AT227147B - Verfahren zur Herstellung hydratationsbeständiger, feuerfester, magnesiahaltiger Steine und Massen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hydratationsbeständiger, feuerfester, magnesiahaltiger Steine und Massen

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AT227147B
AT227147B AT242461A AT242461A AT227147B AT 227147 B AT227147 B AT 227147B AT 242461 A AT242461 A AT 242461A AT 242461 A AT242461 A AT 242461A AT 227147 B AT227147 B AT 227147B
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AT
Austria
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stones
magnesia
masses
hydration
refractory
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AT242461A
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Erich Dipl Ing Schroth
Adolf Ing Heinz
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Didier Werke Ag
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/50Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with inorganic materials
    • C04B41/5076Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with inorganic materials with masses bonded by inorganic cements
    • C04B41/5089Silica sols, alkyl, ammonium or alkali metal silicate cements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
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Description


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   Verfahren zur Herstellung hydratationsbeständiger, feuerfester, magnesiahaltiger
Steine und Massen 
Es ist bekannt, poröse Bau- und Werkstoffe, wie Massen auf der Basis von Zement, Gips, Magnesia- zement oder andern Bindemitteln, sowie poröse, organische oder natürliche Bau-und Werkstoffe mit
Kumtharz zu imprägnieren, um deren Wasserdurchlässigkeit, Wasserempfindlichkeit, chemische Resistenz sowie mechanische Festigkeit und   Widerstandsfähigkeit   zu erhöhen. Auch werden Dolomitsteine mit Teer imprägniert, um ihre Lagerfestigkeit, also ihre Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse, zu er- höhen. Für blechummantelte Dolomitsteine ist es bekannt, die nicht mit Blech bedeckten Teile mit Kunstharz zu überziehen. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung hydratationsbeständiger, feuerfester, magnesiahaltiger Steine und Massen. Ein   Imprägnieren   solcher Steine mit Teer oder Kunstharz, um sie vor Wit-   teru, igseinflüssen   zu schützen, ist nicht   erforderlich, da   sie nur in sehr langen Zeiträumen von Witterungseinflüssen angegriffen werden. 



   Aus der deutschen Auslegeschrift Nr. 1056 038 ist es bekannt, Magnesit- und Forsteritsteine mit Kunstharzen zu imprägnieren, um sie beim   Anheizen   der mit ihnen zugestellten Öfen usw. vor der Einwirkung von heissem Wasserdampf zu schätzen. Hiezu ist jedoch ein besonderer Arbeitsgang zum Aushärten der Kunstharze erforderlich. 



   Aus den deutschen Patentschriften Nr.   1043913.   Nr.   981697   und Nr. 968586 ist es bekannt, gebrannte, magnesiahaltige Steine mit   Salzlösungen,   organischen Säuren oder Säuredämpfen zu behandeln, um die aktiven,   hyd-atationsempfindlichen   Stellen der Magnesia abzusättigen. Werden solche Steine über längere Zeiträume der Einwirkung von heissem Wasserdampf ausgesetzt, neigen sie trotz der Behandlung zur Hydratation, da durch die Behandlung die Poren nicht verschlossen werden, heisser Wasserdampf also in den Stein eindringen kann uld   auch vollkristalliner   Periklas von heissem Wasserdampf, insbesondere im Temperaturbereich von etwa 60 bis 100 C, angegriffen wird. 



   Nach der Erfindung wird   demgegenüber   vorgeschlagen, die magnesiahaltigen, gebrannten Steine bzw. die fü- Massen bestimmten Körnungen mit Wasserglas zu tränken und dann zu trocknen. Durch die Tränkung und   die nachfolgende Lufttrocknung werdsn die Poren des Steines   bzw. in den einzelnen Körnern verschlossen, so dass kein Wasserdampf mehr in den Stein bzw. die Körner eindringen kann. Eine besondere   Behandlmg   zur Aushärtung wie bei Kunstharzen erübrigt sich. 



     Zweckmässig   wird zur Tränkung   Kali- u1djoder   Natronwasserglas mit einer Dichte von etwa 40   Be,   vorzugsweise etwa 15   Be,   verwendet. Getränkt werden die Steine bzw. die Körnungen am einfachsten durch Tauchen. Dabei sollen sie zweckmässig mindestens 15 sec allseitig von Wasserglas bedeckt   seui.   



  Eine Tauchzeit von 60 sec ist im allgemeinen völlig ausreichend. 



   Getrocknet werden die Steine bzw. Körnungen an der Luft, wobei zwei Tage durchwegs ausreichen. 



  Bei regnerischem und kühlem Wetter ist es möglich, die Steine bzw. Körnungen in trockenen und erforderlichenfalls beheizten Räumen zu trocknen. 



   Analog der Tränkung der Körnungen für die Massen ist es auch möglich, die   Kömungskomponenten   für Steine gemeinsam oder jede für sich zu tränken und dann zweckmässig ungetrocknet zu ungebrannten Steinen zu verarbeiten, gegebenenfalls unter Zusatz eines kaltabbindenden Bindemittels, z. B. Magnesium- 

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 sulfat. Gegebenenfalls reicht es aus, nur einzelne Körnungsfraktionen, insbesondere die feinen, vor allem die unter 2 mm. zu tränken, da vor allem diese bei Einwirkung von heissem Wasserdampf hydratisieren.

   Es ist weiter möglich, solche Steine dann noch zu brennen ; jedoch sind solche Steine dann hydratationsempfindlicher als nach dem Brennen getränkte, da beim Brennen das   Si02   aus dem Wasserglas mit dem MgO reagiert, wodurch wieder feine Risse und Spalten in der Oberfläche entstehen, durch die eventuell Wasserdampf in das Innere des Steines eindringen kann. 



    Ausführungsbeispiel :   
Magnesitsteine wurden 15 sec in Natronwasserglas einer Dichte von 15 Be getaucht und dann zwei Tage im geschlossenen Raum bei Zimmertemperatur getrocknet. Nach einer Wasserdampfbehandlung im Autoklaven bei 6, 6 atü und   1700C   während 4 h konnte keine Hydratation festgestellt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung hydratationsbeständiger, feuerfester, magnesiahaltiger Steine und Massen, dadurch gekennzeichnet, dass die Steine und/oder die für Massen bestimmten Körnungen nach dem Brennen mit Wasserglas getränkt, bestrichen, besprüht oder bespritzt und dann getrocknet werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Körnungen gemeinsam oder jede für sich mit Wasserglas behandelt und dann zweckmässig ungetrocknet und gegebenenfalls unter Zusatz eines kaltabbindenden Bindemittels als Masse verarbeitet oder zu Steinen verformt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass nur einzelne Körnungskomponenten, insbesondere die feinen, vor allem die unter 2 mm. getränkt werden.
AT242461A 1960-07-14 1961-03-24 Verfahren zur Herstellung hydratationsbeständiger, feuerfester, magnesiahaltiger Steine und Massen AT227147B (de)

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