AT22773B - Verfahren und Werkzeug zum Vernieten sehr feiner Gelenkbolzen metallener Scharniere. - Google Patents
Verfahren und Werkzeug zum Vernieten sehr feiner Gelenkbolzen metallener Scharniere.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Werkzeug zum Vernieten sehr feiner Gelenkbolzen metallener Scharniere. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden ein Verfahren und ein Werkzeug zur Durchführung desselben, um die genaueste und doch genügend wohlfeile Herstellung von sehr kleinen Scharnieren zu erleichtern und zu sichern, wie solche beispielsweise in der Wirkereitechnik vorkommen. Die Nadeln der Strickmaschinen und gewisser Wirkstühle besitzen nämlich kleine znngenähnliche Klappen, welche sich sehr-leicht öffnen und schliessen lassen müssen. Wegen der ausserordentlichen Feinheit der in gleisen Nadelzungen befindlichen Scharniere ist es mit erheblichen praktischen Schwierigkeiten verbunden, dem winzig kleinen Scharnierstiftehen mittels Vernietung an seinen beiden Enden eine solche Form zu geben, dass die leichte Beweglichkeit des Scharniers gesichert wird. Die Schwierigkeit eines tadel- losen Gelingens dieser Arbeit besteht hauptsächlich darin, dass das Scharnierstiftchen unter EMI1.1 wird, weil selten die vorgebohrten Scharnierlöcher so genau passen, dass das hineingesteckt Stiftchen nicht ausweichen kann. Weil sein Durchmesser nur ein kleiner Bruchteil eines Millimeters ist, so wird schon ein hundertstel Millimeter bei der Lochweite eine merkbare Bedeutung haben. Das neue Verfahren beseitigt diese Schwierigkeit dadurch, dass bei der liopfl) ildung eine Zusammenpressung der dem Scharnierstift benachbarten Teile durch die Mitwirkung von radial zum Scharnierstiftquerschnitt gerichteten Kräften geschieht, so dass etwaige EMI1.2 und der Stift nicht seitlich ausweichen kann. Diesen Zweck zu erreichen, kann ein Kopfsetzer, dessen scharfer Kreisrand einen grösseren Durchmesser hat, als der Rand des zu bildenden Nietkopfes, Verwendung finden, wodurch die an den Nietkopf angrenzenden Teile des Scharnierkörpers radial nach innen gepresst werden. Weil nun für dieses radiale Einwärtsscharren des Materials eine bestimmte mechanische Arbeit verbraucht wird, so geht diese der auf das Zusammenpressen des Nietstiftes in seiner Längsrichtung gerichteten Arbeit verloren. Und darin liegt ein weiterer Vorteil des Verfahrens. Denn das Zusammenpressen der Scharnierstiftlänge ist unvermeidbar begleitet von einem Dickerwerden, Anstauchen in der Längenmitto, was keineswegs beabsichtigt ist, sondern als ein notwendiges Übel betrachtet wird. Die Milderung des Schlages oder der Pressung bei der Kopfbildung durch das Eindringen der scharfen Kreisränder des Werkzeuges ist also gleichbedeutend mit der Verhinderung einer Iibf1l'mässigen Verdickung des Scharnierstiftes, so dass, in folgerichtigem Zusammenhange damit stehend, eine Ver- EMI1.3 Die Zeichnung stellt einzelne Vernietungen in sehr bedeutend vergrössertem Massstabe im Querschnitt dar, weil der Gegenstand in natürlicher Grösse zeichnerisch kaum darstellbar und das in Rede stehende Scharnierstiftchen im Querschnitt sehr viel kleiner als der EMI1.4 Niet a mit den beiden \werkzeugen, y vor dem Augenblicke des Nietvorganges ; Fig. 2 den fertig zusammengestauchten Niet im Augenblicke der Vollendung durch die noch auf den Nietköpfen aufruhenden Werkzeuge x, y. Zu beiden Figuren ist der Übrigens für den <Desc/Clms Page number 2>
Claims (1)
- Patent-Anspruch unwesentliche Fall angenommen, dass eine vorherige Aussonkung der Vertiefung f des Schranierkörpers stattgefunden hatte. Neu ist hiebei, wie bereits einleitend bemerkt, dass die liopfsetzen , y mit scharfen Kreisrändern z versehen sind, die in den Grund bei f des Scharnierltörpers eindringen, um die radialen Kräfte hervorzurufen. Fig. 3 lässt erkennen, wie ohne vorherige Aussenkung eines Loches f der Scharnierstift a einfach glatt in das Loch hineingeschoben wurde, und Fig. 4 zeigt die Teile nach erfolgtem Eindringen der Kopfsetzer x, y in die Oberfläche des Scharnierkörpers.Nach dieser Erklärung sind auch die Ausfuhrungsformen Fig. 5,6, 7 ohne weiteres verständlich. Ein Unterschied zwischen diesen drei letzten Ausführungsformen besteht nur darin, dass die höchste Kuppe c des Nietköpfcbens im Falle der Fig. 5 tief unterhalb der Oberfläche d des Nietkörpers liegt, in Fig. 6 in ungefähr gleicher Höhe mit ihr sich befindet und in Fig. 7 über die Oberfläche hinaussteht, so dass sie beim nachfolgenden Abschleifen ein wenig verflacht werden kann.PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Vernieten sehr feiner Gelenkbolzen metallener Scharniere, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Kopfbildung eine Zusammenpressung der dem Scharnierstift benachbarten Teile durch die Mitwirkung von radial zum Scharnierstift (luerschnitt gerichteten Kräften geschieht, so dass etwaige Zwischenräume zwischen den Scharnierstiftenden und den Lochwandungen der Nadelwangenteile (d, d) ausgefüllt und der zur Anstauchung des mittleren Längenteiles des Scharnierstiftes wirkende Schlag um soviel gemildert wird, dass eine übermässige Verdickung des Scharnierstiftes und daher eine Verschlechterung des Scharnierganges nicht eintreten kann.2. Zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 ein Kopfsetzer, dessen scharfer Kreisrand einen grösseren Durchmesser besitzt als der Rand des zu bildenden Nietkopfes, so dass bei der Kopfbildung durch den über den Nietkopf hinausragenden Teil des Kopf- setzers die an den Nietkopf angrenzenden Wagenteile an den Scharnierstift radial angepresst werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT22773T | 1904-09-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT22773B true AT22773B (de) | 1906-01-25 |
Family
ID=3531358
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT22773D AT22773B (de) | 1904-09-18 | 1904-09-18 | Verfahren und Werkzeug zum Vernieten sehr feiner Gelenkbolzen metallener Scharniere. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT22773B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD529397S1 (en) | 2004-08-18 | 2006-10-03 | Gabrielle Studio, Inc. | Cosmetic container |
-
1904
- 1904-09-18 AT AT22773D patent/AT22773B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD529397S1 (en) | 2004-08-18 | 2006-10-03 | Gabrielle Studio, Inc. | Cosmetic container |
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