AT227404B - Wellenförmig gebogene Flachfeder - Google Patents

Wellenförmig gebogene Flachfeder

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AT227404B
AT227404B AT319362A AT319362A AT227404B AT 227404 B AT227404 B AT 227404B AT 319362 A AT319362 A AT 319362A AT 319362 A AT319362 A AT 319362A AT 227404 B AT227404 B AT 227404B
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flat spring
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shaped curved
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No Sag Drahtfedern Gmbh
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  Wellenförmig gebogene Flachfeder 
Es ist eine wellenförmig gebogene Flachfeder, bestehend aus Quer- und Längsstegen bekannt, wobei die Verbindung zweier benachbarter Querstege durch einen im wesentlichen parallel zur Federlängsachse verlaufenden Längssteg erfolgt. Die Vorteile dieses Vorschlages sind vor allen Dingen darin zu sehen, dass eine Veränderung der Federungseigenschaften einer derart ausgebildeten Feder in beiden Richtungen, also , sowohl zur Erzielung einer weicheren als auch einer härteren Federung möglich ist, ohne dass dafür   zu-   sätzliches Material verwendet werden   müsste.   Vor allem ist eine Weicherstellung einer solchen Feder un- ter Einsparung von Material möglich, u. zw. in der Weise, dass zur Weicherstellung der Feder die Zahl der
Querstege vermindert und die Längsstege verlängert werden. 



   Die Erfindung bezweckt eine weitere Ausgestaltung des bereits bekannten Gedankens. Sie geht dabei von der Aufgabe aus, über die Formgebung der Feder noch bessere Eigenschaften des abzufedernden Gegen- standes, z. B. eines Sitzes, zu erzielen. So kann dieser in besserer Weise als das bisher möglich war, den menschlichen Körperformen angepasst werden. 



   Die Erfindung schlägt vor, dass einer oder mehrere der Langsstege im wesentlichen senkrecht zur Ebe- ne der Feder nach oben oder unten ausgebogen ist. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, dass die
Biegung sich nur auf einen Teil der Längserstreckung des Längssteges beschränkt. Dies kann z. B. in der
Weise geschehen, dass der Längssteg an einer oder mehreren Stellen knickförmig abgebogen ist. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 eine   Draufsichtauf eine Flachfeder gemass   der Erfindung, Fig. 2 die dazugehörige Seitenansicht,
Fig. 3 die Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles. 



   Die Federn gemäss Fig. l bis 3 weisen insgesamt sechzehn Querstege auf, die über sich im wesentli- chen parallel zur Längsachse der Feder erstreckende Stege,   z.   B. I, II, III, IV und V miteinander verbunden sind. An beiden Enden der Federn sind die letzten Abschnitte 1, 2, 3, 4 bzw. 16 in bekannter Weise abge- bogen und mit dem in der Zeichnung nicht dargestellten Rahmen od. dgl. verbunden. 



   Die Fig. 2 und 3 lassen erkennen, dass die Längsstege I, II, III und IV aus der eigentlichen Federebene ausgeknickt bzw. ausgebogen sind. Ersteres ist bei der Feder gemäss Fig. 2 der Zeichnung der Fall, u. zw. bei den Punkten Ia, IIa,   IIIa   und IVa. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 sind die Abschnitte   I,     II,  
III, IV über einen grossen Teil (Abschnitt I) oder sogar über ihre gesamte Längserstreckung (Abschnitte II,   Ill,   IV) gebogen. Die übrigen Längsstege sind, wie z. B. der Steg V, in ihrer unbeanspruchten Lage nicht gebogen, sie verlaufen vielmehr linear. 



   Die Zeichnung lässt erkennen, dass die Federn sowohl nach oben als auch nach unten aus der Feder- ebene herausgebogen bzw. -geknickt werden können,   u. zw.   in Abhängigkeit von den jeweiligen Erfor- dernissen. Wesentlich ist vor allen Dingen, dass durch die Ausbiegungen bzw. Ausknickungen der Längs- stege eine vorzügliche Anpassung eines Sitzes oder eines sonstigen Federkörpers an die menschlichen Kör- performen möglich ist, ohne dass dazu irgendwie ein zusätzlicher Realaufwand notwendig wäre. 



   Ob man die Langsstege nur über einen ganz kurzen Bereich ihrer Längserstreckung abbiegt, wie das z. B. bei der Ausführungsform gemäss Fig. 2 der Fall ist oder aber gemäss Fig. 3 über einen grösseren Teil ihrer Langserstreckung, hängt von den jeweiligen Erfordernissen, gegebenenfalls auch von dem verwen- deten Material ab. In beiden Fällen ist es jedenfalls mühelos möglich, der Oberfläche des Feder- bzw. 

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  Polsterkörper im Rahmen des üblichen jedes gewünschte Profil zu geben. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Wellenförmig gebogene Flachfeder, bestehend aus Quer-und Längsstegen, wobei die Verbindung zweier benachbarter Querstege durch einen im wesentlichen parallel zur Federlängsachse verlaufenden Längssteg erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass einer oder mehrere der Längsstege (I, II, III,   IV)   senkrecht zur Federebene nach unten oder oben ausgebogen sind.

Claims (1)

  1. 2. Flachfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegung sich nur auf einen Teil der Längserstreckung der Längsstege (I, II, III, IV) beschränkt.
    3. Flachfeder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Längssteg (I, II, Ill, IV) an einer oder mehreren Stellen (la, IIa, IIIa, IVa) knickförmig ausgebogen ist.
AT319362A 1961-07-22 1962-04-17 Wellenförmig gebogene Flachfeder AT227404B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE227404X 1961-07-22

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AT227404B true AT227404B (de) 1963-05-27

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ID=5866647

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AT319362A AT227404B (de) 1961-07-22 1962-04-17 Wellenförmig gebogene Flachfeder

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