AT226280B - Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder - Google Patents

Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder

Info

Publication number
AT226280B
AT226280B AT919361A AT919361A AT226280B AT 226280 B AT226280 B AT 226280B AT 919361 A AT919361 A AT 919361A AT 919361 A AT919361 A AT 919361A AT 226280 B AT226280 B AT 226280B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
angle
mirror
electromagnetic waves
emitting
kink
Prior art date
Application number
AT919361A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Telefunken Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Gmbh filed Critical Telefunken Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT226280B publication Critical patent/AT226280B/de

Links

Landscapes

  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder 
Im Stammpatent ist ein Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder beschrieben, bei welchem die Phase der Aperturbelegung des Flächenstrahlers eine Frequenzabhängigkeit aufweist. Die Grösse der Apertur dieses Flächenstrahlers ist so gewählt, dass bei der tiefsten Betriebsfrequenz bei konphaser Belegung die Breite der Hauptkeule etwa den zulässigen Minimalwert hat, und die maximale Phasenabweichung am Rande der Apertur gegenüber der Mitte bei der Höchstbetriebsfrequenz ist so gewählt, dass die Breite der Hauptkeule die zulässige Minimalbreite nicht unterschreitet. 



   Insbesondere ist im Stammpatent (vgl. auch Anspruch 6 desselben) eine Richtantenne beschrieben, bei welcher die Phasenabweichung in der Apertur durch Stufen oder Knicke am Reflektor und/oder durch stufenförmige oder keilförmige Vorsätze aus   phasenverzögemdem   oder phasenbeschleunigendem Material erzeugt ist. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass bei einem Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder nach dem Patent Nr. 214982, bei welchem die Phasenabweichung in der Apertur durch einen Knick am Reflektor erzeugt ist (Winkelspiegel), der   Knickwinkel   durch eine der nachfolgenden Beziehungen bestimmt ist : a) rechteckförmiger Winkelspiegel : 
 EMI1.1 
 b) rhombischer Winkelspiegel : 
 EMI1.2 
 wenn a= senkrecht zur Knicklinie verlaufende Seitenkante des rechteckförmigen Winkelspiegels, c = senkrecht zur Knicklinie verlaufende Diagonale des rhombischen Winkelspiegels, y = Einfallswinkel in einer durch a bzw. c gehenden Einfallsebene, die senkrecht auf der Aper- tur steht und 
X= Wellenlänge. 



  * l. Zusatzpatent Nr. 221589. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In den Zeichnungsfiguren bedeutet a die senkrecht zur Knicklinie verlaufende Seitenkante des recht- eckigen Winkelspiegels (Fig. 1), c die senkrecht zur Knicklinie verlaufende Diagonale des rhombischen   Winkelspiegels (Fig. 3), y   den Einfallswinkel einer durch a bzw. c gehenden Einfallsebene, die senkrecht auf der Apertur steht, X die Wellenlänge, 6 den Abstrahlwinkel. 



  Fig. 1 zeigt eine einfache Form eines rechteckigen Winkelspiegels. 



   In der Fig. 2 ist das Strahlungsdiagramm für die Einfallsebene im Bereich der Hauptkeule eines rhom- bischen Winkelspiegels für verschiedene   Knickwinkel   dargestellt (c =   12, 8 m, À   = 7, 5 cm, y =-600). 



   Bei einem Winkelspiegel hängt die Verformung des Diagramms gegenüber dem Diagramm des ebenen
Spiegels neben dem Knickwinkel auch von der Spiegelgrösse, der Spiegelform, der Wellenlänge und dem
Einfallswinkel der auftreffenden Strahlung ab. Als Beispiel seien folgende Fälle angeführt : 
Rechteckiger Winkelspiegel : 
 EMI2.1 
 = 5, 07 m \= 7, 5cm y= 0  Die Erfindung liefert nun eine allgemeine, d. h. unabhängig von Spiegelgrösse, Wellenlänge und Einfallswinkel mit guter Näherung geltende Gesetzmässigkeit für die Ausgestaltung des Flächenstrahlers bei gewünschter Verformung der Hauptkeule. 



   Zu der Dimensionierung gemäss den obigen Formeln a und b gelangt man, wenn bei der theoreti-   schen Betrachtung   ein   geeigneterKnickparameter fürSpiegel,   deren Dimensionen gross gegen die Wellenlänge sind, eingeführt wird. 



   Ohne Kenntnis eines solchen Knickparameters müsste für jeden Einzelfall mit Hilfe einer recht aufwendigen Theorie numerisch das Optimum von   0   durch Einsetzen verschiedener Knickwinkel gesucht werden. 



   Beim rhombischen Spiegel   z. B.   muss die Feldstärke in Abhängigkeit vom Abstrahlwinkel 6 in der senkrecht zur Apertur durch die Diagonale c verlaufenden Einfallsebene für eine unter dem Winkel y in dieser Ebene einfallenden Welle errechnet werden aus nachfolgender Gleichung (1). 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Das Hauptmaximum dieses Ausdrucks liegt bei einem   Abstrahlwinkel # # - &gamma;,   so   dass für klei-   ne Knickwinkel die vor den einzelnen Summanden stehenden Faktoren cos (6   ) cos (y )   2 cos   y   (2) werden. Im Bereich der Hauptkeule ändern sich   diese"Vorfaktoren"bei   grossen Spiegeln (scharfe Haupt-      keule) mit dem Knickwinkel nur wenig im Vergleich zu den andern Ausdrücken, so dass die in   geschweif-   tenKlammem   stehenden Ausdrücke die Verformung der Hauptkeule in   erster Linie bestimmen.

   Für die Um- gebung des hauptmaximums   (d.     h. 5 -y) kann   man nun die Ausdrücke in den geschweiften Klammern folgendermassen umformen : 
 EMI3.1 
 Bei den rechteckigen Winkelspiegeln ist für die Berechnung des Strahlungsdiagramms ein ähnlich auf- 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 vor allem die Grösse von cos   (y )   in erster Linie nur den Winkelmassstab und nicht die Form des Diagramms bestimmt. Die durch einen bestimmten   Winkel   bzw. den betreffenden Wert von   #v   bewirkte Diagrammverformung ist daher in guter Näherung proportional c cos y bzw. cos y,   d. h.   der Abmes- sung des Spiegels, umgekehrt proportional der Wellenlänge und proportional cos y.

   Die Verformung der Hauptkeule ist also umso grösser, je grösser der Knickwinkel und die Spiegelabmessung und je kleiner die Wellenlänge und der Einfallswinkel sind. Oder umgekehrt : Für eine bestimmte Verformung muss man den Knickwinkel umso kleiner machen, je grösser die Spiegelabmessung bzw. je kleiner die Wellenlänge und der Einfallswinkel sind. 



   Dieses A v hat nun für eine bestimmte Spiegelform (quadratisch oder rhombisch) unabhängig von den Spiegeldimensionen (a oder c), der Wellenlänge X und dem Einfallswinkel y mit praktisch genügender Genauigkeit den gleichen Optimalwert, u. zw. : 
Bei dem rechteckigen Spiegel : 
 EMI3.5 
 bei dem rhombischen Spiegel : 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 
Der rhombische Spiegel ist dabei dem rechteckigen vorzuziehen. Da durch die Knickung der Oberfläche die Nebenmaxima gegenüber dem ebenen Spiegel anwachsen, ist dieser unerwünschte Effekt, bei dem der db-Wert der Nebenmaxima doppelt so gross ist wie beim rechteckigen (l. Nebenmaximum 26 db gegenüber 13 db), beim rhombischen Spiegel praktisch weniger von Nachteil.

   Vor allem aber wird beim rhombischen Spiegel eine "ebene" Kuppe der Hauptkeule erzielt, während beim rechteckigen Spiegel auch im Optimalfall eine Mindestwelligkeit von zirka 2 bis 3 db bleibt. 



   Nun nimmt aber mit zunehmendem Knickwinkel die Flächenausnutzung ab. Da man anderseits mit einem Knickwinkel, der etwas unter dem optimalen liegt, auch schon einen genügenden Verformungeffekt erzielt (wenn auch dabei nicht die maximale Flachheit der Kuppe erreicht wird), wird es im Ein- 
 EMI4.2 
    unter Umständen zweckmässigfür   die optimale Verformung massgebende ist, und dabei eine stärkere Welligkeit in der Kuppe der Haupt- keule in Kauf zu nehmen. Anderseits könnte es bei grossen Spiegeln oder bei sehr grossem Abstand der oberen von der unteren Betriebsfrequenz notwendig sein, über das Optimum von hinauszugehen, um die notwendige Verbreiterung der Hauptkeule zu erreichen. 



   Ob man im Einzelfall wirklich immer genau das Optimum von      einstellt, hängt dabei von den Be- triebsumständen wie den zu   erwartendenSchwankungen desAntennenträgers, den   Änderungen des'Einfalls- und Ausfallswinkels in der Troposphäre und auch von dem Abstand der Betriebsfrequenzen ab. Die   o. a.   



   Werte für Av sind daher nur als Richtwerte für die Dimensionierung von Winkelspiegeln aufzufassen. 



   Der letzte der in der Tabelle angeführten Fälle sei als Ausführungsbeispiel an dem Diagramm gemäss
Fig. 3 näher   erläutert : Mit   Rücksicht auf die Schwankungen des Ausbreitungsweges der elektromagneti- schen Wellen in der Troposphäre und wegen der Schwankungen der Antennenträger ist die Bündelung und damit der Gewinn der Antennen begrenzt. Es wird im allgemeinen eine minimale Halbwertsbreite der
Hauptkeule   von etwa 2 , höchstens   aber von   l, 5    als zulässig erachtet. Mit einer Diagonale c = 12, 80 m 
 EMI4.3 
 gegen   ist bei einer geknickten Oberfläche   mit   einem Knickwinkel vor ! 0, 480   bei 4000 MHz nicht mehr die zu schmale Halbwertsbreite von 0, 850, sondern eine solche von   2, 90   vorhanden.

   Ausserdem ist der mittlere Teil der Hauptkeule fast eben und liefert daher in einem Bereich von zirka 1  ein nahezu winkelunabhängiges Diagramm. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder nach dem Patent Nr. 214982, bei welchem die Phasenabweichung in der Apertur durch einen Knick am Reflektor erzeugt ist (Winkelspiegel), dadurch gekennzeichnet, dass der Knickwinkel durch eine der nachfolgenden Beziehungen bestimmt ist : a) rechteckförmiger Winkelspiegel : EMI4.4 b) rhombischer Winkelspiegel : EMI4.5 wenn a = senkrecht zur Knicklinie verlaufende Seitenkante des rechteckförmigen Winkelspiegels, c = senkrecht zur Knicklinie verlaufende Diagonale des rhombischen Winkelspiegels, y = Einfallswinkel in einer durch a bzw. c gehenden Einfallsebene, die senkrecht auf der Apertur steht und <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1
AT919361A 1961-01-26 1961-12-04 Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder AT226280B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT214982D
DE226280X 1961-01-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT226280B true AT226280B (de) 1963-03-11

Family

ID=25607910

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT919361A AT226280B (de) 1961-01-26 1961-12-04 Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT226280B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2753180A1 (de) Rundstrahlantenne
DE2139076A1 (de) Kurzwellenantenne
DE69626565T2 (de) Dielektrische Antenne
AT226280B (de) Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder
DE1791061B2 (de) Monopuls Radarantenne, bestehend aus mehreren Wanderfeldstrahlern
WO1984002038A1 (fr) Antenne directionnelle a large bande
DE2702677A1 (de) Antennenreflektor fuer konstante richtstrahlbreite
DE884970C (de) Richtantenne fuer Mikrowellen
DE2048710A1 (de) Antennenanordnung
DE1130484B (de) Als Winkelspiegel ausgebildeter Flaechenstrahler mit nicht konphaser Belegung
EP0022991B1 (de) Antennenanordnung zur strahlungspegelmässigen Überdeckung aller Nebenzipfel einer scharf bündelnden Hauptantenne und Anwendung bei einer Radarrundsuchantenne
AT214982B (de) Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder
DE895316C (de) Antennenanordnung zur Erzeugung eines Doppelachtdiagramms
DE3044532A1 (de) Hochfrequenzantenne kleiner kreisfoermiger apertur mit einer anordnung von schlitzstrahlern
DE2416691A1 (de) Breitbandantenne
DE2163575C3 (de) Hohlletterwinkelstück
DE3028730C2 (de)
DE1146142B (de) Flaechenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer, vorzugsweise zweier auseinanderliegender Frequenzbaender
DE713520C (de) Adcockantennensystem
DE669447C (de) Mit Langwellen arbeitende Peilanlage fuer Tauchboote
DE880325C (de) Aus mehreren Dipolen bestehende Richtstrahlantenne fuer Nachrichtengeraete
AT242203B (de) Breitbanddipol
DE2029412A1 (de) Antenne aus mehreren Einzelstrahlern
DE2603055A1 (de) Erregersystem fuer reflektorantennen
AT223661B (de) Umlenkspiegel für elektromagnetische Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder