AT227071B - Verfahren zur Herstellung von Wellpappe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Wellpappe

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  Verfahren zur Herstellung von Wellpappe 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Wellpappe, die als Dachbelag, für Isolierung- zwecke   u. dgl.   verwendet werden kann. Die Erfindung verfolgt das Ziel, eine widerstandsfähige und hohe Beanspruchungen mechanischer und klimatischer Art aushaltende, gewellte Pappe zu schaffen. 



   Im besonderen bezieht sich die Erfindung auf die Herstellung einer Wellpappe, die in bekannter Wei- se aus einem ein-oder beidseitig imprägnierten Grundkörper aus Hartpappe besteht, der ein-oder beid- seitig kaschiert ist und Wellungen aufweist. Die Wellung und Kaschierung erhöhen zusammen die me- chanische Festigkeit und damit die Tragfähigkeit der Pappe, so dass tragfähige Unterlagen wegbleiben können. Die Imprägnierung und die Kaschierung erhöhen gemeinsam den mechanischen und Feuchtigkeitsschutz und wirken feuerhemmend. 



   Es ist ein Verfahren zur Herstellung solcher Wellpappen bekannt, bei dem folgende Reihenfolge an sich bekannter Verfahrensschritte eingehalten wird :
Die Hartpappe wird zunächst gewellt, dann ein-oder beidseitig imprägniert und   schliesslich   einoder   beldseitigullterAuskleidung   auch des Wellentales kaschiert. Die Kaschierung erfolgt mit Kunststofffolien, Glasgeweben, durch Metallisieren u. dgl. 



   Diese Art der Herstellung, bei der also die Kaschierung als letzter Schritt auftritt, hat jedoch den Nachteil, dass das Aufbringen der Kaschierung wegen der bereits bestehenden Wellentäler und-kuppen mühsam ist und nicht immer zu befriedigenden Erfolgen führt. Folien sind mit dem Grund der Wellentäler oft nur unvollkommen verheftbar, und beim Aufbringen flüssiger Kaschierungsmaterialien kommt es in den Wellentälern zu Materialverdichtungen bzw. an den Kuppen zu Verdünnungen, wodurch das entstehende Produkt oft nicht entspricht. Dass man dennoch bisher an diesem Verfahren festhielt, liegt offenbar daran, dass man der Meinung war, dass die Pappe nach dem Kaschieren nicht mehr genügend geschmeidig sei, um noch die Wellung aufzunehmen. 



   Durch die Erfindung wurde unter Überwindung dieser Vorurteile ein Verfahren geschaffen, das Produkte ergibt, die die erwähnten Nachteile nicht mehr aufweisen und auch in einfach durchführbaren Ar-   beitgängen   herstellbar sind. 



   Erfindungsgemäss ist die Reihenfolge der Verfahrensschritte folgende :
Zuerst wird die Hartpappe ein-oder beidseitig imprägniert, sodann kaschiert und schliesslich gewellt. 



  Auf diese Weise lassen sich die Arbeitsgänge in unmittelbarer Folge mit Hilfe einfachei Vorrichtungen, wie Walzen, Bürsten,   rasch ausführen,   und es können nicht nur, wie schon   erwähnt,   gleichmässigere Produkte, sondern auch eine erhöhte Produktmenge erzielt werden. 



   Als Materialien für den Grundkörper eignen sich alle hiefür bereits üblichen, also   Hadern- oder   Faserpappe usw. Für die Imprägnierung kommen in bekannter Weise bituminöse Stoffe einschliesslich Teer in Frage. Es können der Imprägnierung bakterizide, insektizide und fungizide Stoffe zugesetzt werden. 



  Für die Kaschierung hat sich besonders das Aufbringen einer Aluminiumfolie bewährt. 



     Zusammenfassend ergibt sich hiemit,   dass durch das erfindungsgemässe Verfahren ein Baustoff geschaffen wird, welcher allen Ansprüchen bezüglich Einfachheit der Herstellung, geringer Herstellungskosten, sparsamen Materialaufwandes und grosser Festigkeit entspricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Wellpappe, gekennzeichnet durch die Kombination folgender an sich bekannter Verfahrensschritte in der angeführten Reihenfolge : dass Pappe ein-oder beidseitig imprägniert, sodann ein-oder beiseitig kaschiert und schliesslich gewellt wird.
AT561861A 1961-07-21 1961-07-21 Verfahren zur Herstellung von Wellpappe AT227071B (de)

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