DE2654103C2 - Nachtleitvorrichtung für Fernlenkkörper - Google Patents
Nachtleitvorrichtung für FernlenkkörperInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Nachtleitvorrichtung für Fernlenkkörper, mit einem Tagzielfernrohr und einem
Infrarotgoniometer als Ortungsgerät (Lokalisator) zum Erfassen einer von dem Fernlenkkörper getragenen
Infrarotquelle, und einem thermischen Nachtsichtfernrohr, dem ein Gerät zur Sichtbarmachung zugeordnet
ist.
Es handelt sich dabei insbesondere um eine Nachtleitvorrichtung für Fernlenkkörper, die von einem
Befehlsstand aus auf ein bewegliches oder nicht bewegliches Ziel gerichtet werden.
Die Leitung bzw. Steuerung derartiger Fernlenkkörper bei Tag ist bekannt. Es handelt sich dabei um eine
indirekte Steuerung, indem man entlang einer Achse, die optisch durch das Fadenkreuz eines Zielfernrohres
bestimmt ist, eine Ausrichtung vornimmt, wobei der in der Befehlszentrale stationierte Beobachter das Kreuz
des Fadenkreuzes in Übereinstimmung mit dem anvisierten Ziel bringt. Die Winkelabweichungen des
Fernlenkkörpers gegenüber der auf diese Weise definierten Achse werden dem Beobachter mittels einer
optischen Einrichtung in Form eines Infrarotgoniometers geliefert, das eine als Leitelement bezeichnete und
von dem Projektil getragene Infrarotquelle erfaßt; die aus dem Tagzielfernrohr und dem Infrarotgoniometer
bestehende Einheit wird als Infrarotortungsgerät bzw. Infrarotlokalisator bezeichnet.
Das System für die Tagsteuerung ist derart konzipiert, daß der Abstand zwischen den optischen
Achsen des Zielfernrohres und des Goniometers bezogen auf die angestrebte Leit- bzw. Steuerungsgenauigkeit
nur gering ist, d. h. unter 0,1 mrd.
Die optische Achse des Goniometers biluet mit der
Ziellinie einen Winkel, der kleiner als 0,1 mrd ist, und
zwar aufgrund einer ausreichenden mechanischen Kopplung und einer fabrikationsbedingten optischen
Regelung bzw. Justierung.
Es ist eine Einrichtung zum Fernlenken eines sich selbsttätig bewegenden Körpers (DE-OS 20 41530)
bekannt, bei der dem mit einer Fernsehkamera aufgenommenen Bild des Zieles ein Fadenkreuz
überlagert wird und die Fernsehkamera so auf das Ziel ausgerichtet wird, daß Fadenkreuz und Zielbild zur
Deckung gelangen, wonach das in einem anderen Spektralbereich aufgenommene Bild des zu lenkenden
Körpers ebenfalls auf dem Bildschirm angezeigt und durch Vergleich der dem Körper zugehörigen augenblicklichen
horizontalen und vertikalen Ablenkspannungen mit den dem horizontalen und vertikalen Balken des
Fadenkreuzes zugeordneten Ablenkspannungen Differenzspannungen ermittelt werden die als Eingangsgrößen
für den Lenkregelkreis des zu lenkenden Körpers dienen.
Auch diese bekannte Einrichtung ist eine reine Tagleitvorrichtung und bei Nacht nicht anwendbar.
Für die Verwendung derartiger Einrichtungen als Nachtleitvorrichtung ist es notwendig, der Tagleitvorrichtung
ein auch bei Nacht arbeitendes Sichtgerät zuzuordnen, welches nach dem Prinzip einer thermischen
Abbildung arbeitet, wobei die optische Achse eines derartigen thermischen ansprechenden Gerätes
ebenfalls durch ein Fadenkreuz bestimmt ist. Die Leitung des Fernlenkkörpers is.: dann gewährleistet,
wenn die optische Achse des thermischen Fernrohres mit der optischen Achse des Goniometers übereinstimmt.
Ein derartiges thermisches Fernrohr enthält beispielsweise ein lineares Mosaik von Infrarotelementardetektoren,
welches man auch als Reihe von elementaren Infrarotdetektoren bezeichnet, wobei dieses lineare Mosaik einer mechanischen Abtasteinrichtung
zugeordnet ist, die in Richtung von einer oder zwei senkrecht zueinanderstehenden Achsen arbeitet,
oder ein derartiges thermisches Fernrohr hat die Form eines matrixartigen Mosaiks aus Elementardetektoren.
Die mechanischen Montagetechniken gewährleisten iedoch nicht ohne Regelung bzw. Justierung die
Übereinstimmung der optischen Achse eines derartigen Nachtfernrohres mit der optischen Achse des Goniometers;
eine ursprünglich vorgenommene Einregulierung bzw. Justierung würde außerdem infolge der Elastizität
der mechanischen Verbindungselemente instabil werden. Der Winkel zwischen diesen beiden Achsen drückt
die mechanische Justierungsgenauigkeit eines derartigen Nachtfernrohres aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nachtleitvorrichtung der eingangs erwähnten Art so zu
gestalten, daß die Größe dieses Winkels herabgesetzt und bis auf Null gebracht wird, d. h. es geht darum, die
optische Achse des thermischen Fernrohres mit den optischen Achsen des Tagzielfernrohres und des
Goniometers zu harmonisieren, wobei diese Harmoni-
sierung automatisch sofort nach dem Start des
Fernlenkkörpers einsetzen soIL
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Nachtleitvqrrichtung dadurch gekennzeichnet, daß sie
einen Rechner enthält, der über Geräte zur Signalspeicherung, -verstärkung- und -verarbeitung einerseits die
von dem Ortungsgerät gelieferten Signale, die für die Position des Fernlenkkörpers, bezogen auf die optische
Achse des Ortungsgerätes, kennzeichnend sind, und andererseits die- von dem thermischen Fernrohr
gelieferten Signale empfängt, die für die Position des Fernlenkkörpers bezogen auf die optische Achse des
thermischen Fernrohres, kennzeichnend sind, und daß der Rechner so gestaltet ist daß er in der Lage ist, an das
dem thermischen Fernrohr zugeordnete Gerät zur Sichtbarmachung Signale zu liefern, die für den
Unterschied zwischen den von dem Ortungsgerät bzw. dem thermischen Fernrohr empfangenen Signalen
repräsentativ sind.
Bei den bekannten Nachtfernrohren, die in der Lage sind, ein stark kontrastierendes Bild des Zieles und
seiner Umgebung zu liefern bildet das von de*n Fernlenkkörper getragene pyrotechnische Leitelement
nicht einen Emitter mit einer ausreichend kontrastierenden Infrarotstrahlung, um mit der erforderlichen
Genauigkeit erfaßt zu werden.
Um diesem Nachteil abzuhelfen ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen,
daß das thermische Fernrohr, das mit einem Fokussierungsobjektiv und einer in einer Richtung
wirksamen Abtasteinrichtung versehen ist. eine Detektoreinrichtung umfaßt, die aus zwei Detektoranordnungen
zusammengesetzt ist, von denen die eine Detektoranordnung in dem Spektralbereich des Zieles und seiner
Umgebung und die zweite in dem Spektralbereich der Emission des Leitelementes bzw. der Infrarotquelle des
Fernlenkkörpers empfindlich sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 in schematischer Darstellung die Relativpor.ition
der optischen Achsen von drei optischen Suchern, die einem Beobachter zur Verfügung stehen;
Fig.2 ein Blockdiagramm des erfindungsgemäßen
thermischen Fernrohres, das mit einem ersten Typ einer Detektoranordnung versehen ist;
Fig.3 eine Vorderansicht der Detektoranordnung des in F i g. 1 dargestellten Fernrohres in einer ersten
Ausfuhr ungsform;
F i g. 4 die Relativposition von drei Fadenkreuzen der optischen Sucher vor der Harmonisierung ihrer ">
<> optischen Achsen;
F i g. 5 und 6 abgewandelte Ausführungsformen der in F i g. 2 dargestellten Detektoranordnungen.
Fig. 1 zeigt die Situation, bei der ein Beobachter A
das Ziel B mittels eines Tagzielfernrohres anvisiert. Die optische Achse AL des Goniometers schließt mit der
Ziellinie einen unter 0,1 mrd liegenden Winkel α ein, und
zwar aufgrund einer ausreichenden mechanischen Kopplung und einer fabrikationsbedingten optischen
Justierung. A T ist die optische Achse des thermischen Fernrohres, das erfindungsgemäß dem Tagleitsystem
zugeordnet ist. Der Winkel β repräsentiert die mechanische Einstellungsgenauigkeit bei der Montage
dieses thermischen Zielrohres.
Gemäß Fig. 2 ordnet man in der Fokalebene der Linse 1 des thermischen Fernrohres, welches das
Nachtsichtsystem bildet, eine Reihe bzw. Leiste 3 von Elementardetektoren, beispielsweise auf der Basis von
xTe, an, deren Empfindlichkeit auf den
Spektralbereich 3 μ bis 5 μ oder 8 μ bis 12 μ ausgerichtet
ist. Diese Reihe oder Leiste kann durch ein Mosaik von
Elementardetektoren gleicher Empfindlichkeit ersetzt werden, die dem Infrarotemissionsbereich des Zieles B
und seiner Umgebung entspricht Erfindungsgemäß ordnet man in der gleichen Fokalebene der Linse 1 ein
Detektormosaik 4 oder noch eine zweite Reihe 4 von Infrarotdetektoren an, deren Empfindlichkeit ausgerichtet
bzw. abgestimmt ist auf die Wellenlänge 1,5 μ bis 2,5 μ, d. h. auf den Bereich, in dem die Strahlung des
Leitelementes P des Fernlenkkörpers ein Kontrastmaximum aufweist Die beiden Detektorreihen bzw.
Detektormosaiks 3 und 4 können in verschiedener Art einander zugeordnet sein, so wie es im folgenden noch
ausführlicher beschrieben wird. Sie können nebeneinander (Fig. 3), übereinanderliegend (F i g. 5) oder versetzt
zueinander (F i g. 6) in der Fokalebene angeordnet sein.
Vor den Detektoren 3 und 4 ist für den Fall, daß es sich bei der; Detektoren 3 und 4 um einfache Reihen
oder Leisten handelt, eine Horizonf/.«btasteinrichtung
2 vorgesehen, um das Nachlsichlfeld in der Richtung O'X abzutasten. Bei dieser Horizontalabtasteinrichtung
2 kann es sich um einen Planspiegel handeln, der von einem Motor zu einer oszillierenden Bewegung
angetrieben wird. Der Spiegel verändert dabei seine Lage um eine Achse, die parallel zur Richtung O'Yliegt,
die durch die Detektorreihen bzw. Detektorleisten gebildet ist Bei der Horizontalabtasteinrichtung 2 kann
es sich auch um ein gerades Prisma handeln, das um eine zur Richtung O'Vparallele Achse rotiert.
Jedes andere Abtastsystem kann eine Sicht des Feldes gemäß der Richtung O'X mit der gleichen Detektorreihe
bzw. -leiste erlauben. Die Einrichtung 2 könnte auch vor der Linse 1 angeordnet sein.
Die empfindliche Fläche bzw. Empfangsfläche jedes Elementardetektors der Reihe bzw. Leiste 3 besteht aus
einem kleinen Quadrat mit der Seitenlänge von 0,25 mrd. Wenn die Reihe aus 50 Detektoren besteht,
die in einem Abstand von 0,25 mrd liegen, beträgt das Sichtfeld des Nachtsichtsystems entsprechend der
Ach;.«: O'Vdemzufolge 25 mrd. Die Abtasteinrichtung 2
kann so gestaltet sein, daß sie eine Bildabtastung entsprechend zwei Rastern von 50 Zeilen ermöglicht. Es
genügt, den zweiten Raster mittels der gleichen Reihe bzw. Kolonne von 50 Elementardetektoren abzulesen,
nachdem man das einfallende Strahlenbündel mittels einer geeigneten Einrichtung um einen entsprechenden
Winkel versetzt hat. Das einem Detektor 3 entsprechende Sichtfeld beträgt demzufolge 25 mrd ■ 25 mrd.
In der Nähe des Zentrums der Nachtsichtdetektorreihe 3 ist auf der gleichen Unterschicht danebenliegend
eine Reihe 4 von Elementardetektoren angeordnet, die für dif Strahlung mit Wellenlängen von 1.5 μ bis 2,5 μ
empfindlich sind. Der in F i g. 1 dargestellte Winkel ß, der den anfänglicher montagebedingten Wihkeiabstand
der beiden optischen Achsen voneinander repräsentiert, ist ausreichend klein, um mit einer Reihe von
16 Elementardetektoren auszukommen, die die Form von kleinen Quadraten mit einer Seitenlänge von
0,12 mrd haben und jeweils paarweise neben jedem Elementardetektor der ersten Reihe 3 angeordnet sind.
Fig.3 zeigt die genaue Anordnung dieser beiden Detektorreihen. Mittels der Horizontalabtastung gewährleistet
man somit die Erfassung bzw. Anzeige des Fernlenkkörpers im Zentium des Nachtsichtfeides,
indem man ein Bild realisiert, das aus zwei verschachtelten Rastern von 16 Zeilen in einem Bereich von 4 mrd
bezüglich O'Y und 25 mrd bezüglich O'X gebildet ist.
Die Elementardetektorreihe 4 aus sechzehn für die Wellenlängen von 1,5 μ bis 2,5 μ empfindlichen Elementen
liefert demzufolge die Winkelabstände des Leitelementes des Fernlenkkörpers in der Nähe des Zentrums
des Nachtsichtfeldes mit einer Genauigkeit bei X und Y in der Größenordnung von 0,06 mrd, weil man zwei in
einem Abstand von 0,12 mrd liegende Elemente unterscheiden kann. Die Reihe 4 kann aus Detektoren
aus beispielsweise Cd,Hgi_,Te, InAs oder PbS beste- ln
hen.
F i g. 4 zeigt die Ortung bzw. Standortbestimmung des Fernlenkkörpers f/^ mittels der einzelnen Fadenkreuze,
bevor der erfindungsgemäße Harmonisierungsvorgang durchgeführt worden ist. Der Fernlenkkörper (P) |-,
(F i g. 4) hat die Koordinaten yi und V2 in dem Ortungsbzw. Peilsystem (T). das durch das Fadenkreuz des
thermischen Fernrohres mit den Achsen O'Y und O'X repräsentiert ist.
Die Werte (x?, >}) werden in einem bestimmten >()
Zeitabstand ίο nach dem Start des Fernlenkkörpers
erfaßt bzw. ermittelt, wobei dieser Zeitraum kurz gewählt ist. Der Zeitabstand ίο kann beispielsweise einer
von dem Fernlenkkörper durchlaufenden Entfernung von ca. 200 m entsprechen. Entsprechend F i g. 2 werden >-,
diese Werte einem elektronischen Gerät 5 zur Speicherung, Verstärkung und Verarbeitung der Signale
zugeführt, wobei dieses Gerät auf die verwendeten Detektoren abgestimmt ist. Die auf diese Weise
behandelten Werte (x2. yi) werden gespeichert, und in ln
dem Gerät 6 werden die Berechnungen
ΛΓ = .Y2 — JfI
y = yi - y\
j)
durchgeführt, wobei (x\. }\) die Koordinaten des
Fernlenkkörpers sind, die von dem Goniometer geliefert werden und demzufolge rnit Bezug auf das
Fadenkreuz (L) des Goniometers gemessen sind (siehe Fig. 4). Die Werte (x\. v\) sind in dem gleichen
Zeitabstand /0 wie die Werte (xi, }:) erfaßt und dem
Rechner über ein elektronisches Gerät 7 zur Speicherung. Verstärkung und Verarbeitung zugeführt worden.
Das Gerät 6 liefert dann die Korrekturen (x, y) an die Ablenkspulen oder Ablenkplatten einer Kathoden- j-,
strahlröhre 8 in Form von elektrischen Spannungen. Die Achse des Nachtzielgerätes wird durch ein Kreuz
gebildet, das beispielsweise dem Zentrum des Bildschirmes der Anzeigekathodenstrahlröhre 8 zugeordnet ist.
und zwar beobachtet durch ein Okular. Mit diesem Kreuz kann das Nachibild in der Mitte der elektrischen
Bildeinstellungsspannungen entsprechend der Horizontalachje O'X und der Vertikalachse O'Y positioniert
werden. Eine quasi-augenblickliche und -automatische
Korrektur ermöglicht es, die optischen Achsen des Suchers bzw. Lokalisators und des thermischen
Fernrohres zu harmonisieren, indem man der Kathodenstrahlröhre
8 die Korrekturspannungen Jr und y zuführt. Diese Harmonisierung kann bei jeder Zündung
des Fernlenkkörpers durchgeführt werden, und zwar entweder ein einziges Mal zum Zeitpunkt /0 oder
kontinuierlich zu reellen Zeitpunkten während der Lenkung des Fernlenkkörpers.
Die beschriebene Nachtleitvorrichtung ist demzufolge in der Lage, die Winkelabstände des Fernlenkkörpers
bezogen auf das Fadenkreuz des Nachtsichtfernrohres mit einer Genauigkeit zu liefern, die besser ist als
0,1 mrd.
Die in den F i g. 2 und J dargestellte Ausführungsform
gilt für den Fall, daß die beiden Detcktorreihen 3 und 4
nebeneinanderliegend angeordnet sind. Die Augenblikke der Analyse des Nachtsichtfeldes und des Fernlenkkörpers
sind daher um einen bekannten Wert gegeneinander versetzt, und zwar entsprechend dem
geringen Abstand zwischen den beiden Reihen 3 und 4. Es ist auch möglich, die beiden Detektorreihen 3 und 4
einander überlagernd anzuordnen, so wie es in Fig. 5
dargestellt ist. indem man ein erstes optisches Fenster realisitrt. das für eine Strahlung mit der Wellenlänge
von 3 μ bis 5 μ oder 8 μ bis 12 μ transparent ist, wobei dieses Fenster mit abgestimmter Sensibilität auf dem
Fenster für 1.5 μ bis 2,5 μ angeordnet ist. Die beiden Detektoren 3 und 4 analysieren in jedem Moment das
gleiche Feld mit ein und demselben Konzentrationssystem 1 und Abtastsystem 2. wie es in F i g. 2 dargestellt
ist; die beiden Detektoren sind auf der gleichen Schicht fixiert und vorzugsweise in ein und denselben
K.ryo5iatcii eingesetzt.
Die beiden Detektoren können auch, falls erforderlich,
gemäß Fig. 6 in zwei getrennte Kryostaten eingesetzt sein, was zur Folge hat. daß die optischen
Bahnen teilweise voneinander getrennt sind, beispielsweise mittels zweier Spiegel 9 oder einer Lamelle mit
parallelen Flächen. Dieses macht es eventuell erforderlich, daß zwei Abtasteinrichtungen 2 und 2a vorhanden
sind. Die Behandlung der von den Detektoren stammenden Signale erfolgt ebenfalls in dem Gerät 5,
um. so wie es bereits oben beschrieben ist. ein Maß für den Winkelabstand des Projektils bezogen auf das
Kreuz des Nachtsichtfadenkreuzes zu liefern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Nachtleitvorrichtung für Fernlenkkörper mit einem Tagzielfernrohr und einem Inrrarotgoniometer
als Ortungsgerät (Lokalisator) zum Erfassen einer von dem Fernlenkkörper getragenen Infrarotquelle,
und einem thermischen Nachtsichtfernrohr, dem ein Gerät zur Sichtbarmachung zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Rechner (6) enthält, der über Geräte (5, 7) zur
Signalspeicherung, -verstärkung- und -verarbeitung einerseits die von dem Ortungsgerät gelieferten
Signale, die für die Position des Fernlenkkörpers, bezogen auf die optische Achse des Ortungsgerätes,
kennzeichnend sind, und andererseits die von dem J5
thermischen Fernrohr gelieferten Signale empfängt, die für die Position des Fernlenkkörpers, bezogen
auf die optische Achse des thermischen Fernrohres, kennzeichnend sind, und daß der Rechner (6) so
gestaltet ist, daß er in der Lage ist, an das dem
thermisdtjn Fernrohr zugeordnete Gerät (8) zur
Sichtbarmachung Signale zu liefern, die für den Unterschied zwischen den von dem Ortungsgerät
bzw. dem thermischen Fernrohr empfangenen Signalen repräsentativ sind.
Z Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät (8) zur Sichtbarmachung
eine Kathodenstrahlröhre 1st, deren horizontalen und vertikalen Ablenkspulen bzw. Ablenkplatten die
von dem Rechner (6) gelieferten Signale zugeführt J0
werden.
3. Vorricinung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das thermische Fernrohr, das
mit einem Fokussierungsobjektiv und einer in einer Richtung wirksamen Abtasteinrichtung (2) versehen
ist, eine Detektoreinrichtung umfaßt, die aus zwei Detektoranordnungen zusammengesetzt ist, von
denen die eine Detektoranordnung in dem Spektralbereich des Zieles und seiner Umgebung und die
zweite in dem Spektralbereich der Emission der Infrarotquelle des Fernlenkkörpers empfindlich sind.
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1976
- 1976-11-26 US US05/745,225 patent/US4151968A/en not_active Expired - Lifetime
- 1976-11-29 DE DE2654103A patent/DE2654103C2/de not_active Expired
- 1976-11-30 GB GB49757/76A patent/GB1569306A/en not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3217726C1 (de) * | 1981-05-15 | 2003-07-10 | Hughes Aircraft Co | Raketenverfolgungsgerät zur Erzeugung von Bahnfehlersignalen |
| DE3514380A1 (de) * | 1985-04-20 | 1986-10-30 | Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH, 8012 Ottobrunn | Afokales waermebildgeraet |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4151968A (en) | 1979-05-01 |
| DE2654103A1 (de) | 1977-07-07 |
| GB1569306A (en) | 1980-06-11 |
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