AT226978B - Automatische Lenkeinrichtung für Raketengeschoße - Google Patents

Automatische Lenkeinrichtung für Raketengeschoße

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AT226978B
AT226978B AT441161A AT441161A AT226978B AT 226978 B AT226978 B AT 226978B AT 441161 A AT441161 A AT 441161A AT 441161 A AT441161 A AT 441161A AT 226978 B AT226978 B AT 226978B
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AT
Austria
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projectile
light
guidance device
automatic guidance
rocket projectiles
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AT441161A
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Alfred Dipl Ing Dr Gerber
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Contraves Ag
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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


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  Automatische Lenkeinrichtung für Raketengeschosse 
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine automatische Lenkeinrichtung für   Raketengeschosse   mit einer Empfangseinrichtung für eine vom zu lenkenden Geschoss ausgehende Lichtstrahlung und einer
Auswerteeinrichtung zur Gewinnung eines dem jeweiligen Fehlervektor des Geschosses von der Sollage entsprechenden Fehlersignales. 



   Das Erfindungsziel ist darin zu erblicken, die störende Lichtstrahlung jeder andern Lichtquelle, ausser der des mit der Empfangs- und Auswertevorrichtung über einen Steuerkanal verbundenen Geschosses, die im Empfangsbereich-Kegel der Empfangsvorrichtung wirksam sein und die Gewinnung eines eindeutigen Fehlersignales unmöglich machen könnte, an der Beaufschlagung der Empfangsvorrichtung zu verhindern. 



   Erfindungsgemäss ist die Hilfsvorrichtung gekennzeichnet, durch eine die störende Strahlung seitlicher Strahlungsquellen abschirmende Blende mit einem Durchlassfenster für die Strahlung des Geschosses, wobei diese Blende in einer quer zu Beobachtungsrichtung orientierten Ebene verstellbar ist, um stets der jeweiligen Lage des Geschosses entsprechend nachgeführt werden zu können. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform naher erläutert, die in der Zeichnung veranschaulicht ist. In dieser zeigt   Fig.1   in vereinfachter und schematisierter Darstellung eine erfindungsgemässe Lenkvorrichtung für ein Raketengeschoss, Fig. 2 eine Lichtzelle LZ in Ansicht und Fig. 3 den Zeitverlauf der Mess-Spannung Um, aus welcher das Fehlersignal abgeleitet ist. 



   Die optische Achse Z einer licht-bzw. infrarot-optischen Empfangsanordnung LS sei dauernd auf ein beispielsweise bewegliches Ziel gerichtet und bildet die Soll-Fluggerade eines lenkbaren Raketengeschosses G, beispielsweise eines über die nachgeschleppte Drahtleitung D fernlenkbaren   Panzerabwehr-Raketenge-   schosses.   D ; e Licht- bzw.   Wärmestrahlung der Treibgase des Geschosses G werden durch die Empfangsoptik LS in die Ebene einer optisch-elektrischen Lichtwandlerzelle LZ abgebildet. Diese wird um die Achse Z von einem Synchronmotor SM gedreht und hat eine Empfindlichkeitszone von der in Fig. 2 dargestellten Form.

   Falls ein Geschossbild G* in die Ebene dieser Lichtzelle abgebildet wird, so gibt die Zelle LZ eine impulsförmige Mess-Spannung Um ab, bei der die Dauer Ag der Einzelimpulse umso grösser sind, je grö- sser der Radialabstand des Lichtpunktes G* vom Drehzentrum der Zelle LZ ist, während die Phasenwinkel   so   dieser Impulse innerhalb der durch die Zeitmarken   tl -t4   bestimmten Perioden dem Winkel   so   des LichtBildpunktes G* gegenüber einem Bezugsradius rO proportional sind. 



   In an sich bekannter Weise ist es möglich, in einem Fehler-Rechner FR aus dieser   Mess-Spannung   Um und einer aus dem Synchromotor SM gewonnenen Referenzspannung Ur ein elektrisches Fehlersignal   f zu   gewinnen, welches dem momentanen geometrischen Fehlervektor f des Geschosses G von der   Sol1-Flugge-   raden analog entspricht. Mit Hilfe einer Automatik-Steuervorrichtung AS wird aus diesem Fehlersignal ein Korrektur-Steuersignal ka gewonnen, das dem   Geschoss   G über die Drahtleitung D zugeführt wird und die allmähliche Annäherung der   Geschossflugbahn   an die Soll-Flugbahn Z bewirkt. 



   In Fig.   l   ist angedeutet, dass das Geschoss auch bei Umlegung des Umschaltkontaktes SI von einem ein 
 EMI1.1 
 Fenster SD enthaltende Blende SF lässtsichin ihrerquerzur Beobachtungsrichtung Z orientierten Ebene frei verschieben, beispielsweise mit Hilfe von Zweikoordinaten-Zahnstangentrieben ZT, von denen nur einer 

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 gezeichnet ist. 



   Diese Zahnstangentriebe werden von je einem Nachlaufmotor NM aus verstellt, deren Steuerspannung wahlweise von einem Handeinstell-Potentiometer P gewonnen oder durch die entsprechenden Koordinaten-Komponenten des Fehlersignals f'gebildet wird. In der gezeichneten Stellung des Umschaltkontaktes S2 wird das Fenster SD immer gemäss dem momentanen Fehlervektor f des Geschosses von der SollFlugbahn eingestellt,   d. h.   die Lage des Durchlassfensters SD wird automatisch dauernd den Bewegungen   des Geschosses in der Beobachtungsebene nachgeführt. Es wäre auch möglich, eine rein mechanische, z. B.    pantographenähnliche Verstellvorrichtung für die Blende mit einem Beobachtungsfeldstecher zu kuppeln, um die Blende willkürlich statt automatisch zu verstellen.

   Wesentlicher Zweck jeder solchen Verstellvorrichtung ist die Möglichkeit, das Durchlassfenster der Blende so einstellen zu können, dass das Licht des von der betreffenden Lenkstelle aus zu lenkenden   Geschosses   G ungehindert die Lichtzelle LZ beaufschlagen 
 EMI2.1 
 
B.jeweiligen Fehlervektor des Geschosses von der Sollage entsprechenden Fehlersignals, gekennzeichnet durch eine die störende Strahlung seitlicher Strahlungsquellen abschirmende Blende mit einem Durchlassfenster für die Strahlung des Geschosses, wobei diese Blende in einer quer zur Beobachtungsrichtung orientierten Ebene verstellbar ist, um stets der jeweiligen Lage des Geschosses entsprechend nachgeführt werden zu können.

Claims (1)

  1. 2. Lenkeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende willkürlich in ihrer Ebene verschiebbar ist.
    3. Lenkeinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch automatisch vom Fehlersignal gesteuerte Bewegungsorgane für die Blende.
AT441161A 1960-06-08 1961-06-06 Automatische Lenkeinrichtung für Raketengeschoße AT226978B (de)

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