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Verbundplatte für Wand- oder Deckenverkleidungen u. dgl.
Die Erfindung betrifft eine für Wand-oder Deckenverkleidungen u. dgl., bestimmte Verbundplatte, die eine schallschluckende Schicht aus Wellpappematerial, Schaumstoff, geschäumtem Kunststoff, Weich- faserplatten od. dgl., und an einer Seite dieser Schicht eine aus miteinander verleimten Holzschichten bestehende Auflage aufweist.
Es sind bereits Platten dieser Art vorgeschlagen worden, bei denen eine Sperrholzauflage aus mit der
Maserung abwechselnd senkrecht zueinander angeordneten, miteinander verleimten Schichten verwendet wird. Diese Platten, die allseitig mit einem Rahmen umgeben sind, haben im allgemeinen gute Festigkeits- eigenschaften. Es hat sich jedoch gezeigt, dass, wenn beim Einbau der Platten diese zugeschnitten werden müssen oder die Platten ohne Rahmen hergestellt werden sollen, diese Platten sich leicht verziehen und nicht in dem erforderlichen Ausmass formbeständig sind.
Diesem Übelstand wird nun erfindungsgemäss dadurch abgeholfen, dass die Auflage aus zwei miteinander verleimten Holzschichten mit gleichlaufender Faserrichtung besteht und durch über die ganze Länge der Auflage in der Faserrichtung der Holzschichten verlaufende und bis zur schallschluckenden Schicht durchgehend ausgebildete Schlitze in voneinander getrennte Streifen unterteilt ist.
Diese bei der Sperrholzherstellung ganz unübliche Massnahme führt beim Erfindungsgegenstand überraschenderweise zum Erfolg. Die Platten bleiben nunmehr, auch wenn sie zugeschnitten sind, d. h. nicht mehr allseitig von einem Rahmen umgeben sind, formbeständig. In der einen Richtung wird nämlich ein Werfen durch die Unterteilung der Holzschichten durch Schlitze verhindert, während in der andern Richtung durch die übereinstimmende Faserrichtung in den beiden Holzschichten einem Werfen vorgebeugt ist. Auch der Einfluss von Feuchtigkeit und Wärme ändert an dieser Tatsache nichts.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung liegt die geschlitzte Auflage zumindest mit Teilen ihres Umfangrandes auf den die schallschluckende Schicht einfassenden Rahmenteilen auf.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung haben die zwischen den Schlitzen stehenbleibenden Streifen der mit gleichlaufender Faserrichtung verleimten Holzschichten eine Breite von höchstens 9 cm, vorzugsweise beträgt jedoch die Breite der Streifen nur etwa 3 cm.
Ein grosser Vorteil der erfindungsgemässen Massnahme ist der, dass nunmehr Platten mit bestimmten Festmassen angefertigt werden können, ohne auf die genauen Einbaumasse Rücksicht zu nehmen. Die Platten können dann an Ort und Stelle beliebig zugeschnitten und eingepasst werden, ohne dass ein Werfen oder Verziehen dieser zugeschnittenen Teile zu befürchten ist.
An Hand der beiliegenden Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Auf einer Wellpappen- unterlage 1 ist eine Furnierschichtenauflage 2 aufgeleimt. Diese Furnierschichtenauflage besteht aus einem Grundfurnier 3 und einem Deckfurnier 4. Diese beiden Furnierplatten sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich, so miteinander verleimt, dass die Maserung in gleicher Richtung, u. zw. längs der nachträglich eingearbeiteten, die gesamte Auflage durchsetzenden Längsschlitze 5, verläuft.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verbundplatte für Wand-oder Deckenverkleidungen u. dgl., die eine schallschluckende Schicht aus Wellpappematerial, Schaumstoff, geschäumtem Kunststoff, Weichfaserplatten od. dgl. und an einer Seite dieser Schicht eine aus miteinander verleimten Holzschichten bestehende Auflage aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage aus zwei miteinander verleimten Holzschichten (3, 4) mit gleichlaufender Faserrichtung besteht und durch über die ganze Länge der Auflage in der Faserrichtung der Holzschichten (3, 4) verlaufende und bis zur schallschluckenden Schicht durchgehend ausgebildete Schlitze (5) in voneinander getrennte Streifen unterteilt ist.
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