TL oder CL gewünschten Zeit. Der Ausgangs-Impuls vom
Inverter 281 wird an die"UND"-Stromkreise 282 und 283 angelegt, die durch die Signale STL 27. 7 bzw.
SCL 27. 8 angesteuert sind.
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Die"UND"-Stromkreise 282 und 283 senden einen negativen Ausgangs-Impuls zu einem "ODER"- Stromkreis284, wenn die ZeichenTLoder CL auszusenden sind. Der positive Ausgangs-Impuls vom"ODER*-
Stromkreis 284 wird im Inverter 285 umgekehrt und das negative Signal zu einem Inverter 286 übertragen und gleichzeitig an die MODERN-Stromkreise 287. 288 und 289 angelegt.
Der Inverter 286 und die "ODER"-
Stromkreise 287-289 sehen positive Eingänge in die Registerstellen "1", "4", "R" und "CR" vor. Wie vorher aufgezeigt, enthalten beide Zeichen TL und CL diese Bits in ihrer 4-AUS-8-Verschlüsselung. Der "UND"-Stromkreis 282 sieht auch einen Eingangs-Impuls zu einem"ODER"-Stromkreis 290 vor und der
Ausgangs-Impuls vom"ODER"-Stromkreis 283 wird auch zu einem"ODER"-Stromkreis 291 übertragen.
Eine Überprüfung des Codes für die Zeichen CL und TL ergibt weiter, dass TL das"0"-Bit und das Zeichen "CL" das "X"-Bit enthält. Es wird daher in Abhängigkeit davon, ob das Zeichen CL oder das Zeichen TL zu senden ist, die "0"-Stelle oder die"X"-Stelle des Registers zusammen mit den gemeinsamen Bits eingestellt.
Eine Reihe von"UND"-Stromkreisen 295-302 ist für die Einführung der einzelnen Pits in das Register 54 für die Erregung des richtigen EMITTER-Kernes (Fig. 13) vorgesehen. Aus der Fig. 25 ist ersichtlich, dass diese einzelnen Bits in die richtigen Stellen des Registers 54 in der 2-er-Zeit des TR A-ERSTZyklus eingeführt werden, wenn der SSE nicht in einem Datenzustand ist. Ein"UND"-Stromkreis 303 wird durch das Signal SCL 27. 8 und ein"UND"-Stromkreis 304 durch das Signal STL 27. 7 und das Signal SLRC 27. 3 vorbereitet. Die beiden "UND"-Stromkreise 303, und 304 werden durch den TR'A-ERST-Zyk- lus-Impuls 22. 6 und den 2-er- und 3-er- Zeit- Impuls 3. 2 geprüft, und ihre negativen Ausgangs-Impulse werden von den Invertern 305 bzw. 306 umgekehrt.
Das positive Ausgangssignal vom Inverter 305 wird an die"UND"-Stromkreise 295 und 302 angelegt. Beim gleichzeitigen Empfang der Signale TEL 40. 2 und RUN 40.5 erzeugt der"UND"-Stromkreis 295 tiber den"ODER"-Stromkreis 287dasTEL-Eingangssignal 28. 4 für die Stelle "4" des Registers 54. Das Signal RUN 40. 5 wird auch an den vom Ausgangs-Impuls des Inverters 305 angesteuerten"UND"-Stromkreis 302 angelegt, und wenn dieser gleichzeitig das positive, das Ende einer Übertragung anzeigende Signal EOT 40. 1 empfängt, erzeugt er über den"ODER"-Strom- kreis 291 das EOT-Eingangssignal 28. 11 zur"X"-Stelle des Registers 54.
Durch den positiven Ausgangs-Impuls vom Inverter 306 werden die"UND"-Stromkreise 296,299 und 301 geprüft. Wenn ein überragender SSE das Signal KEINE ANTWORT 34. 3 empfangen hat, erzeugt der "UND"-Stromkreis 296 über den"ODER"-Stromkreis 307 das FEHLER-Eingangssignal 28. 5 zur Stelle"8" des Registers 54. Wenn eine ungerade Mitteilung zu senden ist, also das Signal TR UNGERADE 29, 4 positiv ist, und gleichzeitig ein Signal ANTWORT EIN 34. 2 besteht, erzeugt der"UND"-Stromkreis299 über den "ODER"-Stromkreis 288 das SOR 1-Eingangssignal 28. 6 für die"R"-Stelle des Registers 54.
Wenn eine gerade Mitteilung zu senden ist (Signal TR GERADE 29. 5) erzeugt der"UND"-stromkreis 391 beim Empfang des Signales ANTWORT EIN 34. 2 ein Ausgangssignal über den"ODER"-Strom-
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SSE eine Antwort senden und das Signal SENDE ANTWORT 33. 2 positiv sein. Unter diesen Verhältnissen erzeugt der"UND"-Stromkreis 297 und der"ODER"-Stromkreis 307 das FEHLER-Ausgangssignal 28.5 zur
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das ACK 2-Signal 28.9 für die "0"-Stelle des Registers 54.
Ein"ODER"-Stromkreis 308 (Fig. 28) ist zur Anzeige vorgesehen, dass der Sende-Umsetzer 56 richtig gearbeitet und das CR-SignaI10b. 8 erzeugt hat, oder dass die Empfangs-Treibleitungen richtig funktioniert und kein Eingangssignal 10b. 9 zur"G"-Stelle des Registers erzeugt haben. Wenn das Signal CR nicht erzeugt oder das Signal G erzeugt wird, sendet der"ODER"-Stromkreis 308 ein Eingangssignal zu einem"UND"-Stromkreis 309, welcher in der 3-er-Zeit des TR B-ERST-Zyklus ein negatives Ausgangssignal 28.1 erzeugt, welches als SCHALTE EINGABE PRÜF-Signal an einen"ODER"-Stromkreis 433 (Fig. 37) angelegt und zur Steuerung eines Verriegelungskreises 430 verwendet wird.
Wenn ein SSE im Daten-Sendezustand in dem Zeitpunkt ist, in welchem der STL- oder SCL-SteuerImpuls 27. 11 erzeugt wird, und die Eingabe das Ende einer Mitteilung (EOTR) angezeigt hat, erzeugt ein "UND"-Stromkreis 310 ein negatives EOTR-Ausgangssignal 28. 2, um einem sendenden SSE anzuzeigen, dass der Übertragungsbeginn TL und das Zeichen LRC gesendet werden sollte.
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signales 22. 5 ein Ausgangssignal 28. 12 über den"ODER"-Stromkreis 289 zur "CR"-Stelle des Registers 54 senden. Das Kennbit wird in die CR-Stelle des Registers eingeführt, um einem sendenden SSE die Grundlage fur das Erkennen eines achten Zyklus der Übertragung für ein Zeichen zu schaffen, so dass ein TR AERST-Zyklus richtig eingeleitet werden kann.
Auf diese Weise wird ein sendender SSE einen Zyklus für ein vollständiges Zeichen ausführen, obwohl keine Bits in die Übertragungsleitung gegeben werden, so dass der sendende SSE nicht von der Zeichenphase abgeschaltet wird.
Ein"UND"-Stromkreis 312 (Fig. 28) erzeugt ein negatives Ausgangssignal 28. 13, durch welches die Kippstufe 242 (Fig. 23) in den AUS-Zustand geschaltet wird. Der Ausgangs-Impuls vom "UND"-Strom- kreis 312 bewirkt auch die Einführung eines Kennbits in die"CR"-Stelle des Registers 54. Der Zweck des "UND"-Stromkreises 312 wird später noch eingehend erläutert. Er wird zur Beinführung eines Kennbits in die "CR"-Stelle des Registers in einem RC A-Zyklus verwendet, wenn die SSE-Einheiten anfänglich in den EIN-Zustand geschaltet werden und synchronisieren wollen, RÜCK STELL RC-ERST-Ausgangs-Impuls28. 13 hat die Wirkung, jeden während des Beginnes der Synchronisierung gemachten Zyklus als einen achten RC-Zyklus erscheinen zu lassen.
Während jedes eines solchen als achter Zyklus erscheinenden Zyklus wird der empfangende SSE vielleicht einen D-Code erkennen, und es wird eine Anzeige geben, dass die Zeichen-Phase erreicht wurde, in welchem Zeitpunkt die Synchronisierung stattfinden kann.
Die Kippstufen 320 und 321 in der Schaltung gemäss der Fig. 29 dienen dazu, dass ein SSE den Empfang der Signale CL oder TL erkennt. In der 2-er-ZEIT des achten RC A - Zyklus wird das achte Bit eines zu Beginn gesendeten Codes in das Register 54 eingeführt sein (Fig. 26). In diesem Zeitpunkt wird der RC KENN ZEIT-Impuls 23. 3 erzeugt und der Verriegelungskreis 209 (Fig. 20) in den EIN-Zustand geschaltet. um das D-Code-Ausgangssignal 20. 2 zu erzeugen. In der 4-er-ZEIT des achten RC A-Zyklus wird der 4-AUS-8-Code des Steuer zeichens als ein D-Zeichen erkannt sein, und das Zeichen wird durch die Eingangstreiber der Fig. 11 in die Analysierkerne der Fig. 13 eingeführt. Das Register 54 wird in der RC B-l-ZEIT gelöscht und im RC B-8-Umlaufwird der 2-er-ZEIT LESE ANALYSATOR-Impuls 15. 1 erzeugt.
In diesem Zeitpunkt werden die Ausgangssignale der ANALYSATOR-Kerne der Fig. 13 in das Register eingeführt. Im Falle eines TL wird ein Bit in die Stelle "2" des Registers 54 und im Falle eines CL ein Bit in die Stelle 1 des Registers 54 eingeführt.
Ein"UND''-Stromkreis 322 ist angesteuert, wenn er das Signal 15. 2 (Erkennung eines D-Zeichens), das im achten RC B-Zyklus erzeugte Signal 23. 2 und das 3-und 4-Zeitsignal 3. 5 empfängt. Das umgekehrte Ausgangssignal vom "UND"-Stromkreis 322 wird an das Tor 323 angelegt, welches von dem den RC B-Zyklus ausschaltenden RR-Impuls 3. 3 geprüft wird. Das Tor 323 erzeugt einen positiven Analysier-
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bereits vorher ausgeführt, wUrde beim Empfang eines TL die "2"-Stelle des Registers 54 im EIN-Zustand und die Kippstufe 320 in den den Empfang eines TL anzeigenden EIN-Zustand umgeschaltet sein : Wenn einCLempfangenwurde, wilrdederAusgangausdenAnalysator-Kernen (Fig. 13) ein Bit in die"l"-Stel- le des Registers eingeführt worden sein.
Bei der Einstellung der "1" -Stelle des Registers in den EIN- Zustand würde die Kippstufe 321 in den EIN-Zustand geschaltet werden, um das CL anzeigende Signal 29. 8 zu erzeugen.
Ein"ODER"-Stromkreis 324 empfängt die Ausgangssignale von der AUS-Seite der Kippstufen 320 und 321, Der Empfang eines TL durch einen empfangenden SSE zeigt an, dass ein Wechsel der übertragungsrichtung einzutreten hat. Wenn ein TL empfangen wird, wird die TL-Kippstufe 320 in den EIN-Zustand geschaltet, und das jetzt negative Ausgangssignal von seiner AUS-Seite erzeugt ein positives Ausgangssignal vom"ODER"-Stromkreis 324 zu einem "UND"-Stromkreis 325. Der Empfang eines TL und des folgenden D- Zeichens belässt die "1" - Stelle des Registers im AUS-Zustand, und daher sind beide Eingänge zum "UND"-Stromkreis 325 positiv, um über einen Inverter ein positives RICHTUNGS STEUERUNGS-Ausgangssignal 29. 12 zu erzeugen.
Dieses Ausgangssignal 29. 12 wird in noch zu beschreibenden Stromkreisen verwendet, um einen empfangenden SSE zur sendung einer Antwort zu veranlassen.
Ein"UND''-Stromkreis 326 erzeugt ein das Ende einer übertragenen Mitteilung (EOTR) anzeigendes Ausgangssignal 29. 3, wenn er das nach dem Empfang eines TL durch einen SSE im Empfangszustand (Signal RDC 32.5) erzeugte Signal RC A-ERST-Zyklussignal 23.8 empfängt. Dieses Ausgangssignal zeigt einem empfangenden SSE an, dass das unmittelbar folgende Zeichen das LRC-Zeichen ist.
Der Empfang desTEL-Sonderzeichens unmittelbar nach dem Empfang eines CL steuer :. einen"UND"-
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des Registers 54 einführen, in welchem Falle das Signal 10a. 6 positiv ist. Der"UND"-Stromkreis 372 erzeugt beim Empfang des TL-Zeichens ein negatives RC TEL- Ausgangssignal 29. 6. Ein : "UND" -Strom- kreis 328 erzeugt ein RC EOT-Ausgangssignal 29. 9 zur Anzeige des Empfanges des ÜbertragungssendeZeichens. Das einem CL unmittelbar folgende Zeichen zur Darstellung des Endes der Übertragung EOT, welches im 4- AUS-8-Code verschUlsseit ist, erzeugt ein Bit in der"X"-Stelle des Registers 54 und das Signal 10b. 4.
Die Fig. 29 zeigt auch die Sende- und Empfangs-Speicher für die Anzeige des Sendens und des Empfanges von ungeraden und geraden Mitteilungen der Sende-Speicher umfasst eine Kippstufe 330 und der Empfangs-Speicher eine Kippstufe 331. Die Kippstufe 330 erzeugt im AUS-Zustand ein TR UNGERADEAusgangssignal 29. 4 und im EIN-Zustand einTRGERADE-Ausgangssignal29. 5. Die Kippstufe 330 wird aus einem bestehenden Zustand in denentgegengesetztenZustand amEnde des RC B-8-Zyklus umgeschaltet, wenn er das eine befriedigende Antwort anzeigende Signal 30. 3 vom empfangenden SSE empfangen hat.
Der Empfangs-Speicher 331 erzeugt ein positives RC UNGERADE-Ausgangssignal 29. 1, wenn er sich im AUS-Zustand befindet zur Anzeige, dass die letzte Empfangsbestätigung fur eine ungerade Mitteilung gegeben war, und er erzeugt ein positives RC GERADE-Ausgangssignal 29. 1, wenn er sich im EIN-Zustand befindet, zur Anzeige, dass die letzte Empfangsbestätigung für eine gerade Mitteilung gegeben war. Die Umschaltung der Kippstufe 331 von dem einen in den entgegengesetzten Zustand erfolgt durch den TRZyklus-Impuls 22. 10, welcher am Ende des TR A-ERST-Zyklus auftritt, wenn das einer befriedigenden Antwort entsprechende Signal 33. 3 gesendet wird.
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4dass das richtige SOR-Zeichen zu senden ist und dass die richtige Antwort empfangen sein sollte.
Das RC UNGERADE-Signal 29. 1 und das RC GERADE-Signal 29. 2 zeigen in einem empfangenden SSE das SORZeichen an, welches empfangen werden sollte, das richtige ACK-Zeichen, das in der Antwort zu senden ist, und erinnern an das letzte gesendete ACK-Zeichen. Weder die Kippstufe 330 noch die Kippstufe 331 werden zur Änderung ihres Zustandes veranlasst, ausser, dass eine befriedigende Antwort entnommen bzw. eine befriedigende Antwort gesendet ist. Auf diese Weise werden die Kippstufen 330 und 331 dazu verwendet, um sicherzustellen, dass keine Mitteilung verloren geht oder Doppelmitteilungen erfolgen.
Die Art, in welcher die TL-, CL-, SENDE UNGERADE/GERADE und Empfangs-UNGERADE/GERADEAusgangssignale zur Feststellung des Empfanges einer richtigen oder falschen Antwort und des Empfanges eines richtigen oder falschen SOR verwendet werden, ist in der Fig. 30 gezeigt. Ein"UND"-Stromkreis 340 empfängt eine Reihe von Eingangssignalen, welche erzeugt werden, wenn ein SSE im TR-LOS-Betriebszustand 40. 4 ist, vorher keine schlechte Antwort 34, 1 empfangen hat, die ANALYSATOR-Kerne der Fig. 13 ein Bit in die "N"-Stelle 10b. 6 des Registers 54 eingefllhrt haben, der 4-AUS-8-Sendecode als ein D-Zeichen 20. 2 im RC B-8-Zyklus in der 3-er-und 4-er-ZEIT 29, 14 erkannt wurde und das vorher empfangene D-Zeichen die CL-Anzeige 29. 8 erzeugt hat.
Das negative Ausgangssignal vom "UND"- Stromkreis 340 wird durch einen Inverter umgekehrt und als Eingangssignal an die"UND"-Stromkreise 341 bis 345 angelegt. Diese "UND"-Stromkreise zeigen einem sendenden SSE die aus einem empfangenden SSE empfangene Antwort an.
Der Empfang des Fehler-Code wurde mittels der Analysierkerne der Fig. 13 ein Bit in der "8"-Stelle des Registers 54 erzeugt haben. Der"UND"-Stromkreis 341 wird dann durch den "8"-Stellen-Impuls 10a. 8 erregt und beim Empfang des Ausgangssignales vom "UND" - Stromkreis 340 erzeugt er ein negatives FEHLER
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wendet, wie später noch erläutert wird. Der TR GERADE-Eingangsimpuls 29. 5 erregt die"UND"-Strom- kreise 342 und 345 und zeigt an, dass die erwartete Antwort das D-Zeichen ACK 2 ist. Die ANALYSATOR-Kerne (Fig. 13) werden beim Empfang eines ACK-4-AUS-8-Zeichens ein Bit in die"R''-Stelle, 10a. 10 für ein ACK 1 und ein Bit in die "0"-Stelle 10b. 2 für ein ACK 2 einführen.
Die Einführung eines
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signal 29. 5 positiv ist, einen Ausgangs-Impuls vom"UND"-Stromkreis 345, welcher an den "ODER"Stromkreis 347 angelegt wird, um ein BEFRIEDIGENDE ANTWORT-Ausgangssignal 30. 3 zu erzeugen. Der negative Ausgang vom "UND" -Stromkreis 345 wird als Signal 30. 4b zur Umschaltung eines Verriegelungkreises in den EIN-Zustand verwendet. Der Empfang eines ACK 1 bei einem positiven TR ODD-Eingangs-
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signal 29. 4 erzeugt einen Ausgangs-Impuls vom "UND. "-Stromkreis 343 für die Erzeugung eines negativen Ausgangssignales 30. 4a und eines positiven eine befriedigende Antwort anzeigenden Ausgangssignales 30. 3.
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45Stromkreis 346 für die Umschaltung eines FEHLERHAFTE ANTWORT-Verriegelungskreises.
Ein "UND" -Stromkreis 350 (Fig. 30) erzeugt unter bestimmten Bedingungen einen positiven Ausgangs-
Impuls fiber einen Inverter. Beim Empfang des Codes TL 29. 11 wird beim empfangenden SSE der Daten-
Empfangszustand RDC 32. 4 beendet und auf RC LOS (Empfangsbetrieb) 40. 3 geschaltet.
Im Zeitpunkt des Empfanges von TL wird der empfangende SSE nicht auf SENDE ANTWORT-geschal- tet 32.2 sein. Es wurde kein Signal schlechtes Zeichen 36.1 empfangen und im RC B-8-Zyklus wird der
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haben, ein Bit in die "8"-Stelle des Registers 54 einzuführen. Der Empfang des ANFRAGE-Signales im Zeitpunkt, in welchem der "UND"-Stromkreis 351 durch den Ausgangs-Impuls vom"UND"-Stromkreis 350 angesteuert wird, erzeugt ein negatives Ausgangssignal 30.5 am "UND"-Stromkreis 351 zur Anzeige des
Empfanges einer Anfrage.
Beim Empfang des SOR 1 nach dem Empfang eines TL, würden die Analysierkerne (Fig. 13) ein Bit in die"R"-Stelle des Registers 54 einführen, während der Empfang eines SOR 2 nach einem TL die Einfüh- rung eines Bits in die "0"-Stelle des Registers bewirken würde. Wenn das RC GERADE-Eingangssignal 29. 2 positiv und damit anzeigt, dass ein empfangender SSE eine gerade Mitteilung erkannt hat und den Empfang von SOR 1 erwartet, wird auf den Empfang von SOR 1 der "UND"-Stromkreis 352 ein negatives Ausgangs- signal zu einem"ODER"-Stromkreis 356 liefern, welcher ein positives Ausgangssignal RC BEFRIEDIGEND SOR30. 8a erzeugt.
Wenn, wie vorher, das Eingangssignal 29. 2 positiv ist, zur Anzeige einer geraden
Mitteilung und dass der Empfang von SOR 1 erwartet wird, wird, wenn der empfangende SSE tatsächlich ein SOR 2 empfängt, der"UND"-Stromkreis 354 angesteuert, um ein negatives Ausgangssignal 30. 7b zu erzeugen, das zu einem Verriegelungskreis 435 (Fig. 36) übertragen wird.
Bei einem positiven RC UNGERADE-Eingangssignal 29.1 zur Anzeige einer ungeraden Mitteilung und des erwarteten Empfanges von SOR 2 werden die"UND"-Stromkreise 353 und 355 angesteuert. Wenn SOR 1 nach TL empfangen wird, erzeugt der "UND"-Stromkreis 353 ein negatives Ausgangssignal 30. 7a, das ebenfalls zum Verriegelungskreis 435 übertragen wird. Wenn das erwartete Zeichen SOR 2 nach TL emp- fangen wird, erzeugt der "UND"-Stromkreis 355 ein negatives Ausgangssignal zum"ODER"-Stromkreis 356, welcher das positive Ausgangssignal RC BEFRIEDIGEND 30. 6a erzeugt.
Die Art, in welcher die Ausgangssignale RC UNGERADE 29.1, RC GERADE 29. 2, TR UNGERADE 29. 4 und TR GERADE 29.5 durch einen SSE verwendet werden, um die Übertragung des richtigen SOR- oder
ACK-Zeichens zu veranlassen, ist am besten in Verbindung mit der Fig. 28 ersichtlich. Das zu übertra- gende richtige SOR-Zeichen wird von denEMITTER-Kernen (Fig. 13) in Abhängigkeit von dem in das Re- gister 54 eingeführten einzelnen Bit erzeugt. Wenn eine ungerade Mitteilung zu senden ist, wird das Si- gnal TR UNGERADE 29. 4 positiv und der"UND"-Stromkreis 299 angesteuert sein. Wenn aus dem emp- fangenen SSE eine Antwort empfangen wurde, entweder eine gute oder eine schlechte oder ein Fehler, wird das ANTWORT EMPFANGEN-Eingangssignal 34.2 positiv sein und die beiden "UND" -Stromkreise 299 und 301 ansteuern.
Bei der Erzeugung des TR A-ERST-Eingangs-Impulses 22.6 erzeugt der"UND"-Strom- kreis 304 einen vom Inverter 306 umgekehrten Ausgangs-Impuls zur Prüfung der "UND"-Stromkreise 299 und 301. In diesem Zeitpunkt wird der"UND"-Stromkreis 299 einen negativen Ausgangs-Impuls zum "ODER"-Stromkreis 288 liefern, welcher einen positiven Impuls 28.6 in die"R"-Stelle des Registers 54 sendet. In der 4-er-ZEIT des TR A-ERST-Zyklus wird das einzelne Bit in der Stelle"R"des Registers 54 die geforderte Information in die EMITTER-Kerne in der Fig. 13 einführen. In der 2-er-ZEIT des TR B-
ERST-Zyklus werden die EMITTER-Kerne abgelesen und der SOR 1 darstellende 4-AUS-8-Code wird in das Register 54 zum Senden eingeführt.
In ähnlicher Weise würde bei einem positiven TR GERADE-Eingangssignal 29. 5 der"UND"-Stromkreis 301 ein negatives Ausgangssignal zum"ODER"-Stromkreis 290
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gisters 54 zu bewirken, welches nach der Einführung und Entnahme aus den EMITTER-Kernen den 4-AUS-8-Code für das Zeichen SOR 2 erzeugen würde.
Wenn der KEINE ANTWORT-Eingangs-Impuls 34. 3 aus einem empfangenden SSE empfangen wurde, würde der"UND"-Stromkreis 296 angesteuert werden und einen Ausgangs-Impuls zum"ODER"-Strom- kreis 307 übertragen haben, welcher durch sein Ausgangssignal 28. 5 ein einzelnes Bit in die"8"-Stelle
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des Registers 54 einführen würde. In diesem Falle würden die EMITTER-Kerne den das Zeichen ANFRAGE darstellenden 4-AUS-8-Code erzeugen.
Der empfangende SSE wird, wenn von ihm eine Empfangsbestätigung verlangt wird, ein geeignetes einzelnes Bit in das Register 54 einführen, um die EMITTER-Kerne des empfangenden SSE in den Zustand für dieErzeugung desrichtigenACK-Signales zu setzen. Das zu sendende richtigeACK-Zeichen wird nach derUmschaltung derRCUNGERADE/GERADE-Kippstufe 331 (Fig. 29) angezeigt, wenn die Anzeige derart ist, dass ein BEFRIEDIGENDE ANTWORT-Signal 33. 3 zu senden ist. Wenn das RC FEHLER-Signal 39. 2 besteht, werden die"UND"-Stromkreise 298 und 300 (Fig. 28) angesteuert, und im richtigen Zeitpunkt sendet der empfangende SSE ein Antwortsignal 33. 2, durch welches die "UND" -Stromkreise 297. 298 und 300 geprüft werden.
Wenn das RC UNGERADE-Eingangssignal 29.1 positiv ist und anzeigt, dass das Zeichen ACK 1 übertragen werden sollte, erzeugt der"UND"-Stromkreis 298 ein Ausgangssignal 28. 6 über den"ODER"-Stromkreis 288, um ein einzelnes Bit in die"R"-Stelle des Registers 54 einzuführen. Dieses einzelne Bit wird aus denEMITTER-Kernen (Fig. 13) das das Signal ACK 1 darstellende 4-AUS-8-Zeichen erzeugen, das zu dem sendenden SSE zu Ubertragen ist. Wenn das RC GERADE-Eingangssignal 29. 2 positiv war, würde das Signal ACK 2 in der gleichen Weise gesendet werden. Wenn der empfangende SSE einen Fehler in der empfangenen Mitteilung festgestellt hat, wird das RC FEHLER-Eingangssignal 39.1 positiv sein.
In diesem Falle ist das RC FEHLER-Eingangssignal 39. 2 negativ und blockiert die Übertragung entweder des Signales ACK 1 oder ACK 2 von den"UND"-Stromkreisen 298 bzw. 300. Das positive RC FEHLER-Eingangssignal 39. 1 erzeugt im Zeitpunkt des SENDE EINE ANTWORT-Eingangssignales33.2 ein Ausgangssignal 28. 5 vom"UND"-Stromkreis 297 Uber den"ODER"-Stromkreis 308, das in die "8"-Stelle des Registers 54 Ubertragen wird. Die EMITTER-Kerne (Fig. 13) im empfangenden SSE werden daher das das FEHLER-Signal darstellende 4- AUS-8- Zeichen erzeugen, das zum sendenden SSE zu übertragen ist.
Aus der bisherigen Erläuterung ist ersichtlich, dass die der TR UNGERADE/GERADE-Kippstufe 330 und 331 (Fig. 29) bewirken, dass der Empfang des richtigen ACK-Signales im Falle eines sendenden SSE oder den Empfang eines richtigen SOR-Signales aus einem sendenden SSE festgestellt wird. Die Kippstufen 330 und 331 zeigen ausserdem einem sendenden SSE das zu sendende richtige SOR-Zeichen und dem empfangenden SSE das letzte gesendete richtige ACK-Zeichen an.
In der Fig. 31 ist die Einrichtung dargestellt, mittels welcher die Richtung der Übertragung zwischen
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stufe 360 und einer Richtungsänderungs-Kippstufe 361. Die Kippstufe 360 muss bei einem sendenden SSE im EIN-Zustand sein. Es sei angenommen, dass ein empfangender SSE vom SSE, welcher Daten zu Ubertragen hat. LEERLAUF-Codes empfangen hat. Der Empfang durch einen SSE, welcher Daten der TLANFRAGE-Folge empfängt, ruft einen empfangenden SSE auf, ob er zur Daten-Annahme bereit ist. Die Anzeige dieser Bereitschaft ist das ACK 2. Die Sende-Steuer-Kippstufe 360 eines empfangenden SSE wird im AUS-Zustand sein. Der Empfang des TL-Zeichens bewirkt ein positives Signal 29.12 in der Richtungssteuerungs-Leitung. Durch dieses Signal 29. 12 und durch das Ausgangssignal der Kippstufe 361 in deren AUS-Zustand wird ein"UND"-Stromkreis 362 angesteuert.
Der Analysier-Impuls 29, 13, welcher die TLKippstufe 320 (Fig. 29) in den EIN-Zustand schaltet, hat keinen Einfluss auf das Tor 363 (Fig. 31), da der "UND"-Stromkreis 362 in diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig angesteuert ist. Das negative RC BEFRIEDIGEND-SOR-Signal 30, 6b wird positiv, wenn das SOR-Signal nicht empfangen wird. (Der Empfang von TL gefolgt von einem Signal SOR erfordert keine Antwort durch einen empfangenden SSE.) Nachdem das Richtungssteuerungs-Signal 29. 12 positiv geworden ist, erzeugt der unmittelbar folgende AnalysierImpuls 29. 13 ein positives Ausgangssignal vom Tor 363 über den"ODER"-Stromkreis 364, um die SendeSteuer-Kippstufe 360 in den EIN-Zustand umzuschalten.
Das umgekehrte Ausgangssignal eines"ODER"Stromkreises 365 erzeugt ein negatives Sendeaufforderungs-Ausgangssignal 31. 3, wenn ein SSE zur Sendung einer Antwort aufgefordert wird. Das negative Sendeaufforderungs-Ausgangssignal 31. 3 wird an den Rückstell-Eingang der Kippstufe 180 (Fig. 17) angelegt. Wenn die Sende-Steuer-Kippstufe 360 in den EIN-Zustand umgeschaltet wurde, ist eines der Eingangssignale zum"ODER"-Stromkreis 365 negativ und dieser erzeugt über einen Inverter das negative Sendeaufforderungs-Ausgangssignal 31. 3, welches verhindert, dass die Kippstufe 180 irgend eine ankommende Angabe annimmt.
Die Sende-Steuer-Kippstufe 360 kann nur in den AUS-Zustand geschaltet werden, nachdem die Richtungswechsel-Kippstufe 361 in den EIN-Zustand erfolgt durch einen TR-Zyklus-Impuls 22. 10 am Ende des TR A-ERST-Zyklus 22. 6, nachdem die SCL-Kippstufe 260 des empfangenden SSE (Fig. 27) in den EIN-Zustand geschaltet wurde, um die STL- oder SCL-Eingangssignale 27. 1 zu erzeugen. Wenn die Kippstufe 361 in den EIN-Zustand geschaltet ist, erzeugt der nächstfolgende TR-Zyklus-Impuls 22. 10, welcher im Zeitpunkt der Übertragung des ACK-Zeichens auftritt, ein Ausgangssignal vom Tor 366 zur Umschaltung der Kippstufe 360 in den AUS-Zustand.
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Das Ausgangssignal von der EIN-Seite der Kippstufe 360 und das negative SDC-Eingangssignal 21.1 werden an einen"ODER"-Stromkreis 367 angelegt. Wenn die Kippstufe 360 in den AUS-Zustand geschaltet wird, erzeugt der"ODER"-Stromkreis 367 ein positives Ausgangssignal, so dass der nächstfolgende TRZyklus-Impuls 22. 10 einen positiven Ausgangs-Impuls von einem Tor 368 bewirkt, um die Kippstufe 361 in den AUS-Zustand zu schalten.
Während der LEERLAUF-Periode, wenn keiner der SSE im Daten-Sendezustand und daher das Signal SDC21. 2positiv ist, wird die Kippstufe 361 nicht im AUS-Zustand gehalten. Ein Univibrator 370 (Fig. 31) bewirkt beim sendenden SSE, IQUIRY-Steuerzeichen zu senden, nachdem er 6 sec auf ein Antwortzeichen vom empfangenden SSE gewartet hat. Der Univibrator 370 ist so geschaltet, dass das Eingangssignal für mindestens 3 sec positiv sein muss, bevor er einschaltet. Das Ausgangssignal des Univibrators ist normalerweise negativ und wird bei seiner Einschaltung positiv.
Wenn ein sendender SSE mit einer Mitteilung fertig ist und ein Zeichen TL, gefolgt von einem LRC-Zeichen, gesendet hat, wird der Daten-Sendezustand aufgehoben und ein positives SDC-Eingangssignal 21.1 zum"ODER"-Stromkreis 367 gesendet und das Rückstellsignal zur Kippstufe 361 beendet. Die Sende-Steuer-Kippstufe 360 des sendenden SSE wird durch
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welcher nicht den Univibrator 370 beeinflusst. Wenn der empfangende SSE keine Antwort sendet, wird er LEERLAUF-Signale senden, denen ein LEERLAUF BEENDET-Signal folgt. Dieses Signal bewirkt die Umschaltung der Kippstufe 360 in den EIN-Zustand. Die beiden Eingangssignale zum"ODER"-Stromkreis 367 werden vom Inverter 371 in positive Signale für den Univibrator 370 umgekehrt.
Nach 3 sec wird der Univibrator 370 eingeschaltet, um ein positives ANFRAGE SS-Ausgangssignal 31. 1 zu erzeugen. Dieses Signal wird zur Umschaltung derSTL-Kippstufe 261 (Fig. 27) in den EIN-Zustand verwendet, um die ZWEI-Zeichen-Folge für das ANFRAGE-Signal einzuleiten. Wenn zu irgend einer Zeit während der 3 sec eine Antwort empfangen wird und der sendende SSE in den Daten-Sendezustand zurückkehrt, wird das positive Signal zum Univibrator 370 abgeschaltet, bevor dieser läuft.
Der Univibrator 370 wird auch während LEERLAUF-Perioden verwendet, wenn keine Angabe zu übertragen und der SSE nicht im Daten-Sendezustand SCD 21.1 ist. Die Sende-Steuer-Kippstufe 360 des LEERLAUF-Signales sendenden SSE ist im EIN-Zustand und daher der"ODER"-Stromkreis 367 angesteuert, welcher über den Inverter 371 ein positives Signal an den Univibrator 370 anlegt. Nach der Sendung von LEERLAUF-Signalen für 3 sec läuft der Univibrator 370 und ein negatives LEERLAUF SS-Ausgangssignal 31. 2 erzeugen, das Ober den"ODER"-Stromkreis 266 (Fig. 27) die Übertragung des Zeichens CL einleitet. Der Empfang des Signales CL während der LEERLAUF-Perioden zeigt dem diese Signale empfangenden SSE an, dass dies das Ende der LEERLAUF-Perioden ist und dass eine Änderung der Senderichtung der LEERLAUF-Signale einzutreten hat.
Der Empfang von CL während der LEERLAUF-Perioden bewirkt die Umschaltung der Sende-Steuer-Kippstufe, 360 des die LEERLAUF-Signale empfangenden SSE in den EINZustand. Der anfänglich die LEERLAUF-Signale empfangende SSE wird dadurch und zur Übertragung von LEERLAUF-Signalen befähigt. In der gleichen Weise wie vorher erläutert, wird der Univibrator 370 nach einer Periode von 3 sec eingeschaltet, und das das Ende der LEERLAUF-Signale anzeigende Signal CL wird
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so lange keine Daten zu. senden sind.
Ein in der Schaltung der Fig. 31 vorgesehener zweiter Univibrator 375 arbeitet in der gleichen Weise wie der Univibrator 370, indem er eine positive Eingangsspannung für mindestens 3 sec erfordert, bevor er läuft. Der Univibrator 375 bewirkt über ein Tor 376 die Einschaltung der Sende-Steuer-Kippstufe 360 eines datenempfangenden SSE in den EIN-Zustand. Der umgekehrte Ausgangs-Impuls eines"ODER"Stromkreises 377 ist das positive Eingangssignal zum Univibrator 375. Ein SSE, welcher nicht ein D-Zeichen-Signal 21.1 empfangen hat oder nicht im Daten-Empfangszustand RDC 32. 4 durch den Empfang eines SOR-Zeichens ist oder nicht abgefragt wurde, um ein ANTWORT-Signal 31. 3 zu senden, wird die positive Spannung durch das umgekehrte Ausgangssignal des"ODER"-Stromkreises 377 erzeugen.
Wenn nach einer Dauer von 3 sec ein SSE, welcher eine Mitteilung zu empfangen hat, keinen D-Code empfangen hat oder nicht auf andere Weise in den Daten-Empfangszustand RDC 32.4 gelangt ist und kein Sendeaufforderungssignal 31. 3 erhalten hat, wird der Univibrator 375 eingeschaltet und legt eine positive Spannung an das Tor 376 an. Dieses Ausgangssignal 31. 5 mit der Dauer von 3 sec schaltet die Kippstufe 360 in den EIN-Zustand, so dass die beiden Eingangssignale zum"ODER"-Stromkreis 367 positiv sind, um den Univibrator 370 anzusteuern. Im EIN-Zustand der Sende-Steuer-Kippstufe 360 wird der SSE LEERLAUF Signale mangels einer andern zu sendenden Information aussenden. Nach 3 sec wird der. Univibrator 370 eingeschaltet, um die LEERLAUF ENDE Folge einzuleiten. Der Univibrator 375 löst durch das 3 sec-Aus-
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Die Fig. 32 zeigt die Einrichtung, mittels welcher ein SSE in den Daten-Empfangszustand (RDC) ge- bracht wird, und mittels welcher ein empfangender SSE die Aussendung einer Antwort einleitet. Eine
RDC-Kippstufe 380 ist zur Erzeugung des positiven RDC-Ausgangssignales 32. 5 und des negativen RDC-
Ausgangssignales 32. 4 vorgesehen. Die Umschaltung eines SSE in den Daten-Empfangszustand erfolgt durch die Umschaltung der RDC-Kippstufe 380 in den EIN-Zustand über ein Tor 381, welches beim Auftreten des Analysier-Impulses 29. 13 und beim Empfang eines RC BEFRIEDIGEND SOR-Signales 30. 6a einen po- sitiven Ausgangs-Impuls erzeugt. Der empfangende SSE hört auf Daten zu empfangen, wenn die Kippstufe 380 durch dasAusgangssignal vom"ODER"-Stromkreis 382 in den AUS-Zustand geschaltet wird.
Dieser "ODER"-Stromkreis empfängt seine Eingangssignale von den Toren 383 und 384. Die Umschaltung der
Kippstufe 380 in den AUS-Zustand durch das Ausgangssignal vom"ODER"-Stromkreis 382 erfolgt durch das Tor 383, wenn dieses beim Auftreten eines RR-Impulses 3. 3 gleichzeitig ein RC FEHLER-Signal 39. 1 empfangen hat. Das letztere Signal 39, 1 wird erzeugt, sooft ein Treiberausfall des empfangenden Um- setzers auftritt, ein Fehler durch die Ausgabe gemacht wird, ein schlechtes Zeichen empfangen wird oder zu prüfende LRC-Zeichen fehlen. Die Umschaltung der Kippstufe 380 in den AUS-Zustand erfolgt auch durch das Ausgangssignal vom Tor 384, wenn dieses gleichzeitig mit dem TR Zyklus-Impuls 22. 10 das
SENDE BEFRIEDIGENDE ANTWORT-Signal 33. 3 empfängt.
Eine SENDE ANTWORT-Kippstufe 385 wird durch einen an ein angesteuertes Tor 386 angelegten RR-
Impuls 3. 3 in den EIN-Zustand geschaltet. Das Tor 386 wird angesteuert, sooft irgend einer der Eingangs-
Impulse zu einem"ODER"-Stromkreis 387 negativ wird. Das Ausgangssignal vom"ODER"-Stromkreis 387 wird positiv, sooft er ein ANFRAGE-Signal 30. 5 fUr den Aufruf einer Antwort empfängt, oder der empfan- gende SSE das Signal EOTR 29. 3 empfängt. oder wenn der empfangende SSE im Daten-Empfangszustand
RDC ist und ein RC FEHLER-Signal 39. 1 an den"UND"-Stromkreis 388 angelegt wird.
Die Kippstufe 385 wird durch einen positiven Ausgangs-Impuls von Tor 398 in den AUS-Zustand geschaltet, wenn der emp- fangende SSE eine Antwort sendet (Signal 33. 2) und das SENDE ANTWORT-Ausschaltsignal 33. 1 po- sitiv wird.
Das umgekehrte Ausgangssignal eines"UND"-Stromkreises 390 erzeugt ein positives RC DATEN ZEI- chen-Ausgangssignal 32. 1, wenn ein empfangender SSE keine Antwort sendet und im Datenempfangszu- stand ist, kein LRC Zyklus-Impuls 35. 1 und ein RC achter Zyklus-Signal 23. 2 erzeugt wird. Dieses Aus- gangssignal 32. 1 bewirkt einen Ruf an die Ausgabe, ein Zeichen aufzunehmen.
Die Fig. 33 zeigt die Einrichtung, mittels welcher ein empfangender SSE anzeigt, dass er das SENDE
ANTWORT-Signal 33. 2 und SENDE BEFRIEDIGENDE ANTWORT-Signal 33. 3 sendet. Wenn die Sende-
Antwort-Kippstufe 385 (Fig. 32) unter den vorher aufgezeigten Bedingungen in den EIN-Zustand geschal- tet ist und das positive Ausgangssignal 32. 3 erzeugt, das an den"UND"-Stromkreis 267 (Fig. 27) angelegt wird, sendet dieser"UND"-Stromkreis das Signal SEND ACK 27. 9 zu den "UND" -Stromkreisen 391 und 392 (Fig. 33).
Wenn in diesem Zeitpunkt kein MITTEILUNG VERLOREN-Signal 38. 2 besteht, dann erzeugt beim Auftreten des 2-er-und 3-er-ZEIT, TR A-ERST-Zyklus-Signales 28. 0 im EIN-Zustand der SCL-
Kippstufe 260 (Fig. 27) der"UND"-Stromkreis 391 ein negatives Ausgangssignal 33. 1 und über einen In- verter 393 ein positives Ausgangssignal 33. 2, welches das SENDE ANTWORT-Signal ist. Wenn die RDC-
Kippstufe380 nicht durch ein an das Tor 383 angelegtes RC FEHLER-Signal 39.1 in den AUS-Zustand ge- schaltet wurde, wird das RDC-Eingangssignal 32. 5 zum"UND"-Stromkreis 392 im Zeitpunkt der Erzeu- gung des TOR STL- und SCL-Eingangssignales 37. 11 positiv sein. Der"UND"-Stromkreis 392 wird daher ein negatives und vom Inverter 394 in ein positives umgekehrtes Ausgangssignal erzeugen zur Anzeige, dass der SSE eine befriedigende Antwort sendet (Signal 33. 3).
Das einer befriedigenden Antwort entsprechende Ausgangssignal 33. 3 wird an das Tor 384 (Fig. 32) angelegt, so dass der nächste TR Zyklus-Impuls 22. 10 die Kippstufe 380 in den AUS-Zustand schaltet.
Die Sende-Antwort-Kippstufe 385 wird durch den Ausgangs-Impuls vom Tor 389 in den AUS-Zustand ge- schaltet, an welchen ebenfalls das Signal 33. 2 angelegt wurde. Der SENDE-ANTWORT-Ausschalt-Ein- gangs-Impuls 33. 1 ist negativ, aber wenn der"UND"-Stromkreis 391 nicht angesteuert wird, beginnt das
Eingangssignal 33. 1 positiv zu werden. Dieser positive Übergang des Signales 33. 1 bewirkt in Verbindung mit dem Signal 33. 2 ein Ausgangssignal vom Tor 389 zur Umschaltung der Kippstufe 385 in den AUS-Zustand. Der Ausgangs-Impuls 33. 3 wird wie vorher in Verbindung mit der Fig. 29 ausgeführt, dazu verwendet, um den Zustand der UNGERADE/GERADE-Kippstufe 331 zu verändern zur Anzeige der letzten bestätigten Mitteilung.
Die Einrichtung, mittels welcher ein sendender SSE die Art der empfangenen Antwort erkennt, ist in
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der Fig. 34 dargestellt. Ein Verriegelungsstromkreis 395 zeigt an, dass ein überragender STR ein BEFRIE-
DIGENDE ANTWORT-Signal 34.4 empfangen hat, und ein Verriegelungskreis 396 zeigt den Empfang eines einer schlechten Antwort entsprechenden SCHLECHTE ANTWORT-Signales 34.0 an. Die Signale von der
AUS-Seite der Verriegelungskreise 395 und 396 werden an einen"ODER"-Stromkreis 397 angelegt. Wenn ; keiner der Verriegelungskreise 395 oder 396 in den EIN-Zustand geschaltet wird, erzeugt der "ODER"-
Stromkreis 397 ein negatives Ausgangssignal, welches von einem Inverter 398. in das positive KEINE ANT-
WORT-Signal 34. 3 umgekehrt wird.
Wenn entweder der Verriegelungskreis 395 oder der Verriegelungs- kreis 396 in den EIN-Zustand umgeschaltet wird, erzeugt der"ODER"-Stromkreis 397 das positive ANT-
WORT ERHALTEN-Ausgangssignal 34. 2.
Eineinebefriedigende Antworterzeugendes ACKGERADE-Eingangssignal30.4b oder ACK UNGERADE-
Signal 30. 4a wird einen negativen Ausgangs-Impuls vom "ODER"-Stromkreis 399 zur Umschaltung des
Verriegelungskreises 395 in den EIN-Zustand erzeugen und somit ein BEFRIEDIGENDE ANTWORT-Signal
34. 4 und ein ANTWORT ERHALTEN-Signal 34. 2 bewirken.
Wenn ein SCHLECHTE ANTWORT-Signal 30. 2 aufgetreten war, wird ein negativer Impuls an den Verriegelungskreis 396 angelegt, um das SCHLECHTE
ANTWORT-Ausgangssignal 34. 0 zu erzeugen.
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de SSE in den Daten-Sende-Zustand SDC 21. 2 zurückgeschaltet wird, nachdem der TOR STL und SCL-
Eingangs-Impuls 27.11 vom"UND"-Stromkreis 265 (Fig. 27) erzeugt und dadurch die Umschaltung der
STL-Kippstufe 261 (Fig. 27) ermöglicht wurde, was schliesslich die Umschaltung des Verriegelungskrei- ses 215 in der Fig. 21 in den EIN-Zustand bewirkt, erzeugt der"UND"-Stromkreis 400 ein negatives Aus- gangssignal.
Dieses negative Ausgangssignal wird umgekehrt und an einen"UND"-Stromkreis 417 ange- legt, welcher in der 2-er-ZEIT desTR A-ERST-Zyklus einen negativen Ausgangs-Impuls erzeugt, welcher als EINGABE RUF-Signal 34.5 zur Eingabe übertragen wird, um ein anderes Zeichen aus der Eingabe auf- zurufen.
Der SCHLECHTE ANTWORT-Ausgangs-Impuls 34.0 wird an die Eingabe angelegt, um diese zu ver- anlassen, auf den Beginn der letzten gesendeten Mitteilung zurückzuschalten, um eine nochmalige Über- tragung zu versuchen. Das BEFRIEDIGENDE ANTWORT-Ausgangssignal 34. 4 wird an die Eingabe zur An- zeige angelegt, dass eine BEFRIEDIGENDE Antwort empfangen wurde und dass die nächstfolgende Mittei- lung gesendet werden kann.
* Bevor erläutert wird, in welcher Weise die LRC-Zeichen von einem empfangenden SSE empfangen werden und ein LRC-UmIauf erzeugt wird, wird nachstehend beschrieben, in welcher Weise das LRC-Zeichen durch den empfangenden SSE gespeichert wird. Beim normalen Arbeitsvorgang wird in der 2-er-ZEIT des RC A-ACHTER-Zyklus (Fig. 26) das achte Bit eines empfangenen Zeichens in die "N"-Stelle des Registers 54 eingeführt. In der 4-er-ZEIT wird das 4-AUS-8-Zeichen gelesen und in die RC SCHIEBE-Kerne (Fig. 13) und in den RC WANDLER eingeführt. Die Einführung des 4-AUS-8-Zeichens in die RC SCHIEBEKerne erfolgt durch einen Treiber 401 (Fig. 15). Während des RC B-ACHTER-Zyklus wird das WandlerAusgangssignal in das Register eingeführt und der umgewandelte Code in die Ausgabe gesendet.
Alle LRCOperationen bei einem bestimmten Zeichen werden im RCA-ERST-Zyklus des nächstfolgenden Zeichens zu Ende geführt. Es wird bemerkt, dass nur im RC B-ERST-Zyklus das erste Bit eines Zeichens in die "N"- Stelle des Registers eingeführt wird. Zu allen andern Zeiten werden die Bits in die "N"-Stelle des Registers während der RC A-Zyklen eingeführt.
In der 1-er-ZEIT des Empfangs-A-ERST-Zyklus wird das Register 54 gelöscht. Das vorhergehende 4-AUS-8-Zeichen war in die RC SCHIEBE-Kerne eingegeben und wird in der 2-er-ZEIT des RC A-ERSTZyklus abgelesen und in das Register 54 eingeführt. Es muss daran erinnert werden, dass der Verschiebekern der 1-Stelle ein Ausgangssignal zur"CR"-Stelle des Registers 54 erzeugt. In dieser Weise wird das LRCZeichen gespeichert, aber um eine Bit-Stelle versetzt. Die RC SCHIEBE-Kerne werden in der 2-er-ZEIT jedes RC A-Zyklus abgelesen, wobei der LESE RC SCHIEBE-Impuls 15.4 von einem Treiber 402 erzeugt wird. Die RCLRC-Kerne werden dann in der 3-er-ZEIT des LRC A-ERST-Zyklus abgelesen und ohne Zehner Übertrag zu den bestehenden Zeichen im Register addiert. Dies wird unter der Steuerung des von einem Treiber 403 (Fig. 15) erzeugten LESE RC LRC-Impulses erreicht.
Der Treiber 404 wird in jedem RC AERST-Zyklus abgelesen, sooft ein SSE im Angaben-Empfangszustand (RDCZ 32. 5 und dasRC DATEN-Eingangssignal 36. 6) negativ ist. In diesem Falle sendet ein"ODER"-Stromkreis 404 ein positives Signal zu einem"UND"-Stromkreis 405, welcher ein negatives Signal für den Treiber 403 in jedem RC A-ERSTZyklus 23. 8 erzeugt. Wenn mit dem Signal 23. 8 in der 4-er-ZEIT eines RC A-ERST-Zyklus das RC DA-
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Steuerung das im Register 54 aufgespeicherte LRC-Zeichen in die RC LRC-Kerne durch den Treiber 407 eingeführt wird, welcher den BEGINN RC LRC-Impuls 15. 7 erzeugt. In der 1-er-ZEIT des RC B-ERST-
Zyklus wird das Register gelöscht und das erste Bit des nächstfolgenden Zeichens kann angenommen werden.
Die Fig. 35 zeigt die Einrichtung, durch welche ein empfangender SSE das vom sendenden SSE am i Ende jeder Mitteilung gesendete LRC-Zeichen annimmt und wie er darauffolgend arbeitet. Der Empfang eines TL-Signales während des Daten-Empfangs-Zustandes zeigt das Ende einer übertragenen Mitteilung an und dass das nächste folgende Zeichen ein LRC-Zeichen sein wird. Das negative RC EOTR-Signal 29. 3 wird an einen Verriegelungskreis 408 angelegt, um diesen in den EIN-Zustand zu schalten. Am Ende des
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erzeugt, wenn der Verriegelungskreis 408 in den EIN-Zustand geschaltet wird. Durch das negative Aus- gangssignal von derAUS-Seite derKippstufe 410 wird über den"ODER"-Stromkreis 416 derVerriegelungs- kreis 408 in den AUS-Zustand geschaltet.
Die Bits des LRC-Zeichens werden im Register 54 angenommen und verschoben wie im Falle eines Datenzeichens. Im RC A-ACHTER-Zyklus eines LRC-Zyklus wird ! dasachte und letzteBit des LRC-Zeichens in das Register 54 eingeführt. In der 4-er-ZEIT des RC A-ACH-
TER-Zyklus wird das ganze 8-Bit LRC-Zeichen durch den Treiber 401 (Fig. 15) in die RC-SCHlEBE-Ker- ne (Fig,13) eingeführt sein. In der 1-er-ZEIT des RC B-ACHTER-Zyklus wird das Register 54 gelöscht und in der 2-er-ZEIT des gleichen Zyklus werden die Analysator-Kerne und die Umsetzer-Kerne nicht abge- fühlt, da infolge des an die"UND"-Stromkreise 411 und 412 (Fig. 15) angelegten negativen LRC-ZyklusSignales 35.1 die Arbeit der Treiber 413 bzw. 414 blockiert ist.
In der 1-er-ZEIT desRC A-ERST-Zyklus eines LRC-Zyklus wird das Register 54 gelöscht. In der 2-er-
ZEIT dieses Zyklus werden die RC SCHIEBE-Kerne, welche das empfangene LRC-Zeichen enthalten, wie im Falle aller andern RC A-Zyklen abgelesen und alle Bits des empfangenen LRC-Zeichens um eine Bit-
Stelle weitergeschoben. In der 3-er-ZEIT des RC A-ERST-Zyklus eines LRC-Zyklus wird das in den RC
LRC-Kernen aufgespeicherte LRC-Zeichen abgelesen und in das Register 54 eingeführt. Es wird daran er- innert, dass als jedes 4-AUS-8-Zeichen empfangen und die LRC-Bits gespeichert wurden, das LRC-Zei- chen um eine Bit-Stelle zusammenfallend mit der durch die RC SCHIEBE-Kerne bewirkten Verschiebung verschoben wurde, wobei diese Kerne das empfangene LRC-Zeichen enthalten.
Wenn das aufgespeicherte
LRC-Zeichen und das vom sendenden SSE empfangene LRC-Zeichen Ubereinstimmen, werden alle Stellen des Registers 54 in den AUS-Zustand eingestellt sein. In der 4-er-ZEIT des RC A-ERST-Zyklus eines LRC-
Zyklus wird eine Prüfung des Zustandes der Registerstellen ausgeführt. Wenn alle Registerstellen im AUS-
Zustande sind, wird eine negative Anzeige durch das LRC-Prtifsignal 19. 3 (Fig. 19) erzeugt.
Nach derLRC-Prùfung wird derRC B-ERST-Zyklus-Impuls 23. 10 erzeugt und durch diesen das Tor 415 (Fig. 35) angesteuert, welcher einen Impuls erzeugt beim Auftreten des RR-Impulses 3. 3, der den RC B-
ERST-Zyklus beendet. Das positive Ausgangssignal vom Tor 415 schaltet die LRC-Kippstufe 410 in den
AUS-Zustand.
Wenn während des Empfanges einer Mitteilung der empfangende SSE einen Fehler in einem Zeichen feststellt oder einen Umsetzungsfehler macht, wird die RDC-Kippstufe 380 (Fig. 32) in den AUS-Zustand geschaltet. Das RDC-Eingangssignal 32. 5 zum"ODER"-Stromkreis 416 wird daher negativ und verhindert somit die Umschaltung des Verriegelungskreises 408 in den EIN-Zustand, um einen LRC-Zyklus einzu- leiten.
Durch die in der Fig. 36 gezeigte Schaltung erkennt ein empfangender SSE den Empfang eines schlechten Zeichens. Ein"UND"-Stromkreis 420 wird durch den 3-er-und 4-er-ZEIT-Impuls 3. 5 vorbe- reitet, wenn der empfangende SSE im Datenzeichen-Empfangszustand, also das Signal 32.1, vorhanden ist. Das RC DATEN ZEICHEN-Signal 32. 1 wird bei jedem auftretenden en RC B-ACHTER-Zyklus-Signal 23. 2 (Fig. 32) erzeugt, wenn ein SSE im Daten-Empfangszustand RDC ist. Das Ausgangssignal eines "ODER"-
Stromkreises 421 zeigt den Fehler-Zustand dem"UND''-Stromkreis 420 an für die Erzeugung des negati- ven SCHLECHTES ZEICHEN-Ausgangssignales 36. 2.
Wenn ein SSE ein Datenzeichen zu empfangen hat und vorher das Signal Cl 29. 8 empfangen hatte und das folgende Zeichen kein "N"-Signal 10b. 5 aus den
Analysatorkernen (Fig. 13) erzeugt, sendet der "UND"-Stromkreis 422 ein negatives Ausgangssignal zum "ODER"-Stromkreis 421, welcher das dritte Eingangssignal für den"UND"-Stromkreis 420 liefert.
Ein anderer Fehler wird durch einen "UND"-Stromkreis 423 festgestellt. Wenn der empfangende SSE nicht ein CL-Zeichensignal 29.7, aber ein D-Zeichensignal 20. 2 empfängt, welches durch die Analy- satorkerne (Fig. 13) ein Bit in der "N"-Stelle 10b. 6 des Registers 54 erzeugt, sendet der"UND"-Strom- kreis 423 ein negatives Ausgangssignal zum"ODER"-Stromkreis 421, welcher wie vorher das dritte Ein- gangssignal für den "UND" -Stromkreis 420 liefert.
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Eine andere Fehleranzeige wird durch den"UND"-Stromkreis 420 erzeugt, wenn in der Zeit der Abtastung des"UND"-Stromkreises 420 der Empfangs-Umsetzer versagt hatte und dadurch bewirkte, dass das "CR"-Eingangssignal lOb. 8 negativ geblieben ist.
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2anzeigt, ist die, wenn das RC DATEN ZEICHEN-Eingangssignal 32. 1 positiv ist. Dies letztere Signal 32.1 wird durch den "UND"-Stromkreis 390 (Fig. 32) erzeugt. Der"UND"-Stromkreis 390 wird nicht während eines LRC-Zyklus (Signal 35. 1) erregt, so dass das LRC-Zeichen kein SCHLECHTES ZEICHEN-Ausgangs- signal 36. 2 erzeugen kann.
Der Empfang eines TL-Signales im RDC-Zustand bewirkt die Umstellung der
Kippstufe 385 in den AUS-Zustand und daher dasAbschalten des einen Ansteuerungssignales vom "UND"- Stromkreis 390G Der Empfang des TL-Signales im Daten-Empfangszustand RDC zeigt das Ende einer Über- tragung (EOTR) an und ist kein SCHLECHTES ZEICHEN.
Die RDC-Kippstufe 380 (Fig. 32) wird beim Auf- treten des RC FEHLER-Signales 39.1 oder des SSE SENDE BEFRIEDIGENDE ANTWORT-Signales 33. 3 in den
AUS-Zustand geschaltet und dadurch bleibt, der"UND"-Stromkreis 390 an einem seiner Eingänge unange- steuert, so dass der Empfang des TL- oder SOR-Signales kein SCHLECHTES ZEICHEN anzeigen wird,
Sooft ein SSE nicht ein Daten-Zeichen empfängt, wird das SCHLECHTES ZEICHEN-Ausgangssi- gnal 36. 2 nicht erzeugt, aber es wird das ZEICHEN ANNAHME-Ausgangssignal 36. 1 wirksam. Dieses Aus- gangssignal wird als eines der Signale an den"UND"-Stromkreis 350 (Fig. 30) angelegt, dessen Ausgangs- signal die"UND"-Stromkreise 351-355 steuert für die Erkennung eines dem TL-Zeichen folgenden Zei- chens als SOR 1, SOR 2 oder ANFRAGE.
Ei'n"UND"-Stromkreis 424 (Fig. 36) ist vorgesehen, um im richtigen Zeitpunkt während des RC-Da- tenzeichen-Zustandes 32.1 das richtige Arbeiten der Treiberleitungen anzuzeigen. Wenn sie hinsichtlich der Umsetzer oder Analysatoren nicht richtig funktioniert haben, wird einBit in die"G"-Stelle lOb. 10 des
Registers eingesetzt worden sein. In diesem Falle erzeugt der "UND"-Stromkreis 428 das einen Treiber- fehler anzeigende negative TREIBER FEHLÈR-AusgangssignaI36. 3. Ein "UND"-Stromkreis 425 erzeugt ein negatives PRÜFZEITLRC-Ausgangssignal 36. 4. Dieses Signal wird in der 4-er-ZEIT des RC A-ERST-Zyk-
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des 1-er-und 4-er-ZEIT-Signales 3.1 erzeugt.
Ein "UND "-Stromkreis 426 ist vorgesehen, um ein negatives Ausgangssignal RC DATEN RUF 36.5 für die Eingabe zu erzeugen, welches Signal der Ausgabe anzeigt, dass sie ein umgesetztes Zeichen anneh- men soll. Der "UND"-Stromkreis 426 erzeugt dieses negative Ausgangssignal, wenn ein SSE in der 2-erund 3-er-ZEIT (Signal 3. 2) des RC B-ACHTER-Zyklus im Empfangszustand RC für ein Datenzeichen ist (Signal 32. 1), ohne ein D-Zeichen (Signal 20. 1) empfangen zu haben. Der Empfang eines D-Zeichen- Signales 20. 1 verhindert ein Aufruf-Ausgangssignal vom "UND"-Stromkreis 426 zur Ausgabe.
Das negative RC Daten-Ausgangssignal 36. 6 und das positive RC Daten-Ausgangssignal 36.7 werden von einem Verriegelungskreis 427 erzeugt. Der Verriegelungskreis 427 wird bei der Erzeugung des negativen RC DATEN RUF-Ausgangssignales 36. 5 in den EIN-Zustand geschaltet und beim Beginn des RC B- ERST-Zyklussignales 23. 9 oder durch das Ausgangssignal 32. 4 von der in den AUS-Zustand umgeschalteten RDC-Kippstufe (Fig. 32) in den AUS-Zustand zurückgestellt. Die RDC-Kippstufe 380 wird beim Empfang eines schlechten Zeichens in den AUS-Zustand zurUckgestellt. Die positiven und negativen RC DATEN-Ausgangssignale36. 6bzw. 36. 7 werden an die"UND"-Stromkreise 405 bzw. 406 (Fig. 15) angelegt, um die Speicherung des LRC-Zeichens zu ermöglichen oder zu verhindern.
Bei Voll-Duplex-Arbeit unter Verwendung von vier Leitungen ist es möglich, dass vier Eingaben-Ausgaben mit zwei SSE-Einheiten arbeiten. Zu jeder Zeit kann ein SSE eine Mitteilung senden und empfangen. Die Art, in welcher die Sende- und Empfangszyklen ineinanderlaufen, ist in den Fig, 22-24 gezeigt.
Alle vorher erläuterten Stromkreise arbeiten in der gleichen Weise. In jedem SSE müssen Mittel vorgesehen sein, um die normale Übertragung einer Mitteilung zu unterbrechen und die Sendezyklen zum Senden einer Antwort in der Form von ACK-oder FEHLER-Zeichen zu verwenden.
Das ein nächstes Datenzeichen aus der Eingabe aufrufende EINGABE/RUF-Signal 34. 5 wird unter der Steuerung des"UND"-Stromkreises 400 (Fig. 34) in der 2-er-ZEIT jedes TR A-ERST-Zyklus erzeugt. Der SSE wird im Daten-Sendezustand SDC 21. 2 sein, wenn das BRINGE STL und SCL-Signal 27.11 erzeugt wird. Unter normalen Bedingungen wird das SENDE-ACK-Eingangssignal 27. 10 positiv sein. Ein normales EINGABE-RUF-Signal 34. 5 kann verhindert werden, wenn das SENDE-ACK-Eingangssignal 27.10 negativ gemacht wird. Das SENDE-ACK-Eingangssignal 27.10 wird vom"UND"-Stromkreis 267 (Fig. 27) erzeugt, und es ist negativ, wenn ein SSE angerufen wird, eine Antwort zu senden (Signal SENDE ANTWORT 32. 3).
Dieses Signal 32. 3 wird von der Kippstufe 385 (Fig. 32) erzeugt, wenn das ANFRAGE-Signal 30. 5 empfangen oder das Ende einer Mitteilung durch das Signal RC EOTR 29. 3 angezeigt wird. Die
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Kippstufe 385 wird auch in den EIN-Zustand geschaltet, wenn der empfangende Teil des SSE ein RC FEH-
LER-Signal 39. 1 erzeugt. Durch die letztgenannten Mittel kann daher ein einzelner SSE die normale Da- tenübertragung unterbrechen und Antworten formulieren.
Ein in der Schaltung gemäss der Fig. 37 vorgesehener Verriegelungskreis 430 wird unter bestimmten
Fehlerbedingungen in den EIN-Zustand geschaltet, wenn diese Bedingungen von einem SSE im Daten-
Sendezustand SDC 1. 2 erkannt und die den erkannten Fehlern entsprechenden Signale an einen "UND"-
Stromkreis 432 angelegt werden. Dieser "UND"-Stromkreis erzeugt ein negatives Ausgangssignal über den "ODER"-Stromkreis 431, wenn das von einem"ODER"-Stromkreis 433 empfangene Eingangssignal positiv ist. Die Eingangssignale zum"ODER"-Stromkreis 433 sind normalerweise positiv. Der PRÜFE EINGABE-
Eingangs-Impuls 28. 1 wird negativ, wenn ein SSE im Daten-Sendezustand ADC einen Umsetzungsfehler oder einen Ausfall einer Treiberleitung erkennt (siehe "UND"-Stromkreis 3017 in der Fig. 28).
Wenn ein
SSE im Betriebs-Zustand 406 zufällig ausser Betrieb gesetzt wird, wird der Verriegelungskreis 430 in den
EIN-Zustand geschaltet.
ImVoll-Duplex-Betrieb kann ein SSE im Daten-Sendezustand SDC 21. 2 sein und der andere SSE kann einen Fehler in einem empfangenen Zeichen feststellen oder einen Umsetzungsfehler machen. In diesem
Falle wird der andere SSE unmittelbar mit dem Fehler-Steuerzeichen antworten, da keine Notwendigkeit für das Warten auf die Anzeige des Mitteilungsendes besteht. Wenn das FEHLER RCVD-Signal 30. 1 im Da- ten-Sendezustand SCD des SSE erzeugt wird, schaltet das Ausgangssignal vom "UND"-Stromkreis 432 den Verriegelungskreis 430 in den EIN-Zustand. Der Verriegelungskreis 430 wird auch in den EIN-Zustand geschaltet, wenn eine Eingabe dem"ODER"-Stromkreis 431 anzeigt, dass sie ausserstande ist, ein Zeichen abzulesen.
Das die Eingabeprüfung anzeigende Ausgangssignal 37. 2 des Verriegelungskreises 430 bewirkt die Rückschaltung der Eingabe auf den Beginn der fehlerhaften Aufzeichnung. Das negative EINGABE PRÜFEN Ausgangssignal 37. 1 bewirkt die Umschaltung des Verriegelungskreises 215 (Fig. 21), um den SSE aus dem Daten-Sendezustand SDC zu schalten und dadurch das EINGABE RUF-SignaI 34. 5 zur Eingabe zu verhindern. Wenn ein besonderer SSE im Daten-Empfangszustand RDC ist und RD DATEN RUF-Signale 36. 5 zu einer Ausgabe sendet und plötzlich die CL-FEHLER-Kombination als Antwort zu dem übertragenden Abschnitt empfängt, werden die RC-DATEN RUF-Signale 36. 5 durch den "UND"-Stromkreis 426 nicht erzeugt (Fig. 36), da ein D-Code 20. 1 erkannt wurde.
Der Verriegelungskreis 430 wird in den AUS-Zustand geschaltet, wenn der Richtungsumkehr CODEingangs-Impuls 31. 4 erzeugt wird. Die COD-Kippstufe 361 (Fig. 31) wird in den EIN-Zustand geschaltet, wenn das CL-Signal gesendet wird, da im Daten-Sendezustand 21.1 das negative Eingangssignal zur Kippstufe 361 abgeschaltet ist.
Die Fig. 38 zeigt die Schaltung, mittels welcher ein hörbarer Alarm unter bestimmten Bedingungen ausgelöst wird. Sooft eine verloren gegangene Mitteilung in einem empfangenden SSE festgestellt wird, wird ein Verriegelungskreis 435 in den EIN-Zustand geschaltet, um ein negatives Ausgangssignal 38. 2 zur Anzeige eines Mitteilungsverlustes zu erzeugen. Ein"ODER"-Stromkreis 436 erzeugt das ALARM-Signal 38.1, wenn irgend einer seiner Eingangs-Impulse negativ wird.
Wenn das das Ende der Übertragung anzeigende Zeichen empfangen wird und das RC EOT-Signal 29. 9 erzeugt, wird ein Verriegelungskreis 437 in den EIN-Zustand geschaltet, um einen das Ende der Übertragung anzeigenden Alarm zu erzeugen, welcher alle Übertragungen anhält und jede vorher bestimmte Bedeutung haben kann.
Beim Empfang des TEL-Signales 29. 6 wird ein Verriegelungskreis 438 in den EIN-Zustand geschaltet, um eine Anzeige zu erzeugen, dass eine telephonische Verbindung erwünscht ist.
Ein Alarm wird auch ausgelöst, wenn ein Zähler 439 drei besondere Arten von Fehlern gezählt hat.
Eine bestimmte Art von Fehlern veranlasst die empfangenden und sendenden SSE-Einheiten, eine Neu- übertragung einer ganzen Mitteilung zu versuchen. Zwei fehlerhafte Versuche zur Übertragung einer bestimmten Mitteilung führen zur Erzeugung des Alarm-Ausgangssignales 38. 1.
Alle in der Fig. 38 dargestellten Mittel zur Erzeugung des Alarmes werden unter Druckknopfsteuerung
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39. 3, welches zur Steuerung des Fehler-Zählers 439 (Fig. 38) verwendet wird. Ein"UND"-Stromkreis 441 wird das FEHLER ZAHL-Signal 39. 3 stets auslösen, wenn sein EING ABE PRÜF- Eingangssignal 37. 2 im übertragenden SSE erzeugt wird, sobald dieser einen Fehler erkennt.
Ein Verriegelungskreis 442 wird durch das Ausgangssignal eines"ODER"-Stromkreises in den EIN- Zustand
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geschaltet, sooft ein Empfänger-TREIBER FEHLER-Signal 36. 3 auftritt, oder ein "UND"-Stromkreis 443 ein Signal über den "ODER"-StrQmkreis liefert. Der "UND"-Stromkreis 443 wird durch das Signal RDC
32. 5 des im Daten-Empfangszustand befindlichen SSE angesteuert. Wenn der empfangende SSE aus dem
Betriebszustand (Signal RUN 40. 6) fallen sollte oder die Ausgabe einen Fehler bei der Annahme eines Da- i tenzeichens aus dem SSE machen sollte, erzeugt ein"ODER"-Stromkreis 444 einen positiven Ausgangs-
Impuls, der über den"UND"-Stromkreis 443 den Verriegelungskreis 442 in den EIN-Zustand schaltet.
Das
Ausgangssignal vom"UND"-Stromkreis443 erzeugt ebenfalls das FEHLER ZÄHL-Signal 39. 3 vom "ODER"-
Stromkreis 440. Jedes TREIBER FEHLER-Signal 36. 3 im Empfänger erzeugt gleichfalls ein FEHLER ZÄHL-
Signal 39. 3.
Ein Verriegelungskreis 445 mit einem von einem"ODER"-Stromkreis gesteuerten Eingang wird in den
EIN-Zustand geschaltet, sooft ein SCHLECHTES ZEICHEN-Signal 36. 2 empfangen wird. Dieses Signal 36. 2 wird gleichzeitig auch an den"ODER"-Stromkreis 440 angelegt, um ein FEHLER ZÄHL-Signal 39. 3 zu erzeugen. Der andere Eingangs-Impuls zu dem den Verriegelungskreis 445 in den EIN-Zustand schaltenden "ODER"-Stromkreis wird von einem"UND"-Stromkreis 446 geliefert. Der"UND"-Stromkreis 446 erzeugt
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2ANFRAGE-Signal 30. 5.
Sooft der Verriegelungskreis 442 oder der Verriegelungskreis 445 unter einer Fehlerbedingung in den EIN-Zustand geschaltet wird, erzeugt ein "ODER"-Stromkreis 447 ein positives RC FEHLER-Signal 39.1 und ein negativesRC FEHLER-Signal 39. 2. Das negative einen RC-Fehler anzeigende Signal 39. 2 wird in der Ausgabe verwendet, um diese zurückzuschalten und eine fehlerhaft empfangene
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39. 2wird, wird die empfangende Ausgabe unmittelbar auf den Beginn der fehlerhaft empfangenen Mitteilung zurückgeschaltet. Wie bereits erläutert, wird eine Eingabe jeweils in dem Zeitpunkt zurückgeschaltet, in welchem der Verriegelungskreis 430 (Fig. 37) in den EIN-Zustand geschaltet wird. Zwei Voraussetzungen können bestehen, um die Rückschaltung zu veranlassen.
Wenn ein sendender SSE einen Fehler festgestellt hat, wird er unmittelbar zurückschalten, und der empfangende SSE erkennt unmittelbar einen
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2beiten, um die Übertragung einer ganzen Mitteilung zu beendigen. Der empfangende SSE jedoch wird unmittelbar zurückschalten, wenn er ein schlechtes Zeichen empfangen sollte. In diesem Falle kann einige Zeit vergehen, von dem Zeitpunkt an, in welchem der empfangende SSE zuruekschaltsbis zu dem Zeit-
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sendende SSE wird nicht zurückgeschaltet, bis er das FEHLER-Zeichen oder die schlechte Antwort vom empfangenden SSE empfängt. Das SCHLECHTE ANTWORT-Ausgangssignal 34.0 wird zur Rückschaltung der Eingabe verwendet.
Die Verriegelungskreise 450 oder 451 in der Fig. 40 werden in den EIN-Zustand geschaltet, sooft der TEL-Druckknopf oder der Übertragungsende-(EOT)-Druckknopf gedrückt wird. Der Verriegelungskreis 450 erzeugt das Signal 40. 2 für die Übertragung "des TEL-Sonder zeichens, Der Verriegelungskreis 451 erzeugt das Signal 40. 1 und bewirkt die Übertragung des EOT-Zeichens. Die beiden Verriegelungskreise 450 und 451 werden beim DrUcken eines Rückstellknopfes in den AUS-Zustand zurückgestellt. Ein Verriegelungskreis 452 wird durch das Ausgangssignal eines"UND"-Stromkreises 453 in den EIN-Zustand und durch das Ausgangssignal eines"UND"-Stromkreises 454 in den AUS-Zustand geschaltet.
Wenn ein SSE der Sender seinsoll, wird ein Kippschalter betätigt, um eine positive Spannung an die SENDE-Leitung anzulegen und die Verriegelungsschaltung 452 in den EIN-Zustand zu schalten. Wenn ein SSE ein empfangender SSE sein solL, wird der Kippschalter auf EMPFANG gestellt, um den Verriegelungskreis 452 in den AUS-Zustand zu schalten.
Die Übertragung beginnt, wenn ein Verriegelungskreis 455 in den EIN-Zustand geschaltet wird und das Signal 40. 6 zur Anzeige der Betriebsbereitschaft erzeugt. Der Verriegelungskreis 455 wird in den EIN-Zustand geschaltet, wenn ein"UND"-Stromkreis 456 voll angesteuert ist. Der"UND"-Stromkreis 456 ist angesteuert, wenn der START-Druckknopf gedrückt wird und die SSE-Einheiten die ZEICHEN PHASE 6. 3 erreicht haben. Die Art, in welcher die Zeichenphase erreicht wird, wird anschliessend beschrieben.
Das dritte Ausgangssignal zum"UND"-Stromkreis 456 ist das umgekehrte Ausgangssignal eine.""UND"-Strom- kreises 457. Dieser"UND"-Stromkreis 457 erzeugt ein negatives Ausgangssignal, wenn die Eingabe- oder
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Ausgabe ihre Arbeitsbereitschaft anzeigt und wenn die Demodulationseinrichtung arbeitsbereit ist. Der Verriegelungskreis455 wird beim Drücken einesSTOP-Druckknopfes in den AUS-Zustand geschaltet, wenn das ALARM-Signal 38. 1 erzeugt wird.
Wenn der Verriegelungskreis 455 in den EIN-Zustand geschaltet wird, um den Betriebszustand 40. 6 zu erzeugen, wird der Verriegelungskreis 452 in den richtigen stabilen Zustand in Abhängigkeit davon ein- gestellt, ob das Potential der EMPFANGS-oder SENDE-Leitung positiv ist. Ein "UND"-Stromkreis 458 er- zeugt ein positives Ausgangssignal zur Anzeige eines TR LOS-Zustandes 40. 4, und ein"UND"-Strom- kreis 459 erzeugt ein positives Ausgangssignal zur Anzeige eines RC LOS-Zustandes 40. 3. Der"UND"-
Stromkreis 458 wird durch das Ausgangssignal von der EIN-Seite des Verriegelungskreises 452 angesteuert, dessen Ausgangssignal von der AUS-Seite den"UND"-Stromkreis 459 ansteuert.
Wenn das den Betriebs- zustand anzeigende Signal 40. 6 vom Verriegelungskreis 455 erzeugt wird, erzeugen die"UND"-Strom- kreise 458 und 459 die richtigen Ausgangssignale.
Die Weise, in welcher anfänglich die Synchronisierung stattfindet, wenn jeder SSE ursprünglich in den EIN-Zustand geschaltet wird, ist aus den Fig. 4, 6, 20,23 und 28 ersichtlich. In dem Zeitpunkt, in welchem jeder SSE in den EIN-Zustand gelangt, beginnt er mit der Aussendung von LEERLAUF-Signalen.
Jeder SSE sendet LEERLAUF-Signale fur die Dauer von 3 sec, nach welcher Zeit er in den Empfangszu- stand für die Annahme von LEERLAUF-Signalen geschaltet wird. Nach der Vollendung der Sendung von
LEERLAUF-Signalen für 3 sec werden das Ende der LEERLAUF-Signale anzeigende Signale gesendet, wel- che ein CL gefolgt von einem LEERLAUF einschliessen. Ein SSE, welcher das LEERLAUF-Endsignal erkennt, wird unmittelbar die Richtungen wechseln und mit der Sendung von LEERLAUF-Signalen beginnen, statt auf die Vollendung der 3 sec-Periode zu warten. Die Art, in welcher jeder SSE versucht, die LEERLAUF-
Codes und besonders die LEERLAUF-Ende-Codes zu erkennen, wird anschliessend erläutert.
Die Art, in welcher ein LEERLAUF-Signale empfangender SSE erkennt, dass sein Register 54 LEER-
LAUF-Signale enthält, ist aus der Fig. 6 ersichtlich. Eine Kippstufe 460 wird unter bestimmten Bedin- gungen in den EIN-Zustand geschaltet, in welchem Zustande er die Anzeige gibt, dass die ZEICHEN PHA-
SE 6. 3 erzielt wurde. Diese Zeichen-PHASE bedeutet, dass der SSE ein D-Zeichen während eines achten
Zyklus erkannt hat und dass das nächste zu empfangende Bit das erste Bit eines Zeichens sein wird. Wäh- rend dieser einleitenden Periode, wenn kein Zeichen-PHASE-Signal 6. 4 besteht, wird stets bei der Er- zeugung eines RC-Stroboskop-Impulses zur Prüfung der ankommenden Bits der empfangende SSE so ge- steuert, dass er das empfangene Bit als das achte Bit eines Zeichens auslegt.
Dies wird durch den"UND"-
Stromkreis 312 in der Fig. 28 und durch die Kippstufe 242 in der Fig. 23 erreicht. Ein negatives Ausgangs- signal vom"UND"-Stromkreis 312, welches mit RÜCKSTELL RC 28.13 bezeichnet ist, wird erzeugt, wenn nicht das Zeichen-PHASE-Signal 6. 4 in der Zeit des 2-er- und 3-er-ZEIT-Impulses 3. 2 eines RC A-Zyk- lus 23. 11 besteht und wenn kein D-Code 20. 1 erkannt wurde. Das negative Ausgangssignal RÜCKSTELL
RC 28. 13 wird an die RC-ERST-Kippstufe 242 (Fig. 23) angelegt, um diese im AUS-Zustand zu halten.
In diesem Falle erzeugt jeder an den"UND"-Stromkreis 248 angelegte RC A-Zyklus-Impuls einen Aus- gangs-Impuls über den Inverter 249, welcher zum SSE als Signal 23.4 übertragen wird, so dass diesem der
Zyklus nicht als RC A-ERST-Zyklus erscheint.
Der Ausgangs-Impuls vom"UND"-Stromkreis 312 (Fig. 28) bewirkt auch über dem "ODER"-Stromkreis 289 das Ausgangssignal 28. 12 fur die Einführung eines KENN-
Impulses in die"CR"-Stelle des Registers 54. Der"UND"-Stromkreis 250 (Fig. 23) erzeugt ein negatives
Ausgangssignal für jedes empfangene Bit, da jedes empfangene Bit erscheint, als ob es das achte Bit eines
Zeichens wäre. Durch das Ausgangssignal vom"UND"-Stromkreis 250 wird der Verriegelungskreis 243 in den EIN-Zustand geschaltet, wodurch ein RC ACHTER-Zyklus anzeigt und auch das RC KENN-ZEIT-Aus- gangssignal 23. 3 erzeugt wird.
Jedes empfangene erste Bit oder irgend ein folgendes Bit eines LEERLAUF-Codes wird daher einen RC KENN-ZEIT-Impuls 23. 3 erzeugen. Dieser Impuls wird an die "UND" -Stromkreise 208 und 210 (Fig. 20) angelegt, um über den Verriegelungskreis 209 anzuzeigen, dass ein D-Code 20. 2 im Register aufgespei- chert wurde. In der gleichen Periode während der einleitenden Phase wird ein empfangenes Bit tatsächlich das achte Bit eines LEERLAUF-Codes sein, und der Verriegelungskreis 209 wird in den EIN-Zustand geschaltet.
Der umgekehrte Ausgangs-Impuls eines"UND"-Stromkreises 461 (Fig. 6) bereitet ein Tor 462 vor.
Auch wenn der SSE einen LEERLAUF-Code erkannt hat, wird die Kippstufe 460 nicht in den EIN-Zustand geschaltet, ausser es werden andere Bedingungen erfüllt. Die drei Eingangssignale zum"UND"-Strom- kreis 461 müssen positiv sein, um das Tor 462 vorzubereiten. Der D-Code muss erkannt worden sein und das Signal 20. 2 sowie der RC-ACHTER-Zyklus-Impuls 23. 1 positiv sein. Die Zeichenphase wird nicht angezeigt, ausser wenn ein RC STROBOSKOP-Impuls 4. 1 mindestens nach der Mitte der empfangenen Bits
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auftritt. Diese Bestimmung wird durch den ZEICHEN-Eingangs-Impuls zum"UND"-Stromkreis 461 und durch den Zeichenphase-Abtast-Impuls 4. 0 zum Tor 462 erreicht.
Aus der Fig. 4 ist ersichtlich, dass der
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vor der Mitte der empfangenen Bits auftritt, wird der Zeichenphase-Abtast-Impuls 4. 0 während der Dauer der LÜCKE-Bedingung des achten Bits eines LEERLAUF-Codes auftreten. In diesem Falle wird das Tor 462 kein Ausgangssignal zur Anzeige der Zeichenphase erzeugen. Wenn der RC STROBOSKOP-Impuls 4.1 nach der Mitte der empfangenen Bits auftritt, wird der Zeichenphase-Abtast-Impuls 4.0 während der Periode ) des ersten Bits des folgenden LEERLAUF-Codes auftreten. In diesem Falle erzeugt der"UND"-Strom- kreis 461 ein Ausgangssignal zum Tor 462 in der Zeit, in welcher der Zeichenphase-Abtast-Impuls 4. 0 eintritt, und die Kippstufe 460 wird in den EIN-Zustand geschaltet, um die ZEICHEN PHASE durch das
Signal 6. 3 anzuzeigen.
Erst wenn die ZEICHEN PHASE erreicht ist, wird der RC STROBOSKOP-Impuls vorgerückt oder verzö- i gert in der normalen Weise, um eine genaue Synchronisierung zu erreichen. Bei der dargestellten Aus- führungsform wird, wenn die ZEICHENPHASE erreicht wurde, das Vorrücken des RC STROBOSKOP-Im- pulses bewirkt, um, wenn er zum Zeitpunkt nach der Mitte der empfangenen Bits auftritt, in die Mitte der empfangenen Bits zu bringen.
Bevor die ZEICHENPHASE erreicht ist, wird das Ausgangssignal von der EIN-Seite der Kippstufe 460 negativ sein, welches Signal an die Kippstufe 100 (Fig. 6) angelegt wird, um diese Kippstufe im AUS-
Zustand zu halten. Während dieser Periode haben drei aufeinanderfolgende RC STROBOSKOP-Impulse die
Einstellung derKippstufen 101, 102 und 105 in den EIN-Zustand bewirkt, in welchem Zustand der "UND"-
Stromkreis 108 die LANGSAMER-Bedingung 6. 1 erzeugt.
Während der Periode, in welcher ein SSE die LEERLAUF-Signale empfängt, bewirkt der "UND"-
Stromkreis 108 die Verzögerung jedes RC STROBOSKOP-Impulses zur Sicherstellung. dass nach einiger Zeit der RC STROBOSKOP-Impuls nach der Mitte der empfangenen Signale auftritt, um die vorher erläuterten
Erfordernisse für die Umstellung der Kippstufe 460 in den EIN-Zustand zu erfüllen.
Sooft ein SSE zum Senden aufgefordert wird, wodurch ein negativer BITTE SENDEN-Eingangs-Impuls 31. 3 erzeugt wird. werden die"UND"-Stromkreise 108 und 109 (Fig. 6) durch dieses Eingangssignal daran gehindert, Änderungen des RC STROBOSKOP-Impulses zu bewirken. Berichtigungen der Synchronisierung, welche auf den zum empfangenden Teil zurückübertragenen Signalen beruhen könnten, werden verhindert.
Ein"ODER"-Stromkreis463ist vorgesehen, um Berichtigungen machen zu können, auch wenn ein SSE aus dem Daten-Empfangszustand RDC geschaltet ist. Während des normalen Daten-Empfangszustandes be- wirktdasnegativeRDC-Eingangssignal 32. 4 ein positives Ausgangssignal vom "ODER" -Stromkreis 463, Der "ODER" - Stromkreis 463 liefert auch ein positives Ausgangssignal zu den"UND"-Stromkreisen 108 und 109, solange die Kippstufe 460 kein positives Zeichen-PHASE-Ausgangssignal 6. 3 erzeugt. Wenn ein fehler- haftes Zeichen empfangen oder ein Umsetzungsfehler gemacht wurde, wird der SSE aus dem Daten-Emp- fangszustand gelangen.
Die Eingangssignale zum"ODER"-Stromkreis 463 zeigen an, dass kein D-Code vorhanden war (Signal 20. 1), der SSE nicht im Empfangszustand ist (Signal RDC 32. 4) und dass das Zei- chen-PHASE-Signal 6. 3 anlag. Um nach der Beendigung des Daten-Empfangszustandes des SSE die auf den übrigen Zeichen einer Mitteilung beruhende Synchronisierung fortzusetzen, ist ein"UND"-Strom- kreis 464 vorgesehen, um ein negatives Ausgangssignal zum "ODER"-Stromkreis 463 zu liefern. Ein Feh- lerzustand wird dem SSE zur Sendung einer Antwort (Signal SENDE ANTWORT 32. 3) aufrufen, aber das
SENDE STEUERZEICHEN-Signal 31. 6 wird nicht erzeugt, bevor das Signal EOTR empfangen wird. Wenn die Eingangssignale zum "UND" -Stromkreis 464 positiv sind, erzeugt dieser ein negatives Ausgangssignal.
Sobald als der SSE zum Antworten aufgerufen ist, wird das negative Eingangssignal SENDE ANTWORT 31. 3 erzeugt, und es werden keine weiteren Berichtigungen gemacht.
Die Kippstufe 460 kann durch das Tor 465 in den AUS-Zustand geschaltet werden. Während der nor- malen Sendung wird, nachdem ein empfangender SSE seine Antwort gesendet hat, und einen Empfang in- nerhalb von 3 sec vom Beginn des Aufzeichnungssignales erwartet, der "UND"-Stromkreis 464einpositi- ves Ausgangssignal erzeugen, da das SENDE ANTWORT-Eingangssignal 32. 3 negativ ist. Wenn der emp- fangende SSE keine Signale von einem sendenden SSE innerhalb von 3 sec empfängt, wird der Univibra- tor 375 (Fig. 31) eingeschaltet und den positiven 3-sec-SS-Eingags-Impuls zum Tor 465 senden. Der nächstfolgende RR-Impuls 3. 3 bewirkt dann die Umschaltung der Kippstufe 460 in den AUS-Zustand. In diesem Zeitpunkt beginnt der empfangende SSE mit der Sendung von LEERLAUF-Signalen.
Nachdem irgendwelche Unterbrechungen aufgehoben wurden, oder die Sendung erneut zu beginnen ist, wird die Zeichenphase in der gleichen Weise, wie vorher erläutert, erreicht.
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EMI35.1
vonSchaltelementen, wobei bestimmte Bereiche des SSE für die Übertragung und den Empfang von Daten verwendet werden, wurden die Gesamtkosten einer solchen Anlage sehr verringert.
Es wurden Einrichtungen im SSE gezeigt, durch welche sichergestellt wird, dass die Mitteilungen genau gesendet werden und dass keine der Mitteilungen vollständig verloren geht oder dupliziert wird. Eine grössere Anzahl von im SSE erkannten Fehler bewirkt nicht ein unmittelbares Stoppen der Arbeitsvorgänge.
Der Versuch der Sendung einer Mitteilung wird nicht beim Auftreten eines einzigen Fehlers gestoppt, sondern es ist jede Gelegenheit für die Vollendung einer Mitteilung gegeben, bevor die Arbeit angehalten wird. Bestimmte, durch Geräusche oder andere Störungen in der Übertragungsleitung erzeugte zeitweilige
Fehler sind nicht in der Lage, die Fehlzeit der Maschine zu vergrössern, da die Maschine die Wiederüber- tragung versuchen wird, welche mit aller Wahrscheinlichkeit eine richtige Übertragung ergeben wird.
Zur Synchronisierung einer empfangenden Einheit mit den empfangenen Bits wurde eine Einrichtung gezeigt, welche nicht die Übertragung von zeitverbrauchenden und unwirksamen Synchronisierungs-Bits erfordert. Die Synchronisierung wird nur durch die Verwendung von zwischen den Einheiten übertragenen Daten-Bits erhalten. Die gezeigte Synchronisierungseinrichtung ist zur Aufrechterhaltung der Synchronsierung befähigt, obwohl die Ubertragenen Signale verzerrt sein können. Berichtigungen der Synchronisierung werden nicht bei jeder Abweichung vom Normalmass gemacht, sondern nur, wenn der empfangende SSE eine aufeinanderfolgende Anzahl von Abweichungen der gleichen Art erkennt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren, bei dem die gesendeten Bits zur Selbstsynchronisierung des Empfängers benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannterWeise jedem empfangenen Bit ein stroboskopischer Impuls zugeordnet und in der Mitte des Bits gehalten wird, wobei man die Regelgrösse, die dazu dient, den stroboskopischen Impuls in der Bitmitte zu halten, aus derjenigen Zeit erhält, die von der Vorderflanke des Bit-Impulses gerechnet bis zu seinem eigenen Stroboskop-Impuls vergeht, vermehrt um die Zeit, die von der Hinterflanke des Bit-Impulses gerechnet bis zum nächstfolgenden Stroboskop-Impuls vergeht.