AT227066B - Verfahren zur Herstellung von runden Rohren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von runden Rohren

Info

Publication number
AT227066B
AT227066B AT7760A AT7760A AT227066B AT 227066 B AT227066 B AT 227066B AT 7760 A AT7760 A AT 7760A AT 7760 A AT7760 A AT 7760A AT 227066 B AT227066 B AT 227066B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pipe
round
workpiece
production
pipes
Prior art date
Application number
AT7760A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dipl Ing Morsbach
Original Assignee
Paul Dipl Ing Morsbach
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Dipl Ing Morsbach filed Critical Paul Dipl Ing Morsbach
Application granted granted Critical
Publication of AT227066B publication Critical patent/AT227066B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES OR PROFILES, OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, bars, wire, tubes or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, bars, wire, tubes or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/08Making tubes with welded or soldered seams
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES OR PROFILES, OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, bars, wire, tubes or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, bars, wire, tubes or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/08Making tubes with welded or soldered seams
    • B21C37/0815Making tubes with welded or soldered seams without continuous longitudinal movement of the sheet during the bending operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von runden Rohren 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wandiges Rohr direkt über ein Vorprofil herzustellen, das in einen Expander nicht eingebracht werden kann. Nach den bisherigen Verfahren mussten expandierte Rohre abschliessend in einer   Rohrprüfpresseauf   Haltbarkeit der Schweissnähte geprüft werden, was beim Verfahren nach der Erfindung entfällt, da sich Aufweitung-un Prüfprozess in der gleichen Vorrichtung aneinander anschliessen. Die ohne Schalen zu expandierenden Rohre müssen auch nicht annähernd rund sein, um einer Expansion ohne Aussenschale unterworfen zu werden. Dies ist insofern sehr bedeutungsvoll, als Rohre mit einem nichtrunden Vorprofil leicht hergestellt werden können. 



   Vorzugsweise sind die längsnahtgeschweissten Rohre vor der Expansion flachoval,   d.   h. der Querschnitt besteht aus zwei im wesentlichen halbkreisförmigen Teilen, die durch zwei im wesentlichen ebene Zwischenstücke miteinander verbunden sind. 



   Das   erwähnte Verfahren   ist bei praktisch allen auftretenden Rohrdurchmessern anwendbar. Die Wandstärke kann ohne weiteres über 3 mm hinausgehen. Wie sich herausgestellt hat, bleibt die Wandstärke beim Expandieren unverändert. 



   Bemerkenswert am erfindungsgemässen Verfahren ist, dass entgegen einem Vorurteil der Technik eine Ausweitung durch Innendruck einerseits von nichtrunden Rohren möglich ist, wobei die runde Querschnittsform mit beliebiger Genauigkeit erreicht werden kann und anderseits, dass bei einer derartigen Aufweitung keine Gesenke gemäss den bisherigen   Expandern   verwendet werden müssen. 



   Es hat sich somit völlig überraschend ergeben, dass einerseits ohne ein Gesenk die gleichen Erfolge erzielt werden können wie mit einem Gesenk und anderseits auch Rohre rund geformt werden können, deren Querschnittsform in erheblichem Masse von der Rundform abweicht. 



   Das Verfahren soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden, wobei die Fig. l und 2 je eine Vorrichtung zum Ausweiten von Rohren und Fig.   3 eine beispielsweise Ausführungsform eines Stempels zei-   gen. 



   Bei dem erfindungsgemässen Verfahren wird nicht, wie bisher üblich, zunächst ein noch offenes aber rundes Rohr hergestellt, sondern ein Rohr, welches noch nicht die gewünschte Endrundform besitzt. Das hat zunächst zur Folge, dass die Herstellung des geschlossenen Profils wesentlich vereinfacht ist, da sich 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Rohrwand drücken. In gleicher Weise besitzt der Stempel 6 eine Bohrung 15, die ebenfalls die entspre- chende Dichtung 12 dieses Stempels gegen das Innere der umgebenden Innenwand des Rohres drückt. 



   Bei der Ausdehnung eines vorgeformten aber noch nicht runden Rohres wird dieses zunächst zwischen die Stempel   5   und 6 gebracht ; nunmehr wird der Abstand zwischen den beiden Stempeln beispielsweise durch das Anziehen der Schraubenmuttern 4 verringert, wobei sich die Rohrenden über die Stempel 5 bzw. 



   6 schieben. Durch die konisch auslaufenden Teile der Stempel wird das Rohr dabei langsam gerundet. 



   Wenn das in Fig. 1 mit 16 bezeichnete Rohr die Dichtungselemente 11,12 der Stempel 5 bzw. 6   über -   deckt, werden die Leitungen 13 und 15 unter Wasserdruck gesetzt. Wenn das Rohr mit Wasser gefüllt ist, kann der Druck bis an die Streckgrenze des verwendeten Rohrmaterials gesteigert werden. Grundsätzlich wird der   Druckso weit gesteigert, dass   keine oder nur eine geringfügige Vergrösserung des Umfanges des Roh- res stattfindet. 



   Bekanntermassen werden alle in den Handel gelangenden Rohre einer Prüfung unterzogen. Dieser Prü- fungsprozess ist im vorliegenden Fall identisch mit dem Ausdehnungsprozess, so dass eine erneute Prüfung des Rohres nicht mehr erforderlich ist. 



   Fig. 2 zeigt eine ähnliche Vorrichtung, wobei jedoch die hier mit 21 und 22 bezeichneten Endplatten durch die Verbindungsstangen 23 fest miteinander verbunden sind. Der Stempel 25 ist bei dem Beispiel der
Fig. 2 fest mit der Endplatte 21 verbunden, wogegen der Stempel 26 über einen hydraulischen Treibappa- rat mit den Endplatten 22 verbunden ist. Der Treibapparat besteht aus einem Zylinder 30, der zwei Öff- nungen 31 und 32 zum Anschluss an ein unter Druck stehendes Medium, beispielsweise Wasser, aufweist. 



  In dem Zylinder befindet sich ein Kolben 33. der über eine Kolbenstange 34 mit dem Stempel 26 verbunden ist. Je nachdem in welcher der beiden Öffnungen 31 oder 32 das unter Druck stehende Medium eingeführt wird, bewegt sich der Kolben 33 in der Darstellung nach links bzw. rechts. In der Kolbenstange befindet sich wieder eine Bohrung 35, welche zur Zuführung des Wassers in das Rohrinnere dient. Diese Bohrung kann, wie in Fig. 2 dargestellt, bei linksstehendem Kolben im Innern des Zylinders enden, so dass die Druckflüssigkeit von der Zufuhröffnung 32 direkt in das Rohrinnere gelangen kann, wenn sich der Kolben entsprechend weit verschoben hat. 



   Nach der Rundung des Rohres kann dieses durch Einführen von Druckflüssigkeit in die Zufuhröffnung 31 von den Stempeln entfernt werden. 



   Die Form der Stempel hängt weitgehend davon ab, welche Form das vorgeformte zu rundende Rohr besitzt ; wenn dieses Rohr beispielsweise ein flachovales Profil besitzt, kann auch ein wie in Fig. 3 dargesteller Stempel verwendet werden. Das verjüngte Ende dieses Stempels ist flachoval, wobei diese flachovale Form kontinuierlich in den zylindrischen Teil   übergeht, welcher   die in   Fig. 3 nicht gezeigten Dich-   tungselemente enthält. Durch das erfindungsgemässe Verfahren wird somit erreicht, dass praktisch keine Vorkalibrierung mehr erforderlich ist, wobei die Form des vorgeformten Rohres in weiten Grenzen schwanken kann. 



   Selbstverständlich ist das Verfahren auch bei mehreren in Längsrichtung miteinander verschweissten Rohren anwendbar. Es werden dann an den beiden Enden die Stempel eingedrückt, und vorzugsweise mii : dem Rohrende verankert. Dies kann in gleicher Weise, wie die Rundung mittels der gezeigten Vorrichtung, auch an der Verlegungsstelle der Rohre bzw. der Rohrleitung geschehen. Weiterhin sei noch darauf hingewiesen, dass die nach dem beschriebenen Verfahren hergestellten bzw. durch Innendruck gerundeten Rohre abschliessend noch einem herkömmlichen Expandierungsprozess unterworfen werden können. 



  Dies kann beispielsweise bei Rohren für Spezialzwecke erforderlich sein oder wenn die Rohre aus einem Material bestehen, das zur völligen Rundformung über die Streckgrenze hinaus beansprucht werden muss. 



  Das   erfindungsgemässe   Verfahren bietet auch in diesem Fall erhebliche Vorteile, da ein Rohr mit nichtrundem Querschnitt in die bisherigen Expander nicht eingebracht werden kann. 



   Schliesslich sei noch erwähnt, dass bei dem beschriebenen Verfahren gegebenenfalls auch ohne ein äusseres Gesenk die Streckgrenze etwas überschritten werden kann, wodurch auch die mit den bisherigen   Expandern   erzielten Vorteile bezüglich der Materialveredelung erlangt werden. Bei dieser Variante des erfindungsgemässen Verfahrens vergrössert sich der Umfang des Rohres geringfügig. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von runden Rohren, bei dem zunächst aus Blechmaterial ein von der endgültigen Querschnittsform abweichendes hohles Vorwerkstück durch mindestens eine-Längsschweissung hergestellt und dann hydraulisch aufgeweitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein flachovales Vorwerkstück mit zwei wenigstens annähernd ebenen Seitenflächen und mit mindestens einer an einer ge- <Desc/Clms Page number 4> krümmen Stelle des Vorwerkstücks befindlichen Schweissnaht hergestellt und dieses-in an sich bekannter Weise ohne von aussen an das Rohr anliegende Werkzeugschalen - mindestens bis zum Erreichender Rundform aufgeweitet wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufweitung bis zu einer gerinfü gigen Vergrösserung des Umfanges fortgesetzt wird.
AT7760A 1959-01-09 1960-01-07 Verfahren zur Herstellung von runden Rohren AT227066B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH227066X 1959-01-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT227066B true AT227066B (de) 1963-04-25

Family

ID=4454853

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT7760A AT227066B (de) 1959-01-09 1960-01-07 Verfahren zur Herstellung von runden Rohren

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT227066B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2935086C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von abgesetzten Hohlkörpern stark unterschiedlicher Querschnittsformen
DE2226070C3 (de) Kupplungshülse zum Verbinden von elektrischen Leitern und Verfahren zu deren Herstellung
DE2725280A1 (de) Rohrverbindung fuer leitungsrohre
DE2709633C3 (de) Vorrichtung zum Befestigen einer Muffe in einer Rohrleitung
DE3226868A1 (de) Dauerhaft dichte gewindelose rohrverbindung
EP0494843A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines doppelwandigen Leitungsstücks .
DE10337383B4 (de) Verfahren zum Innenhochdruckumformen von konischen Rohren aus Metall
DE2851944C2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Rohrkörpern mit axial aufeinanderfolgenden Querwellen
DE593470C (de) Schlauch- oder Seilkupplung, bei der ein Kupplungsstueck das freie Ende des Schlauches oder Seiles mit einer Muffe umgibt
DE570251C (de) Herstellung von Rohrbogen o. dgl. mittels Biegeform, Biegerollen, Walzenbiegewerke o. dgl.
DE2107460A1 (en) Internally expanding pipes - to centrally increase their buckling strength
DE2062319A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Herstel lung von Verzweigungen in Rohrleitungen
AT227066B (de) Verfahren zur Herstellung von runden Rohren
DE2554609C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Steuerköpfen für Fahrräder
DE69322965T2 (de) Verfahren zur herstellung von rohrförmigen elementen mit integralen äusserlichen vorsprüngen
DE3144385C2 (de) Überschiebemuffe
DE19733476C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer montagegerechten Anbringungsstelle an einem Hohlprofil
DE2238211A1 (de) Mit druckmittel beaufschlagbarer zylindrischer behaelter
DE2440725A1 (de) Vorrichtung zum kaltformen von hohlkoerpern
DE1120409B (de) Verfahren zum Erzeugen von Ringwellen mit ausgebauchtem Profil an Metallrohren
DE1171941B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kaltverfestigen kreiszylindrischer Rohre, aus einem sich beim Kaltrecken verfestigenden Metall, insbesondere aus nichtrostendem Stahl
DE1845413U (de) Vorrichtung zur herstellung von runden rohren.
DE2148965A1 (de) Rohrverschraubung
DE1650128A1 (de) Hochdruckbehaelter fuer sich periodisch veraendernde Druecke
DE1753632A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines druckfesten Wellrohr-Kompensators aus Kunststoff