AT227060B - Nachstellbare Reibahle, insbesondere Maschinenreibahle - Google Patents

Nachstellbare Reibahle, insbesondere Maschinenreibahle

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Publication number
AT227060B
AT227060B AT22862A AT22862A AT227060B AT 227060 B AT227060 B AT 227060B AT 22862 A AT22862 A AT 22862A AT 22862 A AT22862 A AT 22862A AT 227060 B AT227060 B AT 227060B
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AT
Austria
Prior art keywords
reamer
cutting ring
pin
screw
slot
Prior art date
Application number
AT22862A
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English (en)
Inventor
Heinz Wassmer
Original Assignee
Heinz Wassmer
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Publication date
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Publication of AT227060B publication Critical patent/AT227060B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Nachstellbare Reibahle, insbesondere Maschinenreibahle 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Nach teileeineninnensechskant 16 besitzt, durchsetzt. Der Schraubenkopf 17 sitzt am Boden einer Ausfräsung 18 auf, und die Schraube 15 ist in der Wandung 11 des Schneidringes 6 mittels ihres Gewindes 19 eingeschraubt. 



   Der Schneidring 6 ist im Querschnitt etwa sternförmig mit vier Vorsprüngen ausgebildet. 



   An den Schultern von zwei sich gegenüberstehenden Vorsprüngen sitzen die Reibmesser 10 ; in den andern zwei sich gegenüberliegenden Erhöhungen ist der Schraubenkopf 17 eingelassen bzw. sitzt das
Schraubengewinde 19. Ausser dem Vorsprung des Schneidringes, in dem sich das Gewinde 19 befindet, besitzt der Schneidring 6 an allen Stellen etwa die gleiche Wandstärke. 



   Der Zapfen 9 des Reibahlenhalters 5 besitzt einen Längsschlitz 20. Dieser geht am Ende in einen
Querschlitz 21   über. Die Breite des. Längsschlitzes   20 und die des Querschlitzes 21 entsprechen dem Durch- messer des Schraubenschaftes der Spannungsschraube 15. Der Querschlitz 21 wird durch ein den Zapfen 9 durchdringendes Bohrloch gebildet, in das dann ein   z. B. durch Fräsen   gebildeter Längsschlitz 20 mündet. 



  Der Längsschlitz 20 und der Querschlitz 21 stellen für den Schraubenschaft der Spannschraube 1 einen
Bajonettverschluss dar, wenn der Schneidring 6 mit der Spannschraube zuerst axial auf den Zapfen 9 geschoben wird, wobei der Schraubenschaft im Längsschlitz 20 geführt wird, und wenn dann beim Anschlag desSchneidringes 6   ambund 8 derschneidring 6   gegenüber dem Zapfen 9 gedreht wird, wobei der Schraubenschaft der Spannschraube 15 in den Querschlitz 21 gelangt (Fig. 1). In dieser Stellung ist der Schneidring 6 beim Kraftangriff an den Reibmessern 10 gegen ein Verdrehen im Uhrzeigersinn   (Fig. l)   durch Anlage des Schraubenschaftes an den Wänden des Querschlitzes 21 gesichert.

   Die Sicherung des Schneidringes in axialer Richtung erfolgt ebenfalls durch dieAnlage des Schraubenschaftes an den Wänden des Querschlitzes 21 bei gleichzeitiger Anlage des Schneidringes am Bund 8. 



   DerSchneidring 6 ist auf dem Zapfen 9 spielfrei gelagert, da die etwas elastisch zusammengedrückten Gummifedern 14 auf dem Zapfen 9 aufliegen. In der Fig. l dargestellten verriegelten Lage des Schneidringes 6 auf dem Reibahlenhalter 5 wirkt einem Lösen, d. h. Verdrehen des Schneidringes 6 gegenüber dem Halter 5, neben dem Reibungswiderstand der am Zapfen 9 anliegenden Gummifedern 14 noch ein Reibungswiderstand entgegen infolge der Anlage des Schraubenschaftes der Schraube 15 an der der Stirnseite des Zapfens 9 zugewandten Wandung des Querschlitzes 21 und der stirnseitigen Anlage des Schneidringes 6 am Bund 8. 



   Beim Anziehen der Spannschraube 15 verformt sich der Schneidring 6 elastisch,   d. h.   die Bohrung 12 wird unrund, wobei sich der Durchmesser des Schneidringes 6 im Bereich der Reibmesser 10 vergrössert. Die Gummifedern 14 entspannen sich etwas mehr, da die Wandung der Bohrung 12 an den Stellen der Längsnuten 13 einen grösseren Abstand vom Zapfen 9 besitzt, anderseits vermindert sich der Abstand zwischen   der Wandung der Bohrung   12 und dem Zapfen 9 an den Stellen des Schraubendurchganges. Die Verstellung der Schraube 15 und damit die Vergrösserung des Reibdurchmessers kann bis zur Anlage der Wandung 12 am Zapfen 9 an denStellen des Schraubendurchganges erfolgen. Auch in dieser elastisch verformten Stellung desSchneidringes liegen   dieGummifedem   14 elastisch am Zapfen 9 an.

   Beim   Zurückschrau-   ben der Schraube 15 geht der Schneidring 6 elastisch wieder in seine ursprüngliche Form zurück. 



   Die Verformung des Schneidringes 6 beim Betätigen der Spannschraube 15 erfolgt an allen Stellen elastisch, da die Wandstärken des Schneidringes 6 im wesentlichen gleich ausgebildet sind. Durch die etwas stärkere Wandstärke des Schneidringes 6 im Gebiet des Gewindes 19 ist gewährleistet, dass durch die damit erzielte sehr geringe Verformung in diesem Gebiet die Spannschraube 15 auch beim grösstmöglich eingestellten Durchmesser der Reibahle leicht gedreht werden kann. 



   In bezug auf die Reibahlen-Längsachse ist der Schneidring 6 gegen den Widerstand der Gummifedern 14 schwimmend gelagert. 



   Beim Halten des Schneidringes 6 mittels des Reibahlenhalters und bei der Übertragung eines Drehmomentes beim Arbeiten der Reibahle kann mit dieser schwimmenden Lagerung des Schneidringes 6 auf dem Zapfen 9 ein geringer fehlerhafter unrunder Lauf des Reibahlenschaftes 7 ausgeglichen werden. 



   Zum Nachschleifen der Reibmesser 10 bzw. zum Auswechseln des Schneidringes 6. gegen einen andern wird der Schneidring in schneller und einfacher Weise durch Verdrehen gegenüber dem Halter 5 und dann durch axiales Verschieben zum Halter 5 entfernt, ohne dass die Spannschraube 15 verstellt werden muss, so dass der eingestellte Durchmesser der Reibahle erhalten bleibt. 



   Es können auf einem Reibahlenhalter 5,   d. h.   auf einem Zapfen, auch mehrere Schneidringe axial nebeneinander angeordnet werden. Sie können dabei stirnseitig aneinander anliegen oder mittels Zwischenringen auf Abstand gehalten werden. 



   Bei einer   axialen Anordnung mehrererSchneidhalter   5 ist ein gemeinsamer langer Längsschlitz 20 für alle Schneidringe 6 vorhanden. Für jeden Schneidring 6 kann auch ein Querschlitz 21 vorgesehen sein, oder ein Querschlitz 21 ist nur für jeden zweiten Schneidring vorhanden. Der zwischen diesen beiden lie- 

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 gende Schneidring ist dann in axialer Richtung durch Anlage an die beiden benachbarten Schneidringe befestigt. Bei einer derartigen Anordnung wird dann immer jeder zweite Schneidring in einen Querschlitz 21 gedreht, und die Reibmesser 10 der Schneidringe einer Reibahle sind zueinander in Umfangsrichtung versetzt. 



   Die Spannschraube 15 und der Schneidring 6 können mit einer Skala und einer dieser zugeordneten Anzeigemarke versehen werden. Die Skala kann sich   z. B.   auf dem Kopf 17 der Schraube 15 befinden, und die Anzeigemarke in Form eines Striches ist dann auf dem an die Ausfräsung angrenzenden Teil des Schneidringes. Es kann somit die Verstellung der Spannschraube 15 optisch festgehalten werden, und die gewünschte Einstellung des Schneidringes auf einen bestimmten Durchmesser der Reibahle kann weitgehend nach dieserSkala erfolgen. Weiterhin können bei der Verwendung mehrerer Schneidringe nebeneinander bei   einer Reibahle die Reibdurchmesser   der   einzelnen Schneidringe aufeinander abgestuft bzw. gleich   eingestellt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Nachstellbare Reibahle, insbesondere Maschinenreibahle, deren Messer an den Schultern von Vorsprüngen eines ringförmigen Messerkopfes sitzen, der durch Spannmittel über seine Länge gleichmässig eine gewisse radiale Ausweitung erfahren kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel aus einer den ringförmigen Messerkopf (6) quer durchsetzenden Spannschraube (15) besteht.

Claims (1)

  1. 2. Reibahle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit seiner zentrischen Bohrung (12) auf einem Zapfen (9) des Reibahlenhalters (5) sitzende Messerkopf bzw. Schneidring (6) in der Bohrungswandung mindestens zwei Längsnuten (13) zum Einlagern von elastischem gummiartigem Material (14) besitzt.
    3. Reibahle nach den Ansprüchen 1 und 2, wobei der Zapfen einen Längsschlitz und mindestens einen in den Längsschlitz mündenden Querschlitz besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Längsschlitz (20) und dem Querschlitz (21) die Spannschraube (15) geführt ist.
    4. Reibahle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (12) des Schneidringes (6) grösser ist als der Durchmesser des Zapfens (9), und dass das In den Längsnuten (13) eingelagerte gummiartige Material (14) aus der Wandung der Bohrung (12) ragt und gegen den Zapfen (9) anliegt.
    5. Reibahle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidring (6) zwei in einer Diametralebene angeordnete Reibmesser (10) und zwei in der gleichen Ebene liegende Längsnuten (13) für die Gummieinlagen (14) aufweist, wogegen sich die Spannschraube (15) in einer quer dazu stehenden Ebene erstreckt.
    6. Reibahle nach den Ansprüchen 1 und 2, bei der auf einem Reibahlenhalter mehrere Schneidringe axial nebeneinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass jedem der Schneidringe (6) auf dem Reibahlenhalter (5) ein Stück des Längsschlitzes (20) und je ein Querschlitz (21) zum Führen der Spann schraube (15) zugeordnet sind.
AT22862A 1962-01-12 1962-01-12 Nachstellbare Reibahle, insbesondere Maschinenreibahle AT227060B (de)

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AT (1) AT227060B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009042951B3 (de) * 2009-09-24 2011-03-03 Hans Langesee Ges.M.B.H. Reibahle und deren Verwendung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102009042951B3 (de) * 2009-09-24 2011-03-03 Hans Langesee Ges.M.B.H. Reibahle und deren Verwendung

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