AT226797B - Überlastungsschutzeinrichtung - Google Patents

Überlastungsschutzeinrichtung

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AT226797B
AT226797B AT623461A AT623461A AT226797B AT 226797 B AT226797 B AT 226797B AT 623461 A AT623461 A AT 623461A AT 623461 A AT623461 A AT 623461A AT 226797 B AT226797 B AT 226797B
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AT
Austria
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current
overload protection
protection device
switches
exceeded
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Application number
AT623461A
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English (en)
Inventor
Otto Ing Schoelzky
Original Assignee
Elin Union Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Überlastungsschutzeinriehtung   
Die Erfindung betrifft eine   zeitabhängige   Überlastungsschutzeinrichtung mit einem Gleichstromschnell- schalter, der einen Halte- und Auslösemagneten besitzt, die beide vom zu überwachenden Strom erregt sind, wobei der Auslösemagnet die grössere Windungszahl aufweist, beiden Magnetsystemen ein gemein- samer im Sinne des Haltemagneten federbelasteter die Kontakttrennung vollziehender Schlaganker zuge- ordnet ist und gegebenenfalls der Haltemagnet zwischen seinen Jochschenkel eine Polarisationswicklung trägt. Im besonderen   kommen einpolige Gleichstromschnellschalter   in polarisierter bzw. stromrichtungs- empfindlicher oder unpolarisierter Form in Frage, die unter der Bezeichnung   Gearapidschalterbekannt   sind.

   Bei einer dieser bekannten Ausführungen erfolgt die Abschaltung eines Schnellschalters durch Kurz- schliessen der Polarisationsspule über ein Röhrenschaltglied. Bei einer weiteren bekannten Ausführung soll durch eine Kurzschlusswicklung. die am Haltemagneten aufgebracht ist, eine selektive Abschaltung zweier oder mehrerer Schalter untereinander im Falle eines aufkommenden Kurzschlusses erreicht werden. Diese
Schalter werden in Gleichstromversorgungsanlagen als Kurzschlussschutz eingebaut. So werden   z. B.   bei   Gleichrichterbahnanlagen als Gefässschutz polarisierte und   als Streckenschalter unpolarisierte Schalter ver- wendet. In Anlagen der Industrie, wo diese Schalter als Motorschutz dienen, genügt die unpolarisierte
Ausführung. 



   Es liegt im Wesen des Schalters, dass er   stromanstiegtempfindlich   arbeitet, so dass die statisch ermittelten Auslösewerte dynamisch in Abhängigkeit von den Ampere pro Sekunde die Auslösung des Schalters früher durchführen. Da. wie schon erwähnt, der Schalter ein ausgesprochener Kurzschlussschalter ist, betragen die eingestellten Auslösewerte bei polarisierten Schaltern das   2, 25-fache, beiunpolarisierten   Schaltern das 2, 5-fache des Nennstromes.

   Da nun bei kontinuierlich ansteigendem Strom. der über dem
Nennwert aber unter dem Auslösewert liegt, meist kein entsprechender Überlastschutz vorhanden ist, war es Ziel der Erfindung, in diesem Zusammenhang eine bei Erreichung einer bestimmten Stromschranke vorbestimmt zeitverzögerte Überstromabschaltung zu entwickeln, wobei diese Aufgabe derart zu lösen war, dass dem Schalter sein Arbeitsverhalten als Kurzschlussschnellschalter gewahrt blieb. 



   Erfindungsgemäss ist deshalb auf dem Joch des Haltemagneten eine zusätzliche Wicklung vorgesehen, deren die Haltekraft vermindernde Beaufschlagung bei Überschreiten einer wählbaren Stärke des zu überwachenden Stromes mit unabhängig von dieser Stromstärke wählbarer Zeitverzögerung erfolgt, sofern die gewählte oder eine grössere Stromstärke über die betreffende Zeit anhält. 



   Zur Überwachung des Stromes kann erfindungsgemäss ein im Gleichstromkreis liegender Widerstand, z. B. ein Messshunt dienen, dessen Spannungsabfall bei Überschreiten eines wählbaren Wertes das Anlaufen eines Zeitgliedes auslöst. Es ist jedoch auch möglich, dass zur Überwachung des Stromes ein auf der Wechselstromseite liegender Wandler, bei Drehstromanspeisung ein vorzugsweise von zwei Wandlern gespeister Summenwandler dient, der bei Überschreiten eines wählbaren Stromwertes das Anlaufen eines Zeitgliedes auslöst. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 und la zeigen die   Überwachung einer einfachen, Fig. 2   einer   Mehrfach-Gleichrichteranlage.   Die Fig.   3 - 5   geben den zugehörigen Schnellschalter wieder, wobei Fig. 3 ein Längsschnitt, Fig. 4 ein Schnitt nach der Ebene   C - D   der Fig. 3 und 5 ist. Fig. 5 ist ein Schnitt längs der Ebene   A - B   der Fig. 3 und 4. Fig. 6 stellt die Überwachung von der Drehstromseite her dar. 



   In Fig. 1 wird vom Netz 1 über einen Transformator 2 ein Gleichrichter 3 gespeist, dessen Gleich- 

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 EMI2.1 
 

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Claims (1)

  1. EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3>
    2. Überlastungsschutzeinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zur Überwachung des Stromes ein im Gleichstromkreis liegender Widerstand, z. B. ein Messshunt dient, dessen Spannungsabfall bei Überschreiten eines wählbaren Wertes, das Anlaufen eines Zeitgliedes auslöst.
    3. Überlastungsschutzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Überwachung des Stromes ein auf der Wechselstromseite liegender Wandler, bei Drehstromanspeisung ein vorzugsweise von zwei Wandlern gespeister Summenwandler dient, der bei Überschreiten eines wählbaren Stromwertes das Anlaufen eines Zeitgliedes auslöst.
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