AT226180B - Vorrichtung zur kontinuierlichen Kreislaufverhefung zuckerhaltiger Maischen - Google Patents

Vorrichtung zur kontinuierlichen Kreislaufverhefung zuckerhaltiger Maischen

Info

Publication number
AT226180B
AT226180B AT124559A AT124559A AT226180B AT 226180 B AT226180 B AT 226180B AT 124559 A AT124559 A AT 124559A AT 124559 A AT124559 A AT 124559A AT 226180 B AT226180 B AT 226180B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
mash
air
yeast
fermentation
sugar
Prior art date
Application number
AT124559A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Becker Appbau Geb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Becker Appbau Geb filed Critical Becker Appbau Geb
Application granted granted Critical
Publication of AT226180B publication Critical patent/AT226180B/de

Links

Landscapes

  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Vorrichtung zur kontinuierlichen   Kreislaufverhefung zuckerhaltiger Maischen   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Durch eine solche Ausbildung des Verhefungsbottichs lässt sich erreichen, dass ein selbsttätiger Kreislauf der Maische während des Verhefungsprozesses stattfindet. Die durch den perforierten Abschnitt der schräg nach aufwärts verlaufenden Trennwand hindurchtretende lufthaltige Maische wird oberhalb der genannten schrägen Trennwand entlüftet. Durch die Entlüftung wird die Maische-Luft-Flüssigkeit in den Zustand der reinen Flüssigkeit   zuruckgebildet.   Sie ist somit spezifisch schwerer geworden als die im Verhefungsbottich befindliche Maische-Luft-Flüssigkeit.

   Da die Trennwand zum Belüfter abfallend angeordnet ist, drückt die entlüftet Flüssigkeit auf die in dem absteigenden   Belì1ftungsmaischeteilstrom   neu belüftete Maische, die dadurch bis zu   100% mit Luft   angereichert wieder unten in den Bottich hineingedrückt wird. Auf diese Weise lässt sich ein hydrostatischer Effekt erzielen. Durch konstante Vermischung der Gärflüssigkeit in dem Verhefungsbottich mit Luft in einem Volumenverhältnis von etwa   1 : 1   wird die Gärflüssigkeit so expandiert, dass sie auf eine maximale Steighöhe getrieben wird, auf Grund deren ein selbst- 
 EMI2.1 
 in den Verhefungsbottich zurückfallen, sondern wird durch die Schräge der Trennwand in den absteigenden Belüftungsmaischeteilstrom geleitet. Auf diese Weise wird das Prinzip des hydrostatischen Umlaufes verwirklicht. 



   Die ausserordentlich intensive Belüftung der Maische in der Weise, dass Luft und   MaischeflUssigkeit   in einem gleichen Volumenverhältnis gemischt sind, führt noch zu dem weiteren Vorteil, dass eine stark hefehaltige Maische verarbeitet werden kann. Während man bisher mit einer Stellhefemenge von nur etwa 8 bis   100/0   den Verhefungsprozess   durchführen   konnte, erlaubt die erfindungsgemässe Kreislaufverhe- fung, dass man mit einer Stellhefemenge wesentlich über   100/0   hinaus, vorzugsweise   30 - 50ale,   arbeiten kann. Insgesamt ergibt sich hiebei, dass der gesamte Raumbedarf einer Verhefungsanlage, bezogen auf die erzielbare Leistung, wesentlich verringert werden kann. 



   Der Berührungsfaktor zwischen Hefezelle und Luftbläschen verbessert sich bei höherem Hefegehalt in der hefehaitigen Maische, weil bei hohen Hefekonzentrationen die aufsteigenden Luftbläschen deformiert werden, was zu einer Vergrösserung ihrer Oberfläche führt und somit eine erstrebenswerte Diffusion einer grösseren Sauerstoffmenge in der Hefezelle begünstigt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung für die kontinuierliche Kreislaufverhe- fung gemäss der Erfindung dargestellt. 



   Die Figur zeigt eine Ausführungsform des Aufbaues der Vorrichtung im Schema. 



   In einem Verhefungsbottich 1 befindet sich im Betrieb der Vorrichtung bis zur Höhe 2 eine Menge 3 von hefehaltiger Maische. In einer Leitung 11 für den absteigenden Belüftungsmaischeteilstrom befindet sich   der Belüfter   4. Dieser besteht aus einem gasdurchlässigen Rohr 7, zwischen dem und der Aussenwand 5 des Belüfters. schraubenförmig verlaufende   Leitflächen   6 angeordnet sind. Die Zuführung der Luft erfolgt durch die Leitung 8. 



   In dem oberen Teil 14 des Verhefungsbottichs 1 ist eine Trennwand 15 angeordnet, die zu dem Be- lüfter 4 schräg nach abwärts verläuft. An dem höher liegenden Teil 15a der Trennwand ist eine Perfora- tion vorgesehen, durch deren Öffnungen das Maische-Luft-Gemisch aus dem unteren Abschnitt 3 des Ver-   . hefungsbottichs l   in den oberen Abschnitt 14 aufsteigen kann. Gegenüber der Perforation des   höhe'lie-   gendenTeiles 15a der Trennwand befindet sich   eineprallfläche   15b zur Unterstützung der Entlüftung beim Übertritt des Maische-Luft-Gemisches in den oberen Bottichabschnitt 14.

   Zur Abführung der Luft aus die-   semAbschnitt   14 ist eine Leitung 16 für denAbzug   derAbluft   vorgesehen, die durch einen Wasserabschei- der führt und mittels eines Mischventils mit   der Frischluftzuleitung   durch die oder den   Belüfter   in Verbin- dung steht. Durch die Leitung 17 wird frisches Verhefungssubstrat zu der Maische eingespeist. An dem 
 EMI2.2 
 sehen. In diesem Umlauf befindet sich eine Kühleinrichtung 13 zur Regulierung der Maischetemperatur in dem Bottich 1. Der Umlauf   10'führt   zu einer   Versprilheinrichtung   12, die in den oberen Abschnitt 14 des Bottichs 1 einmündet. Mittels der   Versprüheinrichtung wird der Entlüftungsvorgang   durch die zugeführte gekühlte Maische intensiviert.

   In der Leitung 18 kann die Maische selbsttätig aufsteigen. Durch diese Leitung lässt sich die Hefe kontinuierlich entnehmen. Die Leitung ist vorzugsweise so ausgebildet, dass die Abflussstellen von dieser Leitung zu der zu dem Separator führenden Leitung 18" in der Höhe verstellbar ist. Die Abflussstelle der Leitung 18 kann oberhalb des Flüssigkeitsspiegels 2 liegen, mit ihm abschliessen oder zur völligen Entleerung des Gefässes tiefer gelegt werden. 



   Bei dem selbsttätigen Umlauf der Maische ist die Aufsteigegeschwindigkeit der Luftbläschen in dem Verhefungsbottich 1 gleich oder etwas geringer als der Zufluss der entlüfteten Maische in den Belüfter 4 (in Litern je Sekunde) dividiert durch den Querschnitt des Bottichs 1. Eine Regulierung kann durch Ver- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


AT124559A 1958-03-01 1959-02-18 Vorrichtung zur kontinuierlichen Kreislaufverhefung zuckerhaltiger Maischen AT226180B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE226180X 1958-03-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT226180B true AT226180B (de) 1963-03-11

Family

ID=5864669

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT124559A AT226180B (de) 1958-03-01 1959-02-18 Vorrichtung zur kontinuierlichen Kreislaufverhefung zuckerhaltiger Maischen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT226180B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US3872003A (en) High-oxygen treatment of waste with selective oxygen recirculation
DE2522478B2 (de) Aerobe Kultivierung eines Mikroorganismus
DE2402082B2 (de) Vorrichtung fuer die aerobe kultivierung von mikroorganismen
DE1457065C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Er zeugen einer Ruhrwirkung sowie einer Zirkulation in einer Flüssigkeit in einem Garbehalter fur aerobe Garung
DE2614317A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung der zufuhr eines speisegases zu aufloesungsvorrichtungen
CH358195A (de) Fermenter
DE2710109A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur anreicherung von in wasser enthaltenem sauerstoff
DD209653A5 (de) Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von alkohol
US3114677A (en) Fermentation apparatus
DE4224912A1 (de) Reaktor
DE2423766C2 (de) Verfahren zum aeroben Fermentieren und Fermentierungsvorrichtung
DE2151205A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum belueften von in einem behaelter befindlichen fluessigkeiten
AT226180B (de) Vorrichtung zur kontinuierlichen Kreislaufverhefung zuckerhaltiger Maischen
DE2452295C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur biologischen Reinigung von Abwasser
DE637728C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Hefegewinnung
DE2637418A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur ozonbehandlung waessriger fluessigkeiten
DE656361C (de) Gaervorrichtung
DE746731C (de) Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Mikroorganismen und bzw. oder Gaerungserzeugnissen
DE2420076A1 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen eintrag von sauerstoff in ein kontinuierlich betriebenes einstufiges belebtschlammbecken
DE869786C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Feinstbelueftung von Fluessigkeiten, insbesondere von Gaerfluessigkeiten
EP0003787A1 (de) Abwasserbelüftungsbecken
DE2644609C3 (de) Vorrichtung zum Durchführen einer Gärung
DE1232913B (de) Belueftungsvorrichtung fuer Gaerungen im Kreislaufverfahren, insbesondere zur Erzeugung von Backhefe
DE747427C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Wiederbelebung von Waschfluessigkeiten, die zur Entfernung von Schwefelwasserstoff aus Gasen gedient haben
AT140195B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verteilung von Luft und anderen sauerstoffhaltigen Gasen in gärender Flüssigkeit.