AT226841B - Hochfrequenzstrom führender Elektrodenanschluß für Senderöhren - Google Patents

Hochfrequenzstrom führender Elektrodenanschluß für Senderöhren

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AT226841B
AT226841B AT738861A AT738861A AT226841B AT 226841 B AT226841 B AT 226841B AT 738861 A AT738861 A AT 738861A AT 738861 A AT738861 A AT 738861A AT 226841 B AT226841 B AT 226841B
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Description


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  Hochfrequenzstrom führender Elektrodenanschluss für Senderöhren 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochfrequenzstrom führenden Elektrodenanschluss für eine für
Frequenzen über 4 MHz geeignete Senderöhre, welches Anschlussglied mittels einer Metallkappe in der
Glaswand festgeschmolzen ist. Es zeigt sich, dass bei solchen Röhren, bei denen das Gitter mittels eines mit einer Metallkappe verbundenen   Zuführungsleiters   durch die Glaswand hindurchgeführt ist, dadurch
Schwierigkeiten auftreten können, dass die Anschmelzstelle der Kappe zu heiss wird.

   Aus vielen Unter- suchungen hat sich ergeben, dass dies dadurch verursacht wird, dass bei solchen hohen Frequenzen eine unsymmetrische Verteilung des Hochfrequenzstromes in der Kappe auftreten kann, insbesondere wenn die Anschlussklemme des Röhrenhalters den als Kontaktstift ausgebildeten Teil der Kappe nicht völlig um- schliesst. 



   Es hat sich jetzt gezeigt, dass es möglich ist, diesen Nachteil zum grössten Teil zu beheben und ausser- dem eine verbesserte Kühlung der Anschmelzstelle zu erhalten, wenn gemäss der Erfindung in der Nähe der Anschmelzstelle der Kappe ein vorzugsweise aus einer Kupferlegierung bestehender, scheibenförmiger
Ring mit der Kappe verbunden ist. Es hat sich als möglich erwiesen, den Ring derart zu bemessen, dass eine genügend gleichmässige Stromverteilung in der Kappe auftritt, und dass ausserdem die Kühlung der
Kappe dadurch stark verbessert wird, dass der Ring als Kühlrippe wirkt. Die Kühlung erfolgt hiebei durch
Wärmeabgabe des Ringes an die umgebende Luft, da die Temperatur nicht genügend hoch ist, um eine wirksame Kühlung durch Wärmestrahlung zu erhalten. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung und eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. l eine Röhre mit   Anschlussgliedem   nach der Erfindung, während Fig. 2 eine andere Ausführungsform eines Durchführungsgliedes nach der Erfindung darstellt. 



   In Fig. l ist 1 der Kolben einer Senderöhre, in dem ein Elektrodensystem 2 angeordnet ist. Das Gitter ist durch zwei Zuführungsleiter 3 mit den Anschlussgliedern verbunden, die die Form von Kappen 4 haben und im Glas festgeschmolzen sind. Die Leiter 3 sind mit einem Füllkörper 5 und Lötmitteln 6 in den Kappen 4 befestigt. Die Kappen bestehen vorzugsweise aus einer versilberten Nickel-Kobalt-Eisenlegierung (Kovar), die gut am Glas festgeschmolzen werden kann. 



   Auf jeder Kappe 4 ist ein scheibenförmiger Ring 7 festgelötet, wodurch der Hochfrequenzstrom besser am Umfang der Kappen verteilt wird. Infolgedessen ist die Erhitzung gleichmässiger, insbesondere wenn eine Halterung verwendet wird, deren Kontaktorgane die Anschlussglieder nicht vollständig umschliessen, wie gestrichelt in Fig. l angegeben ist. Die Ringe 7, die vorzugsweise aus einer Kupferlegierung bestehen, fördern auch die Verteilung der Wärme durch Leitfähigkeit. Weiter geben die Ringe durch Konvektion eine beträchtliche Menge Wärme an die Luft ab. 



   Bei einer bestimmten Senderöhre von 5 kW Ausgangsleistung zeigte sich, dass die Kappen örtlich weit über die zulässige Temperatur von 2200C erhitzt wurden, wobei am Umfang des   AnschmelzrandesTem-   peraturunterschiede von mehr als   30 C   auftraten. Hiedurch entstehen ungleichmässig verteilte hohe mechanische Spannungen im Anschmelzrand, die zum Bruch des Glases führen können. 



   Nach der Anordnung der Ringe 7 entsprechend der Erfindung zeigte es sich, dass keine messbaren Temperaturunterschiede am Umfang mehr auftraten, während die Temperatur der Anschmelzstelle 60 bis 

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   700C   niedriger wurde. Der Durchmesser der scheibenförmigen Ringe war 22 mm, die Stärke 1 mm, während die Stärke des Materials der Kappen etwa   0, 75   mm und der Durchmesser des Loches 9 mm war. Eine grössere Stärke des Materialsder Kappen gibt Schwierigkeiten beim Anschmelzen. Ausserdem hat das Material der Kappen eine schlechte Wärmeleitung, so dass hiedurch keine genügend gleichmässige Wärmeverteilung erhalten werden kann. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der Leiter 3 durch den Boden der Kappe 8   hindurchge-   führt und in diesem festgelötet. Auf dem Leiter 3 ist ein Kontaktglied 9 vorgesehen, das einen scheibenförmigen Flansch 10 aufweist. Die Scheibe 10 ist durch Lötmittel innig mit dem Boden der Kappe 8 verbunden, wodurch der Zweck der Erfindung erzielt wird. Es ist nicht erforderlich, dass die Scheibe 10 einen Teil des Kontaktgliedes 9 bildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : EMI2.1 Form einer Metallkappe (4,8) aufweist, deren Rand mit der Glaswand (1) verschmolzen ist, dadurchgekennzeichnet, dass in der Nähe der Anschmelzstelle ein, vorzugsweise aus einer Kupferlegierung bestehender, scheibenförmiger Metallring (7, 10) mit der Kappe (4,8) verbunden ist.
AT738861A 1960-10-03 1961-10-02 Hochfrequenzstrom führender Elektrodenanschluß für Senderöhren AT226841B (de)

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